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Museums - und Ausstellungstipps

Grötzinger Galerie
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
 
Grötzinger Galerie "Kunstfachwerk N6" feiert fünften Geburtstag
Auf Initiative des "Freundeskreis Badisches Malerdorf" (FBM) und in Trägerschaft der Stadt Karlsruhe – Ortsverwaltung Grötzingen besitzt Grötzingen seit fünf Jahren einen angemessenen Ausstellungsraum.

Die Galerie "Kunstfachwerk N6" liegt zentral im Ort. Im Erdgeschoss befinden sich vier Räume, die genügend Platz für Kreatives bieten. Die Vereine Freundeskreis Badisches Malerdorf, Foto-Medien-Kunst sowie die Ortsverwaltung Grötzingen und die TaschenSpieler organisieren und präsentieren dort Ausstellungen, Lesungen, Theater und weitere Kleinkunst.

Dieses Jubiläum wird am letzten November-Wochenende gebührend gefeiert mit etlichen Programmpunkten und einer gemeinsamen Ausstellung des Freundeskreises und Foto-Medien-Kunst. Los geht es am Freitag, 29. November 2024, um 18 Uhr im "Kunstfachwerk N6", Niddastr. 6, in Grötzingen.

Das Programm am 29. November

Begrüßung Karen Eßrich, Ortsvorsteherin Grötzingen
Rückblick und Ausblick mit Dr. Wolfgang Wegner (FBM), Brigitte Nowatzke-Kraft (Künstlerin), Thomas Schwarz (Foto-Medien-Kunst) und Karen Eßrich
Musik: Funky Valentine

Öffnungszeiten und Eintritt

Samstag, 30. November, 17 bis 21 Uhr
Sonntags, von 1. bis 15. Dezember, von 14 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Am Sonntag, 1. Dezember, können sich Besuchende auf folgendes Programm freuen: Um 11:30 Uhr startet die Jubiläums-Matinée mit "Quatuor Avium" im Bürgersaal des Grötzinger Rathauses.

Das von den Bratschistinnen Akiko Sato und Sibylle Langmaack gegründete "Quatuor Avium" ist eine besondere Art von Streichquartett. Im Zentrum stehen zwei Bratschen, zu denen sich Violine (Felix Treiber) und Violoncello (Norbert Ginthör) gesellen. Dieses ungewöhnliche Format kreiert einen ganz eigenen warmen Streicherklang, den auch einige Komponisten aus der Zeit der Wiener Klassik zu schätzen wussten.

Mit Quartetten von Franz A. Hoffmeister und Giuseppe Cambini präsentiert das Quatuor Avium zwei ansprechende Originalwerke aus dieser Zeit für diese Streichquartett-Formation. In die Gegenwart führt Felix Treibers 2020 eigens für das Quatuor Avium geschriebenes Quartett. Den Abschluss der Matinee bilden Sätze aus Antonín Dvořáks Streichquartett-Zyklus mit dem malerischen Titel „Zypressen“: ein Liederzyklus, den der Komponist selbst später in Streichquartettsätze umwandelte.

Geschichte trifft Geschmack – barocke Lesung um 15 Uhr

Im Bürgersaal findet ebenso die barocke Lesung mit Susanne Hilz-Wagner am Sonntag, 1. Dezember, aber um 15 Uhr statt. Wie macht man Kultur populär? Man nehme ein interessantes Thema wie etwa "Ess- und Trinkkultur" und stellt mit über 1100 Abbildungen auf 480 Seiten einige Hundert Kultureinrichtungen aus allen Regionen, zeitlichen Epochen und mit allen sozialen Schichten in unserem Bundesland vor.

Neben einer Reise durch die Jahrtausende kommt die Autorin und Herausgeberin Susanne Hilz-Wagner in Grötzingen an. So stellt sie ein bis dato noch nie zuvor veröffentlichtes Rezept der Markgräfn Augusta Maria vor, die nach dem Tod ihres Gatten im Schloss Grötzingen lebte. Sie berichtet auch vom großen Heimführungsfest nach ihrer Hochzeit im Elternhaus Schleswig-Holstein in ihre künftige Wohnstatt, in das Schloss Karlsburg und was man dabei alles verspeiste. Ein Versucherle aus der Hofküche ist angedacht.

Lesung und Performance: "DODO, DADA und DU – Dadaismus"

"DODO DADA und DU" heißt es auch am Sonntag, 1. Dezember, um 19 Uhr bei der Dadaismus–Lesung und Performance mit den TaschenSpielern im "Kunstfachwerk N6". Was ist Dada? Eine der wildesten und revolutionärsten Kunstrichtungen der Moderne. Aber Dada war mehr als nur Bürgerschreck und Nonsens. Dada war der kalkulierte Nihilismus in einer von Krieg und Krisen erschütterten Zeit. Kommt uns das nicht bekannt vor?

Die freie Theatergruppe TaschenSpieler nimmt Sie mit auf eine Tour durch eine kurzlebige aber faszinierende Kunstrichtung. Sie hören das allererste Dada-Gedicht wie zum ersten Mal und machen sogar selbst dadaistische Kunst: "Hat Ihr Handy eine Worterkennung?"

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.

zum Bild oben:
Das Grötzinger Rathaus, in dem die Ortsverwaltung untergebracht ist.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin
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Weihnachtsausstellung im Pfinzgaumuseum
"Achtung Zugdurchfahrt!" Spielzeugeisenbahnen in Betrieb

Bereits zum 17. Mal heißt es in diesem Jahr im Pfinzgaumuseum "Achtung Zugdurchfahrt!". Vom ersten bis dritten Adventswochenende – während vor der Karlsburg der Weihnachtsmarkt stattfindet – drehen im Museum bunte Spielzeugeisenbahnen ihre Runden. Hunderte Kinder aus Durlach und Karlsruhe haben die Weihnachtsausstellung im Pfinzgaumuseum schon mit ihren Müttern und Vätern, Omas und Opas, Onkeln und Tanten besucht. Auch in diesem Jahr freut sich das Museumsteam auf eine begeisterte Schar von kleineren und größeren Kindern.

Der Eintritt zur Eisenbahnvorführung ist frei. Öffnungszeiten: samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr.
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Führung durch Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne“
© Stadtarchiv Karlsruhe
 
Führung durch Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne“
Stadtmuseum Karlsruhe

Das Stadtarchiv und das Stadtmuseum nehmen in der Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte“ die Besucherinnen und Besucher bis 23. Februar 2025 mit auf eine Zeitreise in die architektonische Vergangenheit der Fächerstadt. In der Sonderausstellung im Stadtmuseum zeigt das Stadtarchiv eine breite Auswahl ästhetisch hochwertiger, teilweise handkolorierter Architekturpläne aus historischen Bauakten. Die papiernen Zeitzeugen vermitteln einen Eindruck des früheren Erscheinungsbildes der Fächerstadt.

Am Sonntag, 1. Dezember, um 15 Uhr führt Judith Göhre durch die Ausstellung und vermittelt spannende Einblicke in die Ausstellung und die bauliche Entwicklung Karlsruhes. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.

zum Bild oben:
Im Stadtmuseum findet die Sonderausstellung "Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte" statt.
© Stadtarchiv Karlsruhe
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Führung durch Sonderausstellung im Prinz-Max-Palais
Spannende Einblicke in die Baugeschichte

Das Stadtmuseum lädt Besucherinnen und Besucher noch bis 12. Januar 2025 dazu ein, in der Sonderausstellung „Prinz-Max-Palais. Ein Haus erzählt Geschichte(n)“ in die bewegte Vergangenheit dieses historischen Gebäudes einzutauchen. Am Sonntag, 1. Dezember, um 16.30 Uhr führt Judith Göhre durch die Sonderausstellung und vermittelt spannende Einblicke in die Baugeschichte, erweckt aber auch einstige Bewohnerinnen und Bewohner sowie Nutzerinnen und Nutzer der imposanten Stadtvilla wieder zu neuem Leben. Der Eintritt und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos.

1881 bis 1884 als Alterswohnsitz des Millionärs August Schmieder errichtet, kam das Palais um die Jahrhundertwende in den Besitz des letzten badischen Thronfolgers Prinz Max von Baden, dessen Namen es bis heute trägt. Auf Max von Baden folgten verschiedene Mieterinnen und Mieter sowie Nutzerinnen und Nutzer, bis 1951 das Bundesverfassungsgericht hier seinen ersten Standort fand. Nachdem das Gericht das Haus 1969 verlassen hatte, gelangte das Prinz-Max-Palais in den Besitz der Stadt Karlsruhe. Es beherbergt seitdem verschiedene Kulturinstitutionen und ist bis heute ein lebendiger und vielseitiger Treffpunkt für Groß und Klein.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen und den Begleitveranstaltungen finden Sie unter karlsruhe.de/stadtmuseum
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Führung durch die Ausstellung zu Fotograf Walter Schnebele
© Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schnebele
 
Führung durch die Ausstellung zu Fotograf Walter Schnebele
Pfinzgaumuseum Karlsruhe

Am Sonntag, 1. Dezember, um 15 Uhr führt Kuratorin Dr. Christiane Sutter im Pfinzgaumuseum durch die Sonderausstellung "Mit Gespür für den Moment. Der Durlacher Fotograf Walter Schnebele".

Der Fokus der Ausstellung, die vom 27. November 2024 bis 25. Mai 2025 gezeigt wird, liegt auf Durlacher Motiven. Sie reichen von Alltagsszenen über Veranstaltungen bis zu bekannten Gebäuden der Altstadt. Schnebele (1920–2008) wuchs auf dem Thomashof bei Durlach auf und begann 1953 als freiberuflicher Fotograf zu arbeiten. Während seines Schaffens war er weltweit tätig, Durlach blieb sein Lebensmittelpunkt.

Die Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen. Sie soll interessante Einblicke in das Werk Schnebeles vermitteln.

zum Bild oben:
Schnebels Fotografie der Turmbergbahn von 1952.
© Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schnebele
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Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg vom 25. Nov. bis 1. Dez.
(Kalenderwoche 48)

Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.freiburg.de/museen-tickets. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und mit dem Museums-PASS-Musées frei.

Augustinermuseum

Orgel für Kids: Weihnachtslieder
Die „Königin der Instrumente“ verzaubert mit ihrem variantenreichen Klang. Doch wie entsteht eigentlich ein Ton auf einer Orgel? Die Expertin Miriam Schuler erläutert am Sonntag, 1. Dezember, um 14 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz die Bestandteile und Funktion des Instruments. Gemeinsam bauen Familien mit Kindern ab 6 Jahren einen Orgel-Bausatz zusammen. Das Event klingt mit Weihnachtsliedern auf der großen Welte-Orgel aus. Die Teilnahme kostet 4 Euro plus Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Haus der Graphischen Sammlung

Führung: Liebe und Verrat
Die ausdrucksstarken Grafiken des Expressionisten Fritz Ascher (1893–1970) erwarten die Teilnehmenden einer Führung durch die Ausstellung „Liebe und Verrat“. Sie findet am Samstag, 30. November,um 15 Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34 statt. Während der Verfolgung durch den Nationalsozialismus schuf der Künstler eindrucksvolle Gedichte, die als seine „ungemalten Bilder“ gelten. Sie ergänzen die gezeigten Zeichnungen und die farbintensiven Gouachen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.

Museum für Neue Kunst

Dialogführung: Kunst und Theologie im Gespräch
Eine Führung am Donnerstag, 28. November, um 18 Uhr mit Christine Litz, Direktorin des Museums für Neue Kunst, und Detlef Lienau, Leiter der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg, bringt die Perspektiven von Kunstwissenschaft und Theologie in einen lebendigen Dialog. Die Ausstellung „Modern Times“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, spiegelt die Zeit zwischen den Weltkriegen, zwischen Euphorie und Trauma wider. Armut und Reichtum, Krieg und Revolution, Sexualität und Rausch prägten die 1920er Jahre. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Museum Natur und Mensch

Taschenlampenführung
Mit Taschenlampen auf Entdeckungstour durchs Museum: Familien mit Kindern ab 6 Jahren bringen bei der Führung am Dienstag, 26. November, um 19.30 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, nicht nur Edelsteine zum Funkeln – auch die Augen von Luchs und Wolf beginnen im Dunkeln zu leuchten. Auf einer spannenden Expedition wird klar: nachts hält die Natur ganz besondere Überraschungen bereit. Für Kinder kostet die Teilnahme 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Bitte beachten Sie, dass Kinder nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen können. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.

Archäologisches Museum Colombischlössle

Matinee: Eiszeitsafari
Bei einer Matinee am Sonntag, 1. Dezember, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, tauchen Teilnehmende mit der Archäologin Jutta Wohlfeil in die letzte Kaltzeit Europas ein. Die vielfältige Tierwelt mit Mammuts, Wildpferden oder Rentieren diente nicht nur als Nahrung, sondern auch als Inspirationsquelle für das künstlerische Schaffen unserer frühen Vorfahren. Begleitet wird die Veranstaltung vom „Ensemble variable“ der Musikschule Freiburg unter Leitung von Volker Rausenberger. Eine Veranstaltung mit den Freunden des Archäologischen Museums e. V. Die Teilnahme kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
 
 

Parallele Ausstellungseröffnungen in der Städtischen Galerie Karlruhe
Kunstwerk "Schatten von Wind", 2024, von Kalin Lindena © (c) Udo Meinel
 
Parallele Ausstellungseröffnungen in der Städtischen Galerie Karlruhe
Zwei Ausstellungen zeigen Kunstwerke von Kubra Khademi und Kalin Lindena ab 1. Dezember

In der Städtischen Galerie Karlsruhe (SGK) werden zwei neue Ausstellungen am Sonntag, 1. Dezember ab 11 Uhr parallel in einem "Soft Opening" eröffnet: Zum einen "Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 2", bei der das Werk "Bread, Work, Freedom ( نان، کار، آزادی )" der afghanischen Künstlerin Kubra Khademi ausgestellt wird, zum anderen "Schatten von Wind" der Künstlerin Kalin Lindena.

Kubra Khademi, 1989 geboren, befasst sich in fünf großformatigen Diptychen mit hochranginnen Politikerinnen, um mit ihnen eine neue Weltordnung zu etablieren. Auslöser für ihren humorvolle wie provokante Aktdarstellungen ist der offene Brief „Bread, Work, Freedom“, den die Künstlerin 2022 an die politisch einflussreichsten Frauen der Welt richtet. Dort fordert sie unter anderem dazu auf, eine externe afghanische Regierung zu bilden – bestehend ausschließlich aus Frauen. Unter dem Ausstellungstitel „Update! Die Sammlung neu sichten“ lädt die SGK zweimal im Jahr dazu ein, die eigenen Bestände neu zu entdecken.

Kalin Lindena, 1977 geboren, lebt und arbeitet in Karlsruhe und Berlin. Die eigens für die Schau entstandenen Werke überschreiten die Grenzen der klassisch rechteckigen Form und stellen die künstlerische Geste in den Mittelpunkt. Ihre „Shaped Canvases“ zeichnen die Sprüh-Bewegung nach und lassen an sich im Wind bewegende Fahnen denken.

Die beiden Ausstellungen des Förderkreises Städtische Galerie Karlsruhe e.V. laufen vom 1. Dezember 2024 bis 27. April 2025. Am Eröffnungstag können auch die anderen SGK-Ausstellungen kostenfrei besucht werden.
 
 

Mit Gespür für den Moment. Der Durlacher Fotograf Walter Schnebele
Fotografie der Turmbergbahn © Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schnebele
 
Mit Gespür für den Moment. Der Durlacher Fotograf Walter Schnebele
Ausstellung läuft vom 27. November 2024 bis 25. Mai 2025

Mit der Sonderausstellung „Mit Gespür für den Moment. Der Durlacher Fotograf Walter Schnebele“ vermittelt das Pfinzgaumuseum vom 27. November 2024 bis 25. Mai 2025 einen Einblick in das Werk Schnebeles.

Charakteristisch für Schnebeles Schaffen ist sein sensibles Gespür für die kleinen, oft unbemerkten Momente des Alltags. Mit einfühlsamem Auge fängt er das Besondere dieser Augenblicke ein und verleiht ihnen eine faszinierende Ausdrucksstärke. Seine Aufnahmen entwickeln einen eigenen Zauber und berühren durch ihre Natürlichkeit und Intimität.

Der Fokus liegt dabei auf Durlacher Motiven, die von Alltagsszenen über Veranstaltungen bis zu bekannten Gebäuden der Altstadt reichen. Zahlreiche der ausgewählten Fotografien werden dabei erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Persönliche Gegenstände und die künstlerische Inszenierung von Schnebeles Wohnzimmer laden die Besucherinnen und Besucher außerdem dazu ein, noch weiter in das Leben und Werk des Fotografen einzutauchen.

Walter Schnebele (1920–2008) wuchs auf dem Thomashof bei Durlach auf und begann 1953 als freiberuflicher Fotograf zu arbeiten. Während seines Schaffens war er weltweit tätig, doch Durlach blieb bis zu seinem Tod der Lebensmittelpunkt. Auch in der Heimat war er als aufmerksamer Beobachter mit der Kamera unterwegs und hielt das Durlacher Leben in zahlreichen Fotografien fest.

Der Eintritt beträgt 2 Euro (1 Euro ermäßigt), das Museum in der Durlacher Karlsburg ist mittwochs von 10 bis 18 Uhr, samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
 
 



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