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Donnerstag, 3. April 2025
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
ZWISCHEN/MIETE: FELIX SCHILLER
Junge Literatur in WGs

Seit nunmehr acht Jahren verwandelt die Reihe „zwischen/miete“ WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender. Der 1986 geborene Lyriker Felix Schiller gehörte einst zu den Mitbegründern der Reihe, bevor es ihn nach Berlin verschlug, ins Finale des Wettlesens open mike, ans Haus für Poesie. Heute nimmt der „zwischen/miete“-Veteran auf der anderen Seite des Sofas Platz und stellt sein Debüt „regionale konflikte“ (hochroth, 2017) vor.

Schillers Texte nehmen politische und ökonomische Konflikte im europäischen Raum zum Anlass, über die rhythmische Durchmischung von Gemeinschaft und Individuum nachzudenken: im Emotionalen und im Gedanklichen, im Körperlichen und im Politischen. Ein Almanach mit 29 Konflikten, inklusive einer Europakarte. Die Krisenherde als Seitenzahlen, die Form fast durchgehend Fragen.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Freiburg und dem Studierendenwerk Freiburg
Datum: 13.07.2018, 20 Uhr
Ort: WG in der Stadtstraße 19, 79104 Freiburg
Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)
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Karlsruhe: Mitmachen beim Durlacher Lesesommer
Interessierte können sich um die Teilnahme als Vorleserin oder Vorleser bewerben

Der Durlacher Lesesommer, der für viele Besucherinnen und Besucher schon zur geliebten Tradition im Sommer geworden ist, geht jetzt in sein neuntes Jahr. Am Dienstag, 31. Juli, und Mittwoch, 1. August, findet jeweils um 19.30 Uhr unter den Rosenrabatten im Durlacher Schlossgarten (bei Regen im Festsaal der Karlsburg) ein Vorleseabend statt. Literaturbegeisterte Bürgerinnen und Bürger geben dann unter dem Motto „Literatur im Park“ kleine Auszüge ihres Lieblingsbuchs zum Besten. Wer Lust hat, als Vorleser oder Vorleserin bei der zweitägigen Veranstaltung vor das Publikum zu treten und älter als 16 Jahre ist, kann sich bis zum 2. Juli dazu bewerben.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind in der Auswahl ihrer Texte frei, selbst verfasste Texte oder Autorenlesungen sind allerdings nicht erlaubt. Die Vorlesezeit sollte etwa 10 bis 15 Minuten betragen. Eine Fachjury wird aus allen Anmeldungen zehn Beiträge für den diesjährigen Lesesommer auswählen.

Anmeldebögen liegen im Stadtamt Durlach, in der Stadtteilbibliothek und in den Buchhandlungen „Der Rabe" und Mächtlinger aus oder können im Internet auf www.durlach.de unter „Aktuelles aus Durlach“ heruntergeladen werden. Veranstalter des Durlacher Lesesommers 2018 sind das Stadtamt Durlach sowie die besagten Buchhandlungen.
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Revolution in der Schulbank
Lesung und Schülergespräch mit Bernd Feuchtner
am Dienstag, 12. Juni 2018, 10-11.30 Uhr
im Museum für Kommunikation Frankfurt
Eintritt frei
Anmeldung für Schulklassen unter 069- 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

Was treibt einen Schüler dazu, ein ganzes Jahr im Unterricht zu schweigen? Mit dem Jahr 1968 gerät die westdeutsche Gesellschaft in Bewegung. Die Proteste der Studierenden übertragen sich auf die Schulen, wo Jugendliche sich gegen das autoritäre Bildungssystem wehren, Reformen und Mitspracherechte fordern – mit den unterschiedlichsten Mitteln. Der damalige Abiturient Bernd Feuchtern boykottiert den Deutschunterricht und wird zum stillen Protokollanten. In einem lückenlosen Bericht dokumentiert er die Reaktionen und liefert damit einen einmaligen Einblick in die Klassenzimmer Ende der 1960er-Jahre zwischen Bildungsreform, Studentenrevolte und Erwachsen werden.

Am Dienstag, den 12. Juni, um 10 Uhr begegnen Jugendliche, Schulgruppen und Erwachsene dem heutigen Publizisten im Museum für Kommunikation. Dort erzählt Bernd Feuchtner von seinem außergewöhnlichen Experiment und liest aus seinen gesammelten Aufzeichnungen, die unter dem Titel „Deutschstunde 1968. Protokolle eines Schülers“ veröffentlicht wurden. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1968-1972“ statt, die die 1968er-Revolte erstmals aus der Perspektive der Schülerproteste beleuchtet und die Hintergründe, Facetten und Folgen der Jugendbewegung aufzeigt.
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dies|seits
Christian Lehnert: »Der Gott in einer Nuß«

In der Reihe dies|seits, wird am Montag, 11. Juni um 20.00 Uhr der Theologe und Schriftsteller Christian Lehnert zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch in der Katholischen Akademie Freiburg zu Gast sein. In großer geistiger und theologischer Weite widmet sich Christian Lehnert in seinem Buch »Der Gott in einer Nuß« Formen christlichen Feierns und Betens. Seine dichten, präzisen Texte laden zum Hören und zum Gespräch ein. Der Eintritt beträgt 6,00 €, ermäßigt 3,00 €.

Um Anmeldung unter mail@katholische-akademie-freiburg.de wird gebeten.
Die Reihe dies|seits findet in Zusammenarbeit mit dem c-punkt/Münsterforum und der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Freiburg statt und eröffnet Räume der Orientierung und Zeit für Einsichten für die vorletzten, aber durchaus entscheidenden Fragen zwischen Himmel und Erde.
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Die Reise zur Erde: Vorlesestunde unterm Sternenhimmel
Eine Vorlesestunde unterm Sternenhimmel bietet das Planetarium Freiburg am Montag, 28. Mai, um 15 Uhr. Kinder ab 8 Jahren können der spannenden Geschichte „Die Reise zur Erde“ lauschen: Die 12-jährige Tanja Sternenlicht lebt auf dem Planeten Sternenkind. Als sie erfährt, dass ihre Eltern in geheimer Mission zur Erde reisen, möchte sie auch dorthin fliegen. Mit ihrer Mondkugel macht sie sich auf den Weg und erforscht unterwegs die Planeten des Sonnensystems. Sie kämpft gegen den „Grünen Nebel“, der auf einem verborgenen Planeten Kinder bedroht – und gegen einen geheimnisvollen Sternenmagier.

Die Vorlesestunde dauert bis 16.15 Uhr. Es gelten die normalen Eintrittspreise von 5 Euro pro Kind, Familienkarten ab 8 Euro (ein Erw./ein Kind) bzw. 12 Euro (zwei Erw./ein Kind).
 
 

 
Frankfurt: Führung hinters Licht
Künstlerischer Audio-Walk durch die Ausstellung „DIE NACHT. Alles außer Schlaf“

Wann strahlen wir? Wenn uns etwas gut gefällt? Wenn uns jemand gut gefällt? Produziert unser Kopf beim Erröten mehr Wärme oder mehr Licht? Hat unser Kopf dabei eine bessere Energiebilanz als eine Glühbirne? Diesen und anderen Fragen stellt sich das Publikum bei der „Führung hinters Licht“, die das Museum für Kommunikation Frankfurt am 26. und 27. Mai 2018 anbietet. An diesem Wochenende lädt das Künstlerinnenkollektiv hannsjana ein zu einem künstlerischen AudioWalk, der zum Begleitprogramm der Ausstellung „DIE NACHT. Alles außer Schlaf“ gehört. Bei der humorvoll-interaktiven Ausstellungstour sind die Akteurinnen als Glühwürmchen verkleidet den strahlenden Käfern und ihren Nachtgeschichten auf der Spur. Über Kopfhörer erklingt ein Hörspiel, das informative, musikalische und amüsante Bezüge zum Thema Nacht herstellt. Dabei delegieren die Glühwürmchen kleinere Aufgaben auch gerne an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – wenn es beispielsweise darum geht, sich in einem ohrenbetäubenden Club zu verständigen oder eine Sonnenfinsternis nachzustellen.

Termine: Samstag, 26. Mai 2018, 14, 16, 18 Uhr und Sonntag, 27. Mai 2018, 12, 15, 17 Uhr
Kosten: 7 Euro (begrenzte Teilnehmerzahl)
Anmeldung: 069 60 60 499 oder buchungen-mfk@mspt.de
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Frankfurt: „Das Jahr der Revolte. Frankfurt 1968“
Lesung und Gespräch mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger

Das Jahr 1968 hat in keiner deutschen Stadt solche Spuren hinterlassen wie in Frankfurt am Main. Mit Berlin war die Stadt eines der Hauptzentren der Studentenproteste, deren Einflüsse auf das gesellschaftliches Leben und Kultur bis heute spürbar sind. Nicht nur Studierende schließen sich 1968 zu einer bundesweiten Bewegung zusammen. Die Aktivitäten greifen schnell auf die Schulen über, wo sich Jugendliche gegen das autoritäre Bildungssystem zur Wehr setzen und Mitspracherechte und Selbstbestimmung einfordern. Sie besetzen Schulämter und Straßenbahnen und marschieren Seite an Seite mit Anführern wie Rudi Dutschke gegen Notstandsgesetze und Vietnamkrieg. Was trieb junge Menschen 1968 bis 1972 auf die Straße und was bewegt sie heute? Anlässlich der Ausstellung „Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1969-1972“ laden Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger, am Mittwoch, den 23. Mai 2018 in das Museum für Kommunikation Frankfurt ein, um mit Jugendliche von damals und heute ins Gespräch zu kommen. In ihrem Buch „Das Jahr der Revolte. Frankfurt 1968“ verarbeiten die beiden Autoren – selbst damals Jugendliche – zahlreiche Zeitzeugenberichte und gehen dem legendären Jahr 1968 in Frankfurt auf die Spur.

Die Ausstellung „Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1969-1972“ rückt erstmals die Schülerrevolte mit ihren Beweggründe, Facetten und Folgen in den Fokus und ist an diesem Abend geöffnet.

Termin: Mittwoch, 23. Mai 2018, 19 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation Frankfurt
Kosten: Museumseintritt
 
 

 
SÄTZLINGE
Lesewanderung durch Herdern

Bislang unentdeckte Freiburger Schreibende, sogenannte „Sätzlinge“ {Sätz|lin|ge [‚zɛtsliŋə] = Autor/innen, deren schriftstellerische Laufbahn noch im Frühbeet ihres Schaffens steckt}, überraschen auf einer Lesewanderung mit noch nie Gehörtem, geheimen Entwürfen und Schubladenschätzen. Ausgewählt werden sie aus einer Vielzahl von Einsendungen im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung.

Mit den Gewinnertexten von Mirko Bombach, Gottfried Haufe und Viola Priss geht es diesmal entlang ungewöhnlicher Leseorte durch den Stadtteil Herdern: In kleinen Gruppen erfährt das Publikum laufend und lauschend urban-poetische Zusammenspiele. Zum Abschluss gibt Singer-Songwriter Erik Thoma ein kleines Konzert.

Mit freundlicher Unterstützung des Studierendenwerks Freiburg
Datum: 18.05.2018, 19 Uhr
Startpunkt: Herdermer Kirchplatz, Freiburg
Eintritt: 9/6 Euro
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