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Donnerstag, 3. April 2025
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Karlsruhe: „Was ich liebte“, tibetische Märchen und Käpt'n Blaubär
Durlacher Lesesommer bietet vom 4. bis 6. August ein breites Spektrum

Lyrisches, Klassisches, Skurriles: Unter Rosenstöcken beim Nibelungenbrunnen tragen Bürgerinnen und Bürger in Durlach vom 4. bis 6. August, Dienstag bis Donnerstag, jeweils ab 19.30 facettenreich „Literatur im Park“ vor. Zur sechsten Auflage des Durlacher Lesesommers dient der Durlacher Schlosspark erneut als malerische Kulisse für ein gutes Dutzend Hörproben mannigfaltigster Art, für Auszüge aus Lieblingsbüchern. Das Ganze für ein herzlich willkommenes Publikum kostenlos und draußen, bei Regen in der Karlsburg.

Fantasie- trifft auf Sachliteratur, es ist ein vielfältiges und interessantes Programm, das die Veranstalter - Städtisches Kulturamt, Stadtamt Durlach und Stadtteilbibliothek Durlach, Buchhandlung „Der Rabe“ - und eine Fachjury aus unterschiedlichen Bewerbungen zusammengestellt haben: Nach Eröffnung durch Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche und Ortsvorsteherin Alexandra Ries am Dienstag, 4. August, gibt zum Auftakt als Schirmherr des Lesesommers Kulturbürgermeister Wolfram Jäger Einblick in die „Geschichte Frankreichs im Takt der Pariser Métro“ von Lorànt Deutsch. Danach folgen Dr. Asche (Michael Köhlmeier: „Zwei Herren am Strand“), Maren Violet (Yasmina Reza: „Glücklich die Glücklichen“) und Ursula Stolzenburg mit Märchen und Gedichten über das Reisen.

Am Mittwoch präsentiert Cordula Sailer Gedichte von Giocanda Belli, dann lesen Hannelore Kling (Franz Hohler: „Gleis 4“), Christa Schulte (Peter Bichsel: „Kindergeschichten“), Jochen Wessalowski (Falco: „Lyrics Complete“) und Hildegund Brandenburg (Joachim Meyerhoff: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“). Den Reigen beschließen tags drauf Margarethe Schüßler mit dem „Karlsruher Lesebuch“, Grete Duve (Siri Hustvedt: „Was ich liebte“), Jascha Alexander Roth (Walter Moers: „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“), Christel von Arnim (Anabel Elsner von Arnim: „Die Legendenreiter“) und Margot Gothe mit tibetischen Märchen.

Grundvoraussetzung für eine Teilnahme waren nur das Mindestalter von 16 Jahren und der Ausschluss selbstverfasster Texte. Für die Bewirtung zur geistigen Nahrung sorgt die Abteilung Gartenbau des Stadtamtes Durlach.

zum Bild oben:
Schon zum sechsten Mal lockt der Durlacher Lesesommer mit Vorträgen von Bürgerinnen und Bürgern aus ihren Lieblingswerken.
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Sätzlinge
Mit frischen Texten durch Freiburgs Stadtteile

Diesmal: ST. GEORGEN

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg am 10. Juli 2015
Bislang unentdeckte Freiburger AutorInnen erfrischen am 10. Juli 2015 um 19 Uhr
Literaturbegeisterte an außergewöhnlichen Orten mit bisher nie Gehörtem, geheimen
Entwürfen und Schubladenhütern. Ausgangspunkt der „Lesewanderung“, die diesmal durch
den Freiburger Stadtteil St. Georgen führt, ist das Winzerhaus Sankt Georg. In kleinen
Gruppen zieht das Publikum von Ort zu Ort und wird zum Entdecker urban-poetischer
Zusammenspiele: An welchem Roman wird in der Autowerkstatt geschraubt? An welchem
Gedicht wird im Süßigkeitenladen genascht? Was für ein Drama wartet im Wartezimmer?
Die Sommerausgabe der Sätzlinge wartet mit einigen Besonderheiten auf. Neben Magda
Kalio (*1996), eine für die Veranstaltung typische, weil bis dato gänzlich unbekannte
Autorin, wird Jonathan Löffelbein (*1991), Ensemble-Mitglied des Sprechtheaters Laut &
Lyrik, aus seinem gerade im Erscheinen befindenden Debüt-Roman „Der Besucher“ (kladde
Buchverlag) lesen. Zudem liest mit Ruth Tuschewski (*1998) die Gewinnerin des
Schreibwettbewerbs 2014, der alljährlich vom Literaturbüro Freiburg in Kooperation mit
dem Kulturamt Freiburg vergeben wird.

Als Musikgast ist diesmal der Wahlhamburger Marcel Gein mit dabei, der Anfang des
Jahres mit „Passanten“ (Tapete Records) sein erstes deutschsprachiges Album
veröffentlichte. Darauf ertönen aus der Tiefe einer rauhen Baritonkehle 12 Kitchen-SinkDramas
über das Hier und Da, das Heute und Morgen als Drei-Minuten-Popsongs.
Das Projekt Sätzlinge ist 2012/13 im Rahmen einer gemeinsamen Übung des Deutschen
Seminars der Uni Freiburg und dem Literaturbüro Freiburg zur Literaturvermittlung
entstanden. Inhalt der Übung war, eine Veranstaltung von der Idee bis zur Durchführung zu
gestalten. Seit der Premiere im Mai 2013 fanden bisher sechs Veranstaltungen statt, künftig
sind vier Veranstaltungen pro Jahr geplant.

Zweimal im Jahr können sich AutorInnen im Zuge der öffentlichen
Ausschreibung „Texte gesucht“ bewerben (die aktuelle Ausschreibung läuft,
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015, weitere Informationen unter www.saetzlinge.de). Die
Lesungen finden gerade an Orten statt, die man sonst eher nicht mit Literatur verbindet.
Bisherige Leseorte waren u.a. die Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs, ein italienischer
Supermarkt, das Wasserschlössle, ein privater Dachboden, der Freiburger Essenstreff, die
Melanchthonkirche, ein Frisörsalon und das Ufer der Dreisam. Die Veranstaltung
durchwandert mit jeder Ausgabe einen anderen Freiburger Stadtteil. Das Publikum entdeckt
also nicht nur neue Freiburger AutorInnen, sondern auch die eigene Stadt neu.

Sätzlinge hat zum Ziel, die literarische Szene in Freiburg zu fördern, die Stadtteilkultur
zu stärken und ein neues, womöglich bisher weniger kulturaffines Publikum zu gewinnen,
indem sie Literatur direkt in den Stadtteil bringt. Darüber hinaus schafft die Veranstaltung
Raum für Begegnungen mit lebendiger, gesprochener Literatur.
 
 

 
Karlsruhe: Arnim Töpel liest auf dem Hauptfriedhof
Außergewöhnliche Lesung an außergewöhnlichem Ort

Tröstliche Texte und besinnliche Lieder hat Arnim Töpel im Gepäck, wenn er am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr auf den Hauptfriedhof kommt. Am Landschaftsgräberfeld 23 tritt der Philosoph unter den Kabarettisten mit seinem Programm "Nur für kurze Zeit" auf und nutzt dabei die Ruhe des besonderen Ortes. Er nimmt seine Zuhörerschaft mit eigenen und fremden Stücken, mit Dichtkunst und Erzählungen auf die etwa einstündige Reise. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr am Info-Center des Hauptfriedhofs, Ortskundige gehen direkt ans Gräberfeld. Bei schlechtem Wetter ist die Große Kapelle Veranstaltungsort.

Weitere Informationen gibt es im Info-Center am Hauptfriedhof, Haid-und-Neu-Straße 35, über Telefon 0721/78 20 933 oder im Internet unter www.friedhof-karlsruhe.de.
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Feldpostbriefe gestern und heute
Lesung und Diskussion mit den Schauspielern Peter Lohmeyer und Gregor Weber im Museum für Kommunikation

Feldpostbriefe und - päckchen waren im 1. Weltkrieg für Angehörige
Lebenszeichen und Kontaktmedium, für die Verfasser oftmals die einzige
Möglichkeit der Teilhabe und Ausdruck persönlicher Erlebnisse und Gefühle. Am
10. Juni 2015 um 19 Uhr nimmt der Schauspieler Peter Lohmeyer das
Publikum im Museum für Kommunikation anhand ausgewählter Feldpostbriefe
aus rund 400 Jahren mit auf eine literarisch-emotionale Reise und veranschaulicht
eindringlich die Bedeutung dieser Kommunikation unter den Bedingungen von
Krieg und Trennung von der Heimat. Besonders eindrucksvolle Exemplare
versammelt der Band „Briefe bewegen die Welt: Feldpost“, herausgegeben von
Hellmuth Karasek.

Kaum im Bewusstsein ist, dass es auch heute - trotz Mobiltelefonie und Computer
– noch die Feldpost gibt. Wie hat sich das Medium verändert? Wie funktioniert
die Logistik? Wie war und ist ihre Bedeutung? Historische und aktuelle Fragen der
Feldpost diskutieren Diethelm Scholle (Feldpostbeauftragter der Deutschen Post
AG), Dr. Veit Didczuneit (Kurator der Ausstellung „Netze des Krieges“) und
Gregor Weber (Reservist und ehemaliger Tatort-Kommissar). In seinem Buch
„Krieg ist nur vorne hei e, hinten geht s!“ beschreibt er den Alltag der
Soldaten während seines Einsatzes bei der Bundeswehr im Afghanistankrieg. Der
Abend wird moderiert von Dirk Emig (hr-iNFO).

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Deutsche Post DHL. Die Ausstellung
„Netze des Krieges. Kommunikation 14/18“ und das Museums afé sind geöffnet.


Lesung: Peter Lohmeyer
Gespräch: Diethelm Scholle
(Feldpostbeauftragter der Deutschen Post AG)
Dr. Veit Didczuneit
(Kurator der Ausstellung „Netze des Krieges“)
Gregor Weber
(Reservist im Afghanistankrieg)

Moderation: Dirk Emig (hr-iNFO)
Termin: Mittwoch, 10. Juni 2015, 19 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
Eintritt: frei

 
 

 
ANGELIKA OVERATH: SIE DREHT SICH UM
Lesung und Gespräch

Durch ihre präzisen literarischen Reportagen wurde Angelika Overath bekannt. 1957 in Karlsruhe geboren, lebte sie lange in Tübingen, wo sie als Dozentin und Literaturkritikerin arbeitete. Vor einigen Jahren zog sie mit ihrer Familie in die Schweizer Alpen ins Engadin. Nach Nahe Tage und Flughafenfische erzählt sie in ihrem dritten Roman Sie dreht sich um (Luchterhand, 2014) von einer langjährigen Ehe, die zu scheitern droht. Anna, die Hauptfigur, begibt sich auf eine Suche. Auf einer Reise zu sechs Museen auf verschiedenen Kontinenten beginnen Frauenfiguren auf berühmten Gemälden zu ihr zu sprechen. Was Anna von den Frauen erfährt, macht ihr den Neuanfang möglich. Moderation: Werner Witt.

Veranstalter: Förderverein Museum für Neue Kunst, Förderkreis Literaturhaus Freiburg

Di 02.06., 19:00 | Museum für Neue Kunst, Marienstr. 10a | Eintritt frei
 
 

 
Taschenparadiese
Sonntag, 31.05., 11 Uhr: Vorlesereise für kleine Leute

Für Zuhörer ab 3 Jahren kramt ein Freiburger Leser seine Kinderbücher hervor und liest im bunten Zelt aus seinen Lieblingsgeschichten. Es wird gelauscht, gespielt, gemalt und getobt. Eltern können sich währenddessen im Café bei Kaffee und Croissant entspannen.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Literaturhaus Freiburg und der Volksbank Freiburg

So, 31.05., 11:00 | Alter Wiehrebahnhof | Galerie | Eintritt pro Kind: 3 Euro (inkl. Kaffee u. Croissant für Mama oder Papa: 5 Euro)

 
 

 
Naturkunden
Lesung und Gespräch mit Jutta Person und Andreas Rötzer

Esel und Eulen, Äpfel und Birnen, Monster und Gespenster: Die von Judith Schalansky im Verlag Matthes & Seitz herausgegebene Reihe Naturkunden erzählt von Tieren und Pflanzen, von Landschaften, Steinen, Himmelskörpern und fremden Wesen. Der Name ist Programm: Hier wird eine leidenschaftliche Erforschung der Welt betrieben; kundig, anschaulich und in liebevoll gestalteten Ausgaben. Die Naturkunden sind Zeugnis einer lebendigen Buchkultur und eines sorgsamen Verlagsprogramms. 2013 erschien Jutta Persons Band Esel, die Geschichte eines unterschätzten, aber faszinierenden Lastentiers. Im Museum Natur und Mensch kommt die Autorin mit dem Verleger Andreas Rötzer ins Gespräch: über den Charakter und die Klugheit des Esels, über die Idee hinter der Reihe Naturkunden und die vielfältigen Beziehungen zwischen Literatur und Natur.

Zu Beginn der Veranstaltung lädt das Museum Natur und Mensch zu einem kurzen Rundgang durch die Welt der Objekte, die in den Naturkunden porträtiert und im Museum ausgestellt werden: Wie kommen die Tiere ins Museum, welche Geschichte wird dort von ihnen erzählt?

Jutta Person ist Journalistin und Kulturwissenschaftlerin. Sie schreibt für die Süddeutsche Zeitung, für Literaturen, Die Zeit und das Philosophie Magazin. Andreas Rötzer arbeitet als Verleger und Geschäftsführer des Verlags Matthes & Seitz in Berlin. 2008 erhielt der Verlag den Kurt-Wolff-Preis.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Museum Natur und Mensch – Städtische Museen Freiburg, Buchhandlung jos fritz

Mi, 20.05., 19:00 Uhr Rundgang durchs Museum, 19:30 Uhr Lesung und Gespräch | Museum Natur und Mensch, Gerberau 32 | Empfohlene Spende: 8/5 Euro
 
 

 
Literarischer Nachmittag
Literatur im lauschigen MensaGarten am 21. Mai

Am 21. Mai um 17.00 Uhr lädt das Studierendenwerk zum literarischen Nachmittag in den MensaGarten ein.

Zur Lesung von ausgewählten Kurzgeschichten und Gedichten kann man Kaffee und Kuchen genießen. Alle an dem Tag präsentierten Texte stammen aus dem bilingualen Magazin „Freiburg Review“, herausgegeben von Studierenden.

Wir freuen uns auf einen poetischen Nachmittag im MensaGarten.
 
 



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