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Donnerstag, 3. April 2025
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Lesung mit Stefan Hornbach und Kuratorinnenführung
Matinee und Finissage im Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Den Abschluss der Ausstellung „Da ist etwas. Krebs und Emotionen“ begehen wir ebenfalls am 8. September mit einer Matinée in der Hörsaalruine. Der Schriftsteller Stefan Hornbach liest aus seinem Debütroman „Den Hund überleben“ (2021). Im Anschluss führt die Kuratorin Anne Schmidt durch die Ausstellung.

Eintritt mit Museumsticket
Anmeldung für die Lesung ist nicht erforderlich
verbindliche Anmeldung für die Führung unter nathalie.stelmach@charite.de
 
 

 
Frankfurt: Jüdische Geschichte(n) im Comic
Museum für Kommunikation Frankfurt
Mi 5. September 2024 | 19:00 Uhr

Frankfurt hat eine lange Geschichte jüdischen Lebens, somit bieten sich viele Stoffe für Comics, um von diesem Leben in Bildern zu erzählen. In einer Gesprächsrunde mit Volker Reiche, Hannah Brinkmann, Jonas Engelmann und Jakob Hoffmann geht es um solche Comics und diese besondere Art der Geschichtsvermittlung. Die Gesprächsrunde ist eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Volker Reiche. Comiczeichner & Maler".

Zur Einführung in den Abend stellt Volker Reiche seine Figuren MANU & SAUL vor, die Einblicke in die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Frankfurt geben. Die Geschichte um MANU & SAUL war während eines Umbaus des Jüdischen Museums Frankfurt von 2016 bis 2018 auf einem Bauzaun zu sehen. In der anschließenden Gesprächsrunde unterhält sich Herausgeber und Organisator von Comicveranstaltungen Jakob Hoffmann mit der Comic-Künstlerin Hannah Brinkmann und dem Literaturwissenschaftler und Lektor Jonas Engelmann über Comics, die jüdisches Leben thematisieren.

Hannah Brinkmann wird dabei unter anderem Einblicke in ihren Comic über den Shoah-Überlebenden Ernst Grube geben, der Ende des Jahres erscheinen wird. Darüber hinaus geht es um Fragen nach dem Verhältnis von Museen zu Comics, besonders in Bezug auf das Thema Vermittlung.

Zu den Personen:

Volker Reiche wurde 1944 in Belzig (Brandenburg) geboren und entschied sich nach dem Jura-Examen ab 1974 für das Schreiben und Zeichnen von Comics. Er zeichnete für die Satiremagazine Pardon und Titanic und war der erste deutsche Donald Duck-Zeichner. Von 1984 bis 2006 schrieb und zeichnete Reiche für Millionen HÖRZU-Leser den Comic-Igel MECKI und von 2002 bis 2022 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Comic-Serie STRIZZ. Er ist zweifacher Träger des Max-und-Moritz-Preises und im Jahr 2007 erhielt er den Olaf-Gulbransson-Preis.

Hannah Brinkmann wurde 1990 in Hamburg geboren. Sie studierte Grafische Erzählung in Hamburg, Tel Aviv und Angouleme und machte einen Forschungs-Master in Fine Arts & Humanities am Royal College of Arts in London. Ihr Comic-Debüt „Gegen mein Gewissen“ erschien 2020 und wurde für den Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung nominiert. Das Buch wurde in die Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung aufgenommen. Gemeinsam mit anderen Zeichner:innen initiierte sie Ende 2023 das Projekt „Wie geht es Dir? Zeichner:innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus“. Im Herbst 2024 erscheint im avant verlag ihre Graphic Novel „Zeit heilt keine Wunden“ über den Shoah-Überlebenden Ernst Grube.

Jonas Engelmann ist studierter Literaturwissenschaftler, ungelernter Lektor und freier Journalist. Er hat über Gesellschaftsbilder im Comic promoviert, schreibt über Filme, Musik, Literatur, Feminismus, jüdische Identität und Luftmenschen für „Jungle World“, „Neues Deutschland“, „Musikexpress“, „taz“, „Strapazin“ und andere. Engelmann lektoriert Bücher für den Ventil Verlag und gibt die „testcard“ mit heraus.

Jakob Hoffmann, Jahrgang 1964, lebt in Frankfurt am Main und arbeitet als Bildungsreferent in der Jugendarbeit. Daneben organisiert er Veranstaltungen für Comickünstlerinnen und -künstler. In Frankfurt initiierte er Yippie!, das erste Festival für Kindercomics in Europa. Seit 2018 gibt er das Kindercomicmagazin POLLE heraus. Er ist Herausgeber der Anthologie „Nächstes Jahr in“ (Ventil Verlag) und kuratiert Ausstellungen (u.a. "Pssst" im MMK Frankfurt am Main, "Von Menschen, Mäusen und Monstern" im MfK Frankfurt und „Aber ich lebe“ in Erlangen und Ravensbrück).

Die Gesprächsrunde "Jüdische Geschichte(n) im Comic" ist eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Volker Reiche. Comiczeichner & Maler", die noch bis zum 27. Oktober 2024 im Museum für Kommunikation zu sehen ist.

Einführung in den Abend: Volker Reiche.
Gesprächsrunde: Hannah Brinkmann, Jonas Engelmann und Jakob Hoffmann (Moderation).
Ort: Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main

Der Eintritt kostet 4 Euro zzgl. Museumseintritt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Leseperformance: Gottfried Benn „Gehirne“
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Am 4. September verwandeln sich die Ausstellungsräume in eine Bühne. Unter der Regie von Carolin Mader werden die Schauspieler:innen Manuel Harder (Deutsches Theater Berlin) und Marina Frenk (u.a. Gorki Theater Berlin) dem Novellenzyklus „Gehirne“ von Gottfried Benn Stimme und Gestalt geben. Musikalisch begleitet sie Félice Maria Starost.

Eintritt: regulär 15 €, ermäßigt 10 €
Teilnehmer:innenzahl begrenzt
verbindliche Anmeldung für die Veranstaltung online
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Der Juli im Literaturhaus Freiburg
Das Literaturhaus als begehbares Comic: Nutzen Sie die letzten Ausstellungstage, um Birgit Weyhes Graphic Novel „Rude Girl“ zu entdecken, kommen Sie Samstagvormittag zur Comic-Werkstatt und abends zur Finissage mit Auktion (6.7.). Gemeinsam mit Ihnen bauen wir die Ausstellung ab und laden ein, Lieblingsmotive für zuhause mitzunehmen.

Kommenden Montag freuen wir uns in der Reihe „Ins Freie“ auf Deniz Utlu und Karl-Heinz Ott Open Air in der Günterstalstraße 55 (8.7.). Am Mittwoch darauf lädt unsere Reihe zwischen/miete zum „zwischen/stand“ mit neuen Freiburger Texten und Open Stage ins Café Pow (17.7.), am Donnerstag sind alle willkommen beim Buchclub mit Iris Wolff und unserem Literarischen Werkstattgespräch (18.7.).

Außerdem im Juli: das Gastspiel „Radieschen von unten“ der 6. Klasse der Karlschule (11.7.) und die Eröffnung unserer neuesten Buch-Bude beim Brombergstraßenfest (13.7.).

Sommerzeit ist Freileser-Zeit: Unser Lesekiosk ist auf Boltzplätzen, im SC Stadion und in Freiburger Freibädern unterwegs. Zum Ferienstart sind wir mit dem KiKaffee-Team von zusammen leben e.V. im Freibad St. Georgen. Im Gepäck: Vielfalt und Diversität im Kinderbuch, Mitmach-Aktionen und ein Fußball-ABC, das locker jede Europameisterschaft gewinnt. Aktuelle Infos hier!

Herzliche Grüße aus dem Literaturhaus
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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Vortrag im Stadtmuseum Karlsruhe über Erna Scheffler
Außenansicht des Prinz-Max-Palais, 2013 © Stadtarchiv Karlsruhe, 8/BA ONUK
 
Vortrag im Stadtmuseum Karlsruhe über Erna Scheffler
Das Stadtmuseum lädt die Besucherinnen und Besucher bis Ende 2024 dazu ein, in der Sonderausstellung "Prinz-Max-Palais. Ein Haus erzählt Geschichte(n)" in die bewegte Vergangenheit dieses historischen Gebäudes einzutauchen.

1881 bis 1884 als Alterswohnsitz des Millionärs August Schmieder errichtet, kam das Palais um die Jahrhundertwende in den Besitz des letzten badischen Thronfolgers Prinz Max von Baden, dessen Namen es bis heute trägt. Auf Max von Baden folgten verschiedene Mieterinnen und Mieter sowie Nutzerinnen und Nutzer, bis 1951 das Bundesverfassungsgericht hier seinen ersten Standort fand. Nachdem das Gericht das Haus 1969 verlassen hatte, gelangte das Prinz-Max-Palais in den Besitz der Stadt Karlsruhe. Es beherbergt seitdem verschiedene Kulturinstitutionen und ist bis heute ein lebendiger und vielseitiger Treffpunkt für Groß und Klein.

In dem Vortrag "... und sie soll gelächelt haben" am Donnerstag, 20. Juni, um 18 Uhr vermittelt die ehemalige Leiterin des Kulturamts Dr. Susanne Asche spannende Einblicke in das Leben und den beruflichen Werdegang von Erna Scheffler (1893–1983). Scheffler war die erste weibliche Richterin am Bundesverfassungsgericht und eine engagierte Pionierin für die Gleichberechtigung der Frauen.

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Das GEDOK-Haus. Wohnen und Arbeiten im Denkmal
Das Ortskuratorium lädt zu Vortrag und Führung ein

Das Ortskuratorium Stuttgart der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Freitag, den 12. Juli 2024 von 19.00 Uhr bis 21.30 Uhr zu einem Vortrag über das GEDOK-Haus mit anschließender Führung durch das Gebäude in der Hölderlinstraße 17 in 70174 Stuttgart ein. Es referiert und führt Dr. Kerstin Renz, Studienleiterin bei der Evangelischen Akademie Bad Boll. Das GEDOK-Haus wurde 1955 ausschließlich für Frauen gebaut, die als Künstlerinnen arbeiten und selbstbestimmt wohnen wollten.

Renz erläutert den Ursprung und Fortgang dieser Idee der Moderne. Im Anschluss daran führt sie durch Haus, Garten und Atelier. Dabei besteht die Gelegenheit, mit Bewohnerinnen ins Gespräch zu kommen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung oder bei Dr. Fritz Fischer, Tel. 01573-0709399. Vortrag und Führung sind kostenfrei. Um Spenden für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Schon zur Zeit seiner Entstehung war das 2011 und 2015 auch von der DSD geförderte GEDOK-Haus inmitten des Stuttgarter Westens ein ungewöhnliches Projekt. Heute ist es ein lebendiges Kulturdenkmal, das aus Atelier- und Wohnhaus besteht mit Ausstellungs- und Veranstaltungssaal im Untergeschoss, einem bezaubernden Garten und dem Garten-Atelierhaus und einem im Jahr 1958 gebauten Saal für künstlerischen Tanz.

Es gibt drei Varianten von Ateliers und Atelierwohnungen. Das gleichmäßige Licht an der Nordseite schätzen insbesondere die bildenden Künstlerinnen. Die Wohnateliers an der Südseite mit ihren Balkonen und dem weiten Blick über die Stadt sind multipel nutzbar. Das gartenseitige Erdgeschoss enthält mit Terrasse und Veranstaltungssaal hervorragende Möglichkeiten, um sich untereinander und mit der Stadtgesellschaft zu verbinden. Bis heute erfüllt die Architektur die Anforderungen an ein intergenerationelles Haus, in dem sowohl gewohnt als auch gearbeitet werden kann.

Die Referentin geht verschiedenen Fragen nach: Was können wir heute von Häusern wie dem GEDOK-Haus lernen? Wie funktioniert Gemeinschaft mit und unter Individualisten? Was ist nötig, damit das Wohnen und Arbeiten unter einem Dach und in einem städtebaulich dichten Umfeld zum erfolgreichen Projekt wird? Das bald 70 Jahre alte Haus und seine Bewohnerinnen aller Altersgruppen geben an diesem Sommerabend Auskunft.
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Rassismus tötet – Lesung und Gespräch mit Çetin Gültekin und Mutlu Koçak
Do 13. Juni 2024 | 18:00 – 20:00 Uhr
Museum für Kommunikation Frankfurt

In dem Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland“ erzählt Çetin Gültekin die Geschichte seines Bruders Gökhan, der am 19. Februar 2020 bei einem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau getötet wurde. Am 13. Juni 2024 ist der Autor zusammen mit seinem engen Freund und Co-Autor Mutlu Koçak für eine Lesung im Rahmen der Veranstaltung "Rassismus tötet – eine bewegende Geschichte und ein aufrüttelnder Appell" zu Gast im Museum für Kommunikation Frankfurt. Vor der Veranstaltung haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, an einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung "Streit. Eine Annäherung" teilzunehmen und nach der Lesung die Möglichkeit, mit den Autoren ins Gespräch zu kommen.

Mit „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland. Das zu kurze Leben meines Bruders Gökhan Gültekin und der Anschlag von Hanau“ bietet Çetin Gültekin zunächst einen Einblick in die Geschichte der Familie Gültekin. Wie der Vater 1968 als Gastarbeiter nach Deutschland kam und schließlich entschied in Hanau zu bleiben. Wie Çetin, der 1974 geboren wurde, mit seinem 1982 geborenen Bruder Gökhan eine unbeschwerte Kindheit verbrachte. Zu späteren Zeiten entkam dieser zweimal knapp dem Tod und stand trotz aller Rückschläge immer wieder auf. Den Anschlag am 19. Februar 2020 überlebte er nicht.

„Wenn mir früher Menschen davon erzählten, sie hätten eine Vorahnung gehabt, dass etwas Schlimmes passiert, dann hielt ich sie oft für esoterische Spinner. Doch es war da, dieses unheilvolle Gefühl“, beschreibt Cetin Gültekin den Tag, der das Leben der Familie Gültekin und vieler Weiterer für immer veränderte: Ein Attentäter erschießt aus rassistischen Motiven neben Gökhan Gültekin acht weitere Menschen – mitten in Hanau.

Die Zeit nach dem Anschlag ist für die Angehörigen geprägt von Trauer, Ungewissheit und dem Wunsch nach Aufklärung. Versäumnisse von Politik und Behörden, für Cetin Gültekin eine „Kette des Versagens“, führen zu Unverständnis und dem Ruf nach Gerechtigkeit, der bis heute nicht verstummt ist. Çetin Gültekin kämpft unermüdlich gegen den tief verwurzelten Rassismus in Deutschland und dafür, dass die Opfer nie vergessen werden.

Am 13. Juni 2024, von 18 Uhr bis 20, Uhr lesen Çetin Gültekin und Mutlu Koçak aus dem Buch „Geboren, aufgewachsen und ermordet in Deutschland" im Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main. Ab 17 Uhr gibt es die Möglichkeit, bei einer kostenlosen Führung durch die Ausstellung "Streit. Eine Annäherung" teilzunehmen.

Tickets und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter https://eveeno.com/lesung-hanau.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt am Main
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Buchvernissage mit Richard McGuire
I Never Read
Mittwoch, 12.6.2024,
18 Uhr

Das Cartoonmuseum Basel ist an der Kunstbuchmesse I Never Read (12.6. –15.6.2024) mit einer ausgesuchten Auswahl an Kunstbüchern unterwegs.

Richard McGuire signiert zur Buchvernissage
Ort: Kaserne Basel
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