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Sonntag, 25. Juni 2017
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Museumstipps

Freiburg: Tag des offenen Denkmals am 13. September
Colombischlössle / (c) Archäologische Museum Freiburg, Foto: S. Gihring
 
Freiburg: Tag des offenen Denkmals am 13. September
Die Museen in Wentzingerhaus und Colombischlössle laden von 10 bis 17 Uhr zu Führungen ein

„Handwerk, Technik, Industrie“ - unter diesem Motto findet am Sonntag, 13. September, bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. In Freiburg sind das Museum für Stadtgeschichte (Münsterplatz 30) und das Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) mit dabei: In den beiden historischen Gebäuden sind von 10 bis 17 Uhr spannende Führungen geboten. Der Eintritt ist frei.

Das Museum für Stadtgeschichte hat seinen Sitz in einem der bedeutendsten Baudenkmäler Freiburgs: Der Maler, Bildhauer, Architekt und Stifter Johann Christian Wentzinger (1710–1797) ließ das Haus "Zum Schönen Eck" im Jahr 1761 als Wohn- und Atelierhaus bauen. Am Tag des offenen Denkmals widmet sich um 11 Uhr eine Kurzführung dem spätbarocken Künstlerhaus. Um 15 Uhr findet eine Familienführung zum Thema „Stein auf Stein – Wie das Freiburger Münster entstand“ statt. Und um 16 Uhr startet eine Kurzführung zu den Baumeistern des Mittelalters und der Geschichte des Münsters.

Das Colombischlössle, in dem sich heute das Archäologische Museum befindet, entstand nach Plänen des Freiburger Architekten Georg Jakob Schneider (1809–1883). Die Bauherrin Gräfin Maria Antonia Gertrudis de Colombi y de Bode (1809–1863) ließ die Villa im Stil englischer Neugotik von 1859 bis 1861 errichten. Nach ihr wurde das Gebäude auch „Colombischlössle“ genannt. Zum Tag des offenen Denkmals ist hier von 11 bis 16.30 Uhr eine Forschungsrallye für Kinder geboten. Sie dreht sich um das handwerkliche Können unserer Vorfahren. Um 12 Uhr findet eine Kurzführung zum Thema „Technischer Kulturtransfer – Von den Kelten bis ins frühe Mittelalter“ statt. Von 14 bis 16 Uhr gibt es eine Führung von Kindern für Kinder zur Technik der Römer. Und um 15 Uhr widmet sich eine Kurzführung dem Thema „Genietet und gepunzt – Keltisches Kunsthandwerk“.
 
 

 
Karlsruhe: Hautnah am bäuerlichen Leben
15. Knielinger Museumsfest am ersten Septemberwochenende

Das Knielinger Museumsfest rund um das frisch renovierte Hofgut Maxau findet am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September, jeweils ab 11 Uhr bereits zum 15. Mal statt. Es bietet viele Attraktionen für Jung und Alt. Besucherinnen und Besucher bekommen einen Eindruck von der Mühsal und der Romantik bäuerlichen Lebens beim Kampf ums tägliche Brot. Neben einem Handwerker- und Flohmarkt sowie einer mobilen Spielaktion besteht auch die Möglichkeit, kostenlos mit dem Planwagen zu fahren.
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 7. bis 13. September
Dienstag, 8. September, 11 bis 12 Uhr
Kunstdialog zu Julius Bissier
Die Mitglieder des Fördervereins laden am Dienstag, 8.
September, zum Gespräch über Julius Bissier ins Museum für
Neue Kunst, Marienstraße 10a, ein. Von 11 bis 12 Uhr
informieren sie über den Freiburger Künstler und beantworten
Fragen. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3
Euro.

Mittwoch, 9. September, 12.30 Uhr
Mittagsführung im Colombischlössle
Das Archäologische Museum Colombischlössle, Rotteckring
5, bietet am Mittwoch, 9. September, um 12.30 Uhr eine
Kurzführung durch die Dauerausstellung an. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Mittwoch, 9. September, 14 bis 16.30 Uhr
Cartoon-Werkstatt
Eine offene Cartoon-Werkstatt lädt am Mittwoch, 9.
September, dazu ein, kreativ zu werden. Sie findet in der
Ausstellung „Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen“ im
Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Von 14 bis
16.30 Uhr verraten Studierende der PH Freiburg hier Tipps
und Tricks zum Zeichnen. Die Teilnahme kostet den regulären
Museumseintritt von 7 Euro.

Donnerstag, 10. September, 12.30 Uhr
Kunsteinkehr zu Alexander Kanoldt
Um den Künstler Alexander Kanoldt dreht sich eine
Kurzführung am Donnerstag, 10. September, um 12.30 Uhr im
Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Die Anregungen
können anschließend in der entspannten Atmosphäre des
Museumscafés diskutiert werden. Die Teilnahme kostet den
regulären Museumseintritt von 3 Euro.

Freitag, 11. September, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, lädt am
Freitag, 11. September, um 12.30 Uhr zu einer Freiburger
Kurzgeschichte ein: Museumsleiter Peter Kalchthaler
informiert über die „Vier Jahreszeiten“ von Johann Christian
Wentzinger. Die Teilnahme an der Kurzführung kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro.

Samstag, 12. September, 15 Uhr
Mit der Kuratorin durch die Ausstellung
Ausstellungskuratorin Maria Schüly führt am Samstag, 12.
September, um 15 Uhr durch die große Werkschau „Horst
Kerstan. Keramik der Moderne“. Die Veranstaltung findet im
Augustinermuseum am Augustinerplatz statt. Die Teilnahme
kostet 2 Euro zuzüglich 5 Euro Museumseintritt.

Samstag, 12. September, 16 bis 17.30 Uhr
Ikebana-Vorführung im Augustinermuseum
Eine Vorführung zu Ikebana, der japanischen Kunst des
Blumensteckens, ist am Samstag, 12. September, von 16 bis
17.30 Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz geboten.
Gerda Mazzi-Manger, Keramikerin und Meisterin der OharaIkebana-Schule
Tokio, lehrt die Kunst seit 25 Jahren und stellt
sie nun in Freiburg vor. Die Präsentation findet im Rahmen der
Ausstellung „Horst Kerstan. Keramik der Moderne“ statt. Die
Teilnahme kostet 10 Euro. Tickets sind auch im Vorverkauf an
der Museumskasse erhältlich. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Sonntag, 13. September, 14 Uhr
Führung: Un/Sichtbar. Frauen überleben Säure.
Am Sonntag, 13. September, widmet sich eine Führung im
Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, der
Sonderausstellung „Un/Sichtbar. Frauen überleben Säure.
Fotografien von Ann-Christine Woehrl“. Die Veranstaltung
beginnt um 14 Uhr. Die Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich 3
Euro Museumseintritt.
 
 

„Barockregion“ vereint einzigartige Reiseziele
Alte Schmelze © 2006-2012 DV-Verbund Baden-Württemberg
 
„Barockregion“ vereint einzigartige Reiseziele
Reiss-Engelhorn-Museen stellen kulturtouristisches Netzwerk zur Ausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“ vor



Anlässlich der Ausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“ (11.9.2016 – 19.2.2017) haben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim das kulturtouristische Netzwerk „Barockregion“ ins Leben gerufen. Insgesamt beteiligen sich daran 36 Orte aus fünf Bundesländern – Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Saarland und Bayern. Ob imposante Schlossanlagen, prachtvolle Sakralbauten, repräsentative Bürgerhäuser, geometrisch ausgerichtete Gartenanlagen oder militärische Festungsbauten – jeder einzelne der „Barockregion“-Orte hat einzigartige barockzeitliche Sehenswürdigkeiten und Denkmäler zu bieten, die den Besucher in ihren Bann ziehen. Im Ausstellungsjahr 2016/2017 wird das Angebot durch zahlreiche Veranstaltungsreihen ergänzt: spezielle Stadtführungen, Konzerte, Vorträge, Feste und Ausstellungen sorgen an historischen Originalschauplätzen für besondere Kulturerlebnisse rund um das barocke Zeitalter. Die Broschüre „Barockregion“ stellt die einzelnen Orte und ihre Angebote vor, die sich sowohl an Individualtouristen wie auch an Gruppenreisende richten. Die Broschüre ist ab sofort auf der Ausstellungswebsite abrufbar unter www.barock2016.de.



Die Sonderausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“

Die Sonderausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“ beweist, dass das Zeitalter weit mehr zu bieten hat als Puder, Pomp und Dekadenz. Vom 11. September 2016 bis 19. Februar 2017 stellen die Reiss-Engelhorn-Museen in der kulturhistorischen Schau die Epoche erstmals in ihrer ganzen Vielschichtigkeit vor und hinterfragen gängige Klischees. Die Jahre zwischen 1580 und ca. 1770 waren eine Zeit voller Widersprüche: Neben üppigen „Rubensweibern“ gab es ein klassisch-antikes Schönheitsideal und religiöser Wunderglaube stand wissenschaftlicher Rationalität gegenüber. Während die einen rauschende Feste feierten, litten andere an den katastrophalen Folgen verheerender Kriege. Bisher widmeten sich Barock-Ausstellungen einzelnen Künstlern und Genres, regionalen Kulturlandschaften oder spezifischen Phänomenen. Die Mannheimer Präsentation verfolgt einen umfassenderen Ansatz und vereint erstmals Kunst, Wissenschaft, Literatur, Musik, Geschichte, Religion und Alltag zu einem Kaleidoskop der Barockzeit. Anhand von rund 300 herausragenden Exponaten – darunter außergewöhnliche Leihgaben aus nationalen und internationalen Museums- sowie Privatsammlungen – präsentiert die Ausstellung den Barock als europäisches Phänomen, schlägt aber stets auch eine Brücke nach Mannheim und in die Region.

www.barock2016.de
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 31. August bis 4. September
Mittwoch, 2. September, 12.30 Uhr
Kunstpause im Augustinermuseum
Um den Welte-Flügel im Augustinermuseum am
Augustinerplatz dreht sich eine Kurzführung mit Gerhard
Dangel am Mittwoch, 2. September, um 12.30 Uhr. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 6 Euro.

Mittwoch, 2. September, 14 bis 16.30 Uhr
Cartoon-Werkstatt
Eine offene Cartoon-Werkstatt lädt am Mittwoch, 2.
September, dazu ein, selbst kreativ zu werden. Sie findet in
der Ausstellung „Peter Gaymann. Kunst kommt von Kaufen“
im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Von 14
bis 16.30 Uhr verraten Studierende der PH Freiburg hier Tipps
und Tricks zum Zeichnen. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 7 Euro.

Donnerstag, 3. September, 12.30 Uhr
Un/Sichtbar: Frauen überleben Säure
Eine Kurzführung widmet sich am Donnerstag, 3. September,
um 12.30 Uhr der Sonderausstellung „Un/Sichtbar. Frauen
überleben Säure. Fotografien von Ann-Christine Woehrl“. Die
Veranstaltung findet im Museum Natur und Mensch, Gerberau
32, statt und kostet den regulären Eintritt von 3 Euro.

Freitag, 4. September, 12.30 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Um das Klosterleben in Freiburg dreht sich eine Kurzführung
im Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, am Freitag,
4. September, um 12.30 Uhr. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 3 Euro.

Samstag, 5. September, 14 bis 16.30 Uhr
Offenes Zeichnen im Augustinermuseum
Zeichnen im Museum: Unter dem Motto „Schule des Sehens“
können große und kleine Gäste im Augustinermuseum unter
Anleitung zeichnen. Das offene Angebot findet am Samstag,
5. September, von 14 bis 16.30 Uhr in der Ausstellung „Horst
Kerstan. Keramik der Moderne“ statt. Das Material wird
gestellt. Die Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 5
Euro.

Sonntag, 6. September, 11.30 Uhr
Welte-Konzert im Augustinermuseum
Die Geschichte der Freiburger Firma Welte & Söhne ist am
Sonntag, 6. September, um 11.30 Uhr im Augustinermuseum
am Augustinerplatz zu hören. Dazu erklingen Einspielungen
berühmter Pianisten und Komponisten auf dem
Reproduktionsflügel. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 6 Euro.

Sonntag, 6. September, 14 Uhr
Familienführung: Cartoon und Co.
Um das Thema „Cartoon & Co.“ dreht sich eine
Familienführung am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr im
Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a. Große und kleine
Gäste ab 5 Jahren erkunden die Ausstellung „Peter Gaymann.
Kunst kommt von Kaufen“. Die Teilnahme kostet 2 Euro, für
Erwachsene kommen 7 Euro Museumseintritt dazu.

Sonntag, 6. September, 14 bis 16 Uhr
Besuch bei Fuchs und Luchs
Das Museum Natur und Mensch, Gerberau 32, lädt am
Sonntag, 6. September, von 14 bis 16 Uhr zum
Familiennachmittag ein. Familien mit Kindern ab 5 Jahren
erkunden das Museum und unternehmen einen „Besuch bei
Fuchs und Luchs“. Danach werden sie in der Werkstatt
kreativ. Erwachsene zahlen 3 Euro Eintritt und 3 Euro
Veranstaltungsgebühr, Kinder zahlen nur 3 Euro.
 
 

Frankfurt: Das Festival der Komik VII
 
Frankfurt: Das Festival der Komik VII
zum Frankfurter Museumsuferfest 2015

Vom 28. bis 30. August 2015 lädt das caricatura museum frankfurt zum 7. Festival der Komik“. Das Museum der Komischen Kunst präsentiert drei Tage auf dem Weckmarkt direkt vor dem Museum erlesenste Satire, radikal und international, von Romanlesungen, Prosa und Lyrik, bis zu Musik und Kabarett.

Das Haus begrüßt in diesem Jahr auf der Bühne Pit Knorr, Mitbegründer der Satirezeitschrift TITANIC und Autor von Otto Waalkes, Oliver Maria Schmitt, ehemaliger TITANIC-Chefredakteur und Politiker, Hans Zippert, Welt-Kolumnist und ehemaliger TITANIC-Chefredakteur, Dietmar Wischmeyer, Philosoph, Autor, Satiriker, Severin Groebner, Grenzgänger zwischen Humor und Musik, Gerhard Henschel, Schriftsteller, Fil, ComicZeichner und Bühnenkünstler aus Berlin, Heiko Werning, Reptilienforscher, Schriftsteller, Musiker, Thomas Koch, Moderator und Autor aus Dortmund sowie Die 3 TITANIC-Chefredakteure Torsten Gaitzsch, Moritz Hürtgen und Tim Wolff aus Frankfurt am Main und schließlich Die Wohnraumhelden, Helden der Musik aus Hannover.

Das Festival der Komik wurde erstmals im Jahr 2009 vom caricatura museum frankfurt ins Leben gerufen. Leiter Achim Frenz gab der Komischen Bühnenkunst damit Raum und Gelegenheit, sich anlässlich des Frankfurter Museumsuferfests prominent zu präsentieren und mittlerweile ist das Festival zu einem eigenständigen Humorereignis geworden.

Festival der Komik VII 2015
28.-30. August 2015. Das Programm

Freitag, 28. August
20.00h bis 22.00h Pit Knorr, Oliver Maria Schmitt, Hans Zippert: 1000 Fragen, die uns plagen

Samstag, 29. August
14.00 bis 15.30 Dietmar Wischmeyer: Wischmeyer liest vor und zurück!
16.00 bis 17.30 Severin Groebner: Groebner liest sich in die Herzen der Menschheit
18.00 bis 19.30 Gerhard Henschel: Künstlerroman
20.00h bis 21.30 Fil: Die Verschiedenheit der Dinge

Sonntag, 30. August
14.00h bis 15.30 Heiko Werning: Die weiße Lesung
16.00h bis 17.30 Thomas Koch: Ein Mann liest zurück
18.00h bis 19.30 Torsten Gaitzsch, Moritz Hürtgen und Tim Wolff: Die 3 TITANIC-Chefredakteure
20.00h bis 21.30 Wohnraumhelden: Rettung naht!

Moderiert wird das Festival an allen drei Tagen von Bernd Gieseking.
Das caricatura museum zeigt neben seiner Dauerausstellung
„Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“ noch bis zum 13.9.2015 die
aktuelle Sonderausstellung „Glück im Museum. Cartoons von Gerhard Glück“.

Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag 11.00 - 22.00 Uhr
 
 

Frankfurt: Museumsuferfest 2015
Manuel Peinkofer: Morning Routine? Foto: Museum
 
Frankfurt: Museumsuferfest 2015
Das Programm des Museums für Kommunikation

In 80 Tagen um die Welt? Die Wette gilt. Eisenbahnen, Telegrafen und Postdampfer ließen im ausgehenden 19. Jahrhundert die Welt rasant zusammenschrumpfen. Die Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“ lädt ein zu einer Entdeckungsreise rund um den Globus und durch die Zeit. Auf den Spuren von Vernes Roman zeugen Fundstücke wie ein Reiseschreibtisch, ein Spazierstock mit Kompass und historische Landkarten von Vernetzung und Beschleunigung der Welt, die wir heute bequem per Mausklick entdecken können. In der Forums-Ausstellung „Im Blitzlicht – Wenn Privates öffentlich wird“ präsentiert das Museum die besten Arbeiten aus dem diesjährigen Wettbewerb des DOCMA-Magazins für digitale Bildbearbeitung zur visuellen Inszenierung des Privatlebens. In diesem Jahr stand das Verhältnis zwischen Kamera und Privatsphäre im Fokus. Besucherinnen und Besucher können hier in der „Foto-Box“ mit dem eigenen Bild experimentieren. In der Dauerausstellung gilt: „Medien erzählen Geschichte(n)“. Auf 2.500 qm wird hier die Entwicklung der Kommunikation erlebbar. Von der Buschtrommel über die Postkutsche bis zum Internet sind zahlreiche Schätze der Post- und Telekommunikationsgeschichte zu entdecken. In der Kinderwerkstatt bekommen wir in diesem Jahr Besuch aus Indonesien.

Zu den Programmpunkten

Samstag und Sonntag

Aktionen für Kinder
10 – 20 Uhr: Indonesien zu Gast in der Kinderwerkstatt (1. OG)
12 – 17 Uhr: Kinderschminken (Terrasse)
10 – 18 Uhr : Bastel-Werkstatt: Indonesische Schattenfiguren (UG)
10 – 18 Uhr : Clownaktion und Ballonfiguren für das Publikum (Terrasse)
15, 16 und 17 Uhr: Tropische Shakes zum Selbstmixen im Museumscafé (Kosten 2,5 €)

Auf der kunterbunten Museumsterrasse können sich Kinder von unserem Clown aus einem Luftballon eine lustige Figur zaubern und schminken lassen. In der Kinderwerkstatt haben wir Besuch aus Indonesien. Kleine Besucher lernen hier das Gastland der Buchmesse von der kreativen Seite kennen und können in der Bastelwerkstatt indonesische Schattenfiguren herstellen. Eine tropische Erfrischung gibt es in unserem Museumscafé, wo Kinder selbst mixen und dekorieren können.


Sonntag, 12, 14 und 16 Uhr, Vortragsraum, für Kinder ab 4 Jahre
Kindertheater Laku Paka: Serafina und der Löwenkönig

Selbst ein gefürchteter alter Löwe kann mal in eine Falle tappen, dann braucht er eine mutige Freundin, zum Beispiel eine kleine Savannenmaus. Mit dem Stück Serafina und der Löwenkönig erzählen Kerstin Röhn und Günter Staniewski die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und ziehen kleine und große Besucher in ihren Bann. Seit 30 Jahren gehört das Theater Laku Paka zu den renommiertesten Figurentheatern Deutschlands.

Samstag und Sonntag, 13 – 18 Uhr, Lichthof
Fotoaktion für Reiselustige: Last Minute Weltreise (UG)

Spontane Weltenbummler können an diesem Wochenende bequem vom Museum aus den Globus bereisen. Per Green Screen werden die Besucherinnen und Besucher an ferne Orte gebracht und können einen Schnappschuss mit nach Hause nehmen.

Samstag und Sonntag, 19 – 20.30 Uhr, Terrasse
Live-Musik: Trommelperformance mit Ismael Seck & Les Ismaelis

Die afrikanischen Trommeln dienten schon immer als Kommunikationsmittel, als Zugang zur Seele oder zum Nachbardorf. Sie sind das älteste Telefon der Welt und die Rhythmen, die sie aussenden, sind der Urrhythmus der Menschheit. Ismael Seck, geboren im Senegal, unterrichtet seit 1996 Percussion und ist zu eine feste Größe im RheinMain-Gebiet geworden. Er lehrt traditionelle Rhythmen auf der Djembe für Anfänger, Fortgeschrittene und Kinder.


Samstag und Sonntag, 10-18 Uhr, Erdgeschoss
Sonderstempel und -postkarte mit der Sonderpostfiliale der Deutschen Post

Eigens zum Museumsuferfest bringt die Deutsche Post einen Sonderstempel und eine auf 500 Stück limitierte Sonderpostkarte heraus. Das Motiv liefert ein besonderes Jubiläum am Museumsufer. Es zeigt den für seine Architektur vielfach preisgekrönten Bau des Museums für Kommunikation von Günter Behnisch, der vor 25 Jahren eröffnet wurde. Liebhaber, Sammler und Neugierige erhalten Sonderstempel und Postkarte in der Sonderpostfiliale im Erdgeschoss.

Samstag und Sonntag, 13 – 19 Uhr, Dachgeschoss
Amateure funken um die Welt in der Funkstation

Am höchsten Punkt, auf dem Dach des Museums genießen Besucherinnen und Besucher die einmalige Aussicht auf die Frankfurter Skyline und können in der Funkstation erleben, wie man ohne Internet mit der ganzen Welt kommunizieren kann. Hier erklären die Funker des Deutschen Amateur-Radio-Clubs anschaulich verschiedene Geräte und Funkweisen und geben Einblicke in den weltumspannenden Funkverkehr.


Kurzführungen durch die Sonderausstellungen
Samstag und Sonntag, 12, 14, 18, 20 Uhr, 2. Obergeschoss

Kurzführungen In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code „Die Erde ist kleiner geworden, weil wir sie heute zehn Mal schneller umrunden können als noch vor 100 Jahren”, schrieb Jules Verne in seinem Bestseller In 80 Tagen um die Welt. Der französische Schriftsteller teilte eine im ausgehenden 19. Jahrhundert weit verbreitete Weltsicht. Damals ließen Eisenbahnen, Postdampfer und Telegrafen die Welt rasant zusammenschrumpfen und legten als „Viktorianisches Internet“ den Grundstein für unser heutiges World Wide Web. Die Geschichte und Geschichten der Globalisierung werden in der Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“ lebendig. Auf den Spuren von Vernes Roman lädt diese ein zu einer Entdeckungsreise um den Globus und durch die Zeit.

Samstag und Sonntag, 13, 15, 16 Uhr, 1. Obergeschoss
Kurzführung Der DOCMA Award 2015:
Im Blitzlicht – Wenn Privates öffentlich wird

Sehen und gesehen werden: Schon immer gab es ein Interesse am Privatleben anderer und den Wunsch, sich selbst zu präsentieren. Früher blieb es meist bei Klatsch und Tratsch. Doch die Erfindung der Fotografie ermöglichte, private Momente leicht ins Bild zu setzen und öffentlich zu machen. Das mit der Handykamera geschossene Selfie, die Beute der Paparazzi, eingefangen mit dem Teleobjektiv, und die unbemerkten Aufnahmen der Überwachungskameras gewähren intime Einblicke und zeugen von einer ganz eigenen Bildsprache.

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Termin: Freitag, 28. August 2015, 17-22 Uhr
Samstag, 29. August 2015, 10-22 Uhr
Sonntag, 30. August 2015, 10-22 Uhr

Ort: Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt
Eintritt: 7 Euro (für alle beteiligten Museen)
 
 

Werke von Max Liebermann zu Gast im Augustinermuseum
(C) Privatstiftung Scheffelt, Foto: S. Köhn / O. Gradel
 
Werke von Max Liebermann zu Gast im Augustinermuseum
Sieben Werke von Max Liebermann sind von Dienstag, 18. August, bis Sonntag, 1. November, im Augustinermuseum zu sehen. Sie sind eine Leihgabe aus der Sammlung der Privatstiftung Scheffelt.

Max Liebermann (1847–1935) gilt als einer der prominentesten Wegbereiter der Moderne in Deutschland und Europa. Von der Lehre an der heimischen Kunstakademie enttäuscht, wandte sich der junge Berliner Künstler nach Frankreich und den Niederlanden: Im französischen Barbizon studierte Liebermann die Freilichtmalerei und in Paris kam er anschließend in Kontakt mit dem Impressionismus. In den Niederlanden traf er auf Vertreter der Haager Landschaftsschule. Die Präsentation im Augustinermuseum zeigt die Ölskizze einer Holländerin und Grafiken, die Einblicke in seine Sommeraufenthalte in der Gegend von Den Haag geben. Zu sehen sind einfache Leute auf dem Land, Pferde und Badende am Strand.

1909 ließ sich Max Liebermann in Berlin ein Sommerhaus am Wannsee bauen, das er stolz sein »Schloß am See« nannte. In seinem selbst angelegten Garten fand er die nötige Ruhe vor der Hektik der Großstadt und die entscheidenden Motive für sein Spätwerk. Zwei Gemälde dieser Zeit sind ebenfalls zu sehen.

Die umfangreiche Sammlung, aus der die Werke stammen, haben Magda Scheffelt und ihr Sohn Michael Scheffelt in rund 20 Jahren zusammengetragen. Sie umfasst vor allem Malerei und Grafik des 19. und 20. Jahrhunderts aber auch Porzellan und Möbel des 18. Jahrhunderts.

Das Augustinermuseum am Augustinerplatz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6 Euro, unter 18 Jahren und mit Museums-Pass-Musées ist er frei.
 
 



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