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Donnerstag, 3. April 2025
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Europa nach dem Krieg
Gespräch in der Reihe „Europäische Perspektiven“ – auch online

Die Perspektiven der Länder Mittel- und Osteuropas werden für die Zukunft der europäischen Gemeinschaft nach dem Krieg eine größere Bedeutung erhalten. Die EU macht der Ukraine Hoffnung auf einen Beitrittsprozess, aber neben der Ukraine wollen weitere Länder in die EU aufgenommen werden. Verkraftet die EU eine abermalige Erweiterung angesichts der jetzt schon dringlichen Reformbedürftigkeit ihrer Institutionen und Verfahren? Und welche Vorstellungen von Europa müssen zukünftig jenseits aller wirtschaftlichen Interessen in dieser Union zusammengeführt werden? Das sind die Themen des Gesprächsabends am Donnerstag, 9. März um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Gesprächsgäste sind die frühere Europa-Abgeordnete der Grünen Rebecca Harms, der Historiker und Germanist Jacques-Pierre Gougeon aus Paris und der FAZ-Redakteur Simon Strauß.

Das Gespräch in der Reihe „Europäische Perspektiven“ findet in Präsenz und Online statt und veranstaltet die Katholische Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Colloquium politicum, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg und Centre Culturel Français Freiburg e. V..

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de.
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Freiburger Andruck: Susanne Fritz stellt ihr Buch „Heinrich“ vor
Lesung und Gespräch mit der Autorin am 23. März
Moderation: Hanna Hovtvian, Literaturhaus

2018 stellte die Freiburger Autorin und Regisseurin Susanne Fritz ihr Buch „Wie kommt der Krieg ins Kind?“ in der Reihe „Freiburger Andruck“ vor. Im Zentrum dieser persönlichen, für den Deutschen Buchpreis nominierten Spurensuche stand ihre Mutter, die 1945 mit 14 Jahren verhaftet und ins polnische Arbeitslager Potulice gebracht wurde.

In ihrem gerade erschienenen Buch „Heinrich“ wendet sich Susanne Fritz ihrem Vater zu. In dieser erneuten Spurensuche verbindet sie Traum und Erinnerung, Chronik und Fiktion. Die Geschichte beginnt mit einem Unfall: Ein großer Spiegel geht zu Bruch. Kurz zuvor hatte der kleine Heinrich seine Zukunft darin erblickt, die nun verloren scheint. Oder lassen sich die Scherben wieder zu einem Ganzen fügen?

Heinrich stammt aus schwierigen Verhältnissen: Als einziges Kind einer geschiedenen Frau und Angehöriger der deutschen Minderheit wächst er in einem Armutsviertel einer polnischen Kleinstadt auf. Als die Deutschen im Herbst 1939 einmarschieren, eröffnen sich dem Jugendlichen Aufstiegschancen, die im Kriegseinsatz und russischer Gefangenschaft enden. 1949 gelangt er nach Westdeutschland. Dort gründet er eine Familie und macht Karriere als Architekt und Unternehmer. Seine Vergangenheit aber verfolgt ihn über seine Erfolge hinaus. Ins Gespräch
mit der Autorin kommt Hanna Hovtvian (Literaturhaus).

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren sowie und Übersetzerinnen und Übersetzern vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Die Lesung findet statt am Donnerstag, 23. März, von 19.30 Uhr an, im SWR-Studio Freiburg, Kartäuserstraße 45. Eintritt 9 Euro / ermäßigt 6 Euro. Tickets: BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229
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Lesung #OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst
© Herder Verlag
 
Lesung #OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst
Im Rahmen der Frauenwochen lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe am 10. März zur Buchvorstellung ein

Im Januar 2022 outeten sich über hundert hauptamtliche, ehemalige und ehrenamtliche Mitarbeitende der katholischen Kirche in Deutschland als LGBTQIA+, darunter auch fünfzehn Personen aus der Erzdiözese Freiburg. Raphaela Soden und Miki Herrlein sind zwei davon. Am Freitag, 10. März um 19:30 Uhr teilen sie in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus ihre Geschichten und Erfahrungen, die sie als nicht-binäre Mitarbeitende des Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg machen.

Antworten auf wichtige Fragen für queere Menschen
Mit im Gepäck haben sie das Buch „#OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst“, erschienen 2022 im Herder Verlag. Das Buch „#OutInChurch - Für eine Kirche ohne Angst“ bündelt einige Erfahrungen sowie Geschichten und gibt Antworten auf existenzielle Fragen: "Was heißt es, als nicht-binäre Person für ein katholisches Bistum zu arbeiten? Was macht es mit einem Priester, wenn er seine Homosexualität verheimlichen muss? Wie offen darf eine lesbische Religionslehrkraft ihre Identität zeigen? Nimmt mich Kirche so an, wie ich bin?"

Anschließend gibt es die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen. Bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung im Vorfeld sind alle eingeladen, die sich respektvoll und offen auf Begegnungen einlassen wollen.

Karlsruher Frauenwochen

Die Lesung ist eine Kooperation der Referate Ehe-Familie-Diversität und Frauen-Männer-Gender in der Abteilung Erwachsenenpastoral Freiburg zusammen mit der Stadtbibliothek Karlsruhe. Sie ist Teil des Programms der Karlsruher Frauenwochen.

In Karlsruhe finden anlässlich des Frauentags die Karlsruher Frauenwochen vom 5. bis 19. März 2023 statt. Denn am 8. März ist Internationaler Frauentag – der weltweite Aktionstag für Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter. Er feiert die bisherigen Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung und richtet gleichzeitig die Aufmerksamkeit auf bestehende Diskriminierungen und Ungleichheiten – denn Gleichstellung ist noch nicht überall erreicht.

zum Bild oben:
Das Buch „#OutInChurch - Für eine Kirche ohne Angst“ bündelt Erfahrungen und gibt Antworten auf existenzielle Fragen.
© Herder Verlag
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Stadt – Wald – Vielfalt
Vortrag und Diskussion in der Reihe „Mensch und Schöpfung“ – auch online

Um den Freiburger Stadtwald mit seiner faszinierenden Vielfalt an Wäldern und Lebensräumen geht es beim Vortrag mit anschließender Diskussion am Mittwoch, 8. März um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1.

Nicole Schmalfuß, Leiterin des städtischen Forstamtes, stellt die Besonderheiten und Herausforderungen dieser Wälder vor. Klaus Echle, Revierförster und prämierter Naturfotograf, gibt mit seinen beeindruckenden Tier- und Naturfotografien ungekannte Einblicke in die Tierwelt des Stadtwaldes. Wie kann diese Vielfalt an Flora und Fauna bewahrt werden und welche Herausforderungen sind die drängendsten? Welche Veränderungen werden notwendig sein, damit auch nachfolgende Generationen sich an diesen Wäldern und ihren Bewohner*innen erfreuen können?

Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft findet in Präsenz und online statt.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich an: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Lesung: Milena Michiko Flašar "OBEN ERDE, UNTEN HIMMEL"
Mitunter steht alles Kopf, manchmal ist das Obere zuunterst, aber das ermöglicht auch überraschende An- und Einsichten…

Vorstellung des neuen Romans der österreichisch-japanischen Autorin Milena Michiko Flašar

Es moderiert Stephanie Streif.

Donnerstag, den 2.3.2023
Buchhandlung Schwarz
Günterstalstr. 44, 79100 Freiburg
um 19:30 Uhr

Der Eintritt ist auf Spendenbasis nach der Veranstaltung zu zahlen, eine verbindliche Anmeldung aber notwendig!

Tickets gibt es online
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dies|seits: Meine Schwester
Kath. Akademie: diesseits - Vom Tod der Schwester (c) Bettina Flitner
 
dies|seits: Meine Schwester
Lesung und Gespräch Bettina Flitner

Die Fotografin Bettina Flitner ist zu Lesung und Gespräch zu Gast in der Veranstaltungsreihe „dies|seits“ am Montag, 27. Februar um 20 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Das Buch „Meine Schwester“ schrieb Bettina Flitner nach dem Suizid ihrer Schwester. Sie beschreibt darin ihre Verzweiflung, die Suche nach Ursache und Schuld. Letztlich ist daraus aber ein sehr bewegendes Buch über das Leben, ein „Buch der Befreiung“ entstanden.

Bettina Flitner arbeitet als Filmemacherin und Fotografin unter anderem für die Zeitschriften Stern und EMMA. Sie veröffentlichte diverse Bücher, etwa „Väter &Töchter. Geschichten einer besonderen Beziehung“; und gemeinsam mit Alice Schwarzer: „Meine algerische Familie“ und „Frauen mit Visionen: 48 Europäerinnen“.

Die Reihe dies|seits findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit Freiburg statt und eröffnet Räume der Orientierung und Zeit für Einsichten für die vorletzten, aber durchaus entscheidenden Fragen zwischen Himmel und Erde.

Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de
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Vom alten in ein neues Leben
Die Herausforderung von Tolstois Roman "Auferstehung"

Lew Tolstois Roman „Auferstehung“ steht im Zentrum der Theologischen Soirée zur Passionszeit am Mittwoch, 1. März um 19 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1. Referent ist der Tübinger Theologe und Literaturwissenschaftler Karl-Josef Kuschel. Er erforscht die gedeutete Präsenz von „Religion“ in der Welt der Literatur. Ende 2022 veröffentlichte er seine Autobiographie „Magische Orte“.

Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de
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Annette Pehnt beim Freiburger Andruck
Ihr neues Buch „Die schmutzige Frau“ wird vorgestellt

Lesung und Gespräch mit der Autorin am 17. Februar im Literaturhaus

Annette Pehnt hat zuletzt den Roman „Alles was Sie sehen ist neu“ (Piper, 2020) und das Kinderbuch „Hieronymus oder Wie man wild wird“ (Hanser, 2021) veröffentlicht. In der Lesereihe „Freiburger Andruck“ stellt die Freiburger Autorin jetzt ihr gerade erschienenes Buch „Die schmutzige Frau“ vor. Im Zentrum dieses Versromans: eine Frau, die Ich-Erzählerin, und ihr namenloser Ehemann, von ihr nur „Meinmann“ genannt.

Ein Mann kauft seiner Frau ein großzügiges Apartment über der Stadt. Dort soll sie sich Zeit für sich nehmen und ihren Neigungen nachgehen. Aber die Sache hat einen Haken: Die Frau kann die Wohnung nicht mehr verlassen, obwohl: „Es ist wahr, niemand hält mich hier fest, Meinmann ist kein Wärter und ich keine Gefangene, die Tür ist nicht abgeschlossen, und ich besitze genug Kleidungsstücke, Schuhe, Jacken und Schals, die es mir erlauben würden, angemessen gekleidet dort unten auf die Straße zu treten.“ Die Ich-Erzählerin ist scheinbar frei, zu denken, zu tun, was sie möchte. Aber wie der Schmutzfilm auf der Haut der kleinen Frau in den märchenhaften Geschichten, die sie erfindet, lassen sich die Zwänge nicht wegwischen, die sie umstellen. Das buchstäbliche „Zimmer für sich allein“ wird zum Bild für widersprüchliche Sehnsüchte und subtile Gewalt.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autorinnen und Autoren und Übersetzerinnen und Übersetzern vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 17. Februar, im Literaturhaus Freiburg von 19.30 Uhr an. Eintritt 9 Euro /ermäßigt 6
Euro. Tickets: BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229,
www.reservix.de, 01806-700733
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