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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 15. bis 21. Juni | (Kalenderwoche 25)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Museum Natur und Mensch
Kurator*innenführung: El País de Cacao
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt am Dienstag, 16. Juni, um 17.30 Uhr zu einer Führung in der Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Der in Freiburg lebende ecuadorianische Künstler Marcello Martinez Vega führt durch die von ihm konzipierte Installation „el País del Cacao“. Besuchende erfahren mehr über Kakao als spirituelle und heilige Pflanze sowie aktuelle kooperative und nachhaltige Kakao-Projekte in Ecuador. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum für Neue Kunst
Dialogführung: Spielfeld
Passen Sport und Kunst zusammen? Darum geht es bei der Dialogführung am Donnerstag, 18. Juni, um 18 Uhr in der Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Die Führung thematisiert Regeln und ihre Umdeutung, Sport ohne Leistungsgedanken und Ziel, sowie Barrieren und wie diese überwunden werden können. Christine Litz, Direktorin des Museums für Neue Kunst, und Theologe Detlef Lienau, Leiter der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg, eröffnen einen lebendigen Dialog zwischen Theologie und Kunstwissenschaft. Die Teilnahme kostet den Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Augustinermuseum
LeseLounge: Birgit Weyhe liest aus ihrer Graphic Novel: „Schweigen“
Bei der LeseLounge am Freitag, 19. Juni, um 17.30 Uhr im Augustinermuseum liest Birgit Weyhe aus ihrer Graphic Novel „Schweigen“. Darin erzählt sie ein Kapitel deutsch-argentinischer Geschichte: Ellen Marx floh 1939 vor den Nationalsozialisten nach Buenos Aires. 30 Jahre später kam Elisabeth Käsemann als politisch engagierte Studentin nach Argentinien, wo sie – wie Ellens Tochter Nora – Opfer der Militärdiktatur wurde. Das Auswärtige Amt schwieg aufgrund wirtschaftlicher Interessen und der geplanten Fußball-WM. Die Lesung ist Teil der Reihe „Kompass: 8 Visionen“ des Literaturhaus Freiburg und findet in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Nationalsozialismus statt. Die Baden-Württemberg Stiftung fördert die Veranstaltung anlässlich des Literatursommers 2026. Das Veranstaltungsticket kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Es ist im Online Shop und an der Museumskasse erhältlich. Treffpunkt ist im FreundeskreisAuditorium, Zugang über den Museumsshop, Salzstraße 32/34.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 21. Juni, von 10.30 bis 12 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Führung: Macht und Magie
Bei der Führung am Sonntag, 21. Juni, um 12 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, entdecken Interessierte faszinierende Beigaben aus frühmittelalterlichen Gräbern. Männer- und Frauengräber erzählen dabei jeweils eigene Geschichten. Zwischen Fibeln, Schwertern und Klappstühlen offenbaren sich faszinierende Einblicke in eine vergangene Welt und in die Tücken ihrer Deutung. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. | | | | | |
| | | | | | 170 neue Namen im Gedenkraum des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus | Thementag mit Veranstaltungen am Dienstag, 16. Juni
Der Gedenkraum im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS) erinnert an Freiburger*innen, die zwischen 1933 und 1945 verfolgt wurden. Dank intensiver Forschungsarbeiten können nun rund 170 Namen ergänzt werden – ab Dienstag, 16. Juni, sind sie im Gedenkraum zu sehen. Aus diesem Anlass lädt das DZNS zu einer Mitmachaktion am Rotteckring, Führungen und dem Lesen der neu aufgenommenen Namen ein.
Bisher waren im Gedenkraum die Namen von 1048 Menschen mit Verbindung zu Freiburg zu sehen, die im Nationalsozialismus ermordet wurden oder aufgrund der Verfolgung gestorben sind. Seit der Eröffnung des Hauses im März 2025 führt das Team die Recherchen kontinuierlich weiter, erschließt Archivmaterial und Datenbanken und geht Hinweisen von Angehörigen oder Initiativen nach.
Die Museen Freiburg-App bietet zu allen genannten Personen Kurzbiografien sowie Informationen zum Kontext ihrer Verfolgung. Interessierte können die App vor Ort auf Leihgeräten oder per Download auf dem eigenen Smartphone nutzen. Ab sofort sind dort nun auch die Biografien der 170 neu ergänzten Personen abrufbar.
Ermöglicht wurden die Recherchen durch eine einmalige Förderung des Landtags Baden-Württemberg sowie eine Projektförderung des Fördervereins des Dokumentationszentrums. Um die Arbeit künftig weiterzuführen, bedarf es weiterer Mittel.
Das Team des DZNS ist dankbar für Hinweise zur Ergänzung weiterer Personen sowie zur Vervollständigung bestehender Biografien unter dzns@freiburg.de
Programm des Thementags am Dienstag, 16. Juni
Die Erweiterung des Gedenkraums am Dienstag, 16. Juni, wird von verschiedenen Veranstaltungen begleitet. Von 11 bis 16 Uhr findet am Rotteckring vor dem Gebäude eine Mitmachaktion statt. Unter dem Motto „Ich schreibe deinen Namen“ machen die Teilnehmenden die neu recherchierten Namen gemeinsam im öffentlichen Raum sichtbar. Die Teilnahme ist kostenfrei und spontan möglich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um 12.30 Uhr spricht Julia Wolrab, wissenschaftliche Leiterin des DZNS, bei einer Kurzführung im Haus über die Erweiterung des Erinnerungsortes und stellt ausgewählte Biografien vor. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenfreien Veranstaltungstickets im Online-Shop oder vor Ort an der Kasse ist erforderlich.
Um 15 Uhr werden die 170 neuen Namen im Gedenkraum gemeinsam vorgelesen. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bei einer weiteren Kurzführung um 17.30 Uhr spricht Leonie Werle, zuständig für die Recherchen zum Gedenkraum, über die Erweiterung des Erinnerungsortes und die Herausforderungen im Arbeitsprozess. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenfreien Veranstaltungstickets im Online-Shop oder an der Kasse vor Ort ist erforderlich.
Das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.
Das gesamte Programm gibt es auch online | | Mehr | | | |
| Schloss Ebnet in Freiburg (c) Wegner / DSD | | | | | Das restaurierte Deckengemälde im Gartensaal – Führung im Schloss Ebnet | Das Ortskuratorium Freiburg lädt zur Führung ein
Das Ortskuratorium Freiburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Mittwoch, den 17. Juni 2026 um 15.00 Uhr zu einer Führung ins Schloss Ebnet ein. Nach Jahren sorgfältiger Restaurierungsarbeiten öffnet der Gartensaal wieder seine Pforten – und erstrahlt so prachtvoll wie seit Langem nicht mehr. Der Restaurator Eberhard Grether und Dr. Dagmar Zimdars, DSD-Ortskuratorin Freiburg, werfen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen dieses außergewöhnlichen Erhaltungsprojekts. Der Eintritt ist frei. Um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird herzlich gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.denkmalschutz.de/anmeldung.
Über Monate hinweg war der Saal von Stützpfeilern durchzogen, um die gefährdete historische Decke und das beeindruckende Deckengemälde zu sichern. Nach einer aufwändigen Reparatur des beschädigten Dachstuhls und der statischen Stabilisierung konnte das Kunstwerk restauriert werden. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen. Im Mittelpunkt des kunstvollen Gemäldes mit reichhaltigen Stuckverzierungen stehen die Vier Jahreszeiten, mythologische Szenen und prominente Figuren. Besonders reizvoll: Die ursprüngliche Hausherrin Freifrau Sophia Maria Anna von Sickingen zu Hohenburg (1722-1758) lässt sich in der Rolle der Aurora, der Göttin der Morgenröte, entdecken – Rosen streuend aus einem Blumenkorb. Daneben findet sich ein seltener Glanzpunkt: Ein Selbstbildnis des Malers Benedict Gambs (1703-1751), 1750 signiert, gemeinsam mit seiner Braut. Der Restaurator und die Denkmalpflegerin erläutern direkt unter dem frisch restaurierten Deckengemälde die komplexen Arbeitsschritte, Herausforderungen und überraschenden Funde, die dieses Projekt geprägt haben. Die Restaurierung von Schloss Ebnet wurde von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt. | | | | | |
| © Valerie Schmidt | | | | | UNORDNUNG | Fotosommer Stuttgart 2026
Staatsgalerie Stuttgart
18.7. – 13.9.2026 in THE GÄLLERY
Wie bereits in 2024 stellt die Staatsgalerie die Räume von »THE GÄLLERY« dem Fotosommer Stuttgart für seine zentrale Hauptausstellung auch in diesem Jahr zur Verfügung. Das seit 2002 stattfindende Fotofestival steht diesmal unter dem Motto »UNORDNUNG«, dem auch die Ausstellung in der Staatsgalerie gewidmet ist. Eine fünfköpfige Jury hat dafür aus über 280 Einsendungen Werke von 23 Künstlerinnen und Künstlern ausgewählt, die sich dem Thema von ganz unterschiedlichen Standpunkten aus nähern.
Vor dem Hintergrund einer Gegenwart, in der die Stabilität herkömmlicher Ordnungsgefüge oftmals in Frage steht, widmen sich die gezeigten Werke verschiedensten Dimensionen von Unordnung. Das weite Spektrum der verhandelten Themen reicht von der Störung des ökologischen Gleichgewichts über Momente der Irritation im urbanen Alltag bis hin zur Auflösung oder Zerstörung von Lebensordnungen durch Alter, Krankheit, Naturkatastrophen, Kolonialismus und Krieg. Aber auch spielerische Formen von Unordnung kommen immer wieder zu ihrem Recht. Dabei wird deutlich, dass Unordnung nicht durchweg als sichtbares Phänomen auftritt, sondern sich bisweilen auch unter einer streng geordneten Oberfläche verbirgt. Fotografie kann beides: Zustände offenkundiger Unordnung ins Bild bannen und unterschwellige Formen von Unordnung spürbar machen.
»UNORDNUNG« zeigt ausgewählte Werke von Evi Blink, Eckart Bartnik, Sabine Bungert & Stefan Dolfen, Martin Eberle, Jonas Glanz & Leon Adam Haas, Gosbert Gottmann, Celia Joy Homann, Martin Janczek, Markus Kaesler, Barbara Karsch-Chaïeb, Matthias Kleinen, OA Krimmel, Leonie Lass, Anna Lehrer, Marcel Mayer, Ann-Kathrin Müller, Eva Schmeckenbecher, Valerie Schmidt, Susanne Wegner, Valentin Wormbs, Wolfgang Zurborn.
Das Fotosommer-Festival in Stuttgart
Die Ausstellung in der Staatsgalerie bildet den prominenten Mittelpunkt des weitverzweigten Fotosommer-Programms: In der Kernzeit des Festivals vom 18.7. bis zum 26.7.2026 finden in Stuttgarter Galerien, Hochschulen und Werkstätten mehr als insgesamt 30 Ausstellungen rund um das Thema Unordnung statt – begleitet von einem vielfältigen Angebot an Workshops, Vorträgen und Gesprächen mit den beteiligten Fotokünstlerinnen und -künstlern. In »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« ist die Hauptausstellung »UNORDNUNG« über die Kernzeit des Festivals hinaus bis zum 13.9. zu sehen.
Der »Raum für Fotografie« in der Staatsgalerie
In »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« zeigt die Staatsgalerie seit 2022 regelmäßig Werke aus ihrem umfangreichen Fotobestand der zu weiten Teilen noch nie öffentlich zu sehen war. In den Sommermonaten laden wir immer wieder wichtige Akteure, wie den Stuttgarter Fotosommer, zu Kooperationen ein. Darüber hinaus präsentiert die Wüstenrot Stiftung seit 2023 die Preisträgerarbeiten der Dokumentarfotografie Förderpreise. All dies macht THE GÄLLERY zu einem lebendigen Schaufenster historischer und gegenwärtiger Fotokunst.
Einladung zum Opening
»UNORDNUNG. Fotosommer Stuttgart 2026«
Freitag, 17.7.2026, 18.00 – 24.00 Uhr
in THE GÄLLERY und im Säulensaal der Alten Staatsgalerie
Mit einer Licht-Performance von Laurenz Theinert (Visual Piano)
Es sprechen:
• Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart
• Volker Schrank, Vorstand Fotosommer Stuttgart e. V.
• Dr. Bertram Kaschek, Kurator der Ausstellung, Staatsgalerie Stuttgart
Eintritt frei, ohne Anmeldung
Die Ausstellung »UNORDNUNG« ist eine Kooperation der Staatsgalerie Stuttgart mit dem Fotosommer Stuttgart e. V.
zum Bild oben:
Valerie Schmidt, Bild aus der Serie »Claus stolpert«, 2018
© Valerie Schmidt | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 8. bis 14. Juni | (Kalenderwoche 24)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Feierabendführung: Ende der Zeitzeugenschaft?
Bei einer Kurzführung am Dienstag, 9. Juni, um 17.30 Uhr gibt die wissenschaftliche Mitarbeiterin Caroline Klemm im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, einen Einblick in die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“. Dabei geht es um die Frage, wie Überlebende des Holocaust sich an die NS-Verbrechen erinnern, und wie die Gesellschaft nach 1945 mit diesen Zeitzeug*innen umging. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Buchung eines kostenlosen Veranstaltungstickets im Online-Shop oder an der Museumskasse ist erforderlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Schnupperkurs: Capoeira
Es wird sportlich im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Begleitend zur Ausstellung „Spielfeld. Sport & Kunst“ lädt der Kooperationspartner Benefit am Donnerstag, 11. Juni, um 17 Uhr zu Schnupperkursen ein. Im Ausstellungsraum können Interessierte verschiedene Sportarten ausprobieren. Diesmal führt Benefit-Trainer Timo Pähr in Capoeira ein, eine afro-brasilianische Mischung aus Kampfsport, Spiel, Akrobatik und Tanz. Die Teilnahme ist begrenzt und kostenfrei. Treffpunkt ist im Foyer des Museums.
Augustinermuseum
Kuratorinnenführung: Vom Kloster zum Museum
Was haben die Mauern des Augustinermuseums am Augustinerplatz schon alles gesehen und erlebt? Bei einem Rundgang durch das Haus am Freitag, 12. Juni, um 17.30 Uhr stellt Adila Garbanzo León vom Ausstellungsteam die bewegte Geschichte vor: von der einstigen Klosteranlage bis zur heutigen Nutzung als Museum. Die Teilnehmenden erhalten einen unmittelbaren Einblick in die Besonderheiten der Architektur sowie die Neu- und Umbauten. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist im Kreuzgang des Augustinermuseums.
Museum Natur und Mensch
Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 14. Juni, 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „Voll unfair!“ ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Familiennachmittag: Ein steinhartes Leben?
Beim Familiennachmittag im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, am Sonntag, 14. Juni, von 14 bis 16 Uhr tauchen Familien mit Kindern ab 5 Jahren mit allen Sinnen in die Steinzeit ein. Dabei entdecken sie spannende Fundstücke und lösen die Frage, ob das Leben damals wirklich nur steinhart war. Zur Erinnerung gestalten sie in der Steinzeitwerkstatt eine Muschelkette. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro plus den Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. | | | | | |
| © Pfinzgaumuseum Durlach | | | | | Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe im Juni | Führung durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum
An den beiden Sonntagen 7. und 21. Juni führt Eva Unterburg jeweils um 15 Uhr durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Frau Unterburg Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist kostenlos bzw. im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Blick in die Sonderausstellung im Pfinzgaumuseum mit Besuchenden
© Pfinzgaumuseum Durlach | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 1. bis 7. Juni | (Kalenderwoche 23)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Augustinermuseum
Kulturpause: Freiburg aus der Vogelperspektive
Bei der Kurzführung am Mittwoch, 3. Juni, um 12.30 Uhr erwartet Besucher*innen im Augustinermuseum ein virtueller Flug über Freiburg. Die Führung findet im Rahmen der Ausstellung „Zukunfts(t)räume – Museum im Wandel statt. Gemeinsam mit Maxie Götze vom Ausstellungsteam steuern sie Orte an, an denen Museum und Stadt aufeinandertreffen. Sie erkunden bestehende Projekte und Ideen von Besucher*innen zur Frage, wo das Museum künftig wirken kann. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34.
Museum Natur und Mensch
Samstagsmuseum für Kids: Wir tun was für Insekten
Beim Samstagsmuseum für Kids am 6. Juni, von 10 bis 13 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, dreht sich alles um das Thema Insektensterben. Kinder von 6 bis 10 Jahren bauen kleine Insekten-Nistkästen und helfen so Wildbienen und anderen Tieren. In der Zwischenzeit können die Erwachsenen aktuelle Ausstellungen besuchen oder entspannt durch die Innenstadt bummeln. Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro und ist nur im Online-Shop erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Bitte den Kindern bei Bedarf etwas zu Essen und zu Trinken mitgeben. Treffpunkt ist die Museumskasse.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Matinee: Archäologie trifft Naturwissenschaft
Bei der Matinee am Sonntag, 7. Juni, von 11 bis 13 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geht es um die Verbindung von Archäologie und Naturwissenschaft. Archäologische Funde sind nicht nur stumme Zeugnisse vergangener Kulturen. Mithilfe naturwissenschaftlicher Methoden lassen sich ihre Verwendung und sogar persönliche Identitäten entschlüsseln. Die Archäologin und Anthropologin Julie Bauduin stellt die modernen Analysen anhand von Beispielen dar. Das Klarinettentrio „Clarioso“ um Bärbel Gebhard, Martin Barth und Stefan Schmid begleitet das Event musikalisch. Das Veranstaltungsticket kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro. Es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich.
Museum für Neue Kunst
Führung: SPIELFELD
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung „SPIELFELD. Sport & Kunst“ ein. Dabei werden die Teilnehmenden zu Akteur*innen und zugleich zu Beobachter*innen des Spiels. Videoarbeiten, Skulpturen und interaktive Werke beleuchten soziale, kulturelle und gesellschaftliche Dimensionen von Sport aus künstlerischer Sicht. Als Massenphänomen verbindet er Menschen, wirft aber auch Fragen zu Fairplay, Teilhabe und Barriere auf. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung in englischer Sprache: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr durch die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Die Führung findet in englischer Sprache statt. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. | | | | | |
| © Museum für Kommunikation Frankfurt | | | | | „20+1: Zwanzig und (d)eine Perspektive auf KI“ | Museum für Kommunikation Frankfurt
Neuer Themenbereich in der Dauerausstellung
Zwanzig Videoimpulse auf der Galerie der Dauerausstellung „Mediengeschichte|n neu erzählt“ greifen aktuelle Aspekte von Künstlicher Intelligenz auf: Wird KI zum Machtinstrument? Wer sorgt für den gesetzlichen Rahmen? Trägt KI zu Ungleichheiten und Ungerechtigkeit bei? Müssen wir Schule neu denken?
Zu diesen und anderen Fragen beziehen Expert:innen aus Forschung, Bildung und Wirtschaft Stellung. Mit dabei sind die Hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation Kristina Sinemus, die IG Metall-Vorsitzende Christiane Benner, der Geschäftsführer des Deutschen Forschungszentrums für KI, Antonio Krüger, die ZEIT-Journalistin Eva Wolfangel sowie die Soziologin Sabine Pfeiffer, um nur einige der prominenten Stimmen zu nennen.
Bei den „20 Perspektiven“ sind die Besuchenden dazu eingeladen, sich prägnante Einschätzungen und Gedanken zur digitalen Transformation durch Künstliche Intelligenz anzusehen. Sie starten dafür einen interaktiven Touchscreen mit Fragen, geben ihre Antworten ein und erhalten bis zu vier Empfehlungen für einen Rundgang nach ihren Interessen.
Die Perspektiven beschäftigen sich mit zentralen Fragen, die das heutige – und künftige – Zusammenleben mit KI betreffen. Denn die Technologie verändert nicht nur die Industrie und Arbeitswelt, sondern zunehmend den Alltag der Menschen. Die 20 Vordenker:innen geben wertvolle persönliche Einblicke in die Art und Weise, wie KI zwischenmenschliche Beziehungen beeinflusst, wie neue Lernräume in Schule und Industrie entstehen können, wie der Zugang zu Tools und Ressourcen fair und inklusiv sichergestellt werden kann, und ob sich Manipulation, Propaganda und der immense ökologische Fußabdruck in den Griff bekommen lassen. Somit ermöglichen die „20 Perspektiven“ eine ganzheitliche Annäherung an eine der zentralen technischen Entwicklungen der Gegenwart.
Co-Kreation mit der Öffentlichkeit
Eine Besonderheit des Projekts: Sowohl die Themen als auch die konkreten Fragen stammen direkt aus der Öffentlichkeit. Rund 200 Teilnehmende entwickelten diese im Dezember 2025 und März 2026 im Rahmen zweier „Ideenforen“. Das Museum für Kommunikation etablierte dafür ein neues Gesprächsformat, das Menschen mit unterschiedlichen Vorkenntnissen zusammenbrachte, um persönliche Erfahrungen mit Künstliche Intelligenz sowie Perspektiven auf Kommunikation und Gesellschaft zu diskutieren.
Im ersten Ideenforum am 2. Dezember 2025 diskutierten rund 100 Teilnehmende in wechselnden Gruppen acht Themenfelder mit Alltagsbezug: „Pflege“, „Weltbild“, „Organisation“, „Steuerung“, „Arbeit“, „Bildung“, „Beziehung“ und „Diversität“. Fragen, Erfahrungen sowie wahrgenommene Chancen und Risiken von KI wurden dokumentiert und priorisiert. Aufgrund des großen Zuspruchs folgte am 14. März 2026 ein zweites Ideenforum. Auf Basis der bisherigen Ergebnisse wurden 20 Themenfelder weiterentwickelt sowie geeignete Expert:innen für die Videobeiträge identifiziert.
Die ausgewählten Personen wurden eingeladen, filmische Impulse für den sogenannten „Stelenwald“ beizusteuern. Die Interviewfragen entwickelten die Teilnehmenden des zweiten Ideenforums selbst. Produziert wurden die Kurzfilme von Thomas Bannier, der gemeinsam mit dem Museum informative Beiträge von jeweils 120 bis 180 Sekunden Länge realisiert.
Die Ergebnisse der Ideenforen fließen nicht nur in die neue Videoinstallation ein, sondern bilden auch die Grundlage für zukünftige museumspädagogische Angebote zu KI. Workshops, Fortbildungen und Gesprächsformate greifen die Fragen und Informationsbedarfe der Besuchenden auf und fördern so die sogenannte „AI Literacy“, also die Kompetenz, KI-Systeme besser zu verstehen und einzuordnen.
Technisches Upgrade der Stelen
Die bisherigen zehn Stelen mit 20 Videoporträts von namhaften Personen aus Politik, Wissenschaft und Kultur wurden mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung 2017 auf der Galerie installiert. Nach rund neun Jahren sind viele der Aussagen nicht mehr aktuell und das Museumsteam hat dies zum Anlass für eine grundlegende Überarbeitung genommen. Dabei wurde die Ausstellungsarchitektur beibehalten, aber die technischen Möglichkeiten verbessert.
Nachdem zuvor 20 Filme auf Playern in den 10 Stelen verortet waren, können die Videos nach dem technischen Upgrade über ein Content Management System via Browser eingespielt werden. Dies erweitert das Spektrum der Möglichkeiten enorm, denn das Handling erlaubt es, die Stelen für Abschlusspräsentationen von Video-Workshops zu nutzen. Auch Arbeiten, die Museumsbesuchende mit dem museumspädagogischen Team hergestellt haben, können in kürzester Zeit oder aus aktuellen Anlässen hochgeladen und nach einer definierten Dauer wieder herausgenommen werden, um wieder zur Basispräsentation zurückzukehren.
Für Gäste, denen der Weg nach Frankfurt zu weit ist, stellen wir sämtliche Videos auch online zur Verfügung: Videos „20plus1 Perspektiven“
Der neue Themenbereich ist Teil des Fokusthemas 2025/2026 „Künstliche Intelligenz und Kommunikation“.
Förderer des Projekts: Dr. Marschner Stiftung, FAZIT-STIFTUNG, Neumüller Becker Unternehmerstiftung | | Mehr | | | |
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