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Donnerstag, 3. April 2025
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
SZENISCHE LESUNG: „DIE KAKERLAKE“ VON IAN McEWAN
Kurzfristig hat das Theater Freiburg die Aufführungsrechte für den neuen Roman DIE KAKERLAKE von Ian McEwan bekommen. Dieser Roman wird nun als szenische Lesung mit drei Schauspieler_innen im Kleinen Haus aufgeführt. Premiere: Freitag, 28.02.2020, 20 Uhr, Kleines Haus (anstelle der bereits veröffentlichten Vorstellung DER TEMPELHERR)

Zum Inhalt:
„Als Jim Sams an diesem Morgen aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in eine ungeheure Kreatur verwandelt.“ Mit diesen an Kafkas VERWANDLUNG anknüpfenden Worten beginnt Ian McEwans brillante, brandneue Politsatire zum Brexit. Doch hier ist es eine Kakerlake, die im Körper des britischen Premierministers aufwacht. Ohne Zögern und voller Energie macht sich Jim Sams daran, Geschichte zu schreiben und die britische, europäische, globale Wirtschaft mit dem System des Reversalismus zu beglücken, der darin besteht, den Geldfluss umzudrehen: Wer arbeitet, soll künftig dafür zahlen, wer einkauft, bekommt den Warenwert noch zusätzlich ausgezahlt. Auch der US-amerikanische Präsident ist begeistert …

Ian McEwan zählt zu den renommiertesten zeitgenössischen britischen Autoren. Seit seinem Welterfolg ABBITTE ist jeder seiner Romane ein Weltbestseller. 1998 erhielt er den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Das Theater Freiburg darf seinen neuesten Roman DIE KAKERLAKE exklusiv in einer szenischen Lesung aufführen.

Szenische Einrichtung Peter Carp Dramaturgische Mitarbeit Rüdiger Bering
Mit Victor Calero, Marieke Kregel/Laura Angelina Palacios, Holger Kunkel
 
 

 
Karlsruhe: Vom Faszinosum Katze
Lesung der GEDOK im Sonntagscafé

Um auch andere an ihrer Faszination teilhaben zu lassen, lesen Franziska Joachim, Irmentraud Kiefer, Hedi Schulitz und Sabine Stern am Sonntag, 16. Februar, um 11 Uhr, Texte aus der neuen Anthologie "Feline Texturen – ein Katzenbuch". Die Veranstaltung findet im Internationalen Begegnungszentrums in der Kaiserallee 12 d im Rahmen der Reihe Sonntagscafé statt. Inhalt des neuen Sammelwerks ist die Hauskatze, die von jeher die Fantasie der Menschen in Wort, Bild und Musik beflügelt. So auch die insgesamt zwölf Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe sowie zwei Nachwuchstalente, die sich für die im Zeitschnur Verlag der Fächerstadt herausgebrachte Katzenanthologie zusammenfanden. Mit ihren Texten wollen sie dem Rätselhaften und Verrückten der Samtpfoten nahe kommen. Einlass ist bereits um 10.30 Uhr.
 
 

 
Deutschland in der Südsee
Vortrag am Dienstag, 4. Februar, 19 Uhr

Freiburg. Hermann Hiery von der Universität Bayreuth spricht am Dienstag, 4. Februar, um 19 Uhr über „Deutschland in der Südsee – Ergebnisse kolonialer Politik und Verwaltung“. Der Vortrag findet im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt.

Nach einer Einführung in die deutsche Kolonialverwaltung in der Südsee und der Rolle von Freiburg widmet sich Hiery insbesondere dem sogenannten Massaker von St. Paul. Auf einer Missionsstation im heutigen Papua-Neuginea wurden am 13. August 1904 zehn Nonnen, Brüder und Patres von der einheimischen Bevölkerung, den Quaget, getötet. Weltweit erregte dieser Vorfall Aufsehen. Doch was waren die Gründe für diese Tat? Aktuelle Forschungen werfen ein neues Licht auf das damalige Geschehen. Interessierte zahlen 3 Euro Eintritt.
 
 

 
Spuren des Verlassens
Zum künstlerischen Blick auf Archiv-Bilder

Am Montag, 3. Februar um 19 Uhr lädt die Katholische Akademie Freiburg zu Vortrag und Gespräch im Zusammenhang mit der Ausstellung von Ulrike Weiss „Paradies und Verlust“ ein. Die Kulturwissenschaftlerin Sarah Dornhof, Berlin/Paris befasst sich in ihrem Vortrag „Spuren des Verlassens. Zum künstlerischen Blick auf Archiv-Bilder“ mit folgenden Fragen: Wie gestalten und verwenden Kunstschaffende das aufgefundene Material, um Erinnerungen und Geschichten aufzuspüren und wachzuhalten? Welche neuen Bilder und Geschichten können aus dem Zusammentreffen von Archiv-Materialien und ihrer künstlerischen Interpretation entstehen? Im Anschluss an ihren Beitrag wird Dornhof im Gespräch mit der Freiburger Künstlerin Ulrike Weiss konkret die Wechselwirkungen von Kunst, Bild und Dokument ausloten und anhand der aktuellen Ausstellung beispielhaft aufzeigen, wie sich die Arbeit mit Archiv-Materialien im Bereich der Kunst gestalten kann.

Der Eintritt beträgt 6,- €, ermäßigt 3,- €. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.

Die Kunstwerke von Ulrike Weiss sind noch bis 7. Februar 2020, Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.30 Uhr, in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, zu sehen.
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Warum das Dorf Zukunft hat
Von gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land

Viele auf dem Land fühlen sich derzeit „abgehängt“. Wie können gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land (wieder) hergestellt werden? Und was bedeutet das für die Rolle der Kirche in den Dörfern? Diesen Fragen widmet sich der Experte für Dorfentwicklung und ländlichen Raum, der Humangeograph Gerhard Henkel in seinem Vortrag am Donnerstag, 6. Februar um 19 Uhr unter dem Titel „Rettet das Dorf! Was jetzt zu tun ist“ in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Anschließend diskutiert Henkel gemeinsam mit Landvolkpfarrer Thomas Dietrich vom Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg, der Bürgermeisterin der Gemeinde Freiamt, Hannelore Reinbold-Mench, und Ursula Knoll-Schneider, Dekanatsrat Acher-Renchtal.

Vortrag und Diskussion finden in Zusammenarbeit mit der Katholischen Landvolk Bewegung in der Erzdiözese Freiburg statt.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.
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Archäologie aktuell – Krieg schafft Frieden?
„Krieg schafft Frieden?“ ist der Titel einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 29. Januar, um 19 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Sie bildet den Auftakt für die Reihe „Archäologie Aktuell“, bei der renommierte Fachleute zur Diskussion eingeladen sind. Ob Krieg tatsächlich zum Frieden führen kann, diskutieren Isabelle Deflers, Expertin für Militärgeschichte der Neuzeit aus Freiburg, Gabriele Wesch-Klein, Professorin für Alte Geschichte in Heidelberg und Theodor Ziegler vom Evangelischen Friedensforum Baden, Algolsheim. Sie nehmen die Frage nach dem „Gerechten Krieg“ in den Blick und die Rolle, die dem Militär dabei zukommt, in der Vergangenheit ebenso wie in der Zukunft.

Die Podiumsdiskussion veranstaltet die Katholische Akademie Freiburg und das Archäologische Museum Colombischlössle anlässlich der Ausstellung "Der römische Legionär – Weit mehr als ein Krieger". Der Eintritt ist frei.
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Vom Umgang mit Macht in der Kirche
Würde und Berufung als Grundlage kirchlichen Lebens

In der Reihe „Kirchenvisionen“ spricht am Freitag, 17. Januar um 19:30 Uhr der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf im Robert-Schlund-Saal, Thomas-Morus-Burse, Kappler Straße 57, Freiburg. In seinem Vortrag „Eine priesterliche Gemeinschaft (LG 11). Würde und Berufung als Grundlage kirchlichen Lebens“ problematisiert Bischof Kohlgraf die Konzentration von Macht und Autorität in der katholischen Kirche auf wenige Amtsträger und zeichnet eine Zukunftsvision der Kirche, in der alle Gläubigen berufen sind.

Die Katholische Akademie Freiburg veranstaltet die Reihe „Kirchenvisionen“ gemeinsam mit der Katholischen Hochschulgemeinde Littenweiler/PH Freiburg, den Studienbegleitungen für Theologiestudierende im Karl-Rahner-Haus Freiburg und dem Diözesanrat in der Erzdiözese Freiburg.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.
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VORTRAG | Let’s face it. Head studies by Rubens and Van Dyck
Vortrag zur Ausstellung „Van Dyck“ von Nico van Hout, Leiter Sammlungsforschung, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten

Studienköpfe waren selbstverständlicher Teil der Werkstattpraxis und zugleich gesuchte Sammlungsobjekte. Sie dienten nicht nur als Vorlage für Historienbilder, sondern wurden auch als Ausdruck künstlerischer Spontaneität geschätzt. Im bewusst freien Farbauftrag verwischt sich oft die individuelle künstlerische Hand – für Kunsthistoriker heute eine Herausforderung in der sicheren Zuschreibung. Nico van Hout, Sammlungsleiter und Kurator für Gemälde des 17. Jahrhunderts am Koninklijk Museum voor Schone Kunsten (KMSKA) in Antwerpen, forscht bereits seit vielen Jahren zu diesem Thema. Seine Ergebnisse werden in Kürze als Teil des „Corpus Rubenianum“ veröffentlicht und im Rahmen dieses Vortrags vorab dem Münchner Publikum vorgestellt.

MI 15. JANUAR | 18.30 | Alte Pinakothek München, Rubenssaal

Eintritt frei | In englischer Sprache
 
 



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