|

Lesungen, Vorträge und Diskussionen
Elke Heidenreich (c) Leonie v. Kleist | | | SONST NOCH WAS! | Lesung mit Elke Heidenreich und Hans Zippert
Im Rahmenprogramm zur Ausstellung „Bernd Pfarr. KNOCHENZART. Bilder von Tieren und Engeln“ begrüßt das Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst am Dienstag, dem 10. Dezember 2024, um 19.30 Uhr die beiden Autoren Elke Heidenreich und Hans Zippert. Elke Heidenreich wird aus ihrem Buch „Sonst noch was!“, Hans Zippert aus seinem Buch „Wenn Tiere verreisen“ lesen. Beide Bücher illustrierte Bernd Pfarr. Einige dieser Illustrationen sind im Original - neben Cartoons und Comics des Künstlers - in der aktuellen Werkschau zu sehen.
Karten für die Lesung sind für 26,- € an der Museumskasse (Dienstag – Sonntag, 11 – 19 Uhr) erhältlich. Vorbestellungen werden unter +49 (0)69 / 212 30161 und caricatura.events@stadt-frankfurt.de angenommen.
Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main | | | | |
| | | | Der Dezember im Literaturhaus Freiburg | Herzlich willkommen zum Diskurs-Festival Osteuropäische Perspektiven, das nach einem großen Auftakt im Museum für Neue Kunst und der Katholischen Akademie (5.12.) zu literarischen Erkundungen ins Stadttheater einlädt (6.12.): Die Dichterinnen Iryna Shuvalova und Ulrike Almut Sandig stellen im Gespräch mit der Mitherausgeberin Claudia Dathe den Band „Den Krieg übersetzen. Gedichte aus der Ukraine“ vor.
Im Anschluss lesen die in Kyjiw geborene und heute in Berlin lebende Autorin Katja Petrowskaja sowie ihre Kolleginnen Volha Hapeyeva aus Belarus und Katarína Kucbelová aus der Slowakei, die gemeinsam mit ihrer Übersetzerin Eva Profousová nach Freiburg reist. Zum Abschluss erklingen Gedichte aus dem neuen Band „Chronik des eigenen Atems“ des ukrainischen Friedenspreisträgers Serhij Zhadan.
„Durchs Bücherjahr mit ...“ geht es Mitte Dezember mit Bärbel Schäfer, Max Siebenhaar, Charlotte Steinweg und Birgit Güde, die bei Punsch, Plätzchen und einem reich gedeckten Büchertisch ihre Lieblingslektüren des Jahres empfehlen (11.12.).
Zu weiteren Entdeckungen und Gesprächen kurz vor den Feiertagen laden unsere neuen Ausgaben von Buchclub und Literarischem Werkstattgespräch ein (beides am 12.12.); die offene Druckwerkstatt Riso Club ist bereits ausgebucht (3.12.).
Willkommen zum weihnachtlich knisternden Saisonfinale!
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel | | | | |
| | | | Osteuropäische Perspektiven | Literatur, Geschichte und Politik für ein Europa der Zukunft
Mittel- und osteuropäischen Perspektiven auf Europa stehen im Mittelpunkt eines Diskursfestivals, das aktuelle Fragen zu Demokratie, Frieden und Freiheit beleuchtet. Es widmet sich der Frage, welche Hoffnungen mittel- und osteuropäische Länder mit Europa verbinden und wie der Westen diese aufgreifen kann. Im Zentrum steht dabei die Begegnung mit Autorinnen aus verschiedenen osteuropäischen Ländern, die aus ihren Werken lesen. Dazu kommen Gespräche mit Übersetzerinnen und Menschen, die als „Brückenbauer“ zu den Kulturen Osteuropas die Geschichte und Gegenwart analysieren und diskutieren werden.
Der Auftakt findet am Donnerstag, 5. Dezember um 15 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, statt und wird per Livestream übertragen. Weitere Lesungen und Gespräche sind am 6. Dezember im Theater Freiburg geplant.
Die Veranstaltung ist das Ergebnis einer Netzwerkarbeit der Katholischen Akademie Freiburg, des Literaturhauses Freiburg, des Theater Freiburg und der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Museum für Neue Kunst Freiburg, dem Colloquium politicum und dem Institut für Neuere und Osteuropäische Geschichte der Universität Freiburg.
Weitere Infos und Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de | Mehr | | | |
| | | | Freiburger Andruck: „Als wir Schwestern waren“ | Lesung und Gespräch mit der Übersetzerin Yvonne Eglinger am 21. November um 19.30 Uhr im Literaturhaus Freiburg
Zur Literaturszene Freiburgs gehören nicht nur Autorinnen und Autoren, sondern auch bedeutende Übersetzerinnen und Übersetzer. Auch ihre Arbeiten stellt die Lesereihe Freiburger Andruck vor. Beim nächsten Termin am Donnerstag, 21. November, steht Yvonne Eglingers aktuelle Übersetzung „Als wir Schwestern waren“ des Romans „When We Were Sisters“ von Fatimah Asghar im Mittelpunkt. Die vierte und letzte Lesung der Andruck-Reihe in diesem Jahr beginnt um 19.30 Uhr im Literaturhaus, Bertoldstraße 17.
Dabei kommt Yvonne Eglinger über ihre Übersetzungsarbeit und das für den National Book Award nominierte und mit dem Carol Shields Prize ausgezeichnete Werk ins Gespräch mit Asmâa Reuter. In „When We Were Sisters“ erkundet die US-amerikanische Autorin Fatimah Asghar in unverwechselbar poetischem Ton das Leben und die Beziehungen dreier muslimischer Schwestern in den USA. Nach dem Tod ihres alleinerziehenden Vaters bleiben Kausar, Aisha und Noreen als Waisen zurück. Sie suchen nach den eigenen Wurzeln, erforschen ihre Identität und wagen neue Wege abseits traditioneller Frauenbilder.
Eglinger, 1988 in Essen geboren, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und übersetzt Belletristik sowie Sachbücher aus dem Englischen und Französischen. Sie übertrug bisher Werke unter anderem von Jacqueline Woodson, Margaret Atwood und Alice Zeniter ins Deutsche.
Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Reihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren sowie Übersetzerinnen und Übersetzern vor.
Der Eintritt kostet neun Euro, ermäßigt sechs Euro. Tickets gibt es beim BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Straße 229 oder unter www.reservix.de, 01806-700733. | Mehr | | | |
| | | | LottEmma. Zwei Frauen. Ein Schicksal. | Szenisch-musikalische Lesung im Centre Culturel Français Freiburg
Am Mittwoch, den 20. November um 19.30 Uhr wird es eine szenisch-musikalische Lesung im Centre Culturel Français geben. Hierbei geht es um einen Einblick in den künstlerischen Schaffensprozess der Theaterproduktion LottEmma. Zwei Frauen. Ein Schicksal.
Die szenisch-musikalische Lesung gewährt einen Einblick in den kreativen Schaffensprozess der Produktion LottEmma: ein Theaterstück, welches auf den Tagebucheinträgen von Lotte Teipel während des Zweiten Weltkrieges basiert. Lotte flieht am Ende des Krieges vor der Invasion der Russen. In dem Theaterstück wird parallel die Flucht der Französin Emma vor den Nationalsozialisten erzählt. So entsteht „LottEmma“.
Die szenische Lesung integriert Erkenntnisse und Überlegungen aus dem Schattentheaterlabor, das im Oktober in Freiburg stattfand. Unter der künstlerischen Leitung der Compagnie du Rhin Supérieur beschäftigten sich rund fünfzehn TeilnehmerInnen mit der Frage, wie Gräueltaten und Menschenmassen durch die Techniken des Schattentheaters dargestellt werden können. Nach der Aufführung ist das Publikum herzlich eingeladen, mit den Mitgliedern der Compagnie und des Historischen Vereins über das Stück und Ihre eigenen Erfahrungen sowie über die Frage der Erinnerungskultur zu diskutieren.
Eintritt: € 9 | € 6 | Sprache: F/D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. In Kooperation mit: Compagnie du Rhin Supérieur. Mit der freundlichen Unterstützung des deutsch-französischen Bürgerfonds und der Baden-Württemberg Stiftung. | | | | |
| Text trifft Ton gibt allerlei Anregungen © Makiko | | | Lesung mit Musik: "Text trifft Ton" gibt allerlei Anregungen | "Kultur im Bürgersaal" in Grötzingen
Am Mittwoch, 20. November 2024, um 19 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher des Bürgersaals im Rathaus Grötzingen ein besonderer Abend: Mit allerlei Anregungen im Gepäck lädt das literarisch-musikalische Trio "Text trifft Ton" zu "Kultur im Bürgersaal" ein.
Andrea Sauermost und Mathias Tröndle lesen eine Auswahl von Gedichten und Geschichten aus ihrem Fundus der vergangenen zehn Jahre vor. Die literarischen Zeugnisse von gestern und heute beleuchten politische, gesellschaftliche und persönliche Ereignisse und Veränderungen. Rilke, Borchert, Böll, Fried oder Kästner kommen dabei ebenso zu Wort wie Masha Kaleko oder Hilde Domin. Für den musikalischen Ton sorgt Steffen Kinz mit Gitarre und Gesang.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei, Spenden sind willkommen.
| Mehr | | | |
| © Carolin Windel | | | Lesung: Mithu Sanyal "Antichristie" | Am Mittwoch, 20. November 2024, von 19:00 bis 20:30 Uhr, lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe im Neuen Ständehaus zu einer spannenden Lesung mit Autorin Mithu Sanyal ein. Unter dem Titel "Antichristie" wird Sanyal aus ihrem neuesten Werk lesen, das sich mit Themen wie Kolonialismus, Macht und Gender auseinandersetzt. Der Eintritt beträgt 12 Euro (ermäßigt 10 Euro).
London 2022, die Königin ist tot! An den Trauernden vorbei rennt Durga: internationale Drehbuchautorin, Tochter eines Inders und einer Deutschen, und voller Appetit auf Rebellion und Halluzinationen. Durga soll an einer Verfilmung der überbritischen Agatha-Christie-Krimis mitarbeiten. Doch auf einmal ist es 1906, und sie trifft indische Revolutionäre, die keineswegs gewaltfrei wie Gandhi kämpfen. Und dann explodiert die erste Bombe. Was wäre richtiger Widerstand in einer falschen Welt?
Mithu Sanyal, 1971 in Düsseldorf geboren, ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin und Kritikerin. Ihr Sachbuch "Vulva. Das unsichtbare Geschlecht" erschien 2009, gefolgt von "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens" im Jahr 2016. Ihr Debütroman "Identitti" wurde 2021 veröffentlicht und war auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Er erhielt den Literaturpreis Ruhr sowie den Ernst-Bloch-Preis 2021 und thematisiert Identitätspolitik. In "Antichristie" erweitert Sanyal ihren Fokus und fragt nach den Auswirkungen des Kolonialismus und der Gewalt in uns allen.
Die Lesung findet im Lesecafé der Stadtbibliothek Karlsruhe statt und ist eine Kooperation zwischen der Stephanus Buchhandlung und der Stadtbibliothek Karlsruhe. Tickets sind in der Stephanus Buchhandlung oder online erhältlich. | Mehr | | | |
| | | | Ende November im Literaturhaus Freiburg | Nach vier begeisternden Festivaltagen mit großartigem Publikumszuspruch beim 38. Freiburger Literaturgespräch freuen wir uns am kommenden Montag auf eine „Große Pause“ mit der Autorin Katharina von der Gathen, die mit Lehrer*innen, Eltern und Multiplikator*innen über ihr Buch „Radieschen von unten“ ins Gespräch kommt (18.11.). Die Freiburger Übersetzerin Yvonne Eglinger stellt am Donnerstag im Rahmen der Reihe „Freiburger Andruck“ Fatimah Asghars Roman „Als wir Schwestern waren“ vor, den sie aus dem Englischen übertragen hat (21.11.).
Zu Entdeckungen und Diskussionen laden die neuen Ausgaben von Buchclub und Literarischem Werkstattgespräch ein (beides am 28.11.).
Leider musste Rachel Cusk ihre geplante Lesereise aus gesundheitlichen Gründen absagen (19.11., entfällt!). Wir bemühen uns um einen Ersatztermin im neuen Jahr und informieren Sie an dieser Stelle.
Mit herzlichen Grüßen
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel | Mehr | | | |
|
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104
|
|
|