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Museums - und Ausstellungstipps

 
Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 13. bis 19. Oktober
(Kalenderwoche 42)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Museum Natur und Mensch

Pilzberatung
Der Herbst ist da und damit auch die Pilzsaison! Am Montag, 13. Oktober, haben Pilzsammler*innen von 16 bis 18 Uhr die Möglichkeit, in der museumspädagogischen Werkstatt, Gerberau 15, ihre Funde der Pilzsachverständigen Olga Betermieux vorzulegen. Dabei können sie herausfinden, welche Exemplare schmackhaft und welche giftig sind. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Museum für Neue Kunst

Jazz & Talk: Cécile Verny
Musik-Fans aufgepasst! Am Donnerstag, 16. Oktober, geht um 19 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, eine neue Veranstaltungsreihe an den Start: „Jazz & Talk“ ist ein Begegnungsraum – für Musik, für Gedanken und das Unvorhergesehene. Der Saxofonist Niko Halfmann lädt ab sofort einmal im Monat Musiker*innen ein, die mehr zu erzählen haben als nur Noten. Den Auftakt macht Cécile Verny. Sie gilt seit der Gründung ihres Quartetts 1987 als eine der eindrucksvollsten Stimmen des europäischen Jazz. Neben ihrer Musik prägt sie mit sozialem Engagement das kulturelle Leben Freiburgs. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit „La Terrazza ad Arte“. Sie findet im Treppenhaus des Museums für Neue Kunst statt und endet um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei. Nächster Termin ist Donnerstag, 13. November.

Augustinermuseum

Augustinerfreunde führen: „War ich 22 Jahr alt, fürwahr“?
Bei einer Führung im Augustinermuseum am Augustinerplatz am Sonntag, 19. Oktober, um 11 Uhr geht es um das „Bildnis eines Jünglings“ aus der Zeit um 1490. Die Besonderheit: Das Alter des Abgebildeten ist auf dem Gemälde vermerkt. Dieses frühe Porträt eines unbekannten Malers und was es damit auf sich hat, stellt Raphael Managò vom Freundeskreis des Museums vor. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Familiennachmittag: Schlange, Seewesen oder Greifvogel?
Gemeinsam erkunden Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren beim Familiennachmittag im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Sonntag, 19. Oktober, von 14 bis 16 Uhr die Zeit nach den Römern und vor den Rittern. Dabei entdecken sie glänzende Schwerter und kostbare Schmuckstücke, die mit fantastischen Wesen verziert sind. Inspiriert durch die Fundstücke prägen große und kleine Zeitreisende eigene Motive und gestalten ein Schatzkästchen. Kinder zahlen 5 Euro, Erwachsene 5 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro Eintritt. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Inklusive Führung: Hinter den Fassaden
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt am Sonntag, 19. Oktober, von 15 bis 16.30 Uhr, zu einer Führung, die simultan in deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt wird, ein. Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über die lokalen Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

 
Neues aus dem Dreiländermuseum
Tagung, Veranstaltungen, Kunstausstellung

Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, am kommenden Samstag, den 11. Oktober 2025, von 10-16 Uhr an einer für alle offenen Tagung des Netzwerks Geschichtsvereine am Oberrhein zum Thema „Basel – Leben, Arbeit und Mobilität im Dreiland“ teilzunehmen. Tagungsort ist der Hörsaal der Alten Universität Basel, Rheinsprung 9-11. André Salvisberg, Prof. Raymond Woesner, Dr. Nicholas Schaffner, Dr. Robert Neisen und Helmut Bauckner beleuchten Aspekte der Rolle Basels für das gesamte Dreiländereck. Unter den Teilnehmenden wird ein Exemplar der neuen, neunbändigen „Stadt Geschichte Basel“ verlost. Anmeldungen möglichst rasch an den Tagungsorganisator: dominik.wunderlin@grk-bl.ch. Die Tagungsgebühr von 15,00 Euro ist während der Tagung zu entrichten.

Die große Sonderausstellung „Elsass/Alsace 1940-1945“ stößt auf großes Interesse und hat in den ersten acht Wochen bereits über 4.000 Besuchende aus dem gesamten Dreiländereck erreicht. Zum webinar des Museums-Pass-Musées haben sich über 700 Interessierte angemeldet. Viele positive Rückmeldungen haben uns dazu ermuntert, zusätzlich zu den in unserer Broschüre angekündigten Veranstaltungen neue Termine anzubieten:

Dienstag 21.10.2025, 18 Uhr: Zukunftsgespräch zur medialen Revolution. Das totalitäre NS-Regime hat die damals modernen Medien wie Plakatkunst und Film für seine Propaganda genutzt – in einer Podiumsdiskussion wird die Frage nach Chancen und Gefahren der medialen Revolution heute erörtert
Dienstag 28.10.2025, 18 Uhr: Vortrag des Freiburger Historikers Dr. Bernd Hainmüller „Die poche de Colmar und das Ende der NS-Herrschaft im Elsass“
Donnerstag 30.10.2025, 15.30 Uhr: Erzählcafé „Elsass 1940-45“. Aufgrund der vielen persönlichen Rückmeldungen zur Ausstellung bieten wir in einem neuen Format die Möglichkeit an, über Erinnerungen und Geschichten aus der damaligen Zeit ins Gespräch zu kommen

Im 3. Obergeschoss des Dreiländermuseums hat die schrittweise Erneuerung der fast 25 Jahre alten Dauerausstellung des Hauses ihren Anfang genommen. Mit Unterstützung der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte und des Museumsvereins ist ein neuer Raum zur Kunst der Moderne entstanden, der das Thema Kunst und Politik im 20. Jahrhundert anhand herausragender Werke aus unserer Kunstsammlung erstmals in die Präsentation integriert. Der Erste Weltkrieg bedeutet für die Kunst den endgültigen Bruch mit jahrhundertealten formalen Traditionen. Experimentierfreude und die Suche nach individuellen, gegenständlichen und abstrakten Darstellungsformen zeichnen die neuen Kunststile aus. Dabei gab es vielfältige politische und grenzüberschreitende Einflüsse im Dreiländereck. Werke von Adolf Riedlin, August Babberger, Julius Bissier, Hans Adolf Bühler, Adolf Strübe, Emil Bizer, Franz Danksin, Paul Ibenthaler, Alfred Haller, Hermann Scherer, Gabriele Münter und Paula Modersohn-Becker sowie Keramiken von Max Laeuger sind zu sehen und werden in einer Broschüre erläutert. Schauen Sie bei Ihrem nächsten Besuch einfach einmal in diesen neuen Bereich!

Im Hebelsaal stößt die Sonderausstellung „Hermann Daur – ein moderner Blick“, die zum 100. Todestag des Markgräfler Malers seine wenig bekannten modernen Arbeiten zeigt, auf reges Interesse und wird bis zum 25. Januar 2026 verlängert. Das Ibenthaler-Haus zeigt ebenfalls bis zu diesem Datum seine sehenswerte Ausstellung „Die Landschaft nach Hermann Daur“. Am Sonntag, den 23. November 2025, um 11.30 Uhr findet eine Doppelführung durch beide Ausstellungen mit der Kunsthistorikerin Jeanette Gutmann und dem Stiftungsratsvorsitzenden der Ibenthaler-Stiftung Andreas Obrecht statt.

Dreiländermuseum
Basler Straße 143
D-79540 Lörrach
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Ausstellungstipp: BÄNG! POWERFRAUEN AUS DEM ARCHIV SOHM
Staatsgalerie Stuttgart
10.10.2026 bis 31.1.2027, in THE GÄLLERY – Raum für Fotografie
Kuratorin: Elke Allgaier

Der Ausstellungsparcours präsentiert die Kunst des Flüchtigen: Fotografien zu Happenings und Aktionen der 1960er- und 1970er-Jahre. Dabei stehen fünf Ausnahmekünstlerinnen im Fokus – Charlotte Moorman (1933-1991), Carolee Schneemann (1939-2019), Yvonne Rainer (geb. 1934), Yoko Ono (geb. 1933) und Valie Export (geb. 1940). Furchtlos, mutig, kompromisslos und inspirierend zeigen sich die Künstlerinnen. Indem sie grundlegende Themen wie Emanzipation, Friede, Freiheit und Selbstbestimmung in ihren Werken verarbeiten, setzen sie aufsehenerregende Akzente für die performative Kunst der Moderne.
 
 

 
Führung im Dunkeln: Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Aus dem Schwarzwald, dem Hegau, dem Donaubergland und von der südlichen Schwäbischen Alb stammen die 25 Gebäude für das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck im Naturpark Obere Donau. Die Häuser wurden unter anderem mittels Befragung der früheren Bewohnerinnen und Bewohner originalgetreu eingerichtet. Auch eine Schmiede, ein Schul- und Rathaus sowie ein ländliches Kaufhaus gibt es hier. Bei einer kulturhistorischen Führung durch das nächtliche Museum kann man am 29. Oktober erleben, wie die Welt ohne elektrisches Licht aussah und Licht ohne Strom erzeugt wurde.
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 6. bis 12. Oktober
(Kalenderwoche 41)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Museum Natur und Mensch

Führung: Das Geheimnis der Insekten – Das große Fressen
Silke Stoll, Direktorin des Museums Natur und Mensch in der Gerberau 32, gibt bei einer Führung am Dienstag, 7. Oktober, um 17.30 Uhr spannende Einblicke in die Ernährungsbiologie der Insekten. Es gibt kaum ein Material in der Natur, dass Insekten nicht zum Fressen gern hätten. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Archäologisches Museum Colombischlössle

After Work: Kostümführung mit Aperitif
Bei einer Feierabendführung im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Mittwoch, 8. Oktober, um 17.30 Uhr geht es auf Zeitreise ins Frühmittelalter. Die heilkundige Alamannin Imba erzählt aus ihrem Alltag und vom Aufkommen des christlichen Glaubens in der frühmittelalterlichen Lebenswelt am Oberrhein. Ihre spannenden Geschichten bieten reichlich Gesprächsstoff für den anschließenden Aperitif. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im OnlineShop.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Szenische Lesung: Oh, ihr Menschenbrüder
Mit dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 und dem darauffolgenden Krieg Israels im Gazastreifen ist der Nahostkonflikt massiv eskaliert: Zum Gedenken findet am Donnerstag, 9. Oktober, um 20 Uhr in der Israelitischen Gemeinde, Nussmannstraße 14, eine Szenische Lesung statt. Renate Obermaier und Heinzl Spagl lesen aus dem Buch „Oh, ihr Menschenbrüder“ von Albert Cohen. Als Totenklage, Anklage und Appell reflektiert Cohen die zerstörerische Kraft des Hasses und die Folgen der Ausgrenzung bis hin zur Shoah. Die Veranstalter sind: ça ira-Verlag, Israelitische Gemeinde, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Aktionsbündnis gegen Antisemitismus Freiburg und Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg. Unterstützt wird die Lesung durch die Amadeu-Antonio-Stiftung, sie findet statt anlässlich der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus. Die Teilnahme ist kostenfrei, um Spenden wird gebeten. Einlass ist ab 19 Uhr.

Augustinermuseum

Kuratorinnenführung: Impressionisten
Schroffe Felsen oder lange Sandstrände, das Meer und ein malerischer Himmel: Mirja Straub führt am Freitag, 10. Oktober, um 17 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz durch die von ihr kuratierte Ausstellung „Licht und Landschaft. Impressionisten in der Normandie“. Mehr als siebzig Werke – etwa von Jean-Gustave Courbet, Baptiste Camille Corot und Claude Monet – zeigen die Bedeutung der Region für die Stilrichtung. Die Ausstellung basiert auf der Sammlung „Peindre en Normandie“ aus Caen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum für Neue Kunst

Führung: Marta!
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Sonntag, 12. Oktober, um 15 Uhr zu einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ ein. Marta Kuhn-Weber (1903–1990) verband als künstlerische Grenzgängerin Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und Poesie. Im Mittelpunkt stehen ihre einzigartigen Puppen, die gesellschaftliche Rollenbilder, Gender und Sexualität thematisieren: Sie zeigen Berühmtheiten wie Marylin Monroe, Mick Jagger oder Salvador Dalí. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

Rund 116.000 Gäste besuchten die Pissarro-Retrospektive im Museum Barberini
© Sebastian Bolesch
 
Rund 116.000 Gäste besuchten die Pissarro-Retrospektive im Museum Barberini
Potsdam, 30. September 2025 – Mit insgesamt 115.758 Besucherinnen und Besuchern endete am Sonntag die Retrospektive Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro im Museum Barberini. Die Ausstellung bot anhand von 108 Werken aus 53 internationalen Sammlungen einen umfassenden Überblick über das Gesamtwerk Camille Pissarros, einen der Gründungsväter des Impressionismus. Ausgangspunkt der Schau bildeten je sieben Werke aus der Sammlung Hasso Plattner des Museums Barberini und der Sammlung des Denver Art Museum, dem Kooperationspartner der Schau. Neben dem Denver Art Museum konnten 17 weitere renommierte US-Museen als Leihgeber gewonnen werden, darunter das Art Institute of Chicago, das J. Paul Getty Museum, Los Angeles, die National Gallery, Washington, sowie das Metropolitan Museum of Art, New York. Weitere internationale Leihgeber waren unter anderem das Van Gogh Museum, Amsterdam, das Musée d’Orsay, Paris, Ordrupgaard, Kopenhagen, das Szépművészeti Múzeum, Budapest, das Courtauld Institute sowie die National Gallery, London, und die Gallery of Ontario, Toronto. Nach der Monet-Ausstellung im Jahr 2020 war die Pissarro-Retrospektive die zweite Kooperation des Museums Barberini mit dem Denver Art Museum.

Am begleitenden Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm der Pissarro-Schau nahmen 13.144 Gäste teil. In den 15 Ausstellungswochen fanden rund 800 Führungen und Workshops statt. Ein besonderer Fokus lag auf dem jungen Publikum: Trotz der Ausstellungslaufzeit während der Sommerferien nutzten 3.739 Kinder, Jugendliche und Familien die insgesamt 227 Formate für Schulklassen und junge Besuchergruppen. Die Pissarro gewidmete Folge des ZEIT-Kunstpodcasts Augen zu wurde mit Giovanni di Lorenzo und Florian Illies live vor Publikum im Museum aufgenommen. Eine Lesung mit dem Schauspieler Jörg Hartmann widmete sich den Briefen Pissarros, ein Gesprächskonzert in Kooperation mit der Kammerakademie Potsdam beleuchtete musikalische Entwicklungen zwischen Romantik und Moderne im Kontext von Pissarros Werk.

Rund 3.000 Gäste kamen zum Barberini Open House am 14. September, das bei freiem Eintritt Einführungen zur Schau im Auditorium und Workshops im Atelier bot. Zudem gestalteten die 15-jährige Pianistin Katharina Sattarov vom Julius-Stern-Institut der Universität der Künste und Schauspieler René Schwittay vom Hans Otto Theater, Potsdam, musikalische und literarische Interventionen.

Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini, zieht ein positives Fazit der Ausstellung: „Es freut mich sehr, dass unsere Retrospektive so viele Besucherinnen und Besucher begeistern konnte. Pissarros leise Bildsprache und seine liebevoll beobachteten Details haben eine starke Resonanz ausgelöst – vielleicht gerade, weil sich ihre Tiefe oft erst auf den zweiten Blick offenbart. Mit seiner thematischen Vielfalt und einer Haltung voller Offenheit, Idealismus, Kollegialität und Experimentierfreude hat Pissarro nicht nur als Künstler beeindruckt, sondern auch als inspirierende Figur innerhalb des Impressionismus. Dass seine Bedeutung heute mehr denn je gewürdigt wird, zeigt der große Zuspruch zur Ausstellung und an unserem Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm.“

Zahlreiche digitale Formate ermöglichen auf der Website des Museums auch nach Ausstellungsende einen vertieften Einblick in das Werk des Künstlers. Dazu gehören die multimediale Website Barberini Prolog, die neu konzipierte 360°-Ansicht der Ausstellung in Form eines 3D-Modells sowie eine Video-Interviewreihe mit internationalen Kunsthistorikerinnen und -historikern aus Deutschland, Frankreich und USA.
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Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
Plakat zur Sonderausstellung „Filmstars in der Fächerstadt“ © Stadtmuseum Karlsr
 
Führungen im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais
Sonderausstellung "Filmstars in der Fächerstadt" bis 23. November verlängert

Führung durch die Sonderausstellung „Filmstars in der Fächerstadt“ in Karlsruhe

Am Sonntag, 5. Oktober, um 15 Uhr führt Judith Göhre durch die Sonderausstellung „Filmstars in der Fächerstadt. Die Bambi-Verleihungen in Karlsruhe“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und vermittelt dabei interessante Einblicke in die Filmpreisverleihungen, die unter der Beteiligung internationaler Filmstars in den 1950er- und 1960er-Jahren in Karlsruhe stattfanden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen. Aufgrund der großen Resonanz verlängert das Stadtmuseum die Sonderausstellung bis 23. November 2025.
Stadtrundgang zur Sonderausstellung „Filmstars in der Fächerstadt“

Am Sonntag, 19. Oktober, um 15 Uhr nimmt Saskia Baude Interessierte mit auf den Stadtrundgang „Auf den Spuren der Bambi-Verleihungen in Karlsruhe“ und stellt dabei ausgewählte Orte rund um den Filmpreis vor. Der Treffpunkt ist die Stephanienstraße 16. Der Spaziergang dauert etwa 1,5 Stunden und findet auch bei Regen statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist bis spätestens 17. Oktober erforderlich unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721 133-4231.
Führung durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt“

Am Sonntag, 12. Oktober, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung „Szenen einer Stadt. Der Karlsruher Fotograf Horst Schlesiger“ im Stadtmuseum. Schlesigers Fotografien aus den Jahren 1950 bis 1990 spiegeln das öffentliche, politische und gesellschaftliche Leben der Stadt, aber auch den Alltag, die Freizeit und die Arbeitswelt der Menschen, die hier auf besondere Weise sichtbar werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Eintrittspreis inbegriffen.
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Dokumentarfotografie Förderpreise 15 der Wüstenrot Stiftung
Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart
bis 7.6.2026, in THE GÄLLERY – Raum für Fotografie

Die Wüstenrot Stiftung zeigt in der Staatsgalerie Stuttgart Arbeiten von Nazanin Hafez, Kristina Lenz und Alex Simon Klug, Malte Uchtmann, Hannah Wolf, die im Rahmen der Dokumentarfotografie Förderpreise 15 entstanden sind. Die Künstlerinnen und Künstler setzen sich in unterschiedlicher Weise mit bestehenden »Wahrheiten« von Welt auseinander, die die Gesellschaft und das Individuum betreffen.

Externe Kuratorin: Giulia Cramm
Interne Koordination: Alena Leinen
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