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Museums - und Ausstellungstipps
| | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 26. Oktober bis 1. November | (Kalenderwoche 44)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
Familienführung: Abenteuer Steinzeit!
Bei einer Führung am Dienstag, 27. Oktober, um 15 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, gehen Familien mit Kindern ab 5 Jahren auf Streifzug durch die Steinzeit. Gemeinsam erforschen sie die Spuren der eiszeitlichen Jäger am Petersfels. Danach reisen sie weiter in die Jungsteinzeit und finden heraus, was sich im Leben der Menschen damals alles änderte. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, Erwachsene zahlen zusätzlich den regulären Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Kinder können nur in Begleitung einer erwachsenen Person teilnehmen.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Führung: Hinter den Fassaden
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialist*innen 1933 veränderte auch in Freiburg Politik und Alltag. Bei der Führung am Sonntag, 1. November, um 10.30 Uhr im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14, erfahren die Teilnehmenden anhand verschiedener Zeugnisse mehr über lokale Akteur*innen und reflektieren die Ereignisse. Das Veranstaltungsticket kostet 4 Euro, es ist im Online-Shop und an der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Museum für Neue Kunst
Führung: Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg
Farbintensiv, fantasievoll und originell – diese Begriffe begleiten die Führung durch die Ausstellung „Freundschaftsspiel. Nizza : Freiburg“ im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, am Sonntag, 1. November, um 15 Uhr. Hier stehen Gemälde sogenannter „naiver“ Künstler*innen aus dem Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky Werken der Freiburger Sammlung gegenüber. Vom Blumenstillleben zu Menschendarstellungen, von innovativem Materialeinsatz zu originellen Bildideen – es gibt viel zu entdecken. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der reguläre Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum Natur und Mensch
Pilzberatung
Welche Pilze sind schmackhaft, welche ungenießbar oder sogar giftig? Am Montag, 26. Oktober, von 16 bis 18 Uhr haben Pilzsammler*innen in der museumspädagogischen Werkstatt, Gerberau 15, die Möglichkeit, ihre Funde Pilzsachverständigen vorzulegen und sich zu informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Augustinermuseum
Kuratorinnenführung: Vom Kloster zum Museum
Was haben die Mauern des Augustinermuseums schon alles gesehen und erlebt? Bei einem Rundgang am Freitag, 30. Oktober, um 17.30 Uhr durch das gesamte Augustinermuseum stellt die Ausstellungskuratorin Adila Garbanzo León die bewegte Geschichte von der einstigen Klosteranlage bis zur heutigen Nutzung als Museum vor. Auch die Besonderheiten der Architektur sowie die Neu- und Umbauten werden so unmittelbar erfahrbar. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist im Kreuzgang des Museums am Augustinerplatz. | | | | | |
| Zum Abschluss der Ausstellung gibt es zwei Führungen. © Pfinzgaumuseum Durlach | | | | | Finissage und Führungen im Pfinzgaumuseum Karlsruhe | Sonderausstellung "Als die Karlsburg Kaserne war" letztmalig zu sehen
Am Sonntag, 25. Oktober 2026, ist die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ im Pfinzgaumuseum in der Karlsburg Durlach zum letzten Mal zu sehen. Die Präsentation kann an diesem Tag bei freiem Eintritt besucht werden.
Darüber hinaus findet um 15 Uhr eine ebenfalls kostenfreie Führung mit Eva Unterburg statt. Bei dieser Zeitreise tauchen die Teilnehmenden in ein vergangenes Durlach ein, in dem blau-uniformierte Soldaten auf den Straßen und Reiter auf dem Schlossplatz ein alltäglicher Anblick waren und die Karlsburg als Kaserne diente. Bei dem kurzweiligen Rundgang berichtet Frau Unterburg Spannendes über Aufgaben und Ausbildung der Train-Soldaten, über die vom Militär genutzten Gebäude und die eindrucksvollen persönlichen Erinnerungsstücke, mit denen die Soldaten ihrer Dienstzeit gedachten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Führung durch die Dauerstellung im Pfinzgaumuseum
Bei der kostenlosen Themenführung „Von Birnkrügen und Suppentellern: Durlacher Fayence“ am Sonntag, 25. Oktober, um 16:30 Uhr führt Eva Unterburg durch die Dauerausstellung und vermittelt spannende Einblicke in die faszinierende Welt der Fayencen. Die Teilnehmenden lernen bei der Führung die beeindruckende Vielfalt an Formen und Dekoren der in Durlach produzierten Kostbarkeiten kennen, die von exotischen Szenen aus Fernost über farbenfrohe Flora und Fauna bis hin zu idyllischen Landschaften und Alltagsszenen reichen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. | | Mehr | | | |
| | | | | | Ausstellung im Waldhaus | Kunst trifft Natur – von und mit der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage
Öffentliche Vernissage am Freitag, 23. Oktober, um 18 Uhr
Zum fünften Mal veranstaltet das Waldhaus Freiburg in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Ideenwerkstatt Bagage eine Werkschau besonderer Art. Auf unterschiedlichste Weise haben sich Künstlerinnen und Künstler mit der Natur auseinandergesetzt und sich von ihr inspirieren lassen. Das Spektrum der Werke reicht von Öl- und Acrylbildern und Zeichnungen über Drucke und Mixed Media bis hin zu Drahtskulpturen und Holzplastiken. | | Mehr | | | |
| | | | | | Veranstaltungstipps der Museen Freiburg vom 19. bis 25. Oktober | (Kalenderwoche 43)
Bitte beachten: Aktuelle Informationen zu Preisen stehen auf www.museen.freiburg.de/ihr-besuch. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es unter www.museen-freiburg.de/shop oder an der jeweiligen Museumskasse. Der Eintritt ist unter 27 Jahren, mit FreiburgPass, FamilienCard und Museums-PASS-Musées frei.
Archäologisches Museum Colombischlössle
After Work: Die Schlange im Schwert
Frühmittelalterliche Schwerter waren Meisterwerke auf Weltniveau. Bei der Feierabendführung am Mittwoch, 21. Oktober, um 17.30 Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, erforschen Interessierte gemeinsam mit Museumsdirektor Hans Oelze die innovativen Herstellungstechniken. Dabei entdecken sie, warum die Schwerter des Frühmittelalters weit mehr waren als Waffen. Die Teilnahme kostet den Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Zusätzlich wird ein kostenfreies Veranstaltungsticket benötigt. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Dokumentationszentrum Nationalsozialismus
Webtalk: Zwangsarbeit in Freiburg während der NS-Zeit Im Webtalk des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus am Mittwoch, 21. Oktober, von 20.15 bis 22 Uhr geht es diesmal um Zwangsarbeiter*innen in Freiburg während der NS-Zeit. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs mussten Tausende verschleppte Menschen in Freiburger Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und privaten Haushalten Zwangsarbeit leisten. Caroline Klemm, wissenschaftliche Mitarbeiterin im DZNS, gibt einen Überblick über den Einsatz und ausgewählte Biografien von Zwangsarbeiter*innen. Die Webtalk-Reihe ist eine Kooperation mit der LpB Freiburg, der LAGG Baden-Württemberg, dem Gedenkstättenverbund Südlicher Oberrhein und dem Colloquium Politicum der Uni Freiburg. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltung findet online statt über https://meet.freiburg.de/b/rooms/jul-dnq-rkm-soq/join
Museum für Neue Kunst
Führung: Rodin und Lehmbruck
Die Führung im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, am Donnerstag, 22. Oktober, um 18 Uhr widmet sich zwei Meistern der Moderne: Auguste Rodin (1840–1917) und Wilhelm Lehmbruck (1881–1919). Das Museum präsentiert Rodins „Der Kuss“ und Lehmbrucks „Emporsteigender Jüngling“ in unmittelbarer Nähe. Im Vergleich werden stilistische Unterschiede und konzeptuelle Nähe der beiden Plastiken diskutiert. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 3 Euro (ermäßigt wegen Umbau). Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Museum Natur und Mensch
Führung: Voll unfair!
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt Interessierte am Sonntag, 25. Oktober, um 11 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung "Voll unfair!" ein. Darin präsentiert die Ethnologische Sammlung die künstlerischen Positionen von Marcello Martinez-Vega aus Ecuador und Dewi Candraningrum aus Indonesien. Mit ihren Porträts und Installationen beleuchten sie soziale, wirtschaftliche und politische Fragen rund um den globalen Handel mit Rohstoffen. Das Veranstaltungsticket kostet 2,50 Euro, hinzu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Veranstaltungs- und Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse.
Augustinermuseum
Führung: Zukunfts(t)räume
Wie offen kann ein Museum sein – und wie könnte es in Zukunft für die Gesellschaft wirken? Bei der Führung im Augustinermuseum am Sonntag, 25. Oktober, um 15 Uhr stellen beteiligte Studierende der Universität Freiburg die Ausstellung „Zukunfts(t)räume – Museum im Wandel“ im FREI_Raum vor. Sie erzählen die bewegte Geschichte des Hauses vom Mittelalter bis heute – verbunden mit persönlichen Stadtgeschichten, ungewöhnlichen musealen Streifzügen und eigenen Ideen. Alle Teilnehmer*innen sind eingeladen, sich über ihre eigenen Zukunfts(t)räume und Wünsche auszutauschen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Eintrittstickets gibt es im Online-Shop und an der Museumskasse. Treffpunkt ist das Foyer im Haus der Graphischen Sammlung, Salzstraße 32/34. | | | | | |
| | | | | | Museum Barberini zieht erfolgreiche Bilanz der Ausstellung zu Paul Signac | Über 100.000 Besuche
Potsdam, 15. Oktober 2026 – Die Ausstellung Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus endete am 11. Oktober 2026 mit insgesamt 104.168 Besuchen. Die gemeinsam mit der Kunsthal Rotterdam realisierte Schau beleuchtete Signacs zentrale Rolle in der europäischen Moderne und verband hochkarätige Leihgaben mit einem vielseitigen Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm.
Mit Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus widmete sich das Museum Barberini einem der prägenden Künstler der französischen Moderne. Die Ausstellung zeichnete Signacs Entwicklung von frühen Uferlandschaften über Interieurs und Porträts bis zu den lichtdurchfluteten Küstenbildern der Côte d’Azur nach. Dabei wurde sichtbar, wie er die Möglichkeiten der Farbe neu auslotete und die Malerei mit den ästhetischen und gesellschaftlichen Visionen seiner Zeit verband. Über das malerische Werk hinaus beleuchtete die Schau Signacs Bedeutung als Theoretiker, Sammler und Mäzen sowie als Netzwerker, Lehrer und Ausstellungsorganisator. Sein Einfluss reichte weit über Frankreich hinaus und prägte die Entwicklung des Neoimpressionismus auch in Belgien und Deutschland.
36 Werke Signacs traten in einen Dialog mit mehr als 60 Gemälden von Künstlerinnen und Künstlern wie Lucie Cousturier, Henri-Edmond Cross, Maximilien Luce, Camille Pissarro, Théo van Rysselberghe, Jeanne Selmersheim-Desgrange, Georges Seurat und Jan Toorop. Die Gegenüberstellung verdeutlichte sowohl die gemeinsamen Grundlagen der Bewegung als auch die individuellen Positionen ihrer Vertreter. Zu den Leihgebern zählten das Van Gogh Museum in Amsterdam, das Art Institute of Chicago, die National Gallery of Ireland in Dublin und das Musée d’Orsay in Paris.
Das Museum Barberini hält mit zehn neoimpressionistischen Werken von Signac, Henri-Edmond Cross, Camille Pissarro und anderen, einer Dauerleihgabe der Hasso Plattner Foundation, einen der größten Bestände dieser Strömung in Deutschland. Die Schau war bereits das dritte Ausstellungsprojekt zum Neoimpressionismus – nach Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross (2018) und Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro (2025). | | Mehr | | | |
| | | | | | Kunstausstellung „art gallery 12“ im Kurhaus Bad Krozingen | BAD KROZINGEN. Kunstliebhaber und Kulturinteressierte dürfen sich im November auf ein besonderes Highlight im Kurhaus Bad Krozingen freuen: Die Galerie „art gallery 12“ präsentiert vom 6. bis 8. November 2026 zeitgenössische, hochwertige Originalkunst im Raum „Gartenzimmer“.
Ab sofort ist die ArtGallery12 im Kurhaus Bad Krozingen zu Hause. Vom 6. bis 8. November feiert sie ihre offizielle Eröffnung und lädt alle Interessierten herzlich ein, vorbeizukommen. Der Eintritt ist frei. Den Auftakt bildet die Vernissage am Freitag, 6. November, um 18 Uhr im Gartenzimmer des Kurhauses. Die Gäste erwartet ein Abend mit ausgewählten Originalen zeitgenössischer europäischer Künstler, anregenden Gesprächen und viel Raum zum Entdecken. Die ArtGallery12 steht für die persönliche Begegnung mit Kunst. Ob neugierig, kunstbegeistert oder einfach auf der Suche nach Inspiration: Das Team freut sich auf gute Gespräche und persönliche Begegnungen. Zeitgenössisch. Hochwertig. Im Original.
Auf einen Blick
Eröffnung: 6. bis 8. November 2026, 11.00- 17.00 Uhr
Vernissage: Freitag, 6. November, 18 Uhr
Ort: Gartenzimmer im Kurhaus, Kurhausstraße 1, 79189 Bad Krozingen
Eintritt frei
Weitere Informationen finden Sie online | | Mehr | | | |
| Bamberg-Berg: Ehem. Domherrenhof Obere Karolinenstraße 6 (c) DSD / Guido Siebert | | | | | Wandmalerei in Bamberg unter Tapete entdeckt: Förderung für Konservierung | Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt zudem Untersuchungen weiterer Wandbereiche
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) unterstützt Arbeiten zur Konservierung einer überraschend entdeckten historischen Wandmalerei in einer Wohnung im ehemaligen Domherrenhof in der Oberen Karolinenstraße 6 in Bamberg und die Untersuchung angrenzender Wandbereiche mit 24.000 Euro. Den entsprechenden Fördervertrag wird Herbert van Beek vom DSD-Ortskuratorium Bamberg am Montag, den 12. Oktober 2026, um 11.30 Uhr vor Ort an Florian Selig vom Bereich Bau und Liegenschaften des Erzbistums Bamberg, Eigentümerin des Gebäudes, überreichen.
Möglich ist die Unterstützung dank der privaten Spender der DSD und Erträgen der Lotterie GlücksSpirale.
Die geförderten Maßnahmen sollen zum einen die Konservierung der in einer als Mietwohnung genutzten Einheit erst kürzlich unter Tapetenschichten entdeckten Wandmalerei ermöglichen. Außerdem werden Untersuchungen unterstützt, die klären sollen, in welchem Umfang sich weitere historische Ausmalungen im Gebäude erhalten haben und wie der außergewöhnliche Befund dauerhaft gesichert und präsentiert werden kann.
Der ehemalige Domherrenhof, die Curia Sti. Sebastiani, gehört zu den bedeutenden historischen Hofanlagen im Umfeld des Bamberger Doms. Das Ensemble entstand in mehreren Bauphasen. Der langgestreckte zweigeschossige Torflügel ist auf das Jahr 1531 datiert. Der östliche Wohnbau stammt vermutlich aus dem 16. Jahrhundert, während der westliche Wohntrakt mit Kapellenturm und Belvederegang, also mit „schöner Aussicht“, um 1600 entstand. Hinzu kommt ein Gartensalettl, ein Gartenhäuschen, aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, das wahrscheinlich vom Bamberger Johann Jakob Michael Küchel, Architekt des Rokokos, entworfen wurde. Die Anlage zeichnet sich durch ihre vielschichtige Baugeschichte und ihre enge Verbindung zum geistlichen und repräsentativen Leben des Bamberger Dombezirks aus.
Die etwa 120 mal 170 Zentimeter große Wandmalerei wurde beim Entfernen einer Raufasertapete in einer Mietwohnung freigelegt. Die Malerei könnte aus der Entstehungszeit des Gebäudes stammen. Das Wandbild wurde vermutlich als Kalk-Secco-Malerei auf mehrlagigem Kalkputz ausgeführt. Auffällig sind die hohe künstlerische Qualität, die differenzierte Farbgebung sowie die mit Vorzeichnungen angelegte perspektivische Darstellung.
Was das Wandbild genau zeigt, ist noch nicht eindeutig. Nach ersten Einschätzungen könnte es Szenen der Textilverarbeitung oder des Textilhandels sein. Eine genaue Analyse steht noch aus. Für die Denkmalpflege besitzt der Fund einen hohen historischen und wissenschaftlichen Wert, da er Einblicke in die Wohn- und Repräsentationskultur eines geistlichen Hofes in der frühen Neuzeit ermöglicht. Zudem sprechen zahlreiche Indizien dafür, dass die Malerei ursprünglich Teil eines größeren Wandbildprogramms in einem repräsentativen Raum, vielleicht eines Empfangssaals mit mittlerweile verbautem Treppenaufgang war.
Besonders bemerkenswert ist die Fundsituation: Historische Wandmalereien dieser Qualität werden nur selten in regulär genutzten Mietwohnungen entdeckt. Die nun geförderten Untersuchungen sollen Erkenntnisse über Umfang, Datierung und Bedeutung des Befundes liefern und die Grundlage für weitere Restaurierungsmaßnahmen schaffen.
Das Haus in der Oberen Karolinenstraße war im Rahmen des Tags des offenen Denkmals am 13. September 2026, der in Bamberg offiziell eröffnet wurde, als sogenannte Schaubaustelle öffentlich zugänglich. In Kleingruppen konnten Interessierte sich das entdeckte Wandbild ansehen, einem Restaurator bei der Arbeit zusehen und Fragen stellen.
Der ehemalige Domherrenhof in Bamberg ist eines der mehr als 680 Denkmale, die die DSD dank privater Spenden, ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale bisher allein in Bayern fördern konnte. | | | | | |
| | | | | | Zwei Führungen zu "Lost Places in Karlsruhe" | | Am Sonntag, 18. Oktober, um 15 Uhr führt Judith Göhre durch die Sonderausstellung „Lost Places in Karlsruhe. Fotografien von Harald Wacker“ im Stadtmuseum und stellt eine Auswahl an Orten vor, die heute nicht mehr existieren oder inzwischen in anderer Form genutzt werden. | | Mehr | | | |
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