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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Lesung mit Anett Leunig | am Sonntag 13. Februar 2011, 17.00 bis 18 Uhr
Eintritt frei
im Les Gareçons Basel, Badischer Bahnhof Basel
auf der Lounge bei gemütlichem Kaminfeuer
Gefühlschaos und Coming-Out: Den ersten Erfahrungen junger, homosexueller Liebe geht die deutsche Autorin Anett Leunig in ihrem Debüt-Roman „Wolkengaukler“ nach, den sie am Sonntag, 13. Februar 2011 um 17 Uhr in Les Gareçons Basel vorstellen wird. Musikalisch begleitet wird Sie dabei von Katrin Burger auf der Bratsche.
„Wolkengaukler“ ist ein vielschichtiger Beziehungs- und Liebesroman. Im Mittelpunkt steht der 16-Jährige Jann, der sich den Anforderungen seines strengen Vaters in mehrfacher Hinsicht nicht gewachsen fühlt und – nach einem miserablen Jahresabschlusszeugnis - keine Idee hat, was er nach der Schule mit seinem Leben überhaupt anfangen will. Neue Perspektiven bietet ein Urlaub bei der Tante in München, wo ihm sein Cousin Christoph gleich in mehrfacher Hinsicht im Laufe des Sommers zu einem Coming-Out verhilft. Sensibel-erotische Passsagen treiben die Handlung voran. Doch mit dem Sommer enden Janns verwirrende Liebesabenteuer keineswegs, denn im neuen Schuljahr kommt die französische Austauschschülerin Celine ins Spiel, die ihm den Kopf verdreht, sein Kumpel Felix ist plötzlich wie ausgewechselt - und Christoph ist unendlich weit weg…
Anett Leunig stammt aus Hohenmölsen im Bundesland Sachsen-Anhalt und hat Rechtspflege studiert. Seit kurzem lebt und arbeitet die vielseitige junge Autorin in Naumburg/Saale. Mittlerweile ist - neben dem Schreiben von Gedichten und Kurzgeschichten - bereits ein zweiter Roman erschienen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Vortrag: Christian Schwägerl "Menschenzeit" | Dienstag, 08.02.2011 / 20.00 Uhr
in der Buchhandlung Rombach Freiburg
Eintritt Euro 8,- / 6,- ermäßigt
Wie wir die Welt von morgen erschaffen: Der renommierte Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl beschreibt, warum wir schon längst im Anthropozän, der Menschenzeit leben - einer Epoche, in der der Mensch dabei ist, seinen Planeten in atemberaubender Geschwindigkeit zu verändern. Die Technologien der Neuzeit haben eine explosionsartige Produktionssteigerung ermöglicht, begleitet von einem dramatischen Bevölkerungswachstum. Rapider Klimawandel, Artensterben und ein zunehmend fragiles Ökosystem hängen wie ein Damoklesschwert über dem ungebremsten Aufstieg einer Spezies, die die Erde unwiederbringlich verändert hat. Wir leben in jeder Beziehung auf Pump und maßen uns eine Mitschöpferrolle an, für die wir möglicherweise nicht reif genug sind. Der Weg kann aber nicht zurückführen in eine idealisierte Vergangenheit, sondern nur vorwärts in eine Welt, in der die Wissenschaft der Nachhaltigkeit dient und Selbstbeschränkung die Tugend eines gemeinschaftsfähigen Zukunftsmenschen ist.
Ein im wahrsten Sinn des Wortes epochales Buch, das dem kurzsichtigen Kleinklein der Tagespolitik ein großes Bild der Menschheitsentwicklung entgegensetzt. Eine Mahnung, die aufrüttelt und zum Handeln aufruft - damit die nächste Erdepoche nicht ohne uns stattfindet.
Christian Schwägerl gehört zu den profiliertesten Wissenschaftsjournalisten der deutschen Medienlandschaft. Mit Umweltthemen befasst er sich schon seit 20 Jahren. Seit 2007 arbeitet er als Redakteur mit den Schwerpunktthemen Umwelt- Energie- und Forschungspolitik für den Spiegel. Zuvor war er für die Berliner Zeitung sowie für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig. Christian Schwägerl erhielt mehrere renommierte Preise für journalistische Leistungen. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Berlin. | | Mehr | | | |
| | | | | | LESUNG MIT JANIN WÖLKE | Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur »Zwischenmiete« in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.
»die stadt ist so still, dass ich erschrecke
vor dem schatten eines fußgängers auf dem asphalt/ich wundere mich
früher waren wir schneller als all unsere pläne/heute weichen
wir bestürzt einem schatten aus« (Janin Wölke, mittwoch nachmittag )
Janin Wölke wurde 1982 in Berlin geboren. Von 2006 bis 2010 studierte sie Germanistik, Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Freiburg und Paris. Jetzt lebt sie in Berlin, schreibt Gedichte und verdient sich ihr Geld als Kellnerin. Sie arbeitet gemeinsam mit dem Elektroduo Ponyrony am Projekt »Daydreamer Dress« und hat bereits in der Literaturzeitschrift außer.dem veröffentlicht.
Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Freiburg.
Fr 28.01. | 20.00 Uhr
Salzstraße 24, 2. OG
Eintritt 3 EUR (inkl. einem Bier und Brötchen) |
Weitere Informationen und fotografische Einblicke in die Lesungen sind zu finden auf facebook.
Kontakt: zwischenmiete@literaturbuero-freiburg.de | | | | | |
| | | | | | Italienische Vorlesestunde für Erwachsene | Für Erwachsene lesen Mitglieder des Vereins „Centro
Culturale Italiano“ aus italienischen Romanen und
Erzählungen vor. Die Veranstaltung findet am Samstag, 29.
Januar, um 11 Uhr im 3. Obergeschoss der Stadtbibliothek
am Münsterplatz statt. Der Eintritt ist frei, | | | | | |
| | | | | | EMINE SEVGI ÖZDAMAR LIEST! | »Ich bin ein Mensch vom Weg, am liebsten ist mir, im Zug zu sitzen zwischen den Ländern. Der Zug ist ein schönes Zuhause«
So beschreibt Emine Sevgi Özdamar, geb. 1946 in Malatya in der Türkei, ihren Werdegang als deutsch-türkische Schriftstellerin. Nachdem sie bereits mit 19 Jahren ihrem Interesse für das deutsche Theater folgte, in einer Berliner Fabrik jobbte, kehrte die zwischenzeitlich in Istanbul ausgebildete Schauspielerin 1976 nach Berlin zurück. Im Laufe einiger Jahre in Berlin, Paris, Avignon und Bochum machte sich Özdamar in zahlreichen Theater- und Filmrollen einen Namen. Seit 1982 ist sie zudem als Schriftstellerin und Autorin tätig. Ihr Theaterstück Karagöz in Alemania (dt. Schwarzauge in Deutschland) wurde 1986 als erstes Werk einer deutsch-türkischen Autorin an einer großen deutschen Bühne, dem Frankfurter Schauspielhaus, uraufgeführt und beeinflusste das wachsende Interesse am Schaffen eingewanderter Autoren in der deutschen Gegenwartsliteratur maßgeblich. Ihr erster Erzählband Mutterzunge (1990) gehört zu den Best Books of Fiction published 1994 in Amerika; ihr Roman Das Leben ist eine Karawanserei hat zwei Türen aus einer kam ich rein aus der anderen ging ich raus wurde weltweit in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zwei weitere Romane, Die Brücke vom Goldenen Horn (1998) und Seltsame Sterne starren zur Erde (2003) komplettieren ihre Istanbul-Berlin-Trilogie. Emine Sevgi Özdamar hat ihre vielschichtigen Erfahrungen der Migration, des Lebens in unterschiedlichen Kulturen zu einem sprachlichen Kunstwerk von internationalem Rang verdichtet, das die literarische Kritik und die Literaturwissenschaft mit großer Anerkennung begleiten. Dr. Hansjörg Bay, Literaturwissenschaftler an der Universität Erfurt, moderiert die Lesung und führt in das Werk der Autorin ein.
Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und Kommunalen Kinos Freiburg im Rahmen des Projekts »Migrationsgeschichte in Freiburg 1955-1973«.
am Fr 21.01. | 20:00 Uhr
Kinosaal | Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
Eintritt: 8/6 EUR | | | | | |
| | | | | | 50 JAHRE OuLiPo |Lesungen und Diskussionen | Am Anfang stand eine Verabredung zum Essen: Im November 1960 luden Raymond Queneau und François Le Lionnais befreundete Schriftsteller in ein Pariser Restaurant ein. Dies war die Geburtsstunde der Autorengruppe OuLiPo – »Ouvroir de Littérature Potentielle«, der Werkstatt für potentielle Literatur. Ihr Ziel: Spracherweiterung durch formale Zwänge, Revolution der Literatur durch spielerisch-mathematische Regeln. Zu den bekanntesten Autoren von OuLiPo gehören Italo Calvino, Oskar Pastior und Georges Perec. Das 50. Jubiläum von OuLiPo feiern das Literaturbüro Freiburg, das Centre Culturel Français Freiburg und das Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg mit einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe im Dezember und Januar.
OuLiPo #3: Jürgen Ritte: Bis auf die Knochen & Hervé Le Tellier: Assez parlé d’amour
LESUNG MIT WEINPROBE
„Am Anfang schuf Gott Hirn und Eintopf. Und der Eintopf war wüst und leer, und es herrschte Fisch auf der Terrine.“ (Genesis nach Marcel Bénabou)
Oulipote Hervé Le Tellier und OuLiPo-Übersetzer Jürgen Ritte stellen in Form eines oulipotischen Dialogs vor, worum es bei der potentiellen Literatur geht. Le Tellier liest sodann aus seinem Roman Assez parlé d’amour, worin die Form zur Angelegenheit des Herzens wird. Eine solche ist für Ritte die potentielle Kochkunst: Den Buchstabensalat begleitet eine potentielle Weinprobe aus seinem Kochbuch Bis auf die Knochen. Das potentielle Publikum ist eingeladen, trinkend mit einzustimmen; ohne Zwänge, aber mit einem kleinen Unkostenbeitrag.
Moderation: Marlon Poggio, Romanist an der Universität Freiburg.
Hervé Le Tellier ist Mitglied von OuLiPo, Linguist, Lehrbeauftragter an der Université Paris Descartes sowie an der Sorbonne-Nouvelle. Jürgen Ritte, deutsch-französischer Literaturkritiker, Übersetzer und Professor der Germanistik an der Université Sorbonne-Nouvelle, lebt ebenfalls in Paris.
Eine Veranstaltung von Literaturbüro Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des Centre Culturel Français Freiburg und Jacques’ Weindepot.
| Do 20.01. | 20.00 Uhr | Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, 79098 Freiburg | Eintritt frei; 1 Euro Unkostenbeitrag für die Weinprobe | Ausführliche Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen unter www.literaturbuero-freiburg.de.
Mit freundlicher Unterstützung von Weltlesebühne, Förderverein des Frankreich-Zentrums der Universität Freiburg, Verein der Freunde und Förderer des Centre Culturel Français Freiburg und Sportärztebund Südbaden e. V. | | Mehr | | | |
| | | | | | Theatrale Lesung mit den Mordsdamen | Skurrile Wannengeschichten in voller Fahrt rund um die betagte Dame Lydia und ihren Himbeergeist, eine hoch neurotische Badewanne sowie die Sorgen und Nöte einer mittelalterlichen Bademagd - packend theatral dargeboten von den drei Mordsdamen. Lassen Sie sich mitnehmen!
Verstaltung im VAG-erlebniswagen am Donnerstag, 27.1.2011
Mehr Infos und Anmeldung auf der homepage erlebniswagen.de | | Mehr | | | |
| | | | | | Lesung: Alain Claude Sulzer "Zur falschen Zeit" | Es ist die Uhr am Handgelenk seines Vaters, die ihn aus unerfindlichen Gründen plötzlich interessiert. Siebzehn Jahre lang hatte das Foto, auf dem der Vater sie trägt, wenig beachtet im Regal in seinem Zimmer gestanden. Gekannt hat er seinen Erzeuger nicht. Doch jetzt, mit siebzehn, erwacht seine Neugier. Auf der Rückseite des Porträts findet er eine Pariser Adresse. Ohne die Mutter oder den Stiefvater in seine Pläne einzuweihen, hebt er all sein Geld ab, hinterlässt einen knappen Abschiedsbrief und reist nach Paris. Mit großer Dezenz und dennoch mit der Wucht einer griechischen Tragödie entfaltet Alain Claude Sulzer in seinem Roman die Geschichte eines Mannes, der an sich selbst und an den Zeitumständen, in denen er lebt, scheitert.
Alain Claude Sulzer, geboren 1953, lebt als freier Schriftsteller und Übersetzer wahlweise in Basel und im Elsass. Seit 2008 ist er Juror beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt. „Zur falschen Zeit“ ist sein neunter Roman.
Die Leseung wird veranstaltet von der jos fritz buchhandlung in Zusammenarbeit mit der Rosa Hilfe Freiburg e.V. am Dienstag, 8. Februar 2011, 20.00 Uhr,
in der Elisabeth-Schneider-Stiftung/Weinschlösschen Wilhelmstr. 17a, Freiburg
Eintritt: EUR 6.- /4.- | | | | | |
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