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Donnerstag, 26. April 2018
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Lesungen

 
Marie T. Martin | »Luftpost«
»Vielleicht ist der Tod, sagst du und grinst, nur wie ein Abfluss und kommt in die universale Kläranlage. Das, sage ich, ist mir zu spät, ich möchte einen Klarspüler für die Seele, hier und jetzt.«

Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur »Zwischenmiete« in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Am 20.5. ist Marie T. Martin zu Gast mit ihrem jüngst erschienenen Erzählband »Luftpost«. Leicht und schwebend erzählt die gebürtige Freiburgerin vom Alltag und den Menschen, ihren Ängsten, Wünschen und Träumen und führt den Leser direkt ins Innere der Figuren. Ihre Texte zeugen »von einem höchst eigenwilligen, phantasievollen, poetischen und sehr humorvollen Zugriff auf die Wirklichkeit«, so die Jury-Begründung zum Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, das Marie T. Martin 2008 zugesprochen wurde.

Marie T. Martin wurde 1982 in Freiburg geboren, nahm über mehrere Jahre an den Jugendwerkstätten des Literaturbüros Freiburg teil, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt mittlerweile in Köln. 2007 erhielt sie den Förderpreis des MDR-Literaturwettbewerbs und war 2010 Stipendiatin der Stadt Köln in Istanbul.

Eine Veranstaltung des Literaturbüros Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Freiburg.

Fr 20.05. | 20 Uhr | »Zwischenmiete« | Marie T. Martin liest aus ihrem Erzählband »Luftpost« | Zasiusstraße 54, Freiburg | Eintritt 3 € inklusive Bier und Brötchen
 
 

Lesung und Gespräch mit Arthur Feldmann
 
Lesung und Gespräch mit Arthur Feldmann
am Mittwoch, 18. Mai, um 20 Uhr
im CCFF, Münsterplatz Freiburg

Arthur Feldmann (Paris) – Schreiben zwischen den Sprachen und den Kulturen

Arthur Feldmann wurde 1926 in Wien geboren. Er ist der Sohn ostjüdischer, 1914 in die Hauptstadt der K&K-Monarchie gezogener Eltern. ...
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Alexandra Senfft: Fremder Feind, so nah
 
Alexandra Senfft: Fremder Feind, so nah
Frieden in Nahost – mehr als eine Utopie? Begegnungen mit Palästinensern und Israelis.

Lesung aus ihrem Buch und Diskussion
Montag, 16. Mai 2011, 19.30 Uhr, Blaues Haus Breisach, Rheintorstr. 3

Moderation: Dr. Helmut Wetzel, Müllheim

„Frieden zwischen Palästinensern und Israelis ist keine Utopie“, sagt die Nahostexpertin Alexandra Senfft und belegt mit zahlreichen Beispielen, dass Verständigung möglich ist. Auf ihrer sehr persönlichen Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete hat sie Menschen getroffen, die über innere und äußere Grenzen hinweg, einen konstruktiven und gleichberechtigten Dialog führen.

Alexandra Senfft benennt auch ihren Standort als Autorin. Ihr Großvater Hanns Ludin aus Freiburg war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Hitlers Gesandter in der Slowakei. Er wurde dort 1947 als Kriegsverbrecher hingerichtet.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

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Es besteht eine zweite Möglichkeit, Alexandra Senfft zu hören:

Dienstag, 17. Mai 2011, 18.15 Uhr
Pädagogische Hochschule Freiburg, Kunzenweg 21
(Pädagogische Werkstatt, KG V, Raum 013)

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Einen Buchtipp zu "Fremder Feind, so nah" hatten wir bereits in prolixletter nr 226 (Punkt 4) vom 15.10.2009:
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Italienische Vorlesestunde für Erwachsene
Für Erwachsene lesen Mitglieder des Vereins „Centro
Culturale Italiano“ aus italienischen Romanen und
Erzählungen vor. Die Veranstaltung findet am Samstag, 14.
Mai, um 11 Uhr im 3. Obergeschoss der Stadtbibliothek am
Münsterplatz statt. Der Eintritt ist frei.
 
 

 
Thomas Weiß liest aus "von weit"
am Donnertag 19. Mai 2011 um 20 Uhr,
Kooperatur (Münsterplatz 36a, Freiburg)

Thomas Weiß (Jg. 1961), Pfarrer in Gaggenau und ehemals Erwachsenenbildner in Freiburg, mit dem Schwerpunkt Literatur und Kultur im urbanen Kontext liest aus seinem im vergangenen Jahr erschienen Band. "Seine Gedichte sind Versuche den biblischen Texte dadurch ernst zu nehmen, dass er sie umschreibt, neu schreibt, weiter schreibt. Auf dies Weise werden die Ur-Texte wieder neu buchstäblich an-stößig“.

Mit dem Theologiestudium hatte Weiß erste intensivere Beschäftigung mit der Lyrik, auch erstes eigenes »Hand- und Schriftwerklernen«. Seit 1998 erste Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien, inzwischen liegen von ihm fünf Gedichtbände vor.

Thomas Weiß ist Mitglied der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik in Leipzig und ist Stipendiat des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.

Veranstalter: c-punkt, Freiburg (Ökumenische Citykirchenarbeit).
Alte Münsterbauhütte, Herrenstr. 30, Freiburg

Eintritt frei, Spende am Ausgang erbeten.

2010, 210 Seiten, geb. mit Schutzumschlag und Lesebändchen
ISBN 978-3-940086-45-7

€ [D] 19,50

Peter Härtling sagt:
»Seit je misstraue ich der Verquickung von Religion und Literatur. Dort, wo der Traktat vorlaut wird, scheue ich zurück. Und davor hütet sich auch Thomas Weiß in seinen Gedichten: Sie sind von sich auf die Wortkontur verlassender Lakonie und von emotionaler Genauigkeit.«

Kurt Marti meint:
»Thomas Weiß hört intensiv und achtsam auf die Sprache, auch auf einzelne Wörter und lässt sich dadurch inspirieren. In der Sprachmaterie sind ja viele Überraschungen verborgen, Schätze auch, die darauf warten, gehoben zu werden.«
 
 

 
Lesung aus dem Lyrikband "Höre Israel"
am 08.05.11,18:00 Uhr
Jos Fritz Café Freiburg
Eine Veranstaltung des http://www.cafepalestinefreiburg.blogspot.com/

Beate Himmelstoß und Jürgen Jung lesen aus Erich Fried′s 1974 erschienenem Lyrikband "Höre Israel" Musikalische Untermalung auf der Oud (arabische Laute) mit dem palästinensischen Musiker Moamen Khatib.

"Erich Fried, nach dem deutschen Einmarsch in Wien 1938 selbst als Jude verfolgt, empfindet außer Solidarität mit allen unschuldig Verfolgten und Benachteilgten auch Mitverantwortlichkeit für das, was Juden in Israel den Palästinensern und anderen Arabern antun. Die politische Seite des beliebten Lyrikers ist nicht vielen Menschen bekannt. Durch die Veröffentlichung von "Höre Israel" erhält nun eine neue Generation die Gelegenheit, einen zentralen Teil der politischen Lyrik Erich Frieds kennenzulernen." (aus der Rezension des Bayrischen Rundfunks zum "Hörbuch der Woche" am 14.1.′11)
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Deutschlandfunk-Lesung mit Benno Hurt
am 20. und 27. April 2011 anlässlich seines 70. Geburtstages

Rund eine Woche nach Benno Hurts 70. Geburtstag (11. April 2011) strahlt der 'Deutschlandfunk' in seiner Sendung 'Lesezeit' den ersten von zwei Teilen mit Auszügen aus Benno Hurts neuem Roman 'Im Nachtzug' aus: Mittwoch, 20. April, 20:30 bis 21:00 Uhr.

Der zweite Teil folgt am Mittwoch, 27. April, 20:30 bis 21:00 Uhr. Es liest der Autor selbst.

Den Roman über die Reise zweier junger Männer Anfang der 1960er aus ihrer bayerischen Heimatstadt in das aschermittwochsverkaterte Köln haben wir bereits als Buchtipp vorgestellt ...
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Lesung: BRENNTAGE | Michael Stavarič liest!
 
Lesung: BRENNTAGE | Michael Stavarič liest!
»Das Ausbleiben der Zukunft ist nichts für schwache Nerven.« Davon ist die Hauptfigur im neuen Roman des österreichisch-tschechisches Autors Michael Stavarič überzeugt. In poetischen Bildern und eindringlichen Szenen entwickelt er die Geschichte eines Jungen, der in der Obhut seines merkwürdigen Onkels in einer abgelegenen, verarmten Siedlung heranwächst. In dieser Abgeschiedenheit haben die Bewohner im Laufe der Zeit ihre eigenen Sitten und Gebräuche herausgebildet wie z.B. die Brenntage, an denen sie private Dinge, die sie nicht mehr benötigen, dem Feuer übergeben. Scheinbar unspektakuläre Alltagsmomente werden erzählerisch immer wieder grundiert durch surrealistische Elemente. »Ob es der düstere Wald ist, in dem Kinder ihre Kameraden nachts als Lebendköder für die Geister aussetzen; die nahen Minen, die Menschen in Abgründe locken und das Abgründige aus dem Menschen; oder die Flut, die einmal im Jahr durch das Dorf spült und fremdes Zuchtvieh gegen die Häuserwände wirft - Michael Stavaric gelingen archaische und verstörende Bilder einer heimischen Wildnis, die sich am parasitären Menschen rächt.« Oskar Piegsa, Spiegel online

Geboren 1972 in Brno, lebt Michael Stavarič heute als freier Schriftsteller in Wien, wo er Publizistik studierte. Neben der Veröffentlichung von Beiträgen in zahlreichen Zeitschriften verfasst er Romane, Gedichte, Erzählungen und Kinderbücher, für die er bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Die Moderation der Lesung übernimmt Martin Zingg, Journalist und Literaturkritiker aus Basel.

Eine Veranstaltung des Literaturbüro Freiburg in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung jos fritz.

am Mo 18.04. | 20.00 Uhr
Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, 79102 Freiburg
Eintritt: 5 bzw 3 €
 
 



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