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Sonntag, 30. November 2025
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Museums - und Ausstellungstipps

 
Zahlreiche Denkmalschätze öffnen am Tag des offenen Denkmals® 2025
Das bundesweite durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordinierte Programm wächst weiter

Das Programm für alle Denkmalöffnungen am Tag des offenen Denkmals am 14. September 2025 wächst stetig an: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) koordiniert bundesweit das größte Kulturevent Deutschlands mit aktuell über 9.000 Veranstaltungen in rund 6.000 Denkmalen und zusätzlich 750 Denkmal-Touren in allen Regionen des Landes. Die überwiegend kostenfreien Angebote sind online unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm und in der App unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/app abrufbar. Es kommen stetig weitere spannende Programmpunkte und Denkmale hinzu – ein regelmäßiger Blick lohnt sich. In diesem Jahr orientiert sich das Netzwerk am Jahresmotto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“.

Jährlich wird mit dem Tag des offenen Denkmals das Ziel erreicht, hauptsächlich Gebäude zugänglich zu machen, die sonst für Gäste verschlossen bleiben und das Thema kulturelles Erbe in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Mit der bundesweit zentralen Eröffnungsfeier in Gera gibt die DSD den feierlichen Startschuss für Ausflüge im ganzen Land. Als Teil der European Heritage Days greift die DSD wie zahlreiche europäische Partner im September mit dem Tag des offenen Denkmals den Gedanken des erlebbaren Denkmalschutzes auf.

Eine Zusammenstellung von Programmhighlights findet sich für Pressevertreterinnen und -vertreter sowie alle Interessierten unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/artikel/programmhighlights-2025.

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die App zum Tag des offenen Denkmals kann ganzjährig genutzt werden. Ab August werden in jedem Jahr die Events und Denkmale, die Teil des größten Kulturevents Deutschlands sind, zu finden sein. Routenplanung, Favoritenliste und eine übersichtliche Karte runden die Planung des persönlichen Aktionstags ab. Jetzt kostenfrei in den Stores für Android und iOS herunterladen: www.tag-des-offenen-denkmals.de/app.
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Gewalt ist keine Kommunikation
Blick aus dem Museum (c) Foto: Daniel Jäger
 
Gewalt ist keine Kommunikation
Kunstaktion mit Sitha Reis als Reaktion auf Zerstörung von All Pride-Banner

Performance am Fr, 5.9.2025, 10 Uhr

Frankfurt. Am 5. September zeigt das Museum für Kommunikation seine Haltung für Toleranz und Vielfalt als öffentliche Reaktion auf wiederholte Gewalt. Mit der künstlerischen Performance von Sitha Reis werden Schnitte in der All Pride-Flag mit Blumen versehen. Seit Oktober 2024 wurde das Banner am Vorplatz des Museums vier Mal beschädigt. Das Museum reagiert mit der Kunst-Aktion und betont „Gewalt ist keine Kommunikation.“

Seit Beginn der Ausstellung „Apropos Sex“, die seit 2. Oktober 2024 präsentiert wird, hängt ein 380 cm x 185 cm großes All Pride-Banner aus reißfester LKW-Plane auf dem Vorplatz des Museums für Kommunikation. Das Banner steht zum einen für Toleranz und Solidarität gegenüber der queeren und LSBTIQ*-Community und zum anderen steht es für die Vielfalt unserer Gäste und der Stadt Frankfurt. Am 21. Oktober 2024 haben Unbekannte dieses Banner erstmals beschädigt, indem sie ihm große Schnitte zufügten. Nachdem das beschädigte Banner durch ein gleichartiges ersetzt worden war, wurde dieses kurze Zeit später mit schwarzer Farbe angemalt.

Die Farbe konnte entfernt werden, doch am 22. Januar 2025 besprühten Unbekannte das Banner erneut und schlitzten es zusätzlich auf. Ein identischer Ersatz wurde nur wenige Wochen später, am 5. Februar 2025, wieder beschmiernd zerschnitten. Abermals erneuert, trennten Unbekannte das Banner im Juli 2025 von seiner Befestigung an der Balustrade. Das wieder angebrachte Großformat erhielt am 1. August erneut tiefe Einschnitte. Die heimliche Gewalt gegen das Vielfaltssymbol ist alarmierend.

Bereits nach der Beschädigung des Banners im Juli reagierte das Museum mit einer Aktion zum Christopher Street Day am 17. und 18. Juli in Frankfurt: Aus kleinen Teilen des Banners konnten Besucher:innen kostenlos Schlüsselbänder zum Mitnehmen anfertigen. Das Angebot – aus etwas „Kaputtem etwas Schönes zu machen“ – nahmen nicht nur viele Gäste sondern auch Mitarbeitende und Freund*innen des Hauses an. Zugleich ergab sich die Möglichkeit, sich über Diskriminierung, Vorurteile und Ressentiments gegenüber LSBTIQ* und die gewalttätige Bedeutung der immer wiederkehrenden Beschädigung des All Pride-Banners auszutauschen.

Nach der letzten mutwilligen Zerstörung hat die Museumsleitung Dr. Annabelle Hornung entschieden, das Banner nicht wieder unbemerkt zu ersetzen. Vielmehr nimmt sie das Ende der Laufzeit von „Apropos Sex“ am Sonntag, 7. September, zum Anlass für ein Statement: „In unserem Selbstverständnis heißt es: Wir sind überzeugt, dass ein umfassendes Verständnis von Kommunikation das Zusammenleben der Menschen verbessert. Akte von Gewalt und Zerstörung sind allerdings keine Formen von Kommunikation, die wir akzeptieren, und nicht tragbar für eine freiheitliche und demokratisch verfasste Gesellschaft. Es gelten gleiche Rechte und Selbstbestimmung für alle!“

Mit einer öffentlichen Kunstaktion tritt das Museum ein für Demokratie und Freiheit. Als Zeichen gegen Hass, Hetze und Gewalt, gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten, zeigt die Kunstaktion: die Würde aller Menschen ist unantastbar. Der Umgang mit LSBTIQ* ist ein Gradmesser für Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit.

Toleranz und Vielfalt gehören auch nach dem Ende der Ausstellung und dem Abhängen des Banners zum Selbstverständnis des Museums für Kommunikation, damit sich auch in Zukunft alle Gäste in unserem Haus willkommen und wohlfühlen. Bei der performativen Aktion wird das „verletzte“ All Pride-Banner mit bunten Blumen „geheilt“. Die Künstlerin Sitha Reis näht große, bunte Kunstblumen in die Schnitte ein. Anschließend wird das All Pride-Banner mit seiner Geschichte in die Sammlung aufgenommen. Dort wird es aufbewahrt und kann bei passender Gelegenheit als Exponat für die Transformation einer Beschädigung kontextualisiert werden.

Einen Rückblick auf die Ausstellung „Apropos Sex“ gibt
Dr. Annabelle Hornung, Direktorin Museum für Kommunikation Frankfurt

Künstlerische Performance:
Sitha Reis, sithareis.de

Freitag, 5. September, 10 Uhr
Museumsplatz
Museum für Kommunikation Frankfurt
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„Marta! Puppen, Pop & Poesie“ im Museum für Neue Kunst
Marta Kuhn-Weber (1903–1990) verlässt ihre Bühne im Museum für Neue Kunst noch nicht – die Ausstellung „Marta! Puppen, Pop & Poesie“ wird aufgrund der positiven Resonanz verlängert und ist noch bis Sonntag, 2. November, zu sehen. Im Mittelpunkt stehen die einzigartigen Puppen der extravaganten Künstlerin, die gesellschaftliche Rollenbilder, Gender und Sexualität thematisieren: Sie zeigen Berühmtheiten wie Marylin Monroe, Mick Jagger oder Salvador Dalí. Fotografische und malerische Selbstporträts, Grafiken sowie Gedichte zeigen die ganze Bandreite ihres Schaffens. Alle Infos zur Ausstellung gibt es unter www.museen.freiburg.de/mnk

Auch das begleitende Programm zur Ausstellung läuft weiter und bietet unter anderem Artist Talks, einen Vortrag mit der Kunsthistorikerin Sylvia Bieber über „Marta Kuhn-Weber und ihre Zeit in Karlsruhe“ oder eine Performance mit dem „Theater R.A.B.“. Das Museum für Neue Kunst nimmt außerdem am Freitag, 19. September, von 18 bis 24 Uhr an der Nocturne teil. Besuchende erwartet neben Kurzführungen durch „Marta!“ eine After Party mit den DJ-Artists Pia Pomikala und GérartP. Noch bis Sonntag, 5. Oktober, können Film-Fans im hauseigenen Kino, dem Schau_Raum, „Mathilde, Mathilde“ (2020) von Mathilde ter Heijne und „Kerstin Kraus“ (2024) von Gisèle Vienne sehen. Alle Veranstaltungen gibt es unter www.museen.freiburg.de/kalender

Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und donnerstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 27 Jahren, für Mitglieder des Fördervereins, mit Freiburg-Pass und mit Museums-PASS-Musées ist er frei. Tickets gibt es an der Museumskasse oder unter www.museen-freiburg.de/shop.
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Karlsruhe: Stadtmuseum, des Pfinzgaumuseum und des Stadtarchiv
© Stadtarchiv Karlsruhe
 
Karlsruhe: Stadtmuseum, des Pfinzgaumuseum und des Stadtarchiv
Angebote zum Tag des offenen Denkmals
Führungen und Bücherflohmarkt

Zum Tag des offenen Denkmals lädt das Stadtmuseum um 11:15 Uhr dazu ein, im Rahmen der Führung „Vom Bankierspalast zum Kulturzentrum. Bau- und Hausgeschichte des Prinz-Max-Palais“ mit Judith Göhre in die Geschichte des Hauses von der Errichtung bis zur heutigen Nutzung als städtisches Kulturzentrum einzutauchen. Das Gebäude war der Wohnsitz eines Prinzen, hier wurde das Tanzbein geschwungen und Richter haben Recht gesprochen – das Prinz-Max-Palais kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Der Treffpunkt ist an der Museumskasse im 1. OG.

Eine spannende Zeitreise durch die Bau- und Hausgeschichte der Durlacher Karlsburg erwartet die Besucherinnen und Besucher des Pfinzgaumuseums am Tag des offenen Denkmals. Einst Residenzschloss der Markgrafen von Baden-Durlach, erlebte die Karlsburg nach dem Umzug des Hofs nach Karlsruhe verschiedene Nutzungen, die bei der Führung „Residenzschloss, Kaserne, Kulturzentrum. Die Karlsburg und ihre Geschichte“ mit Susanne Stephan-Kabierske um 15 Uhr vorgestellt werden. Treffpunkt ist der Brunnen vor der Karlsburg.

Alle Führungen sind kostenlos und dauern etwa 60 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Führungen und Bücherflohmarkt im Stadtarchiv
Das Stadtarchiv bietet zum Tag des offenen Denkmals drei Führungen an. Um 10 Uhr startet die Kombiführung „Von der Pfandleihe zum Stadtarchiv“ mit Dr. Katrin Dort im Innenbereich, durch den Außenbereich führt ab 11 Uhr Dr. Gerhard Kabierske. Gesamtdauer 120 Minuten. Hausführungen finden um 13 Uhr mit Lisa Hauser, Diplomarchivarin (FH) und um 15 Uhr mit Dr. Katrin Dort statt. Treffpunkt ist jeweils der Eingangsbereich des Stadtarchivs im Innenhof der Carl-Hofer-Schule, bei schlechtem Wetter im Foyer des Stadtarchivs. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Von 10 bis 16:30 Uhr gibt es zudem im Lesesaal im 2. OG einen Bücherflohmarkt und eine Präsentation von Archivalien.

zum Bild oben:
Führung im Stadtarchiv Karlsruhe beim Tag des offenen Denkmals 2024
© Stadtarchiv Karlsruhe
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Ausstellung: Frei Schwimmen - Gemeinsam?!
Haus der Geschichte Baden-Württemberg
bis 14.09.2025

Wer darf mitschwimmen? Und wer nicht? Was sorgt für Ärger unter den Badenden? Im Becken spiegelt sich die Gesellschaft. Unterschiedlichste Menschen mit verschiedenen Lebensstilen und Moralvorstellungen begegnen sich in öffentlichen Bädern – mal mehr und mal weniger harmonisch. Was heißt FREI SCHWIMMEN? Gemeinsam? Oder lieber doch getrennt?

Es gilt als demokratische Errungenschaft, dass alle gleichberechtigt in die Frei- und Hallenbäder dürfen. Schließlich badeten einst Arme und Reiche getrennt. Frauen und Männer ohnehin. In der NS-Zeit wurden die jüdischen Bevölkerung und „Ausländer“ ausgeschlossen. Schon zuvor mussten Kriegsversehrte draußen bleiben. Deren Anblick galt als nicht zumutbar. Ebenso wenig wie der von Frauen, die nach vorherrschender Meinung nicht genug Textilien am Leib trugen.

Inzwischen werden Freiheit und Freizügigkeit wieder heiß diskutiert. Benötigen Frauen, queere oder behinderte Menschen einen „geschützten Raum“? Nützt oder schadet Oben-ohne-Baden dem Feminismus? Ist die Akzeptanz von maximalem Verhüllen rückständig oder fortschrittlich?
„Frei Schwimmen – Gemeinsam?!“ präsentiert prunkvolle Stücke aus dem Fürstenbad „Bad Wildbad“, Instrumente der „Körperoptimierung“ aus den Volksbädern Mannheim und Stuttgart-Heslach, die Tür des für Männer streng verbotenen Damenbads im Lorettobad Freiburg sowie den Burkini, mit dem eine Muslima nicht ins Hallenbad in Konstanz eingelassen wurde.

Ob Fürsten- oder Armenbad, Damen- oder Herrenbad, Volks- oder Familienbad: Die Ausstellung zeigt, wer dort willkommen war und wer nicht, welche Bekleidung getragen werden musste – und was bis heute jedes Schwimmbad über seine Zeit, die Menschen und ihre Gesellschaft verrät.
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Ausstellung zum Weinbrenner-Rathaus auch digital verfügbar
© Stadtarchiv Karlsruhe
 
Ausstellung zum Weinbrenner-Rathaus auch digital verfügbar
Im Juni fand im Foyer des Rathauses am Marktplatz die Ausstellung „Karlsruhes Mitte. 200 Jahre Weinbrenner-Rathaus am Marktplatz“ statt. Die reich bebilderte Ausstellung des Stadtarchivs erzählt von den mühsamen Anfängen des Rathausbaus, von den Veränderungen und Erweiterungen des Gebäudes, wie es genutzt wurde und welche stadtgeschichtlich bedeutsamen Ereignisse mit ihm verbunden sind. Wer die Ausstellung verpasst hat, kann sie ab sofort als digitale Version herunterladen.

zum Bild oben:
Digitale Version der Ausstellung "Karlsruhes Mitte. 200 Jahre Weinbrenner-Rathaus am Marktplatz"
© Stadtarchiv Karlsruhe
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Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, den 7. September 2025
Titelbild des ETJK 2025 - People of the Book / Foto: aepj
 
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur am Sonntag, den 7. September 2025
Jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen laden zur Begegnung ein –
Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) informiert über Veranstaltungen

Europaweit steht der 7. September 2025 im Zeichen der jüdischen Kultur. In vielen Ländern öffnen sich an diesem Sonntag die Tore zu Synagogen und Friedhöfen, Gedenkstätten und Museen für die Öffentlichkeit. Auch auf beiden Seiten des Rheins laden jüdische Gemeinden, Gedenkstätten und Museen zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur ein. An vielen Orten in Baden-Württemberg und im Elsass sind Veranstaltungen geplant. Das diesjährige Motto lautet: „People of the Book“.

Das Programm beiderseits des Rheins verweist zugleich auf die jahrhundertealten Beziehungen der jüdischen Gemeinden und auf deren Verflechtungen mit der Kultur vor Ort. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts war das Landjudentum in diesen Regionen prägend. Die Gemeinden heute, aber auch Gedenkstätten und Museen pflegen das Erbe und bewahren die Spuren vernichteten jüdischen Lebens.

Der Europäische Tag der Jüdischen Kultur (ETJK) setzt sich seit mehr als zwanzig Jahren zum Ziel, die Geschichte des Judentums, seine Bräuche und Traditionen bekannt zu machen. Viele Ehrenamtliche in den jüdischen Gemeinden, an den Gedenkstätten und Museen in Baden-Württemberg und im Elsass ermöglichen diesen Sonntag mit ihrem großen Engagement.

Die Koordination und Organisation der Programme erfolgte durch B’nai Brith René Hirschler, Strasbourg, und durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gemeinsam mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Gedenkstätteninitiativen Baden-Württemberg (LAGG).

Das Veranstaltungsprogramm für den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur in Baden-Württemberg wird auch in diesem Jahr unter www.gedenkstaetten-bw.de/etjk veröffentlicht.
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Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 2. bis 7. September
(Kalenderwoche 36)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.

Museum für Neue Kunst

Gespräch: Anna Gritz
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt Interessierte am Donnerstag, 4. September, um 18 Uhr zu einem Gespräch mit Anna Gritz, Direktorin des Hauses am Waldsee in Berlin, ein. Gritz realisierte in Kooperation mit dem Berliner Georg Kolbe Museum, dem Freien Theater Sophiensæle und der Künstlerin Gisèle Vienne eine Ausstellung, in der Puppen eine bedeutende Rolle spielen, und berichtet von den Herausforderungen des Projekts. Derzeit zeigt das Museum in seinem „Schau_Raum“ den Film „Kerstin Kraus“ von Gisèle Vienne. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Augustinermuseum

Führung: Impressionisten
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz lädt Interessierte am Freitag, 5. September, um 17.30 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Licht und Landschaft. Impressionisten in der Normandie“ ein. Schroffe Felsen oder lange Sandstrände, das Meer und ein malerischer Himmel: Mehr als siebzig Werke – etwa von Jean-Gustave Courbet, Baptiste Camille Corot und Claude Monet – zeigen die Bedeutung der Region für die Stilrichtung. Die Schau basiert auf der Sammlung „Peindre en Normandie“ aus Caen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei einer Führung durch das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, am Sonntag, 7. September, von 10.30 Uhr bis 12 Uhr erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Teilnahme kostet 4 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum Natur und Mensch

Familienführung: Schillernde Welt der Insekten
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt am Sonntag, 7. September, um 11 Uhr zu einer Familienführung durch die Ausstellung „Insekten – schillernd schön und tierisch wichtig“ ein. Spielerisch und mit allen Sinnen erforschen Familien mit Kindern ab 6 Jahren die Welt der Insekten. Sie entdecken, wie schön und wichtig diese Tiere für Mensch und Natur sind. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus 5 Euro Eintritt, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket
 
 



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