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Donnerstag, 22. Juni 2017
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Sonstiges 
 
 
Karlsruhe: Neues KIX-Format erfolgreich
Erstausgabe des Kinder-Kulturfestivals in Regie des Stadtjugendausschusses

Erstmals in alleiniger Regie, aber nach wie vor mit kooperativer Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Karlsruhe und vieler Kultureinrichtungen, hat der Stadtjugendausschuss Karlsruhe vom 6. bis 9. Juni das diesjährige Kinder-Kulturfestival KIX auf die Beine gestellt. Dabei erwies sich die Wahl des quasi neuen, aber für die Karlsruher Jugend längst eingeführten Standorts auf dem Zirkusgelände im Otto-Dullenkopf-Park als Glücksgriff. Über 300 Kinder zwischen 8 und 13 Jahren suchten erfolgreich die Antwort auf die Frage: „Sag mal, was ist eigentlich Kultur?“. Das gemeinsame Begrüßungslied hat sich im Laufe der Woche zum regelrechten Gassenhauer entwickelt.

Stammpublikum, spontane Gäste und Kinder probierten sich in den unterschiedlichen Sparten der Kultur aus: Sie spielten Theater, übten sich im Gesang, bauten und bastelten mit Naturmaterialien, verschönerten einen Zirkuswagen, betätigten sich gekonnt in Breakdance und Parkour, entwickelten Stockkampf-Vorführungen und Riesenpuppen, behielten auf Stelzen den Überblick über das Gelände und betrieben sogar eine Digitalwerkstatt und eine Presseagentur. Und das „all inclusive“ mit Betreuung ab halb acht bis zum gemeinsamen Abschluss um 16 Uhr.

Der Platz mit seiner großflächigen Zeltmöblierung verkraftete schadlos auch die Wetterkapriolen, die dem Spaß zu keinem Zeitpunkt Abbruch taten. Kulturakteure, Stadtjugendausschuss und viele Kinder verhalfen der Erstausgabe des neuen KIX zu großem Erfolg.

zum Bild oben:
Stammpublikum, spontane Gäste und Kinder probierten sich bei KIX in den unterschiedlichen Sparten der Kultur ausund hatten viel Spaß. / Foto: Stadtjugendausschuss
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Sonstiges 
 
Karlsruhe: Multikulti-Festival mit Dorfcharakter
Kulturmeile Grötzingen / Foto Titus Tamm
 
Karlsruhe: Multikulti-Festival mit Dorfcharakter
„Tausend und eine Heimat im Herzen“: Grötzinger Kulturmeile am 24. und 25. Juni

Ganz im Zeichen der Karlsruher Heimattage steht die achte Grötzinger Kulturmeile am 24. und 25. Juni. Unter dem Motto „Tausend und eine Heimat im Herzen“ präsentieren Vereine, Institutionen und Kulturschaffende auf vier Bühnen, den Straßen, Plätzen und Hinterhöfen Grötzingens ein vielfältiges Programm mit Musik, bildender Künste, Schauspiel, Tanz und Performance. Bereits am Freitag, 23. Juni, warten die Grötzinger – quasi als Warm Up – mit einem echten Highlight auf: Wer für den Auftritt der Weltmusiker Äl Jawala beim Karlsruher „Fest“ keine Karten mehr bekommen hat, darf sich freuen, denn ab 21 Uhr rocken fünf Freiburger die Volksbank-Karlsruhe-Bühne auf dem Rathausplatz.

Ebendort findet am Samstag um 17 Uhr auch der Fassanstich statt, der dank Mitorganisator Guntram Prochaska in diesem Jahr „Angetrommelt“ wird und „die Welt für einen Moment in Gleichklang und Balance bringen“ soll. Mit dabei sind Klangheilerin Chai Min Werner und Weltmusiker Mani Neumaier – dazu spielt die 1979 gegründete Sponti-Band. Die Grötzinger Kulturmeile ist für deren Macher „ein Multikulti-Festival mit Dorfcharakter“, steht für Vielfalt, Toleranz und für die Lebendigkeit der Dorfgemeinschaft. „Ein Fest für alle von allen“, bringt es Ortsvorsteherin Karen Eßrich auf den Punkt.

Über 30 Künstlerinnen und Künstler sowie Kunsthandwerkende zeigen ihr Können, Kinder und Jugendliche erwarten spannende Angebote und Kurzweil und auch für Speis und Trank ist gesorgt. Die musikalische Bandbreite reicht von Folk und Flamenco über Country und Rock bis hin zu Punk und Comedy, die künstlerische Vielfalt von Fotografie über Keramik, Malerei und Tanz bis zu Lyrik und Performance-Art. Lokale und überregionale Ensembles wie die Robert Ahl Band aus dem Kraichgau, der kultige Paule Popstar mit seinen Burning Elephants oder die humorvollen Schönen Mannheims tauchen die Künstlerkolonie Grötzingen in „Festivalflair“ - und das drei Tage lang bei freiem Eintritt.

zum Bild oben:
Ganz im Zeichen der Karlsruher Heimattage steht die achte Grötzinger Kulturmeile am 24. und 25. Juni. Unter dem Motto „Tausend und eine Heimat im Herzen“ präsentieren Vereine, Institutionen und Kulturschaffende ein vielfältiges Program / Foto Titus Tamm
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Maulbeere
Von Kerstin Unseld
Mit Sebastian Fuchs, Stimme und Beatbox
Steht nach der Sendung ein Jahr zum Download unter www.kindernetz.de/spielraum

Mit dem Hören ist es in der Tierwelt so eine Sache. Es gibt Tiere, die können besonders gut und andere weniger gut hören. So ist es auch beim Hasen und der Eidechse, die an einem warmen, sonnigen Tag unter dem Maulbeerbaum sitzen. Der Hase hört die vorbeifliegende Hummel und die Eidechse … nichts. Das ändert sich allerdings, als der Eidechse eine Maulbeere auf den Kopf fällt.

Samstag, 24.06.2017, 18:40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Die Theogonie des Hesiod
Von Raoul Schrott
Neu aus dem Altgriechischen übersetzt und ergänzt um hethitische und semitische Quellen
Einteilige Langfassung
Mit: Manfred Zapatka, Valery Tscheplanowa und Jens Harzer
Hörspielbearbeitung, Musik und Regie: Klaus Buhlert
(Produktion: SWR/NDR 2014)
Dieses Hörspiel steht nach der Sendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel
Länge: 98 Minuten

Als erstes poetisches Kunstwerk des Abendlandes erzählt Hesiod von der Entstehung der Welt, der Abstammung der Götter und ihrer Kriege sowie von der Erfindung des Feuers als Göttergeschenk an die Menschen. Raoul Schrott hat den Text in ein zeitgenössisches Deutsch übertragen und ihn mit Kapitelüberschriften – sie gibt es im Original nicht – versehen, die den Text gliedern. Für das Hörspiel montierte er zusätzlich Quellen, die vor 700 v. Chr., also vor der Entstehungszeit der “Theogonie” datiert sind. Denn auch die “Theogonie” ist nicht ohne andere Narrative zu denken, ist Ergebnis eines “Überschreibmodus” und kulturgeschichtlichen Wandels.
Die Fallhöhe zwischen zeitgenössischer Version und antiker Vorgabe betonen musikalische Soundtableaus, altgriechische Passagen und eine Aufteilung des Textes auf verschiedene Stimmen. Christian Hörburger vermerkte anlässlich der Ursendung in der Medienkorrespondenz: “Es gelingt diesen meisterlichen Stimmen (...) den Hörer nahezu süchtig zu machen.”

Sonntag, 25.06.2017, 18:20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag
 
 

Museumstipps 
 
 
Freiburger Museumsnacht „ewig“ am Samstag, 22. Juli
Eine Sommernacht, vierzehn Stationen, über 100
Programmpunkte: Unter dem Motto „ewig“ laden die
Freiburger Museen am Samstag, 22. Juli, zur Museumsnacht
2017 ein. Zwischen 18 und 1 Uhr bieten sie Interessierten von
nah und fern eine Vielfalt an kulturellen Überraschungen.

Bei Konzerten, Performances, Aktionen und
Themenführungen geht es dieses Mal um ewige Freundschaft,
unvergängliche Schönheit und unendliche Geschichten.
Kulinarische Leckereien von badisch bis indonesisch sorgen
für die Stärkung zwischen den Kulturgenüssen.

Neben den fünf Städtischen Museen Freiburg und dem
Adelhauser Kloster öffnen acht weitere Institutionen ihre
Pforten: das Uniseum, das Fasnetmuseum, die
Archäologische Sammlung der Universität, der Botanische
Garten, das Planetarium, der Kunstverein, der
Münsterbauverein und das Kommunale Kino im Alten
Wiehrebahnhof.

Der Vorverkauf startet am Samstag, 1. Juli. Die Karte kostet 8
Euro. Tickets an der Abendkasse sind für 10 Euro und mit
Museums-Pass-Musées für 8 Euro erhältlich. Unter 18 Jahren
ist der Eintritt wie immer frei.


Die beteiligten Häuser auf einem Blick:

Augustinermuseum
Augustinerplatz, Salzstraße 32-34,barrierefrei
Museum für Neue Kunst
Marienstraße 10a, rollstuhlgerechter Zugang
Museum für Stadtgeschichte
Wentzingerhaus, Münsterplatz 30
Archäologisches Museum Colombischlössle
Rotteckring 5, rollstuhlgerechter Zugang
Museum Natur und Mensch
Gerberau 32, barrierefrei
Adelhauser Kloster
Adelhauser Straße 33, außer Kirche barrierefrei
Uniseum Freiburg
Bertoldstraße 17 (Torbogen)
EG barrierefrei, Kellergeschoss nicht barrierefrei
Kunstverein Freiburg
Dreisamstraße 21
Fasnetmuseum Freiburg
Zunfthaus der Narren, Turmstrasse 14
Münsterbauhütte
Schoferstraße 4
Archäologische Sammlung der Universität Freiburg
Habsburgerstraße 5, barrierefrei
Planetarium
Bismarckallee 7g, barrierefrei
Botanischer Garten der Universität Freiburg
Schänzlestraße 1
KoKi – Kommunales Kino im Alten Wiehrebahnhof
Urachstraße 40, barrierefrei
 
 

Buchtipps 
 
Buchtipp: Jürgen Dendorfer (Hg.)
 
Buchtipp: Jürgen Dendorfer (Hg.) "Erinnerungsorte des Mittelalters am Oberrhein"
Herausgegeben vom Landesverein Badische Heimat (Dr. Sven von Ungern-Sternberg)

„Erinnerungsorte“ sind – basierend auf einem Konzept des französischen Historikers Pierre Nora – keine topographischen Orte im engeren Sinne, sondern historische Bezugspunkte der kulturellen Identität einer Gesellschaft. „Erinnerungsort“ kann also ein geographischer Ort sein, aber auch ein Gebäude, ein historisches Ereignis, eine historische Persönlichkeit oder ein Kunstwerk.

Am Oberrhein gibt es erstaunlicherweise Erinnerungsorte an das Mittelalter, die nicht nur für die jeweilige nationale Geschichtskultur prägend sind, sondern in Frankreich, Deutschland und in der Schweiz gleichermaßen Bedeutung haben. Im vorliegenden Band finden sich Erinnerungsschichten einer gemeinsamen überregionalen Identität, die hinter die nationalen Geschichtskulturen der frühen Neuzeit bzw. die nationalen Geschichtsbilder des 19. und 20. Jahrhunderts zurückgreifen. Die Beiträge stellen den derzeitigen Forschungsstand zum jeweiligen „Ort“ selbst dar und fragen gleichzeitig danach, wann und warum diese Erinnerungsorte in den jeweiligen kulturellen Gemeinschaften konstruiert wurden und welche Deutungen sie in den Geschichtskulturen Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz seit dem 19. Jahrhundert erfahren haben.

Rombach Verlag 2017, 196 Seiten, EUR 24,00 (D)
ISBN 978-3-7930-5153-4
 
 

Bibliotheken 
 
 
Karlsruhe: Jede Menge Bücher und mehr
Flohmarkt in der Durlacher Stadtteilbibliothek

Jede Menge Bücher warten in der Durlacher Stadtteilbibliothek (Pfinztalstraße 9) auf Käuferinnen und Käufer. Beim großen Bücherflohmarkt am Samstag, 24. Juni, können Interessierte zwischen Büchern aller Genres, Spielen, CDs und DVDs wählen - Schnäppchenpreise garantiert.
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Hörspieltipps 
 
 
Hörspieltipp: Nachtwachen (2/3)
Nach dem gleichnamigen Roman des Bonaventura
Mit: Michael Wittenborn, Stephan Bissmeier, Ingold Wildenauer, Patrick Elias, Désirée Meiser, Dinah Hinz und Gottfried Breitfuß
Hörspielbearbeitung: Jürgen Theobaldy
Regie: Stephan Heilmann
Musik: Peter Zwetkoff
(Produktion: DRS/SFB 1989)
Länge: 55 Minuten

Die zweite Folge des 3-teiligen Hörspiels “Nachtwachen. Von Bonaventura”, einem Meisterwerk der deutschen Romantik von 1804, begleitet den Nachtwächter Kreuzgang auf seinen Rundgängen durch die schlafende Stadt. Dabei werden die Nachtseiten menschlichen Daseins erkundet. Kreuzgang schildert seinen Lebensweg vom Findelkind zum Schustergesellen, Bänkelsänger, Insassen eines Tollhauses und Marionettenspieler – bis er schließlich sein nächtliches Amt übernommen hat. Seine 16 Rundgänge mit ihrem Spott über Kirche, Adel, aber auch die philosophischen und dichterischen Modelle der Weltaneignung sind thematisch abgeschlossen. Ein Einstieg ist so auch demjenigen Hörer möglich, der die erste Folge versäumt haben sollte.

Donnerstag, 22.06.2017, 22:03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio

Teil 3: Donnerstag, 29. Juni, 22:03 Uhr
 
 



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