lesen-oder-vorlesen.de
Samstag, 12. September 2026
  --- Besuchen Sie unser neues Informationsportal wodsch.de
Uhr
  •  


Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Wehrhafte Demokratie - Chancen und Grenzen des Parteiverbots
XXIV. Frankfurter Stadtgespräch im Museum für Kommunikation
Dienstag, 23. Juni 2026, 19:00 Uhr

Wie soll eine Demokratie mit politischen Kräften umgehen, die ihre eigenen Grundlagen in Frage stellen? Dieser Frage geht das XXIV. Frankfurter Stadtgespräch im Museum für Kommunikation Frankfurt am 23. Juni um 19 Uhr nach. Es diskutieren Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Minister des Innern, und Prof. Dr. Andrea Kießling, Rechtswissenschaftlerin an der Goethe-Universität.

Die Reihe der Frankfurter Stadtgespräche bringt Wissenschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft in einen offenen Dialog über zentrale gesellschaftliche Herausforderungen. Mit der Veranstaltung „Wehrhafte Demokratie: Chancen und Grenzen des Parteiverbots“ soll ein Beitrag geleistet werden zu einer hochaktuellen Diskussion, die zentrale Prinzipien der freiheitlichen Ordnung berührt.

Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, ob und unter welchen verfassungsrechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen ein Verbot einer demokratisch gewählten, rechtsnational ausgerichteten Partei als legitimes Mittel in Betracht gezogen werden kann oder nicht. Ausgehend von den normativen Grundlagen des Parteienverbots im Grundgesetz sollen die hohen rechtlichen Hürden und demokratietheoretischen Spannungsfelder dieser Maßnahme erörtert werden – zwischen Pluralismus und Selbstverteidigung, zwischen Meinungsfreiheit und Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung.

Im Gespräch:

Staatsminister Prof. Dr. Roman Poseck
Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz

Prof. Dr. Andrea Kießling
Professorin für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Migrationsrecht der Goethe-Universität und Mitglied des Forschungszentrums Normative Ordnungen

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt
Geschäftsführerin des Forschungszentrums Normative Ordnungen

Das Stadtgespräch ist öffentlich und die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter folgendem Link erforderlich:
https://eveeno.com/werhafte-demokratie

Die Veranstaltung des Forschungszentrum NORMATIVE ORDERS der Goethe-Universität findet statt in Kooperation mit dem STIFTUNGSFONDS COMMERZBANK im Stifterverband für die deutsche Wissenschaft e.V. Veranstaltungsort ist das Museum für Kommunikation Frankfurt.
Mehr
 

Marie Graßhoff liest aus
Marie Graßhoff © Marie Graßhoff
 
Marie Graßhoff liest aus "I am the blade"
In Kooperation mit der Stephanus Buchhandlung und im Rahmen des "Loud and Proud Online Book Festivals" lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe zur Lesung mit der Bestsellerautorin Marie Graßhoff ein. Die Autorin stellt am Freitag, 24. Juli, in der Karlsruher Zentralbibliothek um 19:30 Uhr ihren neuen Roman „I am the blade“ vor – eine düstere, atmosphärische Fantasygeschichte voller moralischer Grautöne, komplexer Figuren und intensiver Spannung.

Im Zentrum des Romans steht Seren, eine Assassinin im Dienst des allmächtigen „Hauses“, das über Leben und Tod entscheidet, um die Welt vor einer alles verschlingenden Dunkelheit zu bewahren. Als Seren den Rebellen Vale tötet, wird dessen Seele zu ihrer gefährlichsten Waffe – doch Vale widersetzt sich. Während Seren seine Macht nutzen will und Vale ihren Tod fordert, erschüttert ein Verrat das Fundament des Hauses. Beide müssen sich entscheiden: einander vernichten oder gemeinsam überleben. Doch zwischen Lügen, Gewalt und Verrat wächst etwas, das ebenso bedrohlich sein könnte wie die Dunkelheit selbst.

Marie Graßhoff, 1990 im Harz geboren, studierte Buchwissenschaft und Linguistik in Mainz und arbeitete anschließend als Social‑Media‑Consultant. Heute lebt sie als freie Autorin, Grafikdesignerin und Illustratorin in Leipzig. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet und sind für ihre außergewöhnlichen Welten, starken Heldinnen und düsteren phantastischen Elemente bekannt.

zum Bild oben:
Mit ihrem Roman "I am the blade" kommt Marie Graßhoff nach Karlsruhe.
© Marie Graßhoff
Mehr
 

Karlsruhe: Gaming-Aktionen in Stadtbibliothek und Stadtmedienzentrum
Autorin und Wissenschaftlerin Dr. Johanna Pirker © Matthias Rauch
 
Karlsruhe: Gaming-Aktionen in Stadtbibliothek und Stadtmedienzentrum
Lesung mit Dr. Johanna Pirker in der Stadtbibliothek

Am Donnerstag, 25. Juni 2026 findet in der Stadtbibliothek ein Aktionstag rund um Gaming statt. Im Fokus steht die Frage, wie Gaming unsere Welt verändert. Die Veranstaltung findet im Rahmen des "Digitaltags" gemeinsam mit RetroGames e. V. und dem Stadtmedienzentrum Karlsruhe statt.

Bereits seit 23. Mai können Besucherinnen und Besucher im Foyer der Zentralbibliothek klassische Arcade Games ausprobieren, die als Leihgabe von RetroGames zur Verfügung gestellt werden. Am 25. Juni beginnt das Programm um 17 Uhr mit einer Entdeckungstour durch die "MakerSphere" des Stadtmedienzentrums Karlsruhe in der Moltkestraße 64. Bei einer kurzen Führung lernen die Teilnehmendend dort den "Makerspace", die Medienwerkstatt sowie die "Gaming & Coding School" kennenlernen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Games selbst auszuprobieren und die MakerSphere praktisch zu erleben. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Abend setzt sich ab 19:30 Uhr in der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus fort. Dort liest die Informatikerin Dr. Johanna Pirker aus ihrem Buch „The Game Is On. Wie Gaming unsere Welt revolutioniert“ und spricht darüber, wie Videospiele Kreativität fördern, soziale Kompetenzen stärken und technologische Entwicklungen vorantreiben. Pirker, die seit ihrer Kindheit spielt und entwickelt, verbindet in ihrem Werk persönliche Erfahrungen aus der Spieleentwicklung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und räumt mit verbreiteten Vorurteilen über Gaming auf. Sie zeigt, welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale in der Spieleindustrie liegen, wie Lernprozesse unterstützt werden und welche technologischen Innovationen ihren Ursprung in der Spiele-Welt haben.

Wissenschaftliche Studien belegen inzwischen, dass Videospiele das Sozialverhalten fördern, Lernprozesse unterstützen und als Innovationstreiber wirken. Dennoch hält sich das Vorurteil, Games würden Gewalt verherrlichen. Pirker setzt diesen Mythen fundierte Forschung entgegen und eröffnet zugleich einen niedrigschwelligen Zugang zur Vielfalt der Spielewelt – auch für Menschen, die bislang wenig Berührungspunkte damit hatten.

Pirker, geboren 1988, forscht an der TU Graz zu Computerspielen, Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz und ist Professorin für N‑Dimensional User Experience an der TU München. Sie studierte unter anderem am MIT, lehrte an der ETH Zürich und der LMU und hält internationale Vorträge sowie TEDx‑Talks. 2018 wurde sie in die europäische Liste der „Forbes 30 Under 30“ im Bereich Wissenschaft aufgenommen. Die Lesung ist kostenfrei und findet in der Stadtbibliothek im Neuen Ständehaus statt.
Mehr
 

 
Zootiere – Aufgabe und Herausforderungen des Zoos
Vorträge und Diskussion in der Reihe „Mensch und Schöpfung"

Welche Rolle spielen Zoos beim Artenschutz – und wo liegen die ethischen Grenzen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am Dienstag, 23. Juni um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1 in Freiburg sowie online. Es diskutieren Severin Dressen, Direktor des Zoo Zürich, und Markus Wild, Experte für Tierethik aus Basel.

Angesichts des weltweiten Artensterbens stellt sich die Frage, welchen Beitrag Zoos zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten können. Gleichzeitig wirft insbesondere die Zucht bedrohter Tiere ethische Fragen auf. Diese Herausforderungen werden die beiden Referenten engagiert und kontrovers diskutieren.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Mensch und Schöpfung“ der Katholischen Akademie Freiburg in Kooperation mit der Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
Mehr
 

Lesung von Vanessa Sielmann „Been there, felt that
Autorin Vanessa Sielmann © privat
 
Lesung von Vanessa Sielmann „Been there, felt that"
Die Stadtbibliothek lädt zusammen mit der Stephanus Buchhandlung am 23. Juni 2026 zu einer Lesung mit der Autorin, Politikwissenschaftlerin und Content-Creatorin Vanessa Sielmann ein. Die Veranstaltung findet von 19:30 bis 21 Uhr in der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt.

In ihrem Buch „Been there, felt that“ widmet sich Sielmann den emotionalen und gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen viele Mädchen und junge Frauen aufwachsen. Der Druck, besser, schöner, schlanker oder unkomplizierter sein zu müssen, prägt zahlreiche Glaubenssätze – und wird oft zum Ausgangspunkt eines belastenden Vergleichsdenkens. Sielmann zeigt auf, wie befreiend es sein kann zu erkennen, dass viele Gefühle geteilt werden: Wut, Traurigkeit, Peinlichkeit, Ratlosigkeit und das Chaos der Selbstfindung.

Die Autorin beleuchtet in ihrem Werk weibliche Kollektiverfahrungen – von sexueller Selbstbestimmung und Orgasmusdruck über PMS und toxische Nettigkeit bis hin zu stillen Sofaabenden, durchtanzten Nächten, dem Wunsch nach Ankommen und der Angst, etwas zu verpassen. Mit persönlicher Offenheit und analytischem Blick schafft sie einen Raum, in dem sich viele Frauen wiederfinden können.

Vanessa Sielmann, geboren 1996, lebt in Hamburg. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen feministischer Perspektive, dem Leben mit ADHS, Alltagsbeobachtungen und der Suche nach Identität. Als selbsternanntes Girl’s Girl erreicht sie online eine große Community, die ihre ehrliche und stärkende Art schätzt.

Tickets kosten 14 Euro (ermäßigt 12 Euro) und sind in der Buchhandlung oder unter www.stephanusbuch.de erhältlich.
Mehr
 

 
„Habe ich nicht das Recht auf ein (gesundes) Kind?“
Fortpflanzungsfreiheit und reproduktive Selbstbestimmung

Mit Fragen rund um Reproduktionsmedizin, Fortpflanzungsfreiheit und ethische Grenzen beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am Mittwoch, 17. Juni um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar / Collegium Borromaeum, Schoferstr. 1, in Freiburg sowie online.

Nach einem Einführungsvortrag der Göttinger Medizinethikerin Claudia Wiesemann diskutieren Aida Hanjalic-Beck (CERF Centrum für Endokrinologie und Reproduktionsmedizin Freiburg), Thorsten Langer (Leitung Sozialpädiatrisches Zentrum am Universitätsklinikum Freiburg) und Ursula Nothelle-Wildfeuer (Christliche Gesellschaftslehre, Freiburg).

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Debatten um In-vitro-Fertilisation, Samenspende, Präimplantationsdiagnostik sowie die Frage, ob Eizellspende und Leihmutterschaft in Deutschland erlaubt werden sollten. Diskutiert werden medizinische, rechtliche und ethische Perspektiven auf reproduktive Selbstbestimmung und deren Grenzen.

Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der Thales-Akademie für angewandte Philosophie.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
Mehr
 

 
Der Juni im Literaturhaus Freiburg
Liebes Publikum,

im Juni freuen wir uns auf Angela Merkels Memoiren im Stadttheater (8.6., ausverkauft) und die Fortsetzung unserer Literatursommer-Reihe Kompass: Von politischen „Extremwetterlagen“ mit Manja Präkels, Barbara Thériault und Alexander Leistner (16.6.) über lyrisch-musikalische Höhenflüge mit Frieda Paris und dem Ensemble Recherche (21.6.) bis zu Erzählungen über „Schweigen“ und darüber, wie man es bricht, von Birgit Weyhe (19.6.) und Judith Hermann (26.6., ausverkauft).

Alle ab 4 Jahren führt Malin Widén auf die Insel: Vorhang auf für Bilderbuchkunst mit dem weltgrößten Kamishibai (19.6.). Unser Freileser-Fahrrad tourt den ganzen Monat zu Buchbuden und Bolzplätzen in Weingarten, Brühl und Zähringen.

Außerdem heißen wir Sie willkommen zu Helena Barops Buchpremiere unter freiem Himmel und unseren offenen Formaten Literarisches Werkstattgespräch und Buchclub (25.6.).

Sommerliche Grüße!
Martin Bruch, Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
 
 

Vortrag zum Thema
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
 
Vortrag zum Thema "Enkeltrick & Co." im Lesecafé Karlsruhe
Wie Betrüger vorgehen und wie man sich wehrt

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben“ lädt die Stadtbibliothek Karlsruhe gemeinsam mit dem Seniorenbüro zu einem Informationsvortrag ein. Am Donnerstag, 18. Juni 2026, erläutert Polizeihauptkommissar Michael Ottwaska vom Polizeipräsidium Karlsruhe die aktuellsten Betrugsmaschen und zeigt praxisnah, wie man sich selbst und andere zuverlässig davor schützt. Der Vortrag findet von 15 bis 16 Uhr im Lesecafé der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und richtet sich an alle Interessierten, die sich über Gefahren wie den sogenannten „Enkeltrick“, falsche Polizeibeamte oder digitale Betrugsformen informieren möchten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Veranstaltungsreihe „Gut informiert und aktiv leben“ verfolgt das Ziel, Bürgerinnen und Bürgern alltagsrelevantes Wissen kompakt und verständlich zu vermitteln.

zum Bild oben:
Der Vortrag findet im Lesecafé der Zentralbibliothek im Neuen Ständehaus statt.
© Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
Mehr
 



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 
24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 
47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 
70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 
93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 
116 117 118 119 120 121 


Copyright 2010 - 2026 B. Jäger