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Donnerstag, 18. April 2019
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Buchtipps

Buchtipp: Schnelle Hilfe im Trauerfall
 
Buchtipp: Schnelle Hilfe im Trauerfall
Alles, was zu tun ist

Irgendwann trifft der Tod bekanntlich jeden. Er trifft aber auch die Angehörigen, die nicht nur vor emotionalen Herausforderungen stehen, sondern oft vor ganz praktischen. Innerhalb bestimmter Fristen müssen sie den Versicherer informieren, die Bestattung regeln, das Erbe angetreten oder ausgeschlagen haben, Verträge kündigen und Hinterbliebenenrente beantragen. Schnelle Hilfe im Trauerfall, ein neues Buch der Stiftung Warentest, hilft, alles Nötige souverän zu regeln und dabei einen klaren Kopf zu behalten.

Der Finanztest-Ratgeber „Schnelle Hilfe im Trauerfall“ hilft, rechtzeitig das Richtige zu tun und an alles zu denken: mit Checklisten wie „Was als erstes zu tun ist“ und zahlreichen Formularen zum Ausfüllen auf Papier oder am Rechner und vielen Musterschreiben. Damit können Angehörige Wichtiges der Reihe nach abhaken – und nichts gerät in Vergessenheit. Vieles ist auch nicht jedem bekannt, etwa dass eine Unfallversicherung innerhalb von 48 Stunden vom Tod eines Mitglieds erfahren muss.

Redakteurin Eugénie Zobel-Kowalski rät, Wichtiges der Reihe nach abzuhaken. „Die vielen Checklisten und Übersichten machen es wirklich leicht, Schritt für Schritt da durchzumarschieren.“ Sie und ihre Kollegen haben den praktischen Ratgeber klug gegliedert, so dass Angehörige die einzelnen Kapitel der Reihe nach abarbeiten können. Eingestiegen wird mit einem Kurzratgeber „Was als erstes zu tun ist“, gefolgt von den Kapiteln „Bestattung“, „Erbschaft“, „Renten und Geld aus Versicherungen“, „Bankgeschäfte und Verträge“ sowie „Steuern“. Ein dicker Serviceteil enthält nicht nur ein Register, sondern eigentlich das Kernstück der Publikation: Sämtliche Formulare in DIN A4 zum Ausfüllen, Abhaken, Heraustrennen, Regeln, fürs Ausschlagen einer Erbschaft, das Erstellen einer Vermögensübersicht, für die Kündigung von Mobilfunkverträgen und allem, was anfallen kann.

Schnelle Hilfe im Trauerfall hat 144 Seiten und ist zum Preis von 14,90 Euro im Handel erhältlich oder online ...
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Buchtipp: Christian Bommarius
 
Buchtipp: Christian Bommarius "1949. Das lange deutsche Jahr"
Schlaglichter eines Jahres: Luftbrücke, Wiederaufbau, Entnazifizierung, Demokratie

1949 ist das Jahr der doppelten Staatsgründung und des Beginns der zweiten Demokratie auf deutschem Boden. Die ersten Bundestagswahlen bringen Konrad Adenauer ins Kanzleramt, Theodor Heuss wird Bundespräsident, Bonn Hauptstadt der Bundesrepublik. In der DDR wird Wilhelm Pieck Präsident, Ministerpräsident Otto Grotewohl. Christian Bommarius erzählt so kundig wie kurzweilig die Geschichte des langen Jahres 1949, das bereits 1948 einsetzt, als mit Währungsreform und Auftrag zur Verfassungsbildung die Weichen in Richtung Bundesrepublik gestellt wurden und die Sowjetunion den Zugang zu West-Berlin blockiert.

Bommarius schildert zentrale und marginale Episoden aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Alltagsleben. Sein Buch ist ein buntes Panoptikum der frühen Bundesrepublik – und birgt eine höchst aktuelle Botschaft: Demokratisches Denken und Handeln muss immer wieder gegen Widerstände gelebt werden, damals wie heute.

»Christian Bommarius’ großes Panorama der Nachkriegsjahre verstört und ist zugleich ein stilistischer Genuss, von dem man nicht mehr loskommt. Nie ist so klug, komisch und kompromisslos über diese Zeit geschrieben worden.« PD Dr. Karina Urbach, Institute for Advanced Study, Princeton

Der Autor Christian Bommarius, Jahrgang 1958, studierte Germanistik und Rechtswissenschaft. Nach Stationen bei der dpa und der Badischen Zeitung, unter anderem als Korrespondent beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, schreibt er seit 1998 für die Berliner Zeitung. Seit 2010 arbeitet er als Chefkommentator der DuMont Redaktionsgemeinschaft. 2008 erhielt Bommarius den Otto-Brenner-Preis als Gesamtwürdigung seiner journalistische Arbeit.

Droemer Verlag 2018, 320 Seiten, € 19,99
ISBN: 978-3-426-27761-4
 
 

Buchtipp: Christi Daugherty
 
Buchtipp: Christi Daugherty "Echo Killer"
Thriller
Aus dem Englischen von Inka Marter

«Ich bin begeistert - vom großartigen üppigen Südstaaten-Setting bis hin zur entschlossenen, verletzlichen Harper und ihrer unnachgiebigen Suche nach der Wahrheit», äußerte sich Ruth Ware, Bestsellerautorin von «Woman in Cabin 10» über das Thrillerdebüt ihrer Schriftstellerkollegin Christi Daugherty.

Mit «Echo Killer», dem Auftakt ihrer Reihe um Polizeireporterin Harper McClain, legt die bereits als Jugendbuchautorin international erfolgreiche Daugherty ihren ersten Thriller für Erwachsene vor und kehrt zu ihren Wurzeln zurück: Sie selbst arbeitet jahrelang als Gerichtsreporterin für die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters und erhielt für ihre investigativen Reportagen zahlreiche Auszeichnungen.

Über das Buch: Eine Frau Mitte dreißig, nackt und erstochen auf dem Küchenboden – aufgefunden von ihrer 12-jährigen Tochter. Als Polizeireporterin Harper McClain den Tatort sieht, hat sie nur einen Gedanken: Das grausame Szenario ist identisch mit einem anderen Mord. Dem an ihrer Mutter. Seit fünfzehn Jahren quält sie der Gedanke, dass der Killer noch immer auf freiem Fuß ist. Nun scheint er wieder zugeschlagen haben. Es gibt keine Fingerabdrücke, keine DNA, keine Spuren. Harper ist entschlossen, die Wahrheit endlich ans Licht zu bringen. Doch die hat ihren Preis.

Die Autorin Christi Daugherty arbeitete jahrelang als Gerichtsreporterin für die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters, u.a. in Savannah und New Orleans. Für ihre investigativen Reportagen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Als Jugendbuchautorin wurde sie mit der Bestsellerreihe «Night School» bekannt, die in 24 Ländern erscheint. Die Autorin lebt mit ihrem Mann, einem Filmproduzenten, in Südengland.

rororo 2018, 448 Seiten, € 9,99 (D), 10,63 (A)
ISBN: 978-3-499-27336-0
 
 

Buchtipp: Klaus Pfitzner
 
Buchtipp: Klaus Pfitzner "Freispiel: Abenteuer Altsein"
Das Alter ist nichts für Feiglinge, sondern ein Abenteuer, das diejenigen am besten bewältigen können, die rechtzeitig gelernt haben, ihre Erwartungen an das Leben neu zu eichen. Kein Buch über die "Kunst des Alterns", sondern ein (alters)weiser und auch knorriger Erfahrungsbericht.

Radius Verlag 2018, 176 Seiten, € 14,00 (D)
ISBN 978-3871735530
 
 

Buchtipp: Michael Wolffsohn
 
Buchtipp: Michael Wolffsohn "Friedenskanzler?"
Willy Brandt zwischen Krieg und Terror

Mit Beiträgen von Thomas Brechenmacher, Lisa Wreschniok und Till Rüger
Die Nahostpolitik der Ära Brandt und ihre Folgen
Der Willy Brandt verliehene Friedensnobelpreis und die mit seiner Ostpolitik verbundene Aura wirken bis heute nach. Der Kniefall in Warschau ist legendär. Die bundesdeutsche Nahostpolitik verlief weniger glücklich.

Hier hat die damalige Bundesregierung schwere Fehler begangen und große Risiken in Kauf genommen. Das wird aufgezeigt auf der Basis erstmals zugänglicher Dokumente. Im Fokus stehen das Olympia-Attentat 1972 auf israelische Sportler in München, die Freipressung der Terroristen im Oktober 1972, der Versuch von Israels Ministerpräsidentin Golda Meir, 1973 den Genossen Willy Brandt für die Friedensvermittlung zu gewinnen, und die Krise zwischen Bonn und Washington während des Yom-Kippur-Krieges 1973, als ein atomarer Weltkrieg drohte.

Der Autor Michael Wolffsohn, Prof. Dr., geb. 1947 in Tel Aviv, stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie, die 1939 nach Palästina fliehen musste. Seine Eltern kehrten 1954 nach Deutschland zurück. Von 1981 bis 2012 war er Professor für Neuere Geschichte an der Bundeswehr-Universität München. Michael Wolffsohn veröffentlicht regelmäßig in nationalen und internationalen Medien und hat über 30 Bücher vorgelegt, zuletzt bei dtv der Bestseller »Deutschjüdische Glückskinder. Eine Weltgeschichte meiner Familie«.

dtv 2018, 176 Seiten, € 18,00 (D), 18,50 (A)
ISBN 978-3-423-28992-4
 
 

Buchtipp: Robert Fabbri
 
Buchtipp: Robert Fabbri "Vespasian. Das Schwert des Tribuns"
Historischer Roman
Aus dem Englischen von Anja Schünemann

Das Jahr 26 n. Chr.: Der 16-jährige Vespasian verlässt Familie und Hof in Richtung Rom. Er will einen Schutzherrn suchen und sich der Armee anschließen. Doch die größte Stadt der Welt befindet sich in der eisernen Gewalt von Seianus, Kommandeur der Prätorianergarde. Blutjung und unerfahren wird Vespasian in die Politik Roms hineingezogen und muss aus der Stadt fliehen. Er nimmt einen Posten als Tribun in Thrakien an. Rebellion liegt in der Luft – und Vespasian begreift, dass es vor dem Machtringen in Rom kein Entkommen gibt.

Der Autor Robert Fabbri, geboren 1961, arbeitete nach seinem Studium an der University of London 25 Jahre lang als Regieassistent im Film-Business. Er war an so unterschiedlichen Filmen beteiligt wie «Die Stunde der Patrioten», «Hellraiser», «Hornblower» und «Billy Elliot – I Will Dance». Aus Leidenschaft für antike Geschichte bemalte er 3.500 römische Zinnsoldaten – und begann schließlich zu schreiben. Robert Fabbri lebt in London und Berlin und spricht Deutsch.

rororo 2018, 528 Seiten, € 10,99 (D), 11,30 (A)
ISBN: 978-3-499-27512-8
 
 

 
Schwarzwald zwischen Buchdeckeln
Auf den 240 Seiten des „#Heimat-Kochbuchs“ lässt sich die traditionsreiche wie weltoffene Schwarzwälder Heimat mit Messer und Gabel (neu) entdecken – denn in den fast 90 Rezepten werden die „Klassiker der besten Küche Deutschlands“ (so der Untertitel) neu interpretiert. Opulent, bildgewaltig und stylish kommt das (kulinarische) Kunstbuch „BLACKfoodFOREST“ daher: Eine bunte Mixtur zum Thema Schwarzwald mit „Menschen.Rezepten.Geschichten“. 30 „Macherinnen“ und „Macher“ aus dem Schwarzwald porträtiert Jutta Höllstin im schönen Buch „Heimatliebe Südwesten“. Ihr Mann Daniel Gian Piero Höllstin hat die Protagonisten und die Schwarzwälder Landschaften ebenso treffend wie ausdrucksstark fotografisch in Szene gesetzt. Besprechungen zu allen drei Büchern und viele weitere Tipps im Internet ...
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»Freiburger Münster – Pflanzenschmuck aus Stein«
 
»Freiburger Münster – Pflanzenschmuck aus Stein«
Freiburger Münsterbauverein und Rombach Verlag laden zur Buchpräsentation ein:

Donnerstag, 15. November, um 19 Uhr,
Parler-Saal des Münsterbauvereins, Schoferstraße 4, Freiburg

Pflanzenarten wie Efeu, Ahorn, Wein und Hopfen schmücken Säulenkapitelle, Giebel, Konsolen und Wandfriese im Freiburger Münster. Mit großer Kunstfertigkeit gestalteten die mittelalterlichen Steinmetze diese Meisterwerke aus dem heimischen Buntsandstein. Heike Mittmann und Arno Bogenrieder stellen die Vielfalt und Bedeutung der steinernen Pflanzenwelt vor. Zahlreiche Abbildungen, farbige Schemata sowie ein Katalog ergänzen die Texte und veranschaulichen den Reichtum dieser außergewöhnlichen Bauplastik.

Arno Bogenrieder / Heike Mittmann
Freiburger Münster – Pflanzenschmuck aus Stein
Schriftenreihe Münsterbauverein Band 8
Rombach Verlag 2018,136 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, Klappenbroschur, 19,90 €
ISBN 978-3-7930-5176-3
 
 



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