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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Musikalische Lesung mit Hot Club de Stampf und Gabriele Hennicke | Sonntag, 3. Februar 2019, 17 Uhr
Stubenhaus, Hauptstr. 54a, Staufen
Die Goethe-Buchhandlung Staufen lädt ein zu Geschichten über Schwarzwälder Tüftler aus dem Buch „Jenseits von Bollenhut und Kuckucksuhr“ von Gabriele Hennicke. Lockerer Swing und grooviger Blues der Münstertäler Kultband „Hot Club de Stampf“ um den Geiger Ralf Schumann heizen musikalisch ein. Einer der Pioniere aus Gabriele Hennickes Buch ist Ralf Schumann, im Hauptberuf Geigenbauer und Geigenakupunkteur. Schumann zeigt live, wie er ein Instrument akupunktiert. Der Schwerpunkt der Lesung liegt zudem auf den Geschichten aus Staufen über den Messerschmied Mathias Maresch und das Obstparadies Staufen.
Eintritt: 8 Euro
Karten: Goethe-Buchhandlung Staufen, Hauptstr. 62, Tel. 07633 6325. | | | | | |
| | | | | | Krimi Lesungen im Cala Theater | Mo 4.2.19 Thomas Erle - „Das Lied der Wächter – Das Erwachen“
Mit musikalischer Begleitung von Rainer Wahl
Mo 11.3.19 Anne Grießer - „Schwarzwälder Mordgeschichten“
Mo 6.5.19 Irene Matt - „Nichts drin?“ - Ein Homöopathie Krimi
Beginn immer um 19:30
Eintritt: € 13,50
Weitere Termine sehen Sie aktuell immer auf unserer Website des Theaters ... | | Mehr | | | |
| | | | | | Lesung aus dem Roman MA von und mit Aya Cissoko | Aya Cissoko bei der Lesung"Ma" ist ein autobiografischer Roman. Die Autorin Aya Cissokos schreibt über ihre Mutter, die nach dem Brandanschlag auf ihre Wohnsiedlung in einer Pariser Banlieu ihren Mann und eine Tochter verliert. Entgegen der Tradition ihres Herkunftslandes Mali entschließt sich Ma, erneut zu heiraten. Alleinerziehend in Frankreich, versucht sie, ihre anerzogenen Werte aus Mali an ihre Tochter weiterzugeben. Doch das Leben kommt einem Drahtseilakt gleich, zwischen Tradition und Moderne, alter und neuer Heimat.
Ma ist ein feministischer Roman. Hier ein Ausschnitt aus einer Lesung im November mit Aya Cissoko und Beate Thill, der Übersetzerin ihres Buches. Neben der Autorin liest die Sprechkünstlerin Ariane Zeuner Ausschnitte aus der deutschen Übersetzung. Beate Till stellt Aya Cissoko nochmal vor und sie übersetzte das Gespräch mit der Autorin.
Das Buch ist erhältlich im Verlag Das Wunderhorn gebunden für 24,80 EUR.
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| | | | | | Krimi-Events | Herbst und Winter sind die klassischen Lese- und Vorlese-Monate. Hier ein paar Veranstaltungstipps:
25. Januar 2019, 20:00 Uhr:
Lesung mit Musik: Ulrich Land liest im Rahmen des "freiburg-grenzenlos-festivals" aus seinem Finlandkrimi "Krätze eiskalt". Mit Min-Tzu Lee und Franz Lang am Schlagzeug.
SWR Studio Freiburg, Karthäuserstr. 45, 79102 Freiburg, Tel: 0761 / 38 08 0
25. - 27. Januar 2019:
Krimi-Wander-Tage Dittishausen: Winterliche Wanderungen, kulinarische Leckerbissen und ein rätselhafter Kriminalfall: Ein erlebnisreiches und spannendes Wochenende mit Krimiautorin Anne Grießer im Feriendorf Dittishausen.
Feriendorf Dittishausen, Fliederstraße 10, 79843 Löffingen, Tel. 07654/922 122
15. Februar 2019, 19 Uhr:
Verflucht, Verdammt, Vergoren: Schwarzhumorige Krimikomödie um jung gebliebene Damen, ältere Herren und noch älteren Wein. Theater mit den Kellerquasseln und zünftigem 3-Gang-Vesper.
Wanderheim Kreuzmoos, Kreuzmoos 1, 79348 Freiamt, Tel: 07645-389 | | | | | |
| | | | | | Lesung: Wladimir Kaminer | … geht unter „die Kreuzfahrer“
Fr 04.01. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Bestseller-Autor Wladimir Kaminer geht äußerst gerne an Deck: Kreuzfahrten sind für ihn und seine Frau nahezu eine Sucht. Nachdem es harmlos angefangen hat, ist Familie Kaminer zu überzeugten Wiederholungstätern geworden. Und warum auch nicht?! An Deck ist das Leben intensiv und ereignisreich, der Einblick in andere Kulturen kompakt. Was Kaminer an Bord erlebt, ist ein Buch wert, mindestens. Wer seinen Geschichten lauscht, wird sich garantiert einen weiteren Band der „Kreuzfahrer“ wünschen …
Wladimir Kaminer spricht Englisch, verfüttert Putin-Schokolade an seine Mitreisenden, feiert mit, wenn verkündet wird, dass bereits 50.000 Liter Bier an Bord getrunken wurden und berichtet von der Tierliebe der Kreuzfahrer oder neuen Freundschaften, die so eben nur auf den Weltmeeren beginnen. Kaminer bekommt beigebracht, wie man die Beleuchtung nutzt, um auch in der fensterlosen Innenkabine das Flair eines Sonnenunterganges zu imitieren und läuft inzwischen selbst Gefahr, noch an Deck bereits die nächste Kreuzfahrt zu buchen. Kein Wunder, hat Kaminer doch am eigenen Leib erfahren, dass es an Bord stets etwas zu essen gibt und auch Helene Fischers „Atemlos“ immer irgendwo zu hören ist. Natürlich ist das Kulturprogramm ebenfalls immens wichtig, denn es stellt seiner Meinung sicher, dass auch wirklich niemand über Bord springt.
Das große Thema von Wladimir Kaminer ist die Tragödie des Lebens. Damit sorgt er dafür, dass man auch über die ernsten Dinge lachen kann. Und genau das ist Kaminer wichtig. Ebenso wichtig wie das Festhalten von besonderen Momenten für die Ewigkeit. Er sieht sich als Geschichtensammler und -jäger, was stets live zu spüren ist. Kaminer zaubert immer neue und unveröffentlichte Geschichten hervor, holt seine Gäste mit detaillierten Situationsbeschreibungen, viel Charme und intelligentem Humor ab und entführt sie in einen besonderen Abend – er nimmt alle Anwesenden mit auf einen Reise, egal ob an Deck oder im Kanzleramt. Dank der Spontanität und Improvisationskunst ist der Ausgang stets ungewiss, niemals vorhersehbar, aber immer einzigartig.
Wladimir Kaminer gehört zu den besonderen Entertainern unserer Zeit. Nachdem erst „Ausgerechnet Deutschland“ für Begeisterung sorgte, ist es nun Zeit für das Thema „Kreuzfahrer“.
Eintritt 24,75 € BZ-Kartenservice (bzw. auf der Eventim HP 26,75 €),
Abendkasse 25 € | | | | | |
| | | | | | Weihnachtslesung "mit Biss" | am Sonntag, 23. Dezember, 18:00 Uhr
im Wallgraben Theater Freiburg
Was ist nun dran an dieser verdammten Heiligen Nacht? Für manche Menschen ist Weihnachten eine Herausforderung. Oder ein Ausnahmezustand. Oder Schlimmeres, dem man mit mehr oder weniger geeigneten (Haus-)Mitteln entgegentreten muss. Manchmal machen die Pubertiere unterm Christbaum eben, was sie wollen. Aber auch andere haben keinen Respekt mehr vor dem Weihnachtsmann. Von wegen stille Nacht, heilige Nacht! Da ist dann auch mal: Schluss mit lustig! Oje, du fröhliche, für alle X-Mas-Runaways!
Es lesen Elisabeth Kreßler / Natalia Herrera / Dirk Schröter
Redaktion Dr. Dirk Schröter | | | | | |
| | | | | | Weihnachtslesung „Die Flucht nach Ägypten" | am Sonntag, 23. Dezember, 15:00 Uhr
im Wallgraben Theater Freiburg
Viele von Preußlers Geschichten sind Erinnerungen an seine böhmische Kindheit und einige spielen auch in der Gegend. Auch „Die Flucht nach Ägypten” führt durch Böhmen, „quer durch den nördlichen Teil des Landes, bei Schluckenau etwa herein in das böhmische Niederland, meist von Glasmachern, Leinewebern und kleinen Häuselleuten bevölkerte Gegenden bis in die Nähe von Trautenau – und zuletzt auf der Alten Zollstraße über Schatzlar hinaus ins Schlesische, wo es dann nach Ägypten hinüber nicht allzu weit mehr gewesen ist.“
Preußler verschiebt seine Weihnachtsgeschichte nicht nur in geographischer Hinsicht, sondern auch in zeitlicher: Die Flucht führt die heiligen Wandersleute aus Bethlehem durch das Königreich Böhmen, durch eine Zeit also, die chronologisch vor den großen Katastrophen liegt, die diese Gegend später heimgesucht haben.
Es lesen Natalia Herrera / Dirk Schröter
Redaktion Dr. Dirk Schröter | | | | | |
| | | | | | „Freiburger Andruck“ | am Mittwoch, 12. Dezember, in der Passage 46 im Theater
Ulrich Pröfrock stellt seine Übersetzung des ComicBands „Olympia in Love“ der französischen ComicAutorin Catherine Meurisse vor
In der Reihe „Freiburger Andruck“ stellt Ulrich Pröfrock mit Bildern und im Gespräch mit Bettina Schulte von der Badischen Zeitung seine Übersetzung des Comic-Bands „Olympia in Love“ der französischen Comic-Autorin Catherine Meurisse vor. Dabei geht er auch auf die speziellen Herausforderungen beim Übersetzen von Comics ein.
Der letzte „Freiburger Andruck“ in diesem Jahr findet am Mittwoch, 12. Dezember, um 20.15 Uhr in der Passage 46 im Theater in der Bertoldstraße 46 statt.
Zu Freiburgs Literaturszene gehören nicht nur Autorinnen und Autoren, sondern auch bedeutende literarische Übersetzerinnen und Übersetzer, deren aktuelle Arbeiten ebenfalls im Rahmen der Lesereihe „Freiburger Andruck“ in Premierenlesungen öffentlich vorgestellt werden.
Zum ersten Mal beim Freiburger Andruck dabei ist die Übersetzung eines französischen Comic-Bands: „Moderne Olympia“, gezeichnet und getextet von Catherine Meurisse und auf Deutsch im Herbst 2018 unter dem Titel „Olympia in Love“ bei Reprodukt erschienen.
Ins Deutsche übertragen hat diese turbulente und anspielungsreiche „Komödie in 50 Gemälden“ der Freiburger Comic-Übersetzer Ulrich Pröfrock.
Seit Anfang der 1990er Jahre übersetzt Ulrich Pröfrock Comics, vor allem aus dem Französischen. Als erster Comic-Übersetzer überhaupt wurde er 2015 mit dem renommierten Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis für seine herausragende Übertragung des französischen Comics „Quai d’Orsay“ von Christophe Blain und Abel Lanzac ins Deutsche ausgezeichnet. Anfang des Jahres hat der Freiburger Buchhändler und Comic-Experte nach 33 Jahren seinen Comic-Laden „X für U“ an einen langjährigen Mitarbeiter übergeben.
Olympia ist Schauspielerin mit Leib und Seele. Ihr Traum: die Julia in Shakespeares Liebesdrama spielen. Allerdings weigert sie sich, auf die Besetzungscouch zu steigen, schließlich glaubt sie an die wahre Liebe. Als sie bei Dreharbeiten tatsächlich ihren Romeo kennenlernt, wird alles noch komplizierter: Die eifersüchtige Venus, Star der OrsayStudios, setzt alles daran, ihre Konkurrentin auszustechen und Romeo für sich zu gewinnen.
In „Olympia in Love“ vereint die französische Illustratorin, Karikaturistin und Comic-Autorin Catherine Meurisse Film, Malerei und Tanz, inszeniert mit viel Humor ihre eigene „West Side Story“ und verlegt diese kurzerhand ins Pariser Musée d’Orsay. Auf Deutsch erschien bisher ihr Comic „Die Leichtigkeit“, ebenfalls in Pröfrocks Übersetzung. Darin erzählt Meurisse vom Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ im Januar 2015, dem sie nur durch Zufall entkam.
Seit 2014 stellt die Lesereihe „Freiburger Andruck“ in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzer vor. Vier bis sechs Lesungen pro Jahr finden abwechselnd im Literaturhaus, im Theater, in der Stadtbibliothek oder im SWR-Studio statt.
Veranstalter sind das Kulturamt, das Literaturhaus, die Stadtbibliothek, das Theater Freiburg, das SWR Studio Freiburg und die Badischen Zeitung.
Der Eintritt kostet 9, ermäßigt 6 Euro. An der Abendkasse 1 Euro Aufpreis.
Vorverkaufsstellen: Literaturhaus-Büro, Bertoldstraße 17, Mittwoch bis Freitag von 14 bis 16 Uhr, www.literaturhausfreiburg.de oder BZ-Kartenservice, www.reservix.de , Telefon: 01806/700733. | | Mehr | | | |
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