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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Petro-Melancholie. Das Erdölzeitalter im Spiegel der Kunst | Film und Gespräch in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“
Am Donnerstag, 22. Mai um 19.30 Uhr ist der Berliner Regisseur Mathias Frick zu Gast in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Er zeigt seinen Film Petro-Melancholie und spricht anschließend mit dem Publikum darüber.
Der Film begibt sich auf eine künstlerische Spurensuche durch das Zeitalter des Erdöls. Kein anderer Stoff hat das 20. und beginnende 21. Jahrhundert so sehr geprägt wie das sogenannte „schwarze Gold“. Erdöl befeuerte nicht nur Maschinen, sondern auch die Fantasien, Wünsche und Träume ganzer Gesellschaften. Anhand von Kunstwerken aus verschiedenen Epochen und Regionen macht Frick sichtbar, wie tief unsere Lebenswelt mit den Kreisläufen des Erdöls verwoben ist. Der Blick zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler führt uns die Ambivalenz dieser Beziehung schonungslos vor Augen.
Die Veranstaltung in der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ wird in Zusammenarbeit mit der Günther-Anders-Forschungsstelle, dem Studium generale der Universität Freiburg und dem Theater Freiburg organisiert.
Eintritt: pay after (freiwilliges Bezahlen nach eigenem Ermessen), Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
| | | | | | Lirum Larum Lesetreffen am 13. Mai im Literaturhaus Freiburg | Leseteam stellt das Programm vor
Freiburger Schulen und Mitwirkende sind eingeladen
Vierzehn „Lesegäste“ folgen in diesem Jahr der Einladung zum „Lirum Larum Lesefest“ und lesen stadtweit den Kindern aus ihren frisch erschienenen Werken vor.
Am Dienstag, 13. Mai, um 16 Uhr stellt das Leseteam im Literaturhaus Freiburg die diesjährigen Lesegäste und deren Bücher der Öffentlichkeit vor. Unterstützt von den „Lesedachsen 2025“ – Johanna (11), Janis (10), Jannes (11) und Johanna (9) – wählte das Team aus mehr als 50 Neuerscheinungen fünfzehn Bücher aus. Das Spektrum ist breit gefächert: von Bilderbüchern über Comics bis zu Kinderromanen, von Debütant*innen bis zu bekannten Autor*innen und Illustrator*innen. Der Lesedachs freut sich besonders auf Matthäus Bär und Anika Voigt, die für ihr Buch „Drei Wasserschweine brennen durch“ den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2025 erhielten.
Das 32. Freiburger Kinderliteraturfestival findet vom 5. bis 12. Oktober 2025 statt. Geplant sind über 30 Veranstaltungen an über 10 Leseorten. Viele finden in Zusammenarbeit mit Schulen statt, um mehr kulturelle Teilhabe zu ermöglichen. Für Schulen besonders interessant: Die Jugendkunstschule und das Junge Theater bieten ein „Lesekunstlabor“ an, in dem eine Schulklasse eine Woche lang zusammen mit einer Illustratorin und einem Schauspieler je ein eigenes Hosentaschenbuch und ein gemeinsames Riesen-Leporello entwickeln. Die Ergebnisse werden beim Finale im Theater Freiburg präsentiert.
Alle Freiburger Schulen mit Schüler*innen zwischen sechs und zwölf Jahren sind zum Lirum Larum Lesetreffen 2025 eingeladen. Die Teilnahme am Lesetreffen ist Voraussetzung, um Interesse an den kostenlosen Veranstaltungen anzumelden. Über das genaue Procedere wird beim Lesetreffen informiert. Das Leseteam steht anschließend für Beratungen zur Verfügung.
Um Anmeldung unter www.freiburg.de/lesefest wird gebeten. Eine digitale Teilnahme ist auch möglich. Der Zugang wird mit der Anmeldung vergeben.
Das Lirum Larum Lesefest ist eine Veranstaltung vom Kulturamt Freiburg in Kooperation mit Theater Freiburg und Literaturhaus Freiburg und in Zusammenarbeit mit vielen Institutionen, Vereinen und Buchhandlungen. | | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin; Adrian Boemanns | | | | | PHKA im Rathaus Karlsruhe am 14. Mai 2025 | Lebenslanges Lernen und kulturelle Teilhabe: Bildung im Alter (neu gedacht)
Wer sich über gesellschaftsrelevante Forschung informieren und mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe (PHKA) ins Gespräch kommen möchte, hat dazu bei der nächsten Auflage von "PHKA im Rathaus" am Mittwoch, 14. Mai, Gelegenheit. Unter dem Titel "Lebenslanges Lernen und kulturelle Teilhabe: Bildung im Alter (neu gedacht)" stehen im Rathaus am Marktplatz vier Kurzvorträge, eine Posterausstellung sowie mehrere Mitmachangebote auf dem Programm. Es geht unter anderem um Geragogik (die Bildungswissenschaft über ältere Menschen), Alter in den Religion(en) und die Gestaltung altersgerechter digitaler Lernformate. Vorgestellt wird auch das Forschungsprojekt „Länger fit durch Musik“, bei dem die kulturelle Teilhabe für Menschen mit Demenz im Mittelpunkt steht. Außerdem demonstriert Prof. Dr. Kai Koch, Leiter des PHKA-Instituts für Musik, gemeinsam mit den Besuchenden wie mühelos Musizieren mit Tablets gelingt – ganz ohne Vorkenntnisse. Beginn des rund eineinhalbstündigen Vortragsprogramms ist um 18 Uhr. Bereits ab 17:30 Uhr und im Anschluss an die Vorträge haben Besuchende Gelegenheit, die Posterausstellung zu besuchen, Demenzsimulatoren und Tablets auszuprobieren oder sportlich aktiv zu werden.
Der Eintritt ist frei. Gäste, die für den Besuch der Veranstaltung Hilfsmittel oder Unterstützung benötigen (zum Beispiel Gebärdensprachverdolmetschung), werden gebeten sich an angelika.rohsaint(at)ha.karlsruhe.de zu wenden. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf www.ph-karlsruhe.de/phka-im-rathaus.
Über die Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Als bildungswissenschaftliche Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht forscht und lehrt die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) zu schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen. Ihr unverwechselbares Profil prägen der Fokus auf Bildung in der demokratischen Gesellschaft, Bildungsprozesse in der digitalen Welt sowie MINT in einer Kultur der Nachhaltigkeit. Rund 220 in der Wissenschaft Tätige betreuen rund 3.400 Studierende. Das Studienangebot umfasst Lehramtsstudiengänge für die Primarstufe und die Sekundarstufe I sowie Bachelor- und Masterstudiengänge für andere Bildungsfelder. Die berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote zeichnen sich durch ihre besondere Nähe zu Forschung und Praxis aus. www.ph-karlsruhe.de | | Mehr | | | |
| © Stadtarchiv Karlsruhe, Bildarchiv Schlesiger | | | | | Vortrag zu Architekt, Hofmaler und Konservator August von Bayer | Vortrag von Silke Stimmler
Bei dem Vortrag "August von Bayer. Architekt, Hofmaler und Konservator in Karlsruhe" am Mittwoch, 7. Mai, um 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais gibt Silke Stimmler (M.A.) einen umfangreichen Einblick in das Leben und das vielfältige Wirken von August von Bayer, einem Pionier der Denkmalpflege in Baden.
Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem Förderverein Karlsruher Stadtgeschichte statt.
zum Bild oben:
Blick auf ein von August von Bayer entworfenes aufklappbares Aufbewahrungspult, 1975 zu seinem 100. Geburtstag in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe ausgestellt.
© Stadtarchiv Karlsruhe, Bildarchiv Schlesiger | | Mehr | | | |
| | | | | | Der Mai im Literaturhaus Freiburg | Willkommen im Literaturhaus-Mai mit Hengameh Yaghoobifarahs Roman „Schwindel“ (10.5) und Dietmar Daths Opus „Skyrmionen“ (16.5.)! Entdecken Sie die eindrucksvollen Debüts von Mirrianne Mahn (14.5.) und Eva Strasser (20.5.) sowie die Lesebühne zwischen/stand beim fantastischen Fabrik-Festival Das gute Leben für alle (15.5.).
Bei unserem „Wilden Freitag“ für Kinder und Familien gastiert die Illustratorin Sabine Kranz mit tierischen Friedensbotschaften, am Abend kommt der Publizist Volker Weiß ins Gespräch mit Karl-Heinz Ott über seine hellsichtige Zeitdiagnose zur extremen Rechten (beides 23.5.). Am Monatsende liest die Dichterin Esther Kinsky aus ihrem neuen Band „Heim.Statt“, moderiert von José F. A. Oliver, begleitet von der Sängerin und Oud-Virtuosin Negar Bouban und dem Perkussionisten Murat Coşkun (26.5.).
Außerdem laden Buchclub und Literarisches Werkstattgespräch zu Austausch und Begegnungen ein (beides 22.6.). Entfallen muss dagegen leider die Lesung mit Anne de Marcken (6.5.).
Herzliche Grüße und auf bald im Mai!
Martin Bruch, Birgit Güde und Hanna Hovtvian | | Mehr | | | |
| | | | | | Bloßlegung Gottes? Bloßlegung des Ganzen? | Lesung und Gespräch mit Christian Lehnert
Der Dichter und Theologe Christian Lehnert ist am Dienstag, 6. Mai um 19 Uhr zu Gast in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstraße 1. In seinem neuesten Werk „Das Haus und das Lamm. Fliegende Blätter zur Apokalypse des Johannes“ zieht sich Lehnerts Ich-Erzähler in ein verlassenes Gehöft im Erzgebirge zurück. Dort beginnt eine existenzielle Auseinandersetzung mit der Natur, der Stille – und der biblischen „Offenbarung des Johannes“. Eine Suche nach Gottes Spuren in einer erschütterten Welt, eine Meditation über Zeit, Geschichte und die Erscheinungsweisen Gottes.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Katholischen Bibelwerk e. V. im Erzbistum Freiburg.
Der Eintritt ist frei. Eine Online-Teilnahme ist möglich. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
| Sascha Lübbe, Berliner Reporter und Autor. © Quelle: Jacobia Dahm | | | | | „Ganz unten im System: Wie uns Arbeitsmigrant*innen den Wohlstand sichern“ | Nachholtermin am Montag, 28. April, um 18:30 Uhr:
Lesung und Gespräch mit dem Reporter und Autor Sascha Lübbe
Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus liest der Berliner Autor und Journalist Sascha Lübbe am Montag, 28. April, aus seinem Sachbuch „Ganz unten im System – wie uns Arbeitsmigrant*innen den Wohlstand sichern“.
Die Lesung und Diskussion findet von 18:30 bis 21 Uhr in der Karlskantine im Technischen Rathaus, Lammstraße 7, statt. Lübbe stellt die These auf, dass der hiesige Wohlstand durch Angst und Ausbeutung entstanden sei und fragt, wie es dazu kommen konnte. Demnach malochten Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter auf deutschen Baustellen, putzten Toiletten, machten Hotelbetten, wuschen Pflegebedürftige in Altenheimen oder schufteten in Schlachthöfen – oft der Willkür ihrer Arbeitgeber ausgesetzt. Urlaub, Arbeitsunfälle und Krankheit gingen demnach oft auf eigene Kosten bei geringer Entlohnung.
Durch den Abend führt die Integrationsbeauftragte Meri Uhlig vom Büro für Integration. Lübbe und Uhlig diskutieren zum Thema „Wohlstand durch Angst und Ausbeutung: Wie konnte es so weit kommen?“ Das Büro für Integration möchte durch diese Veranstaltung auf Missstände aufmerksam machen, unsere Gesellschaftsordnung hinterfragen und über Lösungsansätze nachdenken. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird bis Donnerstag, 24. April, per E-Mail gebeten.
Die Veranstaltung war ursprünglich für den 26. März geplant, musste jedoch wegen Krankheit verschoben werden. Daher liegt der neue Termin außerhalb des offiziellen Zeitraums der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe.
Zum Referenten
Sascha Lübbes Buch „Ganz unten im System“ war für den NDR-Sachbuchpreis 2024 nominiert. Der Reporter und Autor war bereits für den Deutschen Reporter:innen-Preis, den Deutschen Journalistenpreis und den Alternativen Medienpreis nominiert. Seine Artikel erscheinen unter anderem bei "Zeit Online", taz, NZZ, "Welt am Sonntag" oder stern.de.
Zur Veranstaltungsreihe
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus feiern in diesem Jahr in Deutschland ihr 30-jähriges Jubiläum. Auch in Karlsruhe wurde vom 17. bis 30. März ein vielfältiges Programm geboten. Aus allen Bereichen der Karlsruher Gesellschaft beteiligen sich über 40 Vereine, Initiativen und Organisationen sowie Einzelpersonen. Das gemeinsame Anliegen ist dabei, eine größere Aufmerksamkeit für die rassismuskritische Arbeit zu erreichen. | | | | | |
| (c) Foto: Patrick Seeger | | | | | Den Mut finden, „Nein“ zu sagen´ | Buchwoche der Freiburger Sprach-Kitas von Montag, 28. April, bis Freitag, 2. Mai
Die eigenen Gefühle entdecken und für sie einstehen: Darum geht es bei der neunten Buchwoche der Freiburger Sprach-Kitas. Sie findet anlässlich des Welttags des Buches, dem 23. April, statt. Zwischen Montag, 28. April, und Freitag, 2. Mai, beschäftigen sich mehr als 3700 Kinder aus 48 Kitas mit der Freude am Lesen – darunter auch 32 Sprach-Kitas.
Auf dem Programm stehen unter anderem mehrsprachiges Vorlesen mit Familien, theaterpädagogische Aktionen und digitale Projekte. Auch Elternbegleiter*innen aus den Kitas mit Rucksackprogramm, Grundschulen und Kitas der durchgängigen Sprachbildung beteiligen sich. In diesem Jahr dreht sich alles um das Buch „Das Nori sagt Nein!“ von Antje Damm. Mit ausdrucksstarken Illustrationen regt das Buch die Kinder dazu an, Worte für Gefühle zu entdecken, die eigene Meinung zu vertreten und den Mut zu finden, „Nein“ zu sagen. Leiterin Esther Kuschke-Rösch präsentiert das Buch am Montag, 28. April, und am Dienstag, 29. April, in der Kinder- und Jugendmediothek im Rieselfeld, Maria-von-Rudloff-Platz 2.
Mit dem Förderprogramm „Sprach-Kitas“ führt das Land Baden-Württemberg das Bundesprogramm „Sprach-Kitas – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ fort. In diesen Kitas spielt das Sprachenlernen im Alltag eine zentrale Rolle. Der Fokus liegt zudem auf inklusiver Pädagogik und der Zusammenarbeit mit den Familien der Kinder. In Freiburg beteiligen sich 32 Kitas mit über 2000 Kindern an diesem Programm. Die Fachberatungen der Diakonie Baden und der Stadt begleiten sie dabei. Weitere Informationen zu den Sprach-Kitas gibt es unter www.freiburg.de/sprachenwelt. | | Mehr | | | |
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