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Lesungen

12. Bundesweiter Vorlesetag am 20. November 2015
 
12. Bundesweiter Vorlesetag am 20. November 2015
Jetzt für das größte Vorlesefest Deutschlands anmelden

Berlin / Hamburg / Mainz, 30. Juli 2015. Er gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands und stellt Jahr für Jahr neue Teilnehmerrekorde auf: Der Bundesweite Vorlesetag, eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Er findet am 20. November bereits zum zwölften Mal statt. Wer dabei sein möchte, kann sich und seine Vorleseaktion ab sofort unter www.vorlesetag.de anmelden. Alle, die Lesefreude weitergeben möchten, können mitmachen – Ziel ist es, die letztjährige Rekordmarke von über 83.000 Teilnehmern in 2015 noch zu übertreffen.

Auf www.vorlesetag.de finden alle Interessierten Tipps zur Organisation einer Vorleseaktion sowie eine Übersicht über bereits angemeldete Lesungen. Außerdem können sich Vorleser, die noch einen Leseort suchen und Zuhörer, die noch einen Vorleser benötigen, über die Seite vernetzen.

Der Bundesweite Vorlesetag will ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für das Vorlesen setzen und Freude am Lesen wecken. So sollen langfristig Lesekompetenz gefördert und Bildungschancen eröffnet werden. Denn Studien zeigen: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit durch Vorlesen ein Bezug zum Lesen vermittelt wurde, haben später selbst mehr Freude daran. Sie lesen häufiger und intensiver und haben in vielen Fächern im Schnitt bessere Schulnoten.

2014 beteiligten sich nahezu 83.000 Vorleserinnen und Vorleser – darunter rund 1.300 Politiker und 130 Prominente – und steckten über zwei Millionen Zuhörer in ganz Deutschland mit ihrer Lesefreude an. Bei der Wahl des Vorleseortes waren und sind dabei keine Grenzen gesetzt: Kindergärten, Schulen und Bibliotheken sind genauso geeignet wie Museen, Züge oder sogar Karussells.
 
 

 
Lesung: Franz Dobler - Der Bulle im Zug
Samstag, 08. August 2015 | 21.30 Uhr
Veranstaltung in der Reihe "unter sternen - vorlesen im august"
in der Spechtpassage, Wilhelmstraße 15/1, Freiburg, (bei Regen im josfritzcafé)

Kriminalhauptkommissar Fallner hat bei einem Einsatz einen jungen Kriminellen erschossen. Jetzt ist er dienstunfähig. Fallner nimmt den Rat seiner Therapeutin an und verwirklicht seinen Jugendtraum: Mit einer Bahncard100 so lange Zug fahren, wie er Lust hat. Auf die Tour will er auch endlich den toten Jungen aus dem Kopf kriegen.
Was an dem Abend, an dem der Junge erschossen wurde, genau passiert ist, kann keiner mehr sagen. War es Notwehr? Wo ist die Waffe des Jungen? Und warum kann sich keiner mehr an etwas erinnern? Fallner muss einfach mal raus aus München. Es beginnt eine ziellose Reise durch Deutschland.

Franz Dobler ist Schriftsteller, Journalist und DJ. Neben Romanen und Sammlungen von Erzählungen veröffentlicht er auch Sachbücher und ist als Herausgeber verschiedener Musik–Kompilationen tätig. 2002 veröffentlichte er die Johnny-Cash-Biografie The Beast in Me. Spätestens seitdem gilt er in Deutschland als einer der renommiertesten Country-Experten. Er lebt in Augsburg.
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Lesung: Hartmut El Kurdi - Revolverhelden auf Klassenfahrt
Freitag, 07. August 2015 | 21.30 Uhr
Veranstaltung in der Reihe "unter sternen - vorlesen im august"
in der Spechtpassage, Wilhelmstraße 15/1, Freiburg, (bei Regen im josfritzcafé)

El Kurdi mischt in seinen Texten Politik und Privates, Öl und Wasser, Pop und Komik und findet die aktuelle Formel zur Rettung der Welt, um sie gleich wieder zu vergessen.

Egal ob „bis unter die Vorhaut tätowierte“ Fußball-Hooligans, das Laberstromnetz Facebook, nach Nazigrößen benannten Möbelgarnituren, Fitnesswürste mit rechtsdrehender Milchsäure und Q10, die abscheuliche Kulturtechnik des Puschentragens oder das politische-kulturelle Geisterbahnpersonal der Bundesrepublik, alles ist El Kurdi eine komische Erörterung wert.

Das Deutschlandradio Kultur sagt über El Kurdis Texte: „Hartmut El Kurdi teilt kräftig aus. Das liest man gerne!“

Hartmut El Kurdi schreibt Kolumnen, Theaterstücke und Kinderbücher. Seine Kinderstücke „Angstmän“ und „Johnny Hübner greift ein“ stehen auf den Spielplänen deutscher Theater. Seine Kolumnen erscheinen u.a. auf der Wahrheit-Seite der TAZ, im Kindermagazin der ZEIT schreibt er eine Kolumne für Kinder: „Erwachsene verstehen“. Hartmut El Kurdi lebt in Hannover.
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Lesung: Kai Weyand - Applaus für Bronikowski
Samstag, 01. August 2015 | 21.30 Uhr
Veranstaltung in der Reihe "unter sternen - vorlesen im august"
in der Spechtpassage, Wilhelmstraße 15/1, Freiburg, (bei Regen im josfritzcafé)

Was auch immer für Klischees existieren mögen – Bestattungshelfer ist ein hochabwechslungsreicher Beruf.

Nies ist schon über dreißig, aber manchmal wirkt er noch alles andere als erwachsen. Er wirft lieber Eier und Tomaten an Hauswände, als wie sein Bruder in einer Bank zu arbeiten. Er ist ein Beobachter, ein Spieler, der sich auf alles einen eigenen Reim macht.
Eher durch Zufall findet er plötzlich doch noch einen Job: in einem Bestattungsinstitut. Die Begegnung mit dem Tod verlangt ihm einiges ab, gerade auch weil Verantwortungsgefühl bislang nicht eben zu seinen herausragenden Fähigkeiten zählte. Mit Improvisationstalent kann er einiges wettmachen, und im Grunde ist er ja auch ein grundanständiger Typ. Und die Würde des Menschen endet nicht mit seinem Tod. Unterhaltend, absurd und komisch!

Kai Weyand, geb. 1968, Studium, Arbeit als Lehrer im Strafvollzug. Mitarbeiter einer Sozietät, lebt in Freiburg. Er ist mit dem 1. Preis beim open mike der LiteraturWERKstatt Berlin, dem Irseer Pegasus und dem Bolero-Literaturpreis ausgezeichnet worden.
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Karlsruhe: „Was ich liebte“, tibetische Märchen und Käpt'n Blaubär
Literatur im Park / Foto: Stadt Karlsruhe
 
Karlsruhe: „Was ich liebte“, tibetische Märchen und Käpt'n Blaubär
Durlacher Lesesommer bietet vom 4. bis 6. August ein breites Spektrum

Lyrisches, Klassisches, Skurriles: Unter Rosenstöcken beim Nibelungenbrunnen tragen Bürgerinnen und Bürger in Durlach vom 4. bis 6. August, Dienstag bis Donnerstag, jeweils ab 19.30 facettenreich „Literatur im Park“ vor. Zur sechsten Auflage des Durlacher Lesesommers dient der Durlacher Schlosspark erneut als malerische Kulisse für ein gutes Dutzend Hörproben mannigfaltigster Art, für Auszüge aus Lieblingsbüchern. Das Ganze für ein herzlich willkommenes Publikum kostenlos und draußen, bei Regen in der Karlsburg.

Fantasie- trifft auf Sachliteratur, es ist ein vielfältiges und interessantes Programm, das die Veranstalter - Städtisches Kulturamt, Stadtamt Durlach und Stadtteilbibliothek Durlach, Buchhandlung „Der Rabe“ - und eine Fachjury aus unterschiedlichen Bewerbungen zusammengestellt haben: Nach Eröffnung durch Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche und Ortsvorsteherin Alexandra Ries am Dienstag, 4. August, gibt zum Auftakt als Schirmherr des Lesesommers Kulturbürgermeister Wolfram Jäger Einblick in die „Geschichte Frankreichs im Takt der Pariser Métro“ von Lorànt Deutsch. Danach folgen Dr. Asche (Michael Köhlmeier: „Zwei Herren am Strand“), Maren Violet (Yasmina Reza: „Glücklich die Glücklichen“) und Ursula Stolzenburg mit Märchen und Gedichten über das Reisen.

Am Mittwoch präsentiert Cordula Sailer Gedichte von Giocanda Belli, dann lesen Hannelore Kling (Franz Hohler: „Gleis 4“), Christa Schulte (Peter Bichsel: „Kindergeschichten“), Jochen Wessalowski (Falco: „Lyrics Complete“) und Hildegund Brandenburg (Joachim Meyerhoff: „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“). Den Reigen beschließen tags drauf Margarethe Schüßler mit dem „Karlsruher Lesebuch“, Grete Duve (Siri Hustvedt: „Was ich liebte“), Jascha Alexander Roth (Walter Moers: „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“), Christel von Arnim (Anabel Elsner von Arnim: „Die Legendenreiter“) und Margot Gothe mit tibetischen Märchen.

Grundvoraussetzung für eine Teilnahme waren nur das Mindestalter von 16 Jahren und der Ausschluss selbstverfasster Texte. Für die Bewirtung zur geistigen Nahrung sorgt die Abteilung Gartenbau des Stadtamtes Durlach.

zum Bild oben:
Schon zum sechsten Mal lockt der Durlacher Lesesommer mit Vorträgen von Bürgerinnen und Bürgern aus ihren Lieblingswerken.
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Sätzlinge
Mit frischen Texten durch Freiburgs Stadtteile

Diesmal: ST. GEORGEN

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg am 10. Juli 2015
Bislang unentdeckte Freiburger AutorInnen erfrischen am 10. Juli 2015 um 19 Uhr
Literaturbegeisterte an außergewöhnlichen Orten mit bisher nie Gehörtem, geheimen
Entwürfen und Schubladenhütern. Ausgangspunkt der „Lesewanderung“, die diesmal durch
den Freiburger Stadtteil St. Georgen führt, ist das Winzerhaus Sankt Georg. In kleinen
Gruppen zieht das Publikum von Ort zu Ort und wird zum Entdecker urban-poetischer
Zusammenspiele: An welchem Roman wird in der Autowerkstatt geschraubt? An welchem
Gedicht wird im Süßigkeitenladen genascht? Was für ein Drama wartet im Wartezimmer?
Die Sommerausgabe der Sätzlinge wartet mit einigen Besonderheiten auf. Neben Magda
Kalio (*1996), eine für die Veranstaltung typische, weil bis dato gänzlich unbekannte
Autorin, wird Jonathan Löffelbein (*1991), Ensemble-Mitglied des Sprechtheaters Laut &
Lyrik, aus seinem gerade im Erscheinen befindenden Debüt-Roman „Der Besucher“ (kladde
Buchverlag) lesen. Zudem liest mit Ruth Tuschewski (*1998) die Gewinnerin des
Schreibwettbewerbs 2014, der alljährlich vom Literaturbüro Freiburg in Kooperation mit
dem Kulturamt Freiburg vergeben wird.

Als Musikgast ist diesmal der Wahlhamburger Marcel Gein mit dabei, der Anfang des
Jahres mit „Passanten“ (Tapete Records) sein erstes deutschsprachiges Album
veröffentlichte. Darauf ertönen aus der Tiefe einer rauhen Baritonkehle 12 Kitchen-SinkDramas
über das Hier und Da, das Heute und Morgen als Drei-Minuten-Popsongs.
Das Projekt Sätzlinge ist 2012/13 im Rahmen einer gemeinsamen Übung des Deutschen
Seminars der Uni Freiburg und dem Literaturbüro Freiburg zur Literaturvermittlung
entstanden. Inhalt der Übung war, eine Veranstaltung von der Idee bis zur Durchführung zu
gestalten. Seit der Premiere im Mai 2013 fanden bisher sechs Veranstaltungen statt, künftig
sind vier Veranstaltungen pro Jahr geplant.

Zweimal im Jahr können sich AutorInnen im Zuge der öffentlichen
Ausschreibung „Texte gesucht“ bewerben (die aktuelle Ausschreibung läuft,
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015, weitere Informationen unter www.saetzlinge.de). Die
Lesungen finden gerade an Orten statt, die man sonst eher nicht mit Literatur verbindet.
Bisherige Leseorte waren u.a. die Einsegnungshalle des Hauptfriedhofs, ein italienischer
Supermarkt, das Wasserschlössle, ein privater Dachboden, der Freiburger Essenstreff, die
Melanchthonkirche, ein Frisörsalon und das Ufer der Dreisam. Die Veranstaltung
durchwandert mit jeder Ausgabe einen anderen Freiburger Stadtteil. Das Publikum entdeckt
also nicht nur neue Freiburger AutorInnen, sondern auch die eigene Stadt neu.

Sätzlinge hat zum Ziel, die literarische Szene in Freiburg zu fördern, die Stadtteilkultur
zu stärken und ein neues, womöglich bisher weniger kulturaffines Publikum zu gewinnen,
indem sie Literatur direkt in den Stadtteil bringt. Darüber hinaus schafft die Veranstaltung
Raum für Begegnungen mit lebendiger, gesprochener Literatur.
 
 

 
Karlsruhe: Arnim Töpel liest auf dem Hauptfriedhof
Außergewöhnliche Lesung an außergewöhnlichem Ort

Tröstliche Texte und besinnliche Lieder hat Arnim Töpel im Gepäck, wenn er am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr auf den Hauptfriedhof kommt. Am Landschaftsgräberfeld 23 tritt der Philosoph unter den Kabarettisten mit seinem Programm "Nur für kurze Zeit" auf und nutzt dabei die Ruhe des besonderen Ortes. Er nimmt seine Zuhörerschaft mit eigenen und fremden Stücken, mit Dichtkunst und Erzählungen auf die etwa einstündige Reise. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr am Info-Center des Hauptfriedhofs, Ortskundige gehen direkt ans Gräberfeld. Bei schlechtem Wetter ist die Große Kapelle Veranstaltungsort.

Weitere Informationen gibt es im Info-Center am Hauptfriedhof, Haid-und-Neu-Straße 35, über Telefon 0721/78 20 933 oder im Internet unter www.friedhof-karlsruhe.de.
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Feldpostbriefe gestern und heute
Foto: Museumsstiftung Post und Telekommunikation
 
Feldpostbriefe gestern und heute
Lesung und Diskussion mit den Schauspielern Peter Lohmeyer und Gregor Weber im Museum für Kommunikation

Feldpostbriefe und - päckchen waren im 1. Weltkrieg für Angehörige
Lebenszeichen und Kontaktmedium, für die Verfasser oftmals die einzige
Möglichkeit der Teilhabe und Ausdruck persönlicher Erlebnisse und Gefühle. Am
10. Juni 2015 um 19 Uhr nimmt der Schauspieler Peter Lohmeyer das
Publikum im Museum für Kommunikation anhand ausgewählter Feldpostbriefe
aus rund 400 Jahren mit auf eine literarisch-emotionale Reise und veranschaulicht
eindringlich die Bedeutung dieser Kommunikation unter den Bedingungen von
Krieg und Trennung von der Heimat. Besonders eindrucksvolle Exemplare
versammelt der Band „Briefe bewegen die Welt: Feldpost“, herausgegeben von
Hellmuth Karasek.

Kaum im Bewusstsein ist, dass es auch heute - trotz Mobiltelefonie und Computer
– noch die Feldpost gibt. Wie hat sich das Medium verändert? Wie funktioniert
die Logistik? Wie war und ist ihre Bedeutung? Historische und aktuelle Fragen der
Feldpost diskutieren Diethelm Scholle (Feldpostbeauftragter der Deutschen Post
AG), Dr. Veit Didczuneit (Kurator der Ausstellung „Netze des Krieges“) und
Gregor Weber (Reservist und ehemaliger Tatort-Kommissar). In seinem Buch
„Krieg ist nur vorne hei e, hinten geht s!“ beschreibt er den Alltag der
Soldaten während seines Einsatzes bei der Bundeswehr im Afghanistankrieg. Der
Abend wird moderiert von Dirk Emig (hr-iNFO).

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Deutsche Post DHL. Die Ausstellung
„Netze des Krieges. Kommunikation 14/18“ und das Museums afé sind geöffnet.


Lesung: Peter Lohmeyer
Gespräch: Diethelm Scholle
(Feldpostbeauftragter der Deutschen Post AG)
Dr. Veit Didczuneit
(Kurator der Ausstellung „Netze des Krieges“)
Gregor Weber
(Reservist im Afghanistankrieg)

Moderation: Dirk Emig (hr-iNFO)
Termin: Mittwoch, 10. Juni 2015, 19 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
Eintritt: frei

 
 



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