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Museums - und Ausstellungstipps
| | | Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 4. bis 10. September | (Kalenderwoche 36)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen und Tickets stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Der Eintritt unter 27 Jahren sowie mit dem Museums-PASS-Musées ist frei.
Augustinermuseum
Kunstpause: Der Kirchgang in Gutach
Von der Wahl der Leinwand bis hin zur Maltechnik: Die Restauratorin Sabrina Kunz spricht bei einer Kurzführung am Mittwoch, 6. September, um 12.30 im Augustinermuseum am Augustinerplatz über den künstlerischen Prozess von Wilhelm Hasemanns Gemälde „Kirchgang in Gutach“. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Familiennachmittag: Wasser marsch!
Wer kennt sie nicht, die seltsamen Gestalten rund ums Münster, die bei Regen Wasser speien? Familien mit Kindern ab 5 Jahren erkunden am Sonntag, 10. September, von 14 Uhr bis 16 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz die Wasserspeier des Freiburger Münsters, ihre Geschichte und Funktion. Im Atelier entstehen eigene Münstermonster aus Ton. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Haus der Graphischen Sammlung
Führung: Verwandlung der Welt
Felix Reuße führt am Freitag, 8. September, um 17 Uhr durch die von ihm kuratierte Ausstellung „Verwandlung der Welt – Meisterblätter von Hendrick Goltzius“ im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. Erzählerische Darstellungen, spielerische Neuschöpfungen und große Dynamik sind charakteristisch für das Werk des niederländischen Kupferstechers Hendrick Goltzius (1558–1617). Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus 5 Euro Eintritt, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Workshop: Korallenriff in Riegel
Bei einem Workshop am Donnerstag, 7. September, um 16 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, mit den Klimaschützerinnen Anna Maria Busch und Cordula Böhle erfahren Interessierte mehr über das Gemeinschaftsprojekt „Korallenriff in Riegel“. Seit 2022 wurde geplant, fotografiert und gehäkelt – und so ein Riff aufgebaut. Unter dem Motto „Das Meer beginnt vor unserer Haustür“ informieren die Künstlerinnen über Klimawandel. Die Teilnehmenden können sich am Wachsen des Korallenriffs beteiligen. Der kostenfreie Workshop ist Teil der Ausstellung „Bis die Bude brummt“. Plätze können nur im Online-Shop reserviert werden. Treffpunkt ist an der Museumskasse.
Midissage: Szene I (400–315)
Eine Midissage zur Kurzausstellung „Szene I (Spektrum 400-315)“ von Jessica Twitchell und Thomas Straub findet am Donnerstag, 7. September, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Präsentation ist von Dienstag, 5. September, bis Sonntag, 10. September, zu sehen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Museum Natur und Mensch
Pilzberatung
Der Herbst steht vor der Tür und damit die Jahreszeit, um bei einem Waldspaziergang Pilze zu sammeln. Doch welche Exemplare sind schmackhaft, welche giftig? Sammlerinnen und -sammler haben in der museumspädagogischen Werkstatt in der Gerberau 15 am Montag, 4. September, um 16 Uhr die Möglichkeit, ihre Funde der Expertin Veronika Wähnert vorzulegen und sich zu informieren. Die Teilnahme kostet 3 Euro.
Museum für Stadtgeschichte
Kurzgeschichte(n): Handwerk und Handel seit der Stadtgründung
Wie wurde ohne Geld Handel betrieben? Um diese Frage geht es bei einer Führung am Freitag, 8. September, um 12.30 Uhr durch das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Silbertaler, Rappenpfennige und Groschenklippen bezeugen die Höhen und Tiefen der frühen Freiburger Wirtschaft. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle | | | Telefonführung im Stadtmuseum Karlsruhe | Am Samstag, 9. September um 13 Uhr / Anmeldung notwendig
Am Samstag, 9. September um 13 Uhr bietet das Stadtmuseum eine kostenlose Telefonführung zu ausgewählten Museumsobjekten an. Bei diesem barrierefreien Angebot gehen die Hörerinnen und Hörer bequem von Zuhause aus per Telefon mit Helene Seifert auf Entdeckungsreise durch die Sammlung des Museums. Dabei werden Schätze aus dem Depot mit ihrer Funktion und Herkunftsgeschichte vorgestellt.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung bis spätestens 8. September unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721/133-4231 ist erforderlich. | Mehr | | | |
| | | | MALELADE – GEORG BASELITZ ZUM 85. GEBURTSTAG | Pinakothek der Moderne, München
bis 22.10.2023
Selten ist es uns vergönnt, einem Graphiker gewissermaßen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen und der Entstehung eines Meisterwerks beizuwohnen, das wir für gewöhnlich erst zu Gesicht bekommen, wenn es der Künstler für gültig befunden hat und aus dem Atelier entlässt. Umso mehr ist es ein Glücksfall, dass ab 2013 mit der großzügigen Unterstützung einer kleinen Gruppe von Förderern auf Initiative S. K. H. Herzog Franz von Bayern die umfangreiche Suite der Probedrucke zu Georg Baselitz’ Künstlerbuch Malelade von 1990 für die Staatliche Graphische Sammlung München erworben werden konnte. Die Ausstellung Georg Baselitz – Malelade bietet nun erstmals die Gelegenheit, an den Originalen die Werkgenese zu diesem singulären Buchprojekt, das 41 großformatige Kaltnadelradierungen umfasst, hautnah Schritt für Schritt und im Gesamten zu studieren.
Die 148 Probedrucke ergänzen nicht nur den reichen Münchner Bestand an Werken von Georg Baselitz. Noch vor dem Auflagendruck entstanden, eröffnen sie vor allem auch Einblicke in die Werkgenese und den Schaffensprozess mit seinen flüchtigen Momenten. Dieser kann, von Blatt zu Blatt verschieden, von der ersten Konkretion über Verwerfungen und Korrekturen bis hin zu endgültigen Findungen reichen. Einmalig ist, in der vergleichenden Zusammenschau den künstlerischen Rang dieser Suite schon auf den ersten Blick erleben zu können.
Zweifellos ist Malelade ein Hauptwerk des Peintre-Graveur Baselitz und eine Inkunabel unter den Künstlerbüchern aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Georg Baselitz’ „Gemütstagebuch“ holt zeithistorisch weiter aus, blickt vor und zurück, wenn der Künstler die Wesenheit deutscher Geschichte und Geschicke als Klangbilder thematisiert. Schon das Wortspiel des Titels Malelade changiert zwischen den Extremen einer infantilen „Idiotensprache“, wie Baselitz es formuliert, und dem weitsichtigen intellektuellen Fazit eines Peintre maudit – eines im Sinne des französischen Existentialismus in die Welt geworfenen Künstlers. Fortlaufende rudimentäre Wortfetzen wie Romantiker / kaputt oder viel Nacht sein kommen sowie sein wider Schutz / und ohne Kleid / dummer Junge Esel entwerfen einen Kosmos sinnstiftender und zugleich paradoxer Bezüge. Niemand anderes als der Künstler selbst verbirgt sich hinter diesem inneren Zwiegespräch. Die ungelenke brüchige Handschrift der scharf gestochenen Schriftzüge forciert den Widerspruch semantischer und syntaktischer Ungereimtheiten der Wortbilder einmal mehr und geht in den Motiven von Baselitz’ persönlicher Ikonographie auf. Baselitz entwirft ein facettenreiches Bild eines zerrissenen deutschen Sentiments, das nicht zur Ruhe kommt, verursacht durch einen Kulturbruch in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, „der so vehement war und ist, dass er eigentlich gar nicht mehr zu reparieren ist“.
Kein zweites Mal hat Georg Baselitz so sprach- und bildgewaltig den Ist-Zustand der Conditio humana der Moderne in der Druckgraphik auf den Punkt gebracht.
Anlässlich seines 85. Geburtstags und Georg Baselitz zu Ehren präsentiert die Staatliche Graphische Sammlung München erstmals die komplette Folge der Probedrucke in einer Ausstellung.
Zugleich ist dieses Projekt einmal mehr Reverenz an unseren langjährigen Förderer S. K. H. Herzog Franz von Bayern. Er zählt zu den frühen Sammlern der Werke von Georg Baselitz und ist dem Künstler bis heute eng verbunden. Einzig seinen großzügigen Schenkungen ist es zu verdanken, dass der Graphiker Georg Baselitz so umfangreich und in so erlesener Qualität in der Staatlichen Graphischen Sammlung München vertreten ist. Seinem Mäzenatentum und seiner bis heute anhaltenden Begeisterung für das stets sich wandelnde Werk Georg Baselitzʼ verdanken wir, dass der Werkblock graphischer Arbeiten für die Sammlung beständig erweitert wird.
Kurator: Dr. Michael Hering, Direktor Staatliche Graphische Sammlung München | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt, Benjamin Hasche | | | Karlsruhe: Fahrradführungen zu Medienkunst | Medienkunstwerke im Stadtraum an drei Donnerstagen entdecken
„Medienkunst ist hier“ kostenlos näher kennenlernen: Die UNESCO City of Media Arts bietet an drei Donnerstagen jeweils vor dem Start der abendlichen Schlosslichtspiele exklusive Fahrradführungen zu den Installationen des Light Festivals und „Medienkunst ist hier“ im Stadtgebiet an. Die erste der 90-minütigen Führungen findet am 31. August, um 17:30 Uhr statt. Es folgen weitere Rundtouren am 7. September, 19:30 Uhr, sowie am 14. September, 17:30 Uhr. Treffpunkt und Ende ist jeweils an der Tourist-Information am Marktplatz.
Für die Führungen sind kostenfreie Tickets bei der Tourist-Information am Marktplatz erhältlich. Die Ticketzahl ist begrenzt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, ihr Fahrrad sowie ein Smartphone mitzubringen.
zum Bild oben:
Im ganzen Stadtgebiet sind die Hinweispfeile mit der Aufschrift "Medienkunst ist hier" verteilt.
© Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt, Benjamin Hasche | Mehr | | | |
| | | | Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 28.08. bis 3.09. | (Kalenderwoche 35)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen und Tickets stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Der Eintritt unter 27 Jahren sowie mit dem Museums-PASS-Musées ist frei.
Augustinermuseum
Führung – Wilhelm Hasemann und die Erfindung des Schwarzwalds Idyllische Landschaften, stattliche Höfe und der Bollenhut – dieses Bild des Schwarzwalds ist heute allgegenwärtig. Wie der Maler Wilhelm Hasemann diese Motive im 19. Jahrhundert malerisch in Szene gesetzt hat, erfahren Interessierte bei einer Führung im Augustinermuseum am Augustinerplatz am Sonntag, 3. September, um 10.30 Uhr durch die Ausstellung „Wilhelm Hasemann und die Erfindung des Schwarzwalds“. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Haus der Graphischen Sammlung
Kunstpause: Der Himmelsstürmer
Um die „Himmelstürmer“ geht es bei einer Kurzführung am Mittwoch, 30. August, um 12.30 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. Hochmut kommt vor dem Fall – so könnte der Leitspruch der vierblättrigen Serie zu Tantalus, Ikarus, Phaeton und Ixion lauten. Die Serie zu den vier Protagonisten aus der griechischen Mythologie ist Teil der Ausstellung „Verwandlung der Welt – Meisterblätter von Hendrick Goltzius“. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Midissage: Die Bude ist voll
Eine Midissage zur Kurzausstellung „Die Bude ist voll. Porträtplastiken“ der Künstlerin Ellen Baumbusch findet am Donnerstag, 31. August, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Präsentation ist von Dienstag, 29. August, bis Sonntag, 3. September, zu sehen und Teil einer Reihe: lokale Künstlerinnen, Künstler und Kollektive bespielen jeweils eine Woche einen Raum der Ausstellung „Bis die Bude brummt“. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Familienführung: Achtung Action!
Darf man auf einem Kunstwerk balancieren? Auf der Installation von Georg Winter schon! Familien mit Kindern ab 5 Jahren erleben am Sonntag, 3. September, um 14 Uhr die Ausstellung „Bis die Bude brummt“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, mit Augen, Ohren und vollem Körpereinsatz. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus 7 Euro Eintritt, ermäßigt 5 Euro.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Konzert: Europäischer Tag der jüdischen Kultur
Anlässlich des Europäischen Tags der jüdischen Kultur findet am Sonntag, 3. September, um 15 Uhr in der Spitalkirche Breisach, Marienau 1, 79206 Breisach am Rhein, ein Konzert statt. Thomas Demenga am Violoncello und Itamar Carmeli am Klavier spielen Werke von Ernst Bloch, Mieczyslaw Weinberg und Gideon Klein. Das Konzert ist Teil der Reihe „Verfolgung, Widerstand und Exil“ und wird in Zusammenarbeit mit dem Bronisław-Huberman-Forum und dem Blauen Haus Breisach veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung per Mail an mail@bronislaw-huberman-forum.de ist erwünscht. | Mehr | | | |
| | | | Themenführung "Kleidung, Hüte, Schuhe: Made in Durlach" | Rundgang durch die Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum Karlsruhe
Bei der kostenlosen Themenführung „Kleidung, Hüte, Schuhe: Made in Durlach“ am Sonntag, 27. August, um 15 Uhr nimmt Helene Seifert Interessierte mit auf einen Rundgang durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums in der Karlsburg und berichtet Spannendes aus der Durlacher Industriegeschichte. Dabei erfahren die Besucherinnen und Besucher welche großen und kleinen Unternehmen einst in Durlach existierten und welche Produkte sie herstellten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. | Mehr | | | |
| (c) Caricatura Museum Frankfurt / Mika-Schiffer | | | Festival der Komik XI | 25. - 27. August 2023
Weckmarkt Frankfurt
Das Caricatura Museum Frankfurt präsentiert anlässlich des Museumsuferfests erlesenste satirische Bühnenkunst. Der direkt vor dem Museum gelegene Weckmarkt wird kurzerhand zur Bühne. Beste Unterhaltung bietet das abwechslungsreiche wie amüsante Programm mit Lesungen und Live-Performances.
Diesmal mit dabei: Fil, Katinka Buddenkotte, Gerhard Henschel, Matthias Egersdörfer, Martin Sonneborn, Fritz Eckenga und Ella Carina Werner. Für musikalische Unterhaltung sorgen Christof Stein-Schneider & GYMMICK. Das Festival wird an allen drei Tagen von Bernd Gieseking moderiert.
Erstmals wird im Rahmen des Festivals der Sondermann-Preis für Komische Kunst vergeben: Am Samstag, dem 26. August 2023 um 20.00 Uhr, startet die Gala mit Preisverleihung und Spezialeffekten, zusammen mit Thomas Gsella, Nikolaus Heidelbach, Pit Knorr, Nadine Redlich und Hans Zippert.
Das Caricatura Museum ist während des Festivals von Freitag bis Sonntag von 11.00 – 22.00 Uhr geöffnet. Neben der Dauerausstellung „Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“ ist noch bis zum 17. September 2023 die Sonderausstellung „GERHARD HADERER“ zu sehen.
Weitere Informationen finden Sie im Programmheft zum Download online | Mehr | | | |
| | | | Museum Barberini öffnet Türen für Wikimedia-Projekte | Vom 25. bis 27. August 2023 findet erstmals eine GLAM-on-Tour im Museum Barberini in Potsdam statt. 25 ehrenamtliche Wikipedia-Aktive und über 20 Mitarbeitende von Brandenburger Museen werden zu Gast im Museum Barberini sein, weitere Ehrenamtliche werden online zugeschaltet.
GLAM steht für Galleries, Libraries, Archives and Museums. Ziel der GLAM-Formate ist es, die Bestände des Museums mithilfe der Wikimedia-Projekte digital, frei und offen verfügbar zu machen und Mitarbeitende von Kulturinstitutionen für die Arbeit mit Wikimedia-Projekten zu befähigen.
Am Freitag startet das Programm in Potsdam mit einer Informations- und Einführungsveranstaltung für den Museumsverband Brandenburg in die verschiedenen GLAM-Kooperationsformate. Die ehrenamtlichen Wikipedia-Autor:innen und -Photograph:innen nehmen an einer Führung durch die aktuelle Sonderausstellung Wolken und Licht. Impressionismus in Holland teil. Anschließend können sie das frisch Gelernte oder Photographierte gleich vor Ort in der Online-Enzyklopädie Wikipedia, der offenen Wissensdatenbank Wikidata und dem freien Medien- und Bildarchiv Wikimedia Commons unter freien Creative-Commons-Lizenzen einpflegen.
Als Rahmenprogramm werden Ehrenamtliche die Architekturlandschaft Potsdams aus der Luft mit der Drohne dokumentieren.
GLAM bringt Wikipedia-Aktive und Kulturinstitutionen zusammen – für ein offenes, digitales Kulturerbe
Dank der ehrenamtlichen, freiwilligen Arbeit erreichen durch GLAM-Projekte entstandene Einträge weltweit mehr als 450 Millionen Seitenbesucher:innen pro Monat.
Für die Kulturinstitutionen ist die Öffnung ihrer Bestände hilfreich, um einerseits Besucher:innen zu ermöglichen, sich digital zu informieren. Andererseits sind die Digitalisate auch für die kunst- und kulturwissenschaftliche Forschung und Archivierung ein großer Gewinn. Sie leisten so einen Beitrag zur Erhaltung des Kulturerbes.
Die aktuelle Sonderausstellung Wolken und Licht. Impressionismus in Holland des Museums Barberini ist die erste Ausstellung, die sich dem Thema widmet und versammelt rund 100 Werke von etwa 40 Künstler:innen, darunter in Deutschland bislang kaum gezeigte Schlüsselwerke von Johan Barthold Jongkind, Vincent van Gogh, Jacoba van Heemskerck und Piet Mondrian.
„Die Ausstellung ist besonders für GLAM-on-Tour geeignet, da einige der gezeigten Künstler:innen noch keinen Wikipedia- oder Wikidata-Eintrag haben, Bebilderungen oder Artikel zu den Bildern fehlen. Viele der Artikel können aktualisiert und weiter ausgebaut werden“, freut sich Holger Plickert, GLAM-Projektmanager bei Wikimedia Deutschland.
„Der Austausch über neueste Forschungsergebnisse und aktuelle Fragestellungen zu den Werken sind ein zentrales Anliegen des Museums Barberini. Seit 2020 sind diese Gemälde der Allgemeinheit im Museum zugänglich und dank der Kooperation mit einer starken Präsenz im digitalen Raum für alle sichtbar. Mittlerweile hat sich ein reger Austausch zwischen der Wikipedia-Community und unserem Kunst-Team entwickelt. Viele Wikipedia-Seiten wurden neu angelegt, bestehende umfangreich bearbeitet. Bei zahlreichen Werken wurde so erstmals der Zugang zu zentralen Fragen des bedeutenden Impressionismus-Konvoluts ermöglicht. Wir freuen uns auf viele weitere Schritte mit der Community“, erklärt Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini.
Über Wikimedia Deutschland
Wikimedia Deutschland ist ein gemeinnütziger Verein mit über 100.000 Mitgliedern und 150 Beschäftigten. San Francisco und Berlin sind die zwei großen Standorte des internationalen Wikimedia Movements. Wikimedia unterstützt unter anderem Wikipedia, die fünftbeliebteste Website in Deutschland und international die einzige nichtkommerzielle Website unter den Top 20 Websites. | | | | |
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