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Donnerstag, 23. November 2017
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Lesungen

 
Literatur-Kaffee: Georg Trakl
Vor hundert Jahren, am 3. November 1914, verstummte eine der bedeutendsten lyrischen Stimmen der deutschsprachigen Moderne: Georg Trakl. Im Garnisonsspital zu Krakau erlag er mit nur 27 Jahren einer Kokainvergiftung.

„Trakls Leben verlief ereignislos, freudlos, erfolglos zwischen Salzburg, Wien und Innsbruck. Es war nicht lebbar.“ So lautete der lapidare Befund von Stephan Hermlin.

Als Georg Trakl im Herbst 1914 – gerade einmal siebenundzwanzig Jahre alt – seinem Leben ein Ende setzt, konnte das niemanden überraschen. Hier nahm jemand die letzte Stufe eines Daseins, das sich selbst nur Hindernis war. Überlebt hat seine Dichtung, von der Josef Leitgeb, selbst ein bedeutender Lyriker, einmal schrieb: „Das Werk Trakls ist das Bild einer völlig geschlossenen, in sich selbst ruhenden Welt. Müsste man ihr einen Namen geben, man könnte sie nur die Trakl-Welt nennen, so sehr ist sie eine Schöpfung, mit keiner anderen im Bereich der deutschen Dichtung vergleichbar.“

Im Rahmen unserer Auftaktveranstaltung zur Spielzeit 2014/15 wird also in Gedichten, Selbstzeugnissen und Erinnerungen von Wegbegleitern zu erzählen sein über Trakls Salzburger Kindheit, über Drogen, Ekstase und Selbstzerstörung, nicht zuletzt auch über Trakls verbotene Liebe zur Schwester Grete.

Es lesen Patrick Blank / Holger Heddendorp
Redaktion Holger Heddendorp
Sonntag, den 02.11.2014, 16 Uhr
im Wallgrabentheater Freiburg
Bewirtung ab 15 Uhr (und wie immer gibt es auch einen kleinen Bücher-Flohmarkt)
 
 

 
Freiburger Literaturgespräch vom 6. bis 9. November
Lesungen mit international renommierten Autorinnen und Autoren und vielversprechenden Debütanten - Eröffnungslesung am Donnerstag, 6. November

Abschließende Podiumsdiskussion „Was soll ich lesen?“ am Sonntag, 9. November

Auch in diesem Jahr ist es gelungen, ein vielseitiges und hochkarätiges Programm für das 28. Freiburger Literaturgespräch zusammenzustellen: (Debüt-)Romane, die sich auf je eigene Weise mit (Familien-)Geschichte auseinandersetzen, werden ebenso vorgestellt wie in Ton und Thematik ganz unterschiedliche lyrische Neuerscheinungen. Bekannte und renommierte Autorinnen und Autoren treffen auf junge Kolleginnen und Kollegen. Wie immer steht die deutschsprachige Literatur im Mittelpunkt, mit Natalka Sniadanko und Sergej Lebedew sind jedoch auch eine Autorin und ein Autor aus Osteuropa zu Gast.

Im Ratssaal des Freiburger Rathauses lesen: Marcel Beyer, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Angelika Klüssendorf, Michael Krüger, Nadja Küchenmeister, Sergej Lebedew, Per Leo, Steffen Popp, Verena Roßbacher, Lutz Seiler, Natalka Sniadanko, Ulf Stolterfoht und Jan Wagner.

Michael Krüger wird das Literaturgespräch am Donnerstag, 6. November, um 20 Uhr mit einer Lesung aus seinem Gedichtband „Umstellung der Zeit“ eröffnen. Der Literatur-kritiker und Autor Helmut Böttiger stellt Person und Werk des renommierten Autors, ehemaligen Leiters des Carl Hanser Verlags und Herausgebers der Literaturzeitschrift „Akzente“ vor.

Der renommierte Lyriker Lutz Seiler erhielt Anfang Oktober den Deutschen Buchpreis für seinen Debütroman „Kruso“. Seine Lesung aus diesem auf der Insel Hiddensee spielenden DDR-Aussteigerroman beschließt die Lesungen am Freitag 7. November.

Als Seiler in seiner Dankesrede monierte, dass es für Lyrik keinen vergleichbaren Literaturpreis gebe, erwähnte er ausdrücklich – neben zwei anderen Lyrikern –
Nadja Küchenmeister. Die junge Lyrikerin macht den Auftakt am Freitagvormittag mit Gedichten aus ihrem neuen Band „Unter dem Wacholder“.

„Flut und Boden“ lautet der Titel des „Romans einer Familie“ von Per Leo, in dem sich der Historiker mit der (Nazi)-Vergangenheit seines Großvaters auseinandersetzt. Diesem literarischen Debüt gelang auf Anhieb der Sprung in die Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse 2014.

Mit „Schwarzer Flieder“ setzt der österreichische Autor Reinhard Kaiser-Mühlecker sein ungewöhnliches Familienepos fort, das er mit dem Roman „Roter Flieder“ begonnen hat. Dreh- und Angelpunkt ist der oberösterreichische Bauernhof der Familie Goldberger.

Aus Moskau kommt Sergej Lebedew. Auch in seinem Debütroman „Der Himmel auf ihren Schultern“ begibt sich ein Vertreter der Enkelgeneration auf die Spurensuche: Er muss erkennen, dass der alte Mann, den er als Kind „zweiten Großvater“ nannte, Lagerkommandant eines stalinistischen Straflagers war.

Der Lyriker Ulf Stolterfoht hat neben anderen literarischen Auszeichnungen auch den Peter-Huchel-Preis 2008 erhalten. Beim Literaturgespräch wird er unter anderem bislang unveröffentlichte Gedichte vorstellen.

Der diesjährige Peter-Huchel-Preisträger Steffen Popp eröffnet die Lesungen am Samstag, 8. November. „Dickicht mit Reden und Augen“ ist sein Gedichtband betitelt.

Gewissermaßen einen Mordsspass verspricht der vermeintliche, in Berlin-Mitte angesiedelte Detektivroman „Schwätzen und Schlachten“ der in Österreich und der Schweiz aufgewachsenen Autorin Verena Roßbacher. Skurril und komisch, mit Lust an der zielführenden Abschweifung wird dieser Diskurs- und Gesellschaftsroman unserer Zeit erzählt.
Der Poet und Romancier Marcel Beyer war schon einige Male zu Gast beim Literaturgespräch. In diesem Jahr wird dervielfach ausgezeichnete Autor aus seinem jüngst erschienenen Gedichtband „Graphit“ lesen.

Natalka Sniadanko lebt und arbeitet als Schriftstellerin, Übersetzerin und Redakteurin des ukrainisch-deutsch-polnischen Literaturmagazins „Radar“ in Freiburgs ukrainischer Partnerstadt Lemberg/Lviv. Sie liest aus ihrem demnächst auf Deutsch erscheinenden Buch „Frau Müller hat nicht die Absicht, mehr zu bezahlen“.

„Regentonnenvariationen“ lautet der Titel des aktuellen Lyrikbandes von Jan Wagner: vom Giersch über Weidekätzchen bis hin zu Eule, Otter und Olm wird die Natur in all ihren kunstvollen Variationen ins poetische Visier genommen.

„Regentonnenvariationen“ lautet der Titel des aktuellen Lyrikbandes von Jan Wagner: vom Giersch über Weidekätzchen bis hin zu Eule, Otter und Olm wird die Natur in all ihren kunstvollen Variationen ins poetische Visier genommen.

Den Abschluss der Lesungen im Rathaus bestreitet Angelika Klüssendorf mit ihrem Roman „April“, der in die Shortliste zum diesjährigen Deutschen Buchpreis aufgenommen wurde. Angesiedelt ist diese wechselvolle Geschichte einer jungen Frau, die sich – nach einem Song von Deep Purple – April nennt, im Leipzig der späten 70er-Jahre.

Die Lesungen am Freitag, 7. und am Samstag, 8. November, werden moderiert von Helmut Böttiger, Autor und Kritiker aus Berlin, Thomas Geiger vom Literarischen Colloquium Berlin, Annette Pehnt, Autorin aus Freiburg, Martin Bruch, Leiter des Freiburger Literaturbüros, und von der Germanistin und Mitarbeiterin des Literaturbüros Ann-Christin Bolay.

Zu den Lesungen im Rathaus kommen zwei weitere Veranstaltungen hinzu:

Eine Lyrik-Werkstatt für Studierende unter Leitung von Nadja Küchenmeister am Freitag, 7. November, von 15 bis 18 Uhr im Literaturbüro Freiburg, Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40. Anmeldung werden telefonisch unter 289989 oder per Mail unter info@literaturbuero-freiburg.de entgegengenommen. Kostenbeitrag: 5 Euro. Weitere Informationen unter www.literaturbuero-freiburg.de .

Eine abschließende Podiumsdiskussion unter der Fragestellung „Was soll ich lesen?“. Es diskutieren Angelika Klüssendorf, Per Leo und der Literaturkritiker und Blogger Stefan Mesch. Die Chefredakteurin der Zeitschrift „Kulturaustausch“ Jenny Friedrich-Freksa moderiert das Gespräch am Sonntag, 9. November, 11 Uhr, im Schlossbergsaal des SWR Studio Freiburg. Die Podiumsdiskussion wird veranstaltet vom Literaturbüro Freiburg in Zusammenarbeit mit dem SWR Studio Freiburg und dem städtischen Kulturamt.


Eintrittspreise
Der Eintritt zur Eröffnungsveranstaltung kostet 8 Euro. Tageskarten für die Lesungen am Freitag und Samstag sind für jeweils 10 Euro erhältlich, der Eintritt für das Podiumsgespräch am Sonntag beträgt 5 Euro. Eine Karte für alle Lesungen von Donnerstag, 6. bis Samstag, 8.November, gibt es für 15 Euro, ermäßigt für 5 Euro. Schulklassen haben freien Eintritt, wenn sie sich zuvor beim Kulturamt unter der Telefonnummer 201-2101 angemeldet haben.

Vorverkauf für alle Veranstaltungen findet in diesem Jahr im Museum für Stadtgeschichte, Wentzingerhaus, Münsterplatz 30, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr statt und jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse.

Ein Lesebuch mit Texten der eingeladenen Autorinnen und Autoren ist in Buchhandlungen und bei den Lesungen für 5 Euro erhältlich.

Weitere Informationen gibt es beim Kulturamt, Münsterplatz 30, Telefon: 201-2101, Fax unter der 201-2199, per E-Mail unter kulturamt@stadt.freiburg.de oder auf www.freiburg.de/literaturgespraech
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„Dem Vergessen entreißen“
Dokumentierte authentische Berichte und Erinnerungen an die Bombenangriffe des II. Weltkriegs

Stadt und „Badische Heimat“ stellen Buch am Montag,
3.November, um 19 Uhr (Kaisersaal des Kaufhauses) vor

„Dem Vergessen entreißen“ – so lautet der Titel eines Bandes,
den die Stadt Freiburg gemeinsam mit dem Landesverein
„Badische Heimat“ und dem Freiburger Rombach-Verlag
gemeinsam herausgeben und damit an die Opfer des
Bombenkriegs erinnern. Den Anstoß zu dem Buchprojekt haben
der 75.Jahrestag des Ausbruchs des II. Weltkriegs 1939, und der
bevorstehende 70. Jahrestag des Bombenangriffs vom
27.November 1944 gegeben, bei dem rund 3000 Menschen ums
Leben kamen und große Teile der Stadt zerstört wurden. Der
Titel „Dem Vergessen entreißen“ steht für den Anspruch,
Erinnerungen von Zeitzeugen und noch erhaltene Berichte und
Dokumente vor allem zum 27. November 1944 und weiterer
Bombenangriffe auf Freiburg zusammen zu tragen. Die
Freiburger Historikerin Carola Schark hat die Namen der
Getöteten gesammelt und zu vielen Opfern Geschichten
aufgestöbert. Die von ihr dokumentierten Berichte der
Angehörigen und Freunde sind berührende Zeugnisse von
Zivilcourage und Mut in höchster Not.

Renommierte Autorinnen und Autoren wie Andreas Meckel,
Heike Mittmann, Manfred Gallo und Bernhard Adler † bereichern
das Buch mit ergänzenden Beiträgen, unter anderem zur Rolle
Freiburgs im Dritten Reich und zu den Schutzmaßnahmen am
Münster während des Krieges.

Das Buch wird in einer gemeinsamen Veranstaltung der Stadt,
des Landesverein „Badische Heimat“ und des Rombach-Verlags
am Montag, 3.November, um 19 Uhr (Kaisersaal des Historischen
Kaufhauses am Münsterplatz) öffentlich vorgestellt. Zu diesem
Anlass sprechen unter anderem Oberbürgermeister Dieter Salomon,
der Vorsitzende der „Badischen Heimat“, Regierungspräsident
a.D. Sven von Ungern-Sternberg, und für die Autorinnen und
Autoren die Historikerin Carola Schark.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu dem Abend herzlich eingeladen.
 
 

 
"Lesen und der Aufbau von Lebenskraft"

Mittwoch, den 22. Oktober 2014

19.30 Uhr

Buchhandlung Sillmann

Theodor-Ludwig-Strasse 26

D-79312 Emmendingen

Viele Menschen leiden heutezutage unter Erschöpfung.
Dieser Vortrag möchte Bewußtseinsanregungen geben,
wie das Lesen zu einer aktiven und kreativen Fähigkeit
werden kann.
Weiterhin vermittelt der Vortrag auch erste Unterschei-
dungskriterien, wie die Qualität einer Literatur eigen-
ständig beurteilt werden kann.
Literatur, die neben der Unterhaltung auch Werte und
Ideale beim Leser weckt, kann stärkend für das Seelen-
leben wirken.
Anhand von Leseproben sollen die Inhalte auch praktisch
erfahrbar werden.

Gabriele Hirschvogel ist tätig als freie Autorin im
Bereich Yoga und Gesundheit.
Seit 1992 arbeitet sie als Yogalehrerin und leitet seit
2008 die Yoga- und Atemschule in Titisee-Neustadt.

Eintritt: € 6.- / Jugendliche und Studenten € 4.-

Kartenvorverkauf:
Buchhandlung Sillmann
Theodor-Ludwig-Strasse 26
D-79312 Emmendingen
Tel. 07641-8563
E-mail: buch-sillmann@t-online.de
 
 

 
Andreas Eschbach: DER JESUS-DEAL
Lesung

Der neue Roman ist Fortsetzung und Vorgeschichte des Bestsellers „Das Jesus Video“ zugleich, wie es wohl nur bei einer Zeitreisegeschichte möglich ist. Er beginnt dort wo „Das Jesus Video“ endet und hört da auf wo „Das Jesus Video“ beginnt. . Es ist schon fast zu spät als Stephen Foxx die Wahrheit darüber erfährt, wer das originale Jesus Video gestohlen hat. Anders als zuerst angenommen sind es nicht Agenten des Vatikans, sondern eine Gruppierung, von der er wusste, dass sie existiert, aber nicht ahnen konnte wie mächtig sie ist. Die Videokassette ist Teil eines ungeheuren Plans unfassbarer Dimensionen, der auf das Ende der Welt abzielt.
AndreasEschbach, geboren 1959 in Ulm, studierte Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart und wechselte noch vor Abschluss in die EDV-Branche um als Softwareentwickler zu arbeiten. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung für schriftstellerisch hochbegabten Nachwuchs schrieb er seinen ersten Roman „Die Haarteppichknüpfer“ für den er 1996 den Literaturpreis des Science Fiction Club-Deutschlands erhielt. Der Durchbruch als Bestsellerautor gelang Eschbach mit dem Thriller „Das Jesus Video“ das 1999 drei literarische Preise gewann. Eschbach zählt zu den bedeutendsten europäischen Science Fiction Autoren. Seit einigen Jahren lebt er als freier Schriftsteller mit seiner Frau in der Bretagne.

17.10.14 / 20 Uhr
Buchhandlung Rombach Freiburg
Eintritt: Euro 9,-- / 7,-- ermäßigt
Karten in der Buchhandlung oder online
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Jean-Philippe Toussaint: Nackt
Das Kleid aus Honig bildet den Höhepunkt der Herbstkollektion, die Marie in Tokyo präsentiert. Nackt, nur mit glänzender Süße überzogen, schreitet das Model über den Laufsteg, gefolgt von einem Bienenschwarm. Ein erhabener und doch fragiler Moment, eine spektakuläre Inszenierung, die ihre Perfektion erlangt, als die minutiöse Planung dramatisch scheitert ...

Im vierten und letzten Teil seines Romanzyklus um die Modeschöpferin Marie Madeleine Marguerite de Montalte zeigt sich Jean-Philippe Toussaint erneut als Meister des fiktiven Spiels. Mit der Überlappung von Ebenen für die Wirklichkeit und Wahrnehmung und dem Verflechten von Zeiträumen entwirft er ein glänzendes Finale für die Liebesgeschichte zwischen Marie und dem Erzähler. Durch den Abend in deutscher und französischer Sprache führt Toussaints deutscher Verleger Joachim Unseld, der das Buch übersetzt hat.

Jean-Philippe Toussaint, geboren 1957, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf. Er lebt in Brüssel und auf Korsika. Für Fliehen erhielt Toussaint den Prix Médicis, einen der wichtigsten französischen Literaturpreise. Mit Die Wahrheit über Marie und Nackt stand Toussaint auf der Shortlist für den Prix Goncourt.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg

Do, 16.10., 20:00 | Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11 | Eintritt: 9/7 Euro
 
 

 
IMMER NACH HAUSE
Ausstellung und Lesung

Wo sind wir zu Hause? In einer Sprache, einer Landschaft, einer Gemeinschaft? Und was bedeutet es uns? Unter dem Motto Immer nach Hause stellen Freiburger Übersetzerinnen und Übersetzer Bücher vor, die sie seit dem letzten Jahr ins Deutsche übertragen haben. Sie nehmen die Zuhörer mit in die Kathedrale von Paris, auf einsame Inseln und in die Fantasie – an Orte also, von denen aus man das Eigene aus der Distanz betrachten kann. Eingebettet sind die Lesungen in ein fährtenreiches Literaturquiz. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Bücherausstellung In Freiburg übersetzt, die bis zum 31. Oktober in der Stadtbibliothek gezeigt wird.

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg und Stadtbibliothek Freiburg; konzipiert von den Übersetzerinnen und Übersetzern des Literaturbüros Freiburg; freundlich unterstützt durch die Weltlesebühne

Mi, 15.10., 20:00 | Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17 | Eintritt frei
 
 

 
Thomas Erle: Blutkapelle
Lesung am 14.10.14 / 20 Uhr
Buchhandlung Rombach Freiburg
Eintritt: Euro 9,-- / 7,-- ermäßigt
Karten in der Buchhandlung oder online

Goethe war gut… Eine tote Stadtführerin auf dem Grab von Goethes Schwester, kurz darauf ein Anschlag auf den beliebten Stadtarchivar! Und was verbirgt sich hinter den geheimnisvollen Hinweisen auf ein bisher unbekanntes Manuskript des Dichterfürsten? Für Lothar Kaltenbach, Weinhändler und Musiker, ist die Ruhe in seiner Heimatstadt vor den Toren Freiburgs empfindlich gestört. Eine erste Spur führt in ein Kloster, das es eigentlich nicht mehr gibt. Doch Kaltenbach ahnt nicht, dass er längst beobachtet wird...
Thomas Erle, geboren 1952 in Schwetzingen in Nordbaden, lebt seit 20 Jahren in Emmendingen bei Freiburg. Nach dem Studium war er auf Studienreise in Europa, Asien, den USA und Lateinamerika. Thomas Erle ist seit fast 30 Jahren Pädagoge und hat zuletzt beim Aufbau der Integrativen Walddorfschule in Emmendingen mitgewirkt. Zu seinen Vorlieben zählen Musik, Literatur, guter Wein und die Erkundung der Schwarzwaldregion. Blutkapelle ist sein zweiter Roman.


Thomas Erle
Blutkapelle
Kaltenbachs zweiter Fall
ISBN 978-3-8392-1592-0
Gmeiner Verlag
309 S. / 12 x 20 cm / Paperback
€ 11,99

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