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Donnerstag, 3. April 2025
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

Wie im Himmel… so auf Erden
Moderator Stefan Orth (c) Verlag Herder
 
Wie im Himmel… so auf Erden
Podiumsdiskussionen zu Tod, Jenseits und Bestattungskultur im Archäologischen Museum Colombischlössle am 29. Januar und 19. Februar

Das Archäologische Museum Colombischlössle lädt anlässlich der Ausstellung „Himmel und Erde“ gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg zu zwei interdisziplinären Podiumsdiskussionen ein. Die Veranstaltungen thematisieren den Umgang mit Tod, Vorstellungen vom Jenseits und Bestattungskultur im Wandel der Zeit. Interessierte sind eingeladen, spannende Debatten über historische und aktuelle Perspektiven zu erleben und die Gelegenheit zum Austausch mit Expertinnen und Experten zu nutzen.

Der erste Termin zum Thema „Wie im Himmel… Jenseitsvorstellungen damals und heute“ findet am Mittwoch, 29. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Vorstellungen eines Lebens nach dem Tod – von den Glaubenswelten des Frühmittelalters bis zu den vielfältigen kulturellen und religiösen Ansätzen der Gegenwart. Mit dabei sind Sebastian Brather, Professor für Frühgeschichtliche Archäologie, Mareike Hartmann, Theologin und Kunsthistorikerin, sowie Klinikseelsorgerin Andrea Kohler.

Die zweite Podiumsdiskussion mit dem Titel „So auf Erden… Bestattungskulturen damals und heute“ findet am Mittwoch, 19. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Fokus stehen verschiedene Praktiken und Rituale rund um Tod und Trauer. Während Grabbeigaben im Frühmittelalter womöglich den Status der Verstorbenen widerspiegeln oder Trost spenden sollten, stehen in der heutigen Zeit andere Formen der Trauerbewältigung und Abschiedsrituale im Vordergrund. Susanne Brather-Walter, Expertin für Frühgeschichtliche Archäologie, Hanna Kanz, Spezialistin für Empirische Kulturwissenschaften, und Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums Freiburg sind mit dabei.

Beide Veranstaltungen finden im historischen Treppenhaus des Archäologischen Museums Colombischlössle, Rotteckring 5, statt und werden moderiert von Stefan Orth, Chefredakteur der „Herder Korrespondenz“. Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Die Plätze sind begrenzt.
 
 

 
‚Wohin ich immer reise, ich fahr nach Nirgendland‘
Wallgraben Theater Freiburg
Gastlesung am 16.2., 16 Uhr

Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Kästner, Tucholsky, Ringelnatz, Morgenstern, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit. Es ist dieses unpathetische Sehnen, das ihre Lyrik so knitterfrei erscheinen lässt, jenseits aller Moden. Mascha Kaléko, jüdischer Herkunft, 1907 in Galizien geboren, kommt in den 20er-Jahren nach Berlin, muss 1938 mit Mann und Sohn ins Exil nach New York und geht 1966 nach Israel. 1975 stirbt sie in Zürich, nach einer Lesereise, die sie in ihr schmerzlich geliebtes Berlin gebracht hat.

Mit: Doris Wolters und Andreas Erchinger
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Der Januar im Literaturhaus Freiburg
Wir begrüßen das neue Jahr mit drei fulminanten Theaterabenden: Vorhang auf für Liv Strömquists Comic „Ich fühl's nicht“ in einer szenischen Adaption des Freiburger Künstler*innenkollektivs storytelling engines (15.,16.,17.1.)!

In der Woche darauf zeichnet die ARD den Live-Podcast Buch-Lounge im Literaturhaus auf, moderiert von Mona Ameziane. Mit Michelle Steinbeck, die ihren Roman „Favorita“ im Gepäck hat, und Mascha Unterlehberg, deren Debüt „Wenn wir lächeln“ im Februar erscheint, trifft sie auf zwei starke literarische Stimmen gegen patriarchale Gewalt (21.1.). Den Monat beschließen unsere offenen Formate Buchclub und Literarisches Werkstattgespräch (30.1.).

Das Junge Literaturhaus sucht 2025 nach Veranstaltungsideen aus der nächsten Generation: Unser Projekt „Lit Lab“ lädt 13- bis 18-jährige Literaturfans ein, sich in Workshops, an der Druckmaschine Risograph und beim Organisieren und Moderieren eigener Lesungen auszuprobieren. Interessierte schreiben an info@literaturhaus-freiburg.de!

In Vorfreude auf alle Begegnungen im neuen Jahr
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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Lesung mit Hilde Ziegler
Bei der Verlobung wirft einer einen Hering an die Decke – 198 Erinnerungen eines Kindes

Lesung in hochdeutscher und alemannischer Sprache mit Katharina Rauenbusch

Als kleines Mädchen blickte sie von ihrem Heimatort Weil am Rhein aus sehnsüchtig hinüber nach Basel, schaute in das Nachbarland, wo es Orangen gab. Und keinen Krieg. Als Jugendliche fuhr sie mit dem Rad durch Riehen ins Gymnasium nach Lörrach. Mit 20 kam sie endlich an ihrem Sehnsuchtsort an: als Schauspielerin am Stadttheater Basel.

Hilde Ziegler, geboren 1939, war eine Grenzübergängerin, die längst verstanden hatte, dass sich die eigentlichen Grenzen in den Köpfen befinden. Sie musste weg von zu Hause, aber weit weg musste sie nicht. In Leymen im Elsass fand sie ab 1965 ein Zuhause.

„Sie sagen: in zwee, drei Daag isch dr Franzos do. Ich verstehe nicht, warum alle vor einem einzigen Mann solche Angst haben“, schreibt sie in ihrem ersten Buch Bei der Verlobung wirft einer einen Hering an die Decke, einem Erzählmosaik aus 198 Kürzestgeschichten. Es sind zeittypische Momentaufnahmen der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegszeit, gesehen durch das blaue Auge des kleinen Mädchens – altklug, komisch und hemmungslos direkt.

Obwohl sie mit damaligen Filmgrößen wie Fritz Wepper, Helmut Fischer und Geraldine Chaplin vor der Kamera stand, ist sie heute kaum noch bekannt. Denn dem großen Markt der Eitelkeiten hat sie sich immer verweigert. Ihr Engagement galt vielmehr dem Erhalt des Dialekts und der Sache der „einfachen Leute“ und Außenseiter.

Wallgraben Theater Freiburg
Lesung am Sonntag, 19. Januar 2025, 16 Uhr
Kaffee & Kuchen ab 15 Uhr

Es liest Katharina Rauenbusch
 
 

Lesung mit Simone Harre: FELIX
 
Lesung mit Simone Harre: FELIX
Lauschen Sie der bewegend dramatischen Romanbiografie "FELIX", eine jüdische Odyssee.

Die Geschichte erzählt von der Flucht der Familie Rottberger aus Berlin über Island, Dänemark und Schweden, beschreibt eine emotionale Innenschau vor dem Hintergrund der Kriegsereignisse und immer wieder Rettungen in letzter Sekunde, wie z. B. die größte Judenrettungsaktion durch die Dänen 1943.
Schon Steven Spielberg hatte den Stoff in den Händen. Tatsächlich ist der Roman auch eine Glücksgeschichte, eine die nach Identität und Frieden sucht.… Kein Wunder der Name des Helden ist Programm: FELIX

Felix Rottberger, 88, wird bei der Lesung von Simone Harre dabei sein, aus seinem Leben teilen und gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen.|

Waldhof Freiburg
Im Waldhof 16, Freiburg-Littenweiler
Samstag, 11. Januar, 19 Uhr
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OHREN AUF WELTREISE
Lesung & Konzert mit Stefan Franzen und dem Duo Misagh Joolaee & Bakr Khleifi

Journalist und Autor Stefan Franzen erkundet seit vielen Jahren die musikalischen Besonderheiten ganz verschiedener Kulturen. Sein Buch „Ohren auf Weltreise“ bildet in 366 Mosaiksteinchen eine alternative Musikgeschichte unserer Welt ab. Anhand von Klangbeispielen und Originalstimmen aus Interviews stellt Franzen in der Lesung ausgewählte Einträge aus seinem Buch vor, verbindet sie zu einer spannenden Route um den Planeten.

Musikalisch gestaltet wird die zweite Hälfte des Abends vom Kamancheh-Virtuosen Misagh Joolaee und dem Oud-Spieler Bakr Khleifi. Beide sind Koryphäen auf ihrem Instrument. Der aus Palästina stammende Khleifi und der Iraner Joolaee erkunden im Dialog ihrer Instrumente Verbindungen und Unterschiede zwischen arabischer und persischer Musik. Gemeinsam präsentieren sie Improvisationen und eigene Kompositionen, die sowohl von den traditionellen arabischen Maqam- bzw. iranischen Dastgah-Systemen als auch von westlicher klassischer Musik inspiriert sind.

Kommunales Kino Freiburg
Fr 20.12., 20:00 / zu Gast: Stefan Franzen, Misagh Joolaee – Kamancheh (iranische Stachelgeige), Bakr Khleifi – Oud (arabische Knickhalslaute) / Eintritt: 12/8 Euro
 
 

 
Michael Mehnert liest: "Sei einfach der, der Du bist"
Am Donnerstag, 12. Dezember 2024, um 17 Uhr im Lesecafé Karlsruhe

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben … Keine Frage des Alters!“ lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe in Kooperation mit dem Pflegestützpunkt und dem Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch mit dem Karlsruher Autor Michael Mehnert am Donnerstag, 12. Dezember 2024, um 17 Uhr ein. Die Veranstaltung findet im Lesecafé der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus (EG) statt. Der Eintritt ist kostenfrei.

Wunderschöne Zeit mit der Hofclique

Michael Mehnert, der im Rollstuhl sitzt und mit Spastik-Athetose lebt, erzählt in seinem Buch „Sei einfach der, der Du bist“ von seinem bewegenden Leben, das er selbstbestimmt in seiner eigenen Wohnung führt. „In meiner Jugendzeit war es für mich enorm wichtig, Grenzen mit anderen jungen Leuten im Hinterhof des Wohnhauses im Rollstuhl leichtsinnig auszuloten. Dabei fühlte ich gelebte Integration, die erfolgen kann, wenn gegenseitige Sympathie zu den Leuten eine entscheidende Rolle spielt. In sieben Jahren hämmerte ich eine wunderschöne Zeit mit der Hofclique in meinen Computer. Daraus entstanden 666 Seiten“, so der Autor.
 
 

Stadtbibliothek Karlsruhe: Weihnachtsaktion für Kinder
© Franziska Poike
 
Stadtbibliothek Karlsruhe: Weihnachtsaktion für Kinder
Kit Klimamonster kommt mit Bastellabor und Vorlesen für Kinder

Am Samstag, 14. Dezember 2024 öffnet das Weihnachtsbastellabor mit dem Kit Klimamonster ab 12 Uhr, im Lesecafé der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus seine Pforten. Hier können Kinder gemeinsam mit Ihren Eltern, Großeltern oder anderen liebsten Erwachsenen nachhaltige und kreative Weihnachtsgeschenke gestalten, die sowohl von Herzen kommen als auch die Umwelt schonen. Um 14 Uhr wird Gunnar Schmidt vom Badischen Staatstheater Karlsruhe aus einem Kinderroman zum Thema Umweltschutz lesen.

Das Projekt wird gefördert von Wandelwirken e.V. und der Baden-Württemberg Stiftung. Kit Klimamonster wurde 2021 als ein bundesweites, ehrenamtliches Projekt ins Leben gerufen, um Kindern und ihren Familien Klima- und Umweltthemen niederschwellig und lösungsorientiert näherzubringen. Das sympathische Klimamaskottchen agiert sowohl digital über die Webseite und Social Media als auch analog bei unterschiedlichsten Veranstaltungen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Stadtbibliothek weist darauf hin, dass sie keine Aufsichtspflicht übernimmt.
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