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Montag, 20. April 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Karlsruhe: "Es lebe das Patriarchat?"
Digitaltalk zu Frauen in der Kulturbranche

Gleichstellungsbeauftragte: Neustart der Veranstaltungsreihe "Forum" am 6. Mai

Charlotte Brontë nannte sich Currer Bell, Fanny Hensel komponierte unter dem Namen ihres berühmten Bruders Felix Mendelssohn-Bartholdy und Margaret Keane malte noch in den 60er Jahren im Schatten ihres Ehemanns. Die Zeit, in der Frauen Pseudonyme benutzen mussten, um veröffentlicht zu werden oder Anerkennung zu bekommen, ist vorbei. Doch wo sind die Frauen in der Kulturbranche? Warum entsteht der Eindruck, die Szene sei männlich dominiert? Und welchen Einfluss hat die Pandemie auf die bestehenden Ungleichheiten der Geschlechter? Um diese und weitere Fragen zur Rolle der Frauen in der Kulturbranche und die Auswirkungen von Corona zu beleuchten, lädt die städtische Gleichstellungsbeauftragte Verena Meister für Donnerstag, 6. Mai, von 19 bis 21 Uhr zum digitalen Talk ein.

Zu Gast sind Lisa Bergmann, Vorstandsvorsitzende des Bezirksverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler e. V. Karlsruhe, Marlène Rigler, Direktorin des Centre Culturel Franco-Allemand sowie Dr. Christa Hartnigk-Kümmel, Erste Vorsitzende der GEDOK Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden e.V. Karlsruhe. Wer dabei sein möchte, meldet sich unter gb@karlsruhe.de an und erhält bis 5. Mai einen Link mit den Zugangsdaten zur Veranstaltung.

Die Gesprächsrunde findet im Rahmen der Europäischen Kulturtage Karlsruhe statt. Zugleich bildet sie den Neustart der Veranstaltungsreihe "Forum", die von 2008 bis 2018 von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Karlsruhe durchgeführt wurde. Für dieses Jahr sind noch weitere Veranstaltungen der Reihe geplant.
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Die nächste Gesellschaft: nachhaltig, feministisch, ökosozialistisch
Online-Vortrag in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“

Der Jenaer Arbeits- Industrie- und Wirtschaftssoziologe Klaus Dörre, Direktor des DFG-Kollegs „Postwachstumsgesellschaften“, beschreibt in seinem Online-Vortrag in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ am Donnerstag, 22. April um 19.30 Uhr seine Vision einer nachhaltigen, feministischen und ökosozialistischen Gesellschaft. Seine These: Wir befinden uns inmitten einer ökonomisch-ökologischen Zangenkrise, die nur durch eine Nachhaltigkeitsrevolution zu überwinden ist. Nötig seien ein labour turn ökologischer Bewegungen und climate turn von Gewerkschaften.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Europa grenzenlos
Online-Veranstaltung „Mit dem Rad auf dem Iron Curtain Trail“ am 14. April. Teilnahme frei

Die Europe Direct-Informationszentren Freiburg, Karlsruhe, Ulm und Saarbrücken laden am Mittwoch, 14. April, um 18.30 Uhr zu einer virtuellen Reise mit dem Rad auf dem Iron Curtain Trail ein. Dabei geht es quer durch Europa, von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer. Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlamentes von 2004 bis 2019, hat mit dem Fahrrad die knapp 10.000 Kilometer des Trails abgefahren und mehrere Radtourenbücher dazu veröffentlicht. In einem Bilder-Vortrag stellt er nun den Trail vor, erzählt von seinen Erlebnissen und bietet seinem Publikum die Gelegenheit, die Vielfalt Europas aus der Perspektive eines Reisenden kennenzulernen.

Fast ein halbes Jahrhundert lang war Europa zwischen Ost und West vom Eisernen Vorhang getrennt, einer Grenze, die heute mit einem Langstreckenradweg erschlossen ist. Diese „EuroVelo Route 13“ führt durch 20 Länder, darunter 15 EU-Mitgliedsstaaten. Wo sich einst Befestigungen und Zäune durchs Land zogen, erleben Radfahrer heute Wiesen, Felder, Wälder, Naturschutzgebiete. Städte und Dörfer laden zum Verweilen ein, Museen und Denkmäler erzählen von früheren Zeiten. Der Iron Curtain Trail verbindet europäische Kultur, Geschichte, Natur und nachhaltigen Tourismus. Im Jahr 2019 wurde er vom Europarat als Kulturweg zertifiziert.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und über Zoom mit folgendem Link möglich: https://zoom.us/j/98992340442. Zudem kann sie auf der Facebook-Seite von Europe Direct Saarbrücken live verfolgt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Fragen sind bei dieser Veranstaltung willkommen. Unter allen Fragenden werden sechs Europa-Pakete verlost; sie bestehen jeweils aus einem von Michael Cramer signierten Radführer zum Iron Curtain Trail und einer Europa-Maske.
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Leben im Sterben
Kath. Akademie: Leben im Sterbn (c) Katarzyna Bialasiewicz / istockphoto
 
Leben im Sterben
Ökumenische Online-Veranstaltung in der „Woche für das Leben“

Die Evangelische Landeskirche in Baden und das Erzbistum Freiburg laden am Montag, 19. April um 19 Uhr zu einer ökumenischen Online-Veranstaltung im Rahmen der „Woche für das Leben“ ein. Die bundesweite Initiative steht in diesem Jahr unter dem Thema „Leben im Sterben“ und befasst sich mit der Sorge um Schwerkranke und sterbende Menschen durch palliative und seelsorgliche Begleitung. Die beiden Kirchen möchten im Rahmen der Veranstaltung Impulse setzen und der Frage nachgehen, wie eine gemeinsame Sorgekultur in unserer Gesellschaft aussehen kann. Um Sterbenden ein Umfeld zu ermöglichen, wo Menschen es gut mit ihnen meinen, ist neben dem weiteren Ausbau von Hospiz- und Palliativstrukturen eine neue Solidarität im Wohngebiet erforderlich. Hier ist die Politik, aber auch das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, von sozialen Einrichtungen und der Kirchen gefragt, um eine sorgende Gemeinschaft zu bilden.

Die Veranstaltung wird eröffnet durch ein Grußwort von Peter Birkhofer, Weihbischof in Freiburg. Andreas Heller, Professor für Palliative Care und Organisationsethik an der Universität Graz, wird einen Vortrag halten sowie an der anschließenden Diskussion teilnehmen. Mit ihm auf dem virtuellen Podium sitzen Klaus Baumann, Professor für Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit an der Universität Freiburg, Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden, Ulrike Kleinknecht-Strähle, Sozialdezernentin des Landkreises Emmendingen, Susanne Schmid, Sozialpädagogin und Koordinatorin der Hospizgruppe Freiburg e.V. sowie Ina Zebe von der Fachstelle „Sorgende Gemeinde werden“, Emmendingen.

Die Online-Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Palliative Care Forum, einer Initiative der Erzdiözese Freiburg und dem Projekt „Sorgende Gemeinde werden“ der Evangelischen Landeskirche in Baden angeboten.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich bis zum 15. April an: http://www.ebfr.de/wochefuerdasleben. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Online-Lesung und Diskussion mit Autorin Brigitte Heidebrecht
Thema: Integration und kulturelle Stolpersteine

Das Amt für Migration und Integration lädt zu einer Veranstaltung aus der Reihe "Im Gespräch mit..." ein. Autorin Brigitte Heidebrecht liest aus ihrem Buch „Fernreise Daheim", anschließend gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Die Autorin schreibt über die vertrackten kulturellen Unterschiede und erzählt mit Empathie und Humor von den Stolpersteinen der Integration. Konkret und lebendig vermittelt ihr Buch interkulturelle Aha-Erlebnisse. Ein vielschichtiger Beitrag zu der Frage: Wie schaffen wir das?

Die Veranstaltung findet statt am Montag, 22. März, von 17.30 Uhr bis 19 Uhr. Es handelt sich um ein Online-Format und läuft über die Plattform Zoom. Ein Einladungslink wird nach der Anmeldung verschickt. Anmeldung unter: Antje.Reinhard@Stadt.Freiburg.de
 
 

 
Lesung und Diskussion mit Dietmar Dath
Im Rahmen der Ausstellung „Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“ lädt das Museum für Kommunikation am Mittwoch, dem 24.03.21 zu einer ganz besonderen Lesung ein. An diesem Abend wird der Autor, Journalist und Science-Fiction-Experte Dietmar Dath aus „Companions – Der letzte Morgen“ lesen, dem Debütroman der amerikanischen Autorin Katie M. Flynn, in dem diese eine Pandemie in der Zukunft erdacht hat, die der Corona-Realität erstaunlich nah kommt. „Das Buch der Stunde“, urteilt auch Dietmar Dath über das Werk, das am 14. Juni 2021 in deutscher Übersetzung im Heyneverlag erscheinen wird.

Da leider keine Veranstaltungsteilnahme vor Ort möglich ist, kann die Lesung im Livestream auf der Museums-Webseite Leben X.0 (http://www.lebenx0.de), Facebook (https://www.facebook.com/mfk.frankfurt) und Youtube (https://www.youtube.com/user/mfkfrankfurt) verfolgt werden.

Moderation durch Dr. Corinna Engel (Projektleiterin „Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“)

Eine Anmeldung ist
- online über https://eveeno.com/backtofuture_lesung_dath
- per Mail an veranstaltungen-mkf@mspt.de oder
- telefonisch unter 069 60 60 310 möglich.

Gäste, die sich anmelden, erhalten einen Link zur Veranstaltung.
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Online-Gespräch in der Reihe „Digitaler Diwan“
Das Mängelwesen Mensch und die Verheißungen der Künstlichen Intelligenz

Die Online-Veranstaltung „Das Mängelwesen Mensch und die Verheißungen der Künstlichen Intelligenz“ am Donnerstag, 25. März um 19.30 Uhr beschäftigt sich mit den Verheißungen und den bereits beschreibbaren Wirkungen der Künstlichen Intelligenz, die je nach Perspektive zu Freiheitsgewinnen und zu Freiheitsbedrohungen führt. In der Reihe „Digitaler Diwan“ diskutieren Expertinnen und Experten interdisziplinär über die Auswirkungen der digitalen Revolution und das Verhältnis von Digitalisierung und menschlicher Freiheit.

Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de. Sie erhalten dann einen Zugangslink.
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Fair zu Fisch und Fischer*innen
Eine Lesung und Diskussion mit Billo Heinzpeter Studer

Was braucht ein Nutztier, um ein gutes Leben zu haben? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, wenn es um artgerechte Haltungsformen und Tierwohl geht. Die wenigsten aber denken dabei an Fische. Doch: Was aber macht eigentlich ein gutes Fischleben aus? Slow Food Deutschland lädt Interessent*innen ein, am 19. März um 19:30 Uhr in die Welt der Fische einzutauschen. Begleitet werden sie auf dieser Reise von dem Autor Billo Heinzpeter Studer. Er liest aus seinem Buch „Fair-Fisch - weil man Fische nicht streicheln kann“.

Fischerei ist ein Schlüsselthema für die Zukunft unseres Planeten und der menschlichen Gesellschaft. Der hiesige Verbrauch an Fisch übersteigt seit langem die natürliche Produktivität unserer Meere. Die Überfischung hat verheerende Folgen für die Fischbestände und die marinen Ökosysteme. Sie gefährdet die Ernährungssicherheit der Küstengemeinden im globalen Süden, da industrielle Fangflotten die lokalen Kleinfischer*innen ihrer Lebens- und Überlebensgrundlage berauben. Weltweit verändert der Klimawandel das Vorkommen der zahlreichen Fischarten und wird zur zusätzlichen Herausforderung für ein traditionsreiches Handwerk.

Bei Debatten über nachhaltige Fischerei werden Fische als "Bestände" oder “Fangmengen” betrachtet. Dabei wird nur wenig über einen fairen Umgang mit Fischen und Fischer*innen diskutiert. Das möchte Slow Food ändern. Im Gespräch mit Billo Heinzpeter Studer:

Kai Kaschinski, Projektkoordinator von Fair Oceans
Francisco J. Marí, Referent Welternährung, Agrarhandel und Meerespolitik bei Brot für die Welt
Nina Wolff, amtierende Vorsitzende von Slow Food Deutschland

Die Lesung ist für alle kostenfrei zugänglich und wird außerdem auf >> YouTube übertragen.

Der 19. März ist der diesjährige End of Fish Day: Ab Freitag ist die heimische Versorgung mit Fisch und Meeresfrüchten in diesem Jahr rechnerisch aufgebraucht und für den Rest des Jahres vollständig auf Importe angewiesen. Auf diesen Termin wollen Brot für die Welt, der BUND, Fair Oceans und Slow Food Deutschland mit dem End of Fish Day 2021 aufmerksam machen. Nur noch etwas über 20 Prozent der in Deutschland verzehrten Fischereiprodukte werden unter deutscher Flagge gefangen oder hier im Land in Aquakulturen gezüchtet. Der überwiegende Teil der Fische, Garnelen und Muscheln auf unseren Tellern wird aus aller Welt importiert.
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