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Donnerstag, 3. April 2025
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Museums - und Ausstellungstipps

Offene Ateliers laden in Durlach und Grötzingen ein
© Heidrun MalComes
 
Offene Ateliers laden in Durlach und Grötzingen ein
Am Wochenende des 7. und 8. September

Die Kunstszene in Durlach und Grötzingen öffnet traditionell alle zwei Jahre am Ende des Sommers dem interessierten Publikum ihre Ateliers. In diesem Jahr beteiligen sich wieder über 40 lokale Bildende Künstler und Künstlerinnen aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Druck und Skulptur an der Veranstaltung und laden zum Atelierbesuch und Austausch ein.

Geöffnet sind die Ateliers in Durlach und Grötzingen am Wochenende des 7. und 8. September ab 11 Uhr - samstags bis 20 Uhr, sonntags bis 18 Uhr. Eine gemeinsame Eröffnungsveranstaltung findet am Freitag, 6. September, ab 19 Uhr auf dem Rathausplatz in Grötzingen statt (bei schlechtem Wetter im benachbarten Rathaus).

Arbeitstechniken und Künstler kennenlernen
In einem Rundgang durch die Ateliers kann das Publikum unterschiedliche Arbeitstechniken und Künstlerpersönlichkeiten kennenlernen - dabei lässt sich eine große Vielfalt von Malerei über Drucktechniken, Collagen, Skulpturen bis zu Keramikarbeiten entdecken. Zusätzlich ermöglicht die Veranstaltung auch Zugang zu Ecken und Hinterhöfen in Durlach und Grötzingen, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind.

Ein zentraler Informationsort in Durlach beim Rathausgewölbekeller in der Pfinztalstrasse und in Grötzingen bei der Galerie Kunstfachwerk N6 in der Niddastrasse 6 bietet einen Überblick über die Standorte und Veranstaltungen. In einigen Ateliers werden zusätzliche Programmpunkte wie Lesungen oder Performances angeboten. Details finden sich auf der Webseite zur Veranstaltung und in der gedruckten Veranstaltungsübersicht.

zum Bild oben:
Die Offenen Ateliers ermöglichen Einblicke in die Hinterhöfe in Durlach und Grötzingen
© Heidrun MalComes
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Tandemführung: Das Gehirn in Wissenschaft und Kunst
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Am 8. September laden wir Sie zu einer letzten Führung durch die Ausstellung „Das Gehirn in Wissenschaft und Kunst“ mit Prof. Dr. Thomas Schnalke, dem ehemaligen Direktor des BMM, und der Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Nathalie Stelmach ein.

Eintritt: kostenpflichtig
Teilnehmer:innenzahl begrenzt
verbindliche Anmeldung für die Führung unter nathalie.stelmach@charite.de
 
 

Führung zur bewegten Geschichte des Prinz-Max-Palais Karlsruhe
© Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle
 
Führung zur bewegten Geschichte des Prinz-Max-Palais Karlsruhe
Einblicke in Sonderausstellung im Stadtmuseum am 1. September

Am Sonntag, 1. September, um 15 Uhr führt Judith Göhre durch die Sonderausstellung „Prinz-Max-Palais. Ein Haus erzählt Geschichte(n)“. Darin lädt das Stadtmuseum noch bis Ende 2024 dazu ein, in die bewegte Vergangenheit des historischen Gebäudes an der Karlstraße einzutauchen. Bei der Führung vermittelt die Museumspädagogin spannende Einblicke in die Baugeschichte, erweckt aber auch einstige Bewohnerinnen und Bewohner der imposanten Stadtvilla wieder zu neuem Leben.

Der Eintritt in die Sonderausstellung und die Teilnahme an der Führung sind kostenlos.

Wechselhafte Geschichte der Stadtvilla

1881 bis 1884 als Alterswohnsitz des Millionärs August Schmieder errichtet, kam das Palais um die Jahrhundertwende in den Besitz des letzten badischen Thronfolgers Prinz Max von Baden, dessen Namen es bis heute trägt. Auf Max von Baden folgten verschiedene Mieterinnen und Mieter, bis 1951 das Bundesverfassungsgericht hier seinen ersten Standort fand. Nachdem das Gericht das Haus 1969 verlassen hatte, gelangte das Prinz-Max-Palais in den Besitz der Stadt Karlsruhe. Es beherbergt seitdem verschiedene Kulturinstitutionen und ist bis heute ein lebendiger und vielseitiger Treffpunkt für Groß und Klein.

Öffnungszeiten des Stadtmuseums im Prinz-Max-Palais

Dienstag und Freitag: 10 bis 18 Uhr
Donnerstag: 10 bis 19 Uhr
Samstag: 14 bis 18 Uhr
Sonntag: 11 bis 18 Uhr

Montags und mittwochs ist das Stadtmuseum geschlossen.

Mehr Informationen zum Besuch auf der Webseite des Stadtmuseums.

zum Bild oben:
Die Sonderausstellung präsentiert die verschiedenen Stationen der wechselvollen Bau- und Hausgeschichte des Prinz-Max-Palais.
© Stadt Karlsruhe, Roland Fränkle
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Wellen, Codes und Kabel(salat)
Neue Web-App: Museumsstiftung Post und Telekommunikation macht Sammlungs-Highlights in 3D zugänglich.

Sprachnachrichten, Banküberweisungen, Fotos: Dass die moderne Kommunikation heute in unsere Hosentasche passt, verdanken wir technischen Innovationen des 19. Jahrhunderts. Elektrizität, Codes, Funk- und Kabeltechnologie legten den Grundstein für bahnbrechende Erfindungen, die in nur 200 Jahren die Welt im Smartphone zusammenrücken ließen.

Mit der neuen Web-App „Wellen, Codes und Kabel(salat). Wie die Kommunikation in die Hosentasche kam“ werden ausgewählte Meilensteine der Kommunikation aus den Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt und Nürnberg im digitalen Raum erlebbar. Vom Reiserouten-Globus bis zur legendären Chiffriermaschine „Enigma“: Neun dreh- und zoombare 3D-Scans veranschaulichen die Entwicklung von Vernetzung, globaler Kommunikation und Medienrevolution. Unter den Objekten befinden sich Prototypen, die nie Marktreife erlangten, weitere Entwicklungen aber maßgeblich beeinflussten, zivile Geräte, die den Alltag nachhaltig veränderten sowie streng geheime Militärtechnik. Die Web-App funktioniert wie eine Webseite; technische Funktionsweisen und historische Zusammenhänge lassen sich detailreich erkunden – von zu Hause oder vor Ort in den Museen.

Die Web-App „Wellen, Codes und Kabel(salat). Wie die Kommunikation in die Hosentasche kam“ entstand im Projekt museum4punkt0 „(De-)Coding Culture Extended. Digitale Kompetenzen in kulturellen Räumen“ und ist eine Weiterentwicklung der Web-App „display“ der Staatlichen Museen zu Berlin. museum4punkt0 wurde gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Die Museen für Kommunikation in Berlin, Frankfurt und Nürnberg gehören gemeinsam mit dem Archiv für Philatelie Bonn zur Museumsstiftung Post und Telekommunikation.

Wellen, Codes und Kabel(salat). Wie die Kommunikation in die Hosentasche kam

Web-App mit 3D-Ausstellungs-Highlights: klicke auf "mehr"
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Berlin: Spezialführung im Medizinhistorisches Museum der Charité
Zwischen Vision und Wirklichkeit - Neurotechnologie im Jahr 2049

Am 28. August führen uns der Neurotechnologe und Psychiater Prof. Dr. Surjo R. Soekadar und der Schauspieler Timur Işik durch die Ausstellung „Das Gehirn in Wissenschaft und Kunst“. Die vierte Staffel der Charité versetzt uns in das Jahr 2049 und thematisiert auf eindrucksvolle Weise die Verschmelzung von Mensch und Technologie. Prof. Soekadar hat die Drehbuchautoren wissenschaftlich beraten und gibt spannende Einblicke in die wissenschaftlichen Hintergründe. In diesem Kontext werden Szenen aus der Serie gezeigt, die zur Diskussion anregen: Was ist bereits Realität, was noch Zukunftsmusik – und welche ethischen und gesellschaftlichen Fragen stellt die fortschreitende Verbindung von Gehirn und Computer?

5 € zzgl. Eintritt
Teilnehmer:innenzahl begrenzt
verbindliche Anmeldung für die Führung unter nathalie.stelmach@charite.de
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Berlin: Lange Nacht der Museen
Programm und Late Night Special im Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Am 24. August findet die Lange Nacht der Museen unter dem Motto „Berlin Secrets“ statt. Neben einem abwechslungsreichen Programm laden wir Sie um 23 Uhr und um 00:30 Uhr zum „Late Night Special“ in die Hörsaalruine. Unter dem Titel „The ghost of the sensuous physician“ führen der Performer Damian Rebgetz und der Musiker Anton Spielmann ein Zwiegespräch mit den Schatten der Hörsaalruine. Es erwartet Sie eine musikalische Geistergeschichte! Prepare to be haunted – or just to be ghosted...
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© Stadtarchiv Karlsruhe
 
"Karlsruhe hat Pläne": Führung durch die neue Sonderausstellung
Am Sonntag, 25. August, um 15 Uhr führt die Museumspädagogin Judith Göhre im Stadtmuseum durch die Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte“. Besucher und Besucherinnen sollen dort eine Zeitreise in die architektonische Vergangenheit und Entwicklung erleben können.

Aktuell ist in Karlsruhe ein Mix an Architekturstilen – von Klassizismus über Jugendstil bis hin zu modernen Bauten - vorhanden. Das frühere Erscheinungsbild lässt sich mit einer breiten Auswahl ästhetisch hochwertiger, teilweise handkolorierter Architekturpläne aus historischen Bauakten nachvollziehen. Die Ausstellung will die unterschiedliche Nutzung von Gebäuden über die Jahrzehnte hinweg vermitteln und persönliche Geschichten von Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser erzählen. Ein Ausblick thematisiert die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und den Wiederaufbau Karlsruhes. Neben Originalplänen und historischen Fotografien zu Wohn- und Geschäftshäusern, Villen, öffentlichen Gebäuden, Handwerksbetrieben oder Fabriken sollen Modelle und multimediale Angebote dazu anregen, mehr über die wechselhafte Architekturgeschichte Karlsruhes zu erfahren.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Führung ist im normalen Eintrittspreis inbegriffen. Die Sonderausstellung, die vom Stadtarchiv und dem Stadtmuseum veranstalt wird, läuft bis 2. Februar 2025.

zum Bild oben:
Im Stadtmuseum findet die Sonderausstellung „Karlsruhe hat Pläne! Schatzkammer Bauakte“ statt.
© Stadtarchiv Karlsruhe
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Frankfurt: Museumsuferfest 2024 - Streitkunst und Annäherung
Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53
Fr 23. August 2024 - So 25. August

Unter dem Motto „Streitkunst und Annäherung“ verwandelt sich das Museum für Kommunikation drei Tage lang in eine lebendige Bühne. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein volles Programm mit Livemusik, Stelzenkunst und KI-Präsentationen sowie Kurzführungen durch die Sonderausstellungen „Streit. Eine Annäherung“ und „Volker Reiche. Comiczeichner & Maler“. Kleine Besucherinnen und Besucher kommen mit Kindertheater und Kinderschminken auf ihre Kosten.

Wie der Mensch in einer postapokalyptischen Welt seine Sehnsucht nach der Natur und den Wunsch nach Individualität ausdrücken kann, zeigt eine Studierendengruppe des Masterstudiengangs "Expanded Media" der Hochschule Darmstadt im Museum für Kommunikation am Freitag und Samstag, jeweils ab 10:00 mit ihrer KI-Installation Anthomania. Vor einem Bildschirm können die Besucherinnen und Besucher Fragen beantworten. Auf Grundlage der Antworten erstellt eine KI eine virtuelle „persönliche Identifikationsblume“. Die Blume sowie die Geräuschkulisse, die sie umgibt, können durch Bewegungen vor dem Bildschirm gesteuert werden.

Von Freitag bis Sonntag gibt es letzte Möglichkeiten, Kurzführungen zur Wechselausstellung Streit. Eine Annäherung zu besuchen. Denn diese endet am 1. September und macht Platz für die neue Ausstellung Apropos Sex, die im Oktober startet. Zum Museumsuferfest informieren Museumsmitarbeitende an allen drei Tagen die Besucherinnen und Besucher mit einem kleinen Ausblick. Auch können Interessierte die Ausstellung Volker Reiche. Comiczeichner und Maler mit Führungen entdecken.

Am Sonntag zeigt das Kindertheater Con Cuore in drei Aufführungen „Wie Findus zu Pettersson kam“. Im Stück erzählt Tierpension-Inhaberhin Gundula die Geschichte vom alten Petersson, der einmal seinen Kater Findus suchte. Die Inszenierung ist mit Großfiguren und einer Aufteilung von Schau- und Figurenspiel gestaltet.

Ebenfalls am Sonntag gibt das Blasorchester Dreieich auf dem Museumsvorplatz Musik Gelegenheit zum Tanzen. Das eigentlich 50-Personen starke Orchester rückt mit einer weniger großen Besetzung an und spielt Rock und Pop-Lieder.

Am Samstag und Sonntag „schwirren“ zwei Stelzenläufer von Gage Stelzenkunst in Form von bunten Schmetterlingen um das Museum für Kommunikation und sorgen für Farbtupfer und gute Laune.

Natürlich darf auch ein Team der Deutschen Post nicht fehlen, das an allen drei Museumsuferfest-Tagen Briefmarken sowie einen aktuellen Sonderstempel zum Museumsuferfest anbietet. Der Sonderstempel zeigt den Prototypen des Telefons von Erfinder Philip Reis.

Bastelfreudige Kinder können sich am Samstag und Sonntag vor dem Museum mit Spraydosen kreativ ausleben. Andere können sich mit Kinderschminken fantasievolle Gesichter malen lassen.
Ebenfalls Samstag und Sonntag können Kinder in der Kinderwerkstatt im Museum Nachrichten in einer Rohrpost verschicken, über Wählscheibentelefone miteinander telefonieren oder Buchstaben à la Gutenberg zu Papier bringen.

Die Öffnungszeiten des Museums für Kommunikation zum Museumsuferfest:
Freitag, 23. August, von 15:00 Uhr - 20:00 Uhr
Samstag, 24. August, von 10:00 Uhr - 21:00 Uhr
Sonntag, 25. August, von 10:00 Uhr - 21:00 Uhr
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