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Mittwoch, 28. Juni 2017
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Lesungen

 
CARL SCHURZ: LEBENSERINNERUNGEN
Lesung und Gespräch
mit Uwe Timm und Daniel Göske

Eine beispiellose Karriere im 19. Jahrhundert – das bewegte Leben des deutsch-amerikanischen Politikers Carl Schurz: Als junger Mann, überzeugter Republikaner und Parteigänger der 48er Revolution entgeht Schurz im Juli 1849 nur knapp der Verhaftung und flieht über die Ostsee nach London. Er imigriert im Herbst 1852 in die USA und geht als Farmer nach Wisconsin. Schurz wird Landagent, Notar, Publizist und bewegt als überzeugender Redner seine deutschen Landsleute, Abraham Lincoln im Jahr 1860 zum Präsidenten zu wählen. Wenig später kämpft er im Bürgerkrieg gegen Sezession und Sklaverei, besucht Bismarck in Berlin und wird zum Senator gewählt. Die umfassend kommentierte Edition seiner Autobiographie unter dem Titel Lebenserinnerungen (Wallstein, 2015) enthält den vollständigen Text, ergänzt um frühe Briefe. In einem einleitenden Essay würdigt Uwe Timm, einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur, Carl Schurz’ Leben und Wirken.

Über die Edition und das Leben von Carl Schurz sprechen Uwe Timm und Daniel Göske, Professor für Amerikanistik an der Universität Kassel und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Begrüßung: Dr. Kristina Hasenpflug, Wüstenrot Stiftung
Einführung: Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck, Carl-Schurz-Haus

Veranstalter: Carl-Schurz-Haus und Literaturbüro Freiburg in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Wüstenrot Stiftung, dem Wallstein Verlag und dem Buchladen in der Rainhof Scheune


Do 03.03., 19 Uhr | Rainhof Scheune Kirchzarten, Höllentalstraße 96 | Eintritt: 10/5 Euro
 
 

 
Frank Goosen - Förster, mein Förster
Lesung
Dienstag, 01. März 2016 | 20.00 Uhr
Im Vorderhaus Freiburg

Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Büchern, darunter "Raketenmänner", "Sommerfest" und "Liegen lernen", zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen in überregionalen Publikationen und diversen Anthologien veröffentlicht.
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Das Mädchen mit dem Fingerhut
Lesung von Michael Köhlmeier

Datum: Freitag, 04. März 2016, 20 Uhr
Ort: Buchhandlung Rombach,Bertoldstr. 10, 79098 Freiburg
Preis Euro 10,-- / 8,-- ermäßigt

Michael Köhlmeier erzählt in bewegenden Bildern eine Geschichte von Menschen ohne Herkunft.
Irgendwo in einer großen Stadt, in Westeuropa. Ein kleines Mädchen kommt auf den Markt, hat Hunger. Sie versteht kein Wort der Sprache, die man hier spricht. Doch wenn jemand "Polizei" sagt, beginnt sie zu schreien. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Yiza, sagt sie, also heißt sie von nun an Yiza. Als Yiza zwei Jungen trifft, die genauso alleine sind wie sie, tut sie sich mit ihnen zusammen. Sie kommen ins Heim und fliehen; sie brechen ein in ein leeres Haus, aber sie werden entdeckt. Michael Köhlmeier erzählt von einem Leben am Rande und von der kindlichen Kraft des Überlebens - ein Roman, dessen Faszination man sich nicht entziehen kann.

Michael Johannes Maria Köhlmeier wurde in Hard am Bodensee geboren und wuchs in Vorarlberg auf. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg/Lahn sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt/Main. Ende der 1960er Jahre wurde Köhlmeier freier Mitarbeiter des Österreichischen Rundfunks (ORF) und schrieb bis 1985 für das Ö1-Studio Vorarlberg Hörspiele, Features und Dokumentationen. 1982 publizierte Köhlmeier seinen ersten Roman mit dem Titel "Der Peverl Toni und seine abenteuerliche Reise durch meinen Kopf", eine skurrile, fantastische Geschichte um einen Jungen aus der Vorarlberger Provinz, der sich in unglaubliche Abenteuer hineinträumt. 1985 ließ er sich als freier Schriftsteller in Hohenems nieder. Sein vielseitiges und vielfach ausgezeichnetes Werk umfasst Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Drehbücher.


Über eine Bekanntgabe in Ihrem Medium würden wir uns freuen.
Vielen Dank im Voraus.
Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei finden Sie Informationen zu unserem Veranstaltungsprogramm im März 2016

Lesung
Michael Köhlmeier
Das Mädchen mit dem Fingerhut
Datum: Freitag, 04. März 2016, 20 Uhr
Ort: Buchhandlung Rombach,Bertoldstr. 10, 79098 Freiburg
Preis Euro 10,-- / 8,-- ermäßigt

Michael Köhlmeier erzählt in bewegenden Bildern eine Geschichte von Menschen ohne Herkunft.
Irgendwo in einer großen Stadt, in Westeuropa. Ein kleines Mädchen kommt auf den Markt, hat Hunger. Sie versteht kein Wort der Sprache, die man hier spricht. Doch wenn jemand "Polizei" sagt, beginnt sie zu schreien. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Yiza, sagt sie, also heißt sie von nun an Yiza. Als Yiza zwei Jungen trifft, die genauso alleine sind wie sie, tut sie sich mit ihnen zusammen. Sie kommen ins Heim und fliehen; sie brechen ein in ein leeres Haus, aber sie werden entdeckt. Michael Köhlmeier erzählt von einem Leben am Rande und von der kindlichen Kraft des Überlebens - ein Roman, dessen Faszination man sich nicht entziehen kann.

Michael Johannes Maria Köhlmeier wurde in Hard am Bodensee geboren und wuchs in Vorarlberg auf. Er studierte Germanistik und Politologie in Marburg/Lahn sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt/Main. Ende der 1960er Jahre wurde Köhlmeier freier Mitarbeiter des Österreichischen Rundfunks (ORF) und schrieb bis 1985 für das Ö1-Studio Vorarlberg Hörspiele, Features und Dokumentationen. 1982 publizierte Köhlmeier seinen ersten Roman mit dem Titel "Der Peverl Toni und seine abenteuerliche Reise durch meinen Kopf", eine skurrile, fantastische Geschichte um einen Jungen aus der Vorarlberger Provinz, der sich in unglaubliche Abenteuer hineinträumt. 1985 ließ er sich als freier Schriftsteller in Hohenems nieder. Sein vielseitiges und vielfach ausgezeichnetes Werk umfasst Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Drehbücher.
 
 

 
SHIDA BAYZAR: NACHTS IST ES LEISE IN TEHERAN
zwischen/miete

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend junge Autor/innen zur „Zwischenmiete“ in Freiburger Wohngemeinschaften. Zu Gast ist diesmal die Autorin Shida Bazyar mit ihrem Romandebüt Nachts ist es leise in Teheran (Kiepenheuer & Witsch).

Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier Stimmen: Shida Bazyars Roman über eine iranische Familie setzt Anfang 1979 in Teheran ein und reicht bis in die deutsche Gegenwart. Behsad, ein junger kommunistischer Revolutionär, kämpft nach der Vertreibung des Schahs für eine neue Ordnung. Zehn Jahre später in der deutschen Provinz: Behsad und Nahid sind nach der Machtübernahme der Mullahs mit ihren Kindern geflohen. Vor dem Radio sitzend hoffen sie auf Neuigkeiten von unter- getauchten Freunden. 1999 reist Laleh gemeinsam mit ihrer Mutter nach Teheran. Zwischen „Kafishaps", Schönheitsritualen und geflüsterten Geheimnissen lernt sie ein Land kennen, das sich nur schwer mit den Erinnerungen aus der Kindheit deckt. Ihr Bruder Mo schaut ein Jahrzehnt später belustigt auf die Demos der deutschen Studenten. Doch dann bricht die Grüne Revolution in Teheran aus und stellt seine Welt auf den Kopf.

Shida Bazyar, geboren 1988 in Hermeskeil, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie arbeitet als Bildungsreferentin. 2012 war sie Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses. Nachts ist es leise in Teheran ist ihr erster Roman.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Studierendenwerk Freiburg


Fr 12.02., 20 Uhr | WG in der Günterstalstr. 22 | Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen)
 
 

 
Bauflächen sind keine nachwachsenden Rohstoffe!
Autorenlesung: Niels Boeing


3HäuserProjekt und jos fritz Buchhandlung laden zu Lesung und Gespräch mit Niels Boeing, Journalist und Buchautor (Hamburg) am 16.02.2016 um 20 Uhr in der jos fritz Buchhandlung, Wilhelmstr. 15 in Freiburg.

"VON WEGEN - Überlegungen zur freien Stadt der Zukunft" ist der Titel von Boeings neuestem Buch. Nach dem Erfolg von "Gentrifidingsbums" hat er ein weiteres Standardwerk zur Debatte um den urbanen Kapitalismus mit Mietenwahnsinn, prekären Dienstleistungen und Gated Communities geliefert. Denn ja: Es gibt Alternativen dazu!

Die Stadt der Zukunft verspricht uns Freiheit und Selbstverwirklichung - auch jenseits gesellschaftlicher Normen. Zugleich verspricht sie materiellen Wohlstand und Effizienz in der Bewältigung alltäglichen Lebens. Sie ist „verdichtete Unterschiedlichkeit“ (Lefebvre), die jedem zu seinem Glück verhelfen kann. Der Neoliberalismus jedoch macht Städte zunehmend zu Objekten und baut sie zu einheitlichen Markenprodukten um, die Investoren und Kunden anlocken sollen. Die neoliberale Stadt wertet Stadtteile auf und vertreibt ärmere Menschen.

Niels Boeing fordert deshalb eine urbane Revolution, welche Unterschiedlichkeit fördert, neue Formen demokratischen Handelns ermöglicht und eine Stadt entstehen lässt, die wirtschaftlich, ökologisch und sozial gleichermaßen nachhaltig ist - kurz: "Eine Stadt, die allen gehört".

In der Veranstaltungsreihe "Bauflächen sind keine nachwachsenden Rohstoffe!" lädt das 3HäuserProjekt Gutleutmatten erneut zum Gedankenaustausch, dieses Mal gemeinsam mit der jos fritz Buchhandlung. Moderation: Nils Adolph, 3HäuserProjekt.

Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

www.3haeuserprojekt.org - www.syndikat.org - www.josfritz.de

Kontakt: info@3haeuserprojekt.org
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TASCHENPARADIESE
Vorlesereise für kleine Leute

Für Zuhörer ab 3 Jahren kramt ein Freiburger Leser seine Kinderbücher hervor und liest im bunten Zelt aus seinen Lieblingsgeschichten. Es wird gelauscht, gespielt, gemalt und getobt. Eltern können sich währenddessen im Café bei Kaffee und Croissant entspannen.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg
Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises Literaturhaus Freiburg und der Volksbank Freiburg

So 31.01., 11 Uhr | Alter Wiehrebahnhof | Galerie | Eintritt pro Kind: 3 Euro (inkl. Kaffee und Croissant für Mama oder Papa: 5 Euro)
 
 

 
LITERARISCHES WERKSTATTGESPRÄCH
Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich in der Regel am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen nehmen wir bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch gern entgegen.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg

Do 28.12., 20:00 | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt frei
 
 

 
HEINZ HELLE: EIGENTLICH MÜSSTEN WIR TANZEN
Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Tagsüber streift die Gruppe nun durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung – auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben. Mit seinem neuen Roman Eigentlich müssten wir tanzen (Suhrkamp) schafft der in Zürich lebende Autor Heinz Helle einen düsteren, manchmal auch komischen Endzeitroman, eine »Dystopie mit Erkenntnisgewinn« (Frankfurter Rundschau).

Moderation: Ann-Christin Bolay.

Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York und ist Absolvent des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel. Sein Romandebüt Der beruhigende Klang von explodierendem Kerosin erschien 2014 und stand auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis. Für seinen zweiten Roman Eigentlich müssten wir tanzen erhielt er den Werkbeitrag der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Buchhandlung Schwarz
Mit freundlicher Unterstützung durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

Mi 27.01., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof | Galerie | Eintritt: 7/5 Euro
 
 



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