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Samstag, 24. Juni 2017
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Museumstipps

Ausstellungstipp: BAROCK - Nur schöner Schein?
Himmelsglobus; Jodocus Hondius, 1601 © Heimatmuseum Oettingen
 
Ausstellungstipp: BAROCK - Nur schöner Schein?
11.09.2016 – 19.02.2017
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Museum Zeughaus C5

Ab 11. September 2016 beweist die Sonderausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“, dass das Zeitalter weit mehr zu bieten hat als Puder, Pomp und Dekadenz. Anhand von rund 300 herausragenden Exponaten stellen die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim die Epoche erstmals in ihrer ganzen Vielschichtigkeit vor und hinterfragen gängige Klischees. Die Jahre zwischen 1580 und ca. 1770 waren eine Zeit voller Widersprüche: Neben üppigen „Rubensweibern“ gab es ein klassischantikes Schönheitsideal und religiöser Wunderglaube stand wissenschaftlicher Rationalität gegenüber. Während die einen rauschende Feste feierten, litten andere an den katastrophalen Folgen verheerender Kriege. Die Mannheimer Präsentation vereint Kunst, Wissenschaft, Literatur, Musik, Geschichte, Religion und Alltag zu einem Kaleidoskop der Barockzeit.

zum Bild oben:
Himmelsglobus; Heimatmuseum Oettingen; Jodocus Hondius, 1601
Den Aufstieg der Niederlande zur Handelsnation würde man heute als erfolgreich geglückten Spionageakt ansehen. Dank eines in portugiesischen Diensten stehenden Niederländers gelangten Ende des 16. Jahrhunderts portugiesische Karten und Handelsrouten in niederländischen Besitz. Mit der Gründung der Niederländischen Ostindien Compagnie 1602 avancierte in der Folge Amsterdam zum weltweiten Zentrum der Kartographie. Exakte Karten und Globen waren die Grundlage für weltweite Expeditionen und die Erschließung der terra incognita. Einer der ersten Kartographen und Globenbauer war Jodocus Hondius, dessen Globen so berühmt waren, dass Johannes Vermeer sie sogar ein halbes Jahrhundert später noch in seinen Bildern darstellte.
© Heimatmuseum Oettingen
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Ausstellungstipp: Bernd Schumacher "vis à vis"
Portrait-Fotografien

Die Portrait-Fotografien von Bernd Schumacher unter dem Titel „vis à vis“ sind vom 20. September bis 23. November 2016 in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1, Mo-Fr von 08.30 bis 18.30 Uhr zu sehen. Mit Texten der Freiburger Redakteurin Frauke Bahle und mit Musik des Zürcher Gitarristen und Sängers Tawara wird die Ausstellung am Montag, 19. September 2016 um 20.00 Uhr eröffnet.

Mit seinen Portraitaufnahmen gewährt uns der Fotograf Bernd Schumacher intime und den individuellen Charakter widerspiegelnde Einblicke: Blicke „ins Angesicht“ der portraitierten Personen. Wir dürfen in Beziehung treten zu diesen Menschen, die uns in ihrer Eigenart und stets würdevoll „vis à vis“ begegnen. Dabei gelingt es dem Künstler auf besondere und sehr einfühlsame Weise, das Charakteristische der Personen, ihre Haltungen, Gefühle und ihre Lebensformen herauszuarbeiten.

Bernd Schumacher, geboren 1977 in Stühlingen, absolvierte von 1996 bis 1999 eine Ausbildung zum Fotografen, arbeitete anschließend als Fotograf und Assistent in Waldkirch, Hamburg, Mannheim, Tuttlingen und Konstanz. Seit 2004 arbeitet er als selbstständiger Fotodesigner. In diesem Jahr erhielt er den "NaturEnergie-Förderpreis" für seine großformatigen Aufnahmen aus der Arktis.

Schumachers Fotos sind außerdem in der Diashow "Das bolivianische Hochland" mit Live-Musik von Felix Schüle und Emanuel Hirt am 9. Oktober 2016 um 19.00 Uhr in der Katholischen Akademie zu sehen.
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 5. bis 11. September
Mittwoch, 7. September, 12.30 bis 13 Uhr
Kunstpause im Augustinermuseum
Bei einer Kurzführung im Augustinermuseum am
Augustinerplatz widmet sich Eva Breisig dem Herz-Jesu-Altar
von Simon Göser. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 7.
September, um 12.30 Uhr statt. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Donnerstag, 8. September, 12.30 Uhr
Kunsteinkehr zu Hermann Scherer
Eine Kurzführung mit Cafébesuch widmet sich dem Künstler
Hermann Scherer und seinem Werk „Mädchen mit rotem Kleid“
(1924-36). Die Kunsteinkehr findet am Donnerstag, 8.
September, um 12.30 Uhr im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, statt. Die Teilnahme kostet den Eintritt von 7
Euro, ermäßigt 5 Euro, plus Verzehr.

Donnerstag, 8. September, 16.30 Uhr
Freundschaftsspiel: Führung mit der Kuratorin
Museumsleiterin und Kuratorin Christine Litz führt am
Donnerstag, 8. September, um 16.30 Uhr durch die Schau
„Freundschaftsspiel. Istanbul : Freiburg“ im Museum für Neue
Kunst, Marienstraße 10a. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Dazu
kommt der Museumseintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Sonntag, 11. September, 10.30 Uhr
Niederländische Moderne
Ein Rundgang durch die Sonderausstellung „Niederländische
Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen“ findet am
Sonntag, 11. September, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum,
Augustinerplatz, statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Dazu
kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Sonntag, 11. September, 10 bis 17 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Am Sonntag, 11. September, dem Tag des offenen Denkmals,
lädt das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, zu
Streifzügen in die Vergangenheit ein. Das Haus ist bei freiem
Eintritt von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Um 12 Uhr informiert ein
Rundgang mit Gebärdendolmetscherin über das „Haus zum
schönen Eck“, wie das Gebäude genannt wird. Um 14 Uhr gibt
es eine Familienführung zum Thema „Vier Jahreszeiten und ein
Künstlerhaus“.

Sonntag, 11. September, 11 Uhr
Die Highlights des Augustinermuseums
Hochkarätige Kunstwerke vom Mittelalter bis zum Barock
beleuchtet eine Führung durch das Augustinermuseum am
Augustinerplatz. Sie findet am Sonntag, 11. September, um 11
Uhr statt. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Dazu kommt der Eintritt
von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Sonntag, 11. September, 15 Uhr
Ausstellung Freundschaftsspiel
Ein Rundgang durch die Ausstellung „Freundschaftsspiel.
Istanbul : Freiburg“ findet am Sonntag, 11. September, um 15
Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die
Teilnahme kostet 2 Euro zuzüglich Museumseintritt.
 
 

 
Karlsruhe: Wie alte Pläne gesichert werden
Ausstellung "Bauen und Bauten auf Papier" des Stadtarchivs im Architekturschaufenster

„Bauen und Bauten auf Papier“ heißt die nächste Ausstellung im Architekturschaufenster in der Waldstraße 8, die der Leiter des Stadtarchivs, Dr. Ernst Otto Bräunche, am Dienstag, 6. September, um 19 Uhr eröffnet. Bis 30. September zeigt die Schau historische Karlsruher Bauakten und ihre Rettung vor dem Verfall.

Die Ausstellung erlaubt spannende Einblicke in die Arbeit der Restauratorin, die mit der Sicherung der alten Akten befasst ist. An ausgewählten Beispielen werden dabei die inhaltliche Aussagekraft historischer Bauakten und Planzeichnungen, aber auch deren Erhaltungszustand und die Schadensbilder veranschaulicht. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt zugänglich, freitags nur vormittags.
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Karlsruhe: Mühlburg und Durlacher Familiengeschichten
Führungen am 4. September in städtischen historischen Museen

Zwei Führungen bieten städtische Museen am Sonntag, 4. September, jeweils um 15 Uhr an. Im Stadtmuseum, Karlstraße 10, spricht Hildegard Schmid bei freiem Eintritt in der Dauerausstellung über „Mühlburg – von der Kleinstadt zum Stadtteil“. Danach folgt eine Filmpräsentation. Im Pfinzgaumuseum, Pfinztalstraße 9, befasst sich Susanne Stephan-Kabierske mit der Sonderschau „Durlacher Familiengeschichten. Leben und Arbeit 1750-1950." Der Eintritt kostet hier zwei Euro, ermäßigt einen Euro.
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Veranstaltungstipps der Freiburger Museen von 29. August bis 4. September
Mittwoch, 31. August, 12.30 Uhr
Kunstpause im Augustinermuseum
Beate Reutter widmet sich am Mittwoch, 31. August, um 12.30
Uhr im Augustinermuseum am Augustinerplatz dem Thema
„Die Farbenpracht der Stillleben“. Die Kurzführung findet im
Rahmen der Sonderschau „Niederländische Moderne. Die
Sammlung Veendorp aus Groningen“ statt. Die Teilnahme
kostet den regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Donnerstag, 1. September, 12.30 Uhr
Kunsteinkehr zu Robert Schad
Eine Kurzführung mit Cafébesuch ist am Donnerstag, 1.
September, um 12.30 Uhr im Museum für Neue Kunst,
Marienstraße 10a, geboten. Thema ist der Künstler Robert
Schad und sein Werk „Gerüst“ von 1985. Die Teilnahme
kostet den Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, plus Verzehr.

Freitag, 2. September, 12.30 bis 13 Uhr
Freiburger Kurzgeschichten
Das Museum für Stadtgeschichte, Münsterplatz 30, lädt am
Freitag, 2. September, um 12.30 Uhr zu einer Kurzführung
über Christian Wentzinger und sein Künstlerhaus ein. Die
Teilnahme kostet den regulären Eintritt von 3 Euro, ermäßigt 2
Euro.

Samstag, 3. September, 14 bis 16.30 Uhr
Offenes Zeichnen im Augustinermuseum
Das Augustinermuseum am Augustinerplatz bietet am
Samstag, 3. September, den Kurs „Schule des Sehens –
Offenes Zeichnen“. Er findet von 14 bis 16.30 Uhr in der
Sonderschau „Niederländische Moderne. Die Sammlung
Veendorp aus Groningen“ statt. Die Teilnahme kostet den
regulären Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro. Das Material
wird gestellt.

Sonntag, 4. September, 10.30 Uhr
Niederländische Moderne
Ein Rundgang durch die Sonderausstellung „Niederländische
Moderne. Die Sammlung Veendorp aus Groningen“ ist am
Sonntag, 4. September, um 10.30 Uhr im Augustinermuseum,
Augustinerplatz, geboten. Die Teilnahme kostet 2 Euro. Dazu
kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Sonntag, 4. September, 11.30 Uhr
Welte-Konzert im Augustinermuseum
Im Augustinermuseum am Augustinerplatz ist am Sonntag, 4.
September, um 11.30 Uhr die Geschichte der Freiburger
Firma Welte & Söhne zu hören. Dazu erklingen Einspielungen
berühmter Pianisten und Komponisten auf dem
Reproduktionsflügel. Die Teilnahme kostet den regulären
Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Sonntag, 4. September, 14 Uhr
Familienführung: Im Farbenrausch
Das Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, lädt am
Sonntag, 4. September, um 14 Uhr zur Familienführung „Im
Farbenrausch“ ein. Familien mit Kindern ab 5 Jahren betreten
eine bunte Bilderwelt: Was passiert, wenn Gelb und Blau sich
vermischen? Warum strahlt die rote Blüte vor den grünen
Blättern so? Die Teilnahme kostet 2 Euro. Für Erwachsene
kommt der Eintritt von 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, dazu.

Sonntag, 4. September, 15 Uhr
Ausstellung Freundschaftsspiel
Ein Rundgang durch die Ausstellung „Freundschaftsspiel.
Istanbul : Freiburg“ findet am Sonntag, 4. September, um 15
Uhr im Museum für Neue Kunst, Marienstraße 10a, statt. Die
Teilnahme kostet 2 Euro. Dazu kommt der Eintritt von 7 Euro,
ermäßigt 5 Euro.
 
 

 
Museobil-Box, ein Projekt der Städtischen Museen
Kinder aus geflüchteten Familien haben ihr eigenes kleines Museum gestaltet

Insgesamt 30 geflüchtete Kinder zwischen 7 und 14 Jahren aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, Nigeria, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Albanien und Kosovo haben in diesem Sommer am Ferienprojekt Museobil-Box der Städtischen Museen Freiburg teilgenommen. Unter dem Motto „Kleine Geschichten aus aller Welt“ gingen vom 1. bis 19. August je zehn Kinder eine Woche lang mit zwei Museumspädagoginnen auf Entdeckungstour durch die Museen und die Freiburger Altstadt. Das gemeinsame Erleben brachte die Kinder zusammen, Sprachbarrieren wurden abgebaut. Ihre neuen Eindrücke, Erfahrungen und Geschichten haben die Kinder in ihrer eigenen kleinen Ausstellungsvitrine aus Karton kreativ umgesetzt.

Am Ende jeder Woche gab es ein kleines Fest mit den Eltern. Dabei haben die Kinder stolz ihre Arbeiten präsentiert. „Die Eltern haben sich wirklich sehr gefreut, sie waren überrascht, was ihre Kinder können“, so Museumspädagogin Silvia Sprenger. „Die meisten Kinder wollten unbedingt wieder kommen“, ergänzt ihre Kollegin Margarita Jonietz.

Zwei syrische Mädchen haben in ihrer Museobil-Box ihre eigene Sicht auf Freiburg festgehalten. Ein kleiner Fluss schlängelt sich durch den Karton, darauf bunte Boote aus Papier und natürlich das steinerne Krokodil, das gleich vor den Räumen der Museumspädagogik in der Gerberau seinen Kopf aus dem Wasser reckt. Für 30 Kinder ist nun Freiburg ein Stück mehr zur neuen Heimat geworden.

Museobil-Box ist ein Projekt des Bundesverbandes Museumspädagogik und wird im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
 
 

Sommer-Highlights im Zeppelin Museum am Bodensee
Backbordgondel des LZ 127 "Graf Zeppelin", © Zeppelin Museum, Foto: Myrzik
 
Sommer-Highlights im Zeppelin Museum am Bodensee
20. Jubiläum des Museums im Hafenbahnhof mit Sonderausstellungen und der Aktion „Hello again!“

Das Zeppelin Museum

Zeppeline, die weltberühmten Luftschiffgiganten vom Bodensee, begeistern die Menschen seit dem 2. Juli 1900. An diesem Tag stieg LZ 1 in der Manzeller Bucht bei Friedrichshafen erstmals auf. Seit 20 Jahren ist das Zeppelin Museum in Friedrichshafen der Ort auf der Welt, an dem Wissbegierige jeden Alters alles über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Luftschiffe erfahren können. Dabei geht es nicht nur um Innovationen und kühne Fahrten, sondern auch um die historischen Hintergründe und die Menschen, die die Luftschiffe erdachten, bauten und über die Weltmeere fuhren.

Auch das besonderer Flair einer Luftschiffreise in die USA oder nach Brasilien in den 1930er Jahren können die Besucherinnen und Besucher des Zeppelin Museums unmittelbar erleben: in der Teilrekonstruktion des legendären Luftschiffes LZ 129 „Hindenburg“ sind der Aufenthaltsraum, das Schreib- und Lesezimmer und die Schlafkabinen authentisch nachgebaut.
Mit einer Länge von 245 Metern ist die „Hindenburg nicht nur das größte bis heute gebaute Luftfahrzeug, sondern durch ihren spektakulären Absturz in Lakehurst weltbekannt.

In der ehemaligen Bahnsteighalle werden über 200 Jahre Luftschifffahrt mit vielen Modellen, einzigartigen Exponaten, seltenen Fotos sowie Film- und Tondokumenten zum Leben erweckt. Angefangen von den ersten Ballonaufsteigen der Gebrüder Montgolfière bis zum hochmodernen Zeppelin NT, der über dem Museum oft live zu bewundern ist.

Neben der weltgrößten Sammlung zur Zeppelin-Luftschifffahrt besitzt das Museum eine umfangreiche Kunstsammlung, die die größten süddeutschen Meister aus Mittelalter, Barock und Rokoko versammelt und einen Bogen bis zur zeitgenössischen Kunst spannt.

Die Ausstellung „Möglichkeit Mensch. Körper | Sphären | Apparaturen“

Spektakuläre Großexponate gibt es in der aktuellen Ausstellung „Möglichkeit Mensch. Körper | Sphären | Apparaturen“: Der historische Bogen spannt sich von den ersten Höhenfahrten in offenen Ballonkörben über die Piccard-Kugel, mit der 1931 der erste Vorstoß in die Stratosphäre gelang, bis in den Weltraum. Die Red-Bull Stratosphärenkapsel führt in die unmittelbare Gegenwart. Mit ihr stieg der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner 2012 auf 39.000 Meter Höhe auf und sprang mit einem Fallschirm ab. Im freien Fall erreichte er Überschallgeschwindigkeit.
Nicht nur in der Technik, auch im Bereich der Kunst untersucht die Ausstellung, wie der Mensch biologische und gesellschaftliche Grenzen überwindet: Menschliche Gene werden mit pflanzlicher DNA gekreuzt, humanoide Roboter und Transspezies-Performances verwischen die Grenzen zwischen Mensch, Maschine und Tier, virtuelle Welten eröffnen neue Handlungsräume. Der Mensch wird hier als Projekt betrachtet und als ein Möglichkeitswesen sichtbar gemacht, das sich immer neue Räume erschließt.

Die Ausstellung „Möglichkeit Mensch. Körper | Sphären | Apparaturen“ haben bereits knapp 30.000 Menschen gesehen, sie wird noch bis zum 9. Oktober 2016 gezeigt.

Die Treue-Aktion „Hello again!“

Anlässlich seines eigenen Geburtstags macht das Museum mit der Aktion „Hello again!“ treuen Gästen ein Geschenk: Wer das Zeppelin Museum in diesem Jahr schon besucht hat, sollte unbedingt die Eintrittskarte aufbewahren! Denn bei Vorlage der alten Eintrittskarte kann man ab dem 4. November 2016 zum Jubiläumspreis von EUR 4,50 (Erwachsene) und 3,50 EUR (Kinder) die beiden kommenden Winterausstellungen besichtigen.
Nicht nur Technikfans kommen ab dem 4. November voll auf ihre Kosten! In der Ausstellung „Strom-Linien-Form. Die Faszination des geringen Widerstands“ verdeutlichen Originalfahrzeuge und Modelle aus den 1920er bis 1950er Jahren das Phänomen Stromlinie unter den Aspekten Technik, Design, Zeitgeschichte und Mobilität.

Mit einem besonderen Highlight endet das Jubiläumsjahr im Zeppelin Museum. Anlässlich des 125. Geburtstags von Otto Dix werden ab dem 3. Dezember 2016 sämtliche Werke aus der Sammlung gezeigt. 22 Gemälde, 96 Zeichnungen und 326 Grafiken aus allen Schaffensperioden geben vielfältige Einblicke in das Œuvre dieses außergewöhnlichen Künstlers – ganz im Sinne des Ausstellungsmottos„Otto Dix - Alles muss ich sehen!“.
Zeppelin Museum, Seestr. 22, D-88045 Friedrichshafen, Tel.: 07541 3801-0

Öffnungszeiten bis Ende Oktober: täglich von 9 bis 17 Uhr, von November bis Ende April täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr.
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70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 


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