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Museums - und Ausstellungstipps

Zuhause – unterwegs: Neue Sonderausstellung im Dreiländermuseum
 
Zuhause – unterwegs: Neue Sonderausstellung im Dreiländermuseum
Am Freitag, 18. September, eröffnet das Dreiländermuseum seine neue große Sonderausstellung „Zuhause – unterwegs. Was Menschen bewegt“. Zugleich wird die grenzüberschreitende Ausstellungsreihe des Netzwerks Museen am Oberrhein „Zuhause – unterwegs“ vorgestellt.

Vernissage: „Zuhause – unterwegs“

Freitag, 18. September 2026, 18 Uhr
Evangelische Stadtkirche Lörrach, anschließend Dreiländermuseum
Zur Eröffnung sprechen Oberbürgermeister Jörg Lutz, Regierungspräsident Carsten Gabbert als Schirmherr der Ausstellungsreihe, Museumsleiter Jan Merk sowie Vertreter des Netzwerks Museen. Musikalisch begleitet wird die Eröffnung vom Vokalensemble der Städtischen Musikschule Lörrach. Anschließend laden wir zum Empfang und zur Besichtigung der Ausstellung im Dreiländermuseum ein.

Was bedeutet es, einen Ort als Zuhause zu erleben? Was bringt Menschen dazu, aufzubrechen, und was bedeutet es, anderswo anzukommen? Die Ausstellung nähert sich diesen Fragen aus unterschiedlichen historischen und persönlichen Perspektiven. Gerade im Dreiländereck lassen sich Erfahrungen von Migration, Grenzüberschreitung, Ankommen und Verwurzelung auf besondere Weise betrachten.

Die Ausstellung ist Teil der gemeinsamen Reihe „Zuhause – unterwegs“ des Netzwerks Museen am Oberrhein. Rund 30 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz setzen sich dabei aus jeweils eigener Perspektive mit dem Thema auseinander.

Weitere Termine im September und Oktober

Sonntag, 13. September 2026, 10.30 Uhr (Wiederholung um 15 Uhr)

Tag des offenen Denkmals: „Industriedenkmale im Wandel“
Gemeinsam mit dem Museumsverein Lörrach, der Stadt Lörrach und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz widmet sich das Dreiländermuseum der Geschichte und Zukunft des KBC/Raymond-Industrieareals. Nach einer Einführung im Museum führt ein Rundgang über das ehemalige Industrieareal. Am Vormittag wird zudem die neue Stadtwege-Broschüre zur Lörracher Industriegeschichte vorgestellt.

Donnerstag, 24. September 2026, 19.30 Uhr

Hebelabend: „Die Vergänglichkeit“
Zum 200. Todesjahr Johann Peter Hebels hat der Kanderner Künstler Prof. Jürgen Brodwolf dem Dreiländermuseum seine Arbeit „Die Vergänglichkeit“ geschenkt. Die Kunstintervention ist derzeit mitten in der Dauerausstellung zu sehen.
Beim Hebelabend sprechen Markus Manfred Jung und Niggi Ullrich über Hebel, seine Wirkung und das Werk Brodwolfs.
Eintritt frei, Spenden erbeten.

Auch zur sehenswerten Hebelsaal-Ausstellung „Wenn der Töne Zauber walten … – 100 Jahre Motettenchor Lörrach“ gibt es weitere attraktive Angebote: neben öffentlichen Rundgängen findet ein Stimmbildungs-Workshop (19.9.) und ein Einführungsgespräch zum Oktober-Jubiläumskonzert (14.10.), jeweils mit Dirigent Joss Reinicke, in der Ausstellung statt. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, 18 Uhr, beleuchtet Dr. Georg Müller in einem Vortrag die Geschichte des Chores während der NS-Zeit.

Die Ausstellung im Hebelsaal ist noch bis zum 8. November zu sehen.

Museum und Demokratie

Das Dreiländermuseum arbeitet bei Fragen der Demokratiegeschichte und demokratischen Kultur zunehmend mit Partnern in der Region zusammen. Im Herbst beteiligt es sich am Basler und Lörracher Tag der Demokratie sowie an der Langen Nacht der Demokratie und ist Teil der Basler Museumsinitiative „Museen für Demokratie“.

Freitag, 2. Oktober 2026, 20.30 Uhr

„Direkt und einvernehmlich – Das Schweizer Modell der Demokratie“
Der Journalist Franz Schmider spricht über das politische System der Schweiz und fragt, was sich hinter dem viel zitierten „Schweizer Modell“ verbirgt.

Das vollständige und laufend aktualisierte Programm online
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Verlängerung der Sonderausstellung, Vortrag und Führungen im Pfinzgaumuseum
© Gustai/Pixelgrün
 
Verlängerung der Sonderausstellung, Vortrag und Führungen im Pfinzgaumuseum
Verlängerung der Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum
Die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ wird bis 25. Oktober 2026 verlängert. Darin widmet sich das Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg dem Kapitel der Durlacher Militärgeschichte: 1894 zog das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach ein und nutzte die Karlsburg, einst Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach, bis zum Ende des Ersten Weltkriegs als Stammgarnison. In der Ausstellung werden vielfältige historische Schätze aus den eigenen Beständen, aus dem Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt sowie aus der Sammlung Widmann präsentiert.

Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro, ermäßigt einen Euro.

Am Donnerstag, 24. September 2026, um 18 Uhr hält Katherine Quinlan-Flatter zu der Ausstellung den Vortrag „Es blieben in den Kriegen: Wie die deutschen Kriegerdenkmäler Geschichte erzählen“. Quinlan-Flatter zeigt die verborgene Symbolik auf, die die Kriegerdenkmäler des Ersten Weltkriegs - zwischen 1919 und 1938 errichtet - vermitteln wollten und die heute oft in Vergessenheit geraten sind. Anhand von ausgewählten Beispielen aus Baden, Württemberg und der Pfalz erläutert die Historikerin und freie Journalistin die Hintergrundgeschichten der Denkmäler und ihrer Bildhauer.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.

Am Sonntag, 11. Oktober, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung. Bei dem Rundgang berichtet Stephan-Kabierske Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.

Führung durch die Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum
Bei der Themenführung „Durlach für Einsteiger: Stadtgeschichte (nicht nur) für Zugezogene, Erstsemester und andere ‚Neigeschmeckte‘“ am Sonntag, 27. September, um 14 Uhr führt Georg Hertweck durch die Dauerausstellung und gibt einen kompakten Überblick über die wechselvolle Geschichte der ehemaligen Markgrafenstadt Durlach.

Auch hier ist keine Anmeldung erforderlich, die Führung ist kostenlos.

zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach" im Pfinzgaumuseum.
© Gustai/Pixelgrün
 
 

Kindertag im Pfinzgaumuseum am 20. September 2026
© ONUK und Bruno Kelzer
 
Kindertag im Pfinzgaumuseum am 20. September 2026
Am Sonntag, 20. September 2026, lädt das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach von 11 bis 18 Uhr zu seinem jährlichen Kindertag ein.

Dabei werden den ganzen Tag über Aktionen für kleine und große Kinder auf dem Schlossplatz und in den Museumsräumen geboten. Die traditionelle archäologische Schatzsuche im großen Sandkasten gehört genauso zum Programm wie das Drucken in der historischen Druckerei des Museums.

Außerdem können die jungen Besucherinnen und Besucher ein gruseliges Schlossgespenst basteln und von 15 bis 17 Uhr alte Kinderspiele ausprobieren. Ab 14 Uhr sind die Freiwillige Feuerwehr Durlach und das Jugendrotkreuz Durlach mit verschiedenen Mitmach-Aktionen auf dem Schlossplatz.

Darüber hinaus werden für Familien und Kinder spannende Kurzführungen durch die aktuelle Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ und zum Thema „Die Freiwillige Feuerwehr in Durlach“ durch die Dauerausstellung angeboten.

Alle Kinder, Eltern, Großeltern und alle, die Lust auf einen kunterbunten Tag im Museum haben, sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und das gesamte Programm unter www.karlsruhe.de/pfinzgaumuseum.

zum Bild oben:
Spielspaß und kindgerechte Führungen verspricht der Kindertag im Pfinzgaumuseum
© ONUK und Bruno Kelzer
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Zilla Leutenegger: ZWISCHENRAUM / HINDURCHZUSCHAUN
Papa Bear Chair (c) Zilla Leutenegger
 
Zilla Leutenegger: ZWISCHENRAUM / HINDURCHZUSCHAUN
Museum Tinguely, Basel
23. September 2026 – 7. März 2027

Zilla Leutenegger präsentiert in der Ausstellung Zwischenraum / Hindurchzuschaun rund zehn ihrer multimedialen Installationen sowie eine Anzahl Monotypien. Es sind Einblicke in eine geheimnisvoll bewohnte Architektur und Skizzen eines Lebens. Diese Augenblicke zwischen den Dingen erzählen nicht nur kurze, poetische Geschichten, sondern laden dazu ein, das Museum neu zu entdecken – und es mit anderen Augen zu sehen. Es ist, als wäre jemand im Museum eingezogen, immer wieder sind Spuren und Schatten einer Existenz zu finden.

Zilla Leutenegger, 1968 in Zürich geboren, gehört zu den prägendsten Stimmen der Schweizer Gegenwartskunst. Im Zentrum ihres Schaffens steht eine faszinierende Symbiose aus analogen und digitalen Medien, im Zentrum ihres Schaffens stehen ihre unverwechselbaren multimedialen Installationen und "Videozeichnungen". Dabei überlagert sie reduzierte Wandzeichnungen mit projizierten Videoelementen. Ein statischer Raum wird plötzlich durch den projizierten Schattenwurf einer sich bewegenden Figur zum Leben erweckt.

Diese raffinierten Raumsituationen bilden die Kulissen für die tiefgründigen Erzählungen ihres Werks. Das Storytelling spielt bei Leutenegger eine essenzielle Rolle. Oft tritt sie in Form ihres Alter Egos "Zilla" als Protagonistin auf. Diese gefilmte, gezeichnete oder digital konstruierte Figur führt alltägliche, leise Handlungen aus: Sie liest, wartet oder blickt aus dem Fenster. Durch diese intimen Momente spinnt die Künstlerin subtile Narrative, die beim Publikum eigene Erinnerungen wecken.

Ihre Erzählungen sind selten linear. Leutenegger fängt vielmehr atmosphärische Zustände und flüchtige Emotionen ein. Die durch Licht, Projektion und Skizze erschaffenen Räume wirken wie begehbare Traumsequenzen, in denen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität sowie zwischen Fläche und Raum völlig verschwimmen.

Ihr Werk ist eine fortlaufende Erzählung über die Poesie des Alltags. Indem sie den Betrachter:innen in ihre immersiven Welten einlädt, macht sie diese zu stillen Teilhaber:innen ihrer eindringlichen Geschichten.

Im Museum Tinguely treten ihre poetischen Werke in einen spannungsvollen Dialog mit der Sammlung des Hauses. In diesem Austausch treffen Leuteneggers leise, raumgreifende Projektionen auf die mechanische Dynamik Tinguelys. Es entsteht eine ganz neue Erzählung über Bewegung, Licht und Raum, die die Poesie des Alltags auf faszinierende Weise neu verhandelt.

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit vom Museum Tinguely mit dem Museo de Arte Zapopan.

Kurator: Andres Pardey in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin
 
 

 
„Bodies in Flux“ und „Schwebende Realität“
Neue Ausstellungen in den Morat-Hallen

Ab Freitag, 18. September, sind zwei neue Ausstellungen in den Morat-Hallen zu sehen. „Bodies in Flux“ von Jieun Choi beschäftigt sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers und ist bis Sonntag, 8. November, in der Städtischen Galerie ausgestellt. Mit „Schwebende Realität“ eröffnet in der Halle Nord eine Gruppenausstellung, die Malerei, Video und räumliche Arbeiten von Ye Qian, Fangchao Bi und Qiuning Zhu verbindet. Sie ist bis Sonntag, 25. Oktober, zu sehen. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 18. September, um 18 Uhr statt. Sie ist Teil der Nocturne – dem Ausstellungsrundgang durch die Freiburger Kunsträume.

Die Ausstellung „Bodies in Flux“ in der Städtischen Galerie zeigt den menschlichen Körper als wandelbares, fragmentiertes und zugleich komplexes Gefüge. Jieun Choi lotet in ihren Arbeiten das Spannungsfeld zwischen persönlicher Erinnerung, Gefühlen und kollektiver Identität aus und setzt Körperfragmente zu neuen, oft mehrdeutigen Konstellationen zusammen. Die gezeigten Bilder und Kompositionen arbeiten mit abstrahierten, fließenden Figuren, reduzierten Gesichtern und einer warmen, zurückgenommenen Farbpalette. Die sich zum Teil überlagernden Figuren schaffen Räume für Betroffenheit, Intimität und Reflexion. Axel Heil, Professor an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, wird in die Arbeit der Künstlerin einführen. Jieun Choi wurde 1992 in Seoul geboren und lebt und arbeitet in Karlsruhe. Sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und war Meisterschülerin bei Professorin Corinne Wasmuht.

Die Gruppenausstellung „Schwebende Realität“ der aus China stammenden Künstler*innen Ye Qian, Fangchao Bi und Qiuning Zhu zeigt Malerei, Video und räumliche Arbeiten. Durch feine Verschiebungen von Bild, Zeit und Raum bringen die drei Künstler*innen vertraute Wirklichkeiten ins Wanken. Ye Qian entwickelt mit schwarzem Humor surreale Bildwelten. Fangchao Bi macht in seinen Videoarbeiten Dauer, Veränderung und Verschwinden erfahrbar. Qiuning Zhu verbindet Siebdruck und buchbinderische Techniken zu beweglichen Bildträgern und untersucht das Verhältnis von Malerei, Raum und Betrachtung.

Zusätzlich zu den Ausstellungen findet am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr ein Konzert von Evolving TD mit Christian Dierstein (Percussion) und Andreas Fervers (Live-Elektronik) statt. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Der Eintritt zu beiden Ausstellungen ist frei. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr. An Feiertagen sind die Städtische Galerie und die Halle Nord geschlossen. Mehr Informationen gibt es unter freiburg.de/morathallen.
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 14. bis 20. September
(Kalenderwoche 38)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Museum für Neue Kunst

NOCTURNE
Eine besondere Nacht im Zeichen von Kunst und Sport: Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, und das PEAC Museum laden am Freitag, 18. September, von 18 bis 24 Uhr gemeinsam zur NOCTURNE ein. Neben kostenfreien Kurzführungen um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr durch die aktuelle Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ erwartet die Besuchenden ein sportliches Programm mit Rekord-Lauf durchs Treppenhaus, einer Sport-Dress-Fotostation und vielem mehr. Um 18 Uhr kann im SCHAU_Raum des Museums das digitale Gespräch mit dem Künstler Marcel van Eeden und der Kunsthistorikerin Birgit Hopfener über künstlerische Geschichtsforschung auf der Leinwand verfolgt werden. Der Online-Zugang erfolgt unter: www.meet.freiburg.de/b/rooms/yox-nur-e7m-het/join. Ab 22 Uhr wird’s dann tanzbar im Haus bei der After Party mit einem DJ-Live-Set von Maroga und Drinks von La Terrazza ad Arte. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Augustinermuseum

Welte-Konzert: Werke von Franz Liszt
Beim Welte-Konzert im Augustinermuseum am Augustinerplatz trifft Musikgenuss auf technische Raffinesse. Wolfgang Huller stellt am Samstag, 19. September, um 11 Uhr die Funktionsweise des Reproduktionsflügels der Freiburger Firma M. Welte & Söhne vor. Zu hören sind Werke des Komponisten und Pianisten Franz Liszt. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist in der WelteLounge.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 20. September, um 10.30 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Führung: Die Geheimnisse der römischen Heilkunst
Skalpell, Salbe und Segen: Bei der Führung am Sonntag, 20. September, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geht es um die Heilkunst im alten Rom. Mit der Archäologin Maya Sandhaas tauchen die Teilnehmenden ein in eine Welt, in der antike Chirurgie auf die Kraft der Kräuter und den Beistand der Götter traf. Sie erfahren wie römische Ärzte Wunden versorgten, welche Rolle die Thermen für die Gesundheit spielten und entdecken dabei die Wurzeln unserer modernen Medizin. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.

Museum Natur und Mensch

Workshop am Weltacker Freiburg
Das Museum Natur und Mensch und der Verein Weltacker Freiburg laden Familien mit Kindern ab sechs Jahren am Sonntag, 20. September, von 14 bis 16 Uhr zu einem Workshop ein. Ackerböden sind unsere Lebensgrundlage. Doch die Menschen weltweit verbrauchen unterschiedlich viel davon: Manche bauen Pflanzen an, um daraus Treibstoff zu gewinnen oder Tiere zu füttern, während andere nicht genügend Nahrungsmittel zum Essen haben. Ist das fair? Auf dem Weltacker widmen sich die Teilnehmenden dieser Frage und bereiten gemeinsam leckere, faire Speisen zu. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Voll unfair!“. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind willkommen. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Treffpunkt ist die Bushaltestelle „Mundenhof Wirtgebäude“.
 
 

 
20 JAHRE FREIBURGER JUGENDFOTOPREIS
Jubiläumsausstellung

Sichtbar machen, was Kinder und Jugendliche fotografieren und welche Ideen sie entwickeln, wenn sie sich mit einem Thema auseinandersetzen. Dieses Ziel hatte sich vor 20 Jahren der Freiburger Jugendfotopreis gesetzt: Eine gute Gelegenheit, um zurückzublicken auf diese Form einer kontinuierlichen Förderung jugendlicher Medienarbeit (unter dem Dach von Kommunikation und Medien e.V.). Überzeugend sind nicht nur die jährlich steigenden Einreichungen, sondern vor allem deren ästhetische Qualität. In dieser Jubiläumsausstellung werden vor allem Fotos von Mehrfachteilnehmer*innen gezeigt, von denen einige mittlerweile beruflich im Bereich Fotografie tätig sind.

Di 15.09. – So 27.09.
Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Vernissage: Di 15.09., 18:00
 
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 7. September bis 13. September
(Kalenderwoche 37)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.

Museum für Neue Kunst

Ferienangebot für Kinder: Ab aufs Spielfeld!
Auf die Plätze, fertig... los! Beim Ferienprogramm am Donnerstag, 10. September, um 10.30 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, entdecken Kinder von sechs bis sieben Jahren die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“. Dabei heißt es: hinschauen, ausprobieren und hinterfragen. Was bedeuten Spielregeln im Sport und Alltag? Müssen Bälle rund sein? Wozu einen Turnschuh auf dem Kopf balancieren? Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 7. September, unter museumspaedagogik@freiburg.de.

Archäologisches Museum Colombischlössle,
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Augustinermuseum

Aktionstag: Tag des offenen Denkmals
Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, von 10 bis 17 Uhr öffnen das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, und erstmals auch das Augustinermuseum am Augustinerplatz bei freiem Eintritt ihre Türen. Bei spannenden Führungen und Mitmachaktionen erkunden Groß und Klein die historischen Gebäude und finden heraus, warum Denkmale heute so wichtig sind. Das diesjährige Motto lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Es soll aufzeigen, wie Denkmale Infrastrukturen tragen, prägen und ermöglichen – in Vergangenheit und Gegenwart. Das vollständige Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles.

Museum Natur und Mensch

Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
 
 



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