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Donnerstag, 3. April 2025
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Veranstaltungen zum Welttag der Poesie
Workshops für Kinder und Jugendliche / "Book and Bake Sale"

Am 21. März wird weltweit der Welttag der Poesie gefeiert – ein Anlass, der die Bedeutung der Poesie, die sprachliche Vielfalt und die mündlichen Traditionen in den Mittelpunkt rückt. Aus diesem Anlass lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe Kinder und Jugendliche zu zwei kreativen Workshops rund um das Thema Poesie ein.

Für Kinder ab acht Jahren: Gemeinsam dichten
Am Freitag, 21. März 2025, um 16 Uhr können Kinder ab 8 Jahren bei "Wir dichten gemeinsam am Welttag der Poesie" in die Welt der Poesie abtauchen. Spielerisch entdecken sie gemeinsam die Welt der Poesie und Reime in der Kinder- und Jugendbibliothek. Die Anmeldung erfolgt über die Kinder- und Jugendbibliothek.

Für Jugendliche ab 16 Jahren: Kreativ und poetisch schreiben
Am Samstag, 22. März, um 11 Uhr haben Jugendliche ab 16 Jahren die Möglichkeit, in das kreative Schreiben einzusteigen. Im Lyrik-Workshop "Vers für Vers – Kreativ Schreiben zum Welttag der Poesie" erkunden die Teilnehmenden in der Zentrale im Neuen Ständehaus, gemeinsam mit dem Team von KITeratur, wie Emotionen und Gedanken in poetische Formen gebracht werden können. Die Anmeldung erfolgt über die Zentrale im Neuen Ständehaus.

Bücherflohmarkt: "Book and Bake Sale"
Für alle, die nach den Workshops noch mehr Lust auf Lesen und Lyrik haben, gibt es einen Bücherflohmarkt: Beim "Book and Bake Sale" der Amerikanischen Bibliothek am Samstag, 22. März, kann von 10 bis 14 Uhr nach neuen und alten Buchschätzen gestöbert werden. Für Kuchen und Kaffee sorgen die Friends of the American Library Karlsruhe e.V.
 
 

 
Lesung | Ein Mann ohne Titel, Xavier Le Clerc
Am Dienstag, den 25. März um 19.00 Uhr kommt der französischsprachige Schriftsteller Xavier Le Clerc nach Freiburg ins Centre Culturel Français, um aus seinem Roman „Ein Mann ohne Titel/ Un homme sans titre“ zu lesen.

Zum Buch: Auf der Suche nach der Identität des Vaters: nach dem Tod seines Vaters begab sich Xavier Le Clerc auf die Suche nach dessen Geschichte. Weil sein Vater es zeitlebens vermied, von seiner Kindheit und Jugend zu erzählen, rekonstruierte Le Clerc seinen Lebensweg ausgehend von Albert Camus’ Reportagen aus dem Jahr 1939. Aufgewachsen unter ärmlichen Bedingungen in der Kabylei, ging Le Clercs Vater in den 1960er-Jahren als Arbeitsmigrant nach Frankreich, wo er fortan als Lohnarbeiter in der Metallindustrie tätig war. Xavier Le Clerc verwebt die Biographie seines Vaters mit der eigenen Geschichte als Einwandererkind in der 2. Generation, das im Alltag mit Rassismus und Homophobie konfrontiert war und dem zugleich ein Bildungsangebot zur Verfügung stand, von dem der Vater als Kind nicht einmal träumen konnte.
„Ein Mann ohne Titel“ zeichnet ein nüchternes Bild von Frankreich im 20. Jahrhundert, das von Kolonialismus, Krieg, Immigration und kulturellen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen geprägt ist. Ein fesselndes und berührendes Zeugnis europäischer Migrations- und Integrationsgeschichte.

Eintritt: € 11 | € 7. Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. In Kooperation mit: Frankreich Zentrum.
 
 

Karlsruhe: Wochen gegen Rassismus
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
 
Karlsruhe: Wochen gegen Rassismus
Veranstaltungen in Stadtbibliothek und Prinz-Max-Palais

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus bietet die Stadtbibliothek mehrere Veranstaltungen an:

Vortrag zu Völkerschauen und Kolonialismus

Dr. Heiko Wegmann spricht am Mittwoch, 19. März 2025, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek zu "'Karlsruhes erste schwarze Bürgerin Fidelitas Diop' - Völkerschauen, Exotik und Rassismus zwischen 1830 und 1940".

Wie schlug sich Kolonialismus in der Karlsruher Alltagskultur nieder? Im Mittelpunkt des Vortrags stehen sogenannte Völkerschauen, die etwa im Stadtgarten und auf der Messe aufgeführt wurden. 1913 wurde die Geburt eines Kindes im ehemaligen Rollschuhpalast vermarktet: Es wurde dem Publikum als erste schwarze Karlsruherin "Hilda Fidelitas Mame Anna Diop" präsentiert. Auf der anderen Seite gab es aufwändige "Kolonialfeste", bei denen weiße Karlsruherinnen und Karlsruher in exotische Rollen schlüpften.

Triggerwarnung: Dabei werden historische Werbeanzeigen und Zitate als Belege für Kolonialrassismus gezeigt.

"Persische Vielfalt erleben" und Führung

Am Samstag, 29. März 2025 können Kinder- und Erwachsene "Persische Vielfalt erleben". Ab 10 Uhr lädt die Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais in Kooperation mit dem AWA Verein zu einem persischen Vorlesen mit Begleitprogramm ein. Während die Kinder singen, spielen oder lesen, können sich Eltern bei einer Gesprächsrunde austauschen. Im Anschluss findet eine Führung durch die Kinder- und Jugendbibliothek statt.

"VORLESEZEIT"

Auch die "VORLESEZEIT in der Kinder- und Jugendbibliothek“ dienstags, 19. und 26. März 2025, jeweils um 16 Uhr, steht im Zeichen der Wochen gegen Rassismus und lädt Kinder zwischen 3 bis 5 Jahren ein, gemeinsam Vielfalt in Geschichten zu entdecken.
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Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Professor Dr. Michel Friedman © Nicci Kuhn
 
Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Eröffnungsrede von Professor Dr. Michel Friedman

"Von der Menschlichkeit in finsteren Zeiten – Welche Verantwortung tragen wir?"

Vom 17. bis 30. März 2025 finden in Karlsruhe viele Events anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.

Für die Veröffentlichungsveranstaltung am Montag, 17. März, um 19:30 Uhr konnten das Kulturamt und das Büro für Integration, gemeinsam mit dem Kulturzentrum Tollhaus, den deutsch-französischen Philosophen, Publizisten und Juristen Prof. Dr. Michel Friedman für den Eröffnungsvortrag gewinnen. Prof. Dr. Michel Friedman setzt sich seit vielen Jahren hochengagiert gegen Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus und Rassismus ein.

Im Anschluss an seinen Vortrag wird Prof. Dr. Michel Friedman in einem gemeinsamen Gespräch mit der Leiterin des Büros für Integration, Meri Uhlig, Aspekte seines Vortrags vertiefen und beispielsweise auf gesellschaftliche und individuelle Verantwortung in Zeiten zunehmender Polarisierung und rechter Rhetorik eingehen.

Einlasskarten zur Eröffnungsveranstaltung

Kostenlose Einlasskarten, die zum Besuch der Eröffnungsveranstaltung am 17. März berechtigen, sind ab sofort montags bis freitags an der Pforte im Rathaus am Marktplatz von 8 Uhr bis 18 Uhr und an der Tollhaus-Kasse von 12 Uhr bis 18 Uhr erhältlich. Es gilt freie Platzwahl.

Bürgermeister Dr. Martin Lenz wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen, Sara Manzari wird für das zivilgesellschaftliche Orga-Team zu den "Internationalen Wochen gegen Rassismus in Karlsruhe" ebenfalls ein Grußwort sprechen und das Programm 2025 vorstellen.

"be human, be kind!"

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wird es bis zum 30. März in Karlsruhe eine Fülle von Veranstaltungen geben, die in diesem Jahr unter dem Motto "be human, be kind!" stehen. Das komplette Programm gibt es unter iwgr-ka.de/programm-2025.
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Gary Hill – Vortrag und Artist Talk
12. März 2025, um 18 Uhr
Kunstmuseum Wolfsburg
Eintritt frei!

Das Kunstmuseum Wolfsburg lädt Sie herzlich zu einem exklusiven Vortrag und Artist Talk von und mit Gary Hill, einem der bedeutendsten Pioniere der Videokunst, ein. Der US-amerikanische Künstler wird am 12. März 2025 um 18 Uhr zu seinen neuesten Arbeiten sprechen und mit den Kurator*innen der Ausstellung "Gary Hill. Eine Frage der Wahrnehmung", Holger Broeker und Elena Engelbrechter, zentrale Fragestellungen seiner künstlerischen Praxis diskutieren.

Gary Hills Werke haben die Videokunst seit den 1970er-Jahren maßgeblich geprägt, indem sie Bild, Sprache und Klang in neue Kontexte setzen. In seinem Vortrag gewährt Gary Hill Einblicke in aktuelle Projekte, insbesondere in seinen experimentellen Einsatz von Kamera-Drohnen zur Reflexion des eigenen Schaffensprozesses. Im anschließenden Gespräch besteht die Gelegenheit, mit dem Künstler in einen direkten Dialog zu treten.

Gary Hill noch einmal persönlich im Kunstmuseum Wolfsburg zu begrüßen, bildet den abschließenden Höhepunkt der Ausstellung "Gary Hill. Eine Frage der Wahrnehmung" (30.11.2024–16.3.2025), die das künstlerische Werk des Videopioniers mit Arbeiten aus fünf Jahrzehnten umfassend würdigt. Hills Werke an den Schnittstellen von Technologie, Sprache und Bild entfalten sich als dynamische Reflexionsräume, denn das Video ist für Gary Hill ein Medium, das als Spiegel des Bewusstseins fungieren kann.

Seine Arbeiten veranlassen uns dazu, gewohnte Wahrnehmungsmuster sowie unser Urteilsvermögen weit über eine reine Bild- und Medienkritik hinaus infrage zu stellen. Mit unnachahmlichem Gespür für die konzeptuellen Möglichkeiten des Mediums Video schafft er ein Bewusstsein für die wechselseitige Beziehung von Bild und Ton und macht Zeitlichkeit auf besondere Weise erlebbar. Er inszeniert Erfahrungen und phänomenologische Erscheinungen, die sowohl ein erweitertes Bewusstsein schaffen als auch eine tiefe Skepsis gegenüber der Konstruktion von Wahrnehmung, Bedeutung und Wirklichkeit bewirken. Dabei nimmt Gary Hills Kunst Bezug auf alltägliche, persönliche, literarische, wissenschaftliche sowie philosophische Erfahrungen und Themen. Das Medium ist aber niemals nur Mittel zur Darstellung, sondern immer auch Anlass zur Reflexion.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, der Eintritt ist kostenfrei und eine Anmeldung nicht erforderlich.
 
 

 
Vortrag über Eisbärenforschung in der Arktis
Wie steht es um die Eisbären in der Natur? Wie ist der Stand der aktuellen Forschung? Und wie wird überhaupt in der Arktis geforscht? Diese Fragen wird Goeffrey York am Dienstag, 11. März, um 18:15 Uhr im Zoo Karlsruhe in seinem Vortrag beantworten und dabei auch zahlreiches Bildmaterial der Tiere in der Natur präsentieren. York ist Senior Director of Conservation bei der Organisation Polar Bears International, deren Kernziele die Erforschung sowie der Schutz der bedrohten Eisbären sind. York selbst arbeitet seit mehr als 30 Jahren in der Arktis sowie seit 27 Jahren mit Eisbären.
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Der März im Literaturhaus Freiburg
Im März freuen wir uns zunächst auf die Debütautorin Ruth-Maria Thomas in unserer Reihe „zwischen/miete“ (7.3.) und die Künstlerin Lena Hällmayer mit „Klimaangst und Wandelmut“ in der „Großen Pause“ (12.3.). Jonas Lüscher spricht tags darauf mit Florian Kessler über seinem Jahrhundertroman „Verzauberte Vorbestimmung“, der das Verhältnis von Mensch und Maschine so virtuos wie visionär beleuchtet (13.3.). Hanns-Josef Ortheil gibt im Gespräch mit Kevin Kuhn Einblicke in eines seiner Lebensthemen, die Lehre des Kreativen Schreibens (19.3.).

Beim „Wilden Freitag“ vertreibt Julie Völk „Die lange Weile“ mit Ideengepurzel für alle ab 5 Jahren. Im Anschluss tüftelt unser „Lit Lab“ für 13- bis 18-jährige Literaturfans am Literaturhaus der Zukunft (beides am 21.3.).

Unsere Werkstatt-Formate Literarisches Werkstattgespräch und Buchclub (beide am 20.3.) sind offen für alle Schreib- und Lesebegeisterten. Spontan ist für eine Sonderausgabe des Literarischen Frühsports der Autor Arno Frank zu Gast (13.3.).

Mit herzlichen Grüßen aus dem Literaturhaus
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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ART-Gottesdienst „Siehe da!” – mit Kunst von Lidong Zhao
Am Sonntag, 16. März um 17 Uhr lädt der ART-Gottesdienst in der Kapelle der Katholischen Akademie Freiburg (Wintererstr. 1) dazu ein, sich mit den fotografischen Werken von Lidong Zhao auseinanderzusetzen. Musikalisch begleitet Eva Henke (Klarinette) den Gottesdienst.

Sehen und Gesehen-Werden prägen unser Leben, was auch die Fotografien von Lidong Zhao ins Zentrum stellen und darüber reflektieren, wie Wahrnehmung durch Sprache beeinflusst wird. Die Werke sind Teil der aktuellen Ausstellung „Über Sehen” und stehen im Mittelpunkt dieses besonderen Gottesdienstes. Sie regen dazu an, über das Sehen nachzudenken, sodass wir durch Kunst in Fotografie, durch Musik und Texte dem auf die Spur kommen wollen, was das Sehen für unser Leben bedeutet.

In Zusammenarbeit mit dem Referat Kunst, Kultur, Kirche im Erzbischöflichen Ordinariat. Eintritt frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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