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Freitag, 6. März 2026
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Lesungen, Vorträge und Diskussionen

 
Freiburger Andruck: „Wir Töchter“
Lesung und Gespräch mit Oliwia Hälterlein

Egal ob Essay, Theatertext oder nun in ihrem Debütroman: Die in Freiburg lebende Autorin, Kulturwissenschaftlerin und Dramaturgin Oliwia Hälterlein widmet sich in ihren Arbeiten feministischen Perspektiven. Am Mittwoch, 11. März, ist sie in der beliebten Lesereihe „Freiburger Andruck“ zu Gast und stellt ihren Debütroman „Wir Töchter“ vor. Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr im Literaturhaus Freiburg.

Als Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, löst das Unerwartetes in ihr aus – obwohl sie sich nie ein Kind gewünscht hat. Was bedeutet es, die Letzte in der Generationenfolge ihrer Familie zu sein? Ihre Großmutter Marianna, geboren während des Zweiten Weltkriegs, war Bäuerin. Die Mutter Róža, geprägt von der sozialistischen Volksrepublik Polen, wuchs ebenfalls auf dem Land auf. Durch Zufall lernt sie die Stadt Gdańsk und das Leben inmitten der Solidarność-Bewegung kennen und verlässt Polen Ende der 1980er-Jahre Richtung Westdeutschland, wo Waleria groß wird.

Eine Familie, zwei Jahrhunderte, drei Frauen: Raffiniert verwebt Oliwia Hälterlein die Geschichte dreier Generationen. Sie erzählt von Töchtern und Müttern, von Körper und Sprache, von Herkunft und Zukunft. Durch den Abend führt Hanna Hovtvian (Kulturamt Freiburg).

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autor*innen und Übersetzer*innen vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. März 2026 im Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, statt. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets sind beim BZ-Kartenservice, Kaiser-Joseph-Str. 229, und über Reservix, www.reservix.de bzw. 01806-700733, erhältlich. Weitere Informationen zu Veranstaltung finden sich unter www.freiburg.de/freiburgerandruck oder telefonisch beim Kulturamt unter 0761 201-2115.
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Haus- und Baugeschichte(n) – Vom steinernen Wohnturm zum Wolkenkratzer
Das Ortskuratorium Freiburg lädt zum Vortrag ein

Das Ortskuratorium Freiburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) lädt am Mittwoch, den 25. März 2026 um 18.30 Uhr zum Vortrag „Haus- und Baugeschichte(n) – Vom steinernen Wohnturm zum Wolkenkratzer“ mit der Architektin und Diplom-Ingenieurin Angelika Reiff in den Parlersaal der Freiburger Münsterbauhütte, Schoferstraße 4 in 79098 Freiburg ein. Reiff ist ehemalige Referentin für praktische Bau- und Kunstdenkmalpflege im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.

Wie wir wohnen, bauen und arbeiten spiegelt stets die Zeit, in der wir leben. Der Bau- und Hausbestand ermöglicht faszinierende Einblicke in die Wohn-, Lebens- und Arbeitsformen vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Anhand ausgewählter Bau- und Hausdokumente lässt sich die Entwicklung vom steinernen Wohnturm über das Bürgerhaus und den Bungalow bis hin zum High-Tech-Hochhaus nachvollziehen.Dabei werden nicht nur bauliche Veränderungen sichtbar, sondern auch das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Soziale, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen beeinflussen und prägen das Baugeschehen ebenso wie klimatische und topographische Gegebenheiten. Von der Zimmermannskunst bis hin zu Modulbauweise und industriell gefertigten Bauteilen der Moderne zeigt sich ein stetiger Wandel der Konstruktionen – verbunden mit der Frage, wie wir heute mit unserem baulichen Erbe umgehen.
 
 

 
DiskursCafé – Neue Sachbücher im Gespräch
Das DiskursCafé in der Stadtbibliothek Freiburg lädt dazu ein, aktuelle Sachbücher kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren. Die nächste Veranstaltung findet am Dienstag, 10. März um 15 Uhr im 2. Obergeschoss der Stadtbibliothek Freiburg statt.

Im Mittelpunkt steht diesmal Sighard Neckels Buch „Katastrophenzeit: Die Gesellschaft im Klimawandel und die Fallstricke der Transformation“. Über das Werk und seine zentralen Thesen diskutieren Christian Dries (Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg), Josef Mackert (Katholische Akademie Freiburg) und Thomas Steiner (Badische Zeitung).

Das DiskursCafé bietet einen öffentlichen Raum für alle, die über aktuelle Sachbücher ins Gespräch kommen möchten. Die Reihe lädt dazu ein, gemeinsam mit Fachleuten sowie interessierten Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf gesellschaftliche Themen zu gewinnen.

Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit der Badischen Zeitung, der Günther-Anders-Forschungsstelle der Universität Freiburg und der Stadtbibliothek Freiburg.

Der Eintritt ist im Rahmen der verfügbaren Plätze frei. „Pay after“. Weitere Informationen unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Der März im Literaturhaus Freiburg
Lernen Sie eine der geheimnisvollsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts kennen: Clarice Lispector schrieb schillernde Prosa im Stil von Kafka, Joyce und Woolf und führte ein aufregendes Leben zwischen der Ukraine, Brasilien, Europa und den USA. Der neue Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Verleger Sebastian Guggolz würdigt sie in seiner „Hommage an eine Waghalsige“ (3.3.).

Die „Große Pause“ diskutiert Kids of Color im Kinderbuch (5.3.), beim „Wilden Freitag“ erzählt Ayşe Klinge von der Freundschaft mit einer Vampirin (6.3., ab 9 Jahre). Außerdem freuen wir uns auf Debüts von Nefeli Kavouras (9.3.) und Oliwia Hälterlein (11.3.).

Zum Monatsende entführt uns die flämische Autorin Gaea Schoeters mit 20.000 Elefanten nach Berlin (27.3.). Und wie gewohnt sind alle Interessierten zu Frühsport und Werkstattgespräch willkommen (beide am 26.3.).

Auf bald im Literaturhaus
Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
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„Ein Kind ist ein ganzes Leben“
Lesung und Gespräch zum Debütroman von Pina Kühr am Donnerstag, 19. Februar, im Theater Freiburg

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ geht in eine neue Runde: Am Donnerstag, 19. Februar, ist die Freiburger Autorin und Schauspielerin Pina Kühr zu Gast. Um 20 Uhr gibt sie im Weltraum des Theaters Freiburg Einblicke in ihr Debüt „Ein Kind ist ein ganzes Leben“.

Der 2025 erschienene Roman zeichnet eine tragische Geschichte: Als Mathildas neugeborener Sohn 34 Tage nach der Geburt stirbt, verliert sie das Vertrauen und die Zuversicht in die Welt. „Das Einzige, was wir müssen, ist weiterleben“, so lautet das Mantra trauernder Eltern. Doch für Mathilda findet das Weiterleben lediglich an der Oberfläche statt: Sie kehrt zurück in den Alltag, auf die Bühne, spricht fremde Texte, trägt fremde Gesichter – und verliert sich darin selbst. Erst das Schreiben über ihren Sohn und das Scheitern ihrer Beziehung führen sie zu sich und zurück ins Leben.

Leise und unerschrocken erzählt Pina Kühr von einer Frau, die in ihrer Trauer fast untergeht und langsam, tastend, einen neuen Boden findet. Im Anschluss an die Lesung spricht die Autorin mit René Zipperlen, Redakteur der Badische Zeitung, über ihren Roman.

Die Lesereihe „Freiburger Andruck“ ist eine Kooperation des Kulturamts mit dem Literaturhaus Freiburg, der Stadtbibliothek, dem Theater Freiburg, dem SWR Studio Freiburg und der Badischen Zeitung. Seit 2009 stellt die Lesereihe in Premierenlesungen die neuen Bücher von Freiburger Autor*innen und Übersetzer*innen vor. Die Lesungen mit Gespräch finden abwechselnd im Literaturhaus, in der Stadtbibliothek, im SWR Studio oder im Theater statt.

Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 6 Euro. Tickets gibt es an der Theaterkasse in der Bertoldstraße 46, telefonisch unter 0761 / 201-2853, per Mail an theaterkasse@theater.freiburg.de oder online unter www.theater.freiburg.de.

Weitere Infos zur Veranstaltung online
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Vortrag | Deutsch-Französische Schicksale in drei Generationen
Am Donnerstag, den 12. Februar um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein Vortrag von André Thomas über ein Deutsch-Französisches Familienschicksal statt. Diese Familiengeschichte hat nichts mit der Geschichte des Elsass zu tun, wie es oft der Fall ist, wenn man von deutsch-französischen Schicksalen spricht. Sie ist im Herzen von Paris zwischen dem Louvre, den Tuilerien, dem Boulevard Saint-Germain und in Villingen, die alte Schwarzwälder Zähringerstadt, verwurzelt.

Eintritt: frei. Sprache: Deutsch mit französischer Powerpoint-Präsentation. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de.
 
 

 
Geben wir unsere Freiheit auf?
Ein Appell gegen die Lockrufe autokratischer Entmündigung

Geben wir unsere Freiheit auf? Unter diesem Titel lädt die Katholische Akademie Freiburg zu Lesung und Gespräch mit dem Berliner Schriftsteller und Publizisten Marko Martin ein. Die Veranstaltung findet am Montag, 9. Februar um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg sowie online statt.

In seinem im Sommer 2025 erschienenen Buch „Freiheitsaufgaben“ beschreibt der vielfach ausgezeichnete Autor die aktuelle Lage der deutschen Demokratie. 35 Jahre nach der Einheit, zwischen Rechtsruck im Osten und Verzagtheit im Westen, sieht er das Land an einem Scheideweg: Stellen wir uns den Freiheitsaufgaben oder geben wir unsere Freiheit auf?

Marko Martin, bekannt durch zahlreiche Erzählbände, literarische Tagebücher und Essaybände wie „Dissidentisches Denken“ und „Brauchen wir Ketzer?“, weitet den Blick über die innerdeutschen Debatten hinaus und erinnert an große europäische Verteidiger der Freiheit wie Manès Sperber und André Glucksmann.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
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Der Februar im Literaturhaus Freiburg
Eine fröhlich-chaotische Tier-WG zieht ins Literaturhaus ein: Beim „Wilden Freitag“ stellt Leslie Niemöller für alle ab 6 Jahren den Nachfolgeband ihrer „Gurkentruppe“ vor (6.2.).

Am kommenden Dienstag präsentiert Kaleb Erdmann seinen Roman „Die Ausweichschule“ und spricht über das Verhältnis von Erinnerung und Realität, über die Möglichkeiten und Grenzen von Literatur (10.2.). Mit Pina Kühr feiern wir in der Reihe „Freiburger Andruck“ Buchpremiere im Stadttheater: Leise und unerschrocken erzählt die Freiburger Autorin und Schauspielerin in ihrem Debüt von der Trauer um ein Kind (19.2).

Die aufregendsten literarischen Neuerscheinungen diskutieren die Literaturkritiker*innen der SWR Bestenliste – wir freuen uns mit Ihnen auf Einblicke in die Liste des Monats März (24.2.).

Unsere Druckwerkstatt Riso Club: Das Analoge ist politisch ist bereits ausgebucht; Interessierte an der Lecture zu Beginn des Abends können uns schreiben an: info@literaturhaus-freiburg.de (17.2.). Das Literarische Werkstattgespräch und der Buchclub sind offen für alle (beide am 26.2.).

Mit herzlichen Grüßen aus dem Literaturhaus
Birgit Güde, Katharina Knüppel und Christin Schäfer
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