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Museums - und Ausstellungstipps
© Kunstmuseum Karlsruhe | | | | | Drei neue Ausstellungen im Kunstmuseum Karlsruhe | Grafische Arbeiten von Dürer bis Schlichter, neue deutsche Malerei und einen Szenenwechsel der Sammlungsschau "Update!"
Ab dem 23. Mai 2026 präsentiert das Kunstmuseum Karlsruhe mit der Ausstellung Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter erstmals umfassend die Schätze seiner grafischen Sammlung: Rund 250 Werke von Dürer, Rembrandt und Schlichter spannen einen Bogen über fünf Jahrhunderte menschlicher Emotionen. Ergänzt wird die Präsentation durch den vierten „Szenenwechsel“ der Sammlungsschau Update! Die Sammlung neu sichten, die seit 2023 in wechselnden Konstellationen zentrale Themen und Fragestellungen der Gegenwart verhandelt und die Bestände des Hauses immer wieder neu kontextualisiert. Auch der Projektraum wird neu bespielt: Werner-Stober-Preisträger Tino Zimmermann stellt mit seiner Ausstellung Neue Deutsche Malerei aktuelle malerische Fragestellungen zur Diskussion. Die Eröffnung der drei Ausstellungen findet am Donnerstag, 22. Mai, 19 Uhr statt.
Ausstellung grafischer Werke: "Expressiv!"
Ein schmerzverzerrtes Gesicht, zum Himmel erhobene Arme, ein leises, kaum wahrnehmbares Lächeln oder zerwühltes Haar: Die Bildsprache der Gefühle ist universell und wird unabhängig von Zeit und Kultur verstanden. Die Ausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“ beleuchtet zentrale Bestände der eigenen Sammlung aus neuen Perspektiven und zeigt in thematischen Räumen, wie Künstlerinnen und Künstler seit Jahrhunderten die innere Gefühlswelt sichtbar machen.
Von Albrecht Dürer über Rembrandt und Guido Reni bis zu Käthe Kollwitz und Rudolf Schlichter entfaltet sich ein breites Spektrum künstlerischer Strategien. In rund 250 Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken aus dem 15. bis 21. Jahrhundert präsentiert das Kunstmuseum Karlsruhe facettenreiche Annäherungen an menschliche Emotionen.
Veranstaltungen zur Ausstellung "Expressiv!"
Kuratorinnenführung: Donnerstag, 28. Mai, um 17 Uhr (Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt)
Öffentliche Führungen: freitags um 16 Uhr und sonntags um 15:15 Uhr (Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt)
Kunsthäppchen: Mittwoch, 10. Juni, und Mittwoch, 1. Juli, jeweils 15 Uhr (Kosten: 2 Euro zzgl. Eintritt)
ARTtoNight: Donnerstag, 18. Juli, 19 bis 23 Uhr (Kosten: 5 Euro)
Vierter Szenenwechsel der Sammlungsschau "Update! Die Sammlung neu sichten"
Von großformatigen Tapisserien bis zu filigranen Zeichnungen, von Porträt über Stillleben bis Landschaft: Der vierte Szenenwechsel der Ausstellung „Update! Die Sammlung neu sichten“ lädt dazu ein, die Bestände des Kunstmuseums neu zu entdecken.
Neben Neuzugängen von Margret Eicher, Lea Gocht und Shanee Roe, erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Werke von Karl Hubbuch, Gustav Kampmann, Candida Höfer, Timm Ulrichs und Georg Baselitz. Die zweite Auflage der „Wünsch Dir Was“-Wand lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, aus 100 Werken der Sammlung ihr Lieblingsmotiv zu wählen. Das Werk mit den meisten Stimmen wird ab November 2026 in die Ausstellung aufgenommen. Auch gibt es einen neuen Kinderaudioguide und in der beliebten Kid’s Zone wartet eine neue spannende Aufgabe für die jungen Museumsbesucherinnen und -besucher.
Mit „Update! Die Sammlung neu sichten“ präsentiert das Kunstmuseum Karlsruhe seine Bestände in einem dynamischen Szenenwechsel. Rund 200 Werke von 70 Künstlerinnen und Künstlern treten auf 1.500 Quadratmetern in medien- und epochenübergreifende Dialoge. Themenräume zu Identität, Ritualen, Natur, Geschlechtergerechtigkeit, Heimat und der Erfahrungen von Fremdheit verbinden historische Positionen mit Gegenwartskunst. Der „Szenenwechsel 4“ ist die fünfte Neupräsentation seit 2023 und reagiert auf aktuelle gesellschaftliche Debatten.
"Neue deutsche Malerei" im Projektraum
Unter dem ironischen Titel „Neue Deutsche Malerei“ übersetzt Werner-Stober-Preisträger Tino Zimmermann das Gefühl politischen Stillstands in eine eigenständige malerische Form. In reduzierten Farben zeigen seine raumumspannenden Wandmalereien Büroräume, in denen die erwartbare Handlung ausbleibt: Organisation und Verantwortung ersetzt der Künstler durch absurde Gesten und merkwürdige Zwischenzustände. Das Ergebnis ist eine Atmosphäre der Untätigkeit und Irritation, die Fragen zu politischen Entwicklungen und institutionellen Ordnungen aufwirft. Die Szenen lesen sich dabei weniger als Kommentare zu Einzelereignissen, sondern vielmehr als Verdichtungen eines allgemeinen politischen Klimas.
Die Präsentation ist Teil des langfristigen Projekts „On the Relevance of Painting (And Other Thoughts)“, in dem der Künstler seit 2020 die Möglichkeiten der zeitgenössischen Malerei untersucht.
zum Bild oben:
Die Zeichnung "Selbstbildnis, wütend" (1922) von Karl Hubbuch ist in der Ausstellung "Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter" zu sehen.
© Kunstmuseum Karlsruhe | | Mehr | | | |
| | | | | | Richard Wagners Steinway-Flügel nach Restaurierung wieder in Wahnfried | Ein bedeutendes Stück Musikgeschichte ist zurück: Nach einer mehrmonatigen, hochspezialisierten Restaurierung durch das Atelier Chris Maene (Ruiselede, Belgien) kehrt Richard Wagners Steinway-Konzertflügel in das Richard Wagner Museum Bayreuth zurück. Neben einer zum Substanzerhalt unerlässlichen Generalüberholung wurde der bis heute bespielte Flügel dank einer vollständigen Restaurierung in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und klingt nun wieder wie zu Wagners Lebzeiten.
Erfolgreiche Rückführung zum Originalklang
Der Konzertflügel mit der Seriennummer 34304 aus dem Hause Steinway & Sons wurde Richard Wagner im Jahre 1876, dem Jahr der ersten Festspiele, von Steinway & Sons New York in Anerkennung seines Werks als Ehrengeschenk übergeben. Seitdem befindet er sich mit Ausnahme der Nachkriegsjahre in Wagners ehemaligen Wohnsitz Haus Wahnfried. Er gehört zur sogenannten „Centennial Grand Plate“-Serie, die 1876 für die Weltausstellung in Philadelphia entwickelt wurde.
Bereits in den 1970er und 1980er Jahren sowie erneut Anfang der 2000er Jahre wurde der Flügel verschiedenen Reparaturmaßnahmen unterzogen, wobei jedoch die historische Substanz des Instruments durch den Einbau moderner Materialien verändert wurde. Angesichts seiner außergewöhnlichen Bedeutung stand nun der Rückbau der modernen Veränderungen im Vordergrund der aufwändigen Restaurierungsarbeiten, deren Kosten rund 41.000 Euro betragen. So wurde beispielsweise der Resonanzboden – das Herz jedes Flügels – nach dem Abtragen später aufgetragener Lackschichten komplett neu aufgebaut, um den ursprünglichen Klangcharakter wiederherzustellen. Auch die Saiten und Stege, Stimmstock und Stimmwirbel wurden unter Einhaltung historischer Vorgaben teils neu angefertigt, teils mit Materialien ersetzt, die denen des Jahres 1876 entsprechen.
Jeder Schritt des Prozesses wurde unter Berücksichtigung historischer Materialien, Techniken und Ästhetik durchgeführt, wobei die Patina von Rahmen und Gehäuse erhalten blieb. „Das Ziel war nicht einfach, einen schönen alten Flügel zu liefern, sondern hörbar zu machen, wie ein Konzertflügel zu Wagners Zeiten wirklich klang“, so das Atelier Maene , welches aufgrund seiner außergewöhnlichen Expertise mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut wurde. Die enge Zusammenarbeit mit der Bayreuther Klaviermanufaktur Steingraeber sorgt dabei für den langfristigen Erhalt der vollends geglückten Maßnahmen.
Konzerte im Jubiläumsjahr
Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums der Bayreuther Festspiele und des 50-jährigen Bestehens des Museums kann während der Festspiele bei zahlreichen Konzerten des Richard Wagner Museums erstmals der historisch authentische Klangcharakter des Flügels erlebt werden. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 18. bis 24. Mai | (Kalenderwoche 21)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museenfreiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Film und Gespräch: „Der Staat gegen Fritz Bauer“
Die Reihe „HINSCHAUEN – FilmRäume von Dokumentationszentrum Nationalsozialismus & KoKi“ geht weiter mit dem neuen Themenblock „Zeitzeug*innen vor Gericht“. Den Auftakt macht am Dienstag, 19. Mai, von 19.30 bis 21.45 Uhr der deutsche Spielfilm „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015) von Lars Kraume. Der Film folgt dem hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der in der NS-Zeit selbst verfolgt wurde. Im Jahr 1957 bereitet er den Prozess gegen den Nationalsozialisten und Kriegsverbrecher Adolf Eichmann vor und stößt dabei auf große Widerstände. Der Film wird im Kommunalen Kino, Urachstraße 40, gezeigt. Tickets gibt es dort zum regulären Kino-Eintrittspreis.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Sprechstunde Archäologie
In der Sprechstunde Archäologie am Mittwoch, 20. Mai, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, entscheiden die Besuchenden das Thema des Abends. Sie stellen Fragen, Museumsdirektor Hans Oelze gibt anhand archäologischer Funde Antworten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Dieses gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Line Dance
Es wird sportlich! Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Donnerstag, 21. Mai, um 17 Uhr gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Benefit zum Line Dance-Schnupperkurs ein. Elvira Klug gibt eine kurze Einführung in den Reihentanz mit sich wiederholenden Schritten. Begleitend zur Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ können Besuchende an verschiedenen Terminen selbst aktiv werden und neue Bewegungsformen ausprobieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
Führung: Mittelalterliche Silberschmiedekunst
Bei der Führung am Sonntag, 24. Mai, um 11 Uhr im Augustinermuseum erkunden Interessierte die Schatzkammer. Sie präsentiert kunstvoll gefertigte Silberschmiedearbeiten des Mittelalters. Die Teilnehmenden erfahren den ursprünglich liturgischen Gebrauch der Vortragkreuze, Messkelche oder Reliquiare und entdecken die Besonderheiten der Handwerkskunst. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34. | | | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Kowarsch | | | | | Karlsruhe: Veranstaltungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais im Mai 2026 | Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais nimmt Kunsthistorikerin Elke Schneider das Publikum in ihrem Vortrag „Hidden Stories vom Dörfle - die Karlsruher Altstadt in der Kunst“ am Donnerstag, 21. Mai, um 18 Uhr mit auf eine Zeitreise in die ehemalige Arbeiter- und Handwerkersiedlung, die sich außerhalb der neu gegründeten Residenz entwickelte.
Anhand einer Auswahl an Kunstwerken werden Örtlichkeiten, Ereignisse und Details aufgezeigt. Der Vortrag beleuchtet die oft schwierigen Lebensbedingungen zu früheren Zeiten und bietet Einblicke in die gesellschaftlichen Verwerfungen eines von Armut geprägten Stadtteils. Die Zuhörerinnen und Zuhörer erfahren, was es mit einer „Korallengrotte“ auf sich hatte, welche Rolle Haie in der Kneipenszene spielten, wo sich der „Karlsruher Kreml“ befand und wozu manches Werbeplakat diente.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos.
Eine Führung durch die Sonderausstellung bietet Kira Kokoska am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr. Sie stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich Geschichten verbergen, die Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen.
Eine Anmeldung ist auch hier nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und im Eintrittspreis inbegriffen.
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Blick in die Ausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
© Stadt Karlsruhe, Kowarsch | | Mehr | | | |
| © Gustai/Pixelgrün | | | | | Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe im Mai | Freier Eintritt am 17. Mai beim internationalen Museumstag
Telefonführung durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum
Bei der kostenlosen Telefonführung am Samstag, 16. Mai um 13 Uhr dreht sich alles um die Zeit, als das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach stationiert war und Soldaten in dunkelblauen Uniformen das Stadtbild prägten. Bei diesem barrierefreien Angebot gehen die Hörerinnen und Hörer bequem von Zuhause aus per Telefon mit Eva Unterburg auf Entdeckungsreise durch die Räume und erfahren Interessantes über Alltag und Aufgaben der Soldaten sowie über ihre Beziehungen zur Durlacher Bevölkerung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis spätestens 15. Mai unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231 ist erforderlich.
Freier Eintritt zum Internationalen Museumstag am 17. Mai und Führung durch die Sonderausstellung
Im Rahmen des Internationalen Museumstags am Sonntag, 17. Mai öffnet das Pfinzgaumuseum bei freiem Eintritt seine Tore. Die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ kann an diesem Tag kostenlos besucht werden. Um 11.15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch diese Sonderausstellung. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Stephan-Kabierske Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am folgenden Sonntag, 24. Mai, führt Susanne Stephan-Kabierske um 15 Uhr durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist auch hier nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos und im Eintrittspreis inbegriffen.
Führung durch die Dauerausstellung "Durlach für Einsteiger" im Pfinzgaumuseum
Bei der Themenführung „Durlach für Einsteiger: Stadtgeschichte (nicht nur) für Zugezogene, Erstsemester und andere ‚Neigeschmeckte‘“ am Sonntag, 31. Mai, um 15 Uhr führt Georg Hertweck durch die Dauerausstellung und gibt einen kompakten Überblick über die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Markgrafenstadt Durlach. Die Führung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Blick in die Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach" im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün | | | | | |
| | | | | | Frankfurt: Internationaler Museumstag in Heusenstamm | Sonntag, 17. Mai 2026, 10–17 Uhr, Eintritt frei
Das Museum für Kommunikation Frankfurt lädt zum Internationalen Museumstag in sein Sammlungsdepot in Heusenstamm ein
18. Internationales Treffen historischer Postfahrzeuge
Die Sammlung der Museen für Kommunikation öffnet ihre Türen: 375.000 Objekte veranschaulichen den Wandel der Technik – von Telefonhäuschen über Radios und Röhrenfernsehern bis zu Smartphones. Spannende Führungen und funktionsbereite Geräte bieten Einblick in die vielfältige Geschichte der Kommunikation. Auf dem Außengelände findet das 18. Internationale Treffen der Sammler historischer Postfahrzeuge statt. Zahlreiche liebevoll restaurierte Postfahrzeuge sind zu bestaunen: vom Postmoped bis zum fahrbaren Postamt. Eine historische Postkutsche sowie ein Postbus laden an diesem Tag zu Rundfahrten ein.
Programm
10–17 Uhr
Rundfahrten mit der historischen Postkutsche
3 € pro Person, unter 6 Jahre 1,50 €
Halbstündlich Führungen durch das Depot (10.30- 16.30 Uhr)
ab 6 Jahre 2 €, ab 18 Jahre 5 €
Fahrzeugführungen um 12 Uhr und 14 Uhr
Historische Technik nutzen: Hier können die Besuchenden Fernschreiber über das Internet bedienen, ein Telegramm versenden, Sprache auf verschiedenen Wegen übermitteln, Telefonzellen und Münztelefone nutzen und Einblicke in die Funktion von Streaming und IP-Telefonie bekommen.
Schau genau! Eine Depot-Rallye lädt Kinder zur Entdeckungstour im Sammlungsdepot ein.
Kinderwerkstatt (11.00-16.00 Uhr)
Junge Tüftler:innen können sich im Upcycling ausprobieren und aus Elektroschrott Monster und kreative Kunstwerke gestalten.
Historische Elektrofahrzeuge
Über 100 Jahre Elektromobilität bei der Post
DGPT
Die Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationsgeschichte präsentiert ihre Zeitschrift DAS ARCHIV – Magazin für Kommunikation und gibt einen Einblick in die Vereinsarbeit rund um die Kommunikationsgeschichte.
Post-Oldtimerschau auf dem Außengelände in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung historischen Postgutes e.V.
Der TTC Heusenstamm sorgt für das leibliche Wohl!
Hinweis: Nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten vorhanden!
Anfahrt
Sammlungsdepot
Museum für Kommunikation
Philipp-Reis-Straße 4–8
63150 Heusenstamm
www.mfk-frankfurt.de
http://sammlungen.museumsstiftung.de/
Anfahrt mit Bus & Bahn
Von Frankfurt oder Offenbach mit der S-Bahn S2 Richtung Dietzenbach bis Heusenstamm Bahnhof und von dort zu Fuß (1,5 km, ca. 20 Min.) | | Mehr | | | |
| | | | | | Führung zur baulichen Entwicklung des „Academischen Krankenhauses“ Heidelberg | Der Rundgang ist die erste Veranstaltung der Reihe „Heidelberger Architekturspaziergänge“
Das Ortskuratorium Heidelberg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Samstag, 16. Mai 2026, um 14.00 Uhr, zu einer Führung zur baulichen Entwicklung des „Academischen Krankenhauses“ Heidelberg-Bergheim ein. Treffpunkt ist der Haupteingang der Alten Anatomie in der Brunnengasse 1. Eine Anmeldung ist unter www.denkmalschutz.de/anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für die DSD gebeten.
Der Rundgang ist Auftakt der Reihe „Heidelberger Architekturspaziergänge“, die zu Kulturdenkmalen des 19. und 20. Jahrhunderts führen. Heinrich Hübsch, Architekt der Alten Anatomie, begann sein Studium in Heidelberg und gab 1828 mit seiner programmatischen Schrift „In welchem Style sollen wir bauen?“ gerade in Heidelberg den Anstoß für eine spannende bauliche Entwicklung im 19.Jahrhundert. In der Alten Anatomie werden die Grundsätze des romantischen Klassizismus erläutert.
Danach geht es zu den ältesten Gebäuden des „Academischen Krankenhauses“ von 1867, die zu ihrer Bauzeit zu den modernsten Klinikanlagen in Europa gehörten. Der weitere Verlauf zeigt den Historismus der Gründerzeit, die Entwicklung des Krankenhausbaus und wichtigen Stationen der Medizingeschichte bis in die 1920er Jahre. Nach 1871 entstanden neue Gebäudetypen für Forschung, Lehre und Krankenversorgung zunächst im Stil des späten Romantischen Klassizismus. Heute besteht die zwölf Hektar große Anlage aus rund 50 Gebäuden, überwiegend von Uni und Universitätsklinikum genutzt. | | | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 11. bis 17. Mai | (Kalenderwoche 20)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Feierabendführung: Das historische Gebäude
Bei einer Kurzführung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS), Rotteckring 14, am Dienstag, 12. Mai, um 17.30 Uhr mit der wissenschaftlichen Leiterin Julia Wolrab geht es um das historische Verkehrsamt, in dem sich das DZNS befindet. Die Führung folgt Spuren, die bis heute im denkmalgeschützten Gebäude erkennbar sind. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenlosen Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich.
Augustinermuseum
Kuratorinnenführung: Ins Licht gerückt!
Bei der Führung im Augustinermuseum am Augustinerplatz am Freitag, 15. Mai, um 17.30 Uhr erkunden Interessierte die Präsentation „Ins Licht gerückt! Künstlerinnen im 19. Jahrhundert“. Sie zeigt Werke von Malerinnen aus der eigenen Sammlung. Ausstellungskuratorin Mirja Straub gibt Einblicke in einzelne Biografien und Werke sowie die teils schwierigen Lebensumstände. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungstickets gibt es im Online-Shop. Treffpunkt ist das Dachgeschoss im Augustinermuseum. | | | | | |
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