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Donnerstag, 3. April 2025
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Museums - und Ausstellungstipps

 
Freiburg: Zinnfigurenklause geht in die Winterpause
Tag der offenen Tür am Mittwoch, 3. Oktober, von 11 bis 16 Uhr

Die Zinnfigurenklause am Schwabentor geht in die Winterpause. Zum letzten Mal mit einem Tag der offenen Tür öffnet die Zinnfigurenklause am Mittwoch, 3. Oktober, von 11 bis 16 Uhr ihre Pforten. Der Eintritt ist frei.

Bevor die 21 Schaukästen, so genannte Dioramen, in den Winterschlaf gehen, bietet das Museum zur Freiheitsgeschichte an diesem letzten Tag einen kleinen Geschichtswettbewerb an. Und wieder einmal ist in einem der 21 Dioramen eine Figur platziert, die dort nicht hingehören kann. Die ersten zehn Personen, die entdecken, welche Figur aus dem historischen Rahmen fällt, erhalten jeweils eine Zinnfigur. Zudem können alle Gäste zuschauen, wie Zinnfiguren gegossen und bemalt werden.

Seit 1969 ist die Zinnfigurenklause in der ersten und zweiten Etage im Schwabentor zu Hause und präsentiert die große Welt im Kleinen. In 21 Dioramen mit rund 2500 Figuren werden vor allem Szenen aus der Geschichte Freiburgs und der Region dargestellt. Das Schwabentor war am 24. April 1848, am Ostermontag, Schauplatz der letzten Gefechte zwischen badischen Revolutionären und badischen und hessischen Soldaten. Eine Kolonne des „Heckerzuges“ wollte sich mit den rebellierenden Turnern, Studenten und Handwerkern in der belagerten Stadt Freiburg vereinigen. Doch die Übermacht der großherzoglichen Regierungstruppen schlug den ersten Versuch, mit einer bewaffneten Volkserhebung eine demokratische Republik zu erkämpfen,
nieder. Im Zinnfigurenmuseum erinnert ein Diorama an das Gefecht am „Platz der letzten Barrikade“.

Im Zinnfiguren-Shop gibt es mehr als 500 bemalte und unbemalte Zinnfiguren in verschiedenen Größen. Überwiegend haben die Figuren eine Größe von 30 Millimeter, andere sind bis zu 80 Millimeter groß.

Ein neuer Service bietet die Zinnfigurenklause für ausländische Besucherinnen und Besucher an. Zu den einzelnen Dioramen gibt es auch Informationen in Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Russisch und Spanisch.

Weitere Informationen zum kleinen Museum am Schwabentor gibt es online ...
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Karlsruhe: Rundgang durch 68er-Schau "Bewegt euch!"
"Internationale Solidarität": Führung mit Stefan Kühner und Stephan Tabler

Noch bis 14. Oktober läuft die Sonderausstellung "Bewegt euch! 1968 und die Folgen in Karlsruhe" im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais . Zum Thema "Internationale Solidarität" wird am Donnerstag, 4. Oktober, um 17 Uhr ein Ausstellungsrundgang mit Stefan Kühner und Stephan Tabler angeboten. Der Eintritt in die Schau beträgt vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Die Führung ist kostenlos.
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Per Rollenspiel-App in die Welt der Kelten und Römer
Jugendliche haben die neue Ausstellung im Archäologischen Museum Colombischlössle mitentwickelt

„Tales & Identities. Deine Entscheidung – Deine Geschichte“ im Arco zu sehen

Eine abenteuerliche Reise durch die keltische und römische Vergangenheit gefällig? Ab Donnerstag, 27. September, lädt das Archäologische Museum Colombischlössle zum Besuch der Ausstellung „Tales & Identities. Deine Entscheidung – Deine Geschichte“ ein. Erstmals hat das Team des Archäologischen Museums Colombischlössle gemeinsam mit Jugendlichen eine Ausstellung realisiert.

Die Projektleiterin Angelika Zinsmaier hat im Planungsprozess Mitglieder des Jugendclubs Junges Arco mit ins Boot geholt. In gemeinsamen Workshops haben die 10- bis 17-Jährigen Themenbereiche erarbeitet und die Idee zur Story des digitalen Rollenspiels entworfen.

Ein römisches Mädchen steht vor der Entscheidung, sich vom Vater verheiraten zu lassen – oder wegzulaufen, um Ärztin zu werden. Ein keltischer Sklavenjunge beschließt zu fliehen – oder bleibt er doch seinem Herrn treu? Zu Spielbeginn wählen die Besucherinnen und Besucher per App einen der Charaktere. Auf ihrem Lebensweg durch die keltische und römische Welt treffen sie persönliche Entscheidungen und gestalten so ihre individuelle Geschichte.

Von der römischen Kasserolle bis zum keltischen Schlüssel, vom gezinkten Würfel bis zur Schuhsohle, von Handschellen bis zur Götterstatuette: Leihgaben unter anderem aus dem Landesmuseum Württemberg, dem Rheinischen Landesmuseum Trier, dem Musée Unterlinden in Colmar und dem Musée Gallo-Romain in Biesheim
sowie Objekte aus der eigenen Sammlung geben Aufschluss über das Leben der damaligen Zeit. Wie sah der Alltag von Kindern aus? Was aßen die Menschen, wie wohnten sie und welchen Modetrends folgten sie? Welche Götter baten sie um Hilfe?

Besucherinnen und Besucher entdecken den Transfer von Wissen. Sie sind zu einem Perspektivwechsel eingeladen und erfahren, dass Mobilität, Migration, religiöse Glaubensvielfalt und interkultureller Austausch jahrtausendealte Phänomene sind.

Nicht nur für kleine Archäologiefans bietet die Ausstellung mit Hands-On-Stationen, speziell gestalteten Landschaften mit Playmobilfiguren und großformatigen „Lebensbildern“ vielfältige Möglichkeiten zum Forschen und Staunen. Kleine und große Besucherinnen und Besucher können zum Beispiel ausprobieren, welche Kleidung die Menschen damals trugen, und es sich auf einer römischen Liege oder einer keltischen Bank bequem machen. Die Originale der Dauerausstellung vertiefen die präsentierten Inhalte.

Die Rollenspiel-App ist geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Sie kann im App-Store oder im Google-Play-Store kostenlos heruntergeladen und auf dem eigenen Smartphone in der Ausstellung genutzt werden. Dazu steht ein W-Lan Hotspot im Foyer zur Verfügung. Wer möchte, kann sich auch kostenfrei ein Tablet an der Museumskasse ausleihen, auf dem die App vorinstalliert ist.

Einen Höhepunkt des umfangreichen Begleitprogramms bildet der Aktionstag „Kelten erleben“ am Sonntag, 14. Oktober, von 11 bis 16 Uhr. Die Keltengruppe Carnyx schlägt mit ihren Kriegern, Handwerksleuten und Familien ein Lager im Colombipark auf. Bei weiteren Vermittlungsangeboten lernen Besucher die Arbeit hinter den Kulissen kennen und gehen auf Tuchfühlung mit antiken Figuren.

An Familiennachmittagen fertigen Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach den Vorbildern der Originale keltische Armbänder oder Würfel aus Knochen. Auch römische Kochkurse und keltische Glasherstellung stehen auf dem Programm. Für Fans des Rollenspiels gibt es einen Pen & Paper-Workshop: Mit Stift, Papier, Würfeln und viel Fantasie erschaffen die Teilnehmenden Charaktere und tauchen in ihre Geschichten ein.

Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Unter 18 Jahren, für Mitglieder des Fördervereins des Archäologischen Museums und mit MuseumsPass-Musées ist er frei.

Weitere Informationen zum Begleitprogramm stehen im Internet ...
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Karlsruhe: Führung durch das Pfinzgaumuseum
Für Sonntag, 30. September, lädt das Pfinzgaumuseum um 11.15 Uhr zu einer kostenfreien Führung durch die Dauerausstellung zur Durlacher Stadtgeschichte ein. Gabriele Rillig begleitet zum Thema "Der Krieg ist aus: Durlach 1918" durch die Räume in der Karlsburg Durlach.
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Karlsruhe: Hausfest im Prinz-Max-Palais
Führungen, Kinderprogramm und Lesenacht

Die Institutionen im Prinz-Max-Palais laden für Samstag, 29. September, zu ihrem alljährlichen Hausfest mit Aktionen für die ganze Familie in die Karlstraße 10 ein. Im Stadtmuseum dreht sich ab 11 Uhr alles um die Sonderausstellung „Bewegt euch! 1968 und die Folgen in Karlsruhe“. Um 11.30, 13 und 17 Uhr begleitet Dr. Peter Pretsch Interessierte bei Kurzführungen durch die Schau, die noch bis 14. Oktober fünf Jahrzehnte emanzipativer politischer Bewegungen in Karlsruhe bis in die Gegenwart verhandelt und sichtbar macht.

Wer hat das Fahrrad erfunden und wer das Automobil? „Karlsruhe und seine Erfinder“ überschreibt die Kinder- und Jugendbibliothek ihr Programm und gibt um 11.30 und 14 Uhr mit spannenden Filmen und Exponaten Antworten. Anschließend darf gebastelt werden. Im Garten des Prinz-Max-Palais führen die Oldtimerfreunde Wiesloch ihren Benz-Patentwagen vor und lassen Bertha Benz über ihre erste Fernfahrt mit der Erfindung ihres Gatten Carl erzählen. Von 14 bis 18 Uhr können Kinder und Eltern das digitale Angebot der Jugendbibliothek an verschiedenen Stationen testen und um 16 Uhr findet dann die Preisverleihung des Jubi-Sommer-Clubs statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der großen Sommerferien-Leseaktion können bei der Verlosung einen der zahlreichen Preise gewinnen (Anmeldung unter Telefon 133-4262).

Im Museum für Literatur am Oberrhein steht ab 18 Uhr die zehnte Karlsruher Lesenacht auf dem Programm. Autorinnen und Autoren präsentieren ihrer Zuhörerschaft eine bunte Vielfalt an unveröffentlichten Texten und unentdeckten Schriften – von Lyrik, Slam Poesie oder kurzen Prosatexten bis hin zu szenischer Lesung und literarischen Kurzfilmen ist bei der Entdeckungsreise alles dabei. Moderatoren sind Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Matthias Walz. Der Eintritt ist frei. Die Bewirtung übernimmt "Max, Café, Bar".
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Karlsruhe: Lieder aus Bewegungen bei "Bewegt euch!"
Im Stadtmuseum besingen Musiker von ewo 2 "Freiheit die wir meinen!"

Die Ausstellung "Bewegt euch! 1968 und die Folgen in Karlsruhe" im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais macht noch bis 14. Oktober fünf Jahrzehnte emanzipativer politischer Bewegungen in Karlsruhe bis in die Gegenwart sichtbar. Wie Kultur und Bewegungen zusammenhängen zeigt am Mittwoch, 26. September, um 20 Uhr der Auftritt der Musiker von ewo2 (kleines elektronisches weltorchester) um den Mannheimer Liedermacher Bernd Köhler, die sich bewusst in die Tradition politischer Künstler wie Woody Guthrie oder Ernst Busch stellen.

Ihre Lieder, Balladen und Gesänge sind sowohl eigene Kompositionen wie traditionelle Stücke. Sie spielen dabei nicht "Altbekanntes" nach, sondern reflektieren künstlerisch und bieten so vertonte programmatische Erklärungen. "In Freiheit, die wir meinen" stehen Lieder seit 1848 in Bezug zu aktuellen Auseinandersetzungen um Bedrohung von Freiheit. Ihr besonderer Blickpunkt auf Denkverbote und Gesinnungsschnüffelei wird an diesem Abend verbunden mit szenischen Lesungen von Betroffenen von Berufsverboten mit dem so genannten Radikalenerlass. Der Eintritt ist frei.
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Karlsruhe: Vortrag zur Geschichte der Emilie Schindler
Erika Rosenberg spricht im Stadtmuseum über Frau des "Judenretters" Oskar Schindler

Prof. Erika Rosenberg, 1951 in Argentinien als Tochter von vor den Nationalsozialisten geflohener Eltern geboren, lernte 1990 während eines Interviews für die Deutsche Welle Emilie Schindler kennen, die Frau des durch den Film "Schindlers Liste" als Judenretter bekannten Oskar Schindler. Deren in der Öffentlichkeit kaum bekannter Einsatz bei der Rettung von 1.200 Juden vor dem sicheren Tod bewegten Erika Rosenberg derart, dass sich die Dolmetscherin, Übersetzerin und Journalistin entschied, ein Buch über Emilie Schindler zu schreiben.

"In Oskar Schindlers Schatten? Die Geschichte der Emilie Schindler" lautet denn auch der Titel des Vortrags, in dem Erika Rosenberg am Donnerstag, 27. September, um 19 Uhr im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais die Geschichte der Frau beleuchtet, die heute immer noch zu Unrecht im Schatten ihres Mannes steht. Der Eintritt zur Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Forum Ludwig Marum und dem Stadtmuseum ist frei.
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Freiburg: Lesesaal des Stadtarchivs vorübergehend eingeschränkt geöffnet
Ab Montag, 24. September, ist der Lesesaal des Stadtarchivs in der Grünwälderstraße 15 aus personellen und organisatorischen Gründen vorübergehend eingeschränkt geöffnet. Der Lesesaal ist am Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 13 bis 16 Uhr sowie am Mittwoch von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
 
 



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