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Museums - und Ausstellungstipps
© Gustai/Pixelgrün | | | | | Führungen im Pfinzgaumuseum im August und September | Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“
Am Sonntag, 23. August sowie am 6. September, jeweils um 15 Uhr führt Eva Unterburg durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem Rundgang berichtet Unterburg Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
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Blick in die Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach" im Pfinzgaumuseum
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| | | | | | Mike Svoboda Quartet: „Lieben Sie Wagner?" | „50/150 Utopie und Echo" Positionen – Mike Svoboda Quartet: "Lieben Sie Wagner?"
Musik von Richard Wagner und Mike Svoboda
Texte von Thomas Mann, Filippo Tommaso Marinetti, Friedrich Nietzsche, Camille Saint-Saëns, Erik Satie und Richard Wagner
Mit „Lieben Sie Wagner?“ nehmen Mike Svoboda und sein virtuoses Ensemble das Publikum auf einen herb-heftigen Ritt zwischen Wagner, Neutönerei, Jazz und Rock. Mit kurzen Texten von, über und gegen Wagner aus den Federn Friedrich Nietzsches, Thomas Manns, Filippo Tommaso Marinettis und Erik Saties führt Svoboda den Zuhörer provokant, gar frech, an der Nase und durch das Programm. Es wird gespielt, gesungen und ohne stilistische Scheuklappen am Mythos Wagner gekratzt, wobei eine Menge Fragen aufgewirbelt werden: Darf man ein Werk lieben, wenn die Person, die es schuf, kaum liebenswürdig ist? Wo hört political-correctness auf und wo fängt cancel-culture an? Kann ich ein Werk überhaupt ohne Voreingenommenheit betrachten? Und ja, lieben wir Wagner eigentlich?
Termin: Mittwoch, 19. und Donnerstag, 20. August 2026
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Richard Wagner Museum, Musemsneubau, Ausstellungshalle
Kartenverkauf: Die Konzerte sind jeweils im Museumseintritt enthalten
(10 €, 8 € ermäßigt). Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. | | Mehr | | | |
| | | | | | Katharina Greve – Qualitätsideen seit 1972 | Caricatura Museum Frankfurt - Museum für Komische Kunst
bis 17. Januar 2027
Katharina Greve gehört zu den renommiertesten Vertreterinnen der Komischen Kunst. Ihr vielfach ausgezeichnetes Werk ist geprägt von satirischem Humor sowie architektonisch inspirierten Zeichnungen und wird nun in einer umfassenden Gesamtschau präsentiert. Greves künstlerisches Repertoire ist breit gefächert und umfasst neben Cartoons und Comics auch Malerei, Illustrationen, Fotos sowie Objekt-, Film- und Textarbeiten. Mal verspielt und leicht, mal pointiert kritisch und nah am Zeitgeschehen, und dann von Nonsens getragen, überrascht sie immer wieder mit ihrem scharfsinnigen Blick auf unsere Welt.
Katharina Greve, geboren 1972 in Hamburg, schloss 1999 ihr Architekturstudium an der TU Berlin ab. Seit 2002 ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, widmete sich zunächst dem szenischen Schreiben, Performances, Installationen und Designarbeiten. Ab 2004 folgten erste Cartoons, die bis heute in vielen Zeitungen und Magazinen erscheinen, darunter Titanic, taz, neues deutschland und Süddeutsche Zeitung.
Bereits bei ihrem Comic-Debüt Ein Mann geht an die Decke erregte Greve Aufmerksamkeit mit ihrer unverwechselbaren Stilistik. Zentrale Merkmale zeigen sich bereits hier in konzeptuellen Erzählansätzen, seriellen Strukturen und spielerischen Perspektivwechseln, die aus absurden Ausgangssituationen heraus grundlegende Fragen zu Wahrnehmung und gesellschaftlicher Ordnung entwickeln. Diesen Ansatz führt sie sowohl in Patchwork, einer lakonisch erzählten Geschichte über eine Transplantationsforscherin, die ihre Kinder im Labor erschafft, wie auch in Hotel Hades, ihrem Entwurf einer absurden Jenseitswelt, konsequent fort.
Die dicke Prinzessin Petronia stellt wiederum Greves parodistische Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis (seit 2015 in Das Magazin). Mit ironischer Zuspitzung überführt sie Saint-Exupérys Kunstmärchen Der kleine Prinz in eine episodische Comic-Erzählung. Im Mittelpunkt steht die stets übel gelaunte Cousine des kleinen Prinzen: Prinzessin Petronia, die sich den Erwartungen ihres Umfelds widersetzt und um Selbstbestimmung ringt. Hier schafft Greve eine scharfsinnige Auseinandersetzung mit Rollenbildern, Körpernormen, gesellschaftlicher Zuschreibung, Identität und Anpassung. Die Besucherinnen und Besucher des Museums werden indes bereits im Schaufenster von einem Skulptoon der Prinzessin Petronia begrüßt, die zusammen mit dem Multifunktionswurm Mirco auf ihrem Planeten durch das Universum schwebt. Angefertigt wurde das Werk vom Kasseler Bildhauer Sigi Böttcher.
Zu Greves bedeutendsten Werken zählt ihr 2015 gestarteter Webcomic Das Hochhaus – 102 Etagen Leben. Über zwei Jahre hinweg wuchs das virtuelle Gebäude täglich um ein Stockwerk. Inzwischen auch als Buch erhältlich (Buchrolle vergriffen), entwirft Greve ein absurd komisches Panorama des (zwischen-)menschlichen Lebens. Hinter den scheinbar abgeschlossenen, privaten Mikrokosmen der Bewohner und Bewohnerinnen entfalten sich ungefiltert die großen gesellschaftlichen Themen der Gegenwart: Arbeit und Leistungsdruck, Familien- und Rollenbilder, Einsamkeit und soziale Nähe, Migration, Identität und Zugehörigkeit, Wohlstand und Ungleichheit. Auf engstem Raum verdichtet sich so ein vielschichtiges Bild gesellschaftlicher Realität – präzise beobachtet und zugleich von feinsinnigem Humor durchzogen.
Greves Liebe zu außergewöhnlichen Figuren und Geschichten zeigt sich wiederum in ihrem Werk Die letzten 23 Tage der Plüm. In minimalistischer Bildsprache und pointierten Texten entwirft Greve ein amüsantes Lehrstück zum Krisenmanagement der Plüms, zwischen ehrlichen Bemühungen zur Rettung ihrer Welt und tiefster Resignation vor der scheinbar unabdingbaren Apokalypse.
Ihr neuestes Werk Meine Geschichten von Mutter und Tochter ist Greves Hommage an Erich Ohsers (alias e. o. plauen) Vater und Sohn. Mit großem Gespür übersetzt sie seine berühmten Bildergeschichten in das Hier und Jetzt. Ihre Protagonistinnen begegnen den Herausforderungen des modernen Alltags und beantworten Fragen nach Geschlecht, Normen und Erwartungen mit viel Kreativität, Herz und Verstand.
Über ihre Buchpublikationen hinaus entfaltet Katharina Greve ihre künstlerische Vielseitigkeit in zahlreichen weiteren Projekten: Regelmäßig erscheinen Textbeiträge in der Titanic-Rubrik „Vom Fachmann für Kenner“, im Jahr 2020 widmete sie sich der Acrylmalerei. Ebenso erstreckt sich Greves künstlerisches Repertoire auf Fotografie wie die „Aussagekräftigen Symbolbilder“. Von Kreativität zeugt ebenso ihre Objektkunst, so präsentiert die Ausstellung unter anderem ihr Werk Kalendula, den ersten Armband-Abreißkalender.
Insbesondere sind Greves zahlreiche Cartoons für Zeitungen und Magazine hervorzuheben. Pointiert kommentiert sie gesellschaftliche und politische Themen wie die Gefahren der Robotik, die Krise des Gesundheitswesens, den Klimawandel oder die Rentendebatte. Internationale Beachtung fand Greves Cartoon, der im Karicartoon-Kalender exakt am 10. Februar 2013 den Papstrücktritt von Benedikt XVI. vorhersagte.
Die Werkschau „Qualitätsideen seit 1972“ im Caricatura Museum gibt einen umfassenden Einblick in das künstlerische Œuvre von Katharina Greve. Ein Highlight der Ausstellung ist unter anderem das komplette Hochhaus, über fünf Meter hoch. Das einem Cartoon nachempfundene Verlierertreppchen dürfte zudem für viele Lacher und Selfies sorgen. Auch die Tapete als prägendes Gestaltungselement und heimlicher Star in Greves Cartoons rückt in den Fokus der Ausstellung: Ein für sie charakteristisches Tapetendesign gestaltet eine gemütliche Leseecke. In dieser ruhigen, einladenden Atmosphäre können Besucherinnen und Besucher in Greves Bildwelt eintauchen und in ihren Publikationen schmökern. | | Mehr | | | |
| | | | | | „50/150 – Utopie und Echo“ | Spektakuläre Klangwelten zum Jubiläum:
Vanessa Porter und Mike Svoboda Quartet an vier Abenden live im Richard Wagner Museum
Das Richard Wagner Museum holt zwei internationale Größen der zeitgenössischen Musikszene nach Bayreuth: die gefeierte Perkussions-Virtuosin Vanessa Porter und das renommierte Mike Svoboda Quartet. Beide Formate stehen exemplarisch für musikalische „Positionen“ – jener zentrale Teil des Jubiläumsprogramms, der Wagners Erbe mit zeitgenössischen künstlerischen Impulsen aus der Gegenwart heraus befragt.
Im Rahmen des Doppeljubiläums „50/150 – Utopie und Echo“ werden damit vom 19. bis zum 22. August vier Konzertabende präsentiert, die einen faszinierenden Gegenpol zum traditionellen Konzertprogramm des Richard Wagner Museums bilden. Die Konzerte finden in der Ausstellungshalle des Museumsneubaus statt und beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Karten sind zum Museumseintritt (10 € und 8 € ermäßigt für Schüler und Studierende) an der Abendkasse erhältlich. | | Mehr | | | |
| Tullabad © Harald Wacker | | | | | Führungen im Karlsruher Stadtmuseum | An den Sonntagen, 16. und 30. August, jeweils um 15 Uhr führt Kira Kokoska, am 23. August zur gleichen Uhrzeit Judith Göhre, durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum und stellt eine Auswahl an Orten vor, die heute nicht mehr existieren oder inzwischen in anderer Form genutzt werden. Dabei tauchen die Teilnehmenden in die besondere Ästhetik und Schönheit dieser Lost Places ein und bekommen spannende Einblicke in das fotografische Schaffen von Harald Wacker.
Durch ausgewählte Objekte aus der Sammlung entdecken die Besucherinnen und Besucher nicht mehr existente Arbeits- und Freizeitwelten. Das optionale Spielen des Escape Raums „Der letzte Badetag“ lädt im Anschluss zum Eintauchen in die Geschichte des ehemaligen Tullabades ein, das heute als Exotenhaus des Zoologischen Gartens genutzt wird.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos und im Eintrittspreis inbegriffen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 17. bis 23. August | (Kalenderwoche 34)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Gleichgewicht und Koordination
Am Donnerstag, 20. August, um 17 Uhr wird es sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Begleitend zur Sonderausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Carlos Orille leitet diesmal Übungen zur Stärkung von Gleichgewicht und Koordination an. Die Teilnahmezahl ist begrenzt und der Eintritt kostenfrei. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
Welte-Konzert: Aus Freiburg in die Welt
Beim Welte-Konzert im Augustinermuseum am Augustinerplatz trifft Musikgenuss auf technische Raffinesse. Wolfgang Huller stellt am Samstag, 22. August, um 11 Uhr die Funktionsweise des Reproduktionsflügels und die musikalische Bandbreite der Freiburger Firma M. Welte & Söhne vor. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist in der Welte-Lounge.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Ende der Zeitzeugenschaft?
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt am Sonntag, 23. August, um 10.30 Uhr zu einer Führung in der Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ ein. Interessierte erhalten einen Einblick in das Thema „Erinnern an den Holocaust“. Da es nur noch wenige Überlebende gibt, rücken ihre überlieferten Erinnerungen in Texten, Bildern und Filmdokumentationen immer stärker in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung wirft Fragen auf, wer sich zu welcher Zeit an was und auf welche Weise erinnern kann – und wie eine Gesellschaft damit umgeht. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. | | | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Gestaltung magma design studio | | | | | Karlsruhe: Mit dem Fahrrad zu „Media art is here“ | Vom 13. August bis 13. September 2026 wird Karlsruhe erneut zur Plattform für zeitgenössische Medienkunst: Die "UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe" präsentiert die Ausstellung „Media art is here“ und bringt fünfzehn künstlerische Arbeiten direkt in den öffentlichen Raum. Parallel und in Zusammenarbeit mit dem "Schlosslichtspiele Light Festival" zeigen internationale und lokale künstlerische Positionen dabei neue Verbindungen zwischen städtischem Raum, Natur und sozialem Miteinander auf.
Kostenfreie Fahrrad-Touren und neue Mittagspausen-Spaziergänge begleiten die Ausstellung im öffentlichen Raum
Wer die Werke nicht allein erkunden möchte, kann an kostenfreien Führungen teilnehmen: Bei den Fahrrad-Touren lassen sich viele der Arbeiten gemeinsam entdecken, begleitet von Hintergrundinformationen zur Entstehung der Projekte. Ein besonderes Highlight ist dabei der Besuch des "Schlosslichtspiele Light Festivals" vor dem Schloss: Mitarbeitende vor Ort geben Einblicke in die technischen und organisatorischen Hintergründe des Festivals.
Neu im Programm 2026 ist die „Medienkunst-Mittagspause“ auf einem kurzen und kostenfreien Spaziergang, der sich auch in die Mittagspause integrieren lässt, werden ausgewählte Werken vorgestellt.
Führungen im Überblick
Die Fahrrad-Führungen finden immer donnerstags, am 20. und 27. August um 19 Uhr, am 3. und 10. September um 18 Uhr statt und dauern etwa 90 Minuten. Die Medienkunst-Mittagspause findet ebenfalls donnerstags am 27. August, 3. September und 10. September, jeweils um 12:30 zu Fuß statt, Dauer 45 Minuten.
Anmeldung
Jede Führung ist auf eine Personenzahl von 15 Teilnehmenden begrenzt. Die Anmeldung hierfür erfolgt per E-Mail an: cityofmediaarts(at)kultur.karlsruhe.de. Weitere Informationen zu den Treffpunkten der Führungen und allgemeine Informationen zur Ausstellung „Media art is here“ 2026 sind online abrufbar. Für Gruppen ab 10 Personen können auf Anfrage auch individuelle Führungen angeboten werden.
Gemeinsames Zeichen für Medienkunst / "Creative City of Media Arts"
Die Ausstellung wird von der "UNESCO Creative City of Media Arts" Geschäftsstelle im Kulturamt der Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der "Karlsruhe Marketing und Event Gesellschaft" (KME) sowie dem "ZKM | Zentrum für Kunst und Medien" realisiert.
2019 wurde Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ ausgezeichnet. Im internationalen „UNESCO Creative Cities Network" engagiert sich Karlsruhe gemeinsam mit über 40 Partnerinstitutionen für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit Fokus auf Kreativität und Kultur.
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Grafik mit gelbem Hintergrung, Schriftzug "führungen" und einem doppelten schawrzen Pfeil
© Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Gestaltung magma design studio | | Mehr | | | |
| | | | | | Wanderausstellung „Sicher, oder?” in der Universitätsbibliothek zu sehen | Freiburg. Sicherheitsforschung, Krisenvorsorge und Katastrophenmanagement
Die Wanderausstellung „Sicher, oder?“ macht Halt im Erdgeschoss der Universitätsbibliothek Freiburg (UB) und ist dort bis zum 15. September zu sehen. Die Ausstellung widmet sich den Themen Sicherheitsforschung, Krisenvorsorge und Katastrophenmanagement. Der Eintritt ist frei. Die offizielle Eröffnung findet am 12. August um 17 Uhr statt, hier spricht unter anderem Franziska Scheuble, die Leiterin des städtischen Amts für öffentliche Ordnung.
Stromausfall, Hochwasser oder ein Unfall zu Hause: Krisen können jederzeit und überall auftreten und lassen sich nicht immer vermeiden. Die Ausstellung „Sicher, oder?“ widmet sich der Frage, wie Individuen, aber auch die Gesellschaft mit solchen Ausnahmesituationen umgehen können. Denn Krisen und Katastrophen brauchen mehr als schnelle Reaktionen. Sie erfordern Vorbereitung, Wissen und neue Ideen.
Die Ausstellung zeigt an interaktiven Stationen, wie man sich auf Katastrophen und Krisen vorbereiten kann sowie man sich während und nach einer Krise verhält. Besucher*innen tauchen dabei in unterschiedliche Szenarien ein und lernen unter anderem spielerisch, Situationen richtig einzuschätzen, Informationen weiterzugeben, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und selbst vorzusorgen.
Die Exponate sind von Projekten aus Modellregionen Deutschlands inspiriert, die im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Programms zur Sicherheitsforschung (Sifo.de) entstehen. Darunter ist auch das Freiburger Projekt FreiburgRESIST, das an digitalen Lösungen für mehr Sicherheit bei Großveranstaltungen arbeitet.
Über einen Zeitraum von vier Jahren erproben die ausgewählten Kommunen gemeinsam mit ihren Projektpartnern die entwickelten Lösungen unter realen Bedingungen. Dabei prüfen sie, wie praxistauglich die Ansätze sind, passen sie bei Bedarf an und entwickeln sie weiter. Ziel ist es, die Innovationen dauerhaft in der kommunalen Krisenvorbereitung und - bewältigung zu verankern. Der Austausch mit Bürger*innen spielt dabei eine zentrale Rolle.
Podiumsdiskussion zum Thema Sicherheit im September
Am 15. September findet eine spannend besetzte Abschlussveranstaltung „Sicher Spaß haben – Podiumsdiskussion zur Sicherheit bei Veranstaltungen in Freiburg“ in der UB statt. Hier sprechen Vertreter*innen von Polizei, Feuerwehr, Forschung, Kultur und Wissenschaft über Herausforderungen bei Großveranstaltungen.
Das Projektteam von FreiburgRESIST ist gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Freiburg Gastgeber der Ausstellung, die gemeinsam mit den OrganisationenIMAGINARY und BeLIFE im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms SifoLIFE des BMFTR entwickelt wurde. | | | | | |
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