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Museums - und Ausstellungstipps
| | | Karlsruhe: Vom Lichtbild zum Schnappschuss | Führung über Fotografie in Karlsruhe von 1840 bis 1990
Durch die aktuelle Ausstellung des Stadtmuseums im Prinz-Max-Palais "Vom Lichtbild zum Schnappschuss. Fotografie in Karlsruhe 1840 bis 1990" führt am Sonntag, 12. Januar, um 15 Uhr Hildegard Schmid.
Nachlässe verschiedener Karlsruher Fotografen bilden den Schwerpunkt der Präsentation. Daneben wird die Entwicklung der Fotografie anhand historischer Atelier- und Laboreinrichtungen veranschaulicht. Der Eintritt in die Ausstellung beträgt vier, ermäßigt zwei Euro, die Führung selbst ist kostenfrei. | Mehr | | | |
| | | | M BLICK: DER HIMMEL AUF ERDEN. | ZEICHNUNGEN ZU ITALIENISCHEN WAND- UND DECKENGEMÄLDEN
AUSSTELLUNGSDAUER: 24.01. – 09.02.2020
Ort: Vitrinengang der Staatlichen Graphischen Sammlung München
Wand- und Deckengemälde hatten in Spätrenaissance und Barock Hochkonjunktur. Dabei erfüllten Zeichnungen die verschiedensten Funktionen. Viele Blätter entstanden vor der Fertigstellung des großen Wurfs und gehören zum Werkprozess, andere wurden nach den vollendeten Bildern ausgeführt. Die 27 im Vitrinengang gezeigten Werke reichen von ersten Ideenskizzen über Studien zu Figuren und akkurat ausgearbeiteten Teilentwürfen bis hin zu kompletten Kompositionszeichnungen.
Freskanten nahmen in dieser Epoche architektonische Gegebenheiten oft nicht einfach hin, sondern deuteten sie in der Wand- und Deckenmalerei neu. So kann ein Innenraum durch eine Wandmalerei den Eindruck erwecken, er sei nach außen geöffnet oder eine Kuppel den Blick in himmlische Sphären freigeben. Studien nach derartigen Bildfindungen erweisen den Kompositionen Reverenz. Sie wurden oft von reisenden Künstlern angefertigt, die sich einen Motivschatz mit nach Hause nehmen wollten, oder entstanden im Auftrag von Sammlern, die eine Vorstellung von den nicht selten berühmten illusionistischen Konzepten zu gewinnen suchten. Einige dieser Blätter geben heute verlorene Gemälde wieder und sind von hohem dokumentarischem Wert. Andere dienten als Vorzeichnungen für die Wiedergabe in der Druckgraphik, falls nicht Zeichnungen aus der Werkvorbereitung zur Verfügung standen.
Zeichnungen aus dem Werkprozess zeigen dagegen den Künstler auf dem Weg der Bildfindung und auf der Suche nach neuen, überzeugenden Lösungen. Viele Darstellungen – etwa in Form von Pendentifs oder Lünetten – bilden den Bezug der geplanten Malereien zur Architektur mit ab. Diese ist unter den Künsten der Epoche die Ordnungsmacht, der sich Skulptur, Malerei und Ornament einfügen.
Die Ausstellung präsentiert Blätter von Federico Zuccari und Annibale Carracci, von Pietro da Cortona, Giovanni Lanfranco, Giovanni Battista Gaulli und manch anderen berühmten Freskanten.
KURATORENFÜHRUNGEN
30.01.2020, 18.30 Uhr mit Dr. Kurt Zeitler
08.02.2020, 15.00 Uhr mit Dr. Kurt Zeitler
Ort: Pinakothek der Moderne, beschränkte Teilnehmerzahl | Mehr | | | |
| | | | WORKSHOP | Sound, Melodie, Geräusch | Ton, Melodie, Geräusch – gemeinsam mit dem Soundkünstler und Musikpädagogen Alexander Löwenstein rütteln wir an den Grundfesten der Musik und erforschen: Wie passen Sound, Melodie und Geräusch zur bildenden Kunst? In der Ausstellung „Forever Young“ treten wir im musealen Raum in Interaktion mit den Originalen. Dies geschieht einerseits mit herkömmlichem Instrumentarium, andererseits mit dem vom Workshopleiter entwickelten „sound.mobil“ – einer beweglichen Klanginstallation, die es Museumsbesucherinnen und Museumsbesuchern erlaubt, innerhalb kürzester Zeit Soundschleifen zu Originalen zu erstellen. In einem zweiten Teil beschäftigen wir uns mit Komponisten (etwa John Cage oder Pierre Schaeffer), die zeitgleich wie Künstler der Ausstellung wirkten und werden ihre Strategien auch praktisch anwenden.
Mit Alexander Löwenstein
DI 28. JANUAR | 14.00-17.00 | Museum Brandhorst München
15 Euro inkl. Eintritt, ermäßigt 10 Euro | Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei | Material wird gestellt
Begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen | Anmeldung über programm@pinakothek.de oder Tel 089 23805-198 | | | | |
| | | | JUGENDWORKSHOP | Freistil. Zeichenkurs für Jugendliche | Unser Ziel ist es, mit einfachen Mitteln Werke großer Künstler zu skizzieren. Zunächst konzentrieren wir uns auf die Wahrnehmung des Originals, um Komposition und Proportionen zu erfassen. Anschließend wird eine Zeichnung erstellt, die als Grundlage für unsere nächsten Schritte dient. Ob Comic, Manga, Mode oder klassische Zeichnung - jede und jeder kann passend zum Thema und entsprechend seiner Neigung und Kreativität mit eigenen Ausdrucksformen und Techniken experimentieren. Der vierteilige Kurs richtet sich an Anfänger und Anfängerinnen sowie Fortgeschrittene mit Interesse und Freude am Gestalten.
MI 15. JANUAR | 16.00-18.00 | Pinakothek der Moderne München
MI 22. JANUAR | 16.00-18.00 | Museum Brandhorst München
MI 29. JANUAR | 16.00-18.00 | Alte Pinakothek München
Für Jugendliche ab 13 Jahren | Kostenbeitrag: 15 Euro
Begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen | Anmeldung unter programm@pinakothek.de oder Tel 089 23805-198 | | | | |
| | | | KINDERWORKSHOP | Diorama: Kinderworkshop zu "Balkrishna Doshi" | Der indische Architekt Balkrishna Doshi arbeitet mit Fantasie, Erinnerungen, Mythen und Bildern genauso wie mit Räumen, Gebäuden, Wegen oder Plätzen. Das Zusammenspiel ist das Besondere, was es mit den Menschen macht und umgekehrt. In der Ausstellung betrachten wir das genauer und bauen dann dazu unsere eigenen räumlichen Kombinationen.
Mit Enrica Ferrucci
SA 11. JANUAR, SA 18. Januar | 10.00-13.00 | Pinakothek der Moderne München – Architektur
Für Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren | 8 Euro inkl. Eintritt
Begrenzte Anzahl an Teilnehmerplätzen | Anmeldung unter programm@pinakothek.de oder 089 23805-198 | | | | |
| | | | Karlsruhe: An Dreikönig Tag der offenen Tür in der Städtischen Galerie | Am 6. Januar freier Eintritt und Programm von 11 bis 18 Uhr
Zu Beginn des neuen Jahres lädt die Städtische Galerie Karlsruhe für Dreikönig, 6. Januar, von 11 bis 18 Uhr wieder bei freiem Eintritt zum Tag der offenen Tür ein. Rundgänge und Kurzführungen durch die aktuellen Sonderausstellungen "Tradition und Aufbruch. Nachkriegskunst in Karlsruhe" und "Erwin Gross. Auf Papier 2017–2019" finden mehrfach statt (11.30, 12, 13, 15 und 17 Uhr). Unter dem Titel "50/50 – Die Kunst der 1950er Jahre zwischen Malerei und Neuen Medien" begibt sich Ulrich Steinberg um 14.30 Uhr mit Besucherinnen und Besuchern auf einen Streifzug durch Städtische Galerie und ZKM.
Spannende Entdeckungsreisen und Mitmachaktionen werden für Erwachsene und für Kinder ab acht Jahren um 14 und um 16 Uhr angeboten. Der erste Kurs, konzipiert als interaktive Abenteuertour mit iPads für die ganze Familie, trägt den Titel "Hilfe - Wilde Tiere in der Städtischen Galerie!". Die zweite Aktionsführung steht unter dem Motto "Back to the fifties – eine verwegene Zeitreise". Die Teilnehmerzahl für beide Angebote ist begrenzt, Anmeldungen sind an der Kasse möglich. Schöne Kunstpostkarten, ausgewählte Plakate und Kataloge gibt es an diesem Tag umsonst – solange der Vorrat reicht.
zum Bild oben:
An Dreikönig können die Schätze der Städtischen Galerie bei freiem Eintritt betrachtet werden.
Foto: Fabry/pr | Mehr | | | |
| | | | Veranstaltungstipps der Städtischen Museen Freiburg von 6. bis 12. Januar | Augustinermuseum
Hinweis: Derzeit laufen im Augustinermuseum Untersuchungen am Bau. Deshalb ist das Dachgeschoss nicht zugänglich. Es gilt ein reduzierter Eintrittspreis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Kammerkonzert mit dem SWR Symphonieorchester
Musikgenuss im besonderen Ambiente der Skulpturenhalle erwartet das Publikum am Dienstag, 7. Januar, um 20 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz. Auf der Bühne stehen Mitglieder des SWR Symphonieorchesters: Stefan Bornscheuer und Anne Romeis spielen Werke von Bach für Violine und Flöte. Das Ticket kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, und ist an der Museumskasse im Vorverkauf erhältlich. Es ist keine Sitzplatzreservierung möglich.
Kombiführung: freiburg.archäologie
Eine Kombiführung durch die Ausstellungen „freiburg.archäologie – 900 Jahre Leben in der Stadt“ im Augustinermuseum (Augustinerplatz) und „freiburg.archäologie – 200 Jahre Forschen in der Stadt“ im Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30) findet am Samstag, 11. Januar, ab 10.30 Uhr statt. Treffpunkt ist das Augustinermuseum. Die Teilnahme kostet 4 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Haus der Graphischen Sammlung
Kombiführung: Künstlerfreunde
Um das Thema „Künstlerfreunde“ dreht sich eine Kombiführung durch die Ausstellungen „Max Beckmann. Die Sammlung Classen“ im Haus der Graphischen Sammlung und „Expressionist Scherer“ im Museum für Neue Kunst am Donnerstag, 9. Januar, um 16 Uhr. Begleitet wird der Rundgang von den Kuratorinnen Verena Faber und Isabel Herda. Treffpunkt ist das Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum, Salzstraße 32. Die Führung kostet 4 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Kinder führen Kinder: Kalt, aber cool
Vor 12.000 Jahren war das Wetter zwar ganz schön kalt, doch die Menschen stellten damals schon coole Sachen zum Wärmen her: Das entdecken Kinder ab 6 Jahren bei einer Führung mit den Kulturlotsinnen und -lotsen vom Jugendclub „Junges ArCo“ am Samstag, 11. Januar, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Für Kinder ist die Teilnahme kostenfrei, Erwachsene zahlen den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Museum Natur und Mensch
Plastikflut: Gespräch mit Expertinnen und Experten
Was passiert mit Plastikmüll, den wir nicht richtig entsorgen? Und wie funktioniert Recycling? Expertinnen und Experten der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg laden am Sonntag, 12. Januar, von 14 bis 15.30 Uhr zum Austausch über den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein. Das Gespräch findet in der Ausstellung „Südsee – Traum und Wirklichkeit“ im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt. Die Teilnahme ist im regulären Museumseintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, inbegriffen. | | | | |
| | | | Karlsruhe: Das großherzogliche Hoftheater zwischen Tradition und Moderne | Stadtarchiv zeigt in seinem Foyer vom 7. Januar bis 26. März Fotoausstellung
Wie sich das Hoftheater der Residenzstadt Karlsruhe zu einer weit beachteten Institution entwickelte, dokumentiert vom 7. Januar bis 26. März eine Fotoausstellung im Foyer des Stadtarchivs, Markgrafenstraße 29.
Der erste Vorhang erhob sich am 13. Januar 1719 im neuen, noch exklusiven Hoftheater im Ostflügel des Schlosses. Die folgende wechselhafte Geschichte des Theaters erlebte ihren Tiefpunkt in der Brandkatastrophe von 1847, dem das Weinbrennersche Theater zum Opfer fiel. Mit dem Neubau 1853 und der Berufung des Theaterreformers Eduard Devrient begann der Aufstieg der Institution, gefördert von Großherzog Friedrich I. und seiner Frau Luise. Mit dem Ziel, "das Großherzogliche Hoftheater zu einer in jeder Beziehung würdigen Kunstanstalt zu erheben."
Seine größte Bedeutung hatte es in der Ära des Dirigenten Felix Mottl, dessen Einsatz für die Werke Richard Wagners Karlsruhe den Beinamen "Klein-Bayreuth" verschaffte. Die Schau wirft anhand von Fotos und Programmzetteln einen Blick auf die Akteure wie den Großherzog als Geldgeber, die Intendanten, Bühnenpersonal und das Publikum. Möglich wird so ein Einblick in diese glanzvollste Epoche der der Unterhaltung sowie der Repräsentation dienenden Bühne, die mit der Monarchie 1918 unterging. | Mehr | | | |
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