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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | | | Das Ordinariatsgebäude in Freiburg | Das Ortskuratorium Freiburg lädt zum Vortrag ein
Das Ortskuratorium Freiburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Donnertag, den 13. November 2025 um 18.30 Uhr zum Vortrag „‚Prachtvoll und ein Unikum weit und breit‘ – Das Ordinariatsgebäude in Freiburg“ mit dem Erzbischöflichen Oberarchivar Dr. Christoph Schmider über die Baugeschichte und die Ausgestaltung des Ordinariatsgebäudes in Freiburg ein. Der Vortrag findet im Parlersaal der Freiburger Münsterbauhütte, Schoferstraße 4 in 79098 Freiburg statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, wird gebeten.
Der monumentale Bau des Erzbischöflichen Ordinariats ist ein wahrer Blickfang. Die Hauptfassade aus buntem Sandstein erstreckt sich über 80 Meter entlang der Schoferstraße. Feine Ornamentik ziert das romanisch anmutende Bauwerk. Errichtet wurde es in den Jahren 1903 bis 1906 nach Plänen des neuen Leiters des Erzbischöflichen Bauamtes Raimund Jeblinger (1853-1937) in späthistorischer Manier. Das Ordinariatsgebäude beherbergt die Leitung des Erzbistums Freiburg.
Neben der prächtigen Fassade begründen drei aufwändig gestaltete Innenräume die kunsthistorische Bedeutung des Bauwerks. In der Architektur wie in der farbenfrohen, von Franz Schilling (1879-1964) geschaffenen Ausmalung begegnen sich Elemente verschiedenster Stilrichtungen, wobei die Verwendung des Jugendstils für die Modernität der christlichen Botschaft steht. Ausgehend von der Baugeschichte stellt Dr. Christoph Schmider die künstlerische Ausgestaltung des imposanten Gebäudes anhand zahlreicher Fotos vor. | | | | | |
| | | | | | Der Weg in die fremde Heimat | Lesung aus „Von Indien nach Deutschland“ von Sunita Sukhana am Mittwoch, 12. November, um 18 Uhr im Haus des Engagements Freiburg
Unter dem Motto „Der Weg in die fremde Heimat“ steht eine Lesung mit anschließendem Gespräch am Mittwoch, 12. November, um 18 Uhr im Haus des Engagements, Rehlingstraße 9. Die Autorin Sunita Sukhana liest aus ihrem 2023 erschienenen Buch „Von Indien nach Deutschland: Was uns der Weg meines Vaters über Migration und die Freundlichkeit von Fremden erzählt“. Sie wird begleitet vom Protagonisten des Buchs, ihrem Vater Bagicha Singh Sukhana. Im Mittelpunkt steht die ungewöhnliche Migrationsreise Bagichas im Jahr 1979.
Bagicha Singh Sukhana ist Sohn eines Sikh-Priesters und 400-Meter-Läufer. 1979 kehrt er seiner Heimat den Rücken und reist auf dem langen, turbulenten Landweg von Indien nach Deutschland. Es ist das Jahr, in dem die Sowjetunion in Afghanistan einmarschiert und die Islamische Revolution im Iran tobt. Ein Jahr, dessen Nachwirkungen die Welt bis heute prägen.
Sunita Sukhana ist in den Neunzigern mit ihrem indischen Vater und ihrer deutschen Mutter in Hessen aufgewachsen. Sie studierte Staatswissenschaften und Deutsche Literatur in Passau und Tübingen. Bevor sie ihre berufliche Heimat in der Verlagsbranche fand, war sie als freie Journalistin tätig.
Die Lesung wird veranstaltet vom Amt für Migration und Integration gemeinsam mit der Geschäftsstelle Diversity und Antidiskriminierung im Referat für Chancengerechtigkeit. Sie ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, das auf kommunaler Ebene durch die Partnerschaft für Demokratie Freiburg, bestehend aus dem iz3w (Informationszentrum 3. Welt) und dem Amt für Migration und Integration umgesetzt wird. | | | | | |
| | | | | | Die Sanierung von Uhlands Geburtshaus in Tübingen | Das Ortskuratorium Tübingen lädt zum Vortrag ein
Das Ortskuratorium Tübingen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Dienstag, den 11. November 2025 um 18.00 Uhr zum Vortrag „Neue Würde für das Alte – Die Sanierung von Uhlands Geburtshaus in Tübingen“ mit dem Journalisten und Kulturredakteur Burkhard Baltzer ein. Der Vortrag findet im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20 in 72072 Tübingen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert, wird gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung.
Das Geburtshaus des Dichters, Wissenschaftlers und Politikers Ludwig Uhland (1787-1862) liegt unterhalb des Schlosses in einer der schönsten Straßen der Universitätsstadt Tübingen. Es ist ein barockes Bürgerhaus, errichtet 1772, und ein anschauliches Beispiel für bürgerliche Wohnkultur zur Zeit des Rokokos. Uhlands Eltern, die dort ihr Zuhause hatten, zogen noch im Jahr seiner Geburt im April 1787 in das Haus des Großvaters um, und da es weitere Domizile Uhlands nicht mehr gibt, bürgerte sich die Bezeichnung „Uhland-Haus“ für den Geburtsort in der Neckarhalde ein.
1993 wurde das Haus als „Kulturdenkmal“ in das Denkmalbuch eingetragen. Den Niedergang des Anwesens schien dies jedoch nicht aufzuhalten. Das Dach war an über einem Dutzend Stellen undicht und eingedrungene Feuchte zog die Fachwerkkonstruktion in Mitleidenschaft. Überdies zerstörte die unsachgemäße Renovierung durch eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zahlreiche Zeugnisse aus früheren Jahrhunderten.
Zwischen 2012 und 2014 gründeten zwei Mietparteien und ihre Familien eine Baugemeinschaft, unter ihnen der Referent, die das Haus und ihre Wohnungen erwarben und gemeinschaftlich restaurierten. Die ursprünglichen Fußböden wurden freigelegt und durch historische Dielen beziehungsweise Sandsteinplatten sowie durch einige alte Türblätter ergänzt – das alles in sorgfältiger Kombination mit neuer Haus- und Sanitärtechnik. Besondere Schwierigkeiten bereiteten der verrottete Dachstuhl und das undichte Dach. Drei Architekten, zwei Restauratoren, ein Statiker und eine Energiespezialistin berieten 17 Handwerkerfirmen und die Eigentümer unterschiedlichster Berufe bei diesem immensen gemeinschaftlichen Projekt. 2016 wurde die Baugemeinschaft dafür mit dem Denkmalschutzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. | | Mehr | | | |
| Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste Bayern (c) Jan Bosch / DSD | | | | | Benefizlesung zugunsten der Jugendbauhütte Regensburg | Buchpremiere „Regensburg: Biografie einer Stadt“ im Historischen Reichssaal
Am 7. November um 19.00 Uhr lädt Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg, zu einer geschlossenen Benefizveranstaltung in den Historischen Reichssaal des Alten Rathauses in Regensburg ein. Im Mittelpunkt steht die Premiere des Buches „Regensburg: Biografie einer Stadt“, verfasst von Dr. Bernhard Lübbers und erschienen im Verlag Friedrich Pustet. Die Lesung wird musikalisch umrahmt und durch kurze Redebeiträge ergänzt. Die Benefizveranstaltung soll Spenden für die Jugendbauhütte Regensburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) sammeln. Das Buch „Regensburg: Biografie einer Stadt“ erscheint pünktlich zur Veranstaltung als gebundene Ausgabe. Bernhard Lübbers erzählt in seinem Buch von den Menschen, Ereignissen und Entwicklungen, die diese Stadt geprägt haben, und zeigt, warum sie einst einer der bedeutendsten Orte Europas war und als UNESCO-Welterbe heute noch zahllose Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anzieht.
Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der DSD in Trägerschaft der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd). Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege lernen junge Menschen traditionelle Handwerkstechniken kennen, wenden sie am Originaldenkmal an und vertiefen ihr Wissen in Theorie und Praxis. Derzeit gibt es bundesweit 16 Jugendbauhütten, die erste wurde 1999 in Quedlinburg gegründet. Seither erhielten über 6.500 junge Menschen durch das in den Jugendbauhütten mögliche Freiwillige Soziale Jahr in der Denkmalpflege einen theoretischen und praktischen Zugang zur Thematik. Insgesamt stehen jährlich deutschlandweit rund 300 Plätze zur Verfügung.
Vorbild für die Jugendbauhütten sind die mittelalterlichen Bauhütten, in denen gemeinsam gelebt und gearbeitet wurde. Hier lernte der Lehrling vom Meister am Original. In zahlreichen Einsatzstellen – den täglichen Arbeitsstätten der Teilnehmer – kommen die Jugendlichen mit unterschiedlichsten Berufsfeldern der Denkmalpflege praktisch in Kontakt. Unabhängig davon ist jeder eingeschlagene Nagel, jeder gesetzte Holzbalken und jeder ergänzte Stein ein unvergessliches Erlebnis – das stolz macht. Sechs einwöchige Seminare zu Stil- und Materialkunde, Forschungs- und Arbeitsmethoden, Grundlagen der Denkmalpflege sowie der Bedeutung des europäischen Kulturerbes ergänzen die praktische Arbeit. Von den Jugendlichen, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr in den Jugendbauhütten absolviert haben, entdecken manche ihre Begeisterung für das kulturelle Erbe und gehen in einen Beruf in der Denkmalpflege oder im traditionellen Handwerk. | | Mehr | | | |
| (c) Veranstalter | | | | | Willkommen im Literatur-Paradies Baden-Baden | Das Bücherfestival 2025 mit Messe und über 40 Veranstaltungen
Vom 6. bis 9. November 2025 verwandelt sich Baden-Baden erneut in ein Paradies für Literaturfreunde. Das Bücherfestival lockt mit einer Buchmesse und über 40 Veranstaltungen von bekannten Autor*innen und vielversprechenden Entdeckungen. Die Lesungen der Publikumslieblinge Christoph Kramer (9.11., Porsche Studio) und Elke Heidenreich (7.11., Brenners Park-Hotel & Spa) sind bereits ausverkauft. Für Bestsellerautor Sebastian Fitzek, der am Eröffnungsabend (6.11., Bénazetsaal des Kurhauses) vor über 1.000 Fans seinen neuen Psychothriller „Der Nachbar“ präsentiert, gibt es nur noch wenige Tickets.
Das Bücherfestival Baden-Baden besteht aus einer Buchmesse im Kulturhaus LA8 mit 50 Ausstellenden sowie Präsentationen der beteiligten Verlage. Neben Lesungen, Workshops und Signierstunden bietet die Messe im historischen Spiegelsaal und Kristallsaal die Möglichkeit, aktuelle Bücher nicht nur zu entdecken, sondern auch zu erwerben.
Auch das weitere Begleitprogramm in der Innenstadt ist hochkarätig: Unterhaltsame Erzählkunst präsentieren die beiden Bestsellerautoren Ewald Arenz („Katzentage“) und Carsten Henn („Sonnenaufgang Nr. 5“) mit ihren Lesungen am 8.11. im Maison Messmer. Kaleb Erdmanns Roman „Die Ausweichschule“ war Finalist des Deutschen Buchpreises 2025 - Carsten Otte (SWR Kultur) präsentiert diese Entdeckung im Alten Ratssaal (9.11.). Als besonderes Veranstaltungsformat findet in diesem Jahr wieder der Literaturgottesdienst am 9.11. in der Evangelischen Stadtkirche mit Pfarrer Thomas Weiß statt.
Auch das Trend-Genre New Adult ist beim Bücherfestival Baden-Baden vertreten: Bestsellerautorin Alexandra Flint („Lakestone Campus of Seattle“, „Mondia-Dilogie“, 7.11.) und Social Media Star Jana Crämer („Manchmal muss man sitzen, um den Hintern hochzukriegen“, 8.11.) präsentieren ihre aktuellen Erfolgstitel im Café Kunsthalle. Im Kulturhaus LA8 laden Maren Vivien Haase („Hamptons Prestige – Sparks & Scandals“) und Carolin Wahl („Crushing Souls“) am 8.11. zu Lesungen und Signierstunden ein.
Das Wochenende bietet auch Highlights für jüngere Leserinnen und Leser: Suza Kolb feiert mit ihrer Bestsellerreihe „Die Haferhorde“ (8.11., Volksbank pur Baden-Baden) 10-Jähriges-Jubiläum mit interaktiver Lesung, während Bestsellerautorin Katja Brandis mit ihrer beliebten Erfolgsreihe „Windwalkers“ (9.11., Pädagogium Baden-Baden) in neue fantastische Welten entführt. Für ihre erfolgreiche Buchreihe „Woodwalkers“ wird sie auf dem Bücherfestival 2025 mit dem Fantasy Buch-Award von media control ausgezeichnet!
Kinder ab 9 Jahren sind eingeladen zum Manga-Workshop mit Susanne Peter (8.11.) und einem Comic-Workshop mit Boris Zatko. Zatko liest zudem am 8.11. in der Stadtbibliothek aus dem zweiten Band seiner preisgekrönten Fantasy-Jugendbuch-Triologie. Weitere Autorinnen und Autoren wie Jana Ruster („Das Sonnensystem auf dem Dachboden“, 8.11.), Patricia Schmid-Frechen („Wabi Sabi mit Wasabi“, 8.11.) oder Hans Peter Faller („Ludwig die Stadtmaus“, mehrfach am Wochenende) ergänzen das bunte Kinderprogramm.
Neben bekannten Bestsellerautorinnen und -autoren präsentiert das Bücherfestival im Schachzentrum im Kultuhaus LA8 auch literarische Entdeckungen und außergewöhnliche Buchprojekte: Yannick Dreßen liest aus „Meravigliosa Creatura“ (7.11), Kristina Hortenbach entführt mit „Als im Hotel Messmer der Tee ausging“ (8.11.) ins mondäne Baden-Baden der Belle Époque und Meinrad Braun lädt mit „Tausend Meilen weites Land“ (9.11.) auf eine Reise in die frühen USA ein. Zudem geben Helmut Hannig mit „was bleibt – Kindheitserinnerungen 1939–1952“ (8.11.) und Kristin Keßler mit „Irgendwie werden wir schon durchkommen“ (9.11.) authentische Einblicke in bewegte Lebensgeschichten. Hartmut Harfensteller vermittelt mit seinem „Grundwissen für Buchautoren“ (7.11.) wertvolles Knowhow für Schreibende, während Janet Zentel & Roger Basler de Roca am 9.11. mit ihrem Vortrag „KI in der Arbeitswelt“ aktuelle Zukunftsfragen beleuchten.
Unter dem Motto „Verlage stellen sich vor“ finden spannenden Gesprächen rund um das Büchermachen statt: Am 7.11. stellt Verleger Matthias Grüb im Gespräch mit Buchhändler Josua Straß den 8 grad Verlag vor, und am 8.11. spricht Alfred Klemm über die Geschichte und das Programm des traditionsreichen Alfred Kröner Verlags – moderiert von Thomas Weiß.
Veranstalter des Bücherfestivals Baden-Baden ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit media control und We Love Baden-Baden e.V.. Mit dem zweiten Bücherfestival etablieren die Initiatoren in der Region ein kulturelles Event als Treffpunkt für Literaturfans der Region von Karlsruhe bis Freiburg, von Stuttgart bis Straßburg.
Das Bücherfestival wird durch regionale Partner großzügig unterstützt. Die Veranstalter danken der Grenke-Stiftung, der Volksbank pur, der Bürgerstiftung Baden-Baden, der Wackenhut GmbH & Co. KG Baden-Baden, Thalia, Libri und dem Regierungspräsidium Karlsruhe. Besonderer Dank gilt auch dem SWR als Medienpartner.
Die Buchmesse im Kulturhaus LA8 ist für das Publikum geöffnet am Freitag, 07.11., von 13 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag, 08./09.11., jeweils von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, ermäßigt 3 €.
Die Veranstaltungsorte und -zeiten sind auf der Website www.buecherfestival.de zu finden. Tickets sind online erhältlich.
Über:
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Baden-Württemberg e.V. ist die Interessensvertretung der Buchhändler und Verlage in Baden-Württemberg. Wir netzwerken für unsere Mitglieder und unsere Branche. Auf Landesebene betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit für das Buch sowie Leseförderung und Berufsbildungsmaßnahmen. Wir veranstalten die Stuttgarter Buchwochen, die Kinder- und Jugendbuchwochen Stuttgart und betreuen unsere Mitgliedsverlage tarifpolitisch als Arbeitgeberverband. | | Mehr | | | |
| | | | | | 39. Freiburger Literaturgespräch | 6. bis 9. November 2025
Verehrtes Publikum, liebe Leserinnen und Leser!
In einer Woche beginnt im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses das 39. Freiburger Literaturgespräch (6.–9. November 2025), zu dem wir Sie sehr herzlich einladen.
Folgen Sie am Donnerstagabend Rachel Cusk, einer der wichtigsten Autor*innen der englischsprachigen Gegenwartsliteratur, durch ihr Werk (6.11.). Summen Sie mit bei der musikalischen Comic-Lesung von Anke Kuhl und Moni Port am Freitagnachmittag; lauschen Sie am Abend den Vinyl-Beats rund um den Debütroman von Nora Gomringer (7.11.). Unser traditioneller Lesemarathon am Samstag ist bereits ausverkauft. Wir bitten um Verständnis und empfehlen wärmstens die neuen, preisgekrönten Bücher von Katerina Poladjan, Heike Geißler, Dorothee Elmiger, Olga Martynova, Ozan Zakariya Keskinkılıç und Daniela Dröscher (8.11.). Für die Abschlussmatinee im Stadttheater gibt es noch einige Karten: Der Herausgeber Matthias Jügler stellt gemeinsam mit den Autorinnen Daniela Dröscher, Katerina Poladjan und Iris Wolff die Anthologie „Wir dachten, wir könnten fliegen“ vor: 19 fantastische Geschichten über den Verlust der Arten und die Kraft der Literatur (9.11.).
Weitere Informationen zum Programm finden Sie mit einem Klick "mehr" unten. Im Freiburger Buchhandel erhalten Sie das begleitende Leseheft zum Fest.
In Vorfreude auf vier anregende Festivaltage grüßen
Martin Bruch, Birgit Güde, Hanna Hovtvian und Christin Schäfer | | Mehr | | | |
| | | | | | Leseparty: Mama geht Lesen | Am 7. November 2025 lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe von 16 bis 17 Uhr zur Veranstaltung „Mama geht lesen“ in die Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus ein. Inspiriert vom bekannten Format „Mama geht tanzen“ bietet dieser Nachmittag Müttern die Gelegenheit, sich eine Auszeit zu gönnen und in entspannter Atmosphäre ihrer Lieblingslektüre zu widmen. Ob romantischer Roman, packender Thriller oder inspirierendes Sachbuch – gelesen wird, was das Herz begehrt.
Während die Erwachsenen bei einer Tasse Tee zur Ruhe kommen und in fremde Welten abtauchen, sorgt die Stadtbibliothek für eine Betreuung der Kinder im Alter von drei bis acht Jahren. Die Kinderbetreuung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung per E-Mail an event.stadtbibliothek(at)kultur.karlsruhe.de ist erforderlich.
„Mama geht lesen“ schafft Raum für Entspannung, persönliche Zeit und literarischen Genuss – ein Angebot, das sich ganz bewusst an Mütter richtet, die im Alltag selten Gelegenheit zum ungestörten Lesen finden. | | | | | |
| | | | | | „Auf Jahr und Tag. Orte im frühneuzeitlichen Freiburg“ | Vortragsreihe im zweiwöchigen Rhythmus vom 3. November bis zum 9. März 2026
Ob Hauptbahnhof, Stadtgarten oder Wasserschlössle – Freiburg hat viele geschichtsträchtige und bekannte Orte. Mit diesen, und weniger bekannten Orten, beschäftigt sich die Vortragsreihe „Auf Jahr und Tag“ seit zwölf Jahren, die die Universität Freiburg zusammen mit vier Vereinen und dem Stadtarchiv veranstaltet. Die siebte Ausgabe widmet sich der Frage, wie sich Freiburg in den letzten 200 Jahren zu einer modernen Großstadt entwickelt hat. Los geht es am Montag, 3. November, mit dem Vortrag „Der Freiburger Hauptbahnhof – Eisenbahnen in Freiburg“ von Dominik Wunderlin.
Alle zwei Wochen montags um 19 Uhr zeigen Historiker*innen anhand exemplarisch herausgegriffener Orte die räumliche Entwicklung Freiburgs. Einige dieser Orte existieren bis heute, andere sind inzwischen verschwunden, haben aber Spuren hinterlassen. Die Vorträge wenden sich in leicht verständlicher Form an ein breiteres Publikum.
Nicht nur historische Ereignisse und Personen bestimmen die Geschicke einer Stadt, sondern auch ihre Orte, Plätze und Straßen. Im 18. Jahrhundert wurde der Festungsgürtel beseitigt. Dadurch konnte sich das Stadtgebiet ausdehnen und wurde zu einem zentralen Ort am Oberrhein. In den folgenden Jahrhunderten prägten der überregionale Bahnverkehr, Verwaltungseinrichtungen, Schulen und eine moderne Universität Freiburg. Dank zahlreicher Kulturstätten, Grünanlagen und Freizeiteinrichtungen ist die Stadt bis heute berühmt für seine hohe Lebensqualität.
Die Vortragsreihe „Auf Tag und Jahr“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Stadtarchivs Freiburg, dem Historischen Seminar, der Universität Freiburg (Abt. Landesgeschichte), dem Alemannischen Institut, dem Breisgau Geschichtsverein Schauinsland, dem Landesverein Badische Heimat und dem Freiburger Münsterbauverein.
Die Vorträge werden sowohl in Präsenz als auch online angeboten. Sie finden im Raum HS1098 im Kollegiengebäude I der Universität Freiburg statt. Die Onlinetermine finden über Zoom statt und es ist eine Anmeldung unter anmeldung@alemannisches-institut.de notwendig.
Alle Termine und Themen im Überblick:
3. November: Der Freiburger Hauptbahnhof – Eisenbahnen in Freiburg (Dominik Wunderlin)
17. November: Vom Welt-Kinematographen zum Friedrichsbau – Eine Freiburger Film- und Kinogeschichte (Franz Leithold)
1. Dezember Das Liefmannhaus – Beschlagnahmte und zweckentfremdete Gebäude in der NS-Zeit (Heinrich Schwendemann)
15. Dezember: Vom Wasserschlössle ins Rieselfeld – Wasserver- und -entsorgung (Joachim Faller)
12. Januar 2026: Der Hildaturm – Aussichtstürme in der Stadt (Mona Djabbarpour)
26. Januar 2026: Das Lorettobad – Badekultur einst und jetzt (Florian Hoffmann)
09. Februar 2026: Der Stadtgarten – Gärten und Parks (Johanna Regnath)
23. Februar 2026: Schwarzer Diamant oder Todesstern – Die Universitätsbibliothek und ihre Vorgängereinrichtungen (Marcus Schröter)
09. März 2026: Das Dreisameck – Der Kampf um die Häuser
(Michael Koltan) | | | | | |
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