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Sonntag, 19. November 2017
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Museumstipps

 
Ausstellungstipp: KURSTADT IM KRIEG. BADEN-BADEN 1914 – 1918
Stadtmuseum Baden-Baden
bis 1.11.2015

Baden-Baden war im Ersten Weltkrieg von Kriegshandlungen nicht betroffen. Dennoch veränderte der Krieg auch das Leben im Kurort grundlegend. Mit Kriegsbeginn wurde Baden-Baden Lazarettstadt, in der Hotels, Sanatorien und Badeeinrichtungen in den Dienst des Militärs gestellt wurden. Den Alltag der Bevölkerung prägten mit zunehmender Kriegsdauer Zwangsbewirtschaftung und Mangel. Trotz der schwierigen Verhältnisse unternahm die Stadt alles, um die Position als Fremdenverkehrsort zu erhalten. Konzerte und Kunstausstellungen sollten neben Theater und Kino für Zerstreuung sorgen. Mitten im Krieg erhielt das Kurhaus zwei neue zeitgemäße Festsäle und das Theater erstmals ein festes Ensemble.

Der Eintritt mit dem Museums-PASS-Musées ist kostenlos.
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Veranstaltungen in den Freiburger Museen vom 4. bis 9. August (KW 32)
Dienstag, 4. August, 12.30 Uhr
Restauratorenführung im Augustinermuseum
Im Rahmen einer Kurzführung referiert Restaurator Kai Miethe über
„Keramikrestaurierung“. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 4.
August, um 12.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz
statt. Wer teilnehmen will, zahlt den regulären Eintritt von 5 Euro.

Mittwoch, 5. August, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, bietet
eine Kurzführung zu Themen der Dauerausstellung an. Die
Veranstaltung findet am Mittwoch, 5. August, um 12.30 Uhr statt und
kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Mittwoch, 5. August, 14 bis 16.30 Uhr
Cartoon-Werkstatt
Eine offene Cartoon-Werkstatt lädt in der Ausstellung „Peter
Gaymann. Kunst kommt von Kaufen“ alle ein, selbst kreativ zu
werden. Am Mittwoch, 5. August, von 14 bis 16.30 Uhr verraten
Studierende der PH Freiburg hier Tipps und Tricks. Die Teilnahme
an der Veranstaltung im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a,
kostet den regulären Eintritt von 7 Euro; unter 18 Jahren ist sie frei.

Donnerstag, 6. August, 12.30 Uhr
Kurzführung zur Ausstellung „Un/Sichtbar“
Eine Kurzführung widmet sich der Ausstellung „Un/Sichtbar. Frauen
überleben Säure. Fotografien von Ann-Christine Woehrl“. Die
Veranstaltung findet am Donnerstag, 6. August, um 12.30 Uhr im
Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, statt und kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro.


Freitag, 7. August, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, findet am Freitag,
7. August, um 12.30 Uhr eine Kurzführung zum Thema „AlbertoLudovicana:
Gründung der Freiburger Universität“ statt. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Samstag, 8. August, 15 Uhr
Kuratorenführung zur Ausstellung „Horst Kerstan. Keramik der
Moderne“
Am Samstag, 8. August, um 15 Uhr findet eine Führung mit Kuratorin
Maria Schüly durch die große Werkschau „Horst Kerstan. Keramik
der Moderne“ statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung im
Augustinermuseum am Augustinerplatz kostet 2 Euro zuzüglich 5
Euro Eintritt.

Sonntag, 9. August, 14 Uhr
Familienführung zur Ausstellung „Horst Kerstan. Keramik der
Moderne“
Bei einer interaktiven Führung entdecken Familien mit Kindern ab 5
Jahren die Sonderausstellung und lernen den Keramiker Horst
Kerstan kennen. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 9. August, um
14 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die
Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 5 Euro Eintritt für Erwachsene,
Kinder zahlen nur 2 Euro.


Sonntag, 9. August, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag im Colombischlössle
Am Sonntag, 9. August, von 14 bis 16 Uhr gehen Familien mit
Kindern ab 6 Jahren auf eine archäologische Entdeckungsreise und
erfahren alles zum Thema „Keltisch schick“. Danach stellen sie eine
Gewandspange her. Die Teilnahmezahl an der Veranstaltung im
Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, ist
begrenzt. Erwachsene zahlen 3 Euro zuzüglich 3 Euro Eintritt, Kinder
zahlen nur 3 Euro.
 
 

Ausstellungstipp:
Marie Marcks (1922–2014), Alleinerziehende, o. J.
 
Ausstellungstipp: "Nichts gegen Männer ..."
Karikaturen und Zeichnungen von Marie Marcks
im Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover
bis 11. Oktober 2015

Klug, pragmatisch und selbstbewusst – mit Leidenschaft hat die Zeichnerin und Karikaturistin Marie Marcks (1922–2014) diskutiert und für ihre Themen gekämpft. Nachdem im Mai 2014 die Kulturstiftung der Länder, die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Stiftung Niedersachsen den künstlerischen Nachlass von Marie Marcks für das Museum Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst erworben haben, wird nun erstmals daraus ein umfassender Querschnitt gezeigt. Seit 31. Mai bis 11. Oktober 2015 sind in der Retrospektive rund 160 Arbeiten zu sehen.

Marie Marcks wusste, wovon sie sprach, wenn sie „Frauenleben“ zeichnete: fünf Kinder hat sie – meist allein – groß gezogen und sich zugleich in der von Männern dominierten Karikaturenszene durchgesetzt. 1922 in Berlin geboren, wächst Marie Marcks in einer künstlerisch geprägten Umgebung auf. Sie erhält an der Kunstschule der Mutter, der Buchgrafikerin und Zeichenlehrerin Else Marcks-Penzig, ihren ersten Zeichenunterricht und beginnt noch während des Zweiten Weltkrieges ein Architekturstudium in Berlin und Stuttgart. Im August 1944 wird sie zum ersten Mal Mutter. Nach Ende des Krieges zieht sie nach Heidelberg und etabliert sich dort mit Plakatentwürfen als Gebrauchsgrafikerin. Mit besonderer Leidenschaft entwirft sie ab 1954 Plakate und Einladungen für den Heidelberger Jazzclub CAVE oder gestaltet 1958 Plakate für den deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel.

Ihre Hinwendung zur Karikatur steht in engem Zusammenhang mit den politischen Debatten in Deutschland in den 1950er Jahren: Die Atombombenversuche der Amerikaner, die Einführung der Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland und der Beitritt zur Nato mit dem darauf folgenden Wettrüsten in Ost und West und den Friedensbewegungen als Gegenreaktion. Parallel wird die Gleichberechtigung der Frau zu einem ihrer wichtigsten Anliegen und sie macht den Kampf gegen das tradierte Geschlechterverhältnis zu einem zentralen Thema ihrer Karikaturen.

Gerade weil Marie Marcks, wie sie einmal in einem Interview betonte, nicht „genau in die Nische abgedrängt [werden wollte], in die Frauen immer geschubst werden: weg von der großen Politik, hin zu Sozial- und Frauenthemen“, hat sie ihren politischen Karikaturen einen hohen Stellenwert eingeräumt und über zwanzig Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung gezeichnet, ihre Karikaturen in der Die ZEIT, im Der Spiegel, im stern oder im Vorwärts veröffentlicht, ebenso wie in der Zeitschrift atomzeitalter oder in betrifft: erziehung. Themen, die sie besonders berührt haben, waren neben dem atomaren Wettrüsten die Zerstörung der Umwelt, die Asylrechtsdebatten und der Rechtsradikalismus.

Mit rund 160 Arbeiten wird die Ausstellung einen Querschnitt durch das Schaffen von Marie Marcks präsentieren. Beginnend mit Zeichnungen und Illustrationen aus ihren autobiografischen Büchern „Marie, es brennt“ und „Schwarz-weiss und bunt“ kann der Werdegang von der Gebrauchsgrafikerin bis zur politischen Karikaturisten verfolgt werden. Die Exponate zeigen, welche Themen ihr besonders am Herzen lagen: die politische und gesellschaftliche Gleichstellung der Frau, Bildung und ein offenes soziales Klima, ebenso wie die Idee eines gemeinsamen und friedlichen Europas.

Die Ausstellung wird von einem Katalog begleitet: Nichts gegen Männer ... Karikaturen und Zeichnungen von Marie Marcks, ca. 160 S. mit zahlreichen farbigen Abbildungen, 27,90 €.

Die Ausstellung wird geförderung durch die Stiftung Niedersachsen und den Förderverein Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst.

zum Bild oben:
Marie Marcks (1922–2014), Alleinerziehende, o. J., Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst
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Ausstelungstipp: WARHOL AUSSTELLUNG
Portrait Goethes / Foto: Kunsthalle Messmer
 
Ausstelungstipp: WARHOL AUSSTELLUNG
in der kunsthalle messmer, Riegel am Kaiserstuhl
bis 27. September verlängert

Aufgrund der positiven Resonanz der Besucher wird die aktuelle Ausstellung "Warhol - King of Pop Art" bis zum 27. September 2015 verlängert! Diese Chance sollte sich keiner entgehen lassen: Diese Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, in die Welt der Pop Art Ikone einzutauchen und seine spannende Persönlichkleit zu entdecken. Spitzenwerke wie die komplette, zehnteilige Marilyn Monroe Serie, das großformatige Acrylbildnis von Goethe, aber auch selten zu sehende Zeichnungen aus den 1950er Jahren machen diese hochkarätige Ausstellung zu einem unvergesslichen Erlebnis. "Toll präsentiert, interessant kommentiert (...) hat mir außergewöhnlich gut gefallen", so resümiert einer der vielen begeisterten Besucher im Gästebuch der Kunsthalle.

Der Eintritt mit dem Museums-PASS-Musées ist kostenlos.

zum Bild oben:
Das großformatige Portrait Goethes ist eines der Highlights der Warhol-Ausstellung
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 27. Juli bis 2. August (KW 31)
Mittwoch, 29. Juli, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring
5, lädt am Mittwoch, 29. Juli, um 12.30 Uhr zu einer kurzen
Mittagsführung durch die Dauerausstellung ein. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Freitag, 31. Juli, 7.15 Uhr
Videokunst für Frühaufsteher
Für Frühaufsteher bietet Didem Yazici am Freitag, 31. Juli, um
7.15 Uhr eine Führung zu „Videokunst im Schau_Raum“ an.
Die Veranstaltung findet im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, statt. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 31. Juli, 19 Uhr
Film- und Diskussion: The Gleaners an I
Der Film „The Gleaners and I“ ist am Freitag, 30. Juli, um 19
Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, zu sehen.
Die Dokumentation stammt von der französischen
Filmemacherin Agnes Vardas aus dem Jahr 2000.
Anschließend laden Lorenz Schramm und Eva Rebholz von
Foodsharing Freiburg zur Diskussion ein. Der Eintritt ist frei.
Ausgangspunkt der Dokumentation ist Millets Gemälde „Des
Glaneuses“ von 1857. Es stellt die Ärmsten der Gesellschaft
dar, die Mitte des 19. Jahrhunderts Abfallprodukte der
Getreideernte aufsammelten. Auch heute noch bleibt
tonnenweise Essen auf den Feldern oder landet im Müll.
Vardas spannt einen Bogen und besucht Menschen, die diese
Lebensmittel aus Notwendigkeit, Konsummüdigkeit oder
politischer Motivation bergen. Das anschließende offene
Gespräch thematisiert, wie brisant das Thema der
nachhaltigen Essensverwertung auch hier in Freiburg ist.


Samstag, 1. August, 14 bis 16.30 Uhr
Offenes Zeichnen im Museum
Unter dem Motto „Schule des Sehens“ können Kinder und
Erwachsene am Samstag, 1. August, von 14 bis 16.30 Uhr
unter Anleitung im Augustinermuseum am Augustinerplatz
zeichnen. Das offene Angebot findet in der Ausstellung „Horst
Kerstan. Keramik der Moderne“ statt. Das Material wird
gestellt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5
Euro.


Sonntag, 2. August, 11.30 Uhr
Welte-Konzert im Augustinermuseum
Die Geschichte der Freiburger Firma Welte & Söhne ist am
Sonntag, 2. August, um 11.30 Uhr im Augustinermuseum am
Augustinerplatz zu hören. Dazu erklingen Einspielungen
berühmter Pianisten und Komponisten auf dem
Reproduktionsflügel. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 6 Euro.


Sonntag, 2. August, 14 Uhr
Familienführung: Cartoon & Co.
Um das Thema „Cartoon & Co.“ dreht sich eine
Familienführung am Sonntag, 2. August, um 14 Uhr im
Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Familien mit
Kindern ab 5 Jahren lernen die Ausstellung „Peter Gaymann.
Kunst kommt von Kaufen“ kennen. Die Teilnahme kostet 2
Euro; für Erwachsene zuzüglich 7 Euro Eintritt.


Sonntag, 2. August, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag in der Wasserwelt
Am Sonntag, 2. August, lädt das Museum Natur und Mensch,
Gerberau 32, von 14 bis 16 Uhr zum „Ausflug ins feuchte
Element“ ein. Familien mit Kindern ab 5 Jahren erkunden das
Museum und werden danach in der Werkstatt kreativ. Die
Teilnahme kostet 3 Euro, für Erwachsene kommen 3 Eintritt
dazu.
 
 

Freiburger Museumsnacht am Samstag am 25. Juli
Museumsnacht im Museum Natur und Mensch / Foto: Rita Eggstein (c) Städt. Museen
 
Freiburger Museumsnacht am Samstag am 25. Juli
Unter dem Motto „quer.“ bieten die Museen überraschende
Konzerte, kuriose Aktionen und kulinarische Abenteuer

Breakdance trifft auf Trachtentanz, Oper auf Rap, ein
sagenhaftes Beast mischt Nachtschwärmer auf und eine Gräfin
lädt zur Jam-Session ein: Das gibt es nur bei der
Museumsnacht der Städtischen Museen Freiburg. Am
Samstag, 25. Juli, ist es wieder soweit. Von 18 bis 1 Uhr bieten
die fünf Häuser unter dem Motto „quer.“ jede Menge
Überraschungsmomente. Die Fachleute werden zu
Quereinsteigern und wechseln auf ungewohntes Terrain. Und
auch so manches Objekt findet sich in fremder Umgebung
wieder. Mitmach-Angebote für die ganze Familie zeigen
Querverbindungen zwischen den Museen auf. Neben vielen
spannenden Aktionen bieten alle Häuser Kulinarisches
querbeet.

Im Augustinermuseum sind viele Tiere zuhause, bislang
allerdings nur in Darstellungen vom Mittelalter bis ins 19.
Jahrhundert. Zur Museumsnacht mischen sich nun einige
Gestalten aus der naturkundlichen Sammlung ins Getümmel,
allen voran Kuh Bärbel. Oder eine Schlange in Spiritus, die ihre
Verführungskünste mit ihrer Artgenossin im Werk „Der
Sündenfall“ misst. Ethnologische oder archäologische Objekte
verweisen auf andere Kulturen und Zeiten. Ein auf dem Rücken
spielender Bratschist oder ein rockender Organist mögen mitten
im Museum irritieren. Genauso die bebenden Beats von
Breakdancern oder der Freiburger DJ-Größe Robert Heart.
Besonders dann, wenn sie auf eine Trachtengruppe aus dem
Schwarzwald treffen. Wortgewandte Querdenker spielen sich
beim Poetry Slam die Bälle zu. Wer möchte, lässt die Nacht im
Kreuzgang ausklingen: In der Lounge- und Partyzone wird bis 2
Uhr gefeiert.

Als scharfer Beobachter und begnadeter Zeichner legt Peter
Gaymann oft den Finger in die Wunde – ein Querkopf, der mit
seinen Cartoons ins Schwarze trifft. In der Museumsnacht ist er
zu Gast im Museum für Neue Kunst, zeichnet, signiert und
gibt Einblicke in seine Arbeit. Auch sonst ist einiges geboten:
Von Square Dance bis zum A-cappella Chor „Querbeat“, von
schrägen Performances und Interventionen des Instituts für
Sagenhaftes bis zu spannenden Führungen. Wer Rätsel lösen
und Quersummen bilden kann, gewinnt ein Freigetränk –
solange der Vorrat reicht.

Im Museum für Stadtgeschichte versammeln sich an diesem
Abend Objekte verschiedener Zeiten und Länder aus allen
Museen. Aber was gehört eigentlich wohin? Die Zuordnung ist
gar nicht immer so einfach. Eine Führung verrät, seit wann die
Uhrzeiger den Takt für das Leben der Menschen vorgeben und
ob vorher tatsächlich alles verquer lief. Im Innenhof bieten
junge Musikerinnen und Musiker der Musikschule Freiburg ein
musikalisches Potpourri.

Zu einer Reise durch die Geschichte lädt das Archäologische
Museum Colombischlössle ein. Die Gräfin von Colombi gibt
sich die Ehre und empfängt die Abendgäste in ihrer Villa.
Kinder können bei Streifzügen durch die Welt der Römer nach
Parallelen oder Unterschieden zu ihrem eigenen Alltag suchen.
Einen kulturellen Austausch der besonderen Art verspricht das
Treffen von Keltenfürstin und römischem Legionär. Dass
Religionen trotz ihrer Unterschiede einen gemeinsamen Nenner
haben, erklärt die Führung „Quersumme Glaube“. Bei MitmachModenschauen
werden die Gäste selbst zu Models. ProfiMusiker
der Jazz-Connection bringen das Treppenhaus zum
Beben und laden zum großen Finale mit offener Jam-Session
ein. Wer mit Instrument kommt und mitspielt, hat freien Eintritt.

Das Museum Natur und Mensch blickt in der Museumsnacht
über den Tellerrand und unter die Oberfläche. Dabei kommen
spannende Querverbindungen ans Licht: Menschen aus vielen
Ländern und unterschiedlichste Musikstile treffen aufeinander.
Opern- und Sprechgesang treten sogar gemeinsam an. Der
bekannte Perkussionist Murat Coşkun vermittelt musikalisch
zwischen Orient und Okzident. Außerdem stehen romantische
Lieder aus Europa, afrikanische Rhythmen und amerikanischer
Lindy Hop auf dem Programm. Für Familien sind ein
nigerianischer Tanzworkshop und eine Taschenlampenführung
querfeldein geboten. Bei einer Schminkaktion verwandeln sich
Kinder in tierische Gestalten und Erwachsene lassen sich von
Quereinsteigern auf den Holzweg zu führen.

Auch das Adelhauser Kloster, Sitz der Stiftungsverwaltung
Freiburg, öffnet wieder seine Pforten. Führungen durch Haus
und Klosterkirche geben Einblicke in die wechselhafte
Vergangenheit quer durch die Jahrhunderte. Der beschauliche
Innenhof lädt zu Entspannung und Austausch bei einem Glas
Sekt oder Wein des Stiftungsweinguts ein. Das gastronomische
Angebot übernimmt „La Fontana“, der Nachbar am Adelhauser
Klosterplatz. Wer einen Kontrapunkt zur klösterlichen Stille
sucht, ist beim Orgelkonzert in der barocken Klosterkirche
willkommen.


Am Tag der Museumsnacht ist das Augustinermuseum
(Augustinerplatz) auch tagsüber von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Das Museum für Neue Kunst (Marienstraße 10a), das Museum
für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30), das Archäologische
Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) und das Museum
Natur und Mensch (Gerberau 32) öffnen erst um 18 Uhr. Die
Tickets kosten im Vorverkauf oder mit Museums-Pass-Musées
7 Euro, an der Abendkasse 8 Euro. Unter 18 Jahren ist der
Eintritt frei. Das Programm steht im Detail unter
www.freiburg.de/museumsnacht zum Download bereit
 
 

Archäologisches Museum zeigt prominente keltische Funde
Glasschale von Ihringen, ca. 480 v. Chr. / Foto: Manuela Schreiner
 
Archäologisches Museum zeigt prominente keltische Funde
Keltische Prominenz zu Gast in Freiburg: Das Archäologische
Museum Colombischlössle zeigt ab sofort bedeutende
Fundstücke aus den Prunkgräbern von Kappel und Ihringen.
Parallel laufen die Arbeiten an der Neukonzeption der
Dauerausstellung auf Hochtouren: Stein- und Bronzezeit sind ab
Winter 2015 zu sehen, die Eisenzeit folgt 2017.


Die Sonderpräsentation zeigt kostbare Luxusgüter aus Persien,
Italien und Ungarn, die vom 7. bis zum 5. Jahrhundert vor
Christus nach Südbaden gelangten. Sie wurden als Beigaben in
die Grabhügel von zwei reichen Persönlichkeiten gelegt. Die
einzigartigen Funde bieten spannende Einblicke in die
überregionalen Beziehungen, das kunsthandwerkliche KnowHow
und die rätselhaften Bestattungsriten der Kelten.
Herausragendes Objekt ist die älteste Glasschale, die je nördlich
der Alpen gefunden wurde. Eine 3D-Simulation zeigt den Aufbau
des Grabhügels von Kappel.

Ein vielseitiges Programm begleitet die Präsentation, darunter
Kostümführungen mit der Keltenfürstin und Führungen von
Kindern für Kinder. Alle Veranstaltungen sind im Programm der
Städtischen Museen Freiburg und unter www.freiburg.de/museen
angekündigt. Das Archäologische Museum Colombischlössle,
Rotteckring 5, ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr
geöffnet. Der Eintritt kostet 3 Euro, unter 18 Jahren und mit
Museums-Pass-Musées ist er frei.
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 20. bis 26. Juli (KW 30)
Dienstag, 21. Juli, 19 Uhr
Vortrag: Frauen in Indien
Um die aktuelle Situation der Frau in Indien dreht sich ein
Vortrag am Dienstag, 21. Juli, um 19 Uhr im Museum Natur
und Mensch, Gerberau 32. Es referiert Clemens Jürgenmeyer
vom Arnold-Bergstraesser-Institut. Der Eintritt kostet 3 Euro.

Mittwoch, 22. Juli, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring
5, lädt am Mittwoch, 22. Juli, um 12.30 Uhr zu einer kurzen
Mittagsführung durch die Dauerausstellung ein. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Mittwoch, 22. Juli, 18 Uhr
Vortrag: Down the Rapids of Aboriginal Humor
Am Mittwoch, 22. Juli, findet um 18 Uhr im Museum Natur und
Mensch, Gerberau 32, der englische Vortrag „Whitewater
Canoeing Down the Rapids of Aboriginal Humor“ statt. Es
referiert der kanadische Autor Drew Hayden Taylor. Partner ist
das Carl-Schurz-Haus. Der Eintritt kostet 3 Euro.


Freitag, 24. Juli, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Um den mittelalterlichen Kathedralenbau dreht sich eine
Kurzführung im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30,
am Freitag, 24. Juli, um 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro.

Samstag, 25. Juli, 18 bis 1 Uhr
Freiburger Museumsnacht „quer.“
Überraschungsmomente garantiert: Unter dem Motto „quer.“
laden die Städtischen Museen Freiburg am Samstag, 25. Juli,
von 18 bis 1 Uhr zur großen Museumsnacht ein. Nicht nur die
Fachleute der fünf Häuser wagen sich auf ungewohntes
Terrain, auch manches Objekt findet sich in fremder
Umgebung wieder. Besondere Konzerte, kuriose Aktionen,
bunte Lichtinstallationen und kulinarische Abenteuer sorgen
für einen kurzweiligen Abend. Das gesamte Programm steht
unter www.freiburg.de/museumsnacht zum Download bereit.
Die Tickets kosten im Vorverkauf und mit Museums-PassMusées
7 Euro, an der Abendkasse 8 Euro. Unter 18 Jahren
ist der Eintritt frei. Die Städtischen Museen Freiburg sind an
diesem Tag von 18 bis 1 Uhr geöffnet. Einzig das
Augustinermuseum öffnet zusätzlich von 10 bis 17 Uhr.

Sonntag, 26. Juli, 14 bis 16 Uhr
Familiennachmittag: Der Uhr auf der Spur
Familien mit Kindern ab 5 Jahren können am Sonntag, 26.
Juli, im Augustinermuseum am Augustinerplatz durch die Zeit
reisen. Von 14 bis 16 Uhr erfahren sie bei einer interaktiven
Führung Spannendes zum Thema „Der Uhr auf der Spur –
Vom Sonnenstand zum Räderwerk“ und erstellen in der
Werkstatt Sonnenuhren. Die Teilnahme kostet 3 Euro, für
Erwachsene kommen 6 Euro Eintritt dazu.

Sonntag, 26. Juli, 14 Uhr
Familienführung: Keltische Schätze
Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren ist am Sonntag, 26. Juli,
um 14 Uhr die interaktive Führung „Keltischen Schätzen auf
der Spur“ geboten. Die Veranstaltung findet im
Archäologischen Museum Colombischlössle, Rotteckring 5,
statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro, für Erwachsene kommen 3
Euro Eintritt dazu.

 
 



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