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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | „Bodies in Flux“ und „Schwebende Realität“ | Neue Ausstellungen in den Morat-Hallen
Ab Freitag, 18. September, sind zwei neue Ausstellungen in den Morat-Hallen zu sehen. „Bodies in Flux“ von Jieun Choi beschäftigt sich mit der Darstellung des menschlichen Körpers und ist bis Sonntag, 8. November, in der Städtischen Galerie ausgestellt. Mit „Schwebende Realität“ eröffnet in der Halle Nord eine Gruppenausstellung, die Malerei, Video und räumliche Arbeiten von Ye Qian, Fangchao Bi und Qiuning Zhu verbindet. Sie ist bis Sonntag, 25. Oktober, zu sehen. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 18. September, um 18 Uhr statt. Sie ist Teil der Nocturne – dem Ausstellungsrundgang durch die Freiburger Kunsträume.
Die Ausstellung „Bodies in Flux“ in der Städtischen Galerie zeigt den menschlichen Körper als wandelbares, fragmentiertes und zugleich komplexes Gefüge. Jieun Choi lotet in ihren Arbeiten das Spannungsfeld zwischen persönlicher Erinnerung, Gefühlen und kollektiver Identität aus und setzt Körperfragmente zu neuen, oft mehrdeutigen Konstellationen zusammen. Die gezeigten Bilder und Kompositionen arbeiten mit abstrahierten, fließenden Figuren, reduzierten Gesichtern und einer warmen, zurückgenommenen Farbpalette. Die sich zum Teil überlagernden Figuren schaffen Räume für Betroffenheit, Intimität und Reflexion. Axel Heil, Professor an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, wird in die Arbeit der Künstlerin einführen. Jieun Choi wurde 1992 in Seoul geboren und lebt und arbeitet in Karlsruhe. Sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und war Meisterschülerin bei Professorin Corinne Wasmuht.
Die Gruppenausstellung „Schwebende Realität“ der aus China stammenden Künstler*innen Ye Qian, Fangchao Bi und Qiuning Zhu zeigt Malerei, Video und räumliche Arbeiten. Durch feine Verschiebungen von Bild, Zeit und Raum bringen die drei Künstler*innen vertraute Wirklichkeiten ins Wanken. Ye Qian entwickelt mit schwarzem Humor surreale Bildwelten. Fangchao Bi macht in seinen Videoarbeiten Dauer, Veränderung und Verschwinden erfahrbar. Qiuning Zhu verbindet Siebdruck und buchbinderische Techniken zu beweglichen Bildträgern und untersucht das Verhältnis von Malerei, Raum und Betrachtung.
Zusätzlich zu den Ausstellungen findet am Freitag, 23. Oktober, um 20 Uhr ein Konzert von Evolving TD mit Christian Dierstein (Percussion) und Andreas Fervers (Live-Elektronik) statt. Der Eintritt kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.
Der Eintritt zu beiden Ausstellungen ist frei. Die Öffnungszeiten sind Donnerstag und Freitag von 16 bis 19 Uhr und Samstag sowie Sonntag von 11 bis 17 Uhr. An Feiertagen sind die Städtische Galerie und die Halle Nord geschlossen. Mehr Informationen gibt es unter freiburg.de/morathallen. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 14. bis 20. September | (Kalenderwoche 38)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
NOCTURNE
Eine besondere Nacht im Zeichen von Kunst und Sport: Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, und das PEAC Museum laden am Freitag, 18. September, von 18 bis 24 Uhr gemeinsam zur NOCTURNE ein. Neben kostenfreien Kurzführungen um 18.30, 19.30 und 20.30 Uhr durch die aktuelle Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ erwartet die Besuchenden ein sportliches Programm mit Rekord-Lauf durchs Treppenhaus, einer Sport-Dress-Fotostation und vielem mehr. Um 18 Uhr kann im SCHAU_Raum des Museums das digitale Gespräch mit dem Künstler Marcel van Eeden und der Kunsthistorikerin Birgit Hopfener über künstlerische Geschichtsforschung auf der Leinwand verfolgt werden. Der Online-Zugang erfolgt unter: www.meet.freiburg.de/b/rooms/yox-nur-e7m-het/join. Ab 22 Uhr wird’s dann tanzbar im Haus bei der After Party mit einem DJ-Live-Set von Maroga und Drinks von La Terrazza ad Arte. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Augustinermuseum
Welte-Konzert: Werke von Franz Liszt
Beim Welte-Konzert im Augustinermuseum am Augustinerplatz trifft Musikgenuss auf technische Raffinesse. Wolfgang Huller stellt am Samstag, 19. September, um 11 Uhr die Funktionsweise des Reproduktionsflügels der Freiburger Firma M. Welte & Söhne vor. Zu hören sind Werke des Komponisten und Pianisten Franz Liszt. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist in der WelteLounge.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 20. September, um 10.30 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Die Geheimnisse der römischen Heilkunst
Skalpell, Salbe und Segen: Bei der Führung am Sonntag, 20. September, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geht es um die Heilkunst im alten Rom. Mit der Archäologin Maya Sandhaas tauchen die Teilnehmenden ein in eine Welt, in der antike Chirurgie auf die Kraft der Kräuter und den Beistand der Götter traf. Sie erfahren wie römische Ärzte Wunden versorgten, welche Rolle die Thermen für die Gesundheit spielten und entdecken dabei die Wurzeln unserer modernen Medizin. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum Natur und Mensch
Workshop am Weltacker Freiburg
Das Museum Natur und Mensch und der Verein Weltacker Freiburg laden Familien mit Kindern ab sechs Jahren am Sonntag, 20. September, von 14 bis 16 Uhr zu einem Workshop ein. Ackerböden sind unsere Lebensgrundlage. Doch die Menschen weltweit verbrauchen unterschiedlich viel davon: Manche bauen Pflanzen an, um daraus Treibstoff zu gewinnen oder Tiere zu füttern, während andere nicht genügend Nahrungsmittel zum Essen haben. Ist das fair? Auf dem Weltacker widmen sich die Teilnehmenden dieser Frage und bereiten gemeinsam leckere, faire Speisen zu. Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung „Voll unfair!“. Die Teilnahme ist kostenfrei, Spenden sind willkommen. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Treffpunkt ist die Bushaltestelle „Mundenhof Wirtgebäude“. | | | | | |
| | | | | | 20 JAHRE FREIBURGER JUGENDFOTOPREIS | Jubiläumsausstellung
Sichtbar machen, was Kinder und Jugendliche fotografieren und welche Ideen sie entwickeln, wenn sie sich mit einem Thema auseinandersetzen. Dieses Ziel hatte sich vor 20 Jahren der Freiburger Jugendfotopreis gesetzt: Eine gute Gelegenheit, um zurückzublicken auf diese Form einer kontinuierlichen Förderung jugendlicher Medienarbeit (unter dem Dach von Kommunikation und Medien e.V.). Überzeugend sind nicht nur die jährlich steigenden Einreichungen, sondern vor allem deren ästhetische Qualität. In dieser Jubiläumsausstellung werden vor allem Fotos von Mehrfachteilnehmer*innen gezeigt, von denen einige mittlerweile beruflich im Bereich Fotografie tätig sind.
Di 15.09. – So 27.09.
Galerie im Alten Wiehrebahnhof
Vernissage: Di 15.09., 18:00 | | | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 7. September bis 13. September | (Kalenderwoche 37)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
Ferienangebot für Kinder: Ab aufs Spielfeld!
Auf die Plätze, fertig... los! Beim Ferienprogramm am Donnerstag, 10. September, um 10.30 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, entdecken Kinder von sechs bis sieben Jahren die Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“. Dabei heißt es: hinschauen, ausprobieren und hinterfragen. Was bedeuten Spielregeln im Sport und Alltag? Müssen Bälle rund sein? Wozu einen Turnschuh auf dem Kopf balancieren? Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich bis Montag, 7. September, unter museumspaedagogik@freiburg.de.
Archäologisches Museum Colombischlössle,
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Augustinermuseum
Aktionstag: Tag des offenen Denkmals
Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, von 10 bis 17 Uhr öffnen das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, und erstmals auch das Augustinermuseum am Augustinerplatz bei freiem Eintritt ihre Türen. Bei spannenden Führungen und Mitmachaktionen erkunden Groß und Klein die historischen Gebäude und finden heraus, warum Denkmale heute so wichtig sind. Das diesjährige Motto lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Es soll aufzeigen, wie Denkmale Infrastrukturen tragen, prägen und ermöglichen – in Vergangenheit und Gegenwart. Das vollständige Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles.
Museum Natur und Mensch
Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. | | | | | |
| © Mathilde Tijen Hansen | | | | | Zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz - Ausstellung "Gute Aussicht | Das Kunstmuseum Karlsruhe setzt anlässlich des „1. Festivals der Fotografie, Poesie und KI“ (9.–13. September 2026) in Neustadt an der Weinstraße seine Kooperation mit „gute aussichten“, dem renommierten Nachwuchsförderpreis für junge Fotografinnen und Fotografen in Deutschland, fort.
Vom 10. September bis 25. Oktober 2026 präsentiert es im Projektraum die Gruppenausstellung „gute aussichten – analog*digital*synthetisch*“: Die Arbeiten von Maximilian Gessler, Mathilde Tijen Hansen, NiKA, Vanessa Amoah Opoku und Robin C. Wolf bewegen sich im Spannungsfeld zwischen künstlerischer und Künstlicher Intelligenz.
In „Das analoge und das digitale Grau“ (2025) demonstriert Maximilian Gessler den Verlust von Details in der digitalen Fotografie, während Vanessa Amoah Opokus KI-Videoarbeit „Nichts als Solide“ (2021) einen poetisch anmutenden Spaziergang durch eine Stadtlandschaft zeigt. Dass ein Stadtbild mittels analoger Fotografie nichts an Sogwirkung verloren hat, wird an Mathilde Tijen Hansens Schwarzweiß-Serie „Sonnenallee“ (2024) deutlich.
Robin C. Wolf dreht den Spieß schließlich um, wenn er in seiner Arbeit „Prompt: Me“ (2024) in die Rolle der KI schlüpft und aus den „Prompts“ Anderer Objekte, Collagen und ein Triptychon kreiert. In ihrer Videoinstallation „digital_dopamine“ (2024) fokussiert NiKA auf die Mechanismen der Sozialen Medien und erprobt diese in verschiedenen Rollen.
zum Bild oben:
Immer noch relevant: Rein analoge Fotografie, hier im Rahmen der Serie "Sonnenallee" von 2024 der Künstlerin Mathilde Tijen Hansens
© Mathilde Tijen Hansen | | Mehr | | | |
| | | | | | Farbenfrohe Vielfalt im Wintergarten der Wilhelma | Chili-Ausstellung bringt Farbe und Schärfe in den Spätsommer
Von mild und fruchtig bis rekordverdächtig scharf: Ende August 2026 hat in der Wilhelma die diesjährige Chili-Ausstellung begonnen. Im Wintergarten der historischen Gewächshauszeile präsentieren die Gärtnerinnen und Gärtner des Zoologisch-Botanischen Gartens eine Vielfalt von rund 80 Chilisorten sowie mehrerer Wildformen. Inmitten des üppigen Grüns von Bananenstauden und Palmen leuchten ihre Früchte in Gelb, Orange, Rot, Violett und beinahe Schwarz. Wilhelma-Gärtnerin Fenja Baumgärtner zeigt sich zufrieden: „Für viele Pflanzen war die Hitze der vergangenen Wochen eine große Beanspruchung. Unseren Chilis haben die hohen Temperaturen aber nicht geschadet – ganz im Gegenteil. Sie sind besonders gut gewachsen. Dieses Jahr haben wir außerdem einige Sorten im Programm, die wir schon lange nicht mehr gezeigt haben, deren Samen aber noch bei uns lagerten. So haben wir zum Beispiel wieder Pflanzen der Sorte Capsicum annuum Spanish Pepper Yellow oder der Wildform Capsicum eximium herangezogen.“ | | Mehr | | | |
| | | | | | Schwarzwaldbereich im Augustinermuseum wochenweise geschlossen | Immersive Rauminstallation noch bis Sonntag, 6. September, zu sehen
Der Schwarzwaldbereich im Augustinermuseum wird ab Montag, 7. September, umgestaltet. An Samstag, 10. Oktober, ist er wieder für Besuchende zugänglich.
Noch bis Sonntag, 6. September, können sich Gäste hier einem traditionellen Hochzeitszug anschließen oder durch verschneite Winterlandschaften stapfen. In einer immersiven Rauminstallation erwachen Gemälde und Objekte aus der Sammlung um sie herum zum Leben. Sie erzählen von regionalem Brauchtum, handwerklichen Innovationen, Umweltthemen und der Entwicklung des Tourismus. | | | | | |
| © Stadtarchiv Karlsruhe | | | | | "Weinbrenners verlorene Bauten" | Kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs
Eine kleine Ausstellung im Foyer des Stadtarchivs von Dienstag, 1. September 2026, bis Donnerstag, 28. Januar 2027, zeigt anhand von Fotos und Grafiken verschwundene Bauten Weinbrenners. Anlässlich dessen 200. Todestags erinnert die Ausstellung an Weinbrenners große Werkvielfalt. Jenseits des wiederhergestellten Marktplatzes mit seinen vorbildlichen klassizistischen Bauten blieb davon fast nichts erhalten.
Rund 25 Jahre wirkte Friedrich Weinbrenner (1766-1826) als badischer Baudirektor in Karlsruhe und hatte dabei unterschiedlichste architektonische Aufgaben. Er war verantwortlich für die Schaffung repräsentativer Gebäude für die aufstrebende Residenzstadt, darunter das erste Hoftheater am Schlossplatz, entwarf vornehme Palais, war zuständig für Infrastrukturbauten und errichtete zahlreiche bürgerliche Wohnhäuser.
Die Foyerausstellung kann innerhalb der Öffnungszeiten des Stadtarchivs in der Markgrafenstraße 29 kostenfrei besucht werden.
zum Bild oben:
Symbolbild zur Foyerausstellung "Weinbrenners verlorene Bauten" im Stadtarchiv Karlsruhe
© Stadtarchiv Karlsruhe | | Mehr | | | |
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