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Museums - und Ausstellungstipps
© Stadt Karlsruhe, Kowarsch | | | | | Stadtrundgang und Führung im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais | Stadtrundgang zur Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum
Am Sonntag, 22. März 2026, um 15 Uhr bietet das Stadtmuseum einen Stadtrundgang unter dem Titel „Gemalte Stadtgeschichte(n): Von inspirierenden Motiven und verborgenen Geschichten“ an. Bei dieser Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais nimmt Georg Hertweck die Teilnehmenden mit auf einen kurzweiligen Spaziergang durch die Karlsruher Innenstadt. Dabei werden ausgewählte Kunstwerke aus der Ausstellung an ihren originalen Schauplätzen vorgestellt und Einblicke in die überraschenden „verborgenen“ Geschichten hinter den Motiven vermittelt.
Treffpunkt für die etwa eineinhalbstündige Führung ist die Akademiestraße 26. Die zurückzulegende Strecke beträgt rund 2,7 Kilometer. Eine Anmeldung ist bis 20. März erforderlich unter stadtmuseum(at)kultur.karlsruhe.de oder 0721 133-4231. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos.
Führung durch „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum
Am Sonntag, 29. März, um 15 Uhr führt Kira Kokoska durch die Sonderausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais und stellt eine Auswahl von Gemälden vor, hinter denen sich überraschende Geschichten verbergen, die vielfältige Einblicke in die bewegte Vergangenheit der Stadt Karlsruhe und in das Leben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner ermöglichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung ist im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Blick in die Ausstellung „Hidden Stories. Gemälde erzählen Stadtgeschichte(n)“ im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais.
© Stadt Karlsruhe, Kowarsch | | Mehr | | | |
| © Pfinzgaumuseum Karlsruhe | | | | | Neue Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war" im Pfinzgaumuseum | 1894 zog das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach ein und nutzte die Karlsburg, einst Residenz der Markgrafen von Baden-Durlach, als neue Stammgarnison. Die Soldaten mit den dunkelblauen Uniformen prägten fortan das Stadtbild und es fand ein reger Austausch zwischen dem Militär und der Bevölkerung statt. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs blieb die Einheit in Durlach stationiert. Mit der Sonderausstellung widmet sich das Pfinzgaumuseum erstmals diesem spannenden Kapitel der Durlacher Militärgeschichte und präsentiert in seiner neuen Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ vom 14. März bis 20. September 2026 vielfältige historische Schätze aus den eigenen Beständen, aus dem Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt sowie aus der Sammlung Widmann, aus der zahlreiche und besonders kostbare Objekte stammen.
Historische Fotografien und Pläne führen vor Augen, wo sich in Durlach früher Einrichtungen des Train-Bataillons befanden. Eine Vielzahl an Objekten wie Uniformen, Pickelhauben und Säbel lädt dazu ein, die Aufgaben, die Ausrüstung und den Alltag der Soldaten kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher können anhand zahlreicher persönlicher Gegenstände wie Reservistenkrügen oder Fotoporträts erfahren, wie die Erfahrung der eigenen Dienstzeit und der Stolz auf das Bataillon in der Erinnerungskultur gepflegt wurden. Auch einzelne Soldatenschicksale während des Ersten Weltkriegs und das nachfolgende Ende Durlachs als Militärstandort können nachvollzogen werden.
Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro, ermäßigt ein Euro.
Bei einer Kuratorinnenführung am Sonntag, 15. März, um 15 Uhr führt Dr. Christiane Sutter durch die Sonderausstellung und vermittelt spannende Einblicke in eine vergangene Zeit, in der die Karlsburg als Kaserne diente und blau-uniformierte Soldaten ein alltäglicher Anblick auf Durlachs Straßen waren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung im Eintrittspreis inbegriffen.
zum Bild oben:
Das Foto der Reitbesichtigung beim Badischen Train-Bataillon Nr. 14 ist in der Ausstellung zu sehen.
© Pfinzgaumuseum Karlsruhe | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 16. bis 22. März | (Kalenderwoche 12)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Vom römischen Mädchen zur Matrone
Bei der Führung am Mittwoch, 18. März, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, geht es um die Frauen im alten Rom. Wie gestaltete sich das Leben eines frei geborenen römischen Mädchens und was machte sie zu einer Matrone, einer „perfekten“ Ehefrau? Gesellschaftliche Vorstellungen von weiblicher Erscheinung wie Kosmetik und Mode spielten dabei eine große Rolle. Mit der Archäologin Pia Micheel verfolgen die Teilnehmenden den Werdegang einer Römerin: von familiären Erwartungen bis hin zu sozialen Positionen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Die Buchung eines kostenfreien Veranstaltungstickets im Online-Shop ist erforderlich.
Museum für Neue Kunst
Perspektivwechsel: Norsingen als Heimat
Beim „Perspektivwechsel“ am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr erhalten Interessierte einen anderen Blick auf die Kunstwerke der Ausstellung „MAL ER, MAL SIE“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Das Gespräch mit Hermann-Joseph Krieg, Ortsvorsteher von Norsingen, widmet sich dem 17-teiligen Zyklus „De Norso“ von Artur Stoll: Kann Norsingen in den Werken erkannt werden? Drücken die Gemälde ein Heimatgefühl aus? Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Augustinermuseum
Orgelmusik im Augustinermuseum
Auf dem größten Ausstellungsobjekt des Augustinermuseums am Augustinerplatz, der Welte-Orgel, spielen am Samstag, 21. März, um 12 Uhr Studierende der Hochschule für Musik Freiburg. Das Konzert kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum Natur und Mensch
Gespräch: Nicht nur Vögel legen Eier
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Familien mit Kindern ab 4 Jahren am Sonntag, 22. März, um 14 Uhr in die Ausstellung „Vom Ei zum Küken“ ein. Mitarbeitende der Reptilienauffangstation geben an einer Info-Station spannende Einblicke in die Biologie von Schildkröten, Echsen und Schlangen. Einige ihrer Schützlinge kann man dabei hautnah erleben. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. | | | | | |
| (c) Stadt Freiburg / Patrick Seeger. | | | | | Erfolgreicher Start des Augustinermuseums Freiburg | Über 20.000 Gäste in der Eröffnungswoche
Nach mehr als 20 Jahren ist das Augustinermuseum seit Samstag, 28. Februar, wieder vollständig für Besucher*innen geöffnet. Gefeiert wurde dies mit einem abwechslungsreichen Programm und kostenfreiem Eintritt bis Sonntag, 8. März. Das Haus am Freiburger Augustinerplatz zieht nach der ersten Woche mit mehr als 20.000 Gästen eine positive Bilanz.
Die Leitende Direktorin der Museen Freiburg und Direktorin des Augustinermuseums Jutta Götzmann freut sich: „Das Augustinermuseum hat mit dem Wiedereinzug seiner kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen einen glänzenden Start geschafft. Das gesamte Team war mit großem Engagement im Einsatz, um den Ansturm zu meistern. In vielen Gesprächen erlebten wir Begeisterung für die hochwertige Sanierung und die thematische Vielfalt der Ausstellung – sehr schön und emotional. Besonderen Zuspruch fanden die Schatzkammer, aber auch die Welte-Lounge mit automatischem Steinway-Welte-Flügel und Schaudepot sowie die vielen Beteiligungsstationen. Etliche Freiburger*innen sind auch an mich herangetreten, weil sie das Augustinermuseum fördern möchten, das freut mich natürlich sehr!“
Allein am ersten Wochenende, das ein abwechslungsreiches Programm bot, kamen über 7000 Menschen. Neben den neuen Ausstellungsräumen stießen das Museumscafé Kien, der historische Kreuzgang und der Zinnengarten auf großes Interesse. Das Museum strahlte über den Augustinerplatz hinaus in die Stadt und lockte auch viele Passant*innen ganz spontan an.
Auch ohne Veranstaltungen nutzen von Dienstag, 3. März, bis Sonntag, 8. März über 13.200 Menschen den freien Eintritt für einen Museumsbesuch. Wegen des großen Andrangs musste der Zutritt in einzelne Räume, etwa die Stadtgeschichte oder die Schatzkammer, mit einer maximalen Personenzahl reguliert werden. Ausweichmöglichkeiten gab es auf den 3400 m² Ausstellungsfläche genug.
Viele Besuchende kannten das Haus bereits aus der Vergangenheit und äußerten sich nun begeistert über die Veränderungen, andere kamen zum ersten Mal und zeigten sich beeindruckt. Insgesamt fielen die Rückmeldungen sehr positiv aus, was auch an den zahlreichen Einträgen im Gästebuch abzulesen ist. Besonderes Lob erhielt das „Gesamtkunstwerk Augustinermuseum“ mit seiner Kombination aus mittelalterlichem Gebäude und aktuellen Ausstellungen.
Ab sofort startet der reguläre Museumsbetrieb mit Führungen, Workshops, Konzerten und Familienangeboten. Das Augustinermuseum mit dem Café Kien ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und freitags bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Für Menschen unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard oder Museums-PASS-Musées ist der Eintritt frei. Das Ticket gilt als Tageskarte für alle Häuser der Museen Freiburg. Die Jahreskarte der Museen Freiburg kostet weiterhin 30 Euro und ist damit besonders für Menschen aus der Region sehr attraktiv. Alle Informationen zum Augustinermuseum, zu den Veranstaltungen und Bildungsangeboten gibt es unter www.museen.freiburg.de. | | Mehr | | | |
| | | | | | Forum Würth Arlesheim: Letzte Tage «Waldeslust» | Nur noch wenige Tage: Die Ausstellung «Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth» ist noch bis am Ostersonntag, 5. April 2026 zu sehen.
Es folgt «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth» ab dem 28. April 2026.
Die beim Publikum überaus beliebte Ausstellung «Waldeslust» neigt sich dem Ende zu. Zu sehen sind rund 60 signifikante Werke der Sammlung Würth, von Alfred Sisley bis Anselm Kiefer die in wechselnden künstlerischen Positionen Einblick in die Faszination und Bedeutung des Waldes und der Bäume für den Menschen und die bildende Kunst geben. Ein separater Walderlebnis-Raum mit sensorischen Impulsen und ein Audio-Waldspaziergang ermöglichen zudem weitere individuelle Walderfahrungen direkt vor Ort.
Gegen Ausstellungsende findet am 21. März 2026 eine exklusive Preview mit dem Fotografen Markus Bühler statt. Er gibt an diesem Abend Einblick in seine neue Publikation «Im Jahr des Waldes», die im Herbst 2026 erscheinen wird. Das Buch handelt vom Kreislauf des Lebens. Mit feinem Gespür und fotografischer Präzision dokumentierte er die Veränderungen der Wälder über ein ganzes Jahr hinweg. Jede Szene wird zu einer anderen Jahreszeit erneut aufgenommen – so entstehen Bildpaare, die dasselbe Motiv zeigen und dennoch kaum wiederzuerkennen sind. An der Buchpräsentation wird die Entstehung des Projektes thematisiert und ausgewählte Fotografien vorgestellt.
Im Forum Würth Arlesheim sind zwei seiner Waldfotografien und ein Film über den Wald in vier Jahreszeiten als Einstimmung in die Ausstellung zu sehen. Bis Ausstellungsende kann jeweils sonntags um 11.30 Uhr die öffentliche Führung zu «Waldeslust» besucht werden.
Jetzt schon vormerken: Im April eröffnet das Forum Würth Arlesheim die Ausstellung «HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth». Es ist die erste Einzelausstellung Grieshabers aus dem Bestand der Sammlung Würth in der Schweiz. Zu sehen sind ausgewählte Werke (Holzschnitte, Gemälde, Publikationen, Plakate und Fotografien) aus den 1960-er bis 1980-er Jahren, darunter bedeutende Werkgruppen wie der «Totentanz von Basel» und der «Osterritt». Die Ausstellung bringt zum Ausdruck, wie der «Einschnitt» bei Grieshaber sowohl gestalterische Geste als auch Haltung ist.
Ein separater interaktiver Raum, das «HAP Lab», sowie ein gemeinsam mit der Basler Papiermühle realisiertes Suchspiel, «Zeitreise mit Karlchen» erweitern den Ausstellungsbesuch und ermöglichen individuelle Auseinandersetzungen mit dem Künstler und seinem Schaffen.
«Waldeslust – Bäume und Wald in Bildern und Skulpturen. Sammlung Würth»
verlängert bis 5. April 2026
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
kunst.wuerth-ag.ch
«HAP Grieshaber – Einschnitt I Ausdruck. Sammlung Würth»
28. April 2026 – 02. Mai 2027
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei.
Kunst.wuerth-ag.ch
Forum Würth Arlesheim
Das 2003 eröffnete Forum Würth Arlesheim zeigt wechselnde Ausstellungen, hauptsächlich mit Werken aus der über 20’000 Exponate umfassenden Sammlung Würth. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Eintritt frei. Alle Aktivitäten des Forum Würth Arlesheim sind Projekte der Würth AG.
Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11, CH-4144 Arlesheim
T +41 61 705 95 95, arlesheim@forum-wuerth.ch
Kunst.wuerth-ag.ch | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 9. bis 15. März | (Kalenderwoche 11)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Tickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit Freiburg-Pass und dem Museums-PASS-Musées frei.
Augustinermuseum
Extrablatt: Emil Lugo „Die blauen Blätter“
Im Augustinermuseum am Augustinerplatz stellt Felix Reuße am Mittwoch, 11. März, um 12.30 Uhr Landschaftszeichnungen des Künstlers Emil Lugo (1840–1902) vor. „Die blauen Blätter“ sind Teil eines Skizzenbuchs. In der Reihe „Extrablatt“ laden die grafischen Sammlungen des Augustinermuseums und des Museums für Neue Kunst im Wechsel einmal im Monat zu einer Präsentation ausgewählter Werke ein. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Dieser ermöglicht einen Besuch des gesamten Museums inklusive aller neuen Ausstellungsbereiche. Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, muss zusätzlich ein kostenloses Veranstaltungsticket im Online-Shop gebucht werden. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung.
Museum für Neue Kunst
Jour Fixe: Im Gespräch mit Britt Schilling
Beim Jour Fixe am Donnerstag, 12. März, um 18 Uhr ist die Fotografin Britt Schilling zu Gast im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Mit ihren Arbeiten möchte sie bewegen – es geht ihr um „sichtbar machen“ und „sichtbar werden“, etwa in ihrer Reihe „Menschen im Museum“. Im Gespräch beleuchtet sie unter anderem die Frage, ob und wie Kunst als therapeutisches Konzept wirksam werden kann. Jour Fixe ist ein Veranstaltungsformat des Fördervereins des Museums. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (DZNS)
Vortrag: Zwangsarbeit in Freiburg und in der Grube Schönberg in St.Georgen
Bei dem Vortrag am Dienstag, 10. März, um 20 Uhr geht es um das Thema Zwangsarbeit in Freiburg während des Zweiten Weltkriegs. Caroline Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, gibt einen Überblick über den Einsatz und einzelne Biografien von Zwangsarbeiter*innen. Im Anschluss informiert Richard Hauschild über Zwangsarbeit in der Grube Schönberg bei St. Georgen. Veranstalter ist das Bildungswerk Freiburg St. Georgen. Der Vortrag findet im Katholischen Pfarrzentrum St. Georgen, Hartkirchweg 50b, statt. Der Eintritt vor Ort kostet 2,50 Euro.
Museum Natur und Mensch
Familienführung: Museumsküken am Abend
Die wuseligen Museumsküken sind nicht nur süß. Sie regen auch zum Nachdenken an. Bei der Führung am Dienstag, 10. März, um 17.30 Uhr im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, entdecken Familien mit Kindern ab 4 Jahren die Ausstellung „Vom Ei zum Küken“. Dabei lernen sie viel über das Leben von Hühnern und anderen eierlegenden Tieren. Die Teilnahme kostet für Kinder 2,50 Euro, Erwachsene zahlen 2,50 Euro plus Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Tickets gibt es im Online-Shop. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen. Diese benötigt ebenfalls ein Ticket. | | | | | |
| Achim Greser und Heribert Lenz © Stefan Gregor | | | | | Caricatura Salon #5 – Stricheln und Sticheln | Caricatura Museum Frankfurt
vom 6. März bis zum 7. Juni 2026
Unsere demokratische Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: Wie sichern wir unsere stabile Grundordnung und ein geregeltes Miteinander, das auf humanistischen Grundwerten basiert? Wie umgehen mit Rechtspopulismus und Extremismus? Das Caricatura Museum Frankfurt ist diesen Fragen zum gegenwärtigen Zustand unserer Demokratie nachgegangen und präsentiert Cartoons, Karikaturen, Texte und satirische Gedichte namhafter zeitgenössischer Vertreter:innen der Komischen Kunst.
Karikaturen sind politische Bildung im Kurzformat, denn hier werden Komik und satirische Übertreibung zum kritischen Instrument. In ihrer Überspitzung provozieren sie Haltung und schaffen Raum für lebendigen Meinungsaustausch. Als kritisches Korrektiv ermöglichen sie niederschwelligen Zugang zur politischen Debatte und bieten Orientierung. Als gewaltfreies Instrument können sie dazu beitragen, Tabus zu brechen und extremistische Positionen in ihrer Absurdität zu entlarven. Dabei zeigt Satire wie ein Seismograph die Verfasstheit einer Gesellschaft an: Je freier sie arbeiten kann, desto aufgeklärter ist ihr Umfeld.
Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten der Cartoonistin und Comic-Zeichnerin Katharina Greve, der Karikaturisten-Duos Greser & Lenz und Hauck & Bauer sowie satirische Gedichte des Autors Thomas Gsella. Bestens bekannt sind alle durch ihre Veröffentlichungen in TITANIC. Sie gehören zu den renommiertesten Vertreter:innen ihrer Zunft.
Die ursprüngliche Idee zur Ausstellung stammt vom Verein KulturSzene Churfranken RheinMain. Das Caricatura Museum hat das Konzept in Zusammenarbeit mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain weiterentwickelt. Die Ausstellung findet nun im Rahmen von World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 statt. Um die Reichweite der Schau zu erhöhen, ist sie als Wanderausstellung konzipiert und soll im Anschluss an weiteren Orten in der Region RheinMain gezeigt werden.
Die Künstler:innen
Katharina Greve
Katharina Greve, geboren 1972 in Hamburg, studierte Architektur und zeichnet heute Comics und Cartoons in Berlin. Neben Arbeiten u. a. für TITANIC, Süddeutsche Zeitung und Das Magazin veröffentlichte sie bisher neun Bücher, zuletzt »Meine Geschichten von Mutter und Tochter« im Avant-Verlag. Für ihre Arbeiten bekam sie zahlreiche Preise, z. B. 2016 den Max und Moritz-Preis (Kategorie bester Comic-Strip) für den Webcomic »Das Hochhaus« und 2021, 2024 sowie 2025 den Deutschen Karikaturenpreis in Bronze. 2026 wird sie in einer großen Einzelausstellung im Caricatura Museum Frankfurt präsentiert.
Greser & Lenz
Greser & Lenz sind Achim Greser, geboren 1961 in Lohr am Main, und Heribert Lenz, geboren 1958 in Schweinfurt. Von Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre waren sie Redaktionsmitglieder des Satiremagazins TITANIC. Seit 1996 arbeiten sie gemeinsam als Karikaturisten und Illustratoren für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Von 2004 bis 2013 waren sie zudem für den Stern tätig, von 2013 bis 2016 für den Focus. Die Zeichnungen von Greser & Lenz wurden im Caricatura Museum Frankfurt in Sonderausstellungen 2009 und 2021 gezeigt. Das Duo wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter zweimal mit dem Deutschen Karikaturenpreis in Gold (2004 und 2018), zuletzt 2024 mit dem Göttinger Elch und dem Kulturpreis der Stadt Aschaffenburg. Greser & Lenz leben in Aschaffenburg.
Hauck & Bauer
Hauck & Bauer sind Elias Hauck und Dominik Bauer, beide Jahrgang 1978. Sie kennen sich bereits seit gemeinsamen Schultagen im unterfränkischen Alzenau. Seit 2003 arbeiten sie als Cartoonisten-Duo zusammen. Bauer denkt sich die Witze in Frankfurt am Main aus, Hauck zeichnet sie in Berlin. Dazwischen streiten sich beide erbittert über Formulierungen und Gesichtsausdrücke. Die Endergebnisse werden regelmäßig u. a. von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der Süddeutschen Zeitung, dem Satiremagazin TITANIC und der Apotheken Umschau gedruckt. Hauck & Bauer sind sehr bescheiden geblieben, obwohl sie schon viele Preise gewonnen haben, z. B. den Sondermann-Preis für Komische Kunst 2020 oder den Deutschen Karikaturenpreis in Gold 2024. Ihre Cartoons wurden 2020 in einer Einzelausstellung im Caricatura Museum Frankfurt gewürdigt.
Thomas Gsella
Thomas Gsella, geboren in Essen, lebt mit seiner Familie in Aschaffenburg. Er war viele Jahre Redakteur und von 2005 bis 2008 Chefredakteur des Satiremagazins TITANIC. Gsella reimt regelmäßig für den Stern und das Schweizer Magazin, die linke Zeitschrift Konkret, Frankfurter Rundschau, diverse ARD-Radiosender, den Seenotrettungsverein »Mission Lifeline« und natürlich die Apotheken Umschau. Er hat 31 Bücher veröffentlicht, zuletzt vorwiegend im Verlag Antje Kunstmann und bei Zweitausendeins. Für seine Werke wurde er ausgezeichnet mit dem Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis 2004, dem Robert-Gernhardt-Preis 2011 und dem Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds 2014. | | Mehr | | | |
| Ausstellungsansicht „Urformen“ (c) Foto: Patrick Seeger | | | | | Eiszeitfrauen im Rampenlicht | Das Archäologische Museum Colombischlössle lädt am Weltfrauentag, Sonntag, 8. März, zur Finissage der Ausstellung „Urformen“ ein
Mit dabei: die Sängerin Magdalena Ganter
Nicht nur Frauen sind willkommen: Das Archäologische Museum Colombischlössle am Rotteckring 5 lädt am Sonntag, 8. März, von 10 bis 17 Uhr Archäologie-Fans und alle Interessierte zur Finissage der Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ ein. Weibliche Figuren gehören zu den frühesten plastischen Kleinkunstwerken der Menschheit. Anlässlich des Weltfrauentags rücken die „Eiszeitfrauen“ in den Fokus und eröffnen neue Perspektiven auf Rollenbilder und Lebenswelten vor etwa 45.000 Jahren. Musikalischer Höhepunkt ist ein Auftritt der Sängerin Magdalena Ganter. Die Teilnahme ist im regulären Eintrittspreis von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, enthalten.
Von 10.30 bis 15.30 Uhr erwartet die Besuchenden stündlich eine Kurzführung durch die Ausstellung zum Thema „Eiszeitfrauen im Rampenlicht“. Um 13, 14 und 15 Uhr berichtet eine „Steinzeitjägerin“ im Treppenhaus von der Rentierjagd und beantwortet Fragen zu ihrer Erscheinung und zur damaligen Gemeinschaft. Das musikalische Finale mit Magdalena Ganter findet von 16.15 bis 16.45 Uhr ebenfalls im Treppenhaus statt. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.museen.freiburg.de/aktuelles
Mit der Finissage endet die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“. Insgesamt haben seit dem 23. Oktober 2025 mehr als 14.000 Menschen die berühmtesten Eiszeitfiguren Europas als detailgetreue Nachbildungen erlebt. Zu den Highlights zählten aber auch Originale aus dem Badischen Landesmuseum, darunter eine stilisierte Frauenfigur sowie ein verzierter Lochstab aus der Fundstelle Petersfels bei Engen. Weitere Informationen gibt es online. | | Mehr | | | |
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