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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
| | | Kaffee mit Schuss: Never say never! | Nach dem Ende der Lesereihe in der Bergstation Schauinsland geht es weiter:
Am 12. Mai (Muttertag) liest Thomas Erle aus seiner faszinierenden Schwarzwald-Utopie "Das Lied der Wächter". Nach einem Atomunfall ist der Schwarzwald zu einer Sperrzone geworden - wild und geheimnisvoll, besiedelt von dunklen Mächten.
Rainer Wahl begleitet die Lesung mit dem Saxofon.
Beginn um 10 Uhr - Einlass ab 9.30 Uhr.
Reservierung: Tel. 07602 / 771 (Auf die Mailbox sprechen)
Oder einfach online buchen über www.freiburger-krimipreis.de
(die Onlinebuchung ist gleichzeitig auch Reservierung) | Mehr | | | |
| | | | Veranstaltungstipp: Moshe Zuckermann | Der allgegenwärtige Antisemit -
oder die Angst der Deutschen vor der Vergangenheit
Zwischen Ressentiments und Realitätsverweigerung. Ein schonungsloser Blick auf die Deutsch-Israelische Geschichte
Ein Ungeist geht um in Deutschland – in der Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus werden wahllos und ungebrochen Begriffe durcheinandergeworfen, Menschen perfide verleumdet und verfolgt, Juden von Nicht-Juden des Antisemitismus bezichtigt. Die Debattenkultur in Deutschland ist vergiftet und die Realität völlig aus dem Blickfeld des Diskurses geraten. Deutsche solidarisieren sich mit einem Israel, das seit mindestens fünfzig Jahren Palästinenser knechtet, und wer das kritisiert, wird schnell zum Antisemiten. Moshe Zuckermann nimmt in seinem Buch den aktuellen Diskurs schonungslos in den Blick und spricht sich für eine ehrliche Auseinandersetzung mit der deutsch-israelischen Geschichte aus.
Über den Autor
Moshe Zuckermann wurde als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Israel geboren und wuchs in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main, wo er auch studierte. Später lehrte er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas der Universität Tel Aviv. Von 2000 bis 2005 leitete er das Institut für Deutsche Geschichte an der Universität Tel Aviv. 2006 und 2007 war er Gastprofessor am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) der Universität Luzern. Moshe Zuckermann ist regelmäßig mit Beiträgen für Hörfunk, Fernsehen und verschiedene Printmedien tätig.
Samstag, 11.5.19, 20 Uhr
Gemeindesaal des Friedenskirche, Hirzbergstr 1, 79102 Freiburg
Eintritt 5 Euro | | | | |
| | | | dies|seits | Margot Käßmann: Vom Älterwerden
Die evangelische Theologin und frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann liest aus ihrem neuen Buch vom Älterwerden – und spricht ganz persönlich über die Lebenszeit jenseits des Berufs. Lesung und Gespräch finden am Montag, 6. Mai um 20 Uhr im Paulussaal Freiburg, Dreisamstr. 3, statt.
Um Anmeldung unter www.dies-seits.de wird gebeten. Der Eintritt beträgt 8,00 €, ermäßigt 4,00 €. Karten im Vorverkauf sind im c-punkt Freiburg, Herrenstraße 30, erhältlich.
Die Reihe dies|seits veranstalten die Katholische Akademie Freiburg, das c-punkt/Münsterforum und die Evangelische Stadtkirchenarbeit Freiburg. Sie eröffnet Räume der Orientierung und Zeit für Einsichten für die vorletzten, aber durchaus entscheidenden Fragen zwischen Himmel und Erde. | Mehr | | | |
| | | | Afrika ist bunt – Lesung und Gespräch | Am Dienstag, den 30. April, um 16.00 Uhr liest die Autorin Nasrin Siege Ausschnitte aus ihren Büchern in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstraße 1. Sie erzählt Geschichten über ihr Leben, ihre Erfahrungen und Begegnungen mit afrikanischen Kindern. Denn Afrika ist bunt, so bunt, vielfältig und lebendig wie die Menschen dieses Kontinents und nicht nur von Elend, Hunger und Gewalt geprägt, wie vielfach das Bild von Afrika in unseren Köpfen aussieht. Kinder (ab 8 Jahren) und Erwachsene sind herzlich dazu eingeladen.
Lesung und Gespräch finden in der Reihe »Kunst für Kinder« in Zusammenarbeit mit dem Kepler-Gymnasium Freiburg statt.
Der Eintritt beträgt 6 €/ 3€ ermäßigt. Um Anmeldung wird gebeten unter mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 31918-0. | Mehr | | | |
| | | | Theatertipp: MARTIN WALSER | Gastspiel im Freiburger Theater
Aktuelle Mitteilung des Theaters:
Die Lesung SPÄTDIENST mit MARTIN WALSER, die für Samstag, den 04. Mai 2019 im Großen Haus geplant war, muss leider entfallen. | | | | |
| | | | Rückblick: Krimitag 2018 | Zu Ehren des Krimiautors Friedrich Glauser (Todestag 8. Dez. 1938) veranstaltet das SYNDIKAT alljährlich den Krimitag mit Lesungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Gemeuchelt und gemordet wird dabei stets für einen guten Zweck.
Am 7. 12. 2018 lasen im Freiburger Literaturhaus Alexa Rudolph, Thomas Erle, Ulrike Blatter, Anne Grießer, Ulrich Land, Volkmar Braunbehrens aus ihren neuen Krimis.
Im Spendenstrumpf landeten 1473,90 €, die dem Verein Taube Kinder lernen hören e.V zugute kamen. | | | | |
| | | | Karlsruhe: Bernhard Jaumann liest aus "Der Turm der blauen Pferde" | Veranstaltung in der Städtischen Galerie im Rahmen der Karlsruher Krimitage
Im Rahmen der Karlsruher Krimitage liest Bernhard Jaumann am Mittwoch, 10. April, um 18 Uhr in der Städtischen Galerie aus seinem Kriminalroman "Der Turm der blauen Pferde". Das gleichnamige und wohl legendärste verschollene Gemälde der Kunstgeschichte von Franz Marc verschwand spurlos in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. In Bernhard Jaumanns packender Krimireihe begibt sich eine Münchner Detektei auf die Jagd nach Mördern, Fälschern und verschollenen Meisterwerken. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Der Autor wurde unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman 2003 und für die beste Kurzgeschichte 2008 ausgezeichnet. Für seinen Roman "Die Stunde des Schakals" erhielt er 2011 den Deutschen Krimipreis. | Mehr | | | |
| | | | Lyrik ist Happening | Zu Gast: Carla Niewöhner
Fr 12.04. | 20:30 Uhr | Kammertheater im EWERK Freiburg
Am Puls des Zeitgeists, am Ursprung der Lyrik: Die Dresdner Reihe "Lyrik ist Happening" schlägt Funken aus dem Zusammenspiel von neuer Dichtung und Klangkunst, die 2019 auch auf Freiburger Bühnen überspringen. Die Initiatorin der Reihe, Anne Munka, verwebt aktuelle Texte verschiedener Gastautor*innen, Lyrik und Lieder zu performativen literarischen Collagen. Mittendrin steht der SÜDUFER-Chor als singender, sich bewegender und textender Klangkörper. Im Chor singen seit 2016 neue und alte Freiburger*innen aus aller Welt miteinander.
War im Januar die Überschrift von Max Czolleks Buch „Desintegriert euch“ richtungsweisend, wendet sich die Reihe im April dem Thema „Dritte/Vierte/Fünfte Generation Ost“ zu. Literarischer Gast der zweiten Ausgabe am 10. April ist die engagierte Kölner Autorin und Theatermacherin Carla Niewöhner, welche sich in ihren Arbeiten u.a. mit biographischen Themen der Wende- und Nachwendezeit in Ost und West auseinandersetzt.
Es werden eigens für den Abend geschriebene Texte von Carla Niewöhner mit Liedern und Gedichten von Autor*innen wie Marcel Beyer und Manuela Bibrach zu einem poetisch-theatralen Abend verschränkt.
Zur Gastautorin:
Carla Niewöhner studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Italienisch an den Universitäten Leipzig, Turin und Köln mit Abschluss Magister. Nach Hospitanzen und Praktika in Turin, Leipzig und Shanghai war sie feste Regieassistentin am Theater Aachen, am Theater Münster und am Schauspielhaus Bochum. Während dieser Zeit assistierte sie u.a. Roger Vontobel, Jan Klata und David Bösch. Nach ihren ersten Arbeiten wie Konzeption und Umsetzung der Lesereihe Instant Krimi am Theater Aachen sowie diversen Veranstaltungen am Schauspielhaus Bochum (u.a. Fassbinders Acht Stunden sind kein Tag, Blind Date) stellte sie sich 2014 mit David Greigs „Eine Sommernacht“ am Schauspielhaus Bochum dem dortigen Publikum als Regisseurin vor. 2015 erarbeitete sie im Kollektiv „Mir selbst Fremder“ an der studiobühne köln.
Seit 2015 ist sie außerdem auch als Autorin für Fernsehproduktionen tätig. 2016 folgte die Stückentwicklung und Inszenierung von „Die sozialistische Nachtigall“ in Leipzig, eine Ko-Produktion mit die naTo, gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen des Projektes Mein Nachbar war/ist Fremder. Im Januar 2017 gewann Carla Niewöhner den Förderpreis des Stückewettbewerbs Lausitzen 2017, verliehen vom Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen, dem Staatstheater Cottbus und der Neuen Bühne Senftenberg. Im Anschluss inszenierte sie „Play Moby Dick“ nach dem Roman von Herman Melville am LOFFT in Leipzig. Im März 2018 folgte die Inszenierung von Goethes „Die Mitschuldigen“ am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau. Danach hat Carla Niewöhner ihr Stück „Das leere Haus“ im Auftrag der Stiftung für das sorbische Volk fertiggestellt. Im März 2019 wurde „Das leere Haus“ am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen uraufgeführt. Zur Zeit ist Carla Niewöhner Artist in Residence am Theater Konstanz.
MIT
Carla Niewöhner, Texte
Munka Klangkollektiv
Anne Munka: Konzeption
Jan F. Kurth: Einstudierung / Chorarrangements / Chorleitung
Demian Kappenstein: Schlagzeug + Elektronik
und dem SÜDUFER-Chor
Eintritt 9,00 / 6,00 € | | | | |
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