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Museumstipps

 
Cartoon-Werkstatt im Museum für Neue Kunst
am 8./11./12. Juli, 14 bis 16.30 Uhr

In der Ausstellung „Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen“
ist in den nächsten Tagen eine offene Cartoon-Werkstatt
geboten. Studierende der Pädagogischen Hochschule
Freiburg verraten Tipps und Tricks zum Zeichnen und laden
alle Interessierten ein, kreativ zu werden. Die CartoonWerkstatt
findet am Mittwoch, 8. Juli, am Samstag, 11. Juli
und am Sonntag, 12. Juli, jeweils von 14 bis 16.30 Uhr im
Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die
Teilnahme kostet den regulären Museumseintritt von 7 Euro.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 6. bis 12. Juli (KW 28)
Dienstag, 7. Juli, 12.30 Uhr
Mit dem Restaurator durchs Museum
Chef-Restaurator Christoph Müller referiert am Dienstag, 7.
Juli, um 12.30 Uhr über das Thema „Inventarnummern und
was sie verraten“. Die Kurzführung findet im
Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 6 Euro.


Dienstag, 7. Juli, 19 Uhr
Vortrag: Frauen zwischen Recht und Realität
Die Organisation Anwältinnen ohne Grenzen lädt am
Dienstag, 7. Juli, um 19 Uhr zu einem Vortrag ins Museum
Natur und Mensch, Gerberau 32, ein. Mandana Knust,
Nirmala Conjeevaram und Beatrice Schrade referieren über
das Thema „Frauen zwischen Recht und Realität in Iran,
Indien und Afghanistan“. Der Eintritt kostet 3 Euro.


Mittwoch, 8. Juli, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring
5, bietet am Mittwoch, 8. Juli, eine Kurzführung durch die
Dauerausstellung an. Die Veranstaltung beginnt um 12.30
Uhr, die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro

Donnerstag, 9. Juli, 12.30 Uhr
Kunsteinkehr zu Max Pechstein
Um den Künstler Max Pechstein dreht sich eine Kurzführung
im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, am
Donnerstag, 9. Juli, um 12.30 Uhr. Die Anregungen können
anschließend in der entspannten Atmosphäre des
Museumscafés diskutiert werden. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro.

Freitag, 10. Juli, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Museumsleiter Peter Kalchthaler lädt am Freitag, 10. Juli, um
12.30 Uhr zu einer Kurzführung über die Zähringer ins
Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, ein. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Samstag, 11. Juli, 15 Uhr
Führung: Horst Kerstan. Keramik der Moderne.
Ausstellungskuratorin Maria Schüly führt am Samstag, 11.
Juli, um 15 Uhr durch die große Werkschau „Horst Kerstan.
Keramik der Moderne“. Die Veranstaltung findet im
Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die Teilnahme
kostet 2 Euro zuzüglich 5 Euro Eintritt.


Sonntag, 12. Juli, 14 Uhr
Familienführung zur Keramik der Moderne
Eine interaktive Führung ist am Sonntag, 12. Juli, um 14 Uhr
im Augustinermuseum am Augustinerplatz geboten. Familien
mit Kindern ab 5 Jahren können die Sonderausstellung
entdecken und den Keramiker Horst Kerstan kennenlernen.
Die Teilnahme kostet 2 Euro, für Erwachsene kommen 5 Euro
Eintritt dazu.

Sonntag, 12. Juli, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag: Ein Hauch von Gold
Familien mit Kindern ab 6 Jahren können am Sonntag, 12.
Juli, von 14 bis 16 Uhr auf eine archäologische
Entdeckungsreise gehen: Das Archäologische Museum
Colombischlössle, Rotteckring 5, lädt ein zum
Familiennachmittag rund ums Thema „Ein Hauch von Gold“.
Nach einer Führung können die Gäste einen Anhänger aus
goldenen Folien prägen. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Erwachsene zahlen 6 Euro, Kinder 3 Euro.
 
 

Projekt
H. Friedrich "Es gibt wichtigeres auf dieser Welt als Krieg"
 
Projekt "Bilder für Freiburg" des Freiburger Künstlers Helmut Friedrich
Mit der "Auswilderung" des ersten Bildes am Morgen des 15. Mai 2014 hat der Freiburger Künstler Helmut Friedrich (m:to) sein Projekt "Bilder für Freiburg" gestartet. Gegen 5:30 Uhr hat er das Bild in den Nebeneingang seines Wohnhauses im Rennweg 2 gestellt - auf der Rückseite versehen mit dem Hinweis: "Bild zu verschenken! Wenn Ihnen das Bild gefällt, nehmen Sie es an sich. Ich schenke es Ihnen." Gegen 14:00 Uhr war das Bild nicht mehr da. In den darauffolgenden Wochen und Monaten hat der Künstler nahezu wöchentlich ein Bild im öffentlichen Raum der Stadt Freiburg platziert. Während die Bilder in den ersten Monaten zwischen Herdern und der Innenstadt "ausgewildert" wurden - beispielsweise vor der Mensa im Institutsviertel der Universität, vor dem früheren Haupteingang des Josephskrankenhauses, im Stadtgarten oder am Bertoldsbrunnen - fand der Künstler auf den Winter zu einen Ort ganz in seiner Nähe, an dem er seine kleinen Bildgeschenke - meist im Format 20 x 20 cm - bei jedem Wetter gefahrlos "aussetzen" konnte: Die Telefonzelle Habsburgerstraße/Ecke Rennweg ist eine der letzten ihrer Art und und für Friedrichs Nutzung vortrefflich geeignet.

Erfreulich von Anfang an war die Tatsache, dass die Bilder allesamt, bis auf zwei, innerhalb von 24 Stunden einen neuen Besitzer gefunden hatten. Im Sommer 2014 rettete Friedrich eines seiner Bilder vor einem Gewitterregen, in dessen Fluten es zu ertrinken drohte. Im Winter lag ein Bild zerstört in der Telefonzelle, als er das nächste dort hinein stellen wollte. Am Samstag, den 4. Juli wird der Künstler nun sein 50stes Bild "auswildern".* Mit diesem Bild hat es eine besondere Bewandtnis. Es wird dem Thema "Frieden" gewidmet sein, denn Friedrich und sein Kollege Martin Schley eröffnen am selben Tag die "7. a r t freiburg - мир // frieden // paz // peace // paix " - eine Ausstellung mit Beiträgen von Menschen verschiedener Nationalitäten, die sich auf Anfrage in Texten, Bildern, Tonaufnahmen, Videos und Gesten zum Thema "Frieden" geäußert haben. Eben diesen halten die Initiatoren weltweit und neuerdings auch wieder in Mitteleuropa für stark gefährdet. Die Ausstellung wird vom 4. Juli bis zum 12. September in der galerie a r t freiburg, die Helmut Friedrich seit einigen Jahren als private "Wohnzimmergalerie" betreibt, geöffnet sein - montags zwischen 16 und 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.

Die Vernissage der Ausstellung geht einher mit einem Friedensfest, zu dem die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Das besondere an dem Friedensfest ist, dass Menschen aus 11 verschiedenen Ländern, zu denen Schley und Friedrich über facebook Kontakt gesucht
haben, es den Freiburgern gleich tun werden und ihr ganz persönliches Fest auf die Beine stellen werden.

In Leipzig findet ein Gartenfest mit Familie, Freunden und Bekannten statt, in Los Angeles werden zwei Freundinnen eine Jogastunde und den anschließenden Nachmittag miteinander verbringen. Ein Kunstlehrer in Santiago de Chile malt mit seinen Schülerinnen und Schülern Friedensbilder für die Ausstellung und feiert. Darüber hinaus feiern Menschen mit aus Kolumbien, Mexiko, Kanada, Südafrika, Rumänien, Österreich und Spanien.

* Auswilderungsort: Telefonzelle Habsburgerstraße / Ecke Rennweg vor Albrecht Optik. um 9:30 Uhr am Samstag, den 4.7.2015.
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Karlsruhe: Nach eigenem Bauplan
Galerie bietet Führungen durch die Ausstellung über Friedrich Weinbrenner

Durch die Ausstellung „Friedrich Weinbrenner 1766 - 1826. Architektur und Städtebau des Klassizismus" in der Städtischen Galerie gibt es zahlreiche Führungen. Rundgänge stehen für Sonntag, 5. Juli, um 15 Uhr, Mittwoch, 8. Juli, um 11 Uhr sowie Donnerstag, 9. Juli, um 12.15 Uhr auf dem Programm. Weitere Termine sind am Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr sowie Samstag, 11. Juli, um 15 Uhr. Auch die sonntägliche Kinderwerkstatt greift das Thema auf. Von 15 bis 16.30 Uhr lassen Mädchen und Jungen Häuser, Plätze und Straßen auf Papier und nach ihrem eigenen Bauplan entstehen.
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Augustinertag 2015 am Sonntag (5. Juli)
Kuratorium Augustinermuseum präsentiert attraktives Programm mit Führungen, Konzerten und Mitmach-Aktionen

Versteigerung: Steinkunst kommt unter den Hammer. Erlös fließt in die Sanierung des Museums

Das Kuratorium Augustinermuseum veranstaltet jährlich den
Augustinertag und lockt mit einem attraktiven Angebot an
Führungen, Konzerten und Mitmach-Aktionen alle Freundinnen
und Freunde des Museums zum Besuch. Eröffnet wird der
Augustinertag am Sonntag (5. Juli) um 11 Uhr durch den
Vorsitzenden des Kuratoriums, Christian Hodeige, und
Oberbürgermeister Dieter Salomon.


Höhepunkt ist auch in diesem Jahr eine Versteigerung, deren
Erlös vollständig in die Sanierung des Museums fließt. Als
versierter Auktionator bringt Christian Hodeige die auf höchsten
handwerklichem Niveau gestalteten Steinskulpturen unter den
Hammer.


Für ihre Steinkunst-Arbeiten ließen sich fünf Meisterschüler und
eine -schülerin der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule sowie
zwei Schülerinnen des Kepler-Gymnasiums vom TodsündenZyklus
(Scheinwasserspeier) inspirieren, die vom Freiburger
Münster stammen und im Original im Augustinermuseum zu
bewundern sind. Die kostbaren Einzelstücke setzen sich auf
unterschiedliche Weise mit dem Thema Menschlichkeit
auseinander.


Das Kuratorium Augustinermuseum wurde 2004 als
bürgerschaftliches Gremium zur Unterstützung der Sanierung
des Augustinermuseums ins Leben gerufen. Letztes Jahr hat es
mit 200.000 Euro seine bisher höchste Spendensumme
eingeworben. Insgesamt hat das Kuratorium in zehn Jahren über
1,53 Millionen Euro Spenden erhalten.


Neben Spenden und der Versteigerung nehmen Patenschaften
dabei eine wichtige Rolle ein. Paten suchen übrigens nicht nur
einzelne Kunstwerke aus dem Museumsbestand, sondern auch
die Buchstaben, welche die künftige Fassade des
Museumsneubaus für die Graphische Sammlung an der
Salzstraße schmücken und erstmalig angeboten werden.

Zum diesjährigen Augustinertag ist ein kleines Buch erschienen,
das die Kunstwerke, die versteigert werden, sowie alle Beteiligten
am Projekt vorstellt. Der illustrierte Band ist am Augustinertag für
fünf Euro vor Ort erhältlich.


 
 

Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen.
 
Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen.
Austellung im Museum für Neue Kunst.

Dieses Jahr feiert das Museum für Neue Kunst sein 30-jähriges
Jubiläum – und Peter Gaymann, vielseitiger Cartoonist mit
Freiburger Wurzeln, seinen 65. Der ideale Zeitpunkt für eine
gemeinsame Geburtstagsausstellung, die die Institution
Museum und den Kunstbetrieb mit viel Humor unter die Lupe
nimmt. „Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen“ läuft von
Samstag, 27. Juni, bis Sonntag, 25. Oktober.

Museum und Cartoon haben viel gemeinsam: Sie hinterfragen,
bewerten, formen und vermitteln gesellschaftliche Themen neu
und auf unterschiedliche Weise. Beide brauchen ihr Publikum,
fordern es heraus und sorgen für Überraschungen.

Mit einer solchen beginnt auch die Ausstellung: Die
Besucherinnen und Besucher starten ihren Rundgang im
Museumsshop. Vielleicht wäre eine Tasse oder ein
Schmuckstück das passende Souvenir? Aber gleich am
Anfang? Ist das nicht zu kommerziell? Peter Gaymann hat für
den Laden zahlreiche Unikate angefertigt, die sich für die
Massenproduktion eignen würden: Fan-Artikel, humorvolle
Dekors oder witzige Geschenke. Allerdings sind sie hier
einmalig und unverkäuflich. Augenzwinkernd steigt das
Museum für Neue Kunst so in die Selbstreflektion ein. Denn
längst sind die Shops fester Bestandteil in den meisten
Museen, die mit diesen Einnahmen kalkulieren müssen – auch
in Freiburg. Der Besuch der Verkaufsräume dauert manchmal
genauso lange, wie der einer Ausstellung. So funktioniert die
teils notwendige, teils überzogene Vermarktungsmaschinerie in
Institutionen, deren Inhalte eigentlich ideelle Werte sind.

Auch bei den folgenden Stationen geht es überraschend weiter:
Für die Dauer der Ausstellung hat Gaymann sein Atelier in
Köln ab- und in Freiburg wieder aufgebaut. Hin und wieder wird
er hier zeichnen. Der sonst verborgene, private Ort der
Produktion wird so öffentlich. Und auch wenn der Cartoonist
abwesend ist, gibt es viel zu entdecken. Etwa Fundstücke, die
irgendwann als Inspiration gedient haben oder dienen werden.
Oder Objekte wie Collagen, die parallel zu den Zeichnungen
entstehen. Gaymanns Sinn für skurrile Verbindungen kommt
hier zum Ausdruck.

In der Serie Reif fürs Museum widmet sich Peter Gaymann
den Themen Museum und Kunstbetrieb. Er reflektiert den
Umgang mit und die Erwartungen an die Kunst, hinterfragt die
Rolle von Künstlerinnen und Künstlern, Sammlerinnen und
Sammlern. Dabei charakterisiert er mit spitzer Feder
unterschiedliche Typen. Er pointiert die Absurditäten des
Kunstmarktes und beobachtet die Museumsbesucher. Zu sehen
sind sowohl Originalzeichnungen als auch vergrößerte
Reproduktionen.


Die Cartoons am laufenden Meter zeigen Endloszeichnungen
auf langen Papierbahnen, bei denen ein Thema ins nächste
übergeht. Sie sind, in handliche Meterware zerteilt, tatsächlich
käuflich. Wie verändert es den Ausstellungsbesuch, wenn man
eine Originalzeichnung erwerben und mit nach Hause nehmen
kann?


Bei den 99 Cartoons sind die Arbeiten von Zeichnerinnen und
Zeichner aus hundert Jahren Cartoongeschichte zu sehen.
Trotz ihrer Unterschiede haben sie ein gemeinsames Thema:
Die Kunst und ihre Produktion, Rezeption und Vermarktung.
Sichtbar sind zunächst nur die Texte. In der Trennung vom Bild
erscheinen sie unverständlich oder gar absurd. Erst wenn man
einen Text aktiv mit einem Scanner einliest, wird der
vollständige Cartoon an die Wand projiziert. Gewöhnlich liest
man Cartoons allein. Hier aber geht es um das gemeinsame
Schauen und Beobachten der Reaktionen anderer Gäste.


In der offenen Cartoon-Werkstatt können die Besucherinnen
und Besucher selbst kreativ werden. Tipps und Tricks geben
Studierende der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu
festgelegten Zeiten. In Workshops kann das Know-how vertieft
werden.

Natürlich dürfen auch Peter Gaymanns Cartoonbücher nicht
fehlen. Seit den frühen siebziger Jahren hat er über siebzig
davon veröffentlicht, in der Ausstellung sind sie alle vereint zu
sehen. Seinen Beruf als Sozialpädagoge hatte er damals an
den Nagel gehängt, um als freiberuflicher Cartoonist zu
arbeiten. Populär sind heute vor allem sein Markenzeichen, das
Huhn, und die „Paarbeziehungen“ aus der Frauenzeitschrift
Brigitte. Daneben greift Gaymann immer wieder neue,
gesellschaftlich viel diskutierte Themen wie Demenz und
Burnout auf und begegnet ihnen mit einer unerwarteten,
befreienden Pointe.


Alle ausgestellten Cartoons wurden vom Comicspezialisten
Ulrich Pröfrock ins Englische und Französische übersetzt. Ein
umfangreiches Veranstaltungsprogramm begleitet die Schau.
Der Buchungsservice informiert unter Telefon 0761 / 201-2501
oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de über
Führungen und Angebote für Schulen, Kindergärten und
inklusive Gruppen.


An der Gestaltung der Ausstellung haben das Schweizer
Architekturbüro HHF Architekten und die Kölner
Traditionsschreinerei Engels & Boisserée mitgewirkt.


Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, ist dienstags
bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 7
Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-Pass-Musées ist er
frei.
 
 

 
Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 29. Juni bis 5. Juli (KW 27)
Mittwoch, 1. Juli, 16 Uhr
Exklusive Depotführung
Eine Führung durch das Zentrale Kunstdepot findet am
Mittwoch, 1. Juli, um 16 Uhr statt. Tilmann von Stockhausen,
Leiter der Städtischen Museen Freiburg, vermittelt einen
Eindruck des hochfunktionellen Gebäudes. Tickets sind bis
Dienstag, 30. Juni für 10 Euro an der Kasse des
Augustinermuseums am Augustinerplatz erhältlich. Am
Tag der Führung muss ein Personalausweis oder Pass
vorgelegt werden.

Mittwoch, 1. Juli, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Das Archäologische Museum Colombischlössle lädt am
Mittwoch, 1. Juli, um 12.30 Uhr zu einer Kurzführung in die
Dauerausstellung ein. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt.

Mittwoch, 1. Juli, 13 Uhr
Kurzführung mit Peter Gaymann
Am Mittwoch, 1. Juli, führt der Cartoonist selbst durch seine
Ausstellung „Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen“. Die
Veranstaltung beginnt um 13 Uhr im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt
von 7 Euro.


Mittwoch, 1. Juli bis Freitag, 3. Juli, 14 – 17 Uhr
Offenes Atelier mit Peter Gaymann
Ein offenes Atelier mit Peter Gaymann ist von Mittwoch, 1.
Juli, bis Freitag, 3. Juli, im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, geboten. Der Cartoonist zeichnet an diesen
Tagen von 14 bis 17 Uhr in der Ausstellung „Kunst kommt von
Kaufen“ und verkauft Cartoons am laufenden Meter. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 7 Euro.

Donnerstag, 2. Juli, 12.30 Uhr
Kurzführung: Un/Sichtbar. Frauen überleben Säure.
Eine Kurzführung widmet sich am Donnerstag, 2. Juli, der
Ausstellung „Un/Sichtbar. Frauen überleben Säure.
Fotografien von Ann-Christine Woehrl“. Die Veranstaltung
beginnt um 12.30 Uhr im Museum Natur und Mensch,
Gerberau 32. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von
3 Euro.


Freitag, 3. Juli, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Um das Klosterleben in Freiburg dreht sich eine Kurzführung
im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, am Freitag,
3. Juli, um 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 3 Euro.

Samstag, 4. Juli, 14 bis 16.30 Uhr
Offenes Zeichnen im Museum
Am Samstag, 4. Juli, haben große und kleine Gäste die
Gelegenheit, unter Anleitung im Augustinermuseum am
Augustinerplatz zu zeichnen. Die „Schule des Sehens“ findet
von 14 bis 16.30 Uhr in der Ausstellung „Horst Kerstan.
Keramik der Moderne“ statt. Das Material wird gestellt. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5 Euro.


Sonntag, 5. Juli, 11 bis 14 Uhr
Augustinertag
Das Kuratorium Augustinermuseum und die Stadt Freiburg
laden am Sonntag, 5. Juli, von 11 bis 14 Uhr zu einer
Benefizveranstaltung ins Augustinermuseum ein. Geboten
sind Führungen, eine Versteigerung, ein Familienprogramm
und Musik des Cécile Verny Quartetts. Der Erlös kommt der
Sanierung des Museums zugute. Der Eintritt ist frei.


Sonntag, 5. Juli, 11 bis 13 Uhr
Sonntagsmatinee im Colombischlössle
Am Sonntag, 5. Juli, lädt das Archäologische Museum von 11
bis 13 Uhr zur Matinee ins Colombischlössle, Rotteckring 5,
ein. Das Blockflötenensemble der Musikhochschule Freiburg
(Tabea Popien, Sebastian Schmidt, Kathrin Schubert und
Jane Tissen) spielt Stücke von Clement Jannequin, Josquin
des Préz, Guillaume Costeley und anderen. Danach findet die
Führung „Aus der Schmiede in die Schlacht“ statt, die die
Geschichte der Waffentechnik erläutert. Zum Abschluss
servieren die Freunde des Museums Aperitif und Häppchen.
Die Teilnahme kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.

Sonntag, 5. Juli, 14 Uhr
Familienführung zu Gaymann, Cartoons & Co.
Eine interaktive Führung zum Thema „Cartoon & Co.“ ist am
Sonntag, 5. Juli, um 14 Uhr im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, geboten. Große und kleine Gäste ab 5
Jahren erkunden die Sonderausstellung „Peter Gaymann.
Kunst kommt von Kaufen“. Die Teilnahme kostet 2 Euro, für
Erwachsene kommen 7 Euro Eintritt dazu.


Sonntag, 5. Juli, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag: Getier im Revier
Beim Familiennachmittag im Museum Natur und Mensch,
Gerberau 32, erfahren Familien mit Kindern ab 5 Jahren
spannende Geschichten über „Allerlei Getier im Revier“.
Danach können sie in der Werkstatt kreativ werden. Die
Veranstaltung findet am Sonntag, 5. Juli, von 14 bis 16 Uhr
statt. Die Teilnahme kostet 3 Euro, Erwachsene zahlen
zuzüglich 3 Euro Eintritt.
 
 

Horst Kerstan. Keramik der Moderne.
(c) Augustinermuseum, Städt. Museen Freiburg / Foto: Axel Killian
 
Horst Kerstan. Keramik der Moderne.
Große Retrospektive im Augustinermuseum

Das Freiburger Augustinermuseum zeigt von Samstag, 20.
Juni, bis Sonntag, 4. Oktober, die große Retrospektive „Horst
Kerstan. Keramik der Moderne“. Kerstan war einer der
bedeutendsten Keramiker Deutschlands. Er gestaltete Gefäße
in klaren, kraftvollen Formen mit einer faszinierenden Vielfalt
an Glasuren. Gleichzeitig drückte er sich in Skulpturen und
Malerei aus.


Kerstan lebte und arbeitete von 1965 bis zu seinem Tod 2005
in Kandern im Schwarzwald. Seine Werkstatt öffnete er
prominenten Künstlern wie Horst Antes, Otmar Alt und Bernd
Völkle. Im Geiste von Picasso und Miró inspirierten sie sich
gegenseitig. Dass seine innovativen Arbeiten hohe
Anerkennung genossen, zeigen seine Berufung an die
Académie Internationale de la Céramique in Genf, zahlreiche
Auszeichnungen, darunter vier Staatspreise, und seine
Präsenz bei vielen nationalen und internationalen
Ausstellungen.


Die Errungenschaften der alten Keramikkulturen Chinas,
Koreas und Japans faszinierten Kerstan. Ideen fand er aber
auch in der zeitgenössischen Kunst. So bereicherten
unterschiedlichste Einflüsse sein Werk und beflügelten ihn zu
immer neuen Form-, Struktur- und Farbspielen.


Die umfassende Schau zeigt Objekte aller Schaffensphasen
aus zahlreichen Museen und Privatsammlungen. Außerdem
sind Werke aus Kerstans eigener Kunstsammlung zu sehen:
Grafiken und Gemälde von Julius Bissier, Klaus Merkel,
Jürgen Partenheimer und anderen treten in einen
spannungsreichen Dialog mit seinen Keramiken.

Ein umfangreiches Programm aus Führungen, Workshops und
Vorführungen zu Teezeremonie und Ikebana begleitet die
Ausstellung. Der Buchungsservice informiert unter Tel. 0761 / 201-
2501 oder per Mail an museumspaedagogik@stadt.freiburg.de
über Gruppenführungen sowie Angebote für Schulen,
Kindergärten und inklusive Gruppen.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis
sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 5 Euro,
unter 18 Jahren und mit Museums-Pass-Musées ist er frei.
 
 



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