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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | Karlsruhe: Natasa Dragnic zu Gast in der Stadtbibliothek | Lesung aus ihrem Debütroman "Jeden Tag, jede Stunde"
Am Dienstag, 15. Mai, um 20 Uhr ist die Autorin Natasa Dragnic zu Gast im Lesecafé der Stadtbibliothek und stellt ihren Debütroman "Jeden Tag, jede Stunde" vor. Der Eintritt ist frei.
Der Liebesroman erzählt die Geschichte von Dora und Luka, die gemeinsam in einem kleinen kroatischen Fischerdorf aufwuchsen, sich aber aus den Augen verlieren, als Dora mit ihren Eltern nach Paris zieht. Erst sechzehn Jahre später treffen die beiden erneut aufeinander und schmieden Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Doch alles kommt anders, als Luka für einen kurzen Zeitraum in seine Heimat zurückkehren will und sich fortan nicht mehr meldet. | | | | |
| | | | Lesung mit dem australischen Dichter Les Murray | Songs from down under and out back
Mehrfach für den Nobelpreis gehandelt und – unter anderem – mit dem prestigeträchtigen T.S. Eliot Prize für Lyrik ausgezeichnet, ist Les Murray einer der wichtigsten Dichter der englischsprachigen Gegenwartsliteratur. Als Australier, und dazu noch als einer, der die vermeintliche Sicherheit der urbanen ,Intelligentsia’ meidet, wird er gerne als Dichter des Outback bezeichnet. Einst im Ausland berühmter als in der eigenen Heimat und lange belächelt wegen seines zurückgezogenen Lebens in Bunyah, New South Wales, schlägt ihm mittlerweile unverhohlene Bewunderung entgegen. Denn Murrays konsequent misstrauische, gelegentlich offen ablehnende Haltung gegenüber Trendwellen in Dichtung, Kultur und Akademia hat ihm seinen besonderen Dichterblick ebenso bewahrt wie die unverwechselbare Art, seine Beobachtungen und Visionen in Sprache zu übersetzen und damit Sprache zu gestalten.
In Freiburg liest Murray ältere und neuere Gedichte und stellt seinen in der deutschen Übersetzung soeben erscheinenden Band Killing the Black Dog (deutsch: Der schwarze Hund) vor: Ein neues, wieder besonderes Büchlein, eingeleitet von einem autobiographischen Essay über Murrays Kampf gegen die Depression. Seine deutsche Übersetzerin und Verlegerin Margitt Lehbert begleitet Murray auf der Lesereise.
Eine Veranstaltung von Literaturbüro Freiburg, Carl-Schurz-Haus, Buchhandlung jos fritz und Englisches Seminar der Universität Freiburg.
Mo, 14.05. | 20 Uhr
Kinosaal | Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
Eintritt: 6/4 € | | | | |
| | | | Walpurgistag | Lesung mit Annett Gröschner | »Mich befällt der Wunsch, in das Zeitgefüge der Welt einzugreifen. Mit großer Geste die Planeten anzuhalten oder die Uhren um einen Tag vorzustellen. Vielleicht würde ich mich daran aufwärmen können.« Annett Gröschner
Es ist der 30. April in Berlin, die Stadt bereitet sich auf die alljährlichen Krawalle in der Walpurgisnacht vor. Für Annja Kobe ist damit der Zeitpunkt gekommen, unbemerkt mit ihrem Vater umzuziehen, der seit zehn Jahren und fünf Monaten tiefgefroren in einer Kühltruhe liegt. Sie bittet Alex um Hilfe, einen Stadtstreicher, der Berlins Schlupflöcher so gut kennt wie kein anderer. Auf ihrer Tagesreise durch die Stadt kreuzen sie die Wege von Menschen, die wegen neuer Besitzverhältnisse die Wohnung wechseln müssen, Gas ablesen oder Taxi fahren, zur Schule gehen oder sie schwänzen, sich auf der Flucht vor der großstädtischen Einsamkeit in Blind Dates stürzen oder glauben, die Welt durch Aktionstheater verbessern zu können. All diese Lebensgeschichten verweben sich zu einem dichten Netz, das sich über die Stadt legt, sodass Berlin selbst zu einem der Protagonisten wird, seine Gegenwart wie Vergangenheit.
Annett Gröschner, 1964 in Magdeburg geboren, wurde für ihr schriftstellerisches Werk mehrfach ausgezeichnet. Neben Romanen schreibt sie Dokumentarliteratur, Theaterstücke und ist als Journalistin für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und das Radio tätig. Seit 2005 unterrichtet sie als Dozentin am Institut für literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft in Hildesheim.
Die Moderation von Lesung und Gespräch übernimmt der Freiburger Schriftsteller Karl-Heinz Ott.
Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg.
Mo, 30.04. | 20.00 Uhr | Galerie | Eintritt 6/4 € | | | | |
| | | | "Ab jetzt ist Ruhe." - Lesung und Gespräch mit Marion Brasch und Insa Wilke | "Ab jetzt ist Ruhe" - dieser Spruch, den die unruhigen Kinder mit ihrer Mutter aufsagten und der sie in den Schlaf geleiten sollte, liegt als Motto auch über dem Familienroman von Marion Brasch. Die jüdischen Eltern, die sich im Exil in London kennenlernten, gründeten die Existenz ihrer jungen Familie in Ostberlin, wo der Vater nach dem Krieg seine Ideale als Politiker verwirklichen wollte. Die drei Söhne - zwei davon wurden Schriftsteller, unter ihnen Thomas Brasch, einer Schauspieler - revoltierten gegen die Autorität der Vätergeneration und scheiterten an der Wirklichkeit, während die Schwester Versöhnung und Ausgleich suchte und oft genug damit an Grenzen stieß, auch an die eigenen. Marion Brasch ist mit ihrem Roman "Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie" ein bewegender, oft witziger Rückblick auf die Geschichte ihrer Familie gelungen, gleichzeitig erzählt sie ihr eigenes Leben in einem Land, das es heute nicht mehr gibt.
Brasch, geboren 1961 in Berlin, arbeitete als gelernte Schriftsetzerin uns ist heute freie Rundfunkjournalistin und -moderatorin. "Ab jetzt ist Ruhe" ist ihr erster Roman.
Mit ihr spricht die Thomas Brasch-Kennerin Insa Wilke, geboren 1978 in Bremerhaven, Literaturkritikerin für DIE ZEIT, die Frankfurter Rundschau und ZEITonline und seit 2010 Programmleiterin des Literaturhauses Köln. 2011 erschien von ihr "Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch".
Eine Veranstaltung von Buchhandlung Schwarz und Literaturbüro Freiburg.
Do, 26.04. | 20 Uhr
artjamming, Günterstalstraße 41, 79102 Freiburg
Eintritt 7/5 € | | | | |
| | | | Bilder von A. | Lesung mit Barbara Honigmann im Fahrradladen EXTRATOUR | In der Reihe Literatur im Sortiment
»Wenn ich an A. denke, bin ich verletzt, beleidigt, fühle mich abgewiesen und ausgenutzt, er ist mir fern, fremd, unverständlich, und ich liebe ihn.« Barbara Honigmann
Ein Fahrrad fährt durch Ostberlin, der Mann lenkt, die junge Frau sitzt auf der Stange, und der Volkspolizist ruft: »Absteigen!« »Bilder von A«, der neue Roman von Barbara Honigmann, erzählt eine unkonventionelle Liebesgeschichte – eine minutiöse Chronik einer überwältigenden Liebe zwischen dem Theaterregisseur A. und der jungen Frau, die sich nicht entscheiden kann, ob sie Theatermacherin, Malerin oder Schriftstellerin werden soll. Honigmann spannt ihren Erzählbogen zwischen Judentum und Kommunismus im geteilten Deutschland, in der sie mit persönlicher Nähe die künstlerische Gegenkultur der letzten Jahrzehnte der DDR und die Probleme einer jungen Frau beschreibt, die sich langsam ihres Judentums bewusst wird. Die Moderation von Lesung und Gespräch übernimmt Stephan Kuß.
Barbara Honigmann, 1949 in Ostberlin geboren, arbeitete als Dramaturgin und Regisseurin, 1984 emigrierte sie mit der Familie nach Straßburg. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Kleist-Preis (2000) und dem Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich (2011).
Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Zusammenarbeit mit EXTRATOUR
Di, 17.04. | 20.00 Uhr
EXTRATOUR, Schwabentorring 12, 79098 Freiburg
Eintritt: 6/4 € | | | | |
| | | | Walpurgisnacht-Lesung: ”HEXENSABBAT” | - Die Nacht der SCHWARZEN KOMÖDIE
Schaurige Geschichten rund um Hexen, Zauber und Teufelsspuk
Dienstag, 24. April 2012, 20 Uhr
in der KOMÖDIE DER ALTSTADT, Freiburg
Goethe beschreibt in seinem “Faust” das wilde Treiben auf dem Brocken, bei Shakespeare sagen drei Hexen “Macbeth” seine Zukunft voraus - Geschichten über magische Frauen gibt es viele! Angesichts der bevorstehenden Walpurgisnacht werfen wir ein Blick in alte und neuere Bücher, hören schaurige Spukgeschichten rund um schwarze Katzen, fliegende Reisigbesen und verfluchte Orte.
Die Schauspieler/in Nicole Haas, Oliver Genzow und Olaf Creutzburg (allesamt auch Guides bei Historix-Tours) lesen und erzählen literarische Geschichten rund um Hexen, Spuk und Teufelskult. Ein unheimlicher Abend für mutige Leute ...!
Wir freuen uns darüber, unsere szenische Lesung in der Komödie der Altstadt veranstalten zu können. Reservierungen und Verkauf läuft über das Theater.
Mit: Nicole Haas, Oliver Genzow und Olaf Creutzburg
Tonaufnahmen: Wolfgang Mall
Technik: Jochen Haas
Zusammenstellung und Regie: Hartmut Stiller
Termin: Dienstag, 24. April 2012, um 20 Uhr
Wo? Komödie der Altstadt, Grünwälderstrasse 10-14 (in der Dietler-Passage) in Freiburg.
Vorverkauf und Reservierungen an der dortigen Theaterkasse oder unter: 0761 / 28 53 73 15
Preis: 12,00 EURO / 9,00 EURO (ermäßigt) | Mehr | | | |
| | | | zwischen/miete * G13 – Junge Lyrik aus Berlin | Lesung und Musik | »Form und Flow kommen auf ein Bier zusammen, die Poesie wird durch die Gegensprechanlage begrüßt und hat das Experiment mitgebracht«,
so beschreibt die Berliner Lyrikgruppe G13 das Programm ihrer aktuellen Lesereise. Seit 2009 versammelt G13 junge Dichterinnen und Dichter, die diskutieren, schreiben und gemeinsam performen. In einer interaktiven Lesung präsentieren die Schreibenden ein breites Spektrum ihres aktuellen Schaffens. Der junge Zürcher Komponist Mauro Hertig hat dafür eigens Stücke komponiert, die den Texten gegenübertreten und einen vielstimmigen Abend versprechen. Präsentiert werden neben einzelnen Gedichten die Sonderausgabe der Zeitschrift »Belletristik« zu G13 sowie der Debütband »Druckkammern« von Max Czollek.
Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur »Zwischenmiete« in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.
Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg und des Studentenwerks Freiburg.
Fr, 13.04. | 20 Uhr
Kaiser-Joseph-Straße 250, Eingang links neben dem Schlappen
Eintritt: 3 € | | | | |
| | | | Sommer vor den Mauern | Lesung mit Nora Bossong, Peter-Huchel-Preisträgerin 2012 | Der seit 1983 vom Land Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk gestiftete Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Nora Bossong. Damit wird ihr 2011 im Hanser Verlag erschienener Poesie-Band Sommer vor den Mauern als herausragendes lyrisches Werk des vergangenen Jahres gewürdigt. Ihre Gedichte, allesamt schräge Idyllen und märchenhafte Ausflüge in die Welt und die Geschichte, bieten für vieles Platz: Die norddeutsche Kindheit, vorgetäuschte Paradiese, heilige Geschichten, die nicht immer heilig enden. Ihre Lyrik zeigt: Man muss nur die Augen aufmachen und Worte finden, um die Welt neu zu entdecken. Nora Bossong, so die Jury des Huchel-Preises in ihrer Begründung, spüre mit erfahrungshungrigem Blick literarische Szenen in der Wirklichkeit auf und verleihe ihnen auf meisterhafte Weise sprachliche Form.
Namensgeber des Peter-Huchel-Preises ist der gleichnamige bedeutende Dichter und Redakteur der Zeitschrift Sinn und Form, der seinen Lebensabend bis zu seinem Tod 1981 in Staufen im Breisgau verbrachte; eben dort wird Nora Bossong am Vormittag des 3.4.2012, dem Todestag Peter Huchels, der Preis überreicht.
Die Moderation von Lesung und Gespräch übernimmt der Literaturkritiker und Journalist Tobias Lehmkuhl, Mitglied der Jury des Peter-Huchel-Preises.
Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg.
Di 03.04. | 20 Uhr
Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40
Eintritt 6/4€ | | | | |
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