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Mittwoch, 28. Juni 2017
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Museumstipps

 
Karlsruhe: Von Auf- und Abstieg
Abendführung in Ausstellung zur Knopf-Dynastie

Durch die Ausstellung „Waren. Haus. Geschichte. Die Knopf-Dynastie und Karlsruhe“ im Stadtmuseum, Karlstraße 10, gibt es am Donnerstag, 9. Februar, um 18 Uhr eine Abendführung. In der Schau geht es um die erfolgreiche wie leidvolle Geschichte der jüdischen Kaufmannsfamilie Knopf.

Der Eintritt kostet vier, ermäßigt zwei Euro, für Kinder bis zehn Jahre, Schulklassen und Museumspassinhaber ist er kostenfrei.
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WADE GUYTON
Photo: Ron Amstutz © Wade Guyton
 
WADE GUYTON
DAS NEW YORKER ATELIER

Museum Brandhorst, München
bis 30. April 2017

Wade Guyton hat in den letzten beiden Jahren eine neue Bildserie geschaffen, die im Museum Brandhorst erstmals in ihrer ganzen Breite und Komplexität vorgestellt wird. Während in seinem bisherigen Werk minimalistische Symbole wie die Buchstaben X und U, Streifen oder monochrome Flächen im Vordergrund standen, überraschen Guytons neue Leinwände mit vielfältigen Motiven und Techniken: Handy-Schnappschüsse aus seinem New Yorker Atelier, Screen Shots der Homepage der „New York Times“, aber auch abstrakte Formen. Letztere sind Zooms in die Bitmap-Dateien digitaler Bilder, die einen Blick in die „Anatomie“ der digitalen Bildsprache gewähren. Die Ausstellung im Museum Brandhorst zeigt 35 Bilder auf Leinwand und eine Serie von Zeichnungen in 14 Vitrinen sowie zwei Videoprojektionen.

Bereits seit den frühen 2000er-Jahren treibt Guyton seine Analyse der Bedingungen und Auswirkungen digitaler Bildproduktion mit beeindruckender Konsequenz voran. Seine Arbeitsweise folgt einer scheinbar einfachen Rezeptur: Leinwände und Seiten aus Kunstkatalogen werden in einen Tintenstrahldrucker gelegt und bedruckt. Im Laufe der Jahre hat sich daraus ein „signature style“ entwickelt, bestehend aus einem Set von Zeichen und Motiven, die Guyton in Programme wie Photoshop oder Word eingibt, um sie anschließend auf den Bildträgern als Print zu materialisieren. Dabei sind es vor allem die ungeplanten Überschneidungen, die maschinellen Fehler und Bedingtheiten, die die Kontingenz in der digitalen Technologie aufdecken und ihren Code gleichsam zum Sprechen bringen. Der Künstler traktiert seinen Drucker, konfrontiert ihn mit Befehlen, die seine Leistungsgrenzen übersteigen und speist ihn mit Daten, die er beinahe nicht verarbeiten kann. Der digitale Arbeitsprozess stülpt gewissermaßen seine inhärenten Konflikte nach außen und öffnet sich dem Gespräch über Bedingungen seiner Sichtbarmachung.

In seiner neuen Serie geht Guyton noch einen Schritt weiter und verstärkt das in seinen Arbeiten immer schon vorhandene Wechselspiel zwischen Malerei und Fotografie, analogen und digitalen Darstellungsmodi. Durch die Integration der inzwischen allgegenwärtigen Formate des Handy-Schnappschusses, des Screen Shots und des Zooms öffnet Guyton seine Bildwelt sowohl nach außen als auch nach innen. Er folgt damit der rasanten Ausdehnung und Verästelung des digitalen Codes in alle Lebensbereiche: Das Klicken durch die Zeitungsseite wird ebenso festgehalten wie der Blick aus dem Fenster des Ateliers, die Kaffeepause in der Küche und der Boden, auf dem der Künstler steht, wenn die Leinwand Stück für Stück aus dem Drucker kommt und sich über die Holzdielen schiebt.

Das New Yorker Atelier von Wade Guyton befindet sich in einem Loft an der Bowery in Manhattan und beherbergt ein Archiv, eine Bibliothek, einen Bürobereich und eine Küche, die als Treffpunkt der Mitarbeiter dient. In der Mitte des Ateliers erstreckt sich ein großer offener Raum, in dem der Drucker steht. Entlang der langen Schauwand lehnen mehrere Stapel von Bildern, die kontinuierlich hin- und herbewegt werden. Die diversen Bereiche gehen ineinander über und provozieren die Frage, wo der „kreative Akt“ eigentlich stattfindet: An einem der Computer oder am Drucker? Während die Leinwand über den Boden gezogen wird und dadurch Spuren ihrer Bearbeitung erhält? Oder beim Betrachten und Aussortieren der Bilder, wenn sie nebeneinander aufgereiht miteinander kommunizieren? Das räumliche, soziale und politische Umfeld des Arbeitsprozesses, die alltäglichen Verrichtungen ebenso wie die technologischen Bedingungen, werden so zum Schauplatz der Bildwerdung. Damit aktualisiert Wade Guyton den kunsthistorischen Topos des „Ateliers des Künstlers“ als Allegorie ästhetischer Selbstreflexion in einer digital vernetzten Lebenswelt.

Motive und Bildserien fordern sich in den neuen Bildserien gegenseitig heraus. Sie treten miteinander in ein reges Gespräch, kommentieren, ergänzen oder demontieren sich: Die New-York-Times-Bilder setzen zum Beispiel einen Kontrapunkt zu den Monochromien, indem sie Fotografie und Malerei, Abstraktion und Gegenständlichkeit, tagespolitische Aktualität und Zeitlosigkeit miteinander verschränken. Darüber hinaus werden die einzelnen Motive wiederholt, wobei mit jedem neuen Ausdruck ihre Farbgebung, ihre Konsistenz und Detailschärfe verändert wird. So etabliert Guyton ein offenes und sich kontinuierlich erweiterndes visuelles System. Die darin wirkende innere Spannung äußert sich jedoch nicht als unüberbrückbarer Konflikt, sondern als lustvolles Changieren zwischen antagonistischen Kräften.

Es erscheint ein Katalog mit einem Gespräch zwischen Johanna Burton, Wade Guyton und Achim Hochdörfer.

Die Ausstellung wird gefördert durch PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne e.V. sowie der Legero Schuhfabrik und deren Initiative con-tempus.eu.
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 6. bis 12. Februar
Augustinermuseum

Expertengespräch zum NS in Freiburg
Ein Expertengespräch findet am Freitag, 10. Februar, um 16
Uhr in der Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ im
Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Andreas Meckel
spricht über das Thema „Sozialdemokraten und Kommunisten
im Widerstand“. Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 2
Euro; dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Samstags-Uni: Nationalsozialismus in Freiburg
Peter Kalchthaler, Kurator der Ausstellung
„Nationalsozialismus in Freiburg“, spricht am Samstag, 11.
Februar, von 11.15 bis 12.45 Uhr über das Thema „Der
Elferrat ist nicht judenrein! Fastnacht in Freiburg zwischen
Volksbrauch und Volkstum“. Der Vortrag findet im
Kollegiengebäude II der Universität Freiburg statt. Die
Teilnahme ist kostenfrei.

Wir erzählen dir was – Jugendliche führen Jugendliche
Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des St. Ursula-, des
Wentzinger-Gymnasiums und der Lessing-Schule führen am
Samstag, 11. Februar, um 15 Uhr durch die Ausstellung
„Nationalsozialismus in Freiburg“. Dabei erzählen sie von
Ereignissen und persönlichen Schicksalen zur Zeit des
Nationalsozialismus in ihrer Heimatstadt. Die Teilnahme an
der Veranstaltung im Augustinermuseum am Augustinerplatz
kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für
Jugendliche unter 18 Jahren ist er frei.


Museum für Neue Kunst

Kunsteinkehr
Eine Kurzführung mit Bilddialogen zum Künstler Herbert Maier
und anschließendem Cafébesuch findet am Donnerstag, 9.
Februar, um 12.30 Uhr im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, statt. Im Mittelpunkt stehen die Aquarelle
„Die Hand, Giacometti“ und „Bionischer Arm“. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, plus
Verzehr.

Führung zu Herbert Maier
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am
Sonntag, 12. Februar, um 15 Uhr zum Rundgang durch die
Ausstellung „Herbert Maier. wer wir sind“ ein. Die Teilnahme
kostet 2 Euro; zuzüglich Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.


Museum für Stadtgeschichte

Freiburger Kurzgeschichten
Um das Thema „Wentzinger: Fasnachts- und Fastenspeisen“
dreht sich eine Kurzführung mit Peter Kalchthaler am Freitag,
10. Februar, um 12.30 Uhr im Museum für Stadtgeschichte,
Münsterplatz 30. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt
von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Stadtgeschichten mit Gebärdendolmetscherin
Eine Führung mit Gebärdendolmetscherin bietet das Museum
für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, am Sonntag, 12.
Februar, um 12 Uhr. Der Rundgang steht unter dem Motto „Zu
Besuch im Künstlerhaus von Christian Wentzinger“ und kostet
2 Euro; dazu kommt der Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.


Museum Natur und Mensch

Vortrag: ‚Transitzonen‘ in Griechenland
Die promovierte Ethnologin Susanne Jauernig spricht
am Dienstag, 7. Februar, um 19 Uhr über das Thema „Flucht
und irreguläre Migration“. Der Vortrag findet im Museum Natur
und Mensch, Gerberau 32, statt. Die Referentin berichtet über
ihre Feldforschung in den griechischen ‚Transitzonen‘ und
geht ungeklärten Fragen auf den Grund. Die Teilnahme kostet
3 Euro.

Vortrag: Wiesen und Weiden in Luxemburg
Ein Vortrag zum Thema „Wiesen und Weiden in Luxemburg“
findet am Mittwoch, 8. Februar, um 20 Uhr im Hörsaal
Zoologie, Hauptstraße 1, statt. Referentin ist die
Wissenschaftlerin Simone Schneider. Der Vortrag ist Teil der
Veranstaltungsreihe „Biodiversität in der Region“ – eine
Kooperation des Museums Natur und Mensch mit dem
Badischen Landesverein für Naturkunde und Naturschutz und
der Universität Freiburg. Die Teilnahme ist kostenlos.

Märchenstunde mit Tiergeschichten
Die Erzählerin Veronika Hinkelbein lädt Kinder ab 5 Jahren am
Sonntag, 12. Februar, um 14 Uhr zu Japanischem
Papiertheater ein. Geboten sind Geschichten vom Küken und
anderen Tieren. Die Märchenstunde findet im Museum Natur
und Mensch, Gerberau 32 statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro.
Für Erwachsene kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3
Euro, dazu.
 
 

 
Karlsruhe: Durch das Stadtmuseum mit Markgraf Karl-Wilhelm
Am Sonntagnachmittag Kostümführung mit Helene Seifert

Die Kunsthistorikerin Helene Seifert schlüpft am Sonntag, 5. Februar, um 15 Uhr in das Kostüm des Stadtgründers, Markgraf Karl-Wilhelm von Baden-Durlach, und führt durch die Dauerausstellung des Stadtarchivs im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10. Der Fürst und seine Darstellerin machen dabei auf die Karlsruher Stadtteile aufmerksam.

Die Führungsreihe 2017 stellt einzelne Karlsruher Stadtteile in den Fokus, die dem Publikum beim Rundgang durch die Dauerausstellung des Stadtmuseums begegnen und die anschließend filmisch präsentiert werden. Der Film an diesem Sonntag zeigt Ausschnitte aus dem Karlsruher Monatsspiegel im 250. Karlsruher Geburtstagsjahr 1965, in denen der Stadtgründer auftritt. Der Eintritt ist jeweils frei.
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Comicwettbewerb „Welt retten“
 
Comicwettbewerb „Welt retten“
Bildungsstätte sucht Superheld*innen für heute

Nach den sehr erfolgreichen Jugendkunstwettbewerben der vergangenen Jahre
schreibt die Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt/Main in diesem Jahr einen
bundesweiten Comicwettbewerb zum Thema „Welt retten – Superheld*innen für
heute“ aus.

Bewerber*innen jeden Alters können bis zum 3. Mai 2017 einen Strip oder eine
Comic-Geschichte einreichen, die eine Seite umfassen soll. Eine Fachjury, zu der
namhafte Comiczeichner*innen sowie der F.A.Z.-Redakteur und Genre-Experte
Andreas Platthaus gehören, begutachtet und bestimmt die Gewinner*innen in drei
Alterskategorien: bis 14 Jahre, 15 bis 19 Jahre, über 20 Jahre.

„Wir sind gespannt auf die Auseinandersetzung junger Künstler*innen mit
gesellschaftspolitischen Fragen, auf ihre Ideen von einer ‘guten Welt‘ und ihre
Visionen davon, wofür es sich heute zu kämpfen lohnt“, sagt Dr. Meron Mendel,
Direktor der Bildungsstätte Anne Frank

Auch in diesem Jahr gibt es wieder attraktive Preise zu gewinnen – u.a. ein MacBook
Pro, eine Reise nach Amsterdam mit einem Besuch des Anne Frank Hauses oder ein
Besuch des Comic Salons Erlangen. Ein oder mehrere der prämierten Comics werden
Teil des neuen Lernlabors „Anne Frank. Morgen mehr.“ zu Antisemitismus,
Rassismus und Diskriminierung in Vergangenheit und Gegenwart, das 2018 in der
Bildungsstätte eröffnet wird. Die feierliche Preisverleihung findet am 12. Juni 2017 –
dem Geburtstag von Anne Frank – in der Frankfurter Paulskirche im Rahmen des
ersten „Anne Frank-Tags“ der Stadt Frankfurt statt. Die besten Comics werden für
einige Wochen im Foyer der Paulskirche ausgestellt.
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 30. Januar bis 5. Februar
Augustinermuseum

Nachholtermin Samstags-Uni: NS in Freiburg
Der Vortrag von Professor Mezger zum Thema "Von den
Sprachinseln zu den Heimatvertriebenen – der Volkskundler
Johannes Künzig vor und nach 1945" wird am Montag, 30.
Januar, um 18.15 Uhr im Kollegiengebäude II der Universität
Freiburg, Hörsaal 2004, nachgeholt. Ursprünglich war der
Vortrag für Samstag, 14. Januar, angekündigt. Die Teilnahme
ist kostenfrei.

Film – Choreographie – Musik
Im Rahmen der Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“
findet am Donnerstag, 2. Februar, um 19 Uhr die
Veranstaltung „Fred Mayer – eine wahre Geschichte“ mit
Schülerinnen und Schülern des Rotteck-Gymnasiums statt.
Ort der Veranstaltung ist der Freddy-Meyer-Saal im RotteckGymnasium
Freiburg, Lessingstraße 16. Die Teilnahme ist
kostenfrei.

Rundgang für Menschen mit und ohne Sehbehinderung
Für Menschen mit und ohne Sehbehinderung bietet das
Augustinermuseum am Augustinerplatz am Samstag, 4.
Februar, um 10.30 Uhr einen Rundgang durch die
Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“. Die Teilnahme
kostet 2 Euro; dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5
Euro.

Samstags-Uni: Nationalsozialismus in Freiburg
Professor Rüdiger Safranski spricht am Samstag, 4. Februar,
von 11.15 Uhr bis 12.45 Uhr im Kollegiengebäude II der
Universität Freiburg über Martin Heidegger. Der Vortrag findet
im Rahmen der Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“
statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.


Museum für Neue Kunst

Ethnologie und Kunst im Dialog
„Das Porträt – Ethnologie und Kunst im Dialog“ lautet das
Thema einer Kurzführung, die am Donnerstag, 2. Februar, um
12.30 Uhr stattfindet: Stefanie Schien und Finn Schütt geben
Einblicke in die Ausstellungen „Herbert Maier. wer wir sind“ im
Museum für Neue Kunst und „Mythen“ im Museum Natur und
Mensch. Treffpunkt ist das Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt
von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Frühkunst
Eine morgendliche Kurzführung bietet das Museum für Neue
Kunst, Marienstraße 10a, am Freitag, 3. Februar, um 7.15 Uhr
an. Isabel Herda führt durch die Sonderausstellung „Herbert
Maier. wer wir sind“. Der Eintritt ist frei.


Museum für Stadtgeschichte

Freiburger Kurzgeschichten
Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, lädt am
Freitag, 3. Februar, um 12.30 Uhr zur Kurzführung „Vivat
Academia: Die Gründung der Freiburger Universität“ ein. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2
Euro.


Archäologisches Museum Colombischlössle

Archäologischer Kulturgenuss
Um das Thema „Archäologie im Zeitraffer: 40.000 Jahre
Südbaden“ dreht sich eine Kurzführung mit Hans Oelze am
Mittwoch, 1. Februar, um 12.30 Uhr im Archäologischen
Museum Colombischlössle, Rotteckring 5. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.

Sonntagsmatinee: Bernsteinperle und Goldplattkreuz
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring
5, lädt am Sonntag, 5. Februar, zu einem stimmungsvollen
Vormittag ein: Von 11 bis 13 Uhr gibt es Live-Musik, Aperitif
und eine Führung zum Thema „Bernsteinperle und
Goldplattkreuz: Christianisierung am Oberrhein“. Die
Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.


Museum Natur und Mensch

Finissage: Mythen
Die letzte Führung durch die Sonderausstellung „Mythen“
findet am Sonntag, 5. Februar, um 13 Uhr im Museum Natur
und Mensch, Gerberau 32, statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro.
Dazu kommt der Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Familiennachmittag: Maskentanz
Im Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, gehen kleine
und große Gäste am Sonntag, 5. Februar, von 14 bis 16 Uhr
gemeinsam auf Weltreise: Zum Abschluss der Ausstellung
„Mythen“ können die Kinder mit Masken ihre eigenen MythenWesen
erschaffen. Die Teilnahme kostet 3 Euro; für Erwachse
zuzüglich Eintritt von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
 
 

„Gang 3“- der Baumarkt als Inspirationsquelle
Foto: Julien Fettkötter
 
„Gang 3“- der Baumarkt als Inspirationsquelle
Neue Gruppenausstellung im Kunsthaus L6 mit Julien Fettkötter, Evgenij Gottfried und Florian Münchow

Zeitgleich wird Julia Oppenauer in der Garage des L6 ausstellen

Am Freitag, 27. Januar, wird um 19 Uhr die Ausstellung
„Gang 3“ im Kunsthaus L6 eröffnet.

Julien Fettkötter, Evgenij Gottfried und Florian Münchow sind
fasziniert vom Baumarkt, sowie dessen Überangebot an Do-ItYourself-Produkten.
Es ist jedoch auch der Ort, an dem viele
Kunstschaffenden das Material finden, um ihre Objekte und
Installationen zu realisieren. Im Baumarkt treffen also Künstler
und kreative Heimwerker aufeinander.

Auch deshalb wird der Baumarkt für Künstler zur
Inspirationsquelle und zum Untersuchungsgegenstand von
Gesellschaft: Evgenij Gottfried überlässt den Maschinen ihre
Autonomie und erzeugt eine elektrokinetische Choreografie,
Julien Fettkötter behauptet sich mit einem Selbstbau-
Überwachungsturm und Florian Münchow stellt die deutsche
Gründlichkeit mit absurden Bauzeichnungen auf eine
ästhetische Probe.

Der Ausstellung im L6 gingen verschiedene Ausstellungen in
Freiburg und Hamburg voraus. Florian Münchow wurde im
Herbst 2015, damals noch Studierender der Hochschule für
Künste im Sozialen (HKS) in Ottersberg in Hamburg, für eine
Ausstellung in der Garage des L6 eingeladen, woraufhin
letztes Jahr Julien Fettkötter und Evgenij Gottfried zu
Einzelausstellungen in den HKS Ausstellungsraum „level one“
in Hamburg eingeladen wurden.

Der dadurch entstandene intensive Austausch wird in der
Ausstellung „Gang 3“ zu spüren sein, in welcher die Künstler
zum ersten Mal zusammen Kunstwerke zeigen und
entwickeln.

Für die Garage haben die drei die Künstlerin Julia Oppenauer
eingeladen. Sie hat wie Julien Fettkötter und Evgenij Gottfried
ihren Abschluss an der Hochschule für Kunst, Design und
populäre Musik in Freiburg gemacht und lebt derzeit in Berlin.

Am Freitag, 27. Januar, um 19 Uhr, führt Samuel Dangel vom
Kulturamt in die Ausstellung ein.

Die Ausstellung läuft vom 28. Januar bis zum 12. März,
donnerstags und freitags von 16 bis 19 Uhr, samstags und
sonntags von 11 bis 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei.



 
 

 
Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 23. bis 29. Januar
Augustinermuseum

Kunstpause im Augustinermuseum
Bei einer Kurzführung widmet sich Gerhard Dangel am
Mittwoch, 25. Januar, um 12.30 Uhr der Welte-Orgel. Die
Veranstaltung findet im Augustinermuseum, Augustinerplatz,
statt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro,
ermäßigt 5 Euro.

NS in Freiburg – Rundgang mit Gebärdensprache
Eine Gebärdendolmetscherin führt am Samstag, 28. Januar,
um 10.30 Uhr durch die Sonderausstellung
„Nationalsozialismus in Freiburg“ im Augustinermuseum,
Augustinerplatz. Die Teilnahme an dem Rundgang kostet 2
Euro. Dazu kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Samstags-Uni: Nationalsozialismus in Freiburg
Professor Karl-Heinz Leven referiert am Samstag, 28. Januar,
von 11.15 Uhr bis 12.45 Uhr im Kollegiengebäude II der
Universität Freiburg über „Die Freiburger Universitätsmedizin
im Nationalsozialismus. Mittäter, Mitwisser und
nichtsymmetrische Diskretion“. Der Vortrag hat Bezug zur
Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“. Die Teilnahme
ist kostenfrei.


Museum für Neue Kunst

Kunsteinkehr zu Herbert Maier
Eine Kurzführung mit Bilddialogen zu Herbert Maier und
anschließendem Cafébesuch findet am Donnerstag, 26.
Januar, um 12.30 Uhr im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, statt. Im Mittelpunkt stehen die Aquarelle
„Die Bienenzüchter, Pieter Breugel d. Ä.“ und „Modd men,
Papua-Neuguinea“. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, plus Verzehr.

Moving Image Fridays
Der Film „Malraux‘s Shoes“ von Dennis Adams aus dem Jahr
2012 ist am Freitag, 27. Januar, um 19 Uhr im Schau-Raum
des Museums für Neue Kunst, Marienstraße 10a, zu sehen.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „MOVING IMAGE
FRIDAYS!“. Der Eintritt ist frei.

Kunstdialog zu Julius Bissier
Ein Kunstdialog zu Julius Bissier ist am Samstag, 28. Januar,
um 15 Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a,
geboten. Mitglieder des Fördervereins freuen sich auf
Gespräche über den aus Freiburg stammenden Künstler. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5
Euro.

Familiennachmittag: Spieglein, Spieglein…
Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren steht am Sonntag, 29.
Januar, von 14 bis 16 Uhr die Veranstaltung „Spieglein,
Spieglein…“ auf dem Programm. Sie findet im Museum für
Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Kinder entdecken
verschiedene Gesichter in der Ausstellung „Herbert Maier. wer
wir sind“ und zeichnen ihr eigenes Selbstporträt. Die
Teilnahme kostet 3 Euro; für Erwachsene zuzüglich Eintritt
von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.


Museum für Stadtgeschichte

Freiburger Kurzgeschichten
Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, lädt am
Freitag, 27. Dezember, um 12.30 Uhr zur Kurzführung
„Zeitsprünge durch 900 Jahre Stadtgeschichte“ ein. Die
Teilnahme kostet den Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.


Archäologisches Museum Colombischlössle

Familienführung: Auf den Spuren Freiburgs
Eine Familienführung findet am Sonntag, 29. Januar, um 14
Uhr im Archäologischen Museum Colombischlössle,
Rotteckring 5, statt. Das Thema lautet „Nach den Römern –
vor den Freiburgern“. Familien mit Kindern ab 5 Jahren
wandeln auf den Spuren der Geschichte Freiburgs und
entdecken dabei in der alamannischen Schatzkammer
kostbaren Schmuck und glänzende Schwerter. Die Teilnahme
kostet 2 Euro; für Erwachsene zuzüglich Eintritt von 3 Euro,
ermäßigt 2 Euro.
 
 



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