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Donnerstag, 29. Januar 2026
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Museums - und Ausstellungstipps

 
„Türöffnertag“ der „Sendung mit der Maus“ im Richard Wagner Museum
„Türen auf mit der Maus!“ – Erstmals beteiligt sich das Richard Wagner Museum am „Türöffnertag“ der „Sendung mit der Maus“ am 3. Oktober 2025.

Passend zum diesjährigen Motto „SpielZeit“ bietet das Museum Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit, ihrer Fantasie zu Wagners Opernmusik freien Lauf zu lassen. Im Zentrum steht dabei die Frage: „Kann Musik Bilder und Geschichten im Kopf entstehen lassen?“ Gemeinsam mit Museumspädagogin Yvonne Halfter hören sich die Kinder Ausschnitte aus Richard Wagners Opern an, gehen den Bildern und Geschichten nach, die dabei in der Fantasie entstehen, und entwickeln dazu kreative Ideen.

Es werden vier Werke an folgenden Terminen behandelt:

11 Uhr – Der Fliegende Holländer
12 Uhr – Das Rheingold
13 Uhr – Die Feen
14 Uhr – Die Walküre

Für jeden Termin stehen maximal 20 Plätze zur Verfügung. Um Voranmeldung unter 0921 757 28 16 oder per Mail an kasse@wagnermuseum.de wird gebeten.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 30. September bis 5. Oktober
(Kalenderwoche 40)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Kunstpause: Hans Baldung Griens Gemälde
Meisterliche Tafelgemälde, Fragmente und neue Bildideen: Eva Breisig, zuständig für den Bereich Malerei und Plastik bis 1800, stellt bei einer Kurzführung am Mittwoch, 1. Oktober, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz die malerischen Werke Hans Baldung Griens (1884–1545) aus der Sammlung vor. Der nach seiner bevorzugten Farbe Grün benannte Maler zählt zu den herausragenden Künstlern der Renaissance im deutschsprachigen Raum. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Museum für Neue Kunst

Kuratorinnenführung: Marta!
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Donnerstag, 2. Oktober, um 18 Uhr zu einem Rundgang mit der Ausstellungkuratorin Verena Faber durch „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ ein. Marta Kuhn-Weber (1903–1990) verband als künstlerische Grenzgängerin Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und Poesie. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im OnlineShop.

Museum Natur und Mensch

Samstagsmuseum für Kids: Igitt oder schaurig schön?
Egal ob Spinne, Kröte oder Fledermaus – viele Tiere haben ein Image-Problem. Beim Samstagsmuseum für Kids im
Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, am 4. Oktober von 10 bis 13 Uhr lernen Kinder von 6 bis 10 Jahren diese Tiere von einer anderen Seite kennen. Sie alle sind nicht nur schön, sondern unheimlich wichtig für die Natur. Zusammen gestalten die Kinder gefilzte Fledermäuse. In der Zwischenzeit können die Erwachsenen entspannt aktuelle Ausstellungen besuchen oder durch die Innenstadt bummeln. Die Teilnahme kostet 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Eltern werden gebeten, den Kindern, wenn nötig, etwas zu Essen und zu Trinken mitgeben. Treffpunkt ist die Museumskasse. Tickets gibt es nur im Online-Shop.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, am Sonntag, 5. Oktober, von 10.30 Uhr bis 12 Uhr durch die Dauerausstellung erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Matinee: Glasklar?
Mit der Expertin Susanne A. Harkort tauchen die Teilnehmenden der Matinee im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Sonntag, 5. Oktober, von 11 bis 13 Uhr in die faszinierende Welt der römischen Glasherstellung ein. Die Vielfalt der Formen und Farben und die Zerbrechlichkeit des Werkstoffes beschäftigten damals nicht nur Handwerksleute, sondern sogar Dichter und Schriftsteller. Durchsichtige Gläser zählten zu Luxusprodukten, mit denen die Besitzer*innen ihren Status zeigten. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Ensemble „guitar tunas“ mit Songs von der Westküste. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verein Freunde des Archäologischen Museums Colombischlössle. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Tickets gibt es im OnlineShop.
 
 

KÖNNEN MUSEEN TRÄUMEN?
Katarzyna Wielga-Skolimowska (c) Foto: Falk Wenzel
 
KÖNNEN MUSEEN TRÄUMEN?
Katarzyna Wielga-Skolimowska
Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes

Mo., 6. Oktober 2025 | 19.00 Uhr
Ernst von Siemens Auditorium | Pinakothek der Moderne, München
Begrenzte Platzanzahl. Es findet eine Übertragung des Vortrags in die zentrale Rotunde der Pinakothek der Moderne statt.

Vortrag : KÖNNEN MUSEEN TRÄUMEN?
Stellen wir uns Museen als wandlungsfähige Gebilde vor, die gleichzeitig die Vergangenheit bewahren und die Zukunft erträumen. Welche Vorstellungen von Gemeinschaft und Gesellschaft kommen hierbei ins Spiel?
Angesichts zahlreicher Gefahren politischer Indienstnahme untersucht Katarzyna Wielga-Skolimowska den Traum eines Museums, das der Bürgerschaft gehört und zu neuen Formen freier Mitwirkung und ästhetischer Erfahrung einlädt.

Türen öffnen
Vor genau 60 Jahren war Herzog Franz von Bayern Mitbegründer des Galerie-Vereins, dem PIN. als Freundeskreis der Pinakothek der Moderne und des Museum Brandhorst nachfolgte.
Sein Anliegen war es stets, Türen zu öffnen, Grenzen zu überschreiten und den Blick über Bayern hinaus in die Welt zu richten. Für seine bis heute anhaltende, engagierte Unterstützung, seine inspirierenden Impulse und seinen außergewöhnlichen Einsatz haben die vier Museen der Pinakothek der Moderne, das Museum Brandhorst sowie ihr gemeinsamer Freundeskreis PIN. die Herzog Franz Lecture ins Leben gerufen. Die Vortragsserie würdigt einen herausragenden Sammler und Mäzen, der die Kunstszene Münchens nachhaltig geprägt hat. Jährlich wird die Herzog Franz Lecture von einer international bedeutenden Persönlichkeit gehalten, die ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema beleuchtet – als feierliche Hommage an Herzog Franz von Bayern.

Katarzyna Wielga-Skolimowska
1976 in Warschau geboren, ist Katarzyna Wielga-Skolimowska eine erfahrene Kulturvermittlerin mit besonderem Fokus auf internationale Beziehungen. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaften in Warschau arbeitete sie u. a. am Adam-Mickiewicz-Institut, als Kuratorin in Tel Aviv und später am Nationalen Audiovisuellen Institut in Warschau. Es folgten Leitungspositionen am Polnischen Institut Berlin und beim Goethe-Institut – zuletzt in Riad, wo sie ein neues Institut aufbaute.
Ihre Projekte in Europa und dem Nahen Osten verbindet die Überzeugung, dass zeitgenössische Kunst und Kultur auch in Umbruchszeiten Räume für Austausch und Verständigung schaffen.
Seit Januar 2023 ist sie Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes.
Die Stiftung fördert zeitgenössische Kunst und Kultur deutschlandweit und im internationalen Kontext. Sie unterstützt Kultureinrichtungen dabei, thematisch und ästhetisch zu experimentieren, neue Arbeitsweisen zu erproben und sich für neue Publikumsgruppen zu öffnen.

Herzog Franz von Bayern
Der renommierte Kunstsammler, Stifter und Mäzen hat seit den 1960er Jahren eine bedeutende Sammlung deutscher Gegenwartskunst aufgebaut und zählt zu den wichtigsten Förderern der Pinakothek der Moderne.
Seine Sammlungstätigkeit diente stets einem pädagogischen Zweck. Seit Jahrzehnten bereichert er die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Staatliche Graphische Sammlung durch Ankäufe und Schenkungen von Schlüsselwerken und Werkkomplexen bedeutender Künstler und Künstlerinnen. Durch eine Schenkung von Herzog Franz von Bayern erhielt Die Neue Sammlung – The Design Museum eine spektakuläre Sammlung von über 600 Objekten afrikanischer Keramik des 20. und 21. Jahrhunderts.
 
 

 
ABENDFÜHRUNG | Dialog der Künste.
Ein Blick auf die Skulpturen der Neuen Pinakothek

Alte Pinakothek, München
Dienstag, 30.09. | 18.00 |

Die Neue Pinakothek ist dem Namen nach eine Bildergalerie, beherbergt jedoch auch einen herausragenden Skulpturenbestand. Dieser ist neben der Sammlung Ludwigs I. mit klassizistischen Hauptwerken in erster Linie den Erwerbsempfehlungen Hugo von Tschudis zur Skulptur des Impressionismus zu verdanken.
Während die klassizistische Skulptur durch Rückbesinnung auf die Antike eine Aufwertung gegenüber der Malerei erfahren hatte, standen nachfolgende Bildhauergenerationen vor der Aufgabe, sich jenseits von Denkmal- und Porträtaufträgen zu positionieren. Die Führung beleuchtet die sich wandelnde Stellung von Skulptur gegenüber Malerei und stellt individuelle bildhauerische Lösungen vor, die in Skulpturen nicht selten eine äußerste Verdichtung der künstlerischen Idee bedeuten.
Mit Dr. Lisanne Heitel

Teilnahmetickets an der Tageskasse, solange Vorrat reicht
 
 

 
BESONDERES | KunstZeit
Ein Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Angehörige

Pinakothek der Moderne, München
Dienstag, 30.09. | 14.00-15.30 |

Gemeinsam entdecken Sie in entspannter Atmosphäre die Pinakothek der Moderne mit allen Sinnen. Vor ausgewählten Werken ist viel Zeit, um Gedanken, Gefühle und Erinnerungen zu teilen.

Im Eintritt inbegriffen | Teilnahmetickets an der Museumskasse und im Webshop (https://lmy.de/CXqlU) ab 14 Tage vor dem Termin, solange freie Plätze vorhanden
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Karlsruhe: Führungen im Pfinzgaumuseum am 28. September
© Pfinzgaumuseum Karlsruhe
 
Karlsruhe: Führungen im Pfinzgaumuseum am 28. September
Führung am Sonntag, 28. September, um 16.30 Uhr
Bei der Führung begleiten Interessierte Georg Hertweck auf einen Rundgang durch die Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum und erfahren dabei Spannendes über die Firmengeschichte, die Produktion und die Besonderheiten der Durlacher Mopeds der 1950er- und 1960er-Jahre erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.

Führung am Sonntag, 28. September, um 15 Uhr
Bei der kostenlosen Themenführung „Henriette Obermüller und die Revolution von 1848/49 in Durlach“ mit Susanne Stephan-Kabierske erfahren die Besucherinnen und Besucher in der Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums mehr über die revolutionären Ereignisse in Baden und lernen eine engagierte Durlacher Verfechterin der neuen politischen Ideen kennen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

zum Bild oben:
Sonderausstellung „Brummi, Monza und Milano. Mopeds der Durlacher Firma Gritzner“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach
© Pfinzgaumuseum Karlsruhe
 
 

Einmalige Einblicke: „Extrablatt“ präsentiert selten gezeigte Werke
Blick ins Grafikmagazin im Haus der Graphischen Sammlung (c) Rita Eggstein
 
Einmalige Einblicke: „Extrablatt“ präsentiert selten gezeigte Werke
Neue Reihe im Haus der Graphischen Sammlung startet am Mittwoch, 24. September

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Extrablatt“ bietet das Haus der Graphischen Sammlung besondere Einblicke: Einmal im Monat öffnen Mitarbeiter*innen des Augustinermuseums und des Museums für Neue Kunst Mappen mit Zeichnungen und Druckgrafiken – und präsentieren den Besucher*innen Arbeiten, die sonst im Depot verborgen bleiben.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 24. September, um 12.30 Uhr Felix Reuße, Leiter der Graphischen Sammlung des Augustinermuseums, mit bislang noch nicht ausgestellten Ankäufen und Schenkungen. Es folgen weitere Termine, immer mittwochs, um 12.30 Uhr: Am 15. Oktober stellt Isabel Herda, Leiterin der Graphischen Sammlung des Museums für Neue Kunst, eindrucksvolle Selbstbildnisse von Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts vor – darunter Werke von Gretel Haas-Gerber, Käthe Kollwitz, Maria Lassnig, Priska von Martin und Hanna Nagel. Am 19. November präsentiert das Augustinermuseum Blätter aus der Serie „Die Schrecken des Krieges“ von Francisco de Goya und am 10. Dezember zeigt das Museum für Neue Kunst Holzschnitte des Schriftstellers und Künstlers Christoph Meckel.

Die Teilnahme an der Veranstaltung im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34, kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets sowie eine Übersicht aller Termine gibt es im Online-Shop unter www.museen-freiburg.de/shop/veranstaltungen/extrablatt

Im Zuge der bevorstehenden Fertigstellung des dritten Bauabschnitts im Augustinermuseum legt das Haus der Graphischen Sammlung bis Juni 2026 eine Ausstellungspause ein – dank des neuen Veranstaltungsformats müssen Grafik-Fans dennoch nicht auf Kunstgenuss verzichten.
 
 

 
AUS ERSTER HAND | Wie Bilder erzählen
Eine Stunde mit … Gabriel Dette, Sammlungsleiter für Altdeutsche und Altniederländische Malerei
Alte Pinakothek, München
Mittwoch, 24.09. | 18.00 |

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten wie seltener gezeigten Entdeckungen in der Alten Pinakothek! Die Sammlungspräsentation mit Werken aus den Bereichen der Altdeutschen und Altniederländischen sowie der Flämischen Malerei des 16. und frühen 17. Jahrhunderts verspricht die eine oder andere Überraschung. Beleuchtetet werden unterschiedliche Facetten eines Themas, das zu den Kernaufgaben der Malerei schlechthin gehört: Das Erzählen von Geschichten. Wie, was und durch wen wird erzählt? Welchen Zweck verfolgen Künstler:innen sowie Auftraggeber:innen damit zu unterschiedlichen Zeiten, und an welches Publikum richten sie sich dabei? Und ist dies überhaupt immer eindeutig, oder werden die Betrachterinnen und Betrachter sogar manchmal bewusst in die Irre geführt? Diese und andere Fragen wirft die Präsentation auf, in der oft nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Teilnahmetickets an der Museumskasse und im Online-Ticketshop (https://pinakothek.shop/#/product/event/1045)
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