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Donnerstag, 3. April 2025
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Museums - und Ausstellungstipps

 
Großes Netzwerkprojekt mit 38 Ausstellungen zum RHEIN
Das Dreiländermuseum organisiert - als Geschäftsstelle des länderübergreifenden Netzwerks Museen - derzeit wieder eine große Ausstellungsreihe. Im Netzwerk Museen 2022/23 Der Rhein zeigen 35 Häuser in Deutschland, Frankreich und der Schweiz, entlang des Rheins, zwischen Schaffhausen und Bingen, 38 Ausstellungen zu vielfältigen Aspekten rund um den Oberrhein: Kunst, Kultur, Natur, Geschichte,.... und vieles Mehr!

Als erste Veranstaltung im Rahmenprogramm findet direkt nach der Ausstellungseröffnung am Samstag, 12. November 2022 im Dreiländermuseum die ganztägige Jahrestagung des Netzwerks Geschichtsvereine statt. Auch diese steht ganz unter dem Vorzeichen des RHEINS.
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Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
(c) Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
 
Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck
Aus dem Schwarzwald, dem Hegau, dem Donaubergland und von der südlichen Schwäbischen Alb stammen die 25 Gebäude für das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck im Naturpark Obere Donau. Die Häuser wurden unter anderem mittels Befragung der früheren Bewohnerinnen und Bewohner originalgetreu eingerichtet. Auch eine Schmiede, ein Schul- und Rathaus sowie ein ländliches Kaufhaus fehlen nicht. Ebenso wenig wie ein Dorfteich, Bauerngärten, Streuobstwiesen und zahlreiche Tiere. Man kann dem Schweinehirten begegnen, dem Schmied oder der Weberin zusehen, die wasserbetriebene Säge begutachten oder in der Museumsgaststätte regionale Gerichte genießen. In Ausstellungen werden Themen wie Imkern, die Situation der Heimatvertriebenen und das Leben in einer Schwarzwälder Bauernfamilie anno 1847 aufgegriffen.
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Themenführung im Pfinzgaumuseum
Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach bietet am Sonntag, 30. Oktober, um 15 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung an. Der Rundgang mit Susanne Stephan-Kabierske beschäftigt sich mit dem Thema "Durlacher Geschichte in Bildern".

Der Eintritt und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen finden Sie online.
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Gabriella Giandelli: Kaleidoscope
Cartoonmuseum Basel
bis  30.10.2022

Die subtil mit Farbstiften und Pastellkreide gezeichneten Geschichten der italienischen Künstlerin Gabriella Giandelli (*1963) verweben Alltag und Realität mit Schönheit, Poesie und Geheimnissen. Das Cartoonmuseum Basel würdigt die in Mailand lebende und arbeitende, international renommierte Zeichnerin und Illustratorin in einer umfassenden Retrospektive mit Originalzeichnungen und grossformatigen, für die Ausstellung in Basel geschaffenen Arbeiten.

Giandellis fast naive, mit traumhaften, surrealen und magischen Situationen aufgeladene Bildsprache und der weitgehende Verzicht auf Worte machen ihr Werk unverwechselbar. In abstrahierten Stadtlandschaften erscheinen Tiere und seltsame Fabelwesen, die Schönheiten der Natur sind omnipräsent. Ein magisches, farbenreiches Paralleluniversum mit der Kraft, unseren Blick zu öffnen und zu erweitern. Ihre bisher bekanntesten Graphic Novels «Silent Blanket» (2000) und «Interiorae» (2015) erzählen in dichten und einprägsamen Bildern von Einsamkeit und Vereinzelung. Die aktuelle Publikation «Australia», die in der Travel-Book-Reihe von Louis Vuitton erscheint, fängt die berauschende Schönheit und Einzigartigkeit der Natur Australiens ein.

Gabriella Giandelli hat an der internationalen Filmakademie in Mailand studiert und wurde einem breiten Publikum bekannt durch ihre später auf Französisch adaptierte Animationsfilmserie «Milo». Ihre ersten Comics veröffentlichte sie ab 1984 u. a. in Comicmagazinen wie etwa «Alter Alter», «L’Écho des Savanes», «Dolce Vita», «Frigidaire» und «Strapazin», alles Magazine mit einem breiten Verständnis von Comics und Offenheit für grafische und erzählerische Experimente. Giandelli arbeitet regelmässig als Illustratorin für Zeitungen und Magazine wie «La Repubblica», «The New Yorker» und «Vanity». Sie hat Kinderbücher für italienische, französische und spanische Verlage geschaffen und Muster für Stoffe, Teppiche, Objekte, Uhren und Brillen für Designfirmen wie Alessi, Memphis, Alchimia, Swatch und Sottsass Associati gestaltet.

Cartoonmuseum Basel
St. Alban–Vorstadt 28 / CH  4052 Basel
Di - So 11 - 17 Uhr
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Statement zur Schließung des Museums Barberini bis zum 30. Oktober 2022
Nach dem Vorfall am 23. Oktober im Museum Barberini, bei dem Claude Monets Gemälde Getreideschober mit Kartoffelbrei beworfen wurde, hat sich die Museumsleitung für eine kurzzeitige Schließung des Museums bis zum 30. Oktober 2022 entschieden.

Hintergrund ist der Wunsch des Museumsstifters Hasso Plattner, die Situation mit nationalen und internationalen Museumspartnern und leihgebenden Institutionen zu analysieren und die durch die jüngsten Angriffe offen gelegten Risiken zu diskutieren. In Anbetracht wiederholter Übergriffe sollen die Anforderungen für eine langfristige und nachhaltige Bewahrung der Kunst im internationalen Museumsbetrieb neu evaluiert und vor Ort angepasst werden.

Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini: „Der Übergriff auf ein Werk der Sammlung Hasso Plattner ebenso wie vorangegangene Attacken auf Kunstwerke, unter anderem in der National Gallery in London, haben gezeigt, dass die hohen internationalen Sicherheitsstandards zum Schutz der Kunstwerke bei aktivistischen Übergriffen nicht ausreichen und angepasst werden müssen. Wir wollen den Vorfall in unserem Haus zum Anlass nehmen, einen produktiven Dialog mit internationalen Museumspartnern zu etablieren und gemeinsam die Weichen zu stellen, um Kunst und Kulturgüter für zukünftige Generationen zu erhalten.”

Am frühen Nachmittag des 23. Oktobers war Claude Monets Gemälde Getreideschober im Museum Barberini mit Kartoffelbrei beworfen worden. Das Bild war glücklicherweise durch Glas geschützt und sorgfältig abgedichtet. Deshalb konnte keine Flüssigkeit eindringen und das Gemälde blieb unverletzt. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns der Aufsichten und der Potsdamer Polizei konnten die Verursacher in Gewahrsam genommen werden.
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Aargau, Schweiz: Helle Nacht
Freitag, 5.11.2022, 14–22 Uhr

Die dritte Ausgabe der Aargauer Industriekulturnacht «Helle Nacht» bietet für Gross und Klein ein spannendes und vielseitiges Angebot.

Über 30 teilnehmende Institutionen und «Helle Köpfe» aus Forschung, Wirtschaft, Tourismus und Kultur werfen Licht auf brennende Fragen und Herausforderungen der Aargauer Industriekultur und Gesellschaft im Umgang mit Energie. Wie hat Pioniergeist im GESTERN dazu beigetragen, Krisen zu überwinden? Mit welchen Herausforderungen sind wir im HEUTE konfrontiert? Und mit welchen Innovationen können wir im MORGEN Krisen überwinden? Tauchen Sie ein in die Helle Nacht und stellen Sie Ihr persönliches Programm zusammen.

Auch das Museum Langmatt beteiligt sich und stellt den Besucher*innen passend zum Thema einen Postenlauf bereit. Die fünf Informations-Posten geben Aufschluss zu Elektrizität, Licht und Technik sowie zu Besonderheiten des Hauses (Staubsaugeranlage, Glühbirne, etc.). Kinder gehen mit einem Leporello auf die Suche nach speziellen Gegenständen der Browns.
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Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach
Museumsdorf Kürnbach (c) Landratsamt Biberach / Werner Schad
 
Oberschwäbisches Museumsdorf Kürnbach
In Kürnbach bei Bad Schussenried wird Interessierten das dörfliche Leben anhand von mehr als 30 historischen Gebäuden aus der Region nähergebracht. Sie stammen aus sechs Jahrhunderten und zeigen, wie sich die Wohn- und Lebensbedürfnisse über Generationen veränderten. Freilaufende Hühner, grunzende Schweine und gemütlich grasende Kühe beleben neben anderen Bauernhoftieren die Szenerie. Wie sich einst der Garten eines reichen Bauern von dem eines armen Tagelöhners unterschied, kann man ebenso entdecken wie eine der sortenreichsten Streuobstwiesen der Gegend. In den Ausstellungen werden etwa das „Leben am Rand“, die typischen Speisen, regionale Trachten und auch die Motorisierung in Oberschwaben gezeigt.
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Statement zum Vorfall am 23. Oktober im Museum Barberini
Am frühen Nachmittag des 23. Oktobers wurde Claude Monets Gemälde Getreideschober im Museum Barberini durch zwei Aktivisten der „Letzten Generation“ mit Kartoffelbrei beworfen. Da das Bild verglast ist, hat es der umgehenden konservatorischen Untersuchung zufolge keinerlei Schäden davongetragen. Bereits am Mittwoch, 26. Oktober, wird das Werk wieder in den Ausstellungsräumen zu sehen sein.

Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini: „Ich bin erleichtert, dass das Bild keine Schäden davongetragen hat und wir das Werk bald wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen können. Bei allem Verständnis für das drängende Anliegen der Aktivisten angesichts der Klimakatastrophe bin ich erschüttert über die Mittel, mit denen sie ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen suchen. Gerade in den Werken der Impressionisten sehen wir die intensive künstlerische Auseinandersetzung mit der Natur. Die vielen Landschaftsgemälde in der Sammlung Hasso Plattner können Besucherinnen und Besuchern auch dazu Anstoß geben, ihre Beziehung zur Umwelt zu reflektieren und zu hinterfragen.“

Das Werk Getreideschober stammt aus dem Jahr 1890 und ist Bestandteil der Sammlung Hasso Plattner. Als Dauerleihgabe der Hasso Plattner Foundation ist es permanent im Museum Barberini ausgestellt.
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