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Lesungen, Vorträge und Diskussionen
Wladimir Kaminer (c) Michael Ihle | | | Lesung: Wladimir Kaminer | Wie sage ich es meiner Mutter?
Do 05.01. | 19:30 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Wie alles begann: 1967 in Moskau geboren, zog es den Autor 1990 nach Berlin. Für gerade mal 96
Rubel reiste Wladimir Kaminer in Ostberlin ein, nachdem sein halber Bekanntenkreis aus Moskau auf Reisen „verschwunden“ war. Nach der Grenzöffnung erhielt er als jüdischer „Kontingentflüchtling“ eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Wladimir Kaminer arbeitete als Tontechniker am Theater, studierte Dramaturgie und fing nebenher an zu schreiben, anfangs auf Russisch, später auf Deutsch. Der Durchbruch in Deutschland gelang ihm mit „Russendisko“. Sein Siegeszug durch die Bestsellerlisten hält auch nach mehr als 20 Jahren und 30 Büchern weiter an.
Der Ist-Zustand: Wladimir Kaminer gehört zu den großen Autoren der heutigen Zeit. Das stellt er auch mit dem dritten Teil seiner Corona-Chronologie „Wie sage ich es meiner Mutter?“ unter Beweis. Enkel erklären der Oma ihre neue Welt – trotz aller Harmonien zwischen Pflanzen, Menschen und Tieren kommt es zu Konflikten. Wladimir Kaminer versucht das Neue für seine Mutter zu übersetzen. Wie gewohnt zeichnet sich auch Kaminers neuestes Werk vor allem durch die leidenschaftliche Sprache und die detailreichen Beobachtungen aus. Zugespitzt, humorvoll und zugleich erfrischend nimmt Kaminer nicht nur den Virus ins Visier. Mögen die Geschichten im ersten Moment kurzweilig wirken, so sind sie am Ende weit mehr. Aus den Lach- und Sachgeschichten von Wladimir Kaminer werden kleine Lebenshelfer, die uns aufzeigen, dass der Alltag selbst in Corona-Zeiten nicht nur grau und trist ist. Der feine Humor wird zur Hilfe um die alltägliche Tristesse zu durchbrechen. Und am Ende schafft es Wladimir Kaminer einmal mehr, dass wir sogar über uns selbst lachen.
Live: Der überzeugte Großstadt-Mensch und Hauptstädter gehört zu der Sorte Autoren, die auch auf der Bühne überzeugen. Die Mischung aus familiärer Atmosphäre und seinem perfiden, manchmal sogar lakonischem Humor sorgt für einzigartige Abende. Stets in Interaktion mit dem Publikum wird gelacht, bis sich die Bauchmuskeln biegen – und trotzdem ist Wladimir Kaminer keinesfalls ein Comedian.
Veranstalter: Vaddi Concerts
Eintritt: 29,45 €
Tickets erhältlich bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, unter 01806 570 070*
oder auf www.vaddi-concerts.de
(*Bestell-Hotline der CTS EVENTIM AG & Co. KGaA (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) | Mehr | | | |
| Cliteratur: Louisa Lorenz (c) privat | | | Louisa Lorenz liest „Clit: Die aufregende Geschichte der Klitoris“ | CLITERATUR #1
So 11.12. | 19:00 Uhr | Foyer im EWERK Freiburg
Lesung und Gespräch mit Louisa Lorenz und Oliwia Hälterlein
Die Klitoris – noch viel aufregender, als wir denken.
Als Louisa Lorenz durch Zufall erfährt, dass die Klitoris nicht nur ein kleiner Lust-Knubbel ist, sondern sich weit ins Innere des Körpers erstreckt, ist sie bereits 25 Jahre alt. Und das, obwohl sie sich als moderne, aufgeklärte und emanzipierte Frau fühlt. Ihre Freund*innen, stellt sie schnell fest, sind genauso unwissend. Wie kann das sein?
Heute, einige Jahre später, ist Louisa Lorenz Klitoris-Expertin und klärt über dieses faszinierende und vollkommen unterschätzte Organ auf. Sie verrät, dass die Vorstellung vom vaginalen Orgasmus ein Mythos ist, der vor allem von Männern ins Leben gerufen wurde, welche Bedeutung die Klitoris tatsächlich für den Orgasmus hat – und welche anderen Irrtümer und Missverständnisse zu Sexualität und Anatomie bis heute bestehen.
Louisa Lorenz erzählt eine spannende Geschichte von Ignoranz, Unterdrückung und Verwirrung und zeigt, dass es höchste Zeit für mehr sexuelle Selbstbestimmung und für die Befreiung unserer Lust ist. Eine Offenbarung für alle, die Sex haben!
Louisa Lorenz, 1988 geboren, ist Kulturwissenschaftlerin und Geschlechterforscherin. Die Themen Körper, Sexualität und Gesellschaft stehen dabei im Fokus ihrer Arbeit. Seit 2016 gibt sie regelmäßig Workshops zur Klitoris und anderen feministischen Themen. Menschen zu ermöglichen, in offener Atmosphäre und ohne Scham über Sexualität lernen zu können, liegt ihr dabei besonders am Herzen. Wenn Sie nicht gerade irgendwo in Deutschland in Seminarräumen, Gesundheitszentren, Festivals oder WGs mit Menschen über die Klitoris spricht, dann lebt und arbeitet sie in Göttingen.
Oliwia Hälterlein (sie) ist Kulturwissenschaftlerin, Künstlerin und Autorin. Sie bewegt sich in Text & Performance an der Schnittstelle zwischen Feminismus & Kunst. 2020 hat sie das breitbeinige Heft „Das Jungfernhäutchen gibt es nicht“ (Maro Verlag) geschrieben und einen TedxTalk über vaginale Schleimhautfalten gehalten. Sie kämpft mit anatomischer Realität gegen den Mythos „Jungfernhäutchen“ und für die Entschamisierung der Vulvasphäre. Sie organisiert Veranstaltungen zu Feminismus, sexueller Bildung, zu Hexen und feministischer Pornographie. Sie ist Mitbegründerin der jährlich in Freiburg stattfindenden Aktionswoche „Aufgeklärt?! “ und schreibt ab Herbst am Deutschen Literaturinstitut Leipzig an ihrem neuen Buchprojekt.
CLITERATUR als Lesereihe soll eine Krawallbürste sein (oder werden?), die anstupst und ins kalte Wasser wirft, die Fragen klärt und noch mehr aufwirft, die nicht unbedingt gemütlich, aber durchaus sehr erleichternd sein kann. Absichtlich Unbekanntes oder wenig Bekanntes ans Licht holen, ohne engstirnige Vorstellung darüber, wie Literatur zu sein hat. Neugierig, feministisch und jung ohne dabei Menschen auszuschließen, die sich selbst nicht so bezeichnen würden.
Eine Kooperation von E-WERK Freiburg e.V. und ArTik e.V.
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg
Eintritt: 10,00 € / 8,00 € | | | | |
| Annette Behnken (c) Patrice Kunte | | | Demut - Mut zu Größerem | Lesung und Gespräch mit Annette Behnken
Die Fernsehmoderatorin der Sendereihe „Das Wort zum Sonntag“ und evangelische Pastorin Annette Behnken ist zu Lesung und Gespräch in der Veranstaltungsreihe „dies|seits“ am Montag, 5. Dezember um 20 Uhr zu Gast in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Annette Behnken liest an diesem Abend aus ihrem Buch „Demut – Hymne an eine Tugend“. Für sie bedeutet Demut Mut zu Größerem, die Bereitschaft, gemeinsame Werte über persönliche Interessen zu stellen und sich für eine größere Sache einzusetzen. Annette Behnken schildert, wie wichtig Demut für Menschen ist, die in der ersten Reihe stehen wollen, und erzählt von eigenen Erfahrungen.
Die Reihe dies|seits findet in Zusammenarbeit mit dem c-punkt Münsterforum und der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Freiburg statt und eröffnet Räume der Orientierung und Zeit für Einsichten für die vorletzten, aber durchaus entscheidenden Fragen zwischen Himmel und Erde.
Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de | Mehr | | | |
| | | | Lesung "Blind mit Kind" | Am Mittwoch, 23. November in der Stadtbibliothek Karlsruhe
Am 23. November, um 19:30 Uhr liest die Autorin Hannah Reuter aus ihrem Buch "Blind mit Kind". Die Lesung der Gemeinschaftstiftung des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins findet in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus statt. Reuter erzählt mit Tiefgang, Humor und Selbstironie davon, was es bedeutet blind zu sein und ein Kind zu haben - in einer Gesellschaft, die stark über Sehen funktioniert. | Mehr | | | |
| | | | Vernissage mit Vortrag I Das Zeitalter der Aufklärung in Besançon | Am Donnerstag, den 1. Dezember um 19 Uhr eröffnet das Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, seine letzte Ausstellung für dieses Jahr: „Le Beau Siècle – Das schöne 18. Jahrhundert“ wird als Partnerausstellung zur gleichnamigen Exposition in Freiburgs Partnerstadt Besançon gezeigt. Die Veranstaltung wird mit einem Empfang begangen, darauf folgt ein Vortrag des französischen Historikers Pascal Schultz zum Thema „Das Zeitalter der Aufklärung in Besançon“. Im Anschluss daran gibt es ein Buffet de l’amitié mit lokalen Produkten aus Besançon: es werden Käse- und Wurstplatten und Kuchen und Kekse aus der Region angeboten. Dank der Unterstützung der Stadt Besançon, der Stadt Freiburg sowie des Fördervereins des CCFF’s ist der Eintritt für alle Besucher frei! Anmeldung bis zum 25.11. an: kultur@ccf-fr.de. Sprache: Deutsch/Französisch. | | | | |
| | | | Aktionen der Stadtbibliothek zum Vorlesetag am 18. November | Zum bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 18. November, initiiert von der Wochenzeitung „Die Zeit“ und der Stiftung Lesen, veranstaltet die Stadtbibliothek verschiedene Vorleseaktionen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.
Zur musikalischen Vorlesestunde lädt Lisa Adams, Vorlesepatin der Stadtbibliothek, um 15.30 Uhr in die Musikbibliothek, Münsterplatz 17, ein. Für Kinder ab 5 Jahren liest sie aus dem musikalischen Bilderbuch „Der Zauberlehrling“, untermalt mit Musikbeispielen. Anschließend können Zauberstäbe gebastelt werden.
In der Stadtteilbibliothek Haslach (Staudinger Straße 10) und in der Mediothek Rieselfeld lesen Franziska Trischler und Nora Jander, Sprechwissenschaftlerinnen an der PH Freiburg, jeweils um 16 Uhr aus „Sind alle Olchis grün?“ für Kinder ab 5 Jahren. Im Anschluss darf gemalt werden.
In der Kinder- und Jugendbibliothek liest und spielt das Ensemble „Alpacah“ das Bilderbuch „Kalle und Elsa lieben die Nacht“ um 9.30 bis 10 Uhr für Kindergartenkinder. Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. | | | | |
| | | | Lesung: Die Tage kommen und gehen, Hemley Boum | Am Donnerstag, den 17. November um 19 Uhr empfängt das Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11, die kamerunische Schriftstellerin Hemley Boum. Ihr Roman „Die Tage kommen und gehen“ wurde mit dem Prix Ahmadou Kourouma ausgezeichnet und erzählt die spannende Geschichte von drei Frauen aus drei Generationen zwischen Kamerun und Frankreich. Drei bewegende Frauenschicksale, die die Geschichte Kameruns von der Kolonialzeit über den Befreiungskrieg bis hin zum Terror von Boko Haram beleuchten. Eintritt: € 9 | € 6 ermäßigt. Sprache: F/D. | | | | |
| | | | Einladung: 36. Freiburger Literaturgespräch | 10.–13. November 2022
Diesen Donnerstag beginnt im Ratssaal des neuen Rathauses das 36. Freiburger Literaturgespräch. Folgen Sie Buchpreisträger Saša Stanišić durch sein Werk und in die Zukunft. Steigen Sie in ein magisches Taxi. Hören Sie Lieder von Liebe und Tod, von der Trauer und dem freudigen Überschwang der Geschichte. Freuen Sie sich auf den traditionellen Lesemarathon zwischen Essay, Erzählung, Gedicht und Roman. Und eine Matinee, die das Gastland Spanien der Frankfurter Buchmesse 2022 als lyrischen Kontinent vermisst. | Mehr | | | |
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