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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Literatur-Café: MOZART AUF DER REISE NACH PRAG
von Eduard Mörike

Diese Novelle gilt als die wohl „berühmteste Künstlernovelle des 19. Jahrhunderts“. Mörike schrieb sie anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten. Mozarts Oper Don Giovanni war das Schlüsselerlebnis, das Mörike zu dem literarischen Werk veranlasste. Die Oper erinnerte ihn an seinen Bruder August, der wenige Tage nach dem Besuch der Oper verstarb. Geschildert wird ein fiktiver Tag aus dem Leben Mozarts auf der Reise nach Prag zur Uraufführung jener Oper im Herbst 1787.

Es lesen: Natalia Herrera & Dirk Schröter
Redaktion: Dr. Dirk Schröter

Wallgrabentheater Freiburg
am Sonntag, den 7. Januar 2018, 16 Uhr
Kaffee & Kuchen ab 15 Uhr
 
 

 
LESUNG in der Dreikönigs-Nacht: KRABAT von Otfried Preußler
Es war in der Zeit zwischen Neujahr und dem Dreikönigstag. Krabat hatte sich mit zwei anderen Jungen zusammengetan und gemeinsam zogen sie als Dreikönige von Dorf zu Dorf... So beginnt die berühmte Geschichte von dem sorbischen Waisenjungen Krabat, der sich zunächst als Betteljunge durchschlagen muss, und dann eine Lehrstelle als Müllerbursche in der Mühle im Koselbruch bei Schwarzkollm antritt. Die Mühle stellt sich schon nach kurzer Zeit als „Schwarze Schule“ heraus, in der der Müllermeister jeweils zwölf Mühlknappen in der Schwarzen Kunst unterrichtet. Nach jedem Lehrjahr kommt einer der Burschen auf seltsame Weise ums Leben. Um dem Meister die Stirn bieten zu können, übt Krabat sich in der Schwarzen Kunst. Kraft gibt ihm die Liebe zu einem Mädchen aus dem nächsten Dorf, der „Kantorka“...

Es lesen: Natalia Herrera & Dirk Schröter
Redaktion: Dr. Dirk Schröter

Samstag, den 6. Januar 2018, 23 Uhr
im Wallgrabentheater Freiburg
 
 

 
Lesung im Literaturhaus: JESS JOCHIMSEN: WAZN TEEZ?
Wilder Freitag als musikalische Lesung (ab 5 Jahren)
Fr 22.12.17, 16:00 Uhr
im Literaturhaus Freiburg

„Wazn teez?“, fragt eine Florfliege. „Mi nanüt“, entgegnet die Fliegendame ratlos. Eine kleine grüne Spitze schiebt sich aus der Erde und erregt die Aufmerksamkeit wunderfitziger Krabbeltierchen. Während die Pflanze wächst und gedeiht, sich entblättert und schließlich eine bunte Blüte treibt („An mirobelli Freuenschuh!“), ranken sich aufgeregte Aus- und Zurufe in ansteckend zauberhaftem Insektendeutsch um das Gewächs: „Wazn Teez?“ (NordSüd, 2017) – „ista supa Bildabuxi“ (Deutschlandfunk Kultur)!
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Lesung: “Nussknacker und Mausekönig”
Hans-Jürgen Schatz liest E.T.A. Hoffmann in Haus Wahnfried, Bayreuth
am Sonntag, 10. Dezember 2017 | 17:30 Uhr

Der Schauspieler Hans-Jürgen Schatz hat E.T.A. Hoffmanns weltberühmte Geschichte “Nussknacker und Mausekönig” für die Lesung eingerichtet und mit Auszügen aus Peter I. Tschaikowskys berühmter „Nussknacker“-Ballettmusik kombiniert, darunter der Marsch der Zinnsoldaten, die Rohrflöten, der spanische und der arabische Tanz sowie der Blumenwalzer. Am Klavier wird er begleitet von Hendrik Heilmann.
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Ein (un)heimlicher Schatz
Buchvorstellung und Lesung mit Gerhard M. Kirk

Freiburg. In der Reihe „Literatur in der Kooperatur“ lädt der ökumenische c-punkt zur Vorstellung des neuen Buches von Gerhard M. Kirk ein, am Donnerstag 7. Dezember um 19.30 Uhr in der Kooperatur, Münsterplatz 36a. „Ein (un)heimlicher Schatz“ heißt das Büchlein des ehemaligen Redakteurs der Badischen Zeitung. Es geht um die „Christlichen Fest des Jahreskreises im Volksglauben“. Beginnend mit dem Barbara-Fest im Advent über die Geschichte der Siebenschläfer im Juni bis Buß- und Betttag am Ende des Kirchenjahres, stellt Kirk über 40 kirchliche Feste vor erläutert ihre Bedeutung und findet aktuelle Bezüge in die heutige Zeit. Dabei hat er einen besonderen Blick auf die Ausprägungen der Feste und Feiern in Südbaden.

Der Autor liest ausgewählte Texte aus seinem Buch vor und wird von Günter Hammer (c-punkt) zu weiteren Erlebnissen und Hintergründen befragt. Musikalisch wird der Abend von Wim Mauthe mit Klarinette oder Bandoneon begleitet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
 
 

 
Lesung: „Philosophen-Schiff“
Szenische Lesung mit Maria Thorgevsky und Juan Maria Braceras

Eine Kooperation des Wallgraben Theaters mit dem Zwetajewa-Zentrum und dem Internationalen Graduiertenkolleg 1956

Sonntag, 26. November 20 Uhr im Wallgraben Theater

Im Jahr 1922 wurden Intellektuelle von der sowjetischen Regierung mit dem Schiff aus Russland deportiert - das Ereignis wird seither mit dem Namen „Das Philosophenschiff“ bezeichnet. Lew Trotzkij äußerte sich dazu: „Wir haben diese Leute ins Exil geschickt, weil wir sie nicht erschießen konnten“. Mitten im roten Terror haben die Bolschewiken eine Handvoll Intellektuelle in die Freiheit entlassen. Es bleibt die große Frage, warum die bolschewistische Willkür hier für einmal gnädig war. Absurd, skurril und tragisch - mit diesen drei Worten kann man die Ereignisse von 1922 beschreiben. Doch immerhin konnten mit diesem Akt bedeutende Gelehrte, Philosophen und Schriftsteller für die Welt gerettet werden. Maria Thorgevsky geht in ihrer Erzählung den Erinnerungen von Michail Ossorgin nach, einem russischen Schriftsteller, der sich unter den Deportierten befand. Sie wird über die damalige Situation in Russland sprechen, über die Menschen, die auf dieser kulturellen „Arche Noah“ waren, die Philosophen und deren philosophische Konzepte vorstellen.

Künstlerisch ist die Lesung als Dialog mit einer Geige konzipiert – die Geige stellt Fragen, wird ratlos, ist betroffen und philosophiert aber auch. Mit dem Abend möchten wir einzelne Leute und ihre Schicksale schildern und diese den Zuschauern nahe bringen. Denn es passieren noch immer zu viele Verbrechen im Namen der Menschheit – zu oft wird ein Mensch der Menschheit geopfert.
 
 

 
Literatur-Café: DR. SCHIWAGO
... oder 100 Jahre Oktoberrevolution. Eine Text-Collage.

Pasternaks Roman DR. SCHIWAGO, für den er 1958 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, beginnt im Jahr 1903 und endet 1929 mit dem Tod des Protagonisten. Mit dieser Titelfigur hat ein neuer Typus die literarische Welt-Bühne betreten: Ein Mann von der Größe eines Don Quijote, Falstaff, Faust oder König Lear, der nicht geduckt unter den Ideologien lebt, sondern über diese hinausragt, um die ewige Luft der Freiheit zu atmen – was ihn, den jungen Arzt, jedoch nicht dazu befähigte, sein Leben in einem totalitären Staat zu meistern ...

Wir wollen der Entstehungsgeschichte des Romans nachgehen und seinen schwierigen Weg durch die Zeit des Stalinismus und des Kalten Krieges ans Licht einer freien Welt nachzeichnen.

Es lesen: Natalia Herrera & Dirk Schröter
Redaktion: Dr. Dirk Schröter
Wallgrabentheater Freiburg am Sonntag, den 19. November 2017, 16 Uhr
Kaffee & Kuchen ab 15 Uhr
 
 

 
Trier: Buchvorstellung mit Gerd Koenen
In seiner neu erschienenen Geschichte des Kommunismus schildert Gerd Koenen die Idee des Kommunismus nicht etwa als eine exzentrische Theorie, sondern als geistige Bewegung, die aus dem kulturellen Kanon des 19. Jahrhunderts hervorging. Daneben erläutert er aber auch, wie aus der reinen Idee politische Systeme entstehen konnten, die von Gewalt und Terror geprägt waren, und warum es trotzdem notwendig ist, auch unsere heutige Gesellschaft an dieser Idee zu messen.

Lesung mit dem Autor: "Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus"
Dienstag, 14. November 2017, 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Volkshochschule Trier, Domfreihof 1

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Trier statt.

Um eine Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten:
Sie können sich entweder persönlich in der Geschäftsstelle der VHS anmelden (Domfreihof 1b) oder auf der Homepage der Volkshochschule: www.vhs-trier.de (Kurssuche/Kursnummer 172-101001, dann eingeben: Warenkorb Kursbuchung)
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