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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Lesung im Literaturhaus: JESS JOCHIMSEN: WAZN TEEZ? | Wilder Freitag als musikalische Lesung (ab 5 Jahren)
Fr 22.12.17, 16:00 Uhr
im Literaturhaus Freiburg
„Wazn teez?“, fragt eine Florfliege. „Mi nanüt“, entgegnet die Fliegendame ratlos. Eine kleine grüne Spitze schiebt sich aus der Erde und erregt die Aufmerksamkeit wunderfitziger Krabbeltierchen. Während die Pflanze wächst und gedeiht, sich entblättert und schließlich eine bunte Blüte treibt („An mirobelli Freuenschuh!“), ranken sich aufgeregte Aus- und Zurufe in ansteckend zauberhaftem Insektendeutsch um das Gewächs: „Wazn Teez?“ (NordSüd, 2017) – „ista supa Bildabuxi“ (Deutschlandfunk Kultur)! | | Mehr | | | |
| | | | | | Lesung: “Nussknacker und Mausekönig” | Hans-Jürgen Schatz liest E.T.A. Hoffmann in Haus Wahnfried, Bayreuth
am Sonntag, 10. Dezember 2017 | 17:30 Uhr
Der Schauspieler Hans-Jürgen Schatz hat E.T.A. Hoffmanns weltberühmte Geschichte “Nussknacker und Mausekönig” für die Lesung eingerichtet und mit Auszügen aus Peter I. Tschaikowskys berühmter „Nussknacker“-Ballettmusik kombiniert, darunter der Marsch der Zinnsoldaten, die Rohrflöten, der spanische und der arabische Tanz sowie der Blumenwalzer. Am Klavier wird er begleitet von Hendrik Heilmann. | | Mehr | | | |
| | | | | | Ein (un)heimlicher Schatz | Buchvorstellung und Lesung mit Gerhard M. Kirk
Freiburg. In der Reihe „Literatur in der Kooperatur“ lädt der ökumenische c-punkt zur Vorstellung des neuen Buches von Gerhard M. Kirk ein, am Donnerstag 7. Dezember um 19.30 Uhr in der Kooperatur, Münsterplatz 36a. „Ein (un)heimlicher Schatz“ heißt das Büchlein des ehemaligen Redakteurs der Badischen Zeitung. Es geht um die „Christlichen Fest des Jahreskreises im Volksglauben“. Beginnend mit dem Barbara-Fest im Advent über die Geschichte der Siebenschläfer im Juni bis Buß- und Betttag am Ende des Kirchenjahres, stellt Kirk über 40 kirchliche Feste vor erläutert ihre Bedeutung und findet aktuelle Bezüge in die heutige Zeit. Dabei hat er einen besonderen Blick auf die Ausprägungen der Feste und Feiern in Südbaden.
Der Autor liest ausgewählte Texte aus seinem Buch vor und wird von Günter Hammer (c-punkt) zu weiteren Erlebnissen und Hintergründen befragt. Musikalisch wird der Abend von Wim Mauthe mit Klarinette oder Bandoneon begleitet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. | | | | | |
| | | | | | Lesung: „Philosophen-Schiff“ | Szenische Lesung mit Maria Thorgevsky und Juan Maria Braceras
Eine Kooperation des Wallgraben Theaters mit dem Zwetajewa-Zentrum und dem Internationalen Graduiertenkolleg 1956
Sonntag, 26. November 20 Uhr im Wallgraben Theater
Im Jahr 1922 wurden Intellektuelle von der sowjetischen Regierung mit dem Schiff aus Russland deportiert - das Ereignis wird seither mit dem Namen „Das Philosophenschiff“ bezeichnet. Lew Trotzkij äußerte sich dazu: „Wir haben diese Leute ins Exil geschickt, weil wir sie nicht erschießen konnten“. Mitten im roten Terror haben die Bolschewiken eine Handvoll Intellektuelle in die Freiheit entlassen. Es bleibt die große Frage, warum die bolschewistische Willkür hier für einmal gnädig war. Absurd, skurril und tragisch - mit diesen drei Worten kann man die Ereignisse von 1922 beschreiben. Doch immerhin konnten mit diesem Akt bedeutende Gelehrte, Philosophen und Schriftsteller für die Welt gerettet werden. Maria Thorgevsky geht in ihrer Erzählung den Erinnerungen von Michail Ossorgin nach, einem russischen Schriftsteller, der sich unter den Deportierten befand. Sie wird über die damalige Situation in Russland sprechen, über die Menschen, die auf dieser kulturellen „Arche Noah“ waren, die Philosophen und deren philosophische Konzepte vorstellen.
Künstlerisch ist die Lesung als Dialog mit einer Geige konzipiert – die Geige stellt Fragen, wird ratlos, ist betroffen und philosophiert aber auch. Mit dem Abend möchten wir einzelne Leute und ihre Schicksale schildern und diese den Zuschauern nahe bringen. Denn es passieren noch immer zu viele Verbrechen im Namen der Menschheit – zu oft wird ein Mensch der Menschheit geopfert. | | | | | |
| | | | | | Literatur-Café: DR. SCHIWAGO | ... oder 100 Jahre Oktoberrevolution. Eine Text-Collage.
Pasternaks Roman DR. SCHIWAGO, für den er 1958 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, beginnt im Jahr 1903 und endet 1929 mit dem Tod des Protagonisten. Mit dieser Titelfigur hat ein neuer Typus die literarische Welt-Bühne betreten: Ein Mann von der Größe eines Don Quijote, Falstaff, Faust oder König Lear, der nicht geduckt unter den Ideologien lebt, sondern über diese hinausragt, um die ewige Luft der Freiheit zu atmen – was ihn, den jungen Arzt, jedoch nicht dazu befähigte, sein Leben in einem totalitären Staat zu meistern ...
Wir wollen der Entstehungsgeschichte des Romans nachgehen und seinen schwierigen Weg durch die Zeit des Stalinismus und des Kalten Krieges ans Licht einer freien Welt nachzeichnen.
Es lesen: Natalia Herrera & Dirk Schröter
Redaktion: Dr. Dirk Schröter
Wallgrabentheater Freiburg am Sonntag, den 19. November 2017, 16 Uhr
Kaffee & Kuchen ab 15 Uhr | | | | | |
| | | | | | Trier: Buchvorstellung mit Gerd Koenen | In seiner neu erschienenen Geschichte des Kommunismus schildert Gerd Koenen die Idee des Kommunismus nicht etwa als eine exzentrische Theorie, sondern als geistige Bewegung, die aus dem kulturellen Kanon des 19. Jahrhunderts hervorging. Daneben erläutert er aber auch, wie aus der reinen Idee politische Systeme entstehen konnten, die von Gewalt und Terror geprägt waren, und warum es trotzdem notwendig ist, auch unsere heutige Gesellschaft an dieser Idee zu messen.
Lesung mit dem Autor: "Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus"
Dienstag, 14. November 2017, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Volkshochschule Trier, Domfreihof 1
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Trier statt.
Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten:
Sie können sich entweder persönlich in der Geschäftsstelle der VHS anmelden (Domfreihof 1b) oder auf der Homepage der Volkshochschule: www.vhs-trier.de (Kurssuche/Kursnummer 172-101001, dann eingeben: Warenkorb Kursbuchung) | | Mehr | | | |
| | | | | | Europa bunt: Lesereise mit Oliver Lück | am Mittwoch, 25. Oktober, in der Stadtbibliothek Freiburg
Der Info-Point Europa Freiburg lädt herzlich ein zum Bildervortrag „Europa bunt“ von Oliver Lück am Mittwoch, 25. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek (Münsterplatz 17). Lück berichtet in seinem Bildervortrag „Europa bunt“ über eine abwechslungsreiche, teils abenteuerliche Reise durch Europa. Er erzählt ungewöhnliche Geschichten aus verschiedenen Ländern und über die Menschen.
„Europa bunt“ zeigt viele Unterschiede und noch mehr Gemeinsamkeiten. Die Vielfalt der kulturellen Facetten Europas steht dabei im Mittelpunkt. Alles in allem 120 Minuten, die zu einer kurzweiligen, lebhaften Entdeckungstour durch fast 30 Länder werden und unseren Kontinent von einer Seite zeigen, die heute – in sogenannten Krisenzeiten – oft vergessen wird: von der bunten.
Das Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg präsentiert mit allen Europe Direct-Informationszentren in BadenWürttemberg eine Veranstaltungsreihe der Lesereise „Europa bunt“.
Der Eintritt ist frei. | | | | | |
| | | | | | Doppelte Premiere beim Freiburger Andruck | Annette Pehnt liest aus ihrem neuen Buch „Lexikon der Liebe“ im neu eröffneten Literaturhaus
Die erste Lesung der Reihe Freiburger Andruck im Herbst ist eine doppelte Premiere: Die Freiburger Autorin Annette Pehnt liest am Samstag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr aus ihrem neuen Buch im neu eröffneten Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17. Musikalisch wird sie von Wolfgang Rüdiger mit seinem Fagott begleitet.
„Als sie das erste Mal an seiner Tür klopft, öffnet er nicht. Sie wartet eine Weile und will schon wieder davongehen, da reißt er doch die Tür auf, um die Hand ein blutiges Geschirrhandtuch gewickelt.“ So beginnt der Lebenslauf einer Liebe, erzählt in präzisen Bildern, eine Geschichte aus Annette Pehnts neuem Lexikonprojekt. Liebe auf 192 Seiten, die sich manchmal unsichtbar macht und ganz still wird, manchmal von heute auf morgen erlischt oder unbemerkt eine neue Form annimmt. Wie die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern. Oder die Zuneigung zu geliebten Gegenständen, die Liebe zu alten Freunden.
Die diesjährige Kulturpreisträgerin Baden-Württemberg knüpft mit „Lexikon der Liebe“ an „Lexikon der Angst“ an, das sie 2013 im Rahmen des Freiburger Andrucks vorgestellt hat. Die Bücher dazwischen zeigen Pehnts beeindruckende Spannbreite: Kinderbücher über den herrlich miesen und schrecklich gut gelaunten Bärbeiß, „Alle für Anuka“ für alle ab zehn Jahre, „Briefe an Charley“ und die Anthologie „Bibliothek der ungeschriebenen Bücher“.
Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. In Freiburg ansässige Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer stellen in dieser Reihe ihre neu erschienenen Bücher zum ersten Mal in Freiburg vor. Vier bis sechs moderierte Lesungen mit anschließendem Gespräch finden im Laufe eines Jahres wechselnd bei den Mitveranstaltern statt.
Der Eintritt kostet 9, ermäßigt 6 Euro. An der Abendkasse 1 Euro Aufpreis. Vorverkaufsstellen: Literaturhaus-Büro, Bertoldstraße 17, Di bis Fr von 14 bis 16 Uhr, www.literaturhaus-freiburg.de oder BZ-Kartenservice, www.reservix.de , Telefon: 01806/700733 | | Mehr | | | |
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