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Mittwoch, 7. Oktober 2026
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Museums - und Ausstellungstipps

 
Grenzgänger*innen: Drei künstlerische Positionen aus Rumänien und Freiburg
Elena Rigu, Deniz Constantin, Silia Brüggemann
IM WIND DER WIMPER

IM WIND DER WIMPER verweist auf eine kaum wahrnehmbare Bewegung. Ein Luftzug. Ein Zögern des Blicks. Das feine Zittern einer Wimper. Welcher Wind? Welche Wimper? Der Wind als feine Bewegung. Als Volatilität der Wahrnehmung. Die Wimper ist nicht bloß ein Rand des Auges. Sie ist jene zarte Membran, die Schwelle des Sehens.

Braucht Sehen eine poetische Offenheit? Dürfen wir etwas nicht verstehen? Das Vertraute für einen Moment loslassen.

Die Ausstellung IM WIND DER WIMPER lädt dazu ein, diesen feinen Bewegungen zu folgen – jene kaum fassbaren Momente, in denen Wahrnehmung sich ereignet, verschiebt und vermittelt.

Fr 02.10. – Sa 31.10.
Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Vernissage: Fr 02.10., 19:00
Finissage: Fr 30.10., 19:00
 
 

 
Auf den Spuren eines karolingischen Herrenhofs bei Seckach
Führung zu einer seltenen Gutsanlage aus der Zeit Karls des Großen

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, findet von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr eine Führung über die Grabungsfläche einer karolingischen Gutsanlage bei Großeichholzheim statt. Der Journalist und Luftbildarchäologe Rudolf Landauer sowie der Archäologe und Grabungsleiter Dr. Folke Damminger stellen vor Ort die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen und die Bedeutung der Funde vor. Zu der Veranstaltung lädt das Ortskuratorium Bad Wimpfen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) ein.

In Großeichholzheim, einem Ortsteil von Seckach im Neckar-Odenwald-Kreis, wurden 2025 die Überreste einer karolingischen Gutsanlage aus dem 8. bis 9. Jahrhundert archäologisch untersucht. Die Anlage gehört zu den seltenen Nachweisen solcher Herrenhöfe in Süddeutschland. Als sogenannte Curtis war sie Teil der Wirtschafts- und Verwaltungsstruktur der karolingischen Zeit.

Erste Ausgrabungen an dieser Stelle führte bereits 1897 und 1898 der Archäologe Prof. Dr. Karl Schumacher durch. Die Anlage wurde damals jedoch als römischer Fundplatz eingeordnet. Erst durch moderne Luftbildarchäologie rückte das Gelände wieder in den Fokus der Forschung. Rudolf Landauer identifizierte die auffälligen Strukturen auf Luftbildern und konnte die Grabungsfläche anhand historischer Unterlagen lokalisieren.

Bei einer ersten Forschungsgrabung des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg wurden Mauerfundamente, Hausgrundrisse sowie Teile von Umfassungsmauern und einem Eingangstor freigelegt. Die Untersuchungen werden 2026 fortgesetzt. Ziel ist es, neue Erkenntnisse über Aufbau, Lage und Funktion karolingischer Gutsanlagen sowie über die Besiedlungs- und Herrschaftsgeschichte des Odenwaldraums zu gewinnen.

Während der Führung erläutern die beiden Fachleute die bisherigen Forschungsergebnisse direkt am Fundort. Darüber hinaus stellen sie die Methoden der modernen Archäologie vor, mit denen historische Strukturen erkannt, dokumentiert und wissenschaftlich ausgewertet werden können.

Treffpunkt ist 100 Meter hinter den „Birkhöfen“ an der L 583 zwischen Großeichholzheim und Seckach. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter denkmalschutz.de/anmeldung.
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Aufruf zur kommenden Sonderausstellung „trotzdem da!“
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus sucht nach Kindern aus während der NS-Zeit „verbotenen Beziehungen“

Die Ausstellung „trotzdem da! Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen“ ist vom 8. September 2027 bis zum 30. Januar 2028 im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) der Museen Freiburg zu sehen.

Die von der Gedenkstätte Lager Sandbostel in Niedersachsen konzipierte Wanderausstellung erzählt die Lebensgeschichten von Kindern aus sogenannten verbotenen Beziehungen: Mindestens ein Elternteil wurde im Nationalsozialismus als Zwangsarbeiter*in oder Kriegsgefangener nach Deutschland verschleppt, der andere Elternteil galt als Deutsche*r. Diese Beziehungen und daraus folgende Schwangerschaften wurden vom NS-Regime hart verfolgt und bestraft, oft mit KZ-Haft und Todesstrafen.

Viele der Kinder aus „verbotenen Beziehungen“ wurden nach der Geburt von ihren biologischen Eltern getrennt, wuchsen in anderen Familien auf, lernten ein oder beide Elternteile nie oder erst spät kennen. Manche erlebten auch nach 1945 Ausgrenzung und Diskriminierung. Ihre Geschichten erhielten in der Forschung und Erinnerung an die NS-Verbrechen bisher nur wenig Aufmerksamkeit.

Für das Freiburger Ausstellungs-Projekt sollen Geschichten von Menschen aus Freiburg und Südbaden ergänzt werden. Dazu sucht das Team des DZNS Menschen, die beim Projekt unterstützen können: Kinder oder Enkelkinder aus Freiburg und der Region, die aus „verbotenen Beziehungen“ stammen – das heißt, Menschen, bei denen mindestens ein Eltern- oder Großelternteil im Nationalsozialismus als Zwangsarbeiter*in oder Kriegsgefangener nach Deutschland verschleppt wurde. Der andere Eltern- oder Großelternteil war Deutsche*r.

Wer die eigene Geschichte erzählen oder den Fall anhand von Dokumenten und Fotos teilen möchte, kann sich gerne unverbindlich und schriftlich melden: per Mail an dzns@freiburg.de oder telefonisch bei Projektleiterin Caroline Klemm unter 0761 201-2754 (Montag von 9 bis 11 Uhr). Die Abgabe von Dokumenten und Objekten bzw. ein Gespräch ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Das DZNS geht mit allen Informationen vertraulich um. Erst nach expliziter Prüfung und Zustimmung ist eine potentielle Veröffentlichung und ggf. Beteiligung im Rahmen der Sonderausstellung und Vermittlung möglich. Auch anonyme Berichte können hilfreich sein.
 
 

 
EU-Förderung für die Freiburger Sinti und Roma Geschichtswerkstatt
Auftaktveranstaltung zum Projekt „Grabe, wo du stehst!“ am Dienstag, 13. Oktober, im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Das Projekt „Grabe, wo du stehst!“ der Geschichtswerkstatt von Roma Büro Freiburg und Sinti Verein Freiburg wird am Dienstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr in Anwesenheit von Bürgermeister Roland Meder im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg (DZNS), Rotteckring 14, öffentlich vorgestellt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung und des bis September 2027 laufenden Projekts, das vom DZNS und dem Nachbarschaftswerk Freiburg unterstützt wird, steht die regionale Geschichte der Sinti*zze und Rom*nja während des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Durch Interviews mit Angehörigen verschiedener Großfamilien sollen Erinnerungen, Erfahrungen und bislang wenig dokumentierte Familiengeschichten gesichert und aus der Perspektive der Community aufgearbeitet werden. Dabei werden nicht nur Verfolgung und Vernichtung thematisiert. Ein besonderer Blick gilt auch den Geschichten von Überleben, Widerstand und Selbstbehauptung.

Die Ergebnisse werden in drei Formaten erarbeitet und veröffentlicht: als Broschüre, als digitale Ausstellung und als Audio-Rundgang durch das DZNS. Zum Abschluss der Projektlaufzeit werden die Ergebnisse im September 2027 bei einer weiteren öffentlichen Veranstaltung im DZNS präsentiert.

Die Geschichtswerkstatt erhielt eine Förderung durch die Europäische Union. Das Projekt „Grabe, wo du stehst!“ gehört zu zehn ausgewählten und geförderten Projekten. Neben Projekten aus Finnland, Litauen, der Ukraine, Kroatien, Slowenien, Italien und Portugal ist die Freiburger Sinti/Roma Geschichtswerkstatt das einzige ausgewählte Projekt aus Deutschland. Für alle Beteiligten bedeutet das eine besondere Anerkennung der langjährigen Geschichts- und Erinnerungsarbeit zu Sinti*zze und Rom*nja sowie zur Geschichte der Minderheiten im Dreiländereck.

Für die Teilnahme wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Dieses gibt es im Online-Shop der Museen Freiburg unter www.museen-freiburg.de/shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
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Führung durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe
Tullabad © Harald Wacker
 
Führung durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe" im September
Ausstellung des Fotografen Harald Wacker im Stadtmuseum

Ein "Lost Place" in Karlsruhe, der in der Ausstellung gezeigt wird: das ehemalige Tullabad. © Harald Wacker

Am Sonntag, 20. September 2026, um 15 Uhr führt Judith Göhre durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum und stellt eine Auswahl an Orten vor, die heute nicht mehr existieren oder inzwischen in anderer Form genutzt werden. Dabei tauchen die Teilnehmenden in die Ästhetik der "Lost Places" ein und bekommen Einblicke in das fotografische Schaffen von Harald Wacker.

Im Anschluss kann im Escape-Raum „Der letzte Badetag“ ein Spiel zur Geschichte des ehemaligen Tullabads gespielt werden. Das Tullabad wird heute als Exotenhaus des Zoologischen Gartens genutzt,

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 21. bis 27. September
(Kalenderwoche 39)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Museum Natur und Mensch

Kuratorenführung: El País del Cacao
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Dienstag, 22. September, um 17.30 Uhr zu einer Kuratorenführung in der Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Der in Freiburg lebende ecuadorianische Künstler Marcello Martinez Vega führt durch die von ihm konzipierte Installation „El País del Cacao“. Besuchende erfahren mehr über Kakao als spirituelle und heilige Pflanze sowie aktuelle kooperative und nachhaltige Kakao-Projekte in Ecuador. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Sprechstunde Archäologie
In der „Sprechstunde Archäologie“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 23. September, um 17.30 Uhr entscheiden die Besuchenden das Thema des Abends. Sie stellen Fragen, der Museumsdirektor Hans Oelze gibt anhand archäologischer Funde Antworten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Augustinermuseum

Führung: Marcel van Eeden
Die Führung am Samstag, 26. September, um 15 Uhr stellt den 70-teiligen Werkzyklus „6. August 1870“ des Künstlers Marcel van Eeden vor, der aktuell im Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum präsentiert wird. Ausgangspunkt van Eedens künstlerischer Forschung ist das Schicksal eines aus Nordafrika stammenden Kolonialsoldaten während des Deutsch-Französischen Krieges. Der Künstler setzt sich mit den Verflechtungen von Nationalismus, Kolonialismus und Rassismus auseinander. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34.

Museum für Neue Kunst

Familienführung: Ab aufs Spielfeld!
Auf die Plätze, fertig...los! Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren wird es am Sonntag, 27. September, um 14 Uhr sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt ein zum Hinschauen, Ausprobieren und Hinterfragen. Was bedeuten Hindernisse oder Spielregeln im Sport und im Alltag? Müssen Bälle rund sein? Wozu einen Turnschuh auf dem Kopf balancieren? Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen.
 
 

Freiburg: Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) in Gutleutmatten
„Rouge blanc tandem“ von Sven-Julien Kanclerski (c) Volker Crone.
 
Freiburg: Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) in Gutleutmatten
Eröffnung künstlerische Intervention „FREEWHEELING“ von Sven-Julien Kanclerski am Sonntag, 20. September

Am Sonntag, 20. September, eröffnet die Stadt um 11 Uhr die künstlerische Intervention „FREEWHEELING“ von Sven-Julien Kanclerski am Platz in der Arne-Torgersen-Straße in Gutleutmatten. Es ist die fünfte künstlerische Arbeit des Ausstellungsprojekts „Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) Gutleutmatten“. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Der freie Lauf, das Rollen ohne Antrieb, das Sich-Bewegen zwischen Kontrolle und Loslassen. Freewheeling beschreibt einen Moment, in dem Bewegung entsteht, ohne dass aktiv Kraft aufgewendet wird. Wortwörtlich bedeutet der Begriff „das Fahren eines Fahrrads im Leerlauf“, sodass es rollt, auch wenn nicht mehr in die Pedale getreten wird.

Für seine Intervention „#5 FREEWHEELING“ im Quartier Gutleutmatten lädt der Künstler dazu ein, alltägliche, vertraute Objekte, denen wir sonst wenig Aufmerksamkeit schenken, neu wahrzunehmen. Kanclerski lenkt den Blick auf einen, vor allem in Freiburg allgegenwärtigen Gebrauchsgegenstand: das Fahrrad. Dieses wird von ihm verfremdet, wodurch Konstruktion, Farbigkeit, das minimalistisch-grafische Design der Rahmen, Gebrauchsspuren und Patina auffallen. Beim genauen Hinschauen sieht man auch die Eingriffe des Künstlers und man fragt sich: Würde es mir gelingen, das Fahrrad zu besteigen? Wie müsste ich in die Pedale treten, wie lenken, um vorwärtszukommen?

Kanclerski widmet sich in seiner künstlerischen Praxis oft technischen und infrastrukturellen Objekten unserer Gegenwart. Er untersucht, wie sich funktionale Alltagsgegenstände durch verschiedene Eingriffe verändern lassen. Das Fahrrad ist dabei ein wiederkehrendes Objekt. Es steht für Mobilität, Selbstbestimmung und ein Erleben von Freiheit. Gleichzeitig wird es oft durch persönliche Anpassungen und kreative Eingriffe immer wieder neu gestaltet. Kanclerski greift diese Kultur der Aneignung auf und verändert Fahrradteile, Proportionen und Funktionen, sodass die ursprüngliche Zweckmäßigkeit zugunsten ästhetischer und humorvoller Umformungen zurücktritt.

Hintergrund
Der Gemeinderat bewilligte im Juli 2022 Mittel in Höhe von 100.000 Euro für das Projekt „Kunst im öffentlichen Raum Gutleutmatten“. Der Beschluss geht auf einen Vorschlag der damaligen Kunstkommission zurück, überschüssige Mittel aus dem Bau des Stadtquartiers Gutleutmatten für die Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum zu nutzen.

Das vom Kulturamt entwickelte Konzept für „KiöR Gutleutmatten“ wurde im Oktober 2024 eröffnet und findet noch bis Ende 2027 im Quartier Gutleutmatten statt. 2024 bis 2026 hat die Kuratorin Hanna Weber Interventionen von Cie la Secousse, Zora Kreuzer, Igor Ponosov, Milena Naef und Hannah Kindler realisiert. Ab September bis Ende 2027 lädt die Kuratorin Marilena Raufeisen vier weitere künstlerische Positionen nach Gutleutmatten ein, ihre künstlerischen Interventionen zu präsentieren.
 
 

Zuhause – unterwegs: Neue Sonderausstellung im Dreiländermuseum
 
Zuhause – unterwegs: Neue Sonderausstellung im Dreiländermuseum
Am Freitag, 18. September, eröffnet das Dreiländermuseum seine neue große Sonderausstellung „Zuhause – unterwegs. Was Menschen bewegt“. Zugleich wird die grenzüberschreitende Ausstellungsreihe des Netzwerks Museen am Oberrhein „Zuhause – unterwegs“ vorgestellt.

Vernissage: „Zuhause – unterwegs“

Freitag, 18. September 2026, 18 Uhr
Evangelische Stadtkirche Lörrach, anschließend Dreiländermuseum
Zur Eröffnung sprechen Oberbürgermeister Jörg Lutz, Regierungspräsident Carsten Gabbert als Schirmherr der Ausstellungsreihe, Museumsleiter Jan Merk sowie Vertreter des Netzwerks Museen. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung vom Vokalensemble der Städtischen Musikschule Lörrach. Anschließend laden wir zum Empfang und zur Besichtigung der Ausstellung im Dreiländermuseum ein.

Was bedeutet es, einen Ort als Zuhause zu erleben? Was bringt Menschen dazu, aufzubrechen, und was bedeutet es, anderswo anzukommen? Die Ausstellung nähert sich diesen Fragen aus unterschiedlichen historischen und persönlichen Perspektiven. Gerade im Dreiländereck lassen sich Erfahrungen von Migration, Grenzüberschreitung, Ankommen und Verwurzelung auf besondere Weise betrachten.

Die Ausstellung ist Teil der gemeinsamen Reihe „Zuhause – unterwegs“ des Netzwerks Museen am Oberrhein. Rund 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz setzen sich dabei aus jeweils eigener Perspektive mit dem Thema auseinander.

Weitere Termine im September und Oktober

Sonntag, 13. September 2026, 10.30 Uhr (Wiederholung um 15 Uhr)

Tag des offenen Denkmals: „Industriedenkmale im Wandel“
Gemeinsam mit dem Museumsverein Lörrach, der Stadt Lörrach und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz widmet sich das Dreiländermuseum der Geschichte und Zukunft des KBC/Raymond-Industrieareals. Nach einer Einführung im Museum führt ein Rundgang über das ehemalige Industrieareal. Am Vormittag wird zudem die neue Stadtwege-Broschüre zur Lörracher Industriegeschichte vorgestellt.

Donnerstag, 24. September 2026, 19.30 Uhr

Hebelabend: „Die Vergänglichkeit“
Zum 200. Todesjahr Johann Peter Hebels hat der Kanderner Künstler Prof. Jürgen Brodwolf dem Dreiländermuseum seine Arbeit „Die Vergänglichkeit“ geschenkt. Die Kunstintervention ist derzeit mitten in der Dauerausstellung zu sehen.
Beim Hebelabend sprechen Markus Manfred Jung und Niggi Ullrich über Hebel, seine Wirkung und das Werk Brodwolfs.
Eintritt frei, Spenden erbeten.

Auch zur sehenswerten Hebelsaal-Ausstellung „Wenn der Töne Zauber walten … – 100 Jahre Motettenchor Lörrach“ gibt es weitere attraktive Angebote: neben öffentlichen Rundgängen findet ein Stimmbildungs-Workshop (19.9.) und ein Einführungsgespräch zum Oktober-Jubiläumskonzert (14.10.), jeweils mit Dirigent Joss Reinicke, in der Ausstellung statt. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, 18 Uhr, beleuchtet Dr. Georg Müller in einem Vortrag die Geschichte des Chores während der NS-Zeit.

Die Ausstellung im Hebelsaal ist noch bis zum 8. November zu sehen.

Museum und Demokratie

Das Dreiländermuseum arbeitet bei Fragen der Demokratiegeschichte und demokratischen Kultur zunehmend mit Partnern in der Region zusammen. Im Herbst beteiligt es sich am Basler und Lörracher Tag der Demokratie sowie an der Langen Nacht der Demokratie und ist Teil der Basler Museumsinitiative „Museen für Demokratie“.

Freitag, 2. Oktober 2026, 20.30 Uhr

„Direkt und einvernehmlich – Das Schweizer Modell der Demokratie“
Der Journalist Franz Schmider spricht über das politische System der Schweiz und fragt, was sich hinter dem viel zitierten „Schweizer Modell“ verbirgt.

Das vollständige und laufend aktualisierte Programm online
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