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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 8. bis 14. Februar | Mittwoch, 10. Februar, 12.30 Uhr
Kunstpause: Winterhalter und die Mode
Um das Thema „Winterhalter und die Mode“ dreht sich eine
Kurzführung mit Beate Reutter am Mittwoch, 10. Februar. Sie
beginnt um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am
Augustinerplatz. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt
von 7 Euro.
Donnerstag, 11. Februar, 18.30 Uhr
Mit der Kuratorin durchs Museum
Eine exklusive Kuratorenführung findet am Donnerstag, 11.
Februar, um 18.30 Uhr im Augustinermuseum am
Augustinerplatz statt. Mirja Straub führt durch die große
Werkschau „Franz Xaver Winterhalter. Maler im Auftrag Ihrer
Majestät“. Anmeldungen sind bis Mittwoch, 10. Februar, 12
Uhr, unter Tel. 0761 / 201-2501 möglich. Die Teilnahme kostet
10 Euro.
Freitag, 12. Februar, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Um die Gründung der Freiburger Universität dreht sich eine
Kurzführung im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30,
am Freitag, 12. Februar, um 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet
den regulären Eintritt von 3 Euro.
Sonntag, 14. Februar, 10.30 Uhr
Führung mit Gebärdendolmetscherin
Ein Ausstellungsrundgang mit Gebärdendolmetscherin bietet
das Augustinermuseum am Augustinerplatz am Sonntag, 14.
Februar, um 10.30 Uhr an. Die Tour führt durch die große
Werkschau „Franz Xaver Winterhalter. Maler im Auftrag Ihrer
Majestät“. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 7 Euro
Eintritt.
Sonntag, 14. Februar, 11 Uhr
Augustinermuseum zeigt Highlights
Hochkarätige Kunstwerke vom Mittelalter bis zum Barock
präsentiert das Augustinermuseum am Augustinerplatz bei
einer Führung am Sonntag, 14. Februar, um 11 Uhr. Die
Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 7 Euro Eintritt.
Sonntag, 14. Februar, 11.30 Uhr
Führung zu Franz Xaver Winterhalter
Am Sonntag, 14. Februar, findet um 11.30 Uhr eine Führung
durch die große Werkschau „Franz Xaver Winterhalter. Maler
im Auftrag Ihrer Majestät“ im Augustinermuseum am
Augustinerplatz statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 7
Euro Eintritt.
Sonntag, 14. Februar, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag: Kreativer Steinzeitzoo
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring
5, lädt Familien mit Kindern ab 6 Jahren zu einer
archäologischen Entdeckungsreise ein. Das Thema lautet
„Rentier, Mammut & Co: kreativer Steinzeitzoo“. Der
Familiennachmittag findet am Sonntag, 14. Februar, von 14
bis 16 Uhr statt. Nach einer Tour durch die Ausstellung
entstehen in der Werkstatt Objekte aus Knochen und Leder.
Die Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene kommen weitere
3 Euro Eintritt dazu. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Sonntag, 14. Februar, 16 bis 16.30 Uhr
Musik der Winterhalter-Zeit
Das Quartett Herrengedeck der Musikhochschule Freiburg
singt am Sonntag, 14. Februar, um 16 Uhr A-Capella Werke
aus der Winterhalter-Zeit. Die Veranstaltung findet im Rahmen
der großen Werkschau „Franz Xaver Winterhalter. Maler im
Auftrag Ihrer Majestät“ im Augustinermuseum am
Augustinerplatz statt. Zu den Sängern zählen Adrian Goldner,
Sebastian Lau, Uli Bützer und Johannes Maier. Wer das
Klangerlebnis genießen möchte, zahlt den regulären Eintritt
von 7 Euro.
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| | | | | | Karlsruhe: Führung und Workshop im Stadtmuseum | Karlsruher Stadtteile und Mädchengymnasium sind Themen im Februar
Im vergangenen Jahr haben die Karlsruher Stadtteile im Rahmen des 300. Stadtgeburtstags mit eigenen Projekten die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich gezogen. Für alle, die nun mehr über die einzelnen Stadtteile erfahren möchten, stellt das Stadtmuseum dieses Jahr im Rahmen einer Führungsreihe eben diese in den Fokus - in Form eines Rundgangs durch die Dauerausstellung im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10. Am Sonntag, 7. Februar, führt um 15 Uhr Helene Seifert im historischen Kostüm Interessierte durch die Ausstellung - unter dem Motto "Markgraf Karl Wilhelm besucht die Karlsruher Stadtteile". Im Anschluss zeigt das Stadtmuseum eine Filmpräsentation.
Die Doppelausstellung "Genug gejubelt!? Pleiten, Pech und Glücksfälle der Stadtgeschichte" von Stadtmuseum und Pfinzgaumuseum, die noch bis Sonntag, 27. März, zu sehen ist, thematisiert unter anderem das 1893 gegründete Mädchengymnasium. In einem Workshop stellt die Vorsitzende des Badischen Schulmuseums, Trudel Zimmermann, am Donnerstag, 11. Februar, um 18 Uhr im Stadtmuseum anhand von Exponaten die Entwicklung der Mädchenbildung "Von der Höheren Töchterschule zum Mädchengymnasium" vor. Außerdem vermittelt sie auf lebendige Weise, wie es damals im Unterricht zuging. Treffpunkt ist im zweiten Obergeschoss.
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
Das Stadtarchiv Karlsruhe in der Markgrafenstraße 29 ist am Montag, 15. Februar, wegen einer internen Veranstaltung erst ab 12 Uhr geöffnet. | | Mehr | | | |
| | | | | | Moirés-Illusionen-Codes | Ein Streifzug durch optische Wahrnehmungen
Ausstellung im Ernst-Lange-Haus
Freiburg. Die erste Vernissage des Jahres im Ernst-Lange-Haus, Habsburgerstr. 2 präsentiert Werke von Joachim Kaiser. Der Freiburger Künstler hat sich der konstruktiven Kunst verschrieben und stellt Arbeiten der vergangenen Jahre vor. Der Titel der Ausstellung lautet „Moirés-Illusionen-Codes: Ein Streifzug durch optische Wahrnehmungen“. Die Ausstellung eröffnet am Mittwoch, 3. Februar um 19 Uhr. Die Kunsthistorikerin Antje Lechleiter wird eine Einführung in das Werk geben. Die Ausstellung im Erd- und ersten Obergeschoss im Ernst-Lange-Haus | Evangelisches Forum ist bis 18 März zu sehen. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montags bis Donnerstag, 9 Uhr bis 17 Uhr, freitags 9 Uhr bis 12 Uhr.
Die Beschäftigung mit subjektiven Seh-Erfahrungen führten Joachim Kaiser zu Werken, deren Bildaufbau sich an bekannten Phänomenen der optischen Wahrnehmung orientiert. Die farbliche Interpretation verleiht diesen Arbeiten eigenständigen Ausdruck.
Die Werkgruppe "Moirés" wird in verschiedenen Anordnungen dargestellt und führt den Betrachter zu einer bewussten Auseinandersetzung mit den optischen und konstruktiven Variationen dieser ansonsten selten bewusst wahrgenommenen Erscheinung.
Die Beispiele zum Thema "Illusionen" greifen auf wissenschaftlich bekannte Phänomene der Wahrnehmung zu, welche den Betrachter täuschen sollen. Durch Variationen in der Konstruktion dieses Bildtypus werden die Grenzen der optischen Täuschung erfasst.
Mit 2 Beispielen aus der Werkgruppe "Codes" zeigt Joachim Kaiser die malerische Umsetzung von zwei "quick response codes" (kurz QR-Codes). Die der Konstruktion der Farbflächen zu Grunde liegenden Texte sind für den Betrachter dieser Arbeiten nicht erkenntlich. Mit Hilfe einer QR-Decodier-App, wie diese heute in vielen Smartphones installiert ist, kann der Ausgangstext sichtbar gemacht werden.
Mit seinen Arbeiten im Stil der Op-Art gelingt es Joachim Kaiser, den Betrachter zur Auseinandersetzung mit den Bildinhalten hinzuführen und Fragen aufzuwerfen.
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| | | | | | Ausstellungstipp: “Mariele Neudecker: Some Things Happen All at Once” | Die erste museale Ausstellung der Tate Britain-Künstlerin in Deutschland
im Zeppelin Museum Friedrichshafen am Bodensee
vom 29.1. bis 3.4.2016
Berge aus Kunststoff, Nebel aus chemischen Substanzen, Bäume aus Fiberglas: Wir zeigen die erste museale Ausstellung von Mariele Neudecker in Deutschland.
Ausgehend von der Kunstphilosophie der Romantik befasst sich Neudecker in ihrem Werk mit dem Landschaftsbegriff der Gegenwart und dem Wandel in der Wahrnehmung von Landschaft, Natur und Technik. In einer Zeit, in der sich die Folgen des Klimawandels in bedrohlicher Weise ankündigen und unsere Vorstellungen von einer „heilen Natur“ in den Hintergrund treten lassen, setzt Neudecker mit Soundinstallationen, Videodokumentationen, Skulpturen, Fotografien und künstlichen Nachinszenierungen unseren kulturell codierten Sehnsüchten doppeldeutige Denkmale. Sie zeichnen sich durch Widersprüche und Perspektivwechsel aus: Der Sonnenaufgang wird in einer simultanen Aufzeichnung zeitgleich als Sonnenuntergang erfahrbar, in Aquarien auf hohen Sockeln tauchen miniaturisierte Gebirge aus künstlichem Nebel auf und lebensgroße Abgüsse von Baumstämmen ragen aus kubisch geschnittenen Fundamenten monumental in die Höhe. Das Große wird klein, das Kleine groß und das Ungleichzeitige geschieht im selben Augenblick: Some Things Happen All at Once.
Mariele Neudecker wurde 1965 in Düsseldorf geboren. Sie lebt und arbeitet in Bristol, UK.
Sie hat bereits weltweit ausgestellt, war unter anderem mit Einzelausstellungen in die Ikon Gallery Birmingham, in die Tate St Ives, Tate Britain, das Kunstmuseum Trondheim und auf die Biennalen in Venedig, Yokohama, Melbourne und Singapur eingeladen. Sie realisierte mehrere öffentliche Auftragsarbeiten, zuletzt Surround Sound Projekte für das neue Krebszentrum in London’s Guy’s Hospital und den Soundscape Park, New World Symphony Centre, Miami Beach. 2010 war sie auf der Shortlist für das Projekt The Fourth Plinth, Trafalgar Square, London. Sie gewann zahlreiche Preise und ist in bedeutenden Sammlungen vertreten.
zum Bild oben:
Mariele Neudecker, Over and Over, Again and Again, 2004 (Detail)
Glas, Wasser, Lebensmittelfarbe, Acryl-Medium, Salz, Fiberglas, Kunststoff
Jeder Behälter: 47,6 x 47,6 x 48,2 cm
Jeder Sockel: 111 x 47,6 x 48,2 cm
Courtesy Mariele Neudecker und Galerie Barbara Thumm, Berlin
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| | | | | | Karlsruhe: "Tanzen, schießen, rauchen" | Am Sonntag Führung durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums
"Tanzen, schießen rauchen: Durlacher Vergnügungen im Biedermeier" - so ist die Führung durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums am Sonntag, 31. Januar, überschrieben. Die Kunsthistorikerin Eva Unterburg erwartet ihre Gäste um 11.15 Uhr in dem in der Karlsburg, Pfinzstraße 9, untergebrachten Museum. Der Eintritt ist frei.
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| | | | | | Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 1. bis 7. Februar | Dienstag, 2. Februar, 12.30 Uhr
Mit der Restauratorin durchs Museum
Restauratorin Lena Reuber führt am Dienstag, 2. Februar, um
12.30 Uhr durch die große Werkschau „Franz Xaver
Winterhalter. Maler im Auftrag Ihrer Majestät“ im
Augustinermuseum am Augustinerplatz. Im Fokus steht die
Maltechnik des wohl bekanntesten Porträtmalers Europas im
19. Jahrhundert. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt
von 7 Euro.
Dienstag, 2. Februar, 19 Uhr
Mongolischer Abend
Im Museum Natur und Mensch präsentieren Badamkhorol und
Bat Otgon Samdandamba am Dienstag, 2. Februar, um 19
Uhr traditionelle Gesänge, Tänze und Märchen aus der
mongolischen Steppe. Die Teilnahme kostet 3 Euro.
Mittwoch, 3. Februar, 12.30 Uhr
Kunstpause im Augustinermuseum
Um das Thema „Eugénie und Napoléon III.“ dreht sich eine
Kurzführung mit Mirja Straub am Mittwoch, 3. Februar, um
12.30 Uhr. Sie findet im Augustinermuseum am
Augustinerplatz statt. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 7 Euro.
Mittwoch, 3. Februar, 12.30 Uhr
Kulturgenuss
Eine Kurzführung zur Stein- und Bronzezeit ist am Mittwoch,
3. Februar, um 12.30 Uhr im Archäologischen Museum
Colombischlössle, Rotteckring 5, geboten. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 5 Euro.
Freitag, 5. Februar, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Peter Kalchthaler spricht am Freitag, 5. Februar, um 12.30 Uhr
über das Thema „Maskerade in Stein: Die Charakterköpfe am
Wentzingerhaus“. Die Kurzführung findet im Museum für
Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, statt. Die Teilnahme kostet
den regulären Eintritt von 3 Euro.
Samstag, 6. Februar, 14 bis 16.30 Uhr
Offenes Zeichnen in der Winterhalter Ausstellung
Offenes Zeichnen im Museum: Das ermöglicht das
Augustinermuseum am Augustinerplatz bei der „Schule des
Sehens“ am Samstag, 6. Februar. Von 14 bis 16.30 Uhr
können große und kleine Gäste unter Anleitung in der großen
Werkschau „Franz Xaver Winterhalter. Maler im Auftrag Ihrer
Majestät“ zeichnen. Das Material wird gestellt. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 7 Euro.
Sonntag, 7. Februar, 12 Uhr
Freiburg und seine Klöster
Um das Thema „Freiburg und seine Klöster“ dreht sich eine
Führung am Sonntag, 7. Februar, um 12 Uhr im Museum für
Stadtgeschichte, Münsterplatz 30. Die Teilnahme kostet 2
Euro zuzüglich 3 Euro Eintritt.
Sonntag, 7. Februar, 11 bis 13 Uhr
Matinee im Colombischlössle
Unter dem Motto „Archäologie – Musik – Aperitif“ lädt das
Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am
Sonntag, 7. Februar, von 11 bis 13 Uhr zu einer Matinee ein.
Nach einem Auftakt mit Live-Musik und einer Führung zum
Thema „Bronzezeit – Europa ohne Grenzen“ servieren die
Freunde des Museums einen erfrischenden Aperitif und
Häppchen. Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. | | | | | |
| | | | | | Neue Medienstation im Museum Natur und Mensch | Eine Ehrentafel aus Marmor verweist im Museum Natur und
Mensch auf die lange Museums- und Sammlungsgeschichte
des Hauses. Ergänzend wurde nun eine neue Medienstation
eingerichtet. Sie informiert über die Biografien der genannten
Stifter, ihre Schenkungen und die historischen Begebenheiten,
als die Sammlung entstand.
Mit der Medienstation setzt das Museum den Wunsch um,
transparent mit den Sammlungsbiografien umzugehen. Dabei
geht es auch um historische Verflechtungen mit der deutschen
Kolonialgeschichte: Die Besucher erfahren mehr über die
Hintergründe der ehemaligen deutschen Kolonialgebieten und
den dort zusammengetragenen Sammlungen. Die Inhalte hat
der Geschichtswissenschaftler Markus Himmelsbach mit dem
Museumsteam und Studierenden am Institut für Ethnologie
der Universität Freiburg erarbeitet.
Das Museum Natur und Mensch blickt auf eine bewegte 120-
jährige Geschichte zurück. 1895 als Museum für Natur- und
Völkerkunde gegründet, wurde es durch das Engagement der
Gründerväter bald zu einer beliebten öffentlichen
Bildungseinrichtung. Schenkungen und Ankäufe erweiterten
die naturkundliche und ethnologische Sammlung stetig. Heute
zählt sie zu den umfangreichsten musealen Beständen der
Städtischen Museen Freiburg.
Im jetzigen Gebäude erinnert fast nichts mehr an die
wechselvolle Museumsgeschichte: Die Schließung des
Adelhausermuseums für Natur- und Völkerkunde im Jahr 2007
und die anschließende Brandschutzsanierung (2007–2008)
haben die architektonischen Spuren der Zeit gelöscht. Allein
die Stiftertafel ist als Zeugnis aus den Gründungsjahren
erhalten geblieben. Sie steht vermutlich seit 1903 im Eingang
des Museums und benennt 27 Mäzene. Ihnen sollte durch die
öffentliche Ehrung für ihre Unterstützung gedankt werden.
Ebenso war die Tafel als Ansporn für die Bürgerinnen und
Bürger gedacht, es den Stiftern gleichzutun und sich am
Aufbau des Museums und seiner Sammlung zu beteiligen. | | | | | |
| | | | | | Ausstellungstipp: Edmund Clark "TERROR INCOGNITUS" | ZEPHYR – Raum für Fotografie
Museum Bassermannhaus C4, 9 - Mannheim
31.01.2016 – 29.05.2016
Mit der Ausstellung „TERROR INCOGNITUS“ präsentiert ZEPHYR – Raum für Fotografie der Reiss-Engelhorn-Museen ab 31. Januar 2016 Arbeiten des Briten Edmund Clark. Der preisgekrönte Fotograf Edmund Clark zeigt, welche Folgen der Kampf gegen den Terrorismus seit 9/11 hat. In präzisen und atmosphärischen Bildern deckt er verborgene Machtsysteme auf.
Clark war der erste Fotograf, der im Gefangenenlager von Guantanamo fotografierte. Er berichtete von der Existenz der sogenannten „Control Order Houses“ im Vereinigten Königreich und zuletzt unter dem Titel „Mountains of Majeed“ aus der Welt der Militärcamps in Afghanistan. Diese Serien werden in Mannheim teils vollständig, teils partiell gezeigt.
Erstmals zu sehen ist Edmund Clarks neueste Arbeit. Sie behandelt ein düsteres Kapitel der jüngsten Vergangenheit. Mit „Negative Publicity: Artefacts of Extraordinary Rendition“ untersucht Clark das System der illegalen Entführung von Individuen, die unter vermeintlichem Terrorverdacht stehen, durch den US-Amerikanischen Geheimdienst und ihre Verbringung in sogenannte „Black Sites“. Diese bis Mitte der 2000er Jahre geheimen und illegalen Foltercamps befanden sich in Rumänien, Litauen, Syrien, Libyen oder Guantanamo. Die zentrale Verteilstation für die notwendigen Flüge war Frankfurt am Main. Aus Dokumenten, Gerichtsprotokollen und Fotografien webt Clark ein komplexes Netz von Informationen, das die Dimensionen des Systems und seine Folgen deutlich macht.
Der Eintritt mit dem Museums-PASS-Musées ist kostenlos.
zum Bild oben
Aus der Serie “Negative Publicity: Artefacts of Extraordinary Rendition”
Abu Salim Gefängnis, Tripolis, Libyen
Digitaler C-Print
© Edmund Clark | | Mehr | | | |
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