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Freitag, 27. April 2018
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Lesungen

Lesung: Wolfgang Schorlau
Wolfgang Schorlau / Foto: Volker Schrank
 
Lesung: Wolfgang Schorlau "Der große Plan"
Di 13.03. | 20:00 Uhr | Saal
im EWERK Freiburg

Die Spur des großen Geldes – Dengler deckt die Machenschaften der »Euro-Retter« auf.
Moderation: Bettina Schulte, Badische Zeitung

Georg Dengler droht an seinem bisher größten Fall zu scheitern: Wer hat die EU-Beamtin Angela Förster entführt? Was hatte sie mit der sogenannten Griechenlandrettung zu tun? Und vor allem: Wo sind die Milliarden europäischer Steuergelder wirklich gelandet?
Endlich, die mageren Jahre sind vorbei! So jedenfalls scheint es dem Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler. Zum ersten Mal ergattert er einen wirklich gut bezahlten Auftrag: Das Auswärtige Amt will, dass er nach der Mitarbeiterin Angela Förster sucht. Ein Handyvideo legt nahe, dass sie entführt wurde. Mithilfe seiner technisch versierten Freundin Olga gelingt es Dengler, vier verdächtige Männer zu identifizieren. Bevor er sie befragen kann, werden sie allesamt ermordet. Gibt es einen Verräter im Auswärtigen Amt? Oder gibt Denglers neue Mitarbeiterin Informationen weiter?
Die Entführte war als Beamtin an die Troika ausgeliehen worden, die Griechenland die Bedingungen der Eurogruppe diktiert hat. Dengler stößt auf das größte Geheimnis der sogenannten Griechenlandrettung: Auf welchen Konten sind die vielen Milliarden europäischer Steuergelder letztlich gelandet? Als Dengler die Namen der Personen und Institutionen ermittelt, die diese gewaltigen Summen kassiert haben, gerät er selbst ins Visier …

Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den acht »Dengler«-Krimis »Die blaue Liste (KiWi 870), »Das dunkle Schweigen« (KiWi 918), »Fremde Wasser« (KiWi 964), »Brennende Kälte« (KiWi 1026), »Das München-Komplott« (KiWi 1114), »Die letzte Flucht« (KiWi 1239), »Am zwölften Tag« (KiWi 1337) und »Die schützende Hand« (KiWi 1535) hat er die Romane »Sommer am Bosporus« (KiWi 844) und »Rebellen« (KiWi 1399) veröffentlicht und den Band »Stuttgart 21. Die Argumente« (KiWi 1212) herausgegeben. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis sowie 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.

Der Roman erscheint bei Kiepenheuer und Witsch, ab 8. März im Buchhandel erhältlich.
Lesung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Jos Fritz
Eintritt 10,00 / 7,00 € | KARTEN www.ewerk-freiburg.de / BZ-Kartenservice
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Lesung: Garth Greenwell "Was zu dir gehört"
am Mo., 12. März um 19:30 Uhr
im Literaturhaus Freiburg
in Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus
Moderation: René Freudenthal

„Ein eindringliches Buch voller Mitgefühl – und Greenwells Sprach ist so schön und rein wie Poesie.“ Hanya Yanagihara

„‘Was zu dir gehört‘ ist eine Liebesgeschichte und ist es nicht; ist Liebesgeschichte, weil sie vom Aufeinandertreffen zweier Menschen erzählt, aus dem sich ein Sog entfaltet. Ist keine Liebesgeschichte, weil der Sog eher einer des wahrnehmenden, glockenhell berauschten und gleichzeitig von allem distanziert bleibenden Erzählerichs ist als der einer auch nur vorübergehend erfüllten Liebe. ‚Was zu dir gehört‘ ist ein sehendes Buch, ein musikalisches Buch […] Oh, und man darf nicht verschweigen, wie wunderbar dieser Autor über Sex und über Körper schreibt.“ Hannah Lühmann, Welt am Sonntag, 28.01.2018

„Greenwell gelingt es, seine Geschichte auf betörende Weise zu erzählen.“ Katharina Schmitz, der Freitag, 25.01.2018

„Ein großartiges Debüt. Die erste unschuldige Nacht, die [der Ich-Erzähler] mit einem Freund verbringt, gehört zu den anrührendsten Coming-of-Age-Momenten überhaupt. Herzzerreißend!“ Siliva Feist, emotion, 03/2018

"Was zu dir gehört" ist eine Ballade der sexuellen Abhängigkeit, die Geschichte eines stillen Amerikaners unserer Zeit, der fern von zu Hause mit seiner komplizierten Vergangenheit ringt. Für seinen intimen und tief berührenden Debütroman wurde Garth Greenwell mit Autoren wie James Baldwin, Virginia Woolf und Teju Cole verglichen.
Ein amerikanischer Expat betritt die öffentlichen Toiletten des Kulturpalasts von Sofia, auf der Suche nach Sex. Es ist Herbst und außergewöhnlich warm, und dort unten, wo niemand einfach so hingeht, trifft er auf Mitko, einen jungen Mann, der Charisma ausstrahlt und Gefahr. Der Amerikaner, ein Lehrer, bezahlt Mitko für Sex, und in den Wochen danach trifft er ihn immer wieder, gefangen in seinem Begehren und in einer Beziehung, in der Zärtlichkeit umzuschlagen droht in Gewalt. Und während ihn die Ereignisse dazu zwingen, sich der Erinnerung an seine Kindheit in den amerikanischen Südstaaten zu stellen, kann er weder seinem Verlangen entkommen noch den Privilegien als Ausländer, die ihn von Mitko trennen. Was zu dir gehört ist ein Roman über die Macht von Scham und Sehnsucht. Und über eine Liebe entgegen jeder Wahrscheinlichkeit.

Der Autor Garth Greenwell, 1978 in Louisville, Kentucky, geboren, hat unter anderem an der Harvard University und am Iowa Writers’ Workshop studiert. "Was zu dir gehört" ist sein erster Roman. Er lebt in Iowa City.
Garth Greenwells "Was zu dir gehört", aus dem Englischen übersetzt von Daniel Schreiber, ist am 29. Januar 2018 bei Hanser Berlin erschienen.
 
 

Karlsruhe: Markus Nierth liest aus „Brandgefährlich“
Markus Nierth / Foto: Ch. Links Verlag GmbH
 
Karlsruhe: Markus Nierth liest aus „Brandgefährlich“
Früherer Bürgermeister von Tröglitz am 3. März in der Stadtbibliothek

Aus seinem Buch „Brandgefährlich – Wie das Schweigen der Mitte die Rechten stark macht“ liest der frühere Bürgermeister von Tröglitz, Markus Nierth, am Samstag, 3. März, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek im Ständehaus. Das Örtchen Tröglitz in Sachsen-Anhalt geriet 2015 durch NPD-geführte, fremdenfeindliche Demonstrationen, den Rücktritt Nierths und den Brandanschlag auf das Flüchtlingsheim international in die Schlagzeilen. Der Theologe Markus Nierth erzählt, wie er die Bedrohungen durch Rechtsradikale, aber auch das Schweigen der Politiker vor Ort erlebt hat. Er berichtet, was der lang andauernde Polizeischutz, der soziale und wirtschaftliche Boykott, aber auch die Anteilnahme von solidarischen Menschen bewirken. Nierth geht den Ursachen der Zerrissenheit, Verängstigung und Orientierungslosigkeit auf den Grund und wirbt für einen Kurswechsel in Gesellschaft und Politik - für ein barmherziges Miteinander, aber auch die klare Abgrenzung von Leuten, die Grundlagen des freiheitlichen und friedlichen Zusammenlebens gefährden. Der Eintritt ist frei. Der Abend ist eine Kooperationsveranstaltung des Vereins „Gegen Vergessen - Für Demokratie“, der Stadtbibliothek und der Evangelischen Stadtkirche.
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Karlsruhe: Krimilesung in Durlach
Autorin Claudia Mummert in der Stadtteilbibliothek

Eine Krimilesung präsentiert die Stadtteilbibliothek Durlach, Pfinz­tal­straße 9, am Mittwoch, 7. März. Die Karlsruher Autorin Claudia Mummert liest dann schwarzhumorige Kurzgeschichten von stets verdächtigen Nachbarn, ehrgeizigen Neffen und einem ganz besonderen Menü zum Hochzeitstag.

Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Pfand-Eintritts­kar­ten für 2 Euro gibt es ab sofort in der Stadt­teil­bi­blio­thek Durlach. Das Pfand von 2 Euro wird am Abend der Lesung rücker­stat­tet.
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Kaffee mit Schuss - Das Programm 2018
Am 18. Februar startet die Kaffee mit Schuss - Lesereihe in ihre fünfte Saison!
Wir haben wieder eine bunte Autoren-Mischung zusammengestellt: Stammgäste und Newcomer präsentieren Kriminelles aller Couleur.

Den Anfang macht Thomas Erle, der die im November ausgefallene Lesung aus dem aktuellen Kaltenbach-Krimi "Hochburg" nachholt. Wie üblich wird er dabei von Rainer Wahl mit dem Saxophon musikalisch begleitet.

Das komplette Programm:

18. Februar: Thoams Erle: Hochburg (mit Rainer Wahl am Saxophon)
25. März: Sascha Berst-Frediani: Reue
22. April: Alexa Rudolph: Der letzte Spargel
13. Mai: Ute Wehrle (Muttertagslesung): Bombenstimmung!
10. Juni: Anne Grießer: Sonne, Mord und Meer
14. Oktober: Tilman Schulze: Provinzabgründe
11. November: Thilo Corzilius: König Tod
9. Dezember: Bloody Christmas: Winter- und Weihnachtskrimis


Reservierung: Tel. 07602 / 771
Oder einfach online buchen über www.freiburger-krimipreis.de

(die Onlinebuchung ist gleichzeitig auch Reservierung)
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Literatur-Café: Schubert
Literatur-Café: Schubert

Ein sinnlicher und faszinierender Roman über den Komponisten Franz Schubert, das Genie, den leisen Rebellen und unglücklich Liebenden, der nur 31 Jahre alt wurde und eine der tragischsten Persönlichkeiten der abendländischen Musikgeschichte ist. Mit sicherem Blick für das Wesentliche zeichnet Peter Härtling die Lebensstationen des Komponisten nach und entführt in die Welt schöner Klänge, deren Leichtigkeit erkauft ist mit tiefem Leid.

Es lesen: Natalia Herrera & Dirk Schröter
Redaktion: Dr. Dirk Schröter

Wallgraben Theater Freiburg,
Sonntag, 11. Februar, 16 Uhr
 
 

Impulse für Inklusion
Ninia LaGrande / Copyright: Steffen Baranski
 
Impulse für Inklusion
Lesung mit Autorin und Poetry-Slammerin Ninia LaGrande am Freitag, 2. Februar, im Haus 37 im Vauban

Sie ist als Poetry-Slammerin auf Bühnen in ganz Deutschland unterwegs, bloggt auf diversen Webseiten und Gemeinschaftsblogs, schreibt Bücher, arbeitet für ein Sprachlernportal, ist regelmäßiger Gast bei Kabarett- und Comedysendungen, moderiert Veranstaltungen und eigene Fernseh-Formate: Ninia LaGrande aus Hannover ist ein echtes Multi-Talent. Nun kommt sie nach Freiburg.

In der Reihe „Impulse für Inklusion“ findet am Freitag, 2. Februar, um 19 Uhr im Haus 37 im Vauban eine Lesung mit Ninia LaGrande statt. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung ist barrierefrei zugänglich. Ein barrierefreies WC und eine induktive Höranlage sind vorhanden. Die Lesung wird in Gebärdensprache übersetzt.

Ninia LaGrande bloggt über ihr Leben mit Behinderung, über Kultur, Feminismus, Hochhausfassaden und Mode. 2015 wurde sie mit ihrer Lesebühne „Nachbarden“ mit dem Kabarettpreis „Fohlen von Niedersachsen“ ausgezeichnet. Ob Texte aus ihrem Erzählband „… und ganz ganz viele Doofe“ oder neuere Absurditäten – Ninia LaGrandes Beiträge bringen den Zuhörer zum Nachdenken und lassen ihn gleichzeitig aus vollem Herzen lachen.
 
 

 
Literatur-Café: MOZART AUF DER REISE NACH PRAG
von Eduard Mörike

Diese Novelle gilt als die wohl „berühmteste Künstlernovelle des 19. Jahrhunderts“. Mörike schrieb sie anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten. Mozarts Oper Don Giovanni war das Schlüsselerlebnis, das Mörike zu dem literarischen Werk veranlasste. Die Oper erinnerte ihn an seinen Bruder August, der wenige Tage nach dem Besuch der Oper verstarb. Geschildert wird ein fiktiver Tag aus dem Leben Mozarts auf der Reise nach Prag zur Uraufführung jener Oper im Herbst 1787.

Es lesen: Natalia Herrera & Dirk Schröter
Redaktion: Dr. Dirk Schröter

Wallgrabentheater Freiburg
am Sonntag, den 7. Januar 2018, 16 Uhr
Kaffee & Kuchen ab 15 Uhr
 
 



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