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Hörspieltipps
| | | Radiotipp: Die Geschichte vom dünnen Mann und der schmalen Frau | Von Mario Göpfert
Gelesen von Patrick Hellenbrand
Mit Christoph König
Es waren einmal ein dünner Mann und eine schmale Frau, die lebten zusammen in einem kleinen Zimmer und hatten sich gern. Und sie sagten einander jeden Tag: Ich bin froh, dass ich dich habe. Doch eines Tages fehlt das frohe Gefühl plötzlich, und die beiden verlieren sich aus den Augen. Eine stille, poetische Geschichte darüber, wie anders die Welt aussieht, wenn man liebt und geliebt wird.
Samstag, 07.12.2013, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr zum Download unter www.kindernetz.de/spielraum. | Mehr | | | |
| | | | Hörspieltipp: Die Tote aus Hafenbecken 1 | Kriminalhörspiel nach einer wahren Begebenheit von Wolfgang Menge
Mit: Werner Rundshagen, Herbert Steinmetz, Helga Feddersen, Otto Thiermann, Ulrich Matschoss u.v.a.
Regie: S. O. Wagner
(Produktion: NDR 1958)
Länge: 35 Minuten
Auf der Suche nach seiner Braut hatte sich Albert Blosch an die Fersen von Reporter Strack geheftet, der nun seinerseits bei der Polizei nachfragt. Tatsächlich ist die 35-jährige Prostituierte Herta Gruber dort aktenkundig, denn sie gilt seit acht Wochen als vermisst. Wenig später wird ihre Leiche aus dem Hafenbecken 1 des Hamburger Seehafens gezogen, um Hals und Füße ein dickes Tau geschlungen, an dessen Ende eine Kurbel zum Beschweren befestigt wurde. Und damit beginnen die Ermittlungen für Kommissar Rose von der Mordkommission Hamburg.
Freitag, 06.12.2013, 22.33 Uhr, SWR2 Krimi | | | | |
| | | | Hörpsieltipp: Eine Zeit in der Hölle | Hörspiel nach “Un saison en enfer” von Arthur Rimbaud
Mit: Robert Bouvier und Daniel Kashi
Musik: Steinbrüchel
Hörspielbearbeitung und Regie: Franziska Hirsbrunner
(Produktion: DRS 2000)
Länge: 56 Minuten
In den gattungsmäßig kaum einzuordnenden Texten blickt der Vollender moderner Dichtung, Arthur Rimbaud, eher assoziierend denn logisch resümierend auf seine Vergangenheit zurück und nimmt ebenso sprunghaft seine Gegenwart ins Visier. In Form einer Mischung aus Rückschau, Beichte, Selbstgespräch, Bericht, Reflexion, Klage und Selbstanklage bricht Rimbaud mit seinen bisherigen Ambitionen, die ihm nun als Hybris und Selbstbetrug erscheinen. “Eine Zeit in der Hölle” betitelte er denn auch das fertige Bändchen, das wie ein Widerruf seines Versuchs erscheint, eine neue Dichtung erfinden zu wollen, deren Qualität erst lange nach seinem frühen Tod erkannt wurde. Seine Fluchtversuche aus der verhassten Provinz und der heftig ersehnte Anschluss an die Pariser Dichterzirkel waren gescheitert, Frankreich sank nach dem blutig niedergeschlagenen Volksaufstand der Commune in die tiefste Restauration zurück, die Liebe zum verehrten, um vieles älteren poète maudit Paul Verlaine endete im Debakel einer Schießerei. Vor diesem Hintergrund schrieb Arthur Rimbaud im Sommer 1873 nachts auf dem Dachboden des mütterlichen Hofes in den Ardennen.
Donnerstag, 05.12.2013, 22.03 Uhr, SWR2 Hörspiel-Studio | | | | |
| | | | Hörspieltipp: 12/70 | Theatertext als Hörspiel
Von Julia Holewiñska
Eine alptraumhafte Wohnung voller ausgestopfter Tiere bildet die Kulisse für die Auseinandersetzung zwischen einem pflegebedürftigen Vater, Mitglied des Polnischen Jägerverbands, und seiner Tochter, die zugleich seine Pflegerin ist. Ist der körperlich Abhängige auch der psychisch Unterlegene? Die Gefühle brodeln – bis die Tochter zum Jagdgewehr des Vaters greift.
Das Stück entstand in Kooperation mit dem Stückemarkt des Berliner Theatertreffens.
Dienstag, 03.12.2013, 19.20 Uhr, SWR2 Tandem | | | | |
| | | | Hörspieltipp: 1913 | Nach dem gleichnamigen Theaterstück von Carl Sternheim
Mit: Ernst Schröder, Ernst Stankovski, Regine Lutz, Gisela Uhlen u.a.
Komposition: Heinz Brüning
Hörspielbearbeitung und Regie: Rudolf Noelte
(Produktion: BR 1964)
Länge: 78 Minuten
Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs zeichnet Sternheim in seinem 1915 uraufgeführten Theaterstück eine von Machtgier und Egoismus besessene Gesellschaft. Als Herr eines Industriekonzerns befindet sich der 70-jährige Christian Maske auf dem Höhepunkt seiner Macht. Doch muss der alte Mann erkennen, dass sein Leistungs- und Pflichtethos bei seinen Erben zur bloßen Habgier verkommen ist. Tochter Sofie hat zwar den berechnenden Geschäftssinn ihres Vaters geerbt, nicht aber dessen Weitblick. Während der Vater krank ist, schließt Sofie einen Vertrag mit einem zwielichtigen Waffenhändler ab. Noch einmal erwacht Maskes Machtwille angesichts der Furcht, dass seine Tochter sein Lebenswerk in Stücke schlägt.
Sonntag, 01.12.2013, 18.20 Uhr, SWR2 Hörspiel am Sonntag | | | | |
| | | | Hörspieltipp: Gedanken lesen | Kriminalhörspiel von Bernd Storz
Regie: Susanne Hinkelbein
(Produktion: SWR 2013)
Länge: ca. 50 Minuten
Nach Gudrun Kohlers Tod glaubt deren Mutter Eva Weiß, eine renommierte Esslinger Galeristin, nicht an einen Selbstmord. Sie schaltet die Detektivin Mara Zielinski ein. Die Ex-BKA-Zielfahnderin verfolgt eine extrem bedrohliche Spur, als ihr vierjähriger Neffe nach dem Genuss von Butterkeksen mit Vergiftungserscheinungen in die Kinderklinik eingeliefert wird. Mara Zielinski ermittelt in einem politischen Umfeld, das mit dem international organisierten Verbrechen verquickt ist.
Ursendung am Samstag, 30.11.2013, 21.03 Uhr, SWR4 Mundart-Hörspiel
Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR.de/SWR4/bw | Mehr | | | |
| | | | Hörspieltipp: Götterfeinde | Von Katharina Neuschäfer
Gelesen von Karl-Rudolf Menke und Isabelle Demey
Mit Eva Schramm
”Gellend heult Garm vor Gniparhellir, – es reißt die Fessel, es rennt der Wolf. – Dann beginnt eine neue Zeit.” Odin kannte die Prophezeiung schon lange. Er trug sie in sich wie ein düsteres Geheimnis, das seine Seele überschattete und jeden Tag schwerer wog. Schließlich warf er die Runen. Und die Antwort war eindeutig: Die Götterfeinde waren geboren. Eine spannende Episode aus den nordischen Sagen, in der Odin mit Fenrir, dem Wolf, kämpft und einen hohen Preis für seinen Sieg bezahlt.
Samstag, 30.11.2013, 18.40 Uhr, SWR2 Spielraum – Die Geschichte
Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr zum Download unter www.kindernetz.de/spielraum. | Mehr | | | |
| | | | Hörspieltipp: Mit Überschall ins All | Die intergalaktische ARD-Radionacht für Kinder
Länge: 5 Stunden (bis 1:00 Uhr)
Der Countdown für ein großes Weltraumabenteuer läuft: Das fünfstündige Programm für Sieben- bis Zwölfjährige hebt um 20.00 Uhr ab zu fernen Galaxien und fremden Sternen. “Die ARD-Radionacht ist der beste Grund für Kinder, mal so richtig lange aufzubleiben”, sagt Joachim Knuth, NDR-Hörfunkdirektor und Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission: “Die Kinderradioredaktionen der ARD bereiten eine fantastische Reise zu den Sternen vor, per Internet und Radio, für Kinder und Erwachsene, mit viel Fantasie und Informationen.”
Mit Hörspielen, Gesprächen, Reportagen, Rätseln und Comedys geht es in der ARD-Radionacht für Kinder ins All. Die jungen Hörerinnen und Hörer lösen knifflige Preisfragen, nehmen online Kontakt zu Kindern in anderen Schulen auf und dürfen möglicherweise sogar einen historischen Moment erleben: In den unendlichen Weiten des Weltraumes suchen die ARD-Radiomacher nach Signalen von extraterrestrischen Lebewesen.
Nähere Infos zu »Mit Überschall ins All« gibt´s unter www.kinderradionacht.de.
Freitag, 29.11.2013, 20.03 Uhr, SWR2 Spielraum | Mehr | | | |
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