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Montag, 20. April 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen


Michael Stang (c) Foto: Thomas Probst / Cover „Mensch“, Carlson-Verlag
 
"Mensch! Eine Zeitreise durch unsere Evolution"
Lesung für Familien im Museum Natur und Mensch

Woher kommen wir? Wer waren unsere Vorfahren? Und ab wann lernten sie, mit Werkzeugen umzugehen? Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt am Donnerstag, 6. Februar, um 15.30 Uhr zu einer Lesung für Familien mit Kindern ab 10 Jahren ein. Der Wissenschaftsjournalist und Autor Michael Stang liest aus seinem Comic-Sachbuch „Mensch!“. Dabei nimmt er Klein und Groß mit auf eine Zeitreise durch die Evolution und erzählt die wohl spannendste Geschichte überhaupt: die Geschichte unserer Herkunft.

Das Comic-Sachbuch „Mensch!“ kombiniert Wissensvermittlung und Unterhaltung. Von den ersten Menschenarten über den Neandertaler bis hin zum modernen Homo sapiens entführt es Leserinnen und Leser in die Welt unserer Vorfahren. Neben spannenden Fakten über die Evolution gibt das Buch auch Einblicke in die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dabei richtet es sich nicht nur an wissbegierige Kinder, sondern begeistert auch Erwachsene.

Der Eintritt zur Lesung kostet 3 Euro. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop.
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Viel Drama um nichts? Chinesisches Theater heute
Wallgraben Theater Freiburg | Rathausgasse 5a
Vortrag am Montag, 10.02.2025, 18:30 Uhr

Über weite Teile des 20. Jahrhunderts war Theater in den Augen vieler Intellektueller und Parteiführer das bedeutendste Massenmedium in China, weil es auch die leseunkundigen Massen erreichte. In der von Social Media, Film und Fernsehen dominierten Medienwelt und der gänzlich anders strukturierten chinesischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts scheint dies nicht mehr zu gelten, dennoch wird weiter Theater gespielt, geschaut und überwacht. Wo also findet Theater in der Volksrepublik heute statt, wie sieht es aus, welches Publikum erreicht es und welche gesellschaftliche und politische Wirkung kann es noch entfalten? Werden chinesischen Bühnen von kommerzialisiertem Entertainment und Propagandastücken dominiert? Oder gibt
es auch Nischen, in denen anspruchsvolle Künstler:innen gesellschaftlich relevante Dramen inszenieren? Hat das traditionelle Singspiel noch einen Platz? Wie fügen sich Theatermacher:innen aus der Volksrepublik heute in die globale Theaterwelt ein? Dr. Stefan Christ wird diese Fragen in seinem Vortrag anhand aktueller Aufführungen erkunden und dabei besonders die politische und gesellschaftliche Relevanz in den Fokus nehmen.

Dr. Stefan Christ hat Philosophie und Sinologie in Berlin, Hamburg, Beijing, und Nanjing studiert. Er hat zahlreiche chinesische Theaterstücke übersetzt und Aufführungen von Lin Zhaohua, Meng Jinghui, Nick Yu Rongjun und Tian Gebing untertitelt.
Für seine Übersetzungsarbeit wurde er 2019 mit dem Special Book Award of China auf der Pekinger Buchmesse ausgezeichnet. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitet an einem Buch zum zeitgenössischen historischen Drama in China.

Eintritt frei! | Wir freuen uns über Ihre Anmeldung: info@ki-freiburg.de | Eine spontane Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Unsere Kooperationspartner dieser Veranstaltung: Institut für Sinologie der Universität Freiburg, Colloqium politicum & Wallgraben Theater Freiburg
 
 

 
Vortrag über das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Bei einem Vortrag des Studium generale der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am Donnerstag, 6. Februar, um 18.15 Uhr im Kollegiengebäude I, Hörsaal 1015, spricht Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus (DZNS), über dessen Entstehungsgeschichte. Der Vortrag gibt Einblicke in das Konzept sowie Überlegungen hinsichtlich Vermittlungsarbeit und Ausstellungsgestaltung. Auch die gesellschaftliche Rolle von Lernorten zur NS-Geschichte für die lokale und regionale Geschichtsvermittlung wird reflektiert. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

An zentraler Stelle in Freiburg, im 1936 erbauten, ehemaligen Verkehrsamt am Rotteckring entstand in den vergangenen Jahren auf rund 800 Quadratmetern erstmals eine Einrichtung, die sich explizit mit der Geschichte des Nationalsozialismus befasst. Den architektonischen Mittelpunkt bildet der zentrale Gedenkraum im überdachten Innenhof, der allen Freiburgerinnen und Freiburgern gewidmet ist, die in der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. Am 21. März eröffnet das Haus seine Pforten für Besuchende. Das DZNS ist dem Verbund der Städtischen Museen Freiburg angegliedert.
 
 

 
Der Februar im Literaturhaus Freiburg
Anfang nächster Woche freuen wir uns auf Martina Hefter: Zusammen mit dem Soundkünstler Patrice Lipeb stellt die aktuelle Buchpreisträgerin ihren Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ vor (4.2., ausverkauft). Eine musikalische Lesung von Dorothea Gädeke und Michael Kiedaisch in unserer Reihe „Gegenworte“ blättert das Werk des jüdischen Schriftstellers Hans Arno Joachim auf (6.2.). Beim „Wilden Freitag“ sind alle ab 9 Jahren am Sternsee willkommen. Will Gmehling erzählt von Freundschaft im elften Stock, von einer spekatulären Eisfläche und von der ersten Liebe (7.2.).

In der Reihe „Girl, Woman, Other“ spricht Christina Caprez mit Carina Utz von Fluss e.V. über 15 Porträts queerer Jugendlicher (13.2.). Das „Lit Lab“ für 13- bis 18-jährige Literaturfans startet beim Take-off mit dem Tüfteln am Literaturhaus der Zukunft (21.2., Eintritt frei!). Nachdem im Januar die ARD-Buchlounge (zum Nachhören klicke unten auf "mehr") im Literaturhaus gastierte, stellen im Februar Kritiker*innen der SWR Bestenliste ihre neuesten Entdeckungen vor (25.2.).

Unsere offenen Werkstatt-Formate Riso Club (18.2., ausgebucht), Literarisches Werkstattgespräch und Buchclub (beide am 27.2.) laden zum Mitdenken, Mitdiskutieren, Mitdrucken ein.

Am 24. Februar jährt sich der Angriff Russlands auf die Ukraine zum dritten Mal. Kommen Sie ins Literaturhaus und begegnen Sie bei unserer Spendenaktion mit befreundeten Kulturinstiutionen der Gewalt und Ohnmacht des Krieges mit Suppe, Gesprächen und Gedichten (24.2.).

Mit herzlichen Grüßen aus dem Literaturhaus
Martin Bruch, Hanna Hovtvian und Katharina Knüppel
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Lesung | Bannmeilen, Anne Weber
Am Montag, den 3. Februar um 19.00 Uhr kommt die deutsche Schriftstellerin Anne Weber nach Freiburg ins Centre Culturel Français Freiburg, um aus ihrem Roman „Bannmeilen“ zu lesen.

Zum Buch: Wo die Stadt aufhört und die Vorstadt anfängt, ist in Paris klar markiert durch den Périphérique, den zu überschreiten Anne Webers Erzählerin bisher kaum in den Sinn gekommen ist. Denn was gibt es dort, in den verruchten Banlieues, außer einem Geflecht aus Schienen, Schnellstraßen und Autobahnen, zwischen denen Lagerhallen, gewaltige Supermärkte und Baustellen und Millionen von Menschen eingeklemmt sind? Außer der so notorischen Not, Gewalt und Armut? Als ihr alter Freund Thierry ihr jedoch vorschlägt, ihn für einen Film durch die Vorstädte des Départments Seine-Saint-Denis zu begleiten, die vor den Olympischen Spielen 2024 einem tiefgreifenden Wandel unterzogen werden, muss sie sich eingestehen, dass sie für die nächste Nähe jahrzehntelang blind gewesen ist.

Eintritt: € 11 | € 7. Sprache: D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. In Kooperation mit: Universität Freiburg, Frankreich Zentrum, Buchhandlung Jos Fritz.
 
 

 
Pater Anselm Grün
Vortrag

Er ist seit über 60 Jahren Mönch. Als weltweit erfolgreicher Bestsellerautor und charismatischer Redner wurde er berühmt. Und doch ist er immer nah bei den Menschen geblieben. Jetzt wird er 80 und ist immer noch aktiv – offen, zugewandt und neugierig. Was ist Kern seiner Lebensweisheit? Was sind die Quellen, aus denen er lebt? In diesem Buch blickt er im Interview mit Rudolf Walter auf sein Leben zurück und auf das, was ihm auf dem eigenen Weg wichtig wurde. Was gibt ihm Hoffnung in unruhigen Zeiten? Wieso ist er der Meinung, dass der Mensch zum Glück geboren ist und dass es – für alle – einen Weg dahin gibt? Es geht um Fasten und Genießen, Stille und Einfachheit, um das Älterwerden und Erfahrung von Krankheit, um Freude und Trost, Konflikte und Dialog. Wie hängt die Suche nach dem guten Leben zusammen mit seiner lebenslangen Gottsuche? Und wie sieht er die Gottesvergessenheit der Gegenwart und die Krise der Tradition? Eine ungewöhnliche Bilanz: nicht nur erzähltes, sondern reflektiertes Leben.

Am Mittwoch, 29. Januar, 19 Uhr, im Freiburger Ursula Gymnasium.
Karten gibt es in der Buchhandlung Rombach oder online unter rombach.de
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Wie im Himmel… so auf Erden
Moderator Stefan Orth (c) Verlag Herder
 
Wie im Himmel… so auf Erden
Podiumsdiskussionen zu Tod, Jenseits und Bestattungskultur im Archäologischen Museum Colombischlössle am 29. Januar und 19. Februar

Das Archäologische Museum Colombischlössle lädt anlässlich der Ausstellung „Himmel und Erde“ gemeinsam mit der Katholischen Akademie Freiburg zu zwei interdisziplinären Podiumsdiskussionen ein. Die Veranstaltungen thematisieren den Umgang mit Tod, Vorstellungen vom Jenseits und Bestattungskultur im Wandel der Zeit. Interessierte sind eingeladen, spannende Debatten über historische und aktuelle Perspektiven zu erleben und die Gelegenheit zum Austausch mit Expertinnen und Experten zu nutzen.

Der erste Termin zum Thema „Wie im Himmel… Jenseitsvorstellungen damals und heute“ findet am Mittwoch, 29. Januar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von Vorstellungen eines Lebens nach dem Tod – von den Glaubenswelten des Frühmittelalters bis zu den vielfältigen kulturellen und religiösen Ansätzen der Gegenwart. Mit dabei sind Sebastian Brather, Professor für Frühgeschichtliche Archäologie, Mareike Hartmann, Theologin und Kunsthistorikerin, sowie Klinikseelsorgerin Andrea Kohler.

Die zweite Podiumsdiskussion mit dem Titel „So auf Erden… Bestattungskulturen damals und heute“ findet am Mittwoch, 19. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr statt. Im Fokus stehen verschiedene Praktiken und Rituale rund um Tod und Trauer. Während Grabbeigaben im Frühmittelalter womöglich den Status der Verstorbenen widerspiegeln oder Trost spenden sollten, stehen in der heutigen Zeit andere Formen der Trauerbewältigung und Abschiedsrituale im Vordergrund. Susanne Brather-Walter, Expertin für Frühgeschichtliche Archäologie, Hanna Kanz, Spezialistin für Empirische Kulturwissenschaften, und Verena Wetzstein, Leiterin des Palliative Care Forums Freiburg sind mit dabei.

Beide Veranstaltungen finden im historischen Treppenhaus des Archäologischen Museums Colombischlössle, Rotteckring 5, statt und werden moderiert von Stefan Orth, Chefredakteur der „Herder Korrespondenz“. Einlass ist jeweils ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Die Plätze sind begrenzt.
 
 

 
‚Wohin ich immer reise, ich fahr nach Nirgendland‘
Wallgraben Theater Freiburg
Gastlesung am 16.2., 16 Uhr

Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Kästner, Tucholsky, Ringelnatz, Morgenstern, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit. Es ist dieses unpathetische Sehnen, das ihre Lyrik so knitterfrei erscheinen lässt, jenseits aller Moden. Mascha Kaléko, jüdischer Herkunft, 1907 in Galizien geboren, kommt in den 20er-Jahren nach Berlin, muss 1938 mit Mann und Sohn ins Exil nach New York und geht 1966 nach Israel. 1975 stirbt sie in Zürich, nach einer Lesereise, die sie in ihr schmerzlich geliebtes Berlin gebracht hat.

Mit: Doris Wolters und Andreas Erchinger
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