|

Museums - und Ausstellungstipps
© Stadt Karlsruhe, Florian Kaute | | | Poetry Slam in Grötzingen: Das Publikum entscheidet | Am 15. November geht es um de "Grötzinger Holzkopf"
Der 11. Poetry Slam um den einzigartigen "Grötzinger Holzkopf" lädt zu einem Abend voller Kreativität ein. Am Freitag, den 15. November 2024, um 20 Uhr verwandelt sich der Bürgersaal im Rathaus Grötzingen (Rathausplatz 1, 76229 Karlsruhe) zur großen Bühne.
Der Weingartener Poet Rolf Suter führt als Slammaster durch den Abend. Wieder dabei sind die Literaten des gemeinnützigen Kulturvereins "Die Landkulturschaffenden Südwest e.V.": Christiane Stork aus Grötzingen, Georg Felsberg aus Karlsruhe, Hope aus Mauer, Ulla Klomp aus Waldkirch, Thomas Ring und Therese Degen aus Stuttgart sowie Semolina aus Landau. Das Publikum entscheidet, wer in das Finale kommt und wer den Holzkopf von Guntram Prochaska gewinnt.
Bei einem Poetry Slam geben die begnadeten Poetinnen und Poeten sich ein Stelldichein und messen sich mit selbst verfassten Kurztexten. Poetry Slams sind geprägt von der Vielfalt der Themen und Stile zwischen Comedy, Wortspiel und Nachdenklichkeit, zwischen Persönlichem und Gesellschaftlichem. Alle Generationen am Mikro sprechen für alle Generationen im Publikum.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen. | Mehr | | | |
| | | | Führung durch die Sonderausstellung "Karlsruhe hat Pläne" | Handkolorierte Architekturpläne aus historischen Bauakten im Stadtmuseum
Das Stadtarchiv und das Stadtmuseum nehmen in der Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte“ die Besucherinnen und Besucher bis 2. Februar 2025 mit auf eine Zeitreise in die architektonische Vergangenheit der Fächerstadt. Wer durch die Stadt flaniert, dem begegnet ein Mix an Architekturstilen – vom Klassizismus über den Jugendstil bis hin zu modernen Bauten. Doch wie sah die Stadt in der Vergangenheit aus? Susanne Stephan-Kabierske führt am Sonntag, 17. November 2024, um 15 Uhr durch die Ausstellung und vermittelt spannende Einblicke in die bauliche Entwicklung Karlsruhes.
Ausstellung ermöglicht Vergleiche von früher mit heute
In der Sonderausstellung im Stadtmuseum zeigt das Stadtarchiv eine breite Auswahl ästhetisch hochwertiger, teilweise handkolorierter Architekturpläne aus historischen Bauakten. Die papiernen Zeitzeugen vermitteln einen Eindruck des früheren Erscheinungsbildes der Fächerstadt. Die Ausstellung ermöglicht Vergleiche von früher mit heute, zeigt die unterschiedliche Nutzung von Gebäuden über die Jahrzehnte hinweg und erzählt die persönlichen Geschichten der Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser. Ein Ausblick thematisiert die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und den Wiederaufbau Karlsruhes. Neben Originalplänen und historischen Fotografien zu Wohn- und Geschäftshäusern, Villen, öffentlichen Gebäuden, Handwerksbetrieben oder Fabriken regen Modelle und multimediale Angebote dazu an, mehr über die wechselhafte Architekturgeschichte Karlsruhes zu erfahren.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen. | | | | |
| Ausstellungsansicht (c) Foto: Patrick Seeger | | | Neue Ausstellung im Haus der Graphischen Sammlung | Liebe und Verrat – Der Expressionist Fritz Ascher aus New Yorker Privatsammlungen
Die starke und einzigartige künstlerische Stimme des Expressionisten Fritz Ascher (1893–1970) zeugt von seinem bewegten Leben, aber auch von politischen und sozialen Umbrüchen. Ascher überlebte zwei Weltkriege, den ersten an der Front, den zweiten im Versteck – von den Nazis wurde er als jüdisch verfolgt. Das Haus der Graphischen Sammlung zeigt von Freitag, 8. November, bis Sonntag, 2. März 2025, die Ausstellung „Liebe und Verrat – Der Expressionist Fritz Ascher aus New Yorker Privatsammlungen“. Das Projekt entstand in Kooperation mit der Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art, New York, die 2024 ihr zehnjähriges Bestehen feiert.
Ob intime Skizze oder farbintensive Komposition: Aschers Porträts, Charakter- und Milieustudien zeichnen ein eindrucksvolles Bild der deutschen Gesellschaft Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch mit mythologischen und christlichen Motiven setzte er sich intensiv auseinander und interpretierte sie radikal neu. Liebe und Verrat sind zentrale Themen. Als das nationalsozialistische Regime seine Bilder als „entartet“ einstufte und er sich aufgrund der antisemitischen Bestimmungen verstecken musste, verfasste er eindrucksvolle Gedichte – „ungemalte Bilder“ – von außergewöhnlicher Emotionalität.
Das Haus der Graphischen Sammlung zeigt eine konzentrierte Auswahl von Kohle-, Grafit- und Tuschezeichnungen sowie starkfarbigen Gouachen, die alle vor 1933 entstanden. Hinzu kommen Gedichte aus den Jahren 1942 bis 1945. Zum Auftakt beleuchtet die Ausstellung Aschers Ausbildung an der Kunstakademie in Königsberg – die er auf Empfehlung von Max Liebermann absolvierte – sowie seine Vorbilder und Mentoren: Ab 1913 etablierte sich Ascher als freischaffender Künstler in Berlin und studierte gleichzeitig bei Lovis Corinth. Er war begeistert von Edvard Munch. 1914 besuchte er ihn in Oslo und erlebte dort den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, an dem er 1916 selbst teilnehmen musste. Nach seiner Rückkehr von der Front griff Ascher verstärkt Zeitpolitisches wie die Novemberrevolution 1918 auf.
Inhaltlich interessierte sich der Künstler für ganz unterschiedliche Themen, das zeigt die Bandbreite seiner Bildmotive aus Mythologie, Literatur und Geschichte. Seine meist nackten Figuren stellte er im unbestimmten Raum dar, wodurch sie auch zeitlich nicht einzuordnen sind. So entstehen universelle Archetypen aus einer Kombination von expressiven Strichen, beschreibenden Umrisslinien und intensiven, nicht realistischen Farben. Auch biblischer Motive bediente sich Ascher und löste sie aus ihrem eigentlichen Kontext. Zur Aufarbeitung der Kriegsschrecken zog er beispielsweise die Kreuzigungsszene heran. In Werken, die existenzielle Fragen verhandeln, nutzte er christliche Ikonografie, um die Versuchungen des Menschen im Strudel eines chaotischen gesellschaftlichen Werteverlustes darzustellen. Eindringliche Höllen- und Untergangsvisionen zeigen Angst und Verzweiflung.
Wie Max Beckmann, Marc Chagall und Pablo Picasso setzte sich Fritz Ascher über Jahre mit der tragisch-komischen Figur des Clowns auseinander. Er verlieh ihm eine ausdrucksstarke Mimik, spürte seinen widerstreitenden Emotionen nach und machte ihn zum Sinnbild des eigenen Selbst.
Nach der Machtergreifung durch das nationalsozialistische Regime 1933 und den Nürnberger Rassegesetzen wurde der evangelisch getaufte Ascher wegen seiner jüdischen Herkunft diffamiert. Seine Werke wurden als „entartet“ und er selbst als „politisch verdächtig“ eingestuft. Fritz Ascher konnte nicht mehr künstlerisch arbeiten. Nach zwei Verhaftungen und Internierungen sowie etlichen persönlichen Tragödien tauchte er 1942 unter, um der Deportation zu entgehen. Drei Jahre lebte er im Keller einer Villa im Grunewald. In dieser Zeit, geprägt von Hunger, Einsamkeit und der ständigen Angst vor Verrat, verfasste er Gedichte. Sie reflektieren eindrucksvoll seine Gefühle und inneren Seelenzustände.
Kuratorinnen der Ausstellung sind Jutta Götzmann, Leitende Direktorin Städtische Museen Freiburg, und Rachel Stern, Direktorin und CEO Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art, New York.
Ein umfangreiches Programm begleitet die Werkschau, tagesaktuelle Informationen zu allen Veranstaltungen gibt es unter www.freiburg.de/museen-kalender. Das Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32/34, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und freitags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Unter 27 Jahren, für Mitglieder des Freundeskreises, mit Freiburg-Pass und mit Museums-PASS-Musées ist er frei. Tickets gibt es an der Museumskasse oder unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Katalog zur Ausstellung, erschienen im Michael Imhof Verlag, kostet im Online-Shop und im Haus 23,90 Euro, im Buchhandel ist er für 34,95 Euro erhältlich. | Mehr | | | |
| | | | Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 11. bis 17. November | (Kalenderwoche 46)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und mit dem Museums-PASS-Musées frei.
Augustinermuseum
LeseLounge: Margret Greiner liest aus „Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth“
Die Autorin Margret Greiner liest am Freitag, 15. November, um 17.30 Uhr bei der LeseLounge im Dachgeschoss des Augustinermuseums am Augustinerplatz aus ihrer Romanbiografie „Charlotte Berend-Corinth und Lovis Corinth“. Charlotte Berend-Corinth war nicht nur Modell und Ehefrau des berühmten Lovis Corinth. Vielmehr war sie erfolgreiche Künstlerin, Lithografin, Buchillustratorin und Autorin – und ein geschätztes Mitglied der künstlerischen Kreise der Moderne. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Haus der Graphischen Sammlung
Kunstpause: Der Bajazzo
„Der Bajazzo – Theaterfigur, Rollenporträt, Selbstbildnis“ ist der Titel einer Kunstpause am Mittwoch, 13. November, um 12.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34. Jutta Götzmann, Ausstellungskuratorin von „Liebe und Verrat“, spricht über die zeichnerischen Darstellungen des italienischen Harlekins von Fritz Ascher. Die Theaterfigur aus der „commedia dell´arte“ wird zum Rollenporträt und zum Selbstbildnis des Künstlers. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Führung: Modern Times
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Sonntag, 17. November, um 15 Uhr zu einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Modern Times“ ein. Otto Dix, George Grosz oder Hanna Nagel spiegeln in den gezeigten Arbeiten das Leben zwischen den Weltkriegen – geprägt von Armut und Reichtum, Kriegserlebnissen und rauschhafter Partykultur, Streiks und politischer Radikalisierung. Zu sehen sind Werke vom Expressionismus bis zur Neuen Sachlichkeit aus dem Lindenau-Museum Altenburg, ergänzt um Arbeiten aus der eigenen Sammlung. Die Teilnahme kostet 2,50 plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum Natur und Mensch
Familienworkshop: Capoeira
Beim Familienworkshop am Sonntag, 17. November von 14 bis 16 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lernen Familien mit Kindern ab 5 Jahren die brasilianische Tanz- und Kampfkunst Capoeira kennen. Beim Tanzen, Singen und Spielen auf Capoeira-Instrumenten steht der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Kinder führen Kinder: KeltenKids
Die archäologiebegeisterten Kinder und Jugendlichen des „Kulturlotsen-Teams“ nehmen Kinder ab sechs Jahren am Samstag, 16. November, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, mit auf eine Zeitreise zu den Kelten. In der Ausstellung „KeltenKids“ spüren sie am Playmobilmodell Asterix und Obelix auf, erkunden mit detektivischem Blick spannende Fundstücke und erleben am Hafen, auf dem Markt oder im Wohnhaus spielerisch den damaligen Alltag. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket. | | | | |
| | | | Kurzführung durch die Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne“ | „Herstellung von Blaupausen“ im Stadtmuseum
Das Stadtarchiv und das Stadtmuseum nehmen in der Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte“ die Besucherinnen und Besucher bis 2. Februar 2025 mit auf eine Zeitreise in die architektonische Vergangenheit der Fächerstadt. Wer durch die Stadt flaniert, dem begegnet ein Mix an Architekturstilen – vom Klassizismus über den Jugendstil bis hin zu modernen Bauten. Doch wie sah die Stadt in der Vergangenheit aus? Am Sonntag, 10. November, um 14 Uhr gibt Dr. Gerhard Kabierske bei einer Kurzführung spannende Einblicke in die Ausstellung und die bauliche Entwicklung Karlsruhes. Anschließend können sich Interessierte von Dr. Benno Kotterba vom Schrifthof e.V. die Herstellung von Blaupausen zeigen lassen.
In der Sonderausstellung im Stadtmuseum zeigt das Stadtarchiv eine breite Auswahl ästhetisch hochwertiger, teilweise handkolorierter Architekturpläne aus historischen Bauakten. Die papiernen Zeitzeugen vermitteln einen Eindruck des früheren Erscheinungsbildes der Fächerstadt. Die Ausstellung ermöglicht Vergleiche von früher mit heute, zeigt die unterschiedliche Nutzung von Gebäuden über die Jahrzehnte hinweg und erzählt die persönlichen Geschichten der Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser. Ein Ausblick thematisiert die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und den Wiederaufbau Karlsruhes. Neben Originalplänen und historischen Fotografien zu Wohn- und Geschäftshäusern, Villen, öffentlichen Gebäuden, Handwerksbetrieben oder Fabriken regen Modelle und multimediale Angebote dazu an, mehr über die wechselhafte Architekturgeschichte Karlsruhes zu erfahren.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen. | Mehr | | | |
| | | | Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 4. bis 10. November | (Kalenderwoche 45)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und mit dem Museums-PASS-Musées frei.
Augustinermuseum
Hinweis: Bis Freitag, 8. November, ist die Gemäldegalerie im Dachgeschoss des Augustinermuseums wegen Ausstellungsumbaus geschlossen.
Augustinerfreunde führen: Wie kommen die Münsterskulpturen ins Augustinermuseum?
Wie kommen die Skulpturen aus dem Münster ins Augustinermuseum am Augustinerplatz? Dieser Frage geht Ivanka Slovic vom Freundeskreis des Museums am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr bei einer Führung in der Skulpturenhalle nach. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Haus der Graphischen Sammlung
Kurzvortrag und Führung: Fritz Ascher in Berlin
Die Expertin Rachel Stern, Direktorin und CEO der Fritz Ascher Society for Persecuted, Ostracized and Banned Art, nimmt Interessierte am Sonntag, 10. November, um 14 Uhr mit auf Spurensuche zum Leben und Wirken des Expressionisten Fritz Ascher in Berlin. Den Auftakt bildet ein Kurzvortrag im Dachgeschoss des Augustinermuseums am Augustinerplatz. Anschließend stellt die Referentin in der Ausstellung „Liebe und Verrat“ im Haus der Graphischen Sammlung den Bezug zu seinen Werken her. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Museum für Neue Kunst
Vortrag mit Gespräch: Straßenzeitung FREIeBÜRGER
Anlässlich der Ausstellung „Modern Times“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, stellt Ute Aschendorf vom FREIeBÜRGER e. V. am Donnerstag, 7. November, um 18 Uhr die unabhängige Freiburger Straßenzeitung vor. Seit 26 Jahren ermöglicht sie Menschen in sozialen Notlagen gesellschaftliche Teilhabe und ein kleines Einkommen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum Natur und Mensch
Führung: Mensch Macht Musik
Musik ist eine wichtige Quelle für Identität und Zugehörigkeit. Eine Führung durch die Ausstellung „Mensch Macht Musik“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, gibt am Sonntag, 10. November, um 14 Uhr Einblicke in die Macht von Musik. Interessierte erfahren, wie sowohl Regierungen und Herrschende als auch Unterdrückte sich ihre Kraft zunutze machen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Poetry Slam: Menschlichkeit – was uns bewegt!
Beim Poetry Slam im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, treten Poetinnen und Poeten aus der Region am Freitag, 8. November, um 19 Uhr zum Wettstreit an. Inspiriert durch die frühmittelalterlichen Grabbeigaben in der Schatzkammer lautet das Motto des Abends „Menschlichkeit – was uns bewegt!“. Moderator ist Ansgar Hufnagel, Dave Kraus begleitet die Veranstaltung musikalisch. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Einlass ist ab 18.30 Uhr.
Museum für Stadtgeschichte
Kurzgeschichte(n): Wentzingers barockes Traumhaus
Im Fokus der Führung am Freitag, 8. November, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, steht der ehemalige Eigentümer des Hauses: Johann Christian Wentzinger. Er war Maler, Bildhauer und Architekt und baute 1761 sein Wohnhaus mit Münsterblick, das bis heute viele Spuren aus der Bauzeit aufweist. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Konzert: Benjamin Brittens War Requiem
Der Komponist Benjamin Britten schuf mit dem War Requiem ein Antikriegsstück. Das Konzert im Konzerthaus Freiburg, Rolf-Böhme-Saal, Konrad-Adenauer-Platz 1, am Sonntag, 10. November, um 19 Uhr steht im Zeichen der Erinnerung an die Bombardierung Freiburgs im November 1944. Unter der künstlerischen Leitung von Frank Markowitsch musizieren der Freiburger Bachchor und das Bachorchester unter Mitwirkung von Chor und Orchester der Hochschule für Musik Freiburg, den Freiburger Domsingknaben sowie Maria Bengtsson (Sopran), David Fischer (Tenor) und Markus Eiche (Bass). Um 18 Uhr beginnt eine inhaltliche Einführung, Konzertbeginn ist 19 Uhr. Die Tickets kosten zwischen 14 und 49 Euro und sind unter freiburger-bachchor.reservix.de/events erhältlich. | | | | |
| | | | QUEER GOLD | Podium * Fashion * Book Release | Museum für Kommunikation Frankfurt
Mi, 6. November 2024, 18.30 Uhr
QUEER GOLD, kuratiert und moderiert von Annette Kühn, ist im Rahmen der „Apropos Sex“-Ausstellung erstmalig zu Gast im Museum für Kommunikation Frankfurt. Gäste des Abends sind Samuel Gärtner (Frankfurter Modedesigner), Chris Schulte (Podcaster, Content Creator, Autor) und Julia Marzoner (Ausstellungskurator:in „Apropos Sex“).
QUEEER GOLD ist eine Frankfurter Veranstaltungsreihe zu Gesellschaft, Politik und Identität, die sich mit dem gesamten Spektrum queerer Themen auseinandersetzt. Die Gesprächsrunde im Museum widmet sich der queeren Vielfalt, erklärt Identitäten und erzählt die Geschichten um verschiedene Ausdrucksformen von Sexualität und Geschlecht.
Queere Identität: wie wir sind & wie wir fühlen
Wie sieht die Frage nach dem eigenen Empfinden, Begehren und der eigenen Körperlichkeit für queere Menschen aus? Julia Marzoner hat die Ausstellung „Apropos Sex“ kuratiert. Die Schau widmet sich der Herausforderung, dass Reden über Sexualität gar nicht so einfach ist. An diesem Abend – wie auch mitunter in der Ausstellung – führt Marzoner in grundlegende Begriffe und Konzepte rund um queere Identitäten ein.
Fashion Show & Gespräch mit Samuel Gärtner
Der Frankfurter Modedesigner Samuel Gärtner entwirft spektakuläre Kollektionen, die binäre Rollen durchbrechen und hat damit in den letzten Jahren Furore gemacht u.a. 2024 mit einem Catwalk-Casting bei Germany‘s Next Topmodel. Seine inzwischen legendäre Show auf dem Eisernen Steg zur Frankfurt Fashion Week 2022 feierte Queerness in all ihrer Vielfalt – Kleidung als spielerische Rebellion gegen hetero-normative Vorstellungen von Identität.
Book Release „Zwei Papas“ mit Chris Schulte
Chris Schulte und sein Mann Marvin sind Podcaster, Content Creator, die auf TikTok und Instagram über ihren Weg zur Familiengründung berichten. Chris Schulte erzählt von Hindernissen und Kämpfen in einem stark heteronormativen Umfeld, in dem Väter nicht selbstverständlich Elternzeit nehmen können und bei Anblick eines Kindes automatisch ein Bild einer „klassischen“ Familie mitgedacht wird. Queere Elternschaft, eigene Identität als queere Person, vielfältige Familienidentitäten sind auch die Themen des Buchs „Zwei Papas“, das am 11.11.2024 frisch erscheint (brimborium Verlag) und von dem es eine erste Preview geben wird.
Mit: Samuel Gärtner, Julia Marzoner und Chris Schulte, Moderation: Annette Kühn.
Ort: Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main
Einlass ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 4 Euro zzgl. Museumseintritt.
Eine Anmeldung unter https://eveeno.com/queer_gold_salon ist erwünscht.
Gefördert vom AMKA – Amt für Multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt. Schirmfrau: Dr:in Nargess Eskandari-Grünberg | Mehr | | | |
| (c) Jérôme Gence | | | Vernissage | Télétravail: Allô bureau bobo | Am Mittwoch, den 06. November um 19 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, die Vernissage unserer Fotoausstellung „Télétravail: Allô bureau bobo“ von Gérôme Gence statt.
Zwischen 2019 und 2021 dokumentierte Jérôme Gence den Alltag der sogenannten Digital Nomads, die sich auf der Insel Bali niedergelassen hatten. Doch während das Homeoffice die gesamte Wirtschaft des „Silicon Bali“ ankurbelt, ist seine Verbreitung in Frankreich noch verhalten.
Der Abend des 06. November fängt bereits um 18 Uhr mit einem Vorprogramm in Form von Theatersketchen an. Hierbei wird es um das Thema „Meine Arbeit in 2050“ gehen, welche deutsch-französische Auszubildendengruppen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe interpretieren.
Beide Veranstaltungen werden im Rahmen der Themenreihe „(Unsichtbare) Arbeit/ Travail (invisible)“ stattfinden, zu der wir im November mehrere Veranstaltungen im CCF anbieten (siehe Flyer im Anhang).
Eintritt: frei. Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. | | | | |
|
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321
|
|
|