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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Freiburg Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) in Gutleutmatten | Eröffnung künstlerische Intervention „Moving Mass“ von Milena Naef und Hannah Kindler am 1. März
Am Sonntag, 1. März, eröffnet die Stadt um 11 Uhr die künstlerische Intervention „Moving Mass“ der Künstlerinnen Milena Naef und Hannah Kindler auf dem Platz in der Arne-Torgersen-Straße. Es ist das vierte Werk des Ausstellungsprojekts „Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) Gutleutmatten“. Die Veranstaltung ist kostenlos. Beide Künstlerinnen sind täglich von 11 bis 16 Uhr vor Ort.
Für ihre Intervention arbeiteten die beiden Künstlerinnen Milena Naef und Hannah Kindler über sechs Monate zusammen. Insgesamt sammelten sie 1000 unterschiedliche Vasen, die am Arne-Torgersen-Platz ausgestellt werden. Ab dem 1. März sind die Anwohner*innen und Besucher*innen herzlich eingeladen, selbst künstlerisch tätig zu werden: Die Vasen können und sollen neu arrangiert, mitgenommen oder weitergegeben werden.
Die Objekte stammen aus europäischen Haushalten und spiegeln die Designgeschichte der vergangenen hundert Jahre wider. Jede der Vasen wurde anhand festgelegter Kriterien ausgewählt, um persönliche Präferenzen und individuelle Wertungen auszuschließen. Anschließend erhielten die Gefäße nummerierte Etiketten. Auf diese Weise ist jede Vase einzeln erfasst und zugleich Teil einer ausgreifenden Masse.
Vasen können als ein „Ur-Objekt“ menschlicher Kultur verstanden werden. Sie finden sich bei archäologischen Ausgrabungen nahezu aller Epochen. Aufgrund ihrer häuslichen Nutzung und ihres Gefäßcharakters wurden sie historisch häufig mit Weiblichkeit assoziiert.
In Naef und Kindlers Intervention besetzen die Vasen den öffentlichen Raum in Gutleutmatten beharrlich und als Vielzahl. Doch nur für einen Moment: Dann werden sie aufgeteilt und zu neuen Bestimmungsorten getragen. In dieser Bewegung wandern die Objekte nicht nur zwischen privater und öffentlicher Sphäre, sondern verändern auch in ihren Status – mal sind sie Alltags-, mal Kunstobjekt.
Hintergrund
Der Gemeinderat bewilligte im Juli 2022 Mittel in Höhe von 100.000 Euro für das Projekt „Kunst im öffentlichen Raum Gutleutmatten“. Der Beschluss geht auf einen Vorschlag der damaligen Kunstkommission zurück, überschüssige Mittel aus dem Bau des Stadtquartiers Gutleutmatten für die Umsetzung von Kunst im öffentlichen Raum zu nutzen.
Das vom Kulturamt entwickelte Konzept für „KiöR Gutleutmatten“ wurde im Oktober 2024 eröffnet und findet noch bis Ende 2027 im Quartier Gutleutmatten statt. Bisher wurden durch die Kuratorin Hanna Weber Interventionen von Cie la Secousse, Zora Kreuzer und Igor Ponosov realisiert | | | | | |
| | | | | | Julius Leber: Vom Elsass zum deutschen Widerstand. | Ein Leben für Freiheit und Demokratie
Ausstellungseröffnung: Am Freitag, den 27. Februar um 19 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, die Vernissage zur Ausstellung „Julius Leber: Vom Elsass zum deutschen Widerstand. Ein Leben für Freiheit und Demokratie“ statt. Sie lädt dazu ein, sich mit der Geschichte und dem Vermächtnis von Julius Leber auseinanderzusetzen und die Verantwortung zu reflektieren, die wir heute tragen. Zugleich erinnert sie daran, dass Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit keine Selbstverständlichkeit sind. Die Ausstellung wurde realisiert von der Communauté de Communes Alsace Rhin Brisach und der Stadt Breisach am Rhein.
Bei der Vernissage werden sowohl der Kurator Dr. Marvin Gamisch als auch Amélie Kratz vom Blauen Haus, Gedenk- und Bildungsstätte für die Geschichte der Juden am Oberrhein, anwesend sein
Dauer der Ausstellung: 02. März – 24. April. Eintritt: frei. Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. Die Ausstellung wurde realisiert von der Communauté de Communes Alsace Rhin Brisach und der Stadt Breisach am Rhein. | | | | | |
| | | | | | „Langemarckstraßen – in Freiburg und anderswo“ | Ausstellungseröffnung im Stadtarchiv am 25. Februar um 17 Uhr
Am 10. November 1914 griffen deutsche Truppen bei Langemarck in Belgien die alliierte Front an. Mehr als 2000 junge, unerfahrene Rekruten verloren ihr Leben. Aus dem militärischen Scheitern entstand der „Mythos von Langemarck“ als Sinnbild für die vermeintliche Opferbereitschaft der deutschen Jugend. Gedenkfeiern, Publikationen sowie Denkmäler und Straßenbenennungen in der Nachkriegszeit und während des Nationalsozialismus verankerten ihn dauerhaft im öffentlichen Raum. Noch heute tragen Straßen und Plätze in mehr als 30 deutschen Städten diesen Namen – auch in Freiburg. Seit 1934 heißt die zentrale Achse des Wohngebiets „Westlich der Merzhauser Straße“ „Langemarckstraße“.
Im Mittelpunkt der Ausstellung „Langemarckstraßen – in Freiburg und anderswo“ stehen die Entstehung und Benennung der Freiburger Langemarckstraße sowie die wechselnden öffentlichen Debatten um ihren Namen. Die Eröffnung findet am 25. Februar um 17 Uhr im Stadtarchiv (Neuer Messplatz 5A, 79108 Freiburg) statt. Die Ausstellung ist bis zum 16. Juni im Stadtarchiv zu sehen: montags, dienstags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr sowie mittwochs von 10 bis 18 Uhr. Öffentliche Führungen finden jeweils mittwochs um 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Infos zum Stadtarchiv gibt es online unter www.freiburg.de/stadtarchiv.
Die Ausstellung entstand als Teil einer Wanderausstellung im Rahmen eines gemeinsamen Erinnerungs- und Friedensprojekts der belgischen Gemeinde Langemark-Poelkapelle, des In Flanders Fields Museum in Ieper/Ypern und der University of Kent. Sie wurde und wird auch in anderen Städten mit Langemarckstraßen gezeigt. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 23.02. bis 1.03. | (Kalenderwoche 9)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Expertinnenführung: Feste Rollen seit Urzeiten?
Museumsdirektorin Helena Pastor führt am Mittwoch, 25. Februar, um 17.30 Uhr durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. „Männer sind ursprünglich Jäger, Frauen sind Sammlerinnen“ – auf dieser Vorstellung basieren heute noch aktuelle Geschlechterklischees. Doch gab es dieses urgeschichtliche „Traumpaar“ – er Ernährer, sie Hausfrau und Mutter – wirklich? Teilnehmende erfahren, welche Antworten die archäologische Geschlechterforschung auf diese Frage entwickelt und entdecken, dass urzeitliche Geschlechterrollen vermutlich vielfältiger waren, als viele glauben. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Augustinermuseum
Eröffnungswochenende
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz heißt zu seiner Eröffnung am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, jeweils von 10 bis 17 Uhr neue und langjährige Besucher*innen herzlich willkommen. Ob Einblicke in die Bausanierung, der selbstspielende Welte-Flügel in Aktion oder kreative Mitmachangebote für Klein und Groß – es ist einiges los. Interessierte erfahren Hintergründe zur Restaurierungsarbeit oder entdecken gemeinsam mit den Kurator*innen Verbindungen zu den übrigen Freiburger Museen. Kleine Rätsel-Fans gehen im Museum auf Spurensuche. Zusätzlich stehen Expert*innen für Fragen rund um die Themen und Objekte der Ausstellung bereit. Das vollständige Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles. Vom Eröffnungswochenende bis einschließlich Sonntag, 8. März, ist der Eintritt zum Augustinermuseum kostenfrei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Führung in einfacher Sprache: Freiburg im Nationalsozialismus
Ab 1933 regierten in Deutschland die Nazis. Dadurch änderte sich auch in Freiburg das Leben vieler Menschen. Im Museum „Dokumentationszentrum Nationalsozialismus“, Rotteckring 14, findet am Sonntag, 1. März, um 15 Uhr eine Führung statt. Darin geht es um diese Fragen: Was passierte in Freiburg in der Nazi-Zeit? Wie lebten die Menschen in dieser Zeit? Was taten Freiburger und Freiburgerinnen damals? Während der Führung werden Fotos, Briefe und andere Dinge gezeigt und gemeinsam besprochen. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop unter
www.museen-freiburg.de/shop/veranstaltungen/fuehrung-einfache-sprache.
Die Teilnahmezahl ist begre | | Mehr | | | |
| | | | | | Internationaler Comic-Wettbewerb startet | Highlight an der FANTASY BASEL
Anlässlich der FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con wird die Comic-Kunst in Basel besonders gefeiert: Erstmals lancieren das Cartoonmuseum Basel, die FANTASY BASEL, die Christoph Merian Stiftung und Basel Tourismus einen internationalen Comic-Wettbewerb unter dem Leitthema «Freundschaft». Höhepunkt ist die Beflaggung der Mittleren Brücke (4.–18. Mai 2026) sowie die Präsentation der prämierten Arbeiten and der FANTASY BASEL (14.–16. Mai 2026). Der Wettbewerb stärkt die Sichtbarkeit der 9. Kunst im öffentlichen Raum und setzt Impulse für den Comic-Standort Basel nachhaltig.
Einladung zur Teilnahme am Comic-Wettbewerb
Professionelle wie auch Nachwuchs-Zeichnerinnen und Zeichner der 9. Kunst sind eingeladen, ihre Perspektiven auf das verbindende Erzählen in Bildern zum Leitthema «Freundschaft» einzureichen. Der Wettbewerb setzt bewusst auf Vielfalt: Unterschiedliche Handschriften, Erzählweisen und Bildsprachen treffen aufeinander.
Einreichung
Einreichungsfrist: 15. März 2026 | Weitere Informationen und die vollständigen Ausschreibungsunterlagen sind online verfügbar. Fragen bitte an: comic@basel.com
Beflaggung der Mittleren Brücke
Die Mittlere Brücke wird zur Open-Air-Galerie: Zwanzig ausgewählte Werke werden vom 4.–18. Mai 2026 auf grossformatigen Fahnen präsentiert und geben dem Wettbewerb damit Sichtbarkeit im öffentlichen Raum. Der Wettbewerb schafft eine einzigartige Bühne für die Comic-Kunst mit hoher Reichweite und verbindet die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con und das Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst.
Ausstellung an der FANTASY BASEL
Ein besonderes Highlight: An der FANTASY BASEL (14.–16. Mai 2026) werden die prämierten Comics in Anwesenheit der Künstlerinnen und Künstler auf über 130 Quadratmetern in grossformatiger Inszenierung an bester Lage präsentiert. Eine kuratierte Indoor-Ausstellung macht die thematische und künstlerische Vielfalt der Einreichungen für ein internationales Publikum sichtbar.
Jury
Über die Auswahl entscheidet eine fünfköpfige Jury mit vielfältiger Expertise: Anette Gehrig (Cartoonmuseum Basel), Gabriela Oberholzer (FANTASY BASEL), Josepha Bosshart (Basel Tourismus), Julia Marti (Verlag Edition Moderne, Zürich) und Thomas Ott (Comic-Künstler, Basel).
Förderung und Partnerschaft
Die Christoph Merian Stiftung (CMS) fördert den Comic-Wettbewerb mit der künstlerischen Beflaggung der Mittleren Brücke sowie der kuratierten Ausstellung an der FANTASY BASEL 2026 mit CHF 120 000. Sie ermöglicht der Comic-Kunst eine einzigartige Plattform im öffentlichen Raum und macht die Zusammenarbeit zwischen FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con, Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst, einer Institution der CMS, Basel Tourismus und CMS sichtbar.
Über die Kooperationspartner
Über das Festival
Die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con ist das grösste Schweizer Festival für Popkultur, Cosplay und Gaming und findet seit 2015 alljährlich über Auffahrt (14.–16. Mai 2026) in der Messe Basel statt. An drei Tagen deckt das Festival auf einer Fläche von 100 000 Quadratmetern ein breites Themenspektrum rund um Popkultur ab, welches über Filme und Serien, Games, Cosplay, Comics, Anime, Manga, Kunst, Content Creation, Raumfahrt, Mittelalter bis hin zu Brettspielen und vielem mehr reicht. Damit etablierte sich die FANTASY BASEL – The Swiss Comic Con als thematisch vielseitigster Popkulturevent Europas. Im Jahr 2025 zog das Festival über 97 000 Besuchende an, zur diesjährigen Ausgabe werden rund 100 000 Fans erwartet.
www.fantasybasel.ch
Über die Christoph Merian Stiftung
Die Christoph Merian Stiftung ist eine gemeinnützige Förderstiftung mit Sitz und Wirkungskreis in Basel. Ihr Zweck ist die «Linderung der Noth und des Unglückes» und die «Förderung des Wohles der Menschen». Die Stiftung fördert den sozialen Zusammenhalt, die kulturelle Vielfalt und den sorgfältigen Umgang mit der Natur in der Stadt Basel.
www.cms-basel.ch
Über das Cartoonmuseum Basel – Zentrum für narrative Kunst
Ob als Comic, Graphic Novel, Reportage, Cartoon, Karikatur oder Trickfilm – Zeichnungen erzählen Geschichten. Als einziges Schweizer Museum und Kompetenzzentrum widmet sich das Cartoonmuseum Basel ausschliesslich der narrativen Kunst. Es sammelt, präsentiert und vermittelt, und leistet damit einen Beitrag zur Diskussion über diese Kunstform und über die gesellschaftlichen Themen, die sie aufnimmt. Mit drei Wechselausstellungen pro Jahr, einem vielseitigem Veranstaltungsprogramm und einer Sammlung von 12 000 Originalwerken prägt das Museum die internationale Szene der 9. Kunst.
www.cartoonmuseum.ch
Über Basel Tourismus
Basel Tourismus ist verantwortlich für die touristische Markenprofilierung und Positionierung Basels im In- und Ausland und die Förderung von Innovation und Qualität über alle touristischen Angebote. Dies mittels gezielter Initiativen, Kampagnen und Promotionen, welche Basel als Kunst-, Kultur- und Architektur Metropole sowie als Messe- und Kongressstadt positioniert.
www.basel.com
Weitere Informationen und die vollständigen Ausschreibungsunterlagen sind online verfügbar.
Einreichungsfrist: 15. März 2026
Einreichungen und Fragen bitte an: comic@basel.com | | Mehr | | | |
| (c) Museum Natur und Mensch, Foto: Marc Doradzillo | | | | | 35 Jahre „Vom Ei zum Küken“ | Der Familienklassiker startet am Samstag, 21. Februar, im Museum Natur und Mensch
Hör mal, wer da raschelt, pickt und piepst! Im Museum Natur und Mensch geht am Samstag, 21. Februar, die allseits beliebte, sehnsüchtig erwartete Ausstellung „Vom Ei zum Küken“ in die nächste Runde. Zum 35. Mal können kleine und große Fans beim Schlüpf-Marathon mitfiebern und den flauschigen Hühner-Nachwuchs bewundern. Zum Jubiläum blickt die Schau auf eine erfolgreiche Laufzeit zurück: Allein in den letzten zehn Jahren zog sie über 235.000 Besuchende an. Bis Sonntag, 12. April, gibt es jede Menge Spannendes über die Welt der Hühner und eierlegenden Tiere, eine verantwortungsvolle Nutztierhaltung sowie Feste und Bräuche zu entdecken.
Winzig, bunt und wuselig: Die unterschiedlichen Küken seltener Hühnerrassen begeistern wirklich alle. Dabei sind die Museumsküken nicht nur süß. Sie regen auch zum Nachdenken an: Was bedeuten die Zahlen auf den Eiern im Supermarkt? Wie viel Platz haben Hühner bei den diversen Haltungsformen? Welche Produkte enthalten Eier, wo wir sie gar nicht erwarten? Und was ist eigentlich ein Zweinutzungshuhn? Antworten bieten verschiedene Mitmachstationen, die spielerisch für bewussten Konsum, Tierwohl und nachhaltige Landwirtschaft sensibilisieren.
In der Mitmachausstellung erfahren Neugierige Wissenswertes über Feste und Bräuche: vom mexikanischen Glücksbringer bis zum hartgekochten Beizah des Pessach-Festes. Doch damit nicht genug. Beim Rätseln und Ausprobieren wird klar: Das Ei ist überall im Tierreich präsent. Ob der Schopf-Tinamu mit seinem grün-glänzenden Gelege oder die Gespenstschrecke, deren winzige Eier erst unterm Mikroskop ihre bizarre Schönheit offenbaren – es gibt so einiges zu erkunden.
Ebenso vielfältig ist das Begleitprogramm der Ausstellung: Veranstaltungen laden zum Mitmachen und Spaßhaben ein. Wer mag, geht beim Info-Nachmittag der Reptilienauffangstation auf Tuchfühlung mit Schildkröten und anderen Reptilien oder lässt der Fantasie beim Küken-Filzen freien Lauf. Ein Highlight: die Lesung und der Workshop zum Buch „Das Osterküken“ mit der Illustratorin Alexandra Junge. Gemeinsam mit Henne Hilda suchen die Kinder nach dem Geheimnis von Ostern, lernen wie ein Bilderbuch entsteht und schaffen eigene Bildwelten. Das Veranstaltungsangebot und Tickets finden sich im Online-Shop der Museen Freiburg: museen-freiburg.de/shop.
Bei einer nagelneuen Rallye können Spürnasen jedes Alters auf der Jagd nach dem geheimnisvollen Eierdieb ihr detektivisches Geschick erproben. Das Küken-Mitmachheft gibt es wieder für 2,50 Euro an der Museumskasse.
Auch für Schulen und Kitas verspricht die Ausstellung nicht nur Spaß. Sie erfüllt auch einen wichtigen Bildungsauftrag: Entsprechend der Leitlinien zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung erfahren Kinder und Jugendliche in vielseitigen Programmen mehr über artgerechte Tierhaltung und reflektieren ihr Konsumverhalten. Die Buchung ist möglich unter museen.freiburg.de/kita-schule.
Beim Kreativwettbewerb haben Kita- und Grundschulgruppen die Chance, sich künstlerisch auszutoben und tolle Preise abzustauben. Bis Sonntag, 15. März, können die Kinder Eier-Kreationen gestalten, die dann am bunten „Eierhimmel“ als Teil der Ausstellung präsentiert werden. Unter allen Einsendungen wählen die Besuchenden ihre Lieblingsstücke aus. Die Hauptgewinner*innen können sich auf einen aufregenden Ausflug zum BioBauernhof freuen. Alle Infos gibt es unter museen.freiburg.de/aktuelles.
Das Museum Natur und Mensch ist dienstags von 10 bis 19 Uhr und mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren, Mitglieder des Freundeskreises und mit dem Museums-Pass-Musées ist der Eintritt frei.
Hinweis an die Besuchenden:
Wegen des großen Andrangs von Kitas und Schulen empfiehlt das Museum Familien werktags einen Besuch nach 12.30 Uhr. Das Platzangebot in der Garderobe ist beschränkt. Nur wenige Kinderwagen können im Museum abgestellt werden, sie dürfen nicht in die Ausstellung mitgenommen werden. Fahrradanhänger müssen draußen bleiben. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 16. bis 22. Februar | (Kalenderwoche 8)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Filmvorführung und Austausch: „Je n’avais que le néant – ‚Shoah‘ par Lanzmann“
Die Reihe „HINSCHAUEN“ vom Dokumentationszentrum Nationalsozialismus und dem Kommunalen Kino (KoKi) geht mit dem neuen Themenblock „Erzählen, dokumentieren, schweigen – über Zeitzeug*innenschaft“ weiter. Den Auftakt macht am Dienstag, 17. Februar, von 19 bis 21 Uhr der französische Film „Je n’avais que le néant“ (2025) von Guillaume Ribot. In seiner Dokumentation zeichnet der Regisseur die Entstehung des Films „Shoah“ aus dem Jahr 1985 von Claude Lanzmann nach und würdigt dessen Einsatz und Lebenswerk. Der Film läuft im KoKi, Urachstraße 40, in Originalsprache mit Untertiteln. Tickets gibt es vor Ort zum regulären Eintrittspreis.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt Interessierte am Mittwoch, 18. Februar, um 17.30 Uhr zu einer Feierabend-Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Vor 40.000 Jahren, mitten in der Eiszeit, fertigten unsere Vorfahren kunstvolle Figuren, Höhlenmalereien und die ältesten Musikinstrumente der Welt. Nachbildungen von berühmten Kunstwerken laden zum Ertasten von Formen und Rohstoffen ein. Melodien der Knochenflöte sowie Düfte eiszeitlicher Kräuter erzählen von Gemeinschaft und Umwelt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, muss zusätzlich ein kostenloses Veranstaltungsticket im Online-Shop gebucht werden.
Museum für Neue Kunst
Konzert: Schlag auf Schlag
Studierende der Hochschule für Musik Freiburg lassen sich am Donnerstag, 19. Februar, um 18 Uhr von der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, inspirieren. Unter der Leitung von Christine Löbbert und Phileas Baun entsteht ein musikalisches Ereignis, bei dem Kategorien wie Gegensätze oder Gemeinsamkeiten, Zugehörigkeit oder Ausgrenzung mitklingen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Museum Natur und Mensch
Familienworkshop: Eier bringen Glück
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Familien mit Kindern ab vier Jahren am Samstag, 21. Februar, um 15 Uhr zu einem Workshop rund ums Ei ein. Klein und Groß bemalen Eier und füllen sie mit selbstgemachtem Konfetti – fertig sind die mexikanischen Glückseier! Der Workshop kostet pro Person 2,50 Euro und ist Teil der Sonderausstellung „Vom Ei zum Küken“. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte pro Kind zwei ausgeblasene Hühnereier mitbringen. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket. | | | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 9. bis 15. Februar | (Kalenderwoche 7)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Kulturpause: Das Turmfragment der alten Synagoge
Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus, Rotteckring 14, nimmt Interessierte am Donnerstag, 12. Februar, um 12.30 Uhr mit zu einer Kurzführung. Im Fokus steht das Turmfragment der alten Synagoge in Freiburg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung mit Gratis-Ticket über den Online-Shop ist erforderlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Jour Fixe: Im Gespräch mit Gertraud Hurrle
Im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist am Donnerstag, 12. Februar, um 18 Uhr die Sammlerin und Mäzenatin Gertraud Hurrle zu Gast. Passend zur Sonderausstellung „MAL ER, MAL SIE“ spricht sie über ihre Begegnung und langjährige Freundschaft mit dem Künstler Artur Stoll. Jour Fixe ist ein Veranstaltungsformat vom Förderverein des Museums. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Augustinermuseum
Kostümführung: Kunstbetrachtung mit einem „Grafen von Freiburg“
Im Augustinermuseum am Augustinerplatz erwartet Besuchende am Freitag, 13. Februar, um 17.30 Uhr ein Rundgang mit einem „Grafen von Freiburg“. Angelehnt an die historischen Grafen aus dem Geschlecht von Freiburg-Urach stellt er Bezüge zwischen den Skulpturen des Münsters, seiner mittelalterlichen Lebenswelt und weiteren Kunstwerken her. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Eiszeitkunst Europas
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt am Sonntag, 15. Februar, um 12 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Höhlenmalereien und dreidimensionale Darstellungen von Menschen und Tieren erzählen von der künstlerischen Ausdruckskraft der ersten modernen Menschen in Europa. Nachbildungen von berühmten eiszeitlichen Figuren sowie einzigartige Originale der Jagdstätte am Petersfels bei Engen bieten Einblicke in gemeinschaftliche Wertevorstellungen unserer Vorfahren. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. | | | | | |
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