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Museumstipps

Freiburg: Schrill und bewegt - Die 80er im Museum für Neue Kunst
Imi Knoebel, Schauinsland / (c) VG Bildkunst, Bonn 2014
 
Freiburg: Schrill und bewegt - Die 80er im Museum für Neue Kunst
Das Museum für Neue Kunst feiert kommendes Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Im Vorfeld des Jubiläums zeigt eine Sonderausstellung Werke aus dem Gründungsjahrzehnt: „Schönes buntes Bild IV. Werke der 1980er Jahre aus der Sammlung“ läuft ab Samstag, 12. Juli, bis Sonntag, 19. Oktober.

Der Blick in die 80er Jahre präsentiert sich optisch schrill und bewegt: Der Wechsel vom Industrie- zum Informationszeitalter wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus und prägt die Gesellschaft. Die Massenmedien schaffen eigene Realitäten und die Kunst reflektiert sie kritisch: Viele Informationen sind gleichzeitig verfügbar und formen krasse Gegensätze. Das liefert reichlich Material für künstlerische Auseinandersetzungen. Politische Ereignisse überschlagen sich, Mode und Lifestyle boomen. Der musikalische Einfluss reicht vom Schlageridyll über Pop bis zum Punk.

Als Blütezeit der Postmoderne steht das Jahrzehnt in der Kunst für einen hemmungslosen Stilmix mit hohem Wiedererkennungswert. Es dominieren die großen malerischen Gesten der „Neuen Wilden“ und bunte Annäherungen an Pop und Graffiti. Parallel entwickeln sich die Stilrichtungen Konzeptkunst und Minimal Art weiter und werden durch neue, überraschende Ausdrucksformen ergänzt.

In der Sammlung des Museums für Neue Kunst steht in den 80er Jahren die Malerei im Vordergrund. So zeigt die neue Ausstellung eine Spanne von expressiven hin zu gestisch-informelle Bildern von Friedemann Hahn, Rudolf Schoofs, Martin Disler und K.R.H. Sonderborg. Zu sehen sind auch Werke von Ralph Fleck oder Artur Stoll, die mit der Materialität von Farbe arbeiten. Klaus Merkel und Stefan Ettlinger verfolgen konzeptuelle Ansätze. Vervollständigt wird die Präsentation durch politische Werke von Jörg Janzer und Friedrich Weßbecher. Objekt- und Videokunst verweisen auf die Entwicklungen anderer Gattungen. Die Ausstellung analysiert künstlerische Inhalte, Brüche und Fragestellungen der 1980er Jahre und schöpft daraus Erkenntnisse und Denkanstöße für die Gegenwart.

Das Museum für Neue Kunst ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-Pass-Musées ist er frei. Für Kindergärten und Schulen gibt es interaktive Führungen mit Praxisangeboten, auch private Gruppen können Führungen buchen: Unter Tel. 0761 / 201-2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de informiert der Buchungsservice über die Angebote.

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zum Bild oben:
Imi Knoebel, Schauinsland, 1984; Foto: Hans-Peter Vieser (c) VG Bildkunst, Bonn 2014
 
 

 
Karlsruhe: Kinderführung im Pfinzgaumusesum
Zu einer Kinderführung lädt das Pfinzgaumusesum für Sonntag, 13. Juli, um 15 Uhr ein. Der Rundgang durch die Dauerausstellung mit Susanne Stephan-Kabierske steht unter dem Motto "Von den Römern zum Friseur". Die Führung ist kostenlos.
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Veranstaltungen in den Freiburger Museen
Museum Natur und Mensch Freiburg / Foto: Daniel Jäger
 
Veranstaltungen in den Freiburger Museen
von 14. bis 20. Juli (29. Kalenderwoche)

Mittwoch, 16. Juli, 12.30 Uhr
Kunstpause zum Welte-Flügel
Eine Kurzführung zum Welte-Flügel mit Gerhard Dangel findet am Mittwoch, 16. Juli, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum (Augustinerplatz) statt. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 7 Euro.

Donnerstag, 17. Juli, 12.30 Uhr
Der Wald im Museum
Um den Erlebnisraum Wald dreht sich eine Kurzführung im Museum Natur und Mensch (Gerberau 32) am Donnerstag, 17. Juli, um 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 3 Euro.

Donnerstag, 17. Juli, 15.30 Uhr
Zwischen Himmel und Hölle
Der Theologe Stephan Langer und der Kunsthistoriker Tilmann von Stockhausen referieren am Donnerstag, 17. Juli, um 15.30 Uhr über die „Muttergottes mit dem schlafenden Kind“ von Hans Baldung Grien. Die Führung findet im Augustinermuseum (Augustinerplatz) statt und ist Teil der Reihe „Zwischen Himmel und Hölle“, bei der das Augustinermuseum mit dem Roncalli-Forum Karlsruhe und dem Bildungszentrum Freiburg kooperiert. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro.

Freitag, 18. Juli, 12.30 Uhr
Wentzingers Decke
Kunsthistoriker Peter Kalchthaler erläutert am Freitag, 18. Juli, um 12.30 Uhr das Deckengemälde im barocken Künstlerhaus von Johann Christian Wentzinger. Heute ist dort das Museum für Stadtgeschichte untergebracht. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 3 Euro Museumseintritt.

Samstag, 19. Juli, 12 Uhr
Orgelmusik im Augustinermuseum
Min Woo aus der Orgelklasse der Musikhochschule Freiburg spielt am Samstag, 19. Juli, um 12 Uhr ausgewählte Werke auf der Welte-Orgel im Augustinermuseum (Augustinerplatz). Wer das Klangerlebnis genießen möchte, zahlt den regulären Eintritt von 7 Euro.

Sonntag, 20. Juli, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im Museum für Neue Kunst
Familien mit Kindern ab 5 Jahren können am Sonntag, 20. Juli, von 14 bis 16 Uhr die Ausstellung „Schönes buntes Bild IV. Werke der 1980er Jahre aus der Sammlung“ erkunden und ein Farbenpuzzle gestalten. Die Veranstaltung findet im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet 3 Euro, Erwachsene zahlen zuzüglich 5 Euro Eintritt.
 
 

Ausstellungstipp: Kunst und Krieg
Otto Dix, © VG Bild-Kunst Bonn 2014.
 
Ausstellungstipp: Kunst und Krieg
vom 8. August 2014 bis 4. Januar 2015
im Zeppelin Museum Friedrichshafen

Der Erste Weltkrieg veränderte das gesellschaftspolitische Gefüge Europas schlagartig und unwiederbringlich. Man geht heute davon aus, dass ungefähr 70 Millionen Soldaten im Einsatz waren und jeder Achte seinen Einsatz mit dem Leben bezahlte. Der Krieg war damit ein bis dahin menschheitsgeschichtlich beispielloser Aderlass einer ganzen Generation. Die Überlebenden kehrten mehr oder weniger traumatisiert, aber auf alle Fälle desillusioniert von ihrem Einsatz zurück in eine Heimat, die nicht mehr dieselbe war wie die, die sie verlassen hatten.

Unzählige Künstler, die zum Teil mit den utopischsten Erwartungen und voller Freude in den als unausweichlich erachteten Krieg gezogen waren, teilten die traumatisierenden Erfahrungen mit den anderen Soldaten und verarbeiteten ihre Erlebnisse im Folgenden häufig in Kunstwerken. Otto Dix' Zyklus "Der Krieg" ist nur eines der bekanntesten Beispiele.

Da sich in diesem Jahr der Beginn des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal jährt, zeigt das Zeppelin Museum Friedrichshafen zum ersten Mal wieder seit 2006 diese herausragende Mappe von Otto Dix und stellt ihr Grafiken und Zeichnungen unbekannterer Künstler wie zum Beispiel Otto Wirsching, Erich Gruner, Oskar Graf und Elfriede (Pseudonym: Erich) Thum gegenüber.

Um die Wechselwirkungen zwischen Kunst und angewandten Bildwelten zu verdeutlichen, wird neben den Kunstwerken auch eine Auswahl an Plakaten, Werbung, Postkarten und anderen Propagandamaterialien aus dieser Zeit ausgestellt.

Ziel der Ausstellung ist es, ein Bild dieser Zeit zu zeichnen, das die Wünsche und Sehnsüchte wie auch die Desillusionierung und Traumatisierung der Kriegsteilnehmer im Spiegel der künstlerischen Strömungen und Tendenzen erscheinen lässt.
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Augustinertag 2014 am Sonntag (6.Juli)
Kuratorium Augustinermuseum präsentiert zum 10jährigen Bestehen attraktives Programm mit Führungen, Konzerten und Mitmach-Aktionen

Achte Auflage des Patenschaftskatalogs

In zehn Jahren rund 1,4 Millionen Euro Spenden und Sponsoring für Augustinermuseum

Vor genau zehn Jahren wurde das Kuratorium Augustinermuseum ins Leben gerufen. Den runden Geburtstag feiern das Kuratorium und die Stadt mit dem „Augustinertag“ am kommenden Sonntag von 11 Uhr bis 14 Uhr und einem attraktiven Angebot an Führungen, Konzerten und Mitmach-Aktionen. Eröffnet wird der Augustinertag am Sontag (6.Juli) um 11 Uhr durch den Kuratoriums-Vorsitzenden Christian Hodeige und Oberbürgermeister Dieter Salomon; erwartet wird auch der Architekt des Sanierungs- und Restaurierungskonzepts im größten der städtischen Museen, Prof. Christoph Mäckler (Frankfurt).

Auf dem Programm stehen unter Führungen durch die Baustelle; sie zeigen eindrucksvoll, wie die Sanierung voranschreitet. Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die Ausstellung „Baustelle Gotik“ sind Themen von zwei weiteren Sonderführungen im Museum. „Zeichen in Stein“ laden Kinder und Familien zum Mitmachen ein. Mit einem kleinen Konzert auf der Barock-Orgel des Museums und einer Vorführung des Welte-Reproduktionsflügels warten auch zwei musikalische Beiträge auf die Freundinnen und Freunde des Augustinermuseums. Ein dritter und zugleich glanzvoller Höhepunkt des Tages wird ein Konzert des Cecile Verny-Quartett sein.

Der Eintritt ins Museum ist an diesem Tag frei. Für das leibliche Wohl der Besucher mit Imbiss und Getränken ist gesorgt.

Anlässlich des Augustinertags präsentiert das Kuratorium den achten Patenschaftskatalog, mit dem Patinnen und Paten für besondere Exponate gewonnen werden sollen. Versteigert werden außerdem handgefertigte Buchstaben-Skulpturen aus Holz und Stein; der Erlös fließt in das Spendenkonto des Kuratoriums.

In den nunmehr zehn Jahren seines Bestehens hat das Kuratorium eine beachtliche Summe zusammen getragen, die in die Generalsanierung des Augustinermuseums investiert wurde. Vor zwei Jahren hat das Spendenkonto einschließlich Sponsoring die Hürde von einer Million Euro genommen und steht heute bei rund 1,4 Millionen Euro; fast 200.000 Euro waren es allein im Jahr 2013.

Im Februar hat der Gemeinderat 1,25 Millionen Euro an Planungsgeldern bereitgestellt und damit die Voraussetzung für einen nahtlosen Anschluss des dritten an den aktuellen zweiten Bauabschnitt geschaffen. Der 2010 abgeschlossene erste Abschnitt hat rund 17 Millionen Euro gekostet; der zweite Bauabschnitt ist auf etwa 15 Millionen Euro veranschlagt. Erklärtes Ziel der Stadt: Spätestens bis zum 900jährigen Stadtjubiläum 2020 soll auch der dritte und letzte Abschnitt abgeschlossen sein.
 
 

Veranstaltungen in den Freiburger Museen
Augustinermuseum Freiburg / Foto: Daniel Jäger
 
Veranstaltungen in den Freiburger Museen
von 30. Juni bis 6. Juli (27. Kalenderwoche)

Dienstag, 1. Juli, 12.30 Uhr
Restaurator führt durch das Augustinermuseum
Chefrestaurator Christoph Müller referiert bei einer Kurzführung am Dienstag, 1. Juli, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum (Augustinerplatz) über Lichtschutz im Museum. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro.

Dienstag, 1. Juli, 18 Uhr
Badische Ausgrabungen in Ägypten
Vor 100 Jahren entsandte die Universität Freiburg eine Expedition nach Ägypten. Funde dieser Ausgrabung zählen heute zur Ethnologischen Sammlung des Museums Natur und Mensch (Gerberau 32). Zum Jubiläum stellt der Ägyptologe Lars Petersen von der Uni Freiburg am Dienstag, 1. Juli, um 18 Uhr die Geschichte der altägyptischen Sammlung vor. Die Teilnahme kostet 3 Euro.

Mittwoch, 2. Juli, 12.30 Uhr
Kunstpause im Augustinermuseum
„Abschied der Apostel“ lautet das Thema einer Kurzführung, die am Mittwoch, 2. Juli, um 12.30 Uhr mit Felix Reuße im Augustinermuseum (Augustinerplatz) stattfindet. Die Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 7 Euro.

Donnerstag, 3. Juli, 18.30 bis 20 Uhr
Exklusive Abendführung im Augustinermuseum
Eine exklusive Abendführung durch das Augustinermuseum (Augustinerplatz) ist am Donnerstag, 3. Juli, um 18.30 Uhr geboten. Mirja Straub stellt das Haus und Meisterwerke der Sammlung vor. Die Teilnahme kostet 10 Euro pro Person. Eine
Anmeldung ist bis Mittwoch, 2. Juli, 12 Uhr unter Tel. 0761 / 201-2501 möglich.

Freitag, 4. Juli, 7.15 Uhr
Frühkunst
Für Frühaufsteher gibt es am Freitag, 4. Juli, um 7.15 Uhr eine Kurzführung zur Ausstellung „Steilvorlagen. Video- und Fußballkunst“ im Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a) mit Sophia Trollmann. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 5. Juli, 10 bis 12 Uhr
Baustelle Gotik – Große Kombiführung
Eine Kombiführung durch die Sonderausstellung „Baustelle Gotik. Das Freiburger Münster“ findet am Samstag, 5. Juli, von 10 bis 12 Uhr statt. Startpunkt ist das Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30) anschließend geht es in den Münsterchor und ins Augustinermuseum. Die Teilnahme kostet 3 Euro zuzüglich 7 Euro Museumseintritt.

Samstag, 5. Juli, 15 Uhr
Historische Schauspielführung
Der Maler, Bildhauer und Architekt Johann Christian Wentzinger zählte zu den Großen seiner Zeit. Mit seiner barocken Residenz am Münsterplatz setzte er sich ein beeindruckendes Denkmal. Bei einer historischen Schauspielführung am Samstag, 5. Juli, um 15 Uhr kann man ihn im Heute erleben und spannenden Geschichten aus seinem Leben lauschen. Er stellt die künstlerische Ausgestaltung und die geheimen Winkel seines Hauses „Zum schönen Eck“ vor, in dem jetzt das Museum für Stadtgeschichte untergebracht ist. Stolz präsentiert er auch seine Werke im Augustinermuseum. Die historische Schauspielführung von Freiburg Living History beginnt im Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30). Die Teilnahme kostet 10 Euro.

Sonntag, 6. Juli, 11 bis 14 Uhr
Augustinertag
Kuratorium Augustinermuseum und Stadt Freiburg laden am Sonntag, 6. Juli, von 11 bis 14 Uhr zu einer Benefizveranstaltung mit Führungen, Versteigerung, Familienprogramm und Musik des Cécile Verny Quartets ein. Vorgestellt wird auch ein neuer Patenschaftskatalog. Der Erlös kommt der Sanierung des Museums zugute. Der Eintritt ist frei.
Hinweis an die Presse: Zum Augustinertag wird eine gesonderte Pressemitteilung versandt.

Sonntag, 6. Juli, 14 Uhr
Familienführung im Museum für Neue Kunst
Bei einer interaktiven Führung können Familien mit Kindern ab fünf Jahren am Sonntag, 6. Juli, um 14 Uhr spielerisch das Museum für Neue Kunst, (Marienstraße 10a) erkunden. Das
Thema lautet „Von Kopf bis Fuß ins Bild gesetzt – Menschenbilder“. Die Teilnahme kostet 2 Euro, für Erwachsene kommen noch 3 Euro Museumseintritt dazu.

Sonntag, 6. Juli, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag: Der Boden unter unseren Füßen
Das Museum Natur und Mensch (Gerberau 32) lädt am Sonntag, 6. Juli, von 14 bis 16 Uhr zum Familiennachmittag ein. Familien mit Kindern ab 5 Jahren erfahren, was man von der Natur lernen kann und werden dann in der Werkstatt aktiv. Die Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene zuzüglich 3 Euro Museumseintritt.
 
 

Museumstipp: Forum Würth Arlesheim
 
Museumstipp: Forum Würth Arlesheim
Das Forum Würth Arlesheim zeigt wechselnde Ausstellungen, hauptsächlich mit Werken aus der rund 16’000 Positionen umfassenden Sammlung Würth. Die Öffnungszeiten sind: Sonntag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Derzeitige Ausstellung: Friedensreich Hundertwasser - Die Ernte der Träume (Sammlung Würth) bis 31.1.2016
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Museumstipp: Franz-Liszt-Museum Bayreuth
Liszt und Wagner / Foto: Bettina Grüninger
 
Museumstipp: Franz-Liszt-Museum Bayreuth
Direkt neben dem Hofgarten in Bayreuth und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Haus Wahnfried, dem Wohnhaus seines Schwiegersohnes Richard Wagner, stellt dieses Museum eine Vervollständigung der Dokumentation der wohl bedeutendsten Epoche im Bayreuther Musikleben dar. Zu sehen sind unter anderem einige der wertvollsten und schönsten Liszt-Porträts, ein Tagebuch des jungen Franz Liszt und weitere Gegenstände aus seinem persönlichen Besitz, der Ibach-Flügel aus der Halle des Hauses Wahnfried, Liszts Stummklavier, eine Lebend- und eine Totenmaske, handschriftliche Briefe, darunter zwei charakteristische Briefpaare aus der Korrespondenz mit Richard Wagner, seltene Werkerstausgaben und vieles mehr. Am 22. Oktober 1993, dem 182. Geburtstag Franz Liszts, wurde das Franz-Liszt-Museum eröffnet. Die Basis für dieses Museum bildet die etwa 300 Bilder, Handschriften und Drucke umfassende Sammlung des Münchner Pianisten Ernst Burger, die 1988 von der Stadt Bayreuth angekauft und inzwischen durch eine Reihe von Leihgaben der Richard-Wagner-Stiftung ergänzt wurde. Die Ausstellung orientiert sich an Leben und Werk Franz Liszts und ist im wesentlichen chronologisch aufgebaut. Seine Lebensabschnitte werden auf biographischen Tafeln zusammengefasst. Eine qualitativ hochwertige 5-Kanal-Audio-Anlage begleitet den Besucher auf seinem Rundgang durch das Museum mit Musik von Franz Liszt.

Franz-Liszt-Museum Bayreuth
Wahnfriedstraße 9, 95444 Bayreuth

Öffnungszeiten:
September bis Juni: täglich 10 - 12 Uhr, 14 - 17 Uhr
Juli und August: täglich 10 - 17 Uhr
24./25.12.: geschlossen, 31.12.: 10 - 14 Uhr, 01.01.: 13 - 17 Uhr

zu Bild oben:
Franz Liszt hilft Wagner mit dem Taktstock ins Leben. Karikatur von Georges Villa. (Reproduktion). Foto: Bettina Grüninger
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