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Donnerstag, 3. April 2025
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Museums - und Ausstellungstipps

 
Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 10. bis 16. Oktober
Dienstag, 11. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Die Geschichte der Freiburger Friedhöfe
Ein Lichtbildvortrag des Kunsthistorikers Peter Kalchthaler
findet am Dienstag, 11. Oktober, von 14 bis 16 Uhr in der
Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs, Friedhofsstr. 8, statt.
Das Thema lautet „Vom Münsterplatz auf’s Tennenbacher
Feld – Die Geschichte der Freiburger Friedhöfe“. Wer
teilnehmen möchte, zahlt vor Ort 6 Euro, mit VHS
Vortragspass ist der Eintritt frei. Die Veranstaltung ist
eine Kooperation des Museums für Stadtgeschichte, der VHS
Freiburg und des Eigenbetriebs Friedhöfe.

Dienstag, 11. Oktober, 18 bis 19 Uhr
Rundgang: We cross borders
Ein Rundgang durch die Ausstellung „We cross borders –
Stadtfotografen 2016“ ist am Dienstag, 11. Oktober, von 18 bis
19 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, geboten.
Die Fotografinnen und Fotografen geben Einblicke in die
Geschichten und Gesichter hinter den Bildern. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Donnerstag, 13. Oktober, 15.30 Uhr
Kuratorenführung zu Hans Baldung Grien
Kurator Felix Reuße führt am Donnerstag, 13. Oktober, um
15.30 Uhr durch die Ausstellung „Hans Baldung Grien.
Holzschnitte“ im Haus der Graphischen Sammlung,
Salzstraße 32. Hans Baldung gilt als einer der bedeutendsten
Holzschnittkünstler des 16. Jahrhunderts. Felix Reuße gibt
exklusive Einblicke in sein Werk. Die Teilnahme kostet 2 Euro;
dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Freitag, 14. Oktober, 12.30 bis 13 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Um das Thema „Stadtgesichter“ dreht sich eine Kurzführung
im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, am Freitag,
14. Oktober, um 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Samstag, 15. Oktober, 15 Uhr
Führung von Kindern für Kinder
Eine Führung von Kindern für Kinder findet am Samstag, 15.
Oktober, um 15 Uhr im Archäologischen Museum
Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Die Mitglieder des
Clubs „Junges ArCo“ erforschen mit neugierigen Kindern ab 5
Jahren das Leben in der Steinzeit. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Sonntag, 16. Oktober, 12 Uhr
Die Römer am Oberrhein
Um die Römer am Oberrhein dreht sich eine Führung im
Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5,
am Sonntag, 16. Oktober, um 12 Uhr. Die Teilnahme kostet 2
Euro; dazu kommt der Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Sonntag, 16. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag zu Drucktechniken
„Wir machen Druck!“ lautet das Thema eines
Familiennachmittages am Sonntag, 16. Oktober, von 14 bis 16
Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32. Dort
ist die Ausstellung von Hans Baldung Grien zu sehen, der
Holzschnitte gedruckt hat. Familien mit Kindern ab 5 Jahren
erkunden seine Werke und erproben im Atelier einfache
Drucktechniken. Die Teilnahme kostet 3 Euro; für Erwachsene
zuzüglich Eintritt von 7 Euro (ermäßigt 5 Euro).

Sonntag, 16. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag zu Fabelwesen
Um das spannende Thema „Drachen, Einhörner und
Riesenkraken“ dreht sich ein Familiennachmittag im Museum
Natur und Mensch, Gerberau 32. Er findet am Sonntag, 16.
Oktober, von 14 bis 16 Uhr statt. Familien mit
Kindern ab 5 Jahren gehen auf Forschungsreise um die Welt,
begegnen Monstern und gestalten eigenen Fabelwesen. Die
Teilnahme kostet 3 Euro; für Erwachsene zuzüglich Eintritt
von 5 Euro (ermäßigt 3 Euro).
 
 

 
Frankfurt: C-Types eröffnen die Wechselausstellung „no pain no game“
im Museum für Kommunikation Frankfurt

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2016 um 19 Uhr lädt das Museum für Kommunikation Frankfurt zur Eröffnung der wohl „schmerzhaftesten Ausstellung der Welt“ ein. Mit no pain no game, ihrer weltweit ersten Soloausstellung, die vom 6. Oktober 2016 bis zum 5. März 2017 läuft, präsentiert das als //////////fur//// bekannte Künstlerduo Volker Morawe und Tilmann Reiff zehn multisensorische Installationen. Ein Computerspiel, das Fehler mit echten Schmerzen bestraft. Eine Box, die zum kleinsten sozialen Netzwerk der Welt wird. Kugeln, die sich wie von Geisterhand durch Gesang bewegen: Die Ausstellung no pain no game setzt der digitalen Spielewelt interaktiv und mit einem Augenzwinkern das reale Erleben entgegen.

Zum Auftakt der Schau spielt die Band C-Types Songs von ihrem neuen Album „Robots“
(Release: 09.09.16, Poets Club Records). Das Publikum erwartet 80er-inspirierter DaDaPunk
mit einer Prise Surf-Beat. Das Trio hantiert dabei mit Kaufhausgitarre, Theramine,
Casio, Orgel, Stehschlagzeug und schrägem Gesang. Live spielen sie teilweise Maskiert,
reißen damit dem Mainstream die Maske herunter und bellen „Sabotage“!

Live-Konzert C-Types zur Ausstellungseröffnung no pain no game

Termin: 5. Oktober 2016, ab 19 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation Frankfurt
Eintritt frei!
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Veranstaltungen in den Freiburger Museen vom 3. bis 9. Oktober
Montag, 3. Oktober, 10.30 Uhr
Niederländische Moderne
Ein Rundgang durch die Sonderausstellung „Niederländische
Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen“ findet am Montag,
3. Oktober, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum, Augustinerplatz,
statt. Dies ist die letzte Gelegenheit, in die Kunst der Niederländer
einzutauchen, bevor die Ausstellung endet. Die Teilnahme kostet 2
Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Dienstag, 4. Oktober, 19 Uhr
Vortrag: Mythen der Bari
Am Dienstag, 4. Oktober, um 19 Uhr spricht die Ethnologin Nicole
Landmann im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, über „Mythen
der Bari aus Kolumbien“. Die Teilnahme am Vortrag kostet 3 Euro.

Mittwoch, 5. Oktober, 12.30 Uhr
Kulturgenuss
Am Mittwoch, 5. Oktober, um 12.30 Uhr findet eine Kurzführung zum
Thema „ Außergewöhnliche Kurven: Frauenstatuetten in der
Altsteinzeit“ mit Helena Pastor im Archäologischen Museum
Colombischlössle, Rotteckring 5, statt. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Mittwoch, 5. Oktober, 12.30 bis 13 Uhr
Kunstpause im Haus der Graphischen Sammlung
Im Rahmen einer Kurzführung widmet sich Felix Reuße dem Thema
„Hans Baldung Grien im Umfeld Dürers“. Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, 5. Oktober, um 12.30 Uhr im Haus der Graphischen
Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32, statt. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Donnerstag, 6. Oktober, 16.30 Uhr
„Freundschaftsspiel“: Kuratorinnenführung in englisch
Eine Kuratorinnenführung in englischer Sprache mit Didem Yazici zur
Schau „Freundschaftsspiel. Istanbul : Freiburg“ findet am Donnerstag,
6. Oktober, um 16.30 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße
10a, statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro,
ermäßigt 5 Euro.

Freitag, 7. Oktober, 19 Uhr
Moving Image Fridays!
Am Freitag, 7. Oktober, um 19 Uhr findet im Schau-Raum des
Museums für Neue Kunst, Marienstraße 10a, die Veranstaltung
„Moving Image Fridays!“ statt. Präsentiert werden die zur Ausstellung
Freundschaftsspiel entstandenen Künstlerbücher von Ciprian
Mureşan, Ali Kazma und Hösl & Mihaljevic sowie der
Ausstellungskatalog. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 9. Oktober, 12 Uhr
Freiburger Stadtgeschichten
Im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, findet am Sonntag,
9. Oktober, um 12 Uhr eine Führung über eine „Ungewöhnliche
Karriere. Vom Müllersohn zum Barockkünstler“ statt. Die Teilnahme
kostet 2 Euro zuzüglich Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Sonntag, 9. Oktober, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im MNK
Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren steht am Sonntag, 9. Oktober,
um 14 Uhr die Veranstaltung „Cool – Auf ins Museum!“ im Museum für
Neue Kunst, Marienstraße 10a, auf dem Programm. Kinder entdecken
das MNK und lassen ihr eigenes Wunschmuseum auf dem Papier
entstehen. Die Teilnahme kostet 3 Euro zuzüglich Eintritt von 7 Euro,
ermäßigt 5 Euro. Kinder zahlen nur 3 Euro.
 
 

 
„100 Bilder für Freiburg“
Vernissage mit Helmut Friedrich im Evangelischen Stift Freiburg

Der Freundeskreis des Evangelischen Stift Freiburg e. V. lädt ein zur neuen Veranstaltungsreihe „Kaffee & Kunst“ in der Cafeteria Haus Schloßberg. Den Auftakt macht Helmut Friedrich mit der Ausstellung seiner Lochbilder und -würfel. Die Vernissage markiert dabei den vorläufigen Höhepunkt seines Projekts „Bilder für Freiburg“: Am 1. Oktober 2016 wird er das 100. Bild „auswildern“ und dem Evangelischen Stift Freiburg übergeben.
Die Lochbilder des Freiburger Künstlers verwischen die Grenzen zwischen Malerei und Bildhauerei. Löcher und Schnitte eröffnen den Blick auf ein Bild hinter dem Bild. Verborgenes wird freigelegt, Inneres offenbart.
Mit den Lochwürfeln erobert der Künstler endgültig den Raum. Seine schwebenden Kuben enthalten Durchgänge, Fenster, geometrische Verwerfungen, die den Blick mal freigeben, mal verstellen. Sie wecken die Sehnsucht nach dem Außergewöhnlichen hinter der Fassade.

Samstag, 01.10., 10.00 Uhr, Cafeteria Haus Schloßberg, Evangelisches Stift Freiburg, Hermannstraße 14, 79098 Freiburg. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Niederländische Moderne: Exklusive Führung mit der Kuratorin
Die Kuratorin Laura Wanckel lädt am Donnerstag, 29. September, zur exklusiven Führung durch die Sonderausstellung „Niederländische Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen“ ein. Die Führung findet von 18.30 bis 20 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die Teilnahme kostet 10 Euro, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung ist bis Mittwoch, 28. September, 12 Uhr, möglich unter Tel. 0761 / 201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de.


 
 

 
Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 26. September bis 2. Oktober
Donnerstag, 29. September, 16.30 Uhr
Mit dem Kurator durchs Freundschaftsspiel
Kurator Finn-Niclas Schütt führt am Donnerstag, 29.
September, in englischer Sprache durch die Schau
„Freundschaftsspiel. Istanbul : Freiburg“. Die Führung beginnt
um 16.30 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a.
Die Teilnahme kostet 2 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7
Euro, ermäßigt 5 Euro.

Freitag, 30. September, 7.15 Uhr
Frühkunst
Eine Führung für Frühaufsteher ist am Freitag, 30. September,
um 7.15 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a,
geboten. Finn-Niclas Schütt widmet sich dem Werk „Europa
auf dem Stier IV“ von Hermann Geibel (1954). Die Teilnahme
ist kostenfrei.

Freitag, 30. September, 12.30 bis 13 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, lädt am
Freitag, 30. September, um 12.30 Uhr zu einer Kurzführung
ein. Das Thema lautet „Konrad von Zähringen und die
Freiburger Adelsherrschaft“. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Samstag, 1. Oktober, 14 bis 16.30 Uhr
Offenes Zeichnen im Museum
Unter dem Motto „Schule des Sehens“ lädt das
Augustinermuseum, Augustinerplatz, am Samstag, 1. Oktober,
von 14 bis 16.30 Uhr zum offenen Zeichnen ein. Der Kurs
findet in der Sonderausstellung „Niederländische Moderne.

Die Sammlung Veendorp aus Groningen“ statt. Das Material
wird gestellt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7
Euro, ermäßigt 5 Euro.

Samstag, 1. Oktober, 15 Uhr
Holzschnitte von Hans Baldung Grien
Ein Rundgang durch die Sonderausstellung „Hans Baldung
Grien. Holzschnitte“ findet am Samstag, 1. Oktober, um 15
Uhr im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32, statt.
Die Teilnahme kostet 2 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7
Euro, ermäßigt 5 Euro.

Sonntag, 2. Oktober, 11 bis 13 Uhr
Sonntagsmatinee zur Bronzezeit
Nach Sanierungsarbeiten ist das Archäologische Museum
Colombischlössle, Rotteckring 5, wieder geöffnet und begrüßt
seine Gäste mit einem stimmungsvollen Vormittag: Am
Sonntag, 2. Oktober, gibt es von 11 bis 13 Uhr Klänge von
Flöte und Gitarre, Aperitif und eine Führung zum Thema:
„Vom Laien zum Profi – die Entwicklung des Bronzegusses“.
Die Teilnahme an der Matinee kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Sonntag, 2. Oktober, 14 Uhr
Familienführung: Was macht die Kuh am Strand?
„Was macht die Kuh am Strand?“ Unter diesem Motto findet
am Sonntag, 2. Oktober, um 14 Uhr eine Familienführung im
Augustinermuseum, Augustinerplatz, statt. Familien mit
Kindern ab 5 Jahren können auf den Bildern der Sonderschau
„Niederländische Moderne“ vieles entdecken: Wer findet alle
Windmühlen? Wie heißen die Blumen? Und wer geht da durch
die Gassen? Die Teilnahme kostet 2 Euro, für Erwachsene
zuzüglich Eintritt von 7 Euro / ermäßigt 5 Euro.

Sonntag, 2. Oktober, 15 Uhr
art & friends
Die Jungen Kunstfreunde des Augustinermuseums laden am
Sonntag, 2. Oktober, um 15 Uhr zur Führung „art & friends“ ins
Augustinermuseum am Augustinerplatz ein. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
 
 

 
Karlsruhe: Blick auf die Geschichte der Karlsburg
Führung durch die Dauerausstellung im Pfinzgaumuseum

Mit dem Schwerpunkt "Menschen und Mauern. Die Geschichte der Karlsburg" führt Gabriele Rillig am Sonntag, 25. September, um 11.15 Uhr Interessierte durch die Dauerausstellung zur Durlacher Stadtgeschichte im Pfinzgaumuseum. Der Eintritt zum Rundgang ist frei.
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Zweiter Bauabschnitt im Augustinermuseum beendet
Das Haus der Graphischen Sammlung öffnet seine Türen

Nach dreijähriger Bauzeit ist es soweit: Der zweite Bauabschnitt
des Augustinermuseums ist beendet. Das in der Salzstraße 32
gelegene Haus der Graphischen Sammlung öffnet am
Wochenende feierlich seine Türen. Künftig sind dort bis zu drei
Graphik-Ausstellungen pro Jahr geplant. Zum Auftakt zeigt das
Augustinermuseum bis Mitte Januar Holzschnitte von Hans
Baldung Grien aus dem eigenen Bestand. Oberbürgermeister
Dieter Salomon, Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach und
Baubürgermeister Martin Haag durchtrennen am Samstag, 17.
September, um 11 Uhr das symbolische Band am Eingang, um
das Gebäude offiziell zu eröffnen. Anschließend ist der Eintritt
ins Augustinermuseum das ganze Wochenende frei. In der
ersten Woche heißt das Haus die Besucherinnen und Besucher
mit einem reduzierten Eintritt willkommen.

Die Hauptaufgabe des Neubaus ist die fachgerechte
Aufbewahrung und Präsentation der Graphischen Sammlung
des Augustinermuseums und des Museums für Neue Kunst.
Zwei Depoträume bieten Lagerplatz für 90.000 lichtempfindliche
Grafiken – bei idealer Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Alle
Funktionsräume befinden sich unter einem Dach:
Restaurierungswerkstatt, Büros, Magazinräume,
Besucheratelier sowie ein Ausstellungs- und ein Vorlegeraum,
in dem sich die Blätter auf großen Tischen ausbreiten lassen.
Zusätzlich birgt das Haus einen Personen- und Lastenaufzug
für die Anlieferung nationaler und internationaler
Kunsttransporte.

Zum Haus der Graphischen Sammlung gehört auch das
Nachbargebäude in der Salzstraße 34, das im Zuge der
Bauarbeiten ebenfalls saniert wurde. Dort befindet sich
zukünftig der Museumsshop des Augustinermuseums. In den
oberen Geschossen sind Büros und Werkstätten untergebracht.

Das Haus der Graphischen Sammlung ist, wie bereits der erste
Bauabschnitt, nach den Plänen des Frankfurter Architekten
Christoph Mäckler entstanden. Kennzeichen seiner Arbeit ist
die innovative Verbindung von Alt und Neu. Auch der Neubau,
der das alte Torhaus aus den 20er Jahren ersetzt, vereint
historische Substanz mit modernen Elementen: Zwei Torbögen
aus dem Vorgängerbau finden sich im neuen Gebäude wieder.
Giebeldächer statt Flachdächer, Vor- und Rücksprünge sowie
ein Wechsel der Traufhöhe lassen die lichtdicht geschlossene
Fassade lebendig erscheinen. Gleichzeitig fügt sich das
Gebäude harmonisch in das historische Straßenbild ein.

Mit der zentralen Wendeltreppe hat das Architekturbüro eine
ästhetische und funktionale Lösung gefunden, um die
verschiedenen Stockwerke und einzelnen Gebäudeteile zu
verbinden. In die Wand eingelassene Vitrinen und subtile
Lichtregie machen auch das Treppenhaus zum Ausstellungsort.
Über die Kleinodientreppe gelangt der Besucher direkt in das
Herzstück des Hauses: Den 100 Quadratmeter großen
Schauraum. Passend zu den Werken des Künstlers Hans
Baldung Grien sind die Wände zur Eröffnung malachitgrün
gestrichen: In der Werkstatt Dürers hatte der junge Hans den
Beinamen Grien (Grün) erhalten, um ihn von anderen
Mitarbeitern mit dem Namen Hans zu unterscheiden.

Das Augustinermuseum wurde 1923 im ehemaligen
Klostergebäude des Augustinerordens eingerichtet. Heute zählt
es zu den bedeutendsten kunsthistorischen Museen
Süddeutschlands. Unter der Projektleitung des städtischen
Gebäudemanagements wird das Museum seit 2007 in drei
Bauabschnitten aufwendig saniert. Der erste wurde im März
2010 beendet und umfasste die neuen Ausstellungsräume in
der ehemaligen Klosterkirche. Der dritte Bauabschnitt widmet
sich dem Konventgebäude, in dem die umfangreiche
kulturgeschichtliche Sammlung Platz finden soll. Die
Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Die Kosten für den Gesamtkomplex liegen bei mehr als 60
Millionen Euro. Die Mittel stammen von der Stadt Freiburg, dem
Bund, dem Land Baden-Württemberg, der Baden-Württemberg
Stiftung, der Erzdiözese Freiburg sowie von vielen Spenden
aus der Bürgerschaft, die über ein eigens gegründetes
Kuratorium eingeworben wurden. Die Kosten der einzelnen
Bauabschnitte setzen sich wie folgt zusammen: 1.
Bauabschnitt: 16,93 Millionen Euro, 2. Bauabschnitt 15,78
Millionen Euro, 3. Bauabschnitt rund 30 Millionen Euro.
 
 



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