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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Deutschland in der Südsee | Vortrag am Dienstag, 4. Februar, 19 Uhr
Freiburg. Hermann Hiery von der Universität Bayreuth spricht am Dienstag, 4. Februar, um 19 Uhr über „Deutschland in der Südsee – Ergebnisse kolonialer Politik und Verwaltung“. Der Vortrag findet im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt.
Nach einer Einführung in die deutsche Kolonialverwaltung in der Südsee und der Rolle von Freiburg widmet sich Hiery insbesondere dem sogenannten Massaker von St. Paul. Auf einer Missionsstation im heutigen Papua-Neuginea wurden am 13. August 1904 zehn Nonnen, Brüder und Patres von der einheimischen Bevölkerung, den Quaget, getötet. Weltweit erregte dieser Vorfall Aufsehen. Doch was waren die Gründe für diese Tat? Aktuelle Forschungen werfen ein neues Licht auf das damalige Geschehen. Interessierte zahlen 3 Euro Eintritt. | | | | | |
| | | | | | Spuren des Verlassens | Zum künstlerischen Blick auf Archiv-Bilder
Am Montag, 3. Februar um 19 Uhr lädt die Katholische Akademie Freiburg zu Vortrag und Gespräch im Zusammenhang mit der Ausstellung von Ulrike Weiss „Paradies und Verlust“ ein. Die Kulturwissenschaftlerin Sarah Dornhof, Berlin/Paris befasst sich in ihrem Vortrag „Spuren des Verlassens. Zum künstlerischen Blick auf Archiv-Bilder“ mit folgenden Fragen: Wie gestalten und verwenden Kunstschaffende das aufgefundene Material, um Erinnerungen und Geschichten aufzuspüren und wachzuhalten? Welche neuen Bilder und Geschichten können aus dem Zusammentreffen von Archiv-Materialien und ihrer künstlerischen Interpretation entstehen? Im Anschluss an ihren Beitrag wird Dornhof im Gespräch mit der Freiburger Künstlerin Ulrike Weiss konkret die Wechselwirkungen von Kunst, Bild und Dokument ausloten und anhand der aktuellen Ausstellung beispielhaft aufzeigen, wie sich die Arbeit mit Archiv-Materialien im Bereich der Kunst gestalten kann.
Der Eintritt beträgt 6,- €, ermäßigt 3,- €. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.
Die Kunstwerke von Ulrike Weiss sind noch bis 7. Februar 2020, Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.30 Uhr, in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zu sehen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Warum das Dorf Zukunft hat | Von gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land
Viele auf dem Land fühlen sich derzeit „abgehängt“. Wie können gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land (wieder) hergestellt werden? Und was bedeutet das für die Rolle der Kirche in den Dörfern? Diesen Fragen widmet sich der Experte für Dorfentwicklung und ländlichen Raum, der Humangeograph Gerhard Henkel in seinem Vortrag am Donnerstag, 6. Februar um 19 Uhr unter dem Titel „Rettet das Dorf! Was jetzt zu tun ist“ in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Anschließend diskutiert Henkel gemeinsam mit Landvolkpfarrer Thomas Dietrich vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, der Bürgermeisterin der Gemeinde Freiamt, Hannelore Reinbold-Mench, und Ursula Knoll-Schneider, Dekanatsrat Acher-Renchtal.
Vortrag und Diskussion finden in Zusammenarbeit mit der Katholischen Landvolk Bewegung in der Erzdiözese Freiburg statt.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180. | | Mehr | | | |
| | | | | | Archäologie aktuell – Krieg schafft Frieden? | „Krieg schafft Frieden?“ ist der Titel einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 29. Januar, um 19 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Sie bildet den Auftakt für die Reihe „Archäologie Aktuell“, bei der renommierte Fachleute zur Diskussion eingeladen sind. Ob Krieg tatsächlich zum Frieden führen kann, diskutieren Isabelle Deflers, Expertin für Militärgeschichte der Neuzeit aus Freiburg, Gabriele Wesch-Klein, Professorin für Alte Geschichte in Heidelberg und Theodor Ziegler vom Evangelischen Friedensforum Baden, Algolsheim. Sie nehmen die Frage nach dem „Gerechten Krieg“ in den Blick und die Rolle, die dem Militär dabei zukommt, in der Vergangenheit ebenso wie in der Zukunft.
Die Podiumsdiskussion veranstaltet die Katholische Akademie Freiburg und das Archäologische Museum Colombischlössle anlässlich der Ausstellung "Der römische Legionär – Weit mehr als ein Krieger". Der Eintritt ist frei. | | Mehr | | | |
| | | | | | Vom Umgang mit Macht in der Kirche | Würde und Berufung als Grundlage kirchlichen Lebens
In der Reihe „Kirchenvisionen“ spricht am Freitag, 17. Januar um 19:30 Uhr der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf im Robert-Schlund-Saal, Thomas-Morus-Burse, Kappler Straße 57, Freiburg. In seinem Vortrag „Eine priesterliche Gemeinschaft (LG 11). Würde und Berufung als Grundlage kirchlichen Lebens“ problematisiert Bischof Kohlgraf die Konzentration von Macht und Autorität in der katholischen Kirche auf wenige Amtsträger und zeichnet eine Zukunftsvision der Kirche, in der alle Gläubigen berufen sind.
Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet die Reihe „Kirchenvisionen“ gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde Littenweiler/PH Freiburg, den Studienbegleitungen für Theologiestudierende im Karl-Rahner-Haus Freiburg und dem Diözesanrat in der Erzdiözese Freiburg.
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180. | | Mehr | | | |
| | | | | | VORTRAG | Let’s face it. Head studies by Rubens and Van Dyck | Vortrag zur Ausstellung „Van Dyck“ von Nico van Hout, Leiter Sammlungsforschung, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten
Studienköpfe waren selbstverständlicher Teil der Werkstattpraxis und zugleich gesuchte Sammlungsobjekte. Sie dienten nicht nur als Vorlage für Historienbilder, sondern wurden auch als Ausdruck künstlerischer Spontaneität geschätzt. Im bewusst freien Farbauftrag verwischt sich oft die individuelle künstlerische Hand – für Kunsthistoriker heute eine Herausforderung in der sicheren Zuschreibung. Nico van Hout, Sammlungsleiter und Kurator für Gemälde des 17. Jahrhunderts am Koninklijk Museum voor Schone Kunsten (KMSKA) in Antwerpen, forscht bereits seit vielen Jahren zu diesem Thema. Seine Ergebnisse werden in Kürze als Teil des „Corpus Rubenianum“ veröffentlicht und im Rahmen dieses Vortrags vorab dem Münchner Publikum vorgestellt.
MI 15. JANUAR | 18.30 | Alte Pinakothek München, Rubenssaal
Eintritt frei | In englischer Sprache | | | | | |
| | | | | | Karlsruhe: Digitale Dokumentation auf historisch-kulturellem Feld | Stadtmuseum: Bericht des Fotografen H. Felix Gross
Der Fotograf H. Felix Gross berichtet am Donnerstag, 9. Januar, um 18 Uhr über seine jahrzehntelangen Erfahrungen in der Archivdigitalisierung und über die dafür in seiner Werkstatt entwickelten Methoden.
So war er beispielsweise an der Digitalisierung von Nachlässen Karlsruher Fotografen im Stadtarchiv und im Generallandesarchiv beteiligt, die in der Ausstellung zu sehen sind. Derzeit arbeitet er in Kooperation mit der UNESCO an einem Projekt, um das kulturelle Erbe in außereuropäischen Ländern mit Hilfe der Digitalisierung weltweit zugänglich zu machen. Um sich über dieses Projekt zu informieren, machten bereits Gäste aus Afrika in seiner Werkstatt Station.
Der Eintritt zum Vortrag im Rahmen der Ausstellung des Stadtmuseums "Vom Lichtbild zum Schnappschuss" im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10, ist kostenfrei. | | Mehr | | | |
| | | | | | Weiberaufstand – die Vision einer gerechten Kirche | In der Reihe „Kirchenvisionen“ stellt die Journalistin und Buchautorin Christiane Florin ihre Vision von einer gerechteren Kirche zur Diskussion. Die Initiative „Maria 2.0“ macht seit 2019 mit zahlreichen Aktionen darauf aufmerksam, dass Frauen der Zugang zu Weiheämtern in der katholischen Kirche verwehrt bleibt. Christiane Florin hatte mit ihrem Buch „Weiberaufstand – Warum Frauen in der katholischen Kirche mehr Macht brauchen“ die Debatte bereits 2017 durch ihre provokanten Thesen neu entfacht. Als Politikwissenschaftlerin fordert sie das gleiche Recht für Frauen ein und stellt zugleich auch die Frage nach der Verteilung von Macht in der Kirche.
Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet am Freitag, 10. Januar um 19.30 Uhr in der Universität Freiburg, KG I, Hörsaal 1015, statt. Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet die Reihe „Kirchenvisionen“ gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde Littenweiler/PH Freiburg, den Studienbegleitungen für Theologiestudierende im Karl-Rahner-Haus Freiburg und dem Diözesanrat in der Erzdiözese Freiburg, diesen Abend zudem mit ProTheo (vom Studium zum Beruf der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg).
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180. | | Mehr | | | |
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