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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 2. bis 8. Februar | (Kalenderwoche 6)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Museum für Neue Kunst
Perspektivwechsel: Malen fotografieren
Die Gesprächsreihe „Perspektivwechsel“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, bietet am Donnerstag, 5. Februar, um 18 Uhr einen anderen Blick auf die Kunstwerke der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE. Artur Stoll und Olga Jakob“. Im Gespräch mit Christoph Valentien, Fotograf und Bekannter Artur Stolls, dreht sich alles um die Beziehung von Fotografie und Malerei: Wie kann der Prozess des Kunstschaffens festgehalten werden? Wie kann Stolls Malen dokumentiert werden? Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
LeseLounge: Hanna Gagels „So viel Energie – Künstlerinnen in der dritten Lebensphase“ mit Renate Obermaier
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz verwandelt sich am Freitag, 6. Februar, um 17.30 Uhr in eine LeseLounge. Diesmal liest Schauspielerin Renate Obermaier aus Hanna Gagels Studie „So viel Energie – Künstlerinnen in der dritten Lebensphase“. Gagel zeichnet darin den Lebens- und Schaffensweg von Künstlerinnen nach, die angesichts persönlicher und schöpferischer Krisen ihr Werk unbeirrt, teilweise bis ins hohe Alter, weiterführten und erneuerten. Parallel zur Lesung sind Bilder der Kunstwerke zu sehen. Die Teilnahme kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Kinder führen Kinder: Eiszeit – Kalt, aber cool!
Auf Zeitreise in die Eiszeit: Am Samstag, 7. Februar, um 15 Uhr nehmen die jungen Archäologie-Fans des Kulturlotsen-Teams Kinder ab 6 Jahren mit durchs Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. In der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ begegnen sie Mammuts, Höhlenmenschen und kleinen Krabbeltieren. Sie fühlen Formen und Rohstoffe, lauschen dem Klang der Knochenflöte oder erschnuppern eiszeitliche Düfte – und entdecken so mit allen Sinnen die Lebenswelt unserer Vorfahren. Die Teilnahme ist für Kinder frei, Erwachsene zahlen den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Um sich einen Platz zu sichern, ist die Buchung eines zusätzlichen Gratistickets im Online-Shop nötig. Kinder dürfen nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Führung: Ende der Zeitzeugenschaft?
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, lädt am Sonntag, 8. Februar, um 10.30 Uhr zu einer Führung in die neue Sonderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ ein. Interessierte erhalten einen Einblick in das Thema Erinnern an den Holocaust: Da es nur noch wenige Überlebende gibt, rücken ihre überlieferten Erinnerungen in Texten, Bildern und Filmdokumentationen immer stärker in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung wirft Fragen auf, wer zu welcher Zeit was und auf welche Weise erinnern kann – und wie eine Gesellschaft damit umgeht. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. | | | | | |
| © Anne-Sophie Stolz | | | | | Von Dürer bis Parr | Das Ausstellungsprogramm 2026 im Kunstmuseum Karlsruhe
Das Kunstmuseum Karlsruhe legt mit dem Ausstellungsprogramm 2026 den Fokus auf seine Sammlung, auf Fotografie sowie auf zeitgenössische Positionen. Mit hochkarätigen Ausstellungen wie „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“ und „Martin Parr. Parrathon“ erwarten die Besucher*innen im Frühsommer und Winter besondere Highlights.
Im Kunstmuseum Karlsruhe verbinden sich historische Perspektiven mit zeitgenössischen Präsentationen, wenn das Haus am 22. Mai 2026 seine erste Eröffnung unter neuem Namen feiert. Auf dem Programm stehen an diesem Abend gleich drei Ausstellungen: die Sonderausstellung „Expressiv! Grafik von Dürer bis Schlichter“, der vierte Szenenwechsel der Sammlungsschau „Update! Die Sammlung neu sichten“ sowie die Projektraumausstellung von Tino Zimmermann mit dem Titel „Neue Deutsche Malerei“.
Sammlung trifft auf Gegenwart
Mit der Sonderausstellung „Expressiv!“ richtet das Kunstmuseum Karlsruhe den Blick auf seine Grafiksammlung. Gezeigt werden Werke aus fünf Jahrhunderten, die vielfältige künstlerische Strategien zur Darstellung von Affekten sichtbar machen. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken u.a. von Albrecht Dürer, Rembrandt, Käthe Kollwitz und Rudolf Schlichter zeigen, wie Gefühle, Emotionen und Gesten in der Kunst zu lesbaren Zeichen werden.
Parallel dazu öffnet im 1. und 2. Obergeschoss des Hauses der vierte Szenenwechsel der Sammlungsausstellung „Update!“. Neben neuen Akzenten und Werken in den Themenräumen, ist auch die Berliner Künstlerin Tamina Amadyar zu Gast. Im Künstler*innenraum verbindet sie in ihren großformatigen Porträts Malerei mit persönlichen Erinnerungen und Wahrnehmungen.
Großformatige Malerei ist in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe auch im Projektraum zu sehen: Unter dem ironischen Titel „Neue Deutsche Malerei“ setzt sich Werner-Stober-Preisträger Tino Zimmermann mit aktuellen Themen wie Rechtsruck, Kriegsdiskursen und medialen Narrativen auseinander.
Die Komik der Widersprüche: Martin Parr
Zum Jahresende rückt die Fotografie in den Mittelpunkt: Die Ausstellung „Martin Parr. Parrathon“ zeigt über 200 Arbeiten des britischen Fotografen, der mit scharfem Blick das Absurde im Alltäglichen festhält. In 14 Kapiteln entfaltet sich ein ebenso grellfarbiges wie entlarvendes Panorama der Widersprüche des modernen Lebens – von Massentourismus und Konsumkultur bis hin zu Luxuswelten. Mit „Parrathon“ zeigt das Kunstmuseum Karlsruhe den kürzlich verstorbenen, großen Beobachter der Gegenwart: pointiert, verspielt und stets schonungslos ehrlich.
Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Förderkreises präsentiert das Kunstmuseum Karlsruhe im Projektraum die großformatigen Malereien der Karlsruher Künstlerin Susanne Ackermann. In lasierenden Farbaufträgen und komplexen Überlagerungen entsteht eine starke Tiefenwirkung zwischen Abstraktion und poetischer Bildwelt.
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Das Kunstmuseum Karlsruhe legt mit dem Ausstellungsprogramm 2026 den Fokus auf seine Sammlung, auf Fotografie sowie auf zeitgenössische Positionen.
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| | | | | | Archäologie aktuell: (Er-)Findung der Kunst? | Menschliche Ausdrucksformen damals und heute
Was ist Kunst – und seit wann gibt es sie? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „(Er-)Findung der Kunst? Menschliche Ausdrucksformen damals und heute“ am Mittwoch, 4. Februar um 19.00 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5 in Freiburg, zu der die Katholischen Akademie gemeinsam mit dem Archäologischen Museum herzlich einladen.
Auf dem Podium diskutieren der Künstler Tobias Eder (Freiburg), Marion Mangelsdorf (Zentrum für Anthropologie und Gender Studies, Freiburg) und Sibylle Wolf (Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, Tübingen), moderiert von Stefan Orth (Chefredakteur der Herder Korrespondenz Freiburg).
Von Beginn der Urzeit an haben Menschen Objekte geschaffen, die über das rein Funktionale hinausgehen. Neben Höhlenmalereien sind vor allem kleine Figuren von Menschen oder Tieren überliefert, wie sie derzeit in der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ im Archäologischen Museum Colombischlössle zu sehen sind. Doch handelt es sich dabei bereits um „Kunst“ im heutigen Sinn? Welche Beweggründe führten dazu, die eigene Lebenswelt in Artefakte zu übersetzen, und was macht Gegenwartskunst aus? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Abends.
Das Podiumsgespräch ist Teil der Reihe „Archäologie aktuell“ und wird von der Katholischen Akademie Freiburg und dem Archäologischen Museum Colombischlössle anlässlich der noch bis zum 8. März laufenden Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ veranstaltet.
Der Eintritt ist frei, das Museum öffnet 30 Minuten vor Beginn.
Weitere Infos unter: www.katholische-akademie-freiburg.de | | Mehr | | | |
| © Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | | | | Tag der offenen Tür im Hallenbau | Kunstmuseum Karlsruhe präsentiert sich mit neuem Namen
Das Kunstmuseum Karlsruhe - bislang Städtische Galerie Karlsruhe - tritt erstmals unter seinem neuen Namen auf: Zum Tag der offenen Tür im Hallenbau - dem Gebäude, das unter anderem das Kunstmuseum und ZKM beherbergt, werden am 1. Februar 2026 Führungen, Workshops und Einblicke angeboten.
Von 11 bis 13 Uhr lädt das Kunstmuseum Karlsruhe anlässlich der Umbenennung zu einem Sektempfang und – in Kooperation mit der Hochschule für Musik – zu Live-Musik ein. Im Anschluss stellt Stefanie Patruno, Direktorin des Kunstmuseums, das Jahresprogramm 2026 vor.
Im Mittelpunkt des Tages steht die Ausstellung „RATATATAA“ des Künstlerduos Özlem Günyol & Mustafa Kunt: In mehreren thematischen Rundgängen werden Werke betrachtet, die sich mit Protest, Freiheit, Macht und Repräsentation auseinandersetzen. Ein Rundgang findet in türkischer Sprache statt.
Führungen und Einblicke hinter die Kulissen:
11.30 Uhr: Familienführung „Rumgepurzelt und Stillgestanden“ in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“ (Teilnahmezahl begrenzt, Anmeldung an der Kasse)
12, 14 und 15 Uhr: Kurzführungen in „Özlem Günyol & Mustafa Kunt. RATATATAA“
15.30 Uhr: Kuratorinnenführung „Von Bahnhöfen und Schrebergärten“ mit Dr. Lil Helle Thomas in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“
16 Uhr: Führung in türkischer Sprache in „Özlem Günyol & Mustafa Kunt. RATATATAA“
17 Uhr: Kuratorinnenführung „Puppen, Zombies, Vogelmensch“ mit Christina Korzen in „Update! Die Sammlung neu sichten – Szenenwechsel 3“
Mitmachen & Entdecken:
11 bis 14 Uhr: Free Climbing – Die Kletterwand „Free Solo“ von Özlem Günyol & Mustafa Kunt darf bestiegen und erkundet werden.
11 bis 18 Uhr: Hallenbau Origami, Hallenbau Rallye und Postkartentisch – ausgediente Ausstellungsplakate zu neuen Kunstwerken falten, Kunstmuseums-Postkarten gestalten und versenden oder alle Institutionen des Hallenbaus auf eigene Faust erkunden
15 Uhr: „Heute bin ich Kunst – Skulpturen aus Körpern und Worten“: ein Workshop mit Spaß und Bewegung für Kinder ab 6 Jahren (Teilnahmezahl begrenzt, Anmeldung an der Kasse)
Das vollständige Programm des Kunstmuseum Karlsruhe ist hier einsehbar.
zum Bild oben:
Ab 1. Februar mit neuem Namen: Die Städtische Galerie Karlsruhe heißt künftig Kunstmuseum.
© Stadt Karlsruhe, Monika Müller-Gmelin | | Mehr | | | |
| Ausstellungsansicht „Ende der Zeitzeugenschaft?“ (c) Freiburg, Foto: P.Seeger | | | | | Ende der Zeitzeugenschaft? | Neue Sonderausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Bald wird es keine lebenden Zeitzeug*innen der NS-Verbrechen mehr geben. Überlebende des Holocaust werden ihre Erlebnisse und Erfahrungen dann nicht mehr persönlich mitteilen können. Die Sonderausstellung "Ende der Zeitzeugenschaft?" im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) der Museen Freiburg hinterfragt, was Zeitzeug*innenschaft ist und welche Bedeutung sie in der Gesellschaft seit 1945 hat. Die Ausstellung läuft von Dienstag, 27. Januar, bis Sonntag, 13. September.
Die Übernahme des Projekts des Jüdischen Museums Hohenems und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist die erste Sonderausstellung des DZNS seit der Eröffnung des Hauses im vergangenen Jahr. Sie nimmt unterschiedliche Aspekte von Zeitzeug*innenschaft in den Blick: Wie entstehen aus Erinnerungen Erzählungen und was beeinflusst sie? Was hat sich im Umgang mit ihnen seit 1945 verändert? Wer oder was erinnert uns in 50 Jahren an den Holocaust und die NS-Verbrechen? Wie kommen wir ohne direkte persönliche Begegnungen mit Zeitzeug*innen aus? Und wie gehen Museen oder Gedenkstätten damit in Gegenwart und Zukunft um?
Für die Ausstellung im DZNS wurden Ausschnitte aus zehn Interviews mit überlebenden Freiburger*innen ergänzt. Dazu gehören unter anderem die Schriftstellerin Lotte Paepcke, der als US-Agent bekannt gewordene Fred Mayer, der in der Colombistraße 11 wohnhafte Max Eisenmann und der spätere Pfarrer Helmut Schwarz. Auch eine Leihgabe des Maximilian-Kolbe-Werks Freiburg geht in die Ausstellung ein: die Häftlingsjacke, die der polnische Überlebende Jozef Krzepina (*1920) auf einem „Todesmarsch“ aus dem KZ Sachsenhausen tragen musste. Krzepina besuchte Freiburg auf Einladung des Kolbe-Werks viele Jahre im Zuge von Zeitzeugengesprächen und Überlebenden-Treffen und schenkte die Jacke 1993 dem Kolbe-Werk zum 20. Jahrestag seines Bestehens.
Eine neue Audiotour in der Museen Freiburg App setzt das Thema der Sonderausstellung mit Objekten und Zeugnissen der Dauerausstellung in Beziehung. Dabei geht es um die zentrale Frage, wer oder was Zeug*in des Holocausts sein kann, auch nach dem „Ende der Zeitzeugenschaft“. Zudem bietet das DZNS ein breites Vermittlungsangebot für Gruppen und Schulklassen an, zum Beispiel mit Workshops. Infos gibt es unter www.museen.freiburg.de/schule bzw. www.museen.freiburg.de/gruppen. Viele Veranstaltungen begleiten die Ausstellung. In Kooperation mit dem Kommunalen Kino findet die Reihe „HINSCHAUEN“ statt – Filmvorführungen mit anschließendem Austausch. Bei einem Erzählcafé auf dem Grethergelände geht es um Erfahrungen von Überlebenden und ihren Familien nach 1945. Im DZNS selbst findet ein Gespräch mit dem Nachkommen Joachim S. Nelson über die als jüdisch verfolgte Freiburger Familie Nelson statt. Zum Abschluss der Sonderausstellung diskutiert das DZNS auf einem Podium unter dem Motto „Wie gestalten wir das Erinnern ohne direkte Zeitzeug*innen? Alternative Formen des Erinnerns an den Holocaust“. Alle aktuellen Veranstaltungen gibt es unter www.museen.freiburg.de/kalender.
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.
Kuratiert hat die Wanderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ Anika Reichwald, bis 2024 am Jüdischen Museum Hohenems tätig, heute Kuratorin am Jüdischen Museum Berlin. Die aktuelle Projektleitung liegt bei Dinah Ehrenfreund vom Jüdischen Museum Hohenems. Für die Freiburger Ausstellung hat Caroline Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterin des DZNS, die Projektleitung übernommen. | | | | | |
| | | | | | Von bewegenden Lebensgeschichten bis ins Tierreich ? | Jahresauftakt im Dreiländermuseum
Den Auftakt macht die Sonderausstellung „Manfred Weil: Leben!“, die vom 28. Januar bis 1. März 2026 im Dreiländermuseum zu sehen ist. Sie widmet sich dem bewegenden Leben und Werk des Künstlers Manfred Weil und entstand in Kooperation mit dem Burghof Lörrach anlässlich des Holocaust-Gedenktags.
Die Vernissage findet am Dienstag, 27. Januar 2026, um 16:30 Uhr statt.
Die Ausstellung wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet: Dazu zählen Vorträge, Lesungen, Führungen sowie persönliche Gespräche mit Schulamith Weil, Tochter des Künstlers, die an mehreren Tagen in der Ausstellung anwesend sein wird. Ergänzt wird das Programm durch eine Filmvorführung im Burghof Lörrach. Den Abschluss bildet die Finissage am Sonntag, 1. März 2026, mit Rundgang und Gespräch.
Kurz darauf eröffnen wir auch die große Sonderausstellung „Inspiration 12 – Tiere“, die vom 31. Januar bis 4. April 2026 zu sehen ist. Die Vernissage findet am Freitag, 30. Januar 2026, um 18:00 Uhr statt.
Zum zwölften und letzten Mal in dieser Form bringt das inklusive Kunstprojekt Inspiration Menschen mit Beeinträchtigung aus dem gesamten Dreiländereck zusammen. Ausgehend von Tierdarstellungen aus der Museumssammlung und zwei Werken zeitgenössicher Künstlerinnen aus Lörrach sind fantasievolle, farbenreiche und sehr persönliche Arbeiten entstanden, die zum Staunen, Schmunzeln und Nachdenken einladen.
Erstmals wird Inspiration 12 in der großen Sonderausstellungsfläche im 1. Obergeschoss des Dreiländermuseums präsentiert. Ein umfangreiches Begleitprogramm mit Führungen, Workshops, Märchen- und Erzählabenden sowie einem Inklusionstag lädt Menschen aller Altersgruppen dazu ein, Kunst gemeinsam zu erleben und kreativ zu werden.
Ausgewählte Termine im Überblick
Di, 27.01., 16:30 Uhr
Vernissage Manfred Weil: Leben!
Di, 27.01., 18:00 Uhr
Filmvorführung „MICH KRIEGT IHR NICHT!“ (Burghof Lörrach)
Mi, 28.01., 19:00 Uhr
Vortrag zur jüdischen Geschichte des Dreilands
Fr, 30.01., 18:00 Uhr
Vernissage Inspiration 12 – Tiere
So, 01.02., 16:00 Uhr
Spätschicht im Museum: Führung & Gespräch (Inspiration 12 – Tiere)
Do, 05.02., 18:00 Uhr
Lesung & Gespräch: Alisa Weil – Deutschland, Palästina und zurück
So, 08.02., 15:00 Uhr
Öffentliche Führung Manfred Weil: Leben!
Sa, 28.02., 14:00–17:00 Uhr
Inklusionstag: Ungehindert durchs Dreiländermuseum: ALLE können barrierefrei und eintrittsfrei durch das gesamte Museum. Es gibt eine Führung in einfacher Sprache und weitere Angebote. Unter anderem treten das Maskentheater UTOPIK FAMILY aus dem Schweizer Jura mit ihrem Programm „Come prima“ und das Maskentheater Lörrach auf.
So, 01.03., 11:30 Uhr
Finissage Manfred Weil: Leben!
Mi, 18.03., 10:00 Uhr
Mittwoch-Matinee Inspiration 12 – Tiere
Mehr zum Nachlesen:
Alle Termine und Begleitveranstaltungen zu „Manfred Weil: Leben!“ und „Inspiration 12 - Tiere“ finden Sie übersichtlich in den jeweiligen Ausstellungsfaltblättern, die auf unserer Website zum Download bereitstehen und im Museum erhältlich sind.
Dreiländermuseum, Basler Straße 143, D-79540 Lörrach | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 26. Januar bis 1. Februar | (Kalenderwoche 5)
Bitte beachten: Infos zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Filmvorführung und Gespräch mit Dory Sontheimer:
„Das Vermächtnis der sieben Schachteln“
Anlässlich der neuen Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ lädt das DZNS am Mittwoch, 28. Januar, von 18 bis 20 Uhr zu einer Filmvorführung und einem Gespräch mit Dory Sontheimer ins Kommunale Kino, Urachstraße 40, ein. Nach dem Film „Das Vermächtnis der sieben Schachteln“ (2018) spricht Sontheimer über die Entdeckung ihrer Familiengeschichte. Ihre Recherche führte sie von Barcelona über Freiburg bis nach Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und in die USA. Die Filmvorführung findet in der Originalfassung (Spanisch, Katalonisch, Deutsch) mit englischen Untertiteln statt, das anschließende Gespräch wird auf Deutsch und Englisch geführt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem KoKi und der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher. Tickets gibt es zum regulären Eintrittspreis unter www.koki-freiburg.de/das-vermaechtnis-der-siebenschachteln/.
Museum für Neue Kunst
Artist Talk: Olga Jakob
Beim Artist Talk am Donnerstag, 29. Januar, um 18 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist diesmal Olga Jakob (*1985) zu Gast. Die Kuratorinnen der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ sprechen mit ihr über ihr künstlerisches Werk, ihr Malereiverständnis, den Begriff „textile Bilder“ und die Zusammenarbeit für dieses Projekt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
Augustinerfreunde führen: Glasmalerei in verschiedenen Epochen
Bei einer Führung am Sonntag, 1. Februar, um 11 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz stellt Hans-Ludwig Wagner vom Freundeskreis ausgewählte Glasmalereien aus verschiedenen Epochen vor. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Matinee: Vom römischen Mädchen zur Matrone
Bei der Matinee am Sonntag, 1. Februar, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, dreht sich alles um die Frauen im alten Rom. Wie gestaltete sich das Leben eines frei geborenen römischen Mädchens und was machte sie zu einer Matrone, einer „perfekten“ Ehefrau? Gesellschaftliche Vorstellungen von weiblicher Erscheinung wie Kosmetik und Mode spielten dabei eine große Rolle. Mit der Archäologin Pia Micheel verfolgen die Teilnehmenden den Werdegang einer Römerin, von familiären Erwartungen bis hin zu sozialen Positionen. Für die musikalische Untermalung sorgt das deutsch-nigerianische Cello-Duo Godwin Ude und Walter-Michael Vollhardt. Die Teilnahme kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop | | | | | |
| (c) Museum für Kommunikation Frankfurt | | | | | Die Nazis waren ja nicht einfach weg | Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus seit 1945 ´
Ausstellung im Museum für Komunikation, Frankfurt/Main
Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 26. Juli 2026
Vor 80 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkriegs, lag Europa in Trümmern. Das NS-Regime hatte Millionen von Menschen verfolgt und ermordet sowie große Teile des europäischen Kontinents verwüstet und ausgeraubt. Nach 1945 taten sich die Deutschen schwer mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Die meisten verdrängten ihre Verantwortung und schwiegen über das Geschehene. Erst allmählich wandelte sich der Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus, in Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche Weise. Die Ausstellung des Schulmuseums der Universität Erlangen-Nürnberg thematisiert diesen Prozess und stellt die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie wurde zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland entwickelt und richtet sich insbesondere an junge Menschen. Im Museum für Kommunikation eröffnet die Ausstellung in der Woche des Gedenktags zur Befreiung von Auschwitz, am 29. Januar 2026.
Die Ausstellung greift gezielt die Perspektive von Kindern und Jugendlichen verschiedener Epochen auf, um die Thematik an den Lebensalltag heutiger Jugendlicher heranzurücken: Sie behandelt die Situation der Überlebenden der Verfolgung sowie der vormaligen Täter und Mitläufer aber auch deren Nachkommen. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie hat der Umgang mit der NS-Vergangenheit nach 1945 die deutsche Gesellschaft geprägt und welche Formen des Umgangs mit dieser Vergangenheit brauchen Jugendliche heute? | | | | | |
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