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Museums - und Ausstellungstipps
| | | Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 16. bis 22. Oktober | Augustinermuseum
Zwischen Himmel und Hölle
Über den Altar des Hausbuchmeisters sprechen am Donnerstag,
19. Oktober, um 15.30 Uhr Hélène Iehl und Stephan Langer. Die
Veranstaltung findet im Augustinermuseum am Augustinerplatz
statt. Sie ist Teil der Reihe „Zwischen Himmel und Hölle“, einer
Kooperation mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe und dem
Bildungszentrum Freiburg. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Spotlights
Freiburgerinnen und Freiburger der Gruppe „Steckenpferd Kunst“
erläutern regelmäßig Werke des Augustinermuseums am
Augustinerplatz. Am Sonntag, 22. Oktober, um 11 Uhr geht es
um das Thema „Welte-Mignon: von Barock bis
Schlager“, erläutert von Wolfgang Huller. Die Teilnahme kostet
den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Museum für Neue Kunst
Kunsteinkehr
Eine Kurzführung zur Künstlerin Katharina Grosse findet am
Donnerstag, 19. Oktober, um 12.30 Uhr im Museum für Neue
Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Künstlergespräch
Ein Künstlergespräch mit Georg Winter ist am Samstag, 14.
Oktober, um 16 Uhr in der neu eröffneten Ausstellung "In guten
und in schlechten Zeiten. Wie was bleibt" im Museum für Neue
Kunst, Marienstraße 10a, geboten. Winter hat dort die begehbare
Installation "musée social" verwirklicht. Bei dem Gespräch geht
es auch um das von ihm und den Flüchtlingen Mouaz Al
Khawam und Muhanad Aljassm gegründete Designlabel
"schwarabia import-export". Dieses wird bereits ab 15 Uhr vor
Ort an der Installation "musée social" arbeiten.
Museum für Stadtgeschichte
Familiennachmittag zum Münsterbau
Zum Familiennachmittag „Stein auf Stein – dem Himmel
entgegen“ lädt das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz
30, am Sonntag, 22. Oktober, von 14 bis 16 Uhr ein. Familien mit
Kindern ab 5 Jahren untersuchen die mittelalterliche Baustelle
des nahe gelegenen Münsters und spüren Steinmetzzeichen auf.
Danach können die Kinder ihre eigenen Zeichen in Sandstein
ritzen. Die Teilnahme kostet 3 Euro; für Erwachsene zuzüglich
Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung von Kindern für Kinder
Die Kulturlotsinnen und Kulturlotsen des Clubs „Junges ArCo“
laden interessierte Kinder am Samstag, 21. Oktober, um 15 Uhr
ins Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5,
ein. Gemeinsam erforschen die Kinder, wie die Zeitgenossen von
Asterix und Obelix am Oberrhein lebten. Die Teilnahme ist für
Kinder frei, Erwachsene zahlen den regulären Eintritt von 4 Euro,
ermäßigt 3 Euro.
Kombi-Führung: Beigaben für die Ewigkeit
Eine Kombi-Führung durch die Ausstellung „Versorgt fürs
Jenseits” und die Archäologische Sammlung der Universität
Freiburg findet am Sonntag, 22. Oktober, von 14 bis 16 Uhr statt.
Das Thema lautet „Kultur trifft Kunst – Beigaben und Bilder für
die Ewigkeit“. Start ist im Colombischlössle, Rotteckring 5. Wer
teilnehmen möchte, zahlt 3 Euro; dazu kommt der Eintritt von 4
Euro, ermäßigt 3 Euro.
Museum Natur und Mensch
Pilzberatung
Pilzsammlerinnen und -sammler können ihre Funde am Montag,
16. Oktober, von 16 bis 18 Uhr im Museum Natur und Mensch,
Gerberau 32, Experten vorlegen und sich informieren. Die
Teilnahme kostet 3 Euro.
Kurzführung: Leben mit den Ahnen
Über das „Leben mit den Ahnen“ spricht Museumsmitarbeiterin
Heike Gerlach am Donnerstag, 19. Oktober, um 12.30 Uhr bei
einer Kurzführung im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32.
Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt
3 Euro. | | | | |
| | | | Karlsruhe: Architektur vor Ort kennenlernen | Führung durch Markuskirche von Otto Bartning
Durch die 1935 geweihte Markuskirche von Otto Bartning am Yorckplatz (Weinbrennerstraße 23) führt die Kunsthistorikerin Dr. Chris Gerbing eintrittsfrei am Sonntag, 8. Oktober, um 15 Uhr. Der Rundgang gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung "Otto Bartning (1883-1959). Architekt einer sozialen Moderne" in der Städtischen Galerie. | Mehr | | | |
| | | | Karlsruhe: Kuratorenführung durch "Karlsruher Heimaten" | Kostenloses Angebot am 12. Oktober im Stadtmuseum
Noch bis 29. Oktober präsentieren das Stadtmuseum und das Pfinzgaumuseum im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg die Doppelausstellung "Karlsruher Heimaten". Die Schau präsentiert historische und aktuelle, offizielle und persönliche Perspektiven auf das Thema und die Bedeutung von "Heimat".
Am Donnerstag, 12. Oktober, führt Kurator Dr. Peter Pretsch um 18 Uhr durch den Ausstellungsteil im Stadtmuseum. Die Führung ist kostenlos, das Kombiticket für die Doppelausstellung kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Darüber hinaus kann die Ausstellung bei freiem Eintritt immer mittwochs von 10 bis 18 Uhr im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach, und freitags von 10 bis 18 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais besichtigt werden. | Mehr | | | |
| | | | Karlsruhe: Arbeiten von Jost Schneider | Vernissage am 10. Oktober im Rathaus II Grötzingen
Werke des Malers, Zeichners und Plastikers Jost Schneider sind vom 11. Oktober bis 18. Februar im Grötzingen zu sehen. Vernissage ist am Dienstag, 10. Oktober, um 19 Uhr im Rathaus II, Rathausplatz. Die Ortsverwaltung ermöglicht den Kunstschaffenden des Malerdorfs mit der Kunstreihe im Rathaus, ihr Schaffen in kleinem, aber feinen Rahmen zu präsentieren. | Mehr | | | |
| | | | Historischer Spaziergang durch Alt-Grötzingen mit dem Adressbuch von 1949 | Zeitzeugen erinnern sich an Nachkriegszeit
Im Rahmen der Ausstellung "Karlsruher Heimaten" im Stadtmuseum Karlsruhe und im Pfinzgaumuseum findet am Samstag, 7. Oktober, ab 15 Uhr ein geführter Rundgang durch Alt-Grötzingen statt. Volker Ebendt, Annemie Hollerbach, Ute Karcher, Karl-Heinz Kurz und Manfred Müller erinnern an die Nachkriegszeit in Grötzingen und erzählen aus ihrer Kindheit im Ort. Orientierung bietet das Adressbuch von 1949, in dem viele seit langem nicht mehr existente Geschäfte, Handwerker, Gaststätten oder andere wichtige Treffpunkte wie ein Kino noch verzeichnet sind.
Der Rundgang dauert ungefähr eineinhalb Stunden. Danach findet ein gemeinsamer Abschluss mit Imbiss, mundartlichen Beiträgen und Musik in der alten "Küferei Arheidt" statt. Der Rundgang ist kostenfrei, Treffpunkt ist vor dem Grötzinger Rathaus. Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. | Mehr | | | |
| | | | SCHENKUNG EINES WERKS DES MALERS UND BILDHAUERS JOHANNES GRÜTZKE | PINAKOTHEK DER MODERNE MÜNCHEN
SAMMLUNG MODERNE KUNST
Am 30. September wäre der 2017 verstorbene Maler und Bildhauer Johannes Grützke 80 Jahre alt geworden. Dank einer großzügigen Schenkung aus Privatbesitz verfügen die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen nunmehr über ein Werk dieses für die Kunst der Gegenwart wichtigen Künstlers. Es handelt sich um die Büste des Münchner Ägyptologen Dietrich Wildung, der über lange Jahre Direktor des Ägyptischen Museums in Berlin war und als solcher auch wiederholt mit zeitgenössischen Künstlern zusammenarbeitete. Die Büste stellt eines der wenigen rundplastischen Werke des Berliner Künstlers dar.
Johannes Grützkes Werke zeichnen sich durch enorme Dynamik und Vitalität aus, manchmal ist ihnen auch eine leichte Tendenz zur ironisierenden Überzeichnung eigen. Dieser Haltung entsprachen sein kreativer Elan, seine Leidenschaft für theatralisch-pathetische Auftritte mit dem gesprochenen Wort, seine zuweilen geradezu an das Barocke grenzende Stilistik sowie seine Liebe zu einer satten, prallen ‚Peinture‘ in der Malerei. Das Spektrum seiner Kunst ist weit gefächert und erstreckt sich von der Historienmalerei wie etwa in der Frankfurter Paulskirche – seinem wichtigsten öffentlichen Auftrag – über das Bildnis bis hin zu grandios körperbetonter Aktmalerei. Johannes Grützke erhielt zahlreiche Auszeichnungen; eine Retrospektive in Chemnitz erinnert ab dem 1. Oktober 2017 an sein Schaffen.
zum Bild oben:
Johannes Grützke, Büste/Portrait von Dietrich Wildung, 2009
© Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München | | | | |
| | | | Freiburg: Die Zinnfigurenklause macht Winterpause | Tag der offenen Tür am Dienstag, 3. Oktober, von 11 bis 16 Uhr
Bevor die Zinnfigurenklause am Schwabentor Winterpause macht, öffnet sie mit einem Tag der offenen Tür am Dienstag, 3. Oktober, von 11 bis 16 Uhr nochmals ihre Pforten. Das Museum zur Freiheitsgeschichte bietet an diesem letzten offenen Tag in diesem Jahr einen kleinen Geschichtswettbewerb an. Wieder einmal ist in einem der 21 Dioramen eine Figur platziert, die dort nicht hingehört. Die ersten zehn Personen, die sie entdecken, erhalten jeweils eine Zinnfigur. Zudem können alle Besucherinnen und Besucher zuschauen, wie Zinnfiguren gegossen und bemalt werden.
Seit 1969 präsentiert die Zinnfigurenklause im Schwabentor die große Welt im Kleinen. In 21 Schaukästen mit rund 9000 Figuren werden vor allem Szenen aus der Geschichte Freiburgs und der Region dargestellt. Das Schwabentor war am Ostermontag im Jahr 1848 Schauplatz der letzten Gefechte zwischen badischen Revolutionären, badischen und hessischen Soldaten. Eine Kolonne des „Heckerzuges“ wollte sich mit den rebellierenden Turnern, Studenten und Handwerkern in der belagerten Stadt Freiburg vereinigen. Doch die Übermacht der großherzoglichen Regierungstruppen schlug den ersten Versuch, mit einer bewaffneten Volkserhebung eine demokratische Republik zu erkämpfen, nieder. Im Zinnfigurenmuseum erinnert ein Diorama an das Gefecht am „Platz der letzten Barrikade“.
Im Zinnfiguren-Shop gibt es mehr als 500 bemalte und unbemalte Zinnfiguren in verschiedenen Größen. Die meisten Figuren haben eine Größe von 30 Millimetern. Andere Figuren sind bis zu 80 Millimeter groß.
Am Tag der offenen Tür ist der Eintritt ist frei. Für fremdsprachige Besucher und Besucherinnen liegen Informationen zu den Dioramen in Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Russisch und Spanisch vor.
Weitere Informationen zum kleinen Museum am Schwabentor gibt es auf www.zinnfigurenklause.de oder telefonisch unter 0761/75201 bei Martin Wiebel. | | | | |
| | | | Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ zählt 80.000 Besucher | Finissage am 7. Oktober
Über 80.000 Menschen haben in den vergangenen elf Monaten die Sonderausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ im Augustinermuseum besucht, darunter viele Schülerinnen und Schüler aus Freiburg und dem Umland. Wer die kulturhistorische Schau sehen möchte, hat noch bis Sonntag, 8. Oktober, die Möglichkeit (täglich 10 bis 17 Uhr, außer montags). Das Augustinermuseum widmet sich mit der Ausstellung erstmals in großem Umfang der NS-Zeit in Freiburg. Mehr als 250 Objekte geben Einblicke in Einzelschicksale und historische Zusammenhänge.
Zum Abschluss der Ausstellung spielt am Samstag, 7. Oktober, um 18 Uhr die Roma Büro Band. Um 19 Uhr hält Heiko Haumann von der Universität Basel einen Vortrag zum Thema „Gemeinschaftsschädlinge sind auszumerzen”. Die Teilnahme kostet den regulären Museumeintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Ausstellung ist an diesem Tag bis 19 Uhr geöffnet.
Am Sonntag, 8. Oktober, um 11.30 Uhr stellen Tilmann von Stockhausen, Leitender Direktor der Städtischen Museen, und Kurator Peter Kalchthaler in der Ausstellung den Band „Freiburg im Nationalsozialismus“ vor. Er erscheint in der Schriftenreihe der Badischen Heimat. Renommierte Autoren erörtern darin, welche Auswirkungen der Nationalsozialismus in Freiburg hatte, darunter Rüdiger Safranski, Christoph Schmider und Werner Mezger. Im Anschluss an die Präsentation gibt es einen kleinen Umtrunk im Kaiserfensterfoyer des Museums. | | | | |
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